Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIX (1914)
- Issue
- Heft 20 (15.5.1914)
- Date
- 1914-05-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 210 JU EDI SCH E RUNDSCHAU Nr. 20 Palästinensische Kolonien deutscher Juden Einige Worte zum Vorschlag von I) r. Z I o c i s t i Die Behauptungen von Dr, Zloeisti in der letzten Nummer der ״Jüdischen Rundschau'‘ sind im ganzen melit neu. Schon vor zwölf Jahren hat Dr. Klee die deutschen Zionisten zu ״Offiziere״‘‘ gestempelt und R. I.. hi der ״Welf, wenn ich nicht irre, 1913, eine ähnliche* Auffassung vertreten. Aber eben deshalb imillte ninn meiner Meinung nach gegen solche Vorschlage Stellung nehmen. Wenn wirklich elie dcutsehen Zionisten, welche zur Kolonisation geeignet sind, kulturell so viel höher stehen als die östlichen, wäre es doch selbstverständlich, dalt wir dieselben nicht separieren, sondern unter den bestehenden Kolonien verteilen, damit die festlichen von den Westlichen lernen Rönnen, und stell dort nicht eine ״Aristokr,die“ bilde. leb sage ״wenn wirklich“. Und zwar aus folgenden Gründen: Im ('steil gibt es eine Arbeitennasse und ein geistiges Proletariat, bestehend aus ״Lxternen“, Jeschib.ih-Bachiuim usw., aus welchen sieh iiauplsaihlii'li der neue Jiscluib ergänzt. In Deutsch• l.ind gibt es Akademiker und Großkauflcute, die gewili ' für die Kolonisation zunächst nicht in Iletraclit koniiiieii; nur jene Kreise des deutschen Juden• tunis können doch ernstlich in unseren (icsielitskreis gezogen werden, die materiell und sozial in zweiter Reihe stellen. Dali mm diese kulturell hoher stehe״ als die Roalci-Ziou aus dem Osten, das, glaube ich, wird auch Zloeisti nicht behaupten wollen. Ich 11111(1, so leid es , mir tut, gestehen, dal) ich den Eindruck habe, als ob sich Zlocistis Auffassung des Ostjudviitunis nicht wesentlich von einer Auf• fasstmg, unterschiede, die wir an den Duisburger Liberalen so sehr und mit so grollen! Rechte ge• tadelt haben. Königs b e r g. M. S a m b u r s k y. Die Weihe des Bar Kochba-Sportplatzes am ko in tu enden Sonntag, dem 17. Mai Der Har Kochha bat das jüdische Heiliu für den kommenden .Sonntag zu einem l est geladen, wie es selbst in der fcstcslrohcn Rcielish.mptstadl nicht alltäglich ist. Ls gilt einen neuen Sportplatz zu weihen, der der Jugend zu ihrem Recht auf Spiel, Sport und frohe finninelei der Kräfte verhelfen soll. Line Statte, wo sie sich im Kreise (ilcichgcsnintcr und Olcichgewerteter atlsleben können, ohne belunlUeii zu müssen, daü sie über kurz oder l.mg durch irgend• eine gewundene ״Resolution“ aus!tuen Verbrüde• ru1)gs|1;1 hiih'ii gerissen wird. In!rohem sportlichem Kumpfe wird der Har Kochha auch auf dem neuen l’latzc zu der (ihrigen Sportwelt Berlins gute Karne• 1 .nls1h.1l 1 halten und durch sein Können ein Vcrhaltnis gegenseitiger Achtung heilieiiulircii, da• ihm schöner mul würdigci scheint, als jedwede Duldung,. Für uns Natioiialjmlen insbesondere bedeutet dieser Platz, eine gewonnene Position, deren Wert nielit hoch genug cingcxchnt/l weiden kann. Denn ein gut eingerichteter Spielplatz bietet einem Turn- und Sportverein bellte die einzig sichere (K'waltr für die Zukunft. Der starke Zuwachs an Mitgliedern, den der Har Kochha von der neuen Lin• riehnmg erhofft, wird den Reiben des nationalen Judentums eine Schar zuverlässiger Mitstreiter zuliilucii, du׳ um iiigeiid auf gelehrt werden, sieh Mir unser jüdisches Ideal eilizusctzeii. Keiner ward dein Har Kochha mehr (enibleiben, weil er anderswo giiii• stigere SpnrtplutzvcrhiiHmssc findet, denn der Platz in