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Jüdische Rundschau · 1914-07-03 · Heft 27 (3.7.1914) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 27 (3.7.1914)
Date
1914-07-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Sei t* 202 j U EPISCH E RUNDSCHAU Nr. 27 den heutigen Tag (übrigens auch für die nicht jüdische Bevölkerung) das alte System der Steuererhebungen, das die schlimmste Fessel für den Landwirt ist, uiici viele andere drückende Ordnungen, die vom alten Regiment übernommen sind, von den Reibungen und Konflikten schon abgesehen, denen die Kolonisation durch den Widerstand der einheimischen Bevölkerung ausgesetzt ist. Kurzum, die Schaffensakte der jüdisehen Besiedelung Palästinas sind schwer, aber möglich. Alle angeführten Umstände haben in der Tat auch auf die Quantität der Juden und des jüdischen Bodenbesitzes in Palästina eine starke Wirkung ausgeübt. 1111 Laufe der sechzehn Jahre, die ich als Maßstnb zum Vergleich genommen habe, hat sich die Zahl der in Palästina ansässigen Juden verdoppelt und mehr als verdoppelt hat sieh daseihst der in jüdischen Händen befindliche Boden. Nach den neuesten Angaben, die aber schon in der allernächsten Zeit eine beträchtliche Korrektur nach oben erfahren dürften, gehören den Juden in Palästina 53ÜOO Hektar Land. Von besonderem Interesse für uns ist dabei eine weitere Zahl: 1111 Laufe der letzten dreiundeinhalb Jahre ist der jüdische Grundbesitz in Palästina um 13 000 Hektar gewachsen, so dall ein Viertel des (icsamtbesitzes im laufe dieser kurzen Zeit hinzuerworben ist. Vergleicht man diesen Erwerb mit unseren Durchschnittsleistungen während der dreiunddreißig Jahre, die wir Palästina kolonisieren, so erweist sich, dal! unsere Erwerbs- Intensität um das zwciuiidcinlinihfnchc gestiegen ist, wobei ich gleich bemerken will, daß unsere Intensitiit im laufenden Jahre wohl das fünffache der durchschnittlichen betragen wird. Uns Zionisten dürfte die Tatsache besonders interessieren, daß fast das ganze hiuziigekaufte Gebiet durch Vermittlung der Palestine Land Development Company erworben worden ist. Vielleicht könnte dieser Umstand alle diejenigen, die das genannte Institut mit solcher Rücksiehtslosigkeit kritisieren, zu einer Vorsicht mahnen und daran.erinnern, was auf dem Spiele steht. Jedenfalls können Sie sich alle vergegenwärtigen, wie wichtig dieses Institut ist, welche Realie es in der Kolonisation Palästinas zu spielen berufen ist, Wir haben es. wie man sieht, immer noch mit bescheidenen Objekten zu tun, mit Objekten, welche erst dann von hervorragender Bedeutung für die Wiedergehurt unseres Volkstums werden könnten, wenn die Schnelligkeit des Tempos unserer Arbeit in hohem Maße steigen wird, Bescheiden sind auch die Zahlen unserer Einwanderung nach Palästina, insbesondere wenn man diese mit den ungeheuren Wanderungen der Juden aus Rußland, Galizien und Rumänien nach den transozeanischen Ländern vergleicht. So betrug die durchschnittliche jährliche Judcneinwamlcrimg in den letzten Jahren aus Rußland nach Palästina etwa 2000 3000 Seelen, und der Uehersehuß allein im verflossenen halben Jahre umfaßte etwa 2000 Seelen, Rechnet man selbst die aus Jemen lunzukominemlcn zahlreichen Einwanderer (beliefen sie sieh doch in den letzten drei Jahren auf etwa 2000 Seele») und die vereinzelten Zuvvanderer aus Oesterreich, Süd- Afrika, Rumänien, Amerika, England und zuletzt auch aus Deutschland hinzu, so dürfte die Gesamtem• Wanderung im Durchschnitt nach Abzug der Aus- Wanderung nicht über dreitausend Seelen betragen. Es ist ganz klar, daß solche Einwandereniiassen, die in manchem Jahr noch erheblich sinken, von denen weit entfernt sind, durch welche das Judentum das Schicksal des Landes und das eigene Schicksal beeil!