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Jüdische Rundschau · 1914-05-15 · Heft 20 (15.5.1914) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 20 (15.5.1914)
Date
1914-05-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 20 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 211 Mitteilungen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland ln einer größeren Stadt Oberschlesiens wird die Niederlassung eines jüdischen Tierarztes gewünscht. Dortselbst bietet sich auch einem jüdischen Optiker eine gute (Jclegenheit zur Etablierung. Ein Zahnarzt in der Mark sucht vom 9. Juli ab für 41/2 Wochen einen Vertreter. In zwei Städten in der Mark bieten sich für einen Zahnarzt günstige Niederlassungsniöglichkeiten. Ein praktischer Arzt an einem Platze in Westpreullen wünscht für seine gute Praxis per sofort einen Nachfolger unter günstigen Hedinguugen, Falls etwas chirurgische Vorbildung vorhanden, Einkommen von 12-15 000 Mark. Auskunft erteilt die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W. 15, Sächsische Str, S. Vom jüdischen Nationalfonds Mitteilungen der Zentrale für Deutschland Während die E i 11 g ä n g e * d c s Nationalfonds aus Deutschland im ersten Vierteljahr 1011 mir M. 13915,70 (gegenüber M. 21 021,74 im Vorjahre) betrugen, hat das S a in 111 e 1 e r g e b 11 i s in den letzten 9 Wochen, also in der ersten Hälfte des 2. Vierteljahrs 1914, bereits die Höhe von M. 15,827,93 erreicht. Diese erfreuliche Tatsache berechtigt zu schönen Erwartungen. Wir hoffen, daß unsere Freunde sich mit ganzer Kraft für unsere Arbeit einsetzen und insbesondere der Steigerung der Erträgnisse aus den Büchscn-Lecrungen ihre volle Aufmerksamkeit schenken werden. Der Ertrag der Sammelbüchsen im ersten Vierteljahr 1913 war M. 3599,07, 1914 M. 3339,58, im zweiten Vierteljahr 1913 M. 9195,90, 1911 in der ersten Hälfte des zweiten Vierteljahres M. 9057,97. Diese Zahlen kennzeichnen die hervorragende Bedeutung der Büchse als Sammelmittel. Ein Blick auf den Ausweis der Büchscnleerungen zeigt, daß noch bei vielen Büchseninhabern die Einnahmen bedeutend erhöht werden können. Oft liegt das geringe Ergebnis an unzureichender Orientierung über die große soziale Bedeutung der N.-F.-Tätigkeit. Wer von dieser Bedeutung durchdrungen ist, der sieht in der Gabe für den Nationalfonds mehr als die Förderung irgendeines Vereinszw׳eckes, der erkennt in der Unterstützung der Kolonisation Palästinas die Hauptaufgabe jedes sozial und jüdisch Empfindenden. Ihm wird cs auch gelingen, bei einer großen Zahl von Juden die Sympathien für unsere Arbeit und die Anerkennung unserer bisherigen Erfolge der Erzielung weit höherer Einnahmen nutzbar zu machen. TURNEN UND SPORT Hamburg. Zum ersten Male beteiligte sich der Hamburger Jüdische Turnverein Bar Kochba an dem Stafettenlauf ״Rund um die Alster“ und konnte, obwohl der erste Mann gleich am Start durch Hinfaller! und Verlieren der Stafette bedeutend an Terrain verlor, unter 10 Mannschaften den 28, Platz belegen. Unter den zum ersten Male startenden 12 Vereinen kam der Bar Kochba als Fünfter ans Ziel. VEREINS-RUNDSCHAU Berlin. Am Donnerstag, dem 21. Mai, spricht im Zionistischen J u g e n d v e r c i n Herr Dr. Alfred W o 1 f f über den Sprachcukampf. — Am 7. Mai sprach Davis Tri et sch über den ersten Kongreß. Sein Referat gab zu lebhafter Debatte Anlaß, welche die zahlreich erschienenen Mitglieder recht lange zusammenhielt. Am 14. Mai sprach Herr Heinrich Margulies .über den ״Delegiertentag und die zionistische Jugendbewegung.