Karlsborst-Lriedriebsfelde hat im Weichbilde l iroli- Berlins keinen Vergleich zu scheuen! Die Mitgliedschaft des Vereins kann mit frohem Mute ein Fest feiern, denn es krönt eine Zeit an• strengender und erfolgreicher Arbeit. Die finanzielle Sicherung des Werkes (zu der der Har Kochha iibrigens noch weiterhin der Hilfe seiner Freunde und Gönner dringend bedarf! wäre kaum gelungen, wenn nicht an jeuein Sonntag und an vielen Wochentagen hilfsbereite lliimle /״gegriffen hätten, um die Ausgaben für Arbeitslöhne soweit wie möglich zu verringern. Die Vorbereitungen für das Fest selbst mit ihren endlosen Proben und der fleiliigen Arbeit auf den einzelnen Turiiböden stellten weiterhin an die Gewissenhaftigkeit jedes einzelnen hohe Ansprüche. Nun, da das Fest unmittelbar bevorsteht, ist aber auch nach dem Ergebnis der Generalprobe ein gutes Gelingen gewili, l)er Bar Kochba tritt am So mit einem Turnfest grollen Stils vor die ()Öffentlichkeit. Für die, welche in Wien unser Vcrbandsschauturnen mitcrlebt haben, liegt ein Vergleich mit dieser Veranstaltung nahe. Es darf ruhig gesagt werden, daß auch dieser Vergleich keinen allzu großen Abstand zeigen wird. ‘>er Aufmarsch, der unter den Klängen eines 22 Mann starken Orchesters erfolgt, wird Freund und Fand einen Begriff von der Stärke unserer nationalen Jugendbewegung geben. Die Groß-Hcrliner KorporahonctJ des fj. I. C. und des K.Z.V., der Herzl-Club, der Jüdische Kuderclub ״Ivria“, der so schnell ge• wachscnc Jüdische Wanderbuiid ״Blau• Weiß“, die Fußballmannschaft des J. T. V. Hamburg und endlich der gastgebemle Verein mit seinen 15 Abteilungen werden au dem Aufzuge tellnehmcn, Es folgt als• dantt die Festrede, die Herr Privatdozent Dr. Franz O p p e n h e i in e r übernommen hat und die Anspräche des Vereinsvorsit/emlen U.-A, Willy Drei• f e n 11 a g e n. Bei den M a s s e n F r c i ii n u 11 g e n der Mämierabteilmigen, sowie bei denen der Frauenabteilungen die in ihrer iieunrligcn Zusammen• Stellung sicher Beifall finden werden zeigt der Bar Kochha das grolle turnerische Material, über das er verfügt. Es folgt v o 1 k s t ü m I i c h e s T tt r 11 c n in Riegen, bei dem all die maiinigfaltigen Zweige des deutschen Turnens, soweit sie sielt ohne feststehende Geräte durchführen lassen, zur Geltung kommen. Scharfe s p o r t 1 i e 11 e K ä in p f e auf der Aschenbahn werden zwischendurch die Spannung wachlialten. Wie immer werden besonders die Stafettenkämpfe, bei denen mich die befreundeten Vereine Mannschaften stellen, lieill umstritten sein. Die F e c 111 a b t e i - lung des Vereins, die erst jüngst bei ihrem internen Turnier so gutes Können zeigte, wird gleichfalls durch Soiulervorftiltrtingeii vertreten sein. Stafettenlaufe der F r a ti e n a b t e i I u n g v 11 werden beweisen, daß auch das Turnen des weihliehen Geschlechts im Bar Kochba in fortschrittlichem Sinne betrieben wird. Die M 11 s t e r r i e g e am Reck, die die schwierigsten Gipfelübtmgen des Geräteturnens zur Darstellung bringen wird, verfügt diesmal über he- •sonders tüchtige Kräfte, so daß sie des allgemeinen Beifalls sieltet־ ist, Schließlich werden die Jugend• 11ml Schülerabteilmigen in zahlreichen Gruppen Turn• spiele, Pyramidciihuu, (iewehrspriinge 11. a. vorfühmt; Die letzte Nummer des interessanten Programms hildet ein Fußballspiel, zu dem der Hamburger Bruder• verein seine Mannschaft entsandt hat. Diesem Spiel wird deshalb ein besonderes Interesse vntgegenge• bracht, weil die Hamburger, die in früheren Jahren gegen Berlin knapp unterlegen sind, sieh neuerdings sehr verbessert haben