- flussen könnte. Allein, wenn wir bald die Aufhebung noch anderer äußerer Hemmnisse erreichen und neue wirtschaftliche Möglichkeiten erschließen sollten, dann dürfte die Zahl der Einwanderer schon in den nächsten Jahren nicht mehr arithmetisch, sondern in geometrischer Progression zu wachsen beginnen. Die Zahl der jüdischen Kolonien Palästinas wird in den Büchern von Trictsch und Nawratzky mit zirka 40 43 registriert. Nimmt man aber die isolierten Terrains, die teilweise noch nicht bearbeitet sind, hinzu, zihlt man ferner die kleineren oder größeren gesonderten Sicdeluugcn, die an eleu Grenzen der Kolonien entstehen und meist eine ganz andere wirtschaftliche Form repräsentieren, mit, so kann man die Zahl unserer kolonialen Positionen mit etwa 55 <10 angeben. Eine der wichtigsten Positionen soll dabei besonders erwähnt werden: Wir haben, dank dem systematischen Vorgehen der als Vertreterin von Rothschild in Palästina wirksamen lea und der nachhcrigcn Tätigkeit der zionistischen Institute, hercits einen Kreis in Palästina, den Kreis um Tiherias herum, in dem der jüdische Landbesitz <10 <״;׳ des Gesamtbodens ausmacht. Die angeführten allgemeinen Angaben betreffen nur die wesentlichsten quantitativen Unterschiede gegenüber jener Zeit, da cs mir vergönnt war, zum ersten Male unser Land des Lichtes und der Schönheit zu besuchen und zu beobachten. Sehr beträchtlich jedoch sind die Unterschiede auch in den äußerlichen Erscheimmgen des Landlebens. Wie kahl waren damals manche Kolonien, die heute einen wunderbaren Anblick darbicten! Ich brauche nur au das landseliaftliehe Aufblühen solcher Siedlungen wie Pcthach-Tikwah, Chederah, Rechoboth zu erinnern. Nicht weniger bedeutsam und teilweise überraschend ist sodann der Aufschwung in einzelnen Städten Palästinas. Oft genug ist ja der Ruhm von Tcl-Awiw in der Presse, in Versammlungen und in Kinovorstellungen besungen worden, so daß ich darüber mich nicht weiter zu äußern brauchte. Nun gibt es aber gerade neuerdings ־־־ insbesondere auch in Palästina -- gar manche, welche den Wert dieser ersten städtischen Sicdclung nach europäischer Art und mit europäischen Bequem• lichkeitcn nicht anerkennen wollen und sie sogar mit einigen hämischen Bemerkungen abtmi zu können glauben. Ich persönlich habe in Anbetracht dessen, daß ein wesentlicher Teil unserer Revisionsarbeite״ an Jaffa geknüpft war, Tcl-Awiw gründlich gekostet. Ich halie auch alle Schattenseiten dieses etwas lärmenden Ortes beobachtet und mich trotz allem davon überzeugt, welche Bedeutung diese erste städtische Palästinasiedhmg von Juden am Meere für uns in der Zukunft haben kann, ja welche Bedeutung Tel- Avviw schon heute hat. Wegen seines schmucken Addieren, seines deutlichen Zusammenhanges mit der europäischen Kultur, wegen seiner Unnverlimg aller Werte Jaffas imponiert dieses Stadtviertel sowohl Juden als Niclvtjudcu in Palästina, Es ist in Jaffa der Punkt, den sich alle Ankömmlinge, wenn sic nicht von uns feindlich gesinnten Führern