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Jüdische Rundschau · 1914-06-19 · Heft 25 (19.6.1914) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 25 (19.6.1914)
Date
1914-06-19
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 268 J U EPISCH E RUNDSCHAU Nr. 25 Man hat uns von der radikalen Agitation Wunder* dinge versprochen, ein gewaltiges. Anwachsen der Bewegung. Ich niuß gestehen, ich sehe cs nicht, Die Steigerung der Scheket/aldcr seit drei Jahren ist gar keine besonders große, prozentual erreicht sic nicht die in manchen früheren Zeiten. Wir hatten ״ _ , , , 190b: 0000 Schekel ״ 0800 :1908 7800 :1910 ״ 9800 :1912 wobei zu berücksichtigen ist, daß 1911 die Kämpfe in der Bewegung aulhörten und alle Kräfte sich wieder der Arbeit zuwandten. Bedenkt man, wie* viel organisierter wir heute sind als früher, daß man Sekretäre im Hauptberuf und ein großes Budget hat, so erscheint der Erfolg noch weniger überwältigend. Der Nationalfonds hat sehr /!(genommen, gewiß. Aber daraus darf keineswegs auf einen Erfolg der Agitationsmethode geschlossen werden. Diese Sannnhingen sind abhängig von dem wachsenden Wold• stand der ein/elneii Zionisten, von denen viele in geordnete Berufe gekommen sind; die lkvvegtiug 11ml ihre Anhänger sind mehr als früher imstande, finanzielle Opfer zu bringen. Und nun die Wirkung nach außen hin. Wir liegen in Streit und Hader mit aller Welt. (Icwill kommt das nicht nur auf unsere Rechnung. Die anderen haben die größere Schuld. Aber wir könneu auch nicht einseitig behaupten, daß alle Schuld auf der Gegenseite liegt. Mancher Kampf war zu vermeiden. Ich rede jetzt nicht von lokalen Zusammenstößen, sondern Von Kämpfen der Organisation als solcher mit anderen Verbänden. Aber man bat diese Kämpfe gar nicht immer vermeiden wollen, und daraus gar kein liclil gemacht. Man wollte den scharfen Scheidestrich zwischen uns und den anderen. Mit der Poscner Resolution und unserer radikalen Propaganda hat mau die wohlwollendsten und ruhigsten Leute in den anderen Verbünden nervös gemacht und den übel* wollenden Elementen in den Zentralen ihrer Organisaiionen gegen uns Oberwasser gegeben. Diese innere Zerklüftung des Judentums ist ein Unglück. Schon Hcrzl hat darauf hingewiesen, wie sehr sie nach außen hin das Ansehen der Gesamtheit untergriibt. Ein Kampf ist manchmal eine Notwendigkeit. Aber wir dürfen unter keinen Umständen 1111• sererscits diesen Kampf wünschen. Nicht im Interesse der Gesamtheit, auch nicht im unsrigen. Wir erheben den Anspruch, die Gesamtheit zu vortreten und müssen auf diesem Anspruch beharren. Sonst verlieren wir das Recht, das Endziel anztistreben für das jüdische Volk. ״־ Es geht nicht an, daß wir zur Sekte werden, die mit Fanatisiuus iin engen Kreise einen Glaubensartikel propagiert. Wir müssen die Gesamtheit zu gewinnen suchen, nicht aber sie von uns stoßen. Das ist kurzsichtig und engherzig und muß zur Vereinsamung führen. Bei unserer Agitation wird sehr viel von Nationalgcfiihl geredet. Nationalgcfühl ist ein sehr schwer definierbares Wort. Im jüdischen Sinne bedeutet cs für uns Stolz auf Abkunft, Geschichte, Tradition, Zusammengehörigkeitsgefühl, religiöses Empfinden. Je nach der Neigung und Veranlagung wird der eine mehr diese, der andere mehr jene Grundlage des Gefühls betonen. An diese Dinge muß angekniipft werden in der Agitation; nicht aber geht es an mit allgemeinen Gefühlen die ganze Agitation zu bestreiten. Demgegenüber will ich nur aut de« Leitartikel der Rundschau vom 15. Juni 1912 und auf die Rundschau vom 9. August 1912 verweisen. Sollen denn wirklich alle diese jungen Leute, die heute in der geschilderten Weise vom Boden gelöst werden, nach Palästina gehen? Was wollen Sic bei den gegen* wärtigen Verhältnissen drüben mit ihnen anfangen? Wollen Sic ihnen die Möglichkeit hier ab,schneiden? Sic müssen doch hier leben! Unsere zuständige Behörde, das Patiistinaamt, warnt in seinen Briefen von der Einwanderung von Akademikern. 