sollen, und sicher alles auf• bieten weiden, die alte Scharte auszuwetzen. Alles in allein, verbürgt der Besuch des Festes einen Nachmittag voll starker Eindrücke, den sieh von den Zionisten Berlins sicher nieninnd entgehen lassen wird, Der Bar Kochba seihst wird wissen, daß er sieh auf die Kreise, die an seiner Festesfreude Anteil iichmni auch in anderer Hinsicht verlassen kamt. , F. A. * Her Restanrations- und Komlitoreihetrieli auf dem Platze liegt In den bewährten Händen der Firma Dobrin. Alles nähere ist ans dem Inserat in dieser!immer ersichtlich. Ls sei noch bemerkt, daß der Eintrittspreis >m Vorverkauf bei allen Kartengatliingen eine besonders :,׳ruße Ermäßigung erfährt. Ausweis Schekel: Argcnau 1—, Berlin 3,—, ller/l-t Ittb Berlin 0, , r.ruiulcnhurg 1,- , Göthen I - Festenherg I, , Günzenhausen 1, , Halle 21,-, Kissingeu 7, , l.cip/ig, l'raMciignippc, 2t), , Pforzheim 12, , Saarliurg 5<1, , Straßburg h), , Wiirzbttrg 1, Mark. Laudesorgauisatloiisfonds 1913: Berliner Ziott. Vereinigung 310, Mark. Lnmlesbeiträge: Ghemnitz• ISO, , Fcstcnbcrg 2, , I lalherstadt 20,• , Halle 27. , Kissingeu 0, , Krotosehiii 22, t Lübeck 107, . Posen 150, Straßburg 51, , Wiir/burg 3, Mark. Propagaiidafonds 1914! Rechtsanwalt Golm, Brandenburg 5, , Breslau (Liu/clhcitrag) , Zahnnr/t Schönberger, Ghemnitz, 10, , (luii/eultauxeii (Eiii/clbcitrag) I, , Halle: Ernst Joseph 5, Dipl.• Ing. I.öwcnherg 5, , Kantor Leopold Wolf 5, Dr. Mayer, Hamborn, 5, Dr. Jaeobv II, Königsherg, I0r , Max (lorski, Nürnberg, 1. Rate, 5, , Dr. Fco Golm, Posen, 10 , John Wolf, Stadthagen, 5, , Dr. S/amet/, Vilbel, 5, Mark. Eingang vom 7. bis EL Mai 19131 Schekel: 170 M.; 1, a n d e s o r g n n i s n! i o 1t s b e i t r ii g e 1013: '170 Al; I. a 11 d e s b e i t r ä g e 1011: (171 M.; Propagaiidafonds 1011; 77 M. Gcsamfeingaiig: Schekel; 13-12, M.; I. n 11d e s o r g a 11 i sa t io n s b e i t r ii g e H)13: P) 368,27 Mark; L ״ n d c s b c i t r ii g e 191-1: 2118,50 M.; P r ס• pn g n 11 d af o nd s 10FI: -19)0,(10 M. B c r i c 111 i gu n g. Die für 1013 gezahlten Beiträge von Salingcr, Filchnc, 5,-, J. Schnelling, Körn, 5, , Zimels, Königsberg, 5, , Frau Oalmon, Hnmburg, 10,--, Frau Friedlich« Hameln, 5, , sind versehentlich als Ik'iträge für 1011 ausgewiesen worden. Die Addition wurde dementsprechend geändert. v Austritte aus dem Judentum in Berlin ln den Monaten Februar, •März und April 1914. Februar. 17. Schüler Heinz Borchardt, Neukölln, Hermannstraßc '223. 17. Dr. rited. M. Borchardt, als Vertreter seiner minderjährigen Kinder, Paul Robert und Gertrud Eva Borchardt, Neukölln, Hcrmannstr, 223. März. 4. Fräulein Regina Blum, Usedomstr, 32. 14. Zinkätzer Hugo Plcßner, Philippstr. 15. 18. Kürschner Oskar Löbl, Raupachstr, 14. 28. ,Frau Regierungsbaumeister Sophie Pein gcb. Loose, Berlin-Halensee, Kurfürstendanrm 137. 30. Kaufmann Fritz Dochlin, Wilmersdorf, Badensche Straße 21. 30. Frau Anna Heine geh. Hirsch, Cbarlottcnburg, Fnsancnstr. 70. 31. Frau Meta Karfunkel geh. 1*0111, Lessingstr. 12. April. 3. Augenarzt Dr. Siegfried Ourau, Markgrafen* straßc (11. 7. Frau Lina Krause geh. Bock, Höchstestr. 5, 7. Kaufmann Otto Pommer, Schömberg, Heil• bronner Str, 20 8 I ran Helene Küpper geh. Cohn, Halensee, Kurfürsteudamm 07 08, 0. Zahnarzt Hans I leiht, Königin-Augustartr. 23. 15. König! Regierniigsbaiiführer Dr.-Ing. August Macholl, Cbarlottcnburg, Gocthcstr. 87, 17, Schauspieler und Kunstmaler Siegwart (»rüder Charlottenburg, Widamlstr. 10. 17. Landwirt Maximiti.n1 Wolfsolin, (ienthiner Str. 20. 