ahsiehtlieh ahgclenkt werden, als eine Sehenswürdigkeit anschauen. Es ist der Punkt, nach dem die voriiclimcrcii Araber der Stadt, wenn sie Spaziergänge unternehmen wollen, immer wieder gelangen, um ein Echo der großen Zivilisation genießen zu können. Tel - Awiw ist so schon heute eine der geistigen Brücken zwischen Europa und Asien geworden. Gewill, noch läßt sich das Urteil über diese Ncuscliöpfimg nicht abschließen, da vorläufig mir ein paar Hundert Häuser gebaut und bewohnt sind, während in jüdischen Händen Bauplätze für weitere zwölfhundert Gebäude vorhanden sind. Das Bild wird sich also erst dann klären, wenn das ganze Terrain bis zum Meere bebaut mul besiedelt sein wird. Wir glauben jedoch, dall gerade dann manche Auswüchse von Tel - Awiw schwinden werden. Der Spckulntionsgeist, der wie überall bei Neugrüiulungen auch hier in abstoßender Weise um sieh greift, wird daun eine natürliche Schranke erhalten, und der manchmal tmangenehme Lärm des Straßenlcbens von Tcl-Awiw, der, nebenbei gesagt, mit dem allgemeinen orientalischen Lärm eigentlich wenig gemein hat und eigentlich nur die potenzierte jüdische Lebhaftigkeit darstellt, dieser Lärm wird mit der Ausbreitung des Straßennetzes auf ein Minimum zurtiekgeheii und den Villeneharaktcr dieses Stadtviertels nicht mehr stören. Einen anderen angeblichen Nachteil kann ich nun schon ganz und gar als solchen nicht anerkennen das ist die Klage vieler Besucher Palästinas über die große Menge, ja über den Uehersehuß von Intelligenz, die sieh in Tcl-Awiw angesammelt habe. Zweifellos dürfte man kaum in einer russischen Provinzstadt und wohl selten auch in einer kleineren westeuropäischen Stadt eine solche Zusammendrängung von Intellektuellen vorfiiidcti. Man braucht mir einen Abend in der I lerzlstraße, in der Rotlischildallee und in den anderen Querstraßen von Tcl-Awiw heruniztibumimln, um diese hei der beschränkten Einwohnerzahl etwas unnatürliche Erscheinung zu empfinden. Die es bc- (lauern, weisen immer darauf hin, daß eine solche Zusamiucnhiiufmig von Geist weder der physischen Regeneration des Judentums dienen kann noch Wirt* sehaftlieh haltbar ist, Bei diesen Liiiwämlen vergossen sie jedoch immer, daß wir in unserem einzigartigen Streben weder in der Lage sind, bereits bestellende Muster einfach zu kopieren, noch auch schwerlich damit Großes zur Erreichung unseres Zieles schaffen können. Wir müssen in Palästina auch solche Positionen gründen, die zunächst als rein künstliche erscheinen dürften, Wer wollte die positive Ikdeutuug von Tcl-Awiw für die Beziehungen der Araber zu uns leugnen V Gewiß, Tcl-Awiw ist der Ort, den ihre journalistischen Kampffedern ihren Lesern immer wieder als Schreckgespenst hinstcllcn und als Beispiel für den Eroberungszug der Juden anführen. Zugleich damit kommt aber dabei die ganze Achtung der Araber vor der Kulturinacht der Juden zum Ausdruck, In einer einzigen solchen Sicdclung sehen sie und fühlen sie, was die Juden leisten könnten. Wenn die Araber mit uns als Kulturträgern zu rechnen begonnen haben, wenn sie Versuche machen, uns zu verstehen, so liegt zweifellos in dem Gefühl, daß wir eine schöpferische Macht repräsentieren, der Grund für diese Stimmung und der Ausgangspunkt für ein gegenseitiges Verständnis und für ein Zusammenarbeiteii. Es war von vornherein vorauszusehen, daß jede Stärkung unserer Palästinaarbeit ein