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Jüdische Rundschau · 1914-06-19 · Heft 25 (19.6.1914) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 25 (19.6.1914)
Date
1914-06-19
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Seile 271 Nr. 25 J U EDI SC H E RUNDSCHAU ms ist nicht deutsch, sondern chauvinistisch-deutsch ״1״j das können wir nicht mitmachen. IXr Zentralrein lud zwei Kategorien von Zionisten unter- ״■luedeii. 1 »•1s ist em uralter Irrtum; von Opneu- |Hlii1er /.! Hlumviiffkl jjibt es tausend Erseiu־im1!1f/en ״KI l'ehergange, und diese verbindende Brücke *volle״ wir fester machen durch die Arbeit in Palästina fyf (las jüdische Volk. Hier können wir alle zu- 111111״r11r>1 beiten. Pr. S. Hirsch, Berlin: Unsere heutige Debatte ״mitte a!!knüpfen an die Posencr Resolution. Noch vor wenigen Jahren war Palästina für uns bloß ein Ideal. Seit der Posencr Tagung hat jeder Einzelne cjne andere Anschauung von Palästina bekommen. Char.iHeristisch hierfür ist, dal) der Urheber der p0sc!׳׳r Resolution am meisten dazu beigetragcit [K,t 1 eie deutsche Achusah ins Leben zu rufen. Ich hin' lnr eine Fortsetzung der bisherigen nationalen pr(,p,.:, nnl.i. Es kommt für uns darauf an, Mensche» geuinnen. Der Geschäftstuliremle Aussclmli muß ,loslnlb sein Hauntaugemnerk auf die nationale Prop.'ig.iiula unter der Jugend lenken, Wir müssen neben den akademischen Vereinen Wandervereine, Turn1, crcine und andere ähnliche Organisationen sclnlfcn. Bisher ist sieh die Zionistische Orgauijiuioii ihrer Pflicht gegen diese Vereine nicht Ix׳- wallt gewesen. Es ist notwendig, da ft sich die bestell und reifsten Zionisten der Jugend-Propaganda widmen. jakob Wolff, Frankfurt a. Main; Die Posencr Resolution ist vorschnell gefallt worden und hat uns viel geschadet. Besonders in Süddeutschland ist mir oft entgegengehalten worden, dalt es doch nicht der Zweck der zionistischen Bewegung sein könne, uns alle aus Deutschland hinauszuführen. Ich habe dann immer den Standpunkt von Dr. Oppenheimer vertreten, dali das nicht unser Wille und nicht unser U'tmsch ist. Die Art der Propaganda wie sie von Herrn Blunicnfcld geübt wird, bekämpfe ich aut das Entschiedenste. Mit dieser Art können wir in Süddentsehlaiul nichts anfangen, und darum beantrage ich, dalt für Süddeutschland eine besondere Zentrale geschaffen wird; in München oder in Frankfurt, mit einem besonderen Parteisekretariat, von dem aus die Propaganda geleitet werden soll. Der Redner stellt Anfragen an die Leitung über den Religionsunterricht in den neuen hebräischen Schulen in Palästina und über die Haltung zur Agudas Jisroel. K.-A. Greifenhagen spricht über das Verhältnis der zionistischen Organisation zur jüdischen Turnerschaft. Soweit sich die Zionisten für die Turnbewegung interessiert haben, geschah dies nur, um Zionisten herauszuholen. Vir müssen aber die Tiinicrsclnift als Selbstzweck würdigen lernen. Wie schwierig ihre Arbeit ist, gellt schon daraus iiervor, dalt die Knabenschule der jüdischen Gemeinde Berlin ihren Schülern die Teilnahme an den Veranstaltungen des Turnvereins! Bar Kocliba verboten hat. Wir dürfen unsere Kräflg nicht zersplittern und datier keim• Arbeiter in andere Vereine iiineinschicken, Die