Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIX (1914)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1914)
- Date
- 1914-06-26
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Seite 279 Nr. 26 JUED1SCHE RUNDSCHAU So kan״ der philanthropische Zionismus eine Regung sein; in dem armseligen Wahn, Goti edle wissen ll״, wann, UOU ZU auch ein gottgefälliges Werk. Aber der Zio- ״isitius. der unsere höchste Anstrengung ist) wcil .. 11,1(11 Herzls Wort ״die letzte Anstrengung unfCs Volkes" ist, ist es nicht. Das Werk vollhrineen ki,n" "ur ‘,t’r 2'״«isinus, in dem das jü- Bewußtsein nicht anderes ist als die V disclie ״flicht 1t ״ g, », Hl P als Ethos In ihr' c'rst “gcwTnncn biiincit, die ues (iuluth in uns über־ windet; jene seelische Harmonie, die uns die Kraft ״nd die Liebe gibt, Führer der Verirrten zu werden. Das war der letzte bmn der Poscncr Reso-!״tion: unseren Willen resolut zu machen aus der gewonncncn Harmonie. Ihre realen Forderungen konnten mir die Projektion unseres jüdischen Erlebnisscs sein. Darum mochte man sie auf dem Markte höhnen, falschen, denunzieren; und die Bettler uin fremde Uimdcn konnten Grenzlinien um sich ziehen Wir unilltci«, dall die Wahrheit des Bekennt• pisscs ihren Segen hat; und dab der innerlich frei- «wordene Jude, der das Erbe seiner Lehrer und Propheten in sich wiedergewonnen hat, eitlen reineren, einen ehrlichen Frieden findet mit den Ganzen und den Bewußten anderer Volker, als der Sklave, der von1 Akkordiercn leb». Wollten wir unsere Bercch• iiiHing zu sein nicht von der Gnade unserer Gegner licrleitcn, also wie manche Jiulentümer nur von der Gnade des Antisemitismus leben, so durfte die Rücknicht auf die Werbearbeit nicht Sinn und Ziel un• sercs Werdens verschleiern. Die Rücksicht auf die Agitation ist der Tod der Idee. Wir müssen Klarheit schalten und die Wahrheit, die 1ms zu Wahren macht. Wir können die schreckhaften Worte mildem, denn cs ist ein leises und stilles Werk, in dessen Dienste wir wieder Herren unseres Selbst werden wollen. Aber die Verpflichtung, für die wir die Seelen gewinnen wollen, kann nur die Reinheit erziehen, die allein Radikalismus des Gedankens ist. Nur sie kann die unbewulltc und daher ziellos treibende Jiidischkcit zu starken Gefühlswerten steigern und heiligen und jene Aufrichtigkeit in uns aufrichten, in der Ikbcrzcugung, Ethos und Tat in die Einheit der einzigen Lebensmöglichkeit verbunden sind. Wie könnten wir vor anderen bestehen, wenn wir in uns nicht stark sind? Wo könnten wir das Recht hernehmen, anderen das Glück zu bringen, das in der nationalen Wiedergeburt für den sittlichen Beruf 1111sercs Volkes liegt, wenn wir selbst Angst vor unscrcm eigenen Mute haben? Das Leben mag den Einzelnen fesseln und ihn in den Staub der Zugestämhiisse zwingen. Aber unsere Ueher/cugimg, die nichts anderes ist als Verpflichtung, kann keine Zugcstiimlnisse dulden. Sie darf nur das letzte Ziel selten; und sie muli jene Pioniere schaffen, welche die Mühsal des Anfanges auf sich nehmen in der Gewillheit, dall unser Werk ein Werk nur vieler Geschlechter sein kann. Schicht nmli sich auf Schiebt lagern. Wir können nur wollen und aus dem Willen die Tat gebaren. Erst in den Kommenden wird das Judentum tatsächlich, ein Inhalt, nicht mehr eine Nuance sein! Es ist wesentlich, dall wir uns immer wieder des l’rophetenwortes erinnern: Kann ein Volk an einem Lage geboren werden? Und die Heimat? Der Einzelne baut ein Haus und einen Weinberg. Erst das Volk schafft sich aus Wohnstätten eine Heimat. Das Volk ist nicht die Einheit der Lebenden. Fs umgreift die Zeiten, die Geschlechter und ihre Arbeit. Und so wird unser Tun erst ein nationales Werk, wenn jeder weill, ich baue für die Komtuenden; ich baue Zukunft , . . Das sind gewili alltägliche Gedanken. So will es scheinen. Und doch hat unsere Ungeduld sie aus unserm Sinnen verbannt. Die Entwicklung des Zio• nismus zeigt uns: dall sie erst unsere alltäglichen Gedanken werden müssen. Es gibt keine Dächer ohne Fundamente. Es gibt keine Heimat ohne kultivierte I.andstüeke. Es gibt keine eigene Kultur ohne die soziologischen Wechselwirkungen von Menschen, die auf einem gemeinsamen Boden sitzen. Und es gibt auch keine Zukunft ohne Gegenwart. Wir müssen beginnen. Nicht weil wir überhaupt einmal beginnen müssen. Sondern weil wir inner• lieh reif geworden sind für das Beginnen. Unsere Bcberzcugung wäre sonst nicht mehr unser Lehen. Sic sänke herab zu einem Lehrsatz oder einem Spiel der Phantasie. Wir müssen die Notwendigkeiten erkennen: das & Her Sinn der Posener Resolution. Ihr kategorischer Imperativ ist: Wir müssen beginnen. Wir! nciilt dieses die zionistische Organisation? Gewiß sie ist — sie soll es wenigstens sein — die Zu- Mmmenfassung unserer geistigen und materiellen Kräfte. Und doch ist sie — gleichwie der Staat mehr ist als die Gesamtheit seiner Bürger — mehr a|s die Summe der Einzelkräfte und doch zugleich weniger als die rein rechnerische Addition. Ihre Energie spannt sich nur nach dem Ausmaß der ideellen und opferwilligen Anteilnahme der Genossen, bie kann nach den gegebenen Verhältnissen immer nur einen Teil der im Einzelnen vorhandenen Kräfte tmd Werte nutzbar machen. Damit aber sind die Grenzen scllist ihrer idealsten Leistung bestimmt, me wird immer nur Bedingungen schaffen können, w!e es Jean Fischer in Verwendung eines Wortes yon Zangwiil treffend, wenn auch in viel zu ein- Srt'ßcr Nutzanwendung, bezeichnet hat. Sic soll Gpfer bringen, um das Besitztum der Erfahrung r* «halten. Sic muß Lchrfanncn gründen, tun aus idealistischen Dilettanten planmäßig schaffende Werk• ,«he zu erziehen. Sie muß die Methoden der zweck- ",jd'igsten Kolonisation erproben und für die An» *ctzung von Bauern die wirtschaftlichen und nicht zulet/t die psychologischen Voraussetzungen finden, oic muß Land erwerben, um cs zum Gemein m sitz des Volkes zu machen. Kurz: ihres Amtes ׳ist die Vorbereitung einer Siedlung von Menschen, die aus innerer Notwendigkeit den Willen haben, zu einem Volkstum z.usaiumcii/iiwachsen. Diese Aufgabe ertu It unsere Organisation, seitdem sie von schwer erkämpfter Höhe die WcgericiiUing zum Ziele erkamit hat. Und von Jahr zu Jahr wird sie diese Aufgabe reicher erfüllen. Ohne ihr einen Freibrief für Fehler auszustelleii: die Fehler waren oft bessere Lehrmeister als die Erfolge. Wir dürfen es bck agen; allem gegen wen eigentlich erheben wir den Vorwurf, daß die Juden für so viele Betätigungen im Leben, vollends für die Kolonisation zwar fiegeisterung, aber keine Kenntnisse und mir eine in den Generationen verkümmerte Eipiumg mitbringen könne״?! Der Weg nach Zion ist mit dem Guius gepflastert. Vergessen wir das nicht in unserer Ungeduld! In den Erfahrungen der