“ - Das Vereinslebcn gestaltet sich immer erfreulieber und die Donnerstag-Abende beginnen, sich zum regelmäßigen Treffabend aller jungen Zionisten Berlins zu entwickeln. In den Fachabteilungen herrscht reges Leben. Jeden Sonntag finden fröhliche Wanderungen statt. Auskunft erteilt Herr W. Sand, Wörther Str. 4. An jedem Sonntag stehen .den Mitgliedern überdies zwei schöne Tennisplatze, an der verlängerten Innsbrucker Straße, am Untergrundbahnhof Schöneberg-Hauptstr., gegen eine ganz mäßige Gebühr (M. 3,— pro Monat) für den ganzen Tag zur freien Verfügung. Der Geschichtskurs hat bereits begonnen. Berlin. Allen Freunden und Verehrern Dr. Nathan Birnbaums diene zur Nachricht, daß aus Anlaß seines 50. Geburtstages am Sonnabend, dem 16. Mai, im ״Logenheim“, Friedrichstr. 131c, ein Bankett zu Ehren des Jubilars stattfindet. Beginn: 9 Uhr abends, Mannheim. Der jüdische Wanderbund ״Blau- Weiß" nimmt eine sehr gute Entwicklung, so daß jetzt in fünf Zügen gewandert werden muß. Wer einmal mit uns gewandert ist und die reine ungekünstelte Freude mitgefeiert hat, die jeden einz.elne11 Wanderer durdiglüht, die Stimmung durchgekostet hat, die jeder einzelnen Fahrt ihr besonderes Gepräge gibt, der kommt immer wieder. Ein L a n d h c i m in herrlicher Lage steht uns in sicherer Aussicht, um das uns manche eeht-arischcn und halb* arischen Wandervögel beneiden werden. Am Sonntag, dem 17. Mai, findet unser erstes liervortreten in der Oeffcntiichkcit statt; wir veranstalten an diesem Tage ein großes So mm er fest auf der Stark en bürg bei Heppenheim; Beginn des Festes punkt P, Uhr nachmittags. Jedermann, der sich für uns interessiert und der sich von dem frohen jüdischen Geiste, «ler uns erfüllt, überzeugen will, ist bei diesem Feste, «las bei jeder Witterung stattfindet, herzliehst willkommen. Breslau. ״Verein der Zionistischen j u g e n d,“ Um unseren Mitgliedern die Teilnahme an dem gegenwärtig in der hiesigen zionistischen Ortsgruppe slattfiudemleu Palästina-Kursus zu ermöglichen, findet unsere nächste Zusammenkunft erst am Montag, dem 25. d. M. statt, Diskussimisthema: ״Jüdische Religion,“ Berlin. Anläßlich des 50 jährigen Jubiläums Dr. N' a 111 a!1 1! i r n 1) a 11 m s veranstaltete der 11 e b r ä - ischc Klub am 7. Mai eine Versammlung. Herr Dr. M. J a r «1 e 11 i - Berlin schilderte die geistige Ent- Wicklung Matthias Achcrs um! seinen Geiimik’cngnng und würdigte ihn als einen der ersten Bannerträger der jüdisclmationalcn Bewegung im Westen, Wenn auch Nathan Birnbaum jetzt abseits von dem von ihm seihst gezeigten Wege wandelt, so soll das auch Zionisten und Hebraisten nicht hindern, ihn als einen alten Lehrer und Meister zu ehren, und seiner markanten Persönlichkeit, seinem Idealismus ebenso wie seiner Bedeutung im Werdegang unserer Renaissance gerecht zu werden. Berlin. Die Generalversammlung des Arbcitsa m t e s für j it d i s c 11 e A k a d e m i k c r fand am 3. Mai in Berlin statt. Nach ergänzenden Bemcikutigen und Erklärungen, die der Sekretär zu dem gedruckt vorliegcmlen Geschäftsbericht gab, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Bei der darauf folgenden Vorst,•mdswahl wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm wie in den Vorjahren Herr Geheimer Sanitätsrat Hr, Marctzki. Mit 11er Führung der Geschäfte wurde gleichfalls «ler bisherige Sekretär betraut. Hamburg. Die Gesellschaft zur Vorb r e i t u n g Jüdischer L i t c r a t ti r w e r k c, e. V״ Hamburg, teilt mit, daß in der Ziehung für das I. Quartal 1911 folgende Mitglieder gewannen: Bonn: Lion, Nathan, Simon. Berlin: Braun, Scluirgnst. Hamburg: Lene Lcvy, Halle, Dr. Meyer, Dr. Berser. Nürnberg: Dr. }.' Bnmberger. Die nächste Verlosung findet Anfang Juli statt. Die Gesellschaft bittet ihre Mitarbeiter um recht eifrige Tätigkeit und um rechtzeitige Ein- Sendung der Scheine und des Gehles. Anmeldungen neuer Mitglieder und neuer Mitarbeiter nimmt entgegen: Zahnarzt Alfred Unna, Hamburg, Klosterallec 5. Dessau. Die zionistische Ortsgruppe Dessau hatte, wie erinnerlich, im letzten Jahre einen