Tiirnerschaft stimmt in den Fragen der Erziehung ihrer Jugend nicht mit Oppenheimer überein. Ihr kommt es auf die Herausarbeitung des Begriffes Nationalismus an und darauf, die jungen Leute mit nationalem Geiste zu erfüllen. Hermann Struck, Berlin (von Zischen und Zwischenrufen empfangen): Nach der wunderbaren und grölt angelegten Rede meines Freundes Oppenheimer scheue ich mich fast, mein Sprüchlein vor Ihnen zu sagen. In der zionistischen Bewegung niult in jeder Hinsicht Meinungsfreiheit herrschen. An jeden Menschen tritt mitunter die Pflicht heran, trotz der Zugehörigkeit ■zu einer Partei deren Leitung zu opponicren. Ich bin der Ucbcrzeugung, daß der Begriff des Nationalismus, der jetzt so oft in unseren Reihen vertreten wird, «ine Verfälschung des Begriffs Judentum ist. Das Judentum ist eine national-religiöse Harmonie, und jede Vernachlässigung eines Teils dieser Begriffe rädit sich schwer. Wie siel! an der Orthodoxie die Vernachlässigung des Nationalen gerächt hat, so muß sich an uns die Vernachlässigung des Religiösen rächen. Iin übrigen predigen unsere Agit atoren oft Ideale, denen sie selbst nicht »achstreben; und wenn man schon Hebräisch lernt, so versenkt man sich in moderne Dichter und wirft unsere heiligen Schriften in den Winkel. Dieser Hebraismus ist nichts anderes als in hebräische Sprache übersetzte europäische Kultur, ist hebräische Assimilation. Dr. Möller, Hamburg: Es wäre eine sehr falsche zionistische Taktik, wenn man jeden, der nicht derselben Meinung ist, wie die Majorität, durch Verdächtigungen aus der Partei herausdrängen wollte. Es ist auch ein großer Fehler, wenn unser Partei- Organ Unwahrheiten verbreitet, wie dies in dem Artikel von Kurt Rosenbaum geschehen ist. Wir müssen die Forderung aufstellcn, daß unsere Parteisekretarc sich die für ihre Stellung notwendige Maßi- Pmg auferlegcn. Der Ton der ״Jüdischen Rundschau“ ist in weiten Kreisen der deutschen Zionisten verpönt. Wenn das so weitergeht, steuert der Ziouismus dem Abgründe zu. Der Vorsitzende, Dr. Hantke, hält das Schlußwort; Die Generaldebatte ist nur sehr wenig auf üie dem Berichte zugrunde liegenden Tatsachen cmgegangen. Es mußte auch so sein, denn die Frage der Jüdischen Erziehung kann auf einem Dclegiertcntag'e ״icl1t systematisch erledigt werden. Wenn Sic aber vollen, so war die heutige!Debatte der Anfang einer Diskussion dieser Frage. , ״ Es ist nicht meine Aufgabe, zu jden theoretischen Standpunkten Stellung zu nehmen. Die Stimmung des De.ejportentages hat sieh auch ohne Abstimmung deutlich dokumentier(, so daß kein Zweifel sein kann, daß Blunumfelds IVgi'itiulung de! 11:1110. nalcn (iedaukciis von der sehr grollen Majorität des Delegiertentages gebilligt wird. Die I lerren, die sich dagegen gewendet bähen, I1.1!