feindseliges Verhalten auf seiten der Araber zur Folge haben würde. Diese Erscheinung, die in den letzten Jahren besonders bedenklich in den Vordergrund getreten ist und bereits eine Fülle journalistischer Er- Zeugnisse zutage gebracht hat, kann naturgemäß nur dadurch gehoben werden, daß wir unsere Wirtschaftliehe und kulturelle Bedeutung für das Land dokumontieren, und eine solche Dokumentierung ist schließlich auch Tcl-Awiw, das also den gcfiirchtoten Schaden durch den geleisteten Nutzen jedenfalls paralysiert. Ich habe mich nur bei einem prägnanten (und sehr wichtigen) Beispiel länger aufgehalten, und cs war nicht^ meine Absicht, über die gesamte Entwicklung der Sliidte Palästinas zu spreche», Ich müßte dann in erster Reihe über die sowohl in den Hafenstädten als in Jerusalem auffällig zunehmende Bautätigkeit referieren, die zuweilen einen fieberhaften Charakter aiinimmt, aber ich muß mich mit einem einfachen Hinweis begnügen. Welche Zunahme sodann der die Entwicklung besonders kennzeichnende Handel in den Hafenstädten durchmacht, ist ja in den größeren Werken über Palästina leicht nachzulcscn. Aus diesen Berichten werden Sie entnehmen, daß der Export- und Inmorthandel Jaffas im Laufe von acht Jahren um 147״/» gestiegen ist, und relativ noch günstigere Zahlen werden Sie bei Haifa finden. (Schluß folgt in der nächsten Nummer.) ■ Neue Stimmen über das Palästinawerk 1. Das elfte Heft der ״Sozialistischen Monatshefte" enthalt einen sehr ausführlichen Aufsalz von Ludwig Qucssci über die ״Jüdische N e u k o I o 11 i s a t i o n Palästinas“, dem wir einige interessante Stellen entnehmen. Qucssel legt die Lage der Juden in Deutschland kurz dar und fährt dann fort: ״Es ist mm eine höchst eigenartige Erscheinung, daß gerade in einer Zeit, wo das deutsche Judentum nur noch den gesellschaftlichen Antisemitismus gegen sieh hat, eine ganz neue Seite der Judenfrage in den Vordergrund der Diskussion trat. Man bemerkte, daß die alte’Unterdrückung für die Fortexisteuz des Judentums lange nicht so gefährlich war wie die neuzeitliehe Gleichberechtigung, daß in dem Maß wie das Judentum zur sozialen und politischen Glcichhcrcclitigung emporstieg, die Gefahren tür den Fonhestand des jüdischen Volkstums immer größer wurden. Gegenüber denjenigen nun, die geneigt sind, schon in der bloßen Anerkennung des jüdischen Volkstums versteckten Antisemitismus zu wittern, möchte ich bemerken, daß ebensowenig wie bei der deutschsprechenden Bevölkerung auch bei der jüdischen Bevölkcrung sich allgemein übereinstimmende Rassenmerkmale feststellen lassen. Ueherhaupt sind die modernen Nationen fast ausnahmslos in erster Linie nicht natürliche, sondern historische Gebilde. Als solche haben sie aber im Lauf der Geschichte eine eigenartige Geistigkeit entwickelt, die sich am deutlichsten in Sprache, Literatur und Sitte manifestiert. Das Verdienst, die Judenheit auf ihre besondere nationale Geistigkeit aufmerksam gemacht zu haben, gebührt dem Zionismus, Dali die zionistische Organisation, die* im Jahr 1SU7 in Basel auf dem ersten Kongreß der Anhänger Theodor licrlzs gcgründet wurde, hei den deutschen Juden für ihre Bestrebungen kein richtiges Verständnis finden konnte, war allerdings erklärlich. In Deutschland hatte sich infolge der Judenemanzipation eine1 so weitgehende Verschmelzung des jüdischen Geisteslebens mit dem deutschen vollzogen, daß