111 Tel Awivv gibt’s jetzt bei 200 Einwohnern 20 Aerztc und 4 Zahnärzte! Haben wir noch nicht genug Gelchrtenproletariat? Ich für meinen Teil lehne jede Verantwortung für solches Vergehen ab. Oh man mir wegen dieser Ausführungen nachher Verwässerung des Programms, Opportunismus oder Was sonst immer vorwerfen wird, ist mir sehr gleichgültig. Auch ob ich in der Minderheit bleibe. Was ich will, ist einfach das durch die Verhältnisse gebotene, es ist die Rückkehr zum Hciniatstättcnprograinm, zum Baseler Programm. Wäre ich ein Opportimist, so würde ich schweigen. Denn mit den radikalcn Schlagworten macht man sich ja so leicht populär! Aber ich will nicht, daß wir geistig von der Hand in den Mund leben, eine Phraseologie pflegen, der die Selbstzucht fehlt und um des Tages- Erfolges willen die zionistische Zukunft gefährden. Wer Politik treibt, muß wissen, daß er eine Vcrant- Wortung trägt. Danach hat er zu handeln, ohne Rück-• sieht auf Beifall oder Verketzerung, Und doppelt gilt das eben Gesagte von der Leitung des <icutsehen Zionismus. Der Einzelne mag sagen und tun, was er will. Die Aciißertingen der verantwortlichen Leitung dürfen das Verantwortungsgefühl nicht ver* ,wissen lassen. Ich stehe jetzt 20 Jahre in der Bewegung und bin stolz darauf, ihr alle meine Kräfte gewidmet und manches geopfert zu haben, Die gegenwärtige Entwicklung aber sehe ich mit Kummer, lind ich bitte Sie: Prüfen Sie mit Ernst, ob meine warnenden Worte nicht die Wahrheit enthalten. wir haben eine große positive Aufgabe — das Haus des jüdischen Volkes zu bauen. Die Fundamente hat Theodor Herz! gelegt. Das Baseler Pro- ״ramm ist ein solider Baugrund. Lassen wir endlich die theoretischen Betrachtungen über die Tragkraft der Grundmauern. Wir dürfen nicht so lange Belasfunpspi'obeu am,!dien, bis sie wieder cinstürzen. Lassen Sie uns lieber praktische Arbeit leisten, damit wir das fertige Haus noch erleben, bald und in unseren Tagen. Dr. H. G. Heyniann, Berlin: Ich muH Sie zunächst um Entschuldigung bitten, wenn ich frei zu ihnen spreche und nicht eine mit der Schreibmaschine geschriebene Broschüre verlese. Ich sehe die Dinge von einem entgegengesetzten Gesichtswinkel wie Herr Dr. Eriedeiuann. Wir freuen uns über die Ent- Wicklung innerhalb und außerhalb der deutschen zionistischen Organisation in den letzten Jahren, Nicht die Zahl unserer Anhänger hat in den letzten mir . Jahren zugenommen, sondern auch die Schlagkraft unserer Bewegung ist gewachsen. Die erdrückende Mehrheit dieses Delegicrtcntagcs wird sich darüber einig sein, daß der Weg, den wir ein::esclitagen )iahen, ein guter ist und zum Erfolg führt. Herr Dr. Eriedemmin hat davon gesprochen, daß wir die jungen Leute zu wurzellosen Existenzen erziehen. Solange er hierfür keinen Beweis erbracht hat, bcstreite ich dies aufs Entschiedenste. Wenn Ich auch leider jetzt nicht mehr tut der täglichen Agitation so teiluehiiien kann wie früher, so möchte ich doch sagen, daß ich mich jedesmal freue, wenn ich mit unserer Jugend in zionistischer Arbeit zusammenkomme. Schließlich ist doch ein Zionist nur derjenige, der Zion nicht nur lieht, sondern nach Zion strebt. Das war auch der Sinn der Poscner Resolution. Wenn Friedemann min sagt, er sieht nichts von einer Auswanderung der Anhänger dieser Resolution nach Palästina, so möchte ich sagen, daß er sich nicht gut!ungesehen hat. Derartige Ansätze entwickeln sich in der Praxis nur sehr langsam. Ich hoffe, daß das Referat von Zlocisti eine wertvolle Unterlage für die praktische Durchführung der Poscner Resolution sein wird. Ich für meine Person möchte erklären, daß ich nach wie vor die Annahme der Poscner Resolution für ein Glück halte. Der große Moment, auf den man in der Charterzeit wartete, wäre, wie wir heute wissen, niemals eingetreten. Die jüdische Kolonisation Palästinas kann nur langsam vor sich gehen, und jeder muß in seinem Kreise dazu beitragen. Von dieser (irumlaiiscliauung ausgehend, treten wir für die radikale Agitation im Zionismus ein. Wir