>ei1 ihre Argumente im wesentlichen aus der Vergangenheit geholt. Was die Richtung, die wir vertreten, aus/eicluiei, ist, dali wir uns unsere Argumente aus der Zukunft holen. Der Gedanke der jüdischen nationalen Er- Ziehung hat sich auch außerhalb Deutschlands fast alle Kreise der zionistischen Organisation erobert, leb weise nur auf die Verhandlungen des jüngsten iXdegiertentages des Verbandes zionistischer Studcnienvereiiic Hcäiawer und des Wcstösterreicliisehen Parteitages bin. Wir verlangen von der Gegeugruppc mellt eine Unterwerfung unter unsere Ansichten, sonder» bloß Mitarlx־it. Wir wollen In׳- obaehten, ob die von ihr erzogene Jugend besser sein wird, als die von uns er/ojfcnc. Eine ()pposition aber, die sich nur auf Kritik beschränkt, hat im Zionismus noch niemals ihre Meinung durcligcsctzt. Das 1*01(1 ist offen, die Betätigung im Zionismus stellt jedem frei, die Jugend hat denselben Respekt vor den alteren Zionisten im amiereu Lager wie vor uns. Vorläufig sehen wir aber nur eine Opposition, die nur kritisiert und noch dazu in sich vollständig uneinig ist. Herr Wiener meint, wir hätten die Ehre der Organisation nicht genügend walirgenoninieii. Wir sind anderer Ansicht. Wir haben uns nicht gescheut wo es nötig war, Linien zu ziehen /.wischen uns und anderen Organisationen, aber das war für uns kein Zweck an sich, sondern ein Ding der bitteren Not- Wendigkeit. Unsere Ansicht ist nicht, die zionistische Arbeit auf die Erledigung von Streitigkeiten zu konzentrieren. In dieser Periode stärksten Aufschwungs unsercr Bewegung schmerzt cs uns, zu sehen, daß mancher unserer Gesinnungsgenossen cs nötig findet, gegen Beschlüsse der Organisation zu handeln. Wenn ein Manu, der in der zionistischen Organisation seinen 1 Mat/, haben will und verdient, weiter ein tätiges Mitglied des Vor- Standes des Zentrnivereius bleibt, nachdem die Organisation sieh auf den Standpunkt gestellt hat, (lall es unmöglich ist, in diesem Vereine zu arbeiten, so!null das jeden von uns auf das tiefste verletzen. Wir sollen das hohe Gut der Organisation nicht zu niedrig einsdiiitzen, und das tun wir, wenn wir nicht die Kraft besitzen, eine Tdimeiming in uns zugrinsten des Willens unserer Organisation zuriiekzustellen. Wir wollen keine Gesinnungsschnüffelei’ treiben, aller es schmerzt uns, wenn man entgegen dem durch ihre verfassungsmäßige» Faktoren ausgesprochenen Willen der Organisation handelt. In allen .iiitizioiiisliselien Zeitungen wird jetzt zu lesen sein, daß die Differenzen im Zionismus endgültig festgestellt seien. i)as kann uns nicht treffen. Man hat tms schon oft totgesagt, und wir waren nachher lebendiger als zuvor. Es kommt nicht darauf an, w׳as die anderen sagen, es kommt nur auf uns Zionisten an. Viele von uns haben auch zu viel davon gesprochen, was unsere Gegner zu dem oder jenem sagen würden und zu wenig danach gefragt was für den Zionismus notwendig ist, Es darf aber keine Vertretung anderer Orgaui* .satioiieii innerhalb unserer Organisation geben. Das soll nicht heißen, daß alle Zionisten die gleiche Meinung vertreten müssen. Aber wir wollen eine Organisation sein, jeder von uns soll nur im Geiste und im Interesse unserer Organisation sprechen. Unser verehrter Gesinnungsgenosse Dr. Oppenheimer bat mehrmals von den jungen Herren gesprochen. Diese jungen Herren, das war die Altersklasse, die den Zionismus in der ganzen Welt geschaffen und die auch in Deutschland den ersten Kampf geführt hat. Heule sind leider nicht mehr wir die jungen I lerren. Ich habe aber das Vertrauen, daß die neue Generation den Zionismus in dem Sinne weiterfülircn wird, wie wir cs uns wünschen. Sorgen Sie sich nicht, wenn