sie sieh als Deutsche fühlen und ansehen mußten. Wie weit dieser Prozeß schon in den vierziger Jahren gediehen, kann man am besten au I leine und Marx studieren, die zu geistigen Führern des deutschen Volkes werden konnten. Wenn mm auch die antisemitische Woge, die in den neunziger Jahren über Deutschland dahinbrauste, die luden darauf aufmerksam machen mußte, dal! die bürgerlichen Klassen des deutschen Volkes, denen sie ihrer Bildung und sozialen Stellung nach am nächsten standen, sie als Volksgenossen nicht allerkennen wollten, so konnte der Zionismus auf sie, die sieh als Deutsche fühlten, doch nur wie ein jüdisches Zerrbild des Antisemitismus wirken, weil beide in der Behauptung übereinstimmten, daß die Juden ein besonderes Volkstum bilden. Ebenso mußte auch der zionistische Gedanke, durch die Kolonisation Palästinas ein nationales Zentrum für die Judenheit zu schaffen, von den deutschen Juden wie eine jüdische Rechtfertigung antisemitischer Ideen empfunden werden, da die Ahtwardt und Genossen ja überall verkündet hatten, der Antisemitismus verlange lediglich, daß die Juden wieder dorthin ziehen möchten, woher sie gekommen: nach dem Lande ihrer Väter. In Deutschland mußte daher der parteipolitische Antisemitismus erst von der Bildflüche verschwinden, ehe die zionistischen Ideen bei den Juden eine objektive Beurteilung finden konnten. Ganz anders war dagegen die Aufnahme, die der Zimtisums hei der osteuropäischen Judenheit fand, Die zionistische Lehre, daß die Judenheit ein besonderes Volkstum mit eigenartiger Geistigkeit bildet, mußte dein osteuropäischen Juden aus sprachlichen und religiösen Gründen wie eine Selbstverständlichkeit erscheinen. Auch die zionistische Idee, durch Kolonisation Palästina zum Zentrum einer national gesinnten Judenheit zu machen, fiel hier auf einen ungleich fruchtbarem Boden. Schon im Jahr 1S()0 war in Osteuropa der Plan einer Kolonisierung Palüstirias propagiert worden. Im Jahr 1SS2 war auf dem Weg zwischen Jaffa und Jerusalem die jüdische Kolonie Kischon le-Zion gegründet worden. Die zionistische Lehre mutete daher die osteuropäischen Juden sehr vertraut an, da sie ohnehin vorhandene Bestrebungen mit neuem Elan fortzuset/en hemüht war. Die Werbekraft des Zionismus ist aber heute keineswegs auf Osteuropa beschränkt. Man kann ruhig sagen, daß zurzeit der größte Teil der ideal und fortschrittlich gesinnten jüdischen Jugend auch Westeuropas zum Zionismus steht. Den Sozialisten, der von seinem internationalen Standpunkt aus gc- /.willigen ist, die nationale Selbstbehauptung »es Judentums wie die jedes andern Volksstamms an und für sich als berechtigt anzuerkemieii, werden nun zunächst die Fragen interessieren, was der Zionismus bisher erreicht hat, und ob die zionistische Kolonisation Palästinas überhaupt verwirklicht werden kann." Qucssci bespricht dann die kolonisatorischen und kulturellen Leistungen des neuen Jischub an der Hand des Buches von Nawratzki und der Broschüre von Tschlenow, aber auch sonstiger neuerer Literatur, z. B. der ״Freistatt", und faßt zusammen: ״Man kann vielleicht überhaupt sagen, daß das, was auf wirtschaftlichem Oebict erst im Werden bcgriffen, auf geistigem schon vielfach erreicht worden ist. Ich denke hierbei vornehmlich an die ans Wimdcrbarc grenzende Erscheinung, daß ein Volk seine

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