Organisation verkürzt sich die Lehrzeit der neuen Siedler und wird fruchtbarer. Es wird immer billiger sein, daß die Organisation Opfer bringt, eh daß der Einzelne sich verblute. Wo aber stehen wir jetzt? Die philanthropische Kolonisation veredelt sich sichtbar in die nationale. Wir keimen das Land, seine Gesetze, seine Bcdingungcii. Wir wissen, daß die in den Ländern der Diaspora so gefährliche Art jüdischer Assimilation«- fiiliigkeit stürmischsten Tempos in Palästina zum Segen werden kann. Juden k <i 1111 e 11 Bauern werden. Juden können sich ihrer Mittlerrolle begeben und schöpferisch sein. Und sie können Kraft, Mut, Todesverachtung in sich entwickeln, Haus und Gut zu verteidigen. Bodenständigkeit und der Fanatis- Ums der I leimatliebe steigern sich von Geschlecht zu Geschlecht. Wie in der heiligen Erde die Triebkraft noch lebt, zum Garten des Herrn zu erblühen, so treibt in den Juden noch der sittliche lieberschwang, das Volk Gottes zu werden. Der vor keiner Mühe blassende Idealismus, den die Atbcit in Palästina lebenswahr gemacht hat, verheißt die Erfüllung Wir ahnten unser Land und wir ahnten unsere Kräfte, Nun wissen wir sic. Und über diese allgemeinen Erkenntnisse hinaus ist eine Summe tcchnischer EinziTerfahrungeii gesammelt worden, die geeignet sind, in allmählichem Wachstum einer weiteren und größeren Immigration den Charakter ces Zufälligen und Planlosen zu nehmen. Dieser vorhereitenden Arbeit sind keine Grenzen gesetzt. Und wir haben schon jetzt die Ucbcrzcugimg gewonnen, daß wir auf den Weg zu Besiedeluiigsmetlioden kommen werden, die sowohl unseren nationalen Zielen, wie ׳unseren sozialen Bedürfnissen dienen. Der Anschluß des Orients an die rein kapitalistisclie Weltwirtschaft macht es aber zu einer gebieterischen Notwendigkeit, daß die kolonisatorische Arbeit der Organisation ihre Ergänzung findet in der privaten Initiative. Es ist ein gefährliches Spiel, einen Gegensatz zwischen diesen beiden Okkiipationsformcn herzustellen. Auch die Organisation setzt nicht nur bereite Arbeit, sondern bereites Kapital voraus. Wenn ihre Kolonisation auch nach dem Willen der Gesamtheit einen sozialen Charakter haben soll und nach den Verhältnissen auch haben muß, ihre Voraus- Setzung ist doch, daß die Nationalgcsiimtcn aus freiem Entschluß 'teile ihres privaten Besitzes eittpcrsöiiliehen und zu einem nationalen Besitztum vereinigen. Auf der anderen Seite ist aber die durch die nationale Organisation orientierte private Initiative zwar in den Formen eine kapitalistische Okkupationsmetliode,• Aber sie ist gebändigt und veredelt durch die nationalen Antriebe und nationalen Ziele. Unsere l'eher- Zeugung, daß die Judenfrage nur in Palästina gelöst werden kann, ist aiis wirtschaftlichen Notwendigkeiten überhaupt nicht her/.uleiten. Sic hat ihre Wurzel allein im sittlichen Imperativ einer Idee, im Stammesbewußtsein. Hätte das Kapital von Juden nur kapitalistische Tendenzen, wäre es also bestimmemler als der Wille des Besitzers, dann gäbe es geeignetere und bequemere Aiigriffsobjckte als Palästina. Gäbe cs für die jüdische Arbeit nur ein materialistisches Gesetz, so würde sie sich aus Gründen der Energieersparung in der Richtung des gc» ritigsteu Widerstandes bewegen. Die restlose Assiinilation in jüdisch nicht mehr charakterisierte Wirt» schnftsclcuicnte wäre fast schon Bedingung, sicher Effekt, ln dem nationalen Willen finden Kapital und Arbeit ihre Aussöhnung, um so reiner, je überwertiger die nationalen Vorstellungen sind. Nicht Kapital oder Arbeit, jüdisch-nationales Kapital und jtklisch-natio- Male Arbeit werden vereint Palästina zu dem Zentrum machen, durch das die Jiidenfragc gelöst wird. II. Aus dem inneren Zwange, ein cliuz l’aarez erworbenes Vermögen für die Wiederbelebung Paläsfinas zu aktivieren, ist die Aduisabewcgung ent- Stauden. Achusa die Besitzergreifung. In jenem prägnanten Sinne, daß nur Besitz, in Palästina jiidtscher Besitz ist. Ein in Amerika geübtes System der Farnigrimduug ist hier für die Kultivierung Palästinas und für die Ucbcrsicdclungsniöglichkcit dienstbar gemacht. Eine Gruppe von Juden erwirbt ein geeignetes Terrain läßt es in Palästina vorbercitcn, bearbeiten und sic’delt nach einer Reihe von Jahren über. Der privatrechtliche Charakter bleibt auch innerhalb der Genossenschaft gewahrt. Die Große der Lose entspricht der Höhe der Einzahlungen. I>icsc erfolgen in bestimmten Zwischenräumen. Es ist eine Verbindtmg von Spar- und AbzalilUngssystem rnit dein Ziele, dem Genossen in einer bestimmten Frist eine Pflanzung in Besitz zu geben, groll genug, um ilun ein arbeitsames und doch beschaulich-einfaches Farmcrlebcn zu ermöglichen. Die Achusa ist keine großkapitalistische Bewegung; sie stellt dem klein, kapitalistischen Spartrieb ein nationales Ideal. Ihre Organisationsform ist einfach: Etwa 70 Familien bilden eine Gruppe. Jedes Mitglied - sie nennen sich chaWcrim - zeichnet eine ’bestimmte Anzahl von Shares, deren einzelner 200 $ beträgt. Die normalen Anteile sind 710 ־ Shares. Aber cs steht dem einzchien Genossen frei, auch M 20 Shares zu übernehmen. IXr Anteil wird in vierteljährlichen Raten Ungezählt. Bei einer Verteilung auf zehn Jahre neuerdings sind einzelne Achusagruppcn zu einem kürzerfristigen Abznlilungsmodus übergegangen würde demnach ein Besitzer von 7 Shares 1100 Dollar ־■: rund <1000 Mark vierteljährlich 35 ♦, also etwa 150 Mark zu zahlen haben. Einem tüchtigen Arbeiter in Amerika, der weiß, was er will, soll die Abstoßung dieser Summe nicht schwer fallen. Die Einzahlungen erfolgen aut einem Meeting; gewisser* ui aßen als die prompte Realisierung der nationalen Begeisterung. Das Meeting der Genossen will die Gruppe zu einer Geschlossenheit erziehen, das zukünftige Beieinander- und Miteinanderleben wollen durch langsame Gewöhnung, Anglciehimg und Ab- Schleifung vorbereiten. Das wirtschaftliche Streben und alles geistige Leben werden planvoll auf Palästina zentriert. Die Landeskunde der einstigen Heimat wird gepflegt. Die hebräische Sprache wird geübt, und durch die Besprechung aller palästini» sehen Vorgänge und Probleme wird eine Einfügung in die kommenden Verhältnisse cingelcitet. Die jüdische Seele siedelt schon früher nach dem Lande der Verheißung über als der Leib. Am Peßacli und Sukkoth kommen die Chawerim zu fröhlichem Feste zusammen. Früchte Palästinas bringen Grüße, palästinischer Wein bringt HcimatsonnC und Hcimatlust. Und in chassidisclicn Tänzen jubelt jüdischer Lebenswillen auf. Nationaljüdische Freudigkeit und amerikanisches Zwccktum bezeichnen die Achusabewegung. Ohne besondere Acngstlichkeit und immer in dem Eroberertrieb mit kleinen Mitteln große Erfolge zu erreichen, wird die Berechnung auf die Erfahrungen aufgesetzt. Hoffnungen