es scharf hergeht, wenn selbst einmal Mißgriffe geschehen. Hätten wir keine Fehler gemacht, so liätlcn wir auch nichts geschaffen. Der Zionismus, der Protest gegen alles unjüdischc im Judentum, ist so stark, dali die Nuancen inner* halb des Zionismus ganz unerheblich sind. Alte Herren im Zionismus und junge wollen wir uns vereinigen, um ein Ziel, ein jeder auf seinem Wege, zu verfolgen; die Zukunft unseres Volkes in Palüstin,1׳. Dr. H. G. Heymann, zu einer tatsächlichen Mitteilung: 1111 Laufe des Nachmittages wurden von Delegierten und einigen Gasten über 700 £, das sind fast 15 000 Mark, für die P. L. D. C. gezeichnet. Ich glaube, das ist die beste Antwori auf die Kritik an unserer Leitung. Dr. Hantke; Ls liegen zwei Anträge vor, der eine von den Herren Landau und Dr. Hirsch, der aus zwei Teilen bestellt: I. Der Delegierte nt ag s p r 1 ch t 8 c I!1 c volle Uebere insti m 1111111 g mit der Poiitik des Geschäfts füll reu den Aus- Schusses des Zentralkomitees aus. Der Delcgicrtcntag billigt in 8bc sottderc das Verhalten der Organisation gegenüber dem A nt i zio n i s tisch e n K o m itec und gegenüber dem Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdisehen Glaubens, sowie das energische Auftreten im Kampf für die hebra!sehe Sprache in Palästina. II. Der Delegiertentag fordert den Geschäftsführenden Ausschuß auf, mehr als bisher das Sc h w e r g e w i c h t sei- 11 e r pro p a g a 11 d i s t i s c h e n Tätigkeit auf die Jugendarbeit zu legen. Iwr /weite Antr.tjjf ist unler/eiclmet von den I lerren Dr. i ri e d e 111 an n, Dr, Iran/ Oppenheimer und Dr. Hans Mühsam und lautet; Der Deutsche De I c g i e rt e n t a g bes c 111 i e li t; B e a m t c und o f f i /1 e 11 e Press c w e r d e n a 11 g e w i e s e n, sich mit k c i n e r c i ns c i t i g e 11 R 1 c 111 u 11 g in 11 e r 11,11b des d c u t sehe 11 Z i o 11 i s 111 us zu identifiziere n. Dr. Hantke erklärt namens des Geschäftsführenden Ausschusses: Der Ci A. ist mit dem motivierten Vertrauensvotum, das im Anträge Hirsch liegt, einverstanden. Mit dem Anträge l'riedemami kamt sieh der (i. A. nicht einverstanden erklären. Heber den Antrag Hirse 11 I wird Satz für Satz gesondert abgestiinuit und alle Sätze teilweise einstimmig, teilweise mit den meisten Stimmen bei einigen Enthaltungen, aber ohne jede Gegenstimme a n g e 1! o 111 m e n. Der Antrag Hirse 11 li. wird a 11 g e 11 0 111 in e 11, doch enthalten sich einige Dekgierte der Abstimmung, da die Diskussion über die Fragen der Jugendarbeit für morgen verschoben ist. R.-A. Ericii Colin, Berlin, beantragt, über den Antrag i'riedemann zur Tagesordnung überztige 11 en. Nach einer kurzen Gcsdiäftsorduungsdebattc, die klärend wirken soll, aber nur verwirrend wirkt, wird U e b c rg a 11 g zur Tagesordnung mit 61 gegen 22 Stimmen angenommen. Da die Mehrzahl der Delegierten der Ansicht ist, daß dieses Ergebnis das wahre Kräfteverhältnis nicht zeige, da manche IXTegierte gegen den Uolicrgang air Tages- Ordnung gestimmt haben, die die Resolution Ericde mann abgclchnt haben würden, nimmt Dr. Isaak Straus, Berlin, den Antrag Fricdcmann in unwesentlich veränderter Form auf, zieht ihn aber wieder zurück, da das Bureau eine nochmalige Ab- Stimmung für unzulässig hält. Schluß der Sitzung <ü; U 11 r abends. * In der Abendsit/ung, die um H Uhr beginnt und in der Herr Rudolf Schick, Leipzig, den Vorsitz führt, beginnt Herr Leo Motzkin sein Referat über das Neue jüdische I.eben in Palästina. (Das Referat folgt in der nächsten Nummer.) Er schlicht um 12 Uhr und verschiebt den Schluß auf Montag Vormittag. Montag, den 15. Juni . Vormittagssitzung Vorsitzender Arnold Wiener, Kattowitz, eröffnet die Sitzung um lü1,!