schweren Kampf zu bestehen. Sie führte eine heftige Wahlkampagne durch, in der sie zwar das erstrebte Ziel nicht erreichte, aber moralisch zweifellos einen Erfolg hatte. Nach dein Kampfe gingen die Anfeindungen unserer Gegner gegen die Ortsgruppe nahezu unvermindert fort; mau hatte es geradezu darauf angelegt, ihr die Existenz unmöglich zu machen. Wie wenig dies aber gelungen ist, läßt sich am besten daraus ermesse״, daß die Ortsgruppe, die zum größten Teile: aus weniger bemittelten Mitgliedern besteht, f ü r «las h e b 1׳ ä i s c 11 e S e h u 1 w e r k i n P a 1 ä s t i n a 300 Mark aufgebracht hat. Eine schöne Leistung, die zeigt, daß Idealismus mul Opferwilligkeit allen Schwierigkeiten zum Trotz, siegen, Leipzig. Auf Einladung des Vereins z i o - n i s t i s c 11 e r Akademiker sprach hier am 9.Mai in öffentlicher Versammlung Herr Leo Herr m ה n 11, Berlin, Sekretär des E. A. C, über das Thema ״Der Zionismus, die Erneuerung des Judentums“. Au den Vortrag, der mit Beifall aufgenoinmen wurde, schloß sich eine nahezu zweistündige angeregte Aussprache, in der besonders das Verhältnis von Ost- und Westjudentmn und Fragen wie ״Alljudentum“ und ״Orthodoxie und Zionismus“ erörtert wurden. Chemnitz. Am 8. März wurde hier eine Jug e n d g r u p p c ״H a t i k w a h“ mit 20 aktiven Mitgliedern gegründet, und jetzt, nach einigen Wochen ihrg-s Bestehens, zählt sie 39 aktive und eine größere Anzahl passiver Mitglieder, obwohl hier ein neutraler Jimendvcrcin vorhanden ist. Ein Beweis, wie notwendig die Gründung der ״Hatikwah“ war. Die Vortragsabende waren regelmäßig gut besucht. Vorträ»e hielten: Herr Ludwig Schwarz über das Buch: ״Die Gezeichneten", Herr Zahnarzt Schönberger über Judenwanderungen, Herr Dr. T s c h e rniak über körperliche Regeneration der Juden, Herr Ing. Krupnik über Grundgedanken der Bibel und Flerr Dr. Walter Franke 1 über die semitischen Sprachen. Außerdem veranstaltetcn wir gemeinsam mit der _ hiesigen zionistischen Ortsgruppe einen Lichtbilder-Vortrag des Herrn Zahnarzt Schönberger über seine Palästinareise. Während des Sommers sollen nur Wanderungen veranstaltet werden, um den Zusammcnscliluß der Jugend fester zu bewirken. Dem Vorstände der Jugemigruppe gehören an: Leo Grünberger, erster, Dr. Tsclterniak, stellvertretender Vorsitzende!• Frl. Julie Fleiß, Kassiererin, Heinrich Gaster, Schriftführer und Oskar Spitz, Beisitzer. Elberfeld. Der in der G c n e r a I v e r s a m in - I u n g unserer Ortsgruppe erstattete Jahres- und Kassenbericht gab Kunde von einer erfolgreichen Tätigkeit und von einer erfreulichen Vertiefung der zionistischen Lcbcusanschauung einer grollen Zahl von Gesinnungsgenossen, die ihren Ausdruck in einer stetig steigenden Opferwilligkeit fand. Es gingen, ein an Spenden: für das hebräische Schulwerk und Zeiitralfomls 2171 M., Nationalfonds 1563,13׳ M, Aktien der P. L. D. C. 109(1 M , Schckolim (bisher) 79 M., LamJesbeiträge (bisher) 91 M. In diese Zahlen sind nicht einbegriffen die von der Ortsgruppe aufgebrachte״ Beiträge für den Bczalel und den Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina sowie die Beitrage für den Organisation- , fonds. Beziehen _wir diese Eingänge, sowie die für die zionistische Presse und die lokalen Bedürfnisse der Ortsgruppe aulgebrauchten Gelder in unsere Bereclunmg ein, so ergibt sich ein Etat der Ortsgruppe von weit über 9000 M., eine Summe, die den Etat der gesamten in der wohlhabenden Gemeinde Elberfeld geübten philanthropischen Tätigkeit weit übersteigt. Von den Veranstaltungen der Ortsgruppe sei ein ölfcutlicher Vortrag des Herrn l)r. Sclunarja Lev in, ferner ein Referat des Herrn Dipl-Ing. Kaplansky hervorgehohen. Ein glänzend vorbereitetes und gelungenes M a k k a b ä e r f e s t vereinigte über 300 Freunde und Gäste. Daneben fanden allmonatlich Referate und Diskussionen statt. Die Ortsgruppe veranstaltete unter Leitung des Herrn cand. piiil. Rieh. A «i I e r einen hebräischen Sprachkurstis, und eine Anzahl jugendlicher Mitglieder traf sich zu regelmäßigen Referaten über jüdische Themata unter Heranziehung nichtzionistischer junger Leute, — Aus den Wahlen zum Vorstand gingen hervor: Vorsitzender: Herr Rechtsanwalt Dr. Bernstein; Vorsitzender und Schriftführer: Herr Dr. Grüneberg; Kassierer: Herr Siegmund Adler; N.-F.-Kommissio•« mir: Herr Dr. Aaron; Beisitzer: die Herren L. Fleischhacker, Dr. Heimami, H. Hesse, Willy Meyer, Da* gobert Walter, S, Zuckermann. - Die Ortsgruppe tritt «lern Reichsverein der deutschen Juden als korporatives Mitglied bei. - Im Laufe des Jahres wurden Verkaufsstellen des Bczalel (Warenhaus Tietz) und des Verbandes jüdischer. Frauen für Kulturarbeit in Palästina (Ph. Blumeiithal) errichtet. Münster. Am 25. April sprach im Saale des Hotels ״Kaiscrho{" in Münster der Sekretär des E. A. C., Herr Leo Herr mann, Berlin, über ״Der Zionismus, die Erneuerung des Judentums". Die Veranstaltung ging vom Gruppen« erband der Zionistischen Vereinigung für Rheinland und Westfalen aus und wurde von Herrn Eiehengrün, Dortmund, eingeleitet. Der Vortrag war recht gut besucht, obwohl einige Mitglieder des Zentralvereins in einem Eilzirkular durch rote Radler am Nachmittnge vor der Versammlung den Mitgliedern des Zentralvcreins mitgeteilt hatten, daß der Zionismus entgegengesetzte Ziele verfolge. Die Mitglieder seien daher gebeten, der Versammlung fernzubleibcu. Die Zcntralvereinler haben aber nach der Versammlung zugcbeii müssen, daß es für sie ein Verlust gewesen ist, den Vortrag nicht gehört zu haben, denn Herr Leo Herrmaiin wußte in objektiver Darstellung ein Bild des philosophisch-ethischen Aufbaues des Zionismus zu geben, die alles grob Propagandistische vermied und gerade dadurch gute Wirkung erzielte. Einige Herren vom Zeiitrnlvcrein versuchten in «ler Disktission gegen «las Programm des Zionismus ■zu kämpfen. Der Erfolg blich sowohl der Sache wie der vornehmen Form nach auf Seite des Vortragenden. Schon in «len nächsten Tagen haben sieh die Gesimumgsgenossen zusammengcfimden, um das Programm des Zionismus auch den anderen Gemeindemitgiieilern näherzubringen. Uslar. Am 10. Mai fand hier eine von der Zionistischcn Vereinigung für Deutschland veranstaltete Versammlung statt, in welcher Herr Dr. Prager, Kassel, über das Programm tles Zionismus sprach. Die Versammlung, die von ca. 90 Personen besucht war, dankte Herrn Dr. Prager mit lebhaftem Beifall und stiftete auf seinen Namen einen üelbatim. Mit der Versammlung selbst können wir zufrieden sein, da in unserer Gegend der Zionismus noch fast ganzlieh unbekannt war; das Interesse für ihn ist durch den Voitrag in reichem Maße geweckt worden. Stettin. Am 9. Mai sprach Herr Referendar B 1 a n k e n f e I d-Stargard über die zweite Palästina- Wanderfahrt. Der Vortragende gab ein recht anschauliehes Bild von dem neuen Palästina. Auf seinen Namen wurde ein Oclbaum gepflanzt. In der Diskussion sprachen die Herren Wollstein und Dr. Baer als Teilnehmer der ersten Wanderfahrt. -- Die Zionistische Vereinigung wählte als Delegierten für Leipzig Herrn Dr. Baer, als Ersatzdclegierten Herrn Rechtsanwalt Greifenhagen. JGdische Gemeinde, Berlin (Gottesdienst) Freitag, 15. Mai, abends: in allen Synagogen 71/2 Uhr. Sonnabend, 16. Mai, vormittags: in der Alten Synagoge S»/a Uhr, in der Kaiserstr.- und Rykestr.- Synagoge 9 Uhr, in der Neuen, Lindenstr.-, Lützow- Straßen-, Fasanenstr.- und Levetzowstr.-Synagoge: Frühgottesdienst 71/2 Uhr, Hauptgottesdienst 10 Unr. Predigt: Alte Synagoge: Rabb. Dr. Stier; Synagogc Kaiserstr.: Rabb. Dr. Lewkowitz.

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