werden nicht gewisscnslos erweckt. Ein Rcntnerlebcn wird nicht versprochen. In den Kalkül sind weder die Kosten für die Uebersicdelung noch für den Hausbau einbezogen. Es wird also ein Kapital von JOO-1000 Dollar bei jedem Auswanderer vorausgesetzt. Die praktische Arbeit beginnt im zweiten Jahre mit dem Landkauf. Wenn die Anteile richtig cingczahlt sind, ist dann ein Kapital von rund 10 000 Dollar zusammen. Aus den weiteren Eingängen werden die Vorbcrcitungsarbcitcn bestritten. Jedem Oe» missen stellt es frei, gleich nach dem Landkaut , seine Anteile voll zu bezahlen, um sich vor den andem niederzulassen. Ist er geeignet, so kann er der angestellte Vertrauensmann der Gruppe werden. In der Regel dürften die Aeluisagcuossen zehn Jahre in ihrem Wolmlandc bleiben; manche werden wohl auch erst später auswandern können. Ein Zwang wird nicht nusgeübt. Wie es jedem Genossen freisteht, seine Anteile zu veräußern oder seine Einzahlungen mit einem kleinen Abzug zu jeder Zeit zurückzuzielien, so bleibt jedem Genossen überlassen, so lange er will, in seinem Wohnort zu bleiben und seinen Besitz durch Arbeiter oder Pächter unter der Aufsicht seiner Genossen bewirtschaften zu lassen. Die persönliche Freiheit darf nicht berührt werden. Das ist ein amerikanischer Grundsatz. So will auch die Achusa einen freien, Wirtschaftlieh selbständigen Landeigentümer und Kolonisten. Keine Lohnarbeiter und verschuldete Bauern. Unter der Bedingung rechtschaffener Arbeit wird dem Gcnossen ein Existenzminiimim gewährleistet. Dem kleinsten Anteil von 7 Shares soll ein Landbesitz von <>0 - 70 Dunam bepflanzten Landes entsprechen. Sein Ertrag nach intensiver acht- bis zehnjährig«• Kultur wird auf 1200 bis 1800 Frcs. geschätzt. Bc* teiligt sich der Kolonist in der Folge mit seiner Familie an der Bearbeitung seines Landbesitzes, hat er eigenes Haus, Hof und Garten, hat er also etwa 15 00() Frcs. investiert, so sei ihm ein einfaches, aber unabhängiges Leben in Palästina ermöglicht. Auf dieser Basis haben sich in Amerika bis jetzt die folgenden Gruppen vereinigt: ln St. Louis: Hoachozah A, die älteste Grün* düng: 10 Mitglieder mit 375 Anteilen ä 200 $. Bis jetzt sind Ungezählt 50 000 8. - Hoachozah B, noch schwache Gruppe, 30 Mitglieder mit 300 Anteilen ä '200 •8. Bis jetzt eingezablt 3000 $. In Chicago: Hoachozah A: 70 Mitglieder mit 600 Anteilen ä 200 $. Eingezahltes Kapital bis jetzt 42 000 $. — Hoachozah B, vor einem Jahre begründet, entstand aus der Vereinigung zweier älterer Gruppen. 60 Mitglieder mit 100 Anteilen ä 200 $. Bis jetzt Ungezähltes Kapital 6000 #. In New York: Hoachozah A: Gruppe von 80 Mitgliedern mit 710 Anteilen ä 200 $. Bisher eingezahltes Kapital 18000 $. — Hoachozah B, junge erst in der Entwicklung begriffene Gruppe. In Los Angeles besteht eine Gruppe von 33 Genossen. Jeder Anteil beträgt 1500 $. Eingczahlt sind bis jetzt 5000 $. In CI e v e 1 a n d umfaßt die Achusa 45 Genossen. Jeder Anteil beträgt 375 $. Eingezahlt bis jetzt 7000 •f. lieber die Achusagruppe in Winnipeg fehlen nähere Angaben. In der Gründung sind Gruppen in Philadelphia und Pittsburg. Und es steht zu erwarten, daß das Interesse für diese Form des ״praktischen Zionismus" in kurzer Zeit noch weitere Kreise in Amerika ziehen wird. Die nächsten Jahre erst werden zeigen können, ob die Berechnungen der amerikanischen Achusa den