18. Frau Landwirt Alice Riedel geh Wohlgcmutli, Berlin W., Berchtesgadener Str. 37. 22. Student tned Herbert Nossen, Halensee, Genre• Willielmstr. 12. ZIONISTISCHE BEWEGUNG XIV. Delegiertentag am 14. und 15. Juni in Leipzig, Kristall• p a I a s t, Vt'i n t e r g a r t e n s t r a 11 e. T ag es Ordnung: Sonntag, den 14. Juni: Vo r in i 11 a g s s i t z u n g (9>/g Uhr präzise). ■ 1. Bericht des Vorsitzenden Dr. Arthur Hantke. 2. Begrüßung durch das Engere Actions-Comit(, 3. Begrüßungsansprachen. •1. Wald des Präsidiums. 5. Allgeti,eine Debatte, N a c 11 in i 11 ,ו g s s i t z u n g (3 Uhr). Fortsetzung der allgemeinen Debatte. A b e n d s i t zu n g (0 Uhr). Referat Leo Molzkin: ,,Das neue Palästina.“ Montag, den 15. Juni: Vo r m i 11 a g s s i t /. 1111 g (01/־ Uhr präzise). 1. Referat Dr. ZlucKti: ״Line deutsche Achttsa.“ 2. Debatte über die beiden Palästina-Referate. 3. Initiativanträge־ der Delegierten •I. Wahl a) des (ieveliäftsfüliremleu Ausschusses, b) des Zentralkomitees, e) tler deutschen Mitglieder des Zentralkomitees der (iesamtnrganisation. Diejenigen 1 >rtsgrup|!cu, die Anträge zu stellen haben, werden geheten, dieselben baldigst dem Zentralkomitee /ii/ustcllett. Für die Delegierten und Gaste sind in folgenden Hotels in Leipzig Zimmer reserviert worden: Hotel Lürstcnhof (ohne Frühstück M. 5,- ), Hotel 15.0• rischer Hof (mit Frühstück M. 0,-■), Hotel Monopol und l’arkhotvl (mit Frühstück M. 5, ), Hotel 1erminus (mit Frühstück M. 1,5י> bis M. 5, ). MK Hotels befinden sielt in der Nähe des Kristallpalas!( - Die Preise sind mit Rücksicht auf die Buchgcwerbc-Ausstcllung Bedeutend erhöht iirnl es ist daher dringend notwendig, rech!• zeitig (,)uartier zu belegen. Bestellungen sind bis spätestens zun» 20. Mai au I lernt Rudolf Schick, Leipzig, Zentralstr. 7/9, zu richten. I r i b 11 11 c n k a r t e 11. Für Gäste werden Dibtiiiciikartcii ziitii Preise von M. 0,50 ansgegeben. Dieselben berechtigen zur Teilnahme an allen Sitzungen. Bestellungen sind unter Einsendung von M. (),(>0 (tnkl. Porto) an die Zionistische Ver■ cinigung für Deutschland, Berlin W. 15, Sächsische Straße 8, zu richten. Wir verweisen auf die folgenden Paragraphen unseres Statutes: 5 )eih-s Mitglied der Z. V. t. I). hat da« aktive Wahlrecht zum t>-■ legltrtrniage; das passive Wahlrecht ist an die Vollendung de» kl• Lebensjahre» gebunden (ugendvcreiur, die mit Genehmigung de» l.andesvorstandc« »i» scllutämilge Gruppen der Z. V'. f. t). angchdrcn, können an» Ihrer Mitte turn lungere I ii'lcglerlc entsenden, die aber groltjährig so» müssen. Die Zug! Imrigkcil 711 einer Jugemlgnippe 11! ledoch nur bi- «1 einer vom Lamlcsvorstand festnoct/enden Altersgrenze möglich. 11 s ׳>• Jede Ortsgruppe wählt einen Delegierten. Ortsgruppen von mehr *I» ISO Mitgliedern wählen iwei Delegierte. Ortsgruppen mit mehr all 100 Mitgliedern wählen dir jedes •!!gefangene weitere Hundert einen weiteren Delegierten, § )0. Die Mitglieder des l.tntlesvnrstande» haben auf dem Delegiertentag bis rum Schluß der Tagung Slli und Stimme. § II. I Jeder Delegierte vertilgt auf dem Deleglerlentag nur Uber eine Stimme. Die Delcgierten-.uamlate sind nicht tibertragbar. Die Lebernähme des Mandats durch einen Ersalzdeleglerten muß vor Beginn des Delegiertentages erfolgen. Die Delegierten sind an Aufträge und Instruktionen nicht gebunden Zur Uebcmahme von Mandaten haben sich bereit erklärt: Dr. Walter Fischer, Berlin! Walter Oottheil, Wcißcnfels in Sachsen; Hans Ooslar, Berlin; Fraufein Martha Bukofzer, Königsberg; Dr. Raphael Straus, München; Nathan Jacobi, Halle a, S,; Leopold Jaooby, Chemnitz. 31948