׳ Uhr und verliest eingegangene Anträge der Ortsgruppe Konstanz; 1. Um eine stärkere Verbreitung des zionistischen Gedankens unter der deutsehen Judcnheit zu fördern, macht cs der Delcgicrtcntag den jungen Gesinnungsgenossen zur Pflicht, ihren Wohnsitz möglichst in die mittleren und kleinen Juilcugcnicindcii zu verlegen; ganz, besonders stellt der IXTegiertentag diese Forderung an die zionistischen Akademiker und Kaufleute. 2. Um eine gleichmäßige theoretische Ausbildüng unserer zionistischen Ortsgruppen zu ermögliehen, ist die Herausgabe eines Handbuches für die Erziehung zum Zionismus dringend erforderlich. 3. Der zionistische Delegierteilt,׳ig macht es den für die Propagierung der zionistischen Idee gceigrieten Persönlichkeiten;־irr Pflicht, sich den Ortsgruppen, die sie auf ihren Reisen berühren, fiir DisKussioiisabcnde b/w, Vorträge innerhalb der Ortsgrupjie bereitwilligst zur Verfügung zu stellen. Diese Anträge werden dem G e s c 11 ä f t s f ü h« renden Ausschuß überwiesen. Dr. Curt Nawratzky, Berlin: Es ist ein Fehler fast aller Zionisten, daß sie glauben, in Palästina lasse sieli alles kolonisatorisch noch einmal so schnell machen wie in anderen Ländern. Gerade in Palästina sind die Schwierigkeiten der Kolonisation viel größer wie in anderen Ländern. Ls müssen holte Abgaben an das Staatswesen gemacht werden, ohne daß man dafür eine Gegenleistung! für die Erhaltung der notwendigen gemeinsamen, kommunalen Institutionen erhalt. Sogar fiir das wichtigste, was die Kolonie braucht, nämlich den gemeinsamen Schutz, muß sie seihst aufkommeii. Der Redner spricht über wirtschaftliche Zu&amnieiibäuge zwischen Palästina und Aegypten und über ihre Wichtigkeit fiir die Prodiiktionsverteihmg der Kolonisten. Er weist auf den Unterschied in der Lage der Arbeiter in den Pfianztings- und in den Aekerbaukolonieii sowie auf die nachteiligen Folgen einer von vornherein zu klein und zu isoliert angelegten Siedlung hin. Er empfiehlt die Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte bei der Anlage einer Achusah. Hierauf erstattet Dr. Theodor Zlocisti, Berlin, sein Referat: Eine deutsche Achusah. Wir bringen den Text des Referates in der nächsten Nummer. Nach dein Referate von Dr. Zlocisti übernimmt Herr Sch ick, Leipzig, den Vorsitz und erteilt Herrn Leo Motzkin das wort zur Fortsetzung seines Referates über das Neue jüdische Leben in Palästina. Es gelangen nun einige eingcbrachte Resolutionen zur Abstimmung. Antrag Zlocisti und Genossen: Der 14. De- 1 e g i c rt c 111 a g der Z. V. f. D. sicht in den Achusoth ein wertvolles Mittel der wirtschaftlichen Erschließung P.alästinas durch J ud en. Er erwartet, daß auch deutsche Zionisten sich zur Be-

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