können mir weiterkommen, wenn wir und unsere Anhänger wissen, was wir wollen. Ich hielte es für ein 1)11glück, wenn es keine inneren Konflikte gäbe. Eine grolle Anzahl alter Gesinnungsgenossen stellt uns deswegen fern, weil sie diesen Konflikten aus dem Wege gehen. Von den Reden, die heute liier gehalten wurden, gefiel mir am besten die des Herrn Wiener. Ich gehöre zwar selbst zum Geschäftsführende» Ausschuß, muß aber sagen, daß Wiener vollkommen recht hat mit seiner Kritik. Wenn ich wieder die Ehre haben sollte, in den Geschäftsführenden Ausschuß gewählt zu werden, so werde ich dafür sorgen, «laß «las Eisengrau der Farbe, mit der wir nach seinen Worten nur äugest riehen sind, auch zu einem innerlichen Eisen wird. Beim Zusammengehen mit anderen Organi sationen handelt es sich meistens um eine taktische Frage, Eine Organisation hat Herr Wiener vergessen, das ist die Alliance Israclitd, die älteste jüdische Organisation, die durch ihren universellen Charakter uns am nächsten stellt. Was die anderen Organi sationen betrifft, so ist es Gcschmacksache, wie man sich dazu verhält. Ich bin aus allen Organisationen ausgetreten, deren Vorstandsmitglieder die antizionistische Erklärung unterschrieben fiabcn, weil ich es mit meiner Eure nicht für vereinbar halte, in Organisationen zu verbleiben, die uns die Tür ge• wiesen haben. Aus dem Hilfsvcrcin bin ich liauptsächlich ausgetreten wegen der Angriffe auf unsere russischen Brüder in dem von ihm als Flugblatt verbreiteten Artikel des ״Hamburger Israelitischen Familienblattes“. Ich rede hier nur für meine eigene Person: Ich werde än leitender Stelle nur dann Weiterarbeiten können,!wenn der Delegiertem»# uns nicht mir sein volles Vertrauen ausspricht, sondern auch erklärt, daß er mit unserem Verhalten gegenüber den anderen Organisationen und unserer Stellung im Sprachenknmpt restlos einverstanden ist. Wir müssen gegenüber Angriffen von außen mul innen wissen, wie die 'Majorität der deutschen Zionisten sich dazu stellt. Es ist Pflicht des Delegicrtcntagcs, dies zum Ausdruck ׳zu bringen. Vorsitzender Dr. Hantkc spricht allen Leipziger Gesinnungsgenossen, die sich an der technischen Vorbereitung des Delegicrtcntagcs beteiligt haben, insbesondere den Herren Schick, Dr. Chnmizcr, F u c 11 s, D u b i n e r und T u m p o v s k y, den herzliebsten ׳Dank für die ausgezeichnete Organisation der Tagung aus. Er betont, daß die älteren Gesininmgsgenosscn, die bereits eine große Anzahl von Delegiertentagcn mitgemacht haben, mit ihm darin übereinstimmen werden, daß noch Keine Tagung 80 glänzeml vorbereitet gewesen ist. Insbesondere dankt er der Leipziger Ortsgruppe für das großartige Geschenk, die Prachtausgabe der Herzlschcn Reden. Die Geschenk dauerndes Gedächtnis in der deutschen ־Organisation gesichert. Schluß der Vormittagssitzung D/s Uhr. >ic Leipziger Freunde hätten kein «innigeres finden können und hätten sich dadurch ein Nachmittagssitzung ו Die iNadnniltagssitzung beginnt um 4 Uhr unter dem Vorsitz von Dr. Hantkc. Kurt Biuincnfcld, Berlin: Die Assimilation als Tatsache ist nicht unmoralisch. Sic ist eine unabwendbare Notwendigkeit. Wir haben erkannt, daß hier und unter diesen Bedingungen die Assimilation cintreten muß und naturiiotwendig immer größere Fortschritte macht. Wenn ich auch nicht glaube, daß die Anschauung wissenschaftlich ausreichend begründet ist, die von einem raschen Untergang der Juden in der Diaspora spricht, so glaube ich doch, daß für das Judentum die Diaspora-Position unhaltbar ist. Was wir liier an Judentum erleben, ist nicht eine starke lebendige Fortsetzung unserer alten natiunaleii Vergangenheit, sondern das sind nur gewisse Erinnerungen, Rudimente eines ehemals vollen Judentums. Der Zionismus ist für uns eine Art Komple* mentiir-ldcc, eine Ergänzung dieses von uns als unvollständig erkannten Judentums. Ich will zunächst versuchen, die positiven Anschaumigen Herrn Dr. Friedemanns zu begreifen. Die Tatsache, von der er ausgeht, ist vollständig richtig; daß «vir nämlich höchst mangelhafte Juden sind, und so alle möglichen inneren Widerstände zu überwinden haben. Daraus aber hätte er die Foigcrung ziehen müssen; dieses Judentum bedarf der Ergänzung und Erneuerung. Wenn Dr. Oppenheimer 1ms im vorigen Jahr erklärt hat: ״Ich habe meine persönliche abweichende Anschauung und will damit im Zionismus meinen Platz haben können“, so haben wir das begreifen können. Wir müssen es der Meinung des Einzelnen überlassen, ob er sich für einen Zionisten hält oder nicht. Es gibt auch hier Grenzen, aber diese sind nur in einer viel intimeren Diskussion zu erörtern. Wenn aber jemand mit den Anschauungen Dr. Friedemanns, die für uns auf Grund unseres zionistischen Wertmaßstabcs unannehmbar sind, auftritt und sagt: Ich will, daß diese Anschauungen für den Zionismus überhaupt mafigebend sein sollen, oder, was nicht weniger schlimm ist, für den deutschen Zionismus, dann müssen wir ihm entgegentreten. Was Fricücinatin gesagt hat, kann heute genau so gut und vielleicht aus ebenso ehrlicher Ucbcr• Zeugung ein guter K. C, er sagen oder ein Führer des Zcntralvcrciiis deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens oder ein Vorsitzender eines neutralen Jugendvcrcins oder überhaupt der Leiter irgendeiner nichtzionistisehcn Organisation. Friedcmaiin sagt, wir gäben Phrasen und ungenügend motivierte Schlag- ««׳orte; er selbst stellt dagegen die Forderung auf, daß «vir stolz auf unsere. Abkunft, Geschichte, Tradition und unsere Religion sein sollen. So lange er uns nicht sagt, in welcher Weise er dieses Programm erfüllen «viil und «vas man auf Grund dieses Programmes zu tun hat, sind seine Forderungen gewiß nur Worte. Gesagt wird all das von den antizionistischeu Organisationen ««׳örtlich ebenso, «venn sie die Ucbcrflüssigkeit des Zionismus bc«vciscn wollen. Wie stellt sieb Dr. Friedemann die zionistische Entwicklung vor? Es könnte ihm doch gar kein größeres Unglück passieren, als daß alle Zionisten seine Ansichten teilten. Dann erlischt die Hoffnung auf eine einheitliche jüdische Nation lind der Riß zwischen den Zionisten und Palästina wird immer größer. Wenn aber das Wort Zionismus irgendeinen Sinn hat, so verlangt es doch das Streben nach Zion. Für Juden, die wirklich Zionisten sind und ihre Hoffnung auf Zion setzen, wird die Sehnsucht so stark werden, daß sic fähig ««׳erden, ihr Leben mit Palästina zu verknüpfen. Als Zionisten müssen «vir mutig bekennen: Unsere Aufgabe ist es, Zion näher zu kommen. Heute sind wir Zionisten und später «vollen «vir Zion selbst sein, um teilzuliabcn an der einheitlichen jüdischen Gemeinschaft, die uns in Palästina erwartet. Nun sagt Dr. Friedemann, unsere Forderung ist übertrieben, «vir seien zwar persönlich ehrliche Mensehen, aber Phantasten und täuschten uns selbst. Nehmen «vir an, er hätte recht. Wenn ich aber nach ehrlicher Selbslprüfung zu der Ansicht käme, daß er recht hätte, so würde ich sagen: dies ist der letzte zionistische Delcgiertcntag gewesen. Wozu brauchen wir uns die vielen zionistischen Schwierigkeiten zu machen 1 Sagen wir doch einfach: wir haben eine gute Meinung für Palästina, «vir hoffen, daß dort «virklieh neues Judentum entsteht, aber «vir haben selbst nicht mehr unseren vollen Anteil daran. In unserem ganzen Leben in Deutschland liegen so viel Widerstünde, so viel Hemmungen, «laß «vir nicht mehr mitmachen können. Versuchen wir wenigstens, die letzten, atavistischen Zusammenhänge für Palästina auszumünzen. Es gab Zeiten, wo ich mir überlegte, ob man nicht vielleicht auf diese Weise ganz, große Mittel für Palästina bekommen könnte. Vielleicht wäre eine solche Taktik möglich, wenn der Zionismus einen Verein von lauter großen Politikern darstellte, die sich daran gewöhnt haben, durch die Verleugnung ihrer Gesinnung nichts von ihrem Zionismus zu verlieren, und so eine Art von Oehcimbund bilden, dessen Mitglieder sich damit begnügen können, die

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