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Jüdische Rundschau · 1914-04-10 · Heft 15 (10.4.1914) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIX (1914)
Issue
Heft 15 (10.4.1914)
Date
1914-04-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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T Stile IGO J U E DI SC H E RUNDSCHAU Nr. 5 strchcn, einen jüdischen lieh nielt( in einigen Jahren sich allmählich von Wahrscheinlich lag dies schon /um Teil an dem Be- Stil zu entwickeln, der natiir* zu erringen ist, .sondern seihst ergeben muH. Es ,war deshalb richtig, an Hand der besten Produkte des Orients die Knüpfarbeit vor/tinehnien, und ich gebe gern zu, dall durch diese Vorbilder das Bestelle• r e i t s erreicht worden ist. Wahrscheinlich wird sich mit der Zeit ein eigener kvalel-Stil entwickeln, der das Kostbare der Farben• irnmnie des antiken orientalischen Teppichs mit der Ansicht ist, daß 1U•... harmonie des antiken orientalischen wurzelnden Darstcllungsfonn der Hinsichtlich tlcr Technik 1111 Lande wurzelnden iJarsniiunnsiorin ״״ Natur und Oesehichte vereinig», .. ist zu bemerken, dall dieselbe vollendet ist; die h'minierci ist exakt, die Weberei sehr sorgfältig gehandhabt wurden, so dall die Teppiche eine gute Auflage hallen und sieh vorteilhaft gegen die pc'i־- ,roduktc bezüglich des Faltcnschlngcns und L'ormen abltehen. leb kann aus diesen warm empfehlen, sich die Verhältnis• Anzahl herausgckomineuer Stücke zu mehr, da auch die Preisgestaltung des Zwischenhandels eine sehr hin überzeugt, dall jeder, der Bezalel-Teppidi erwirbt, eine stiin• siseben der krummen Orümlen nur mäßig kleine sichern, um so durch Ausschaltung vorteilhafte ist. Ich einen derartigen dige Freude daran haben wird JUGEND-BEWEGUNG Stammesart leugnet und der naiven ihn nichts als der Olatibe von seinen christlichen Mitbürgern unterscheide, Tin Staat kann sieh aus verschiedenen Stämmen und Völkern zusammen• setzen, und sie alle können mit gleicher Liebe lind Treue für diesen ,Staat eiiitreten, Dieser Auflassung entsprechen auch die im Jahre 1002 vom Deutschen Kaiser in Posen gebrauchten Worte: ״Das Königreich Preullen setzt sich aus vielen Stämmen zusammen, die stolz sind auf ihre frühere Geschichte und Eigenhindert sie nicht, vor allem gute Prctilien Im Sinne dieses Kaiserwortes betätigen deutschen Zionisten, wie alle deutschen Juden, als gute deutsche Staatsbürger, nehmen, in Deutschland aulgewachsen, regen Anteil an der Kultur und sind stets bereit, für die Interessen des Deutschen Reiches ihre vollen Kräfte einzusct/cu. So steht die zionistische oder national-jüdische Gesinnung nicht im geringsten Gegensatz zur " füllimg staatsbürgerlicher Pflichten gütig deutscher Gesinnung, oder blinder Haff gegen die art. Das zu sein,“ sich die kam der he lischt, Kinder, glücklicher• Wandervogel mit, obvon der wird. Wie können Eltern Mannheim. 11! der Stadtvenmlnctensit/ung vor einiger Zeit der unverhülhc Antisemitismus im hiesigen deutschen Wandervogel öffentlich zur Sprache. Unhegreifliclierweise wandern iinmcr noch einige jüdische ' יי י י — weise sehr vereinzelt, im wohl der verbissenste Antisemitismus Führerschaft dort gepflegt . vlas zulasscu V Die Entwicklung des jüdischen Wanderhumles ״Blau-Weiß“ andererseits macht hier sehr sch».ne Fortschritte, Bei den Bl a u ■We iII - W a n d e r 1111 g c 11 muß jetzt die Schüleru a 11 d e r 1111 g geteilt w erden, so stark ist die Beteiligung und» das Interesse; wer einmal mitgewandert ist, kommt sicher wieder und bringt Am US. April wird eine ~ “ ' ' ־ ' am 25. April ein S c 11 ü I e r 11 a c 11111 i 11 a g; mit finden, Freunde P e II a c h f c i e r statthei diesen beiden Veranstaltungen wird das Peltaehfest in geschichtlicher, religiöser und nationaler Iledemütig gewürdigt werden. AUS DEN GEMEINDEN ehrcibt Berlin. Ein Freund unseres Blattes schm Im ״Berliner Tageblatt“ vom 3. April lese ic! Annonce, wodurch Kantoren mul Chordiii sucht werden, mir für die hohen Festtage, jedoch nur liei ,Midi wundert es uns: eine enteit gees finilen c 11 s 11 e 111 s c h c Berücksichtigung, noch, daß die Vorsteher der nur Berliner jüdischen Gemeinde in ihren Gebetbüchern den Gott Abrahams, Jsanks und Jakobs stellen lassen; diese waren doch gewiß alle auch Ausländer, KaUowitz. Am Mittwoch, dem 20׳., Donnerstag, dem JO. April, mul am Freitag, ♦lern I. Mai, wird in den Kammer-Lichtspielen, Kattowitz, der Palästina- Film der Gesellschaft ״Misradi", ״Jüdisches Lehen in Palästina“, vorgeführt werden. Fs finden;ווו jedem l äge drei Vorstellungen statt, um 1, 11'.• und 8'/.» 15111־. Wir empfehlen allen Gesinnungsgenossen den Bestich dringend. Chemnitz. In der Versammlung des ״Zentral- Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens‘', die liier am 21. März stattfaud, hatte Herr Jiisti/rat l)r. Hör witz. auch die zionistische Bewegung •חי• gegriffen, indem er die bekannte Resolution verlas, die den Austritt der Zionisten aus dem ,,Zentral* verein“ zur Folge hatte, Der Berichterstatter der ״Allgemeinen Zeitung Chemnitz.“ hat in seinem Bericht diese Resolution ganz richtig als einen schweren Vorwurf unpatriolisrhcr Gesinnung gegen die Zionisten aufgefaßt. Am '2, April brachte nun dieselbe Zeitung folgende Zuschrift zum Ahdruck, die wohl alle Mißverständnisse beseitigt hat; ״Nach dem Bericht .,Tagesfragen des Judentums“ in Nummer 71 Ihrer geschätzten Zeitung hat Herr Justizrat Dr, Hör witz, Berlin, in der Versammlung, die der ,Zentralvcrcin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ am '21. März, veranstaltet hat, auch der zionistischen Bewegung unter anderem mit den Worten Erwähnung getan, ״er bekämpfe diese mir insoweit, als er für die Erfüllung staatsbürgerlicher Pflichten und für1 deutsche Gesinnung eintrete, und der Zionismus werde auch weiterhin nur da bekämpft werden, wo er das deutsche Judentum kompromittiere.“ Diese Ausführungen stellen eine Irreführung der öffentlichen Mrcinung dar. Die Zionisten bekennen sich mit Stolz zum jüdischen Volkstum und vom jüdischen Nationalgcfülil getragen, erstreben sie uic Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Patästina für das jüdische Volk und sie sehen in der Erreichung dieses Zieles die einzige Möglichkeit zu.r *־®sun!j> der Judenfrage und die alleinige Gewahr für die Fortexistenz des Judentums. Mit dieser Gesinnung wird der deutsche Zionist den Interessen seines Vaterlandes, dem er als Staatsbürger äuge« hört, mindestens dasselbe Verständnis und dieselbe Liebe entgegenbringen, wie derjenige Jude, der sich zum jüdischen Volkstum nicht bekennt, seine jüdische Er• und zur Bctätn und nur Böswilligkeit ...... ״ ״ immer mehr erstarkende zionistische Bewegung scheinen die eigentlichen Triebfedern zu sein für die oben erwähnten unerhörten Beschuldigungen. Dr, Sichel' E Vorsitzender der Zionistischen Ortsgruppe Chemnitz. Flatow. Das ״H. T,“ meldet: In dem unweit von Könitz unseligen Angedenkens gelegenen kleinen wcstpreulSischeii Städtchen Z c in pc Iburg im Kreise Flatow spukt wieder mal, wie ja öfters zur Oster/cit, in allerhand dummen und böswilligen Köpfen das «Märchen von einem ״Ritualmord“, den jüdische Mit• Bürger begangen haben sollen. Wie man uns mit• teilt, finden diese Gerüchte leider aiiseliciiicml immer noch gläubige Gemüter, und so hat die weitere Um• gegeml von der Erregung in Zcmpelhurg erfahren. Die Zeitung der Proviii/stadt, die ,,Flafowcr Ztg.“, erzählt von den wilden Gerüchten, die seit dem Tode des bei dem jüdischen FeUviehhäiullcr Georg Wer- 11er bedienstet gewesenen Dienstmädchens Schmidt die Stadt Zcmpelhurg durchzögen. Wie das Blatt weiter berichtet, ist nach dem Zeugnis der Aerzte das Mädchen an G a s v e r g i f 11111 g gestorben. Eine Anzahl Mitbürger aber glaubte diese Erklärung der Todesursache nicht. Sie sprechen von Schnitten, die sich an der Leiche vorgefunden hallen sollen, von Blutleere mul allen möglichen und unmöglichen Dingen. Mehr oder weniger laut behaupten viele, daß hier ein Kitunlinord“ vorlicgo. Das Blatt schließt: Es Ware dringend geboten, daß die Be• hörde einen am (liehen Bericht über diese Angelegenheit veröffentlicht damit nicht unnötigerweise die Erregung weitere Kreise ergreife. Nim sind diese Feststellungen inzwischen erfolgt. Dali der Tod infolge von Gasvergiftung erfolgt ist, hat der praktische Arzt, der die Leiche untersucht hat amtlich ncschduigt, Und da auch von dem Arzf irgendwelche Schnitte oder gar Anzeichen von Blutleere an der Leiche nicht wahrgeuommeu worden sind, ist sie anstandslos für die Bestattung freigegeben worden, Die weitert׳ Aufgabe der Behörden wäre cs mm, die Urheber solcher ebenso törichten wie bös• willigen Gerüchte fest/ustellen und zur Verantwortung zu ziehen. im Cafe Luitpold, Briennerstraße, wo sie tiich jeden Donnerstag, um «/>9 Uhr abends, treffen Auswärtige Gesinnungsgenossen und Freunde sind als Oiste stets ־ willkommen. Mannheim. . Die Zionisten treffen sich jeden Dienstag, abends 9 Uhr. im Restaurant der August- Lamev-Loge, •E 12. Stettin. Regelmäßige Zusammenkünfte der Zionisten beim Vorsitzenden der Ortsgruppe, Herrn Hermann Jacob, Turncrstr. 10, Eingang Arndtstraße, an jedem Freitag 9 Uhr. Fremde Zionisten stets willkommen. Straßburg (Eis.). Zionisten treffen sich jeden Mittwochabend im Cafe Piccadilly (Kleherplatz). Wiesbaden. Zionisten tretfen sieh jeden Mittwoch .abend mn 9 Uhr int Cafe Berliner Hof. Plauen. Die IMaucncr Gesinnungsgenossen treffen sich zwanglos jeden Donnerstag Abend von 9 Uhr ab im Cafe Central, Plauen, Ncundorfer Str. Nürnberg. Jeden Donnerstag, abend 9 Uhr, Stammtisch ini Cafe Central. Die ״Welt“ liegt im Cafe I labsburg, Gisela und Central auf. Bcuthen (O.-S). Zionisten treffen sich jeden Mittwocli abend Cafe Jusczyk oben. Herr Hans Kirschncr übernimmt gern die prompte Weiterbeförderung von Natioiialfomls-Spciulen. Braunschweig. Zionisten treffen sich jeden Dontierstag, abends ö/J Uhr, ini Cafe Lück. Königsberg i. Pr. Die Mitglieder des Vereins ״Ivria" treffen sich jeden Dienstag um 9 Uhi* abends im Cafe Demel, Kaiserstr. 4b, wo ihnen ein separates Zimmer zur Verfügung steht. Ratibor. Zionistischer Stammtisch mit Damen alle 14 Tage Sonnabends abends 9 Uhr in Brucks Hotel. Cöthcn (Anh.). Zionisten treffen sich jeden Mittwoch. abends 8' •> Uhr, in Heidenreichs Restaurant, Magdeburger Straße 4. Myslowitz. Zionisten treffen sich jeden Mittwoeli, abends 9 Uhr, in der Konditorei von Sil• bersteiu, Rybnik (Ob.-Schl.). Zionisten treffen sich jede« Donnerstag, abends 9 Uhr, in üertholds Cafe. 111 VEREINS-RUNDSCHAU Berlin. Das ״A r 1> e i t s k o m i t c c der F raue n der B. /., V.“ veranstaltet in der nächsten Zeit folgende Kurse: 1, einen 11 c b r ii i sch c 11 Kurs, 2. einen Kurs zur Einführung in die Geb riiuchcdcsj ü d i s c!1 0.11 II a u s c s. Die Organi* satiou der Kurse wird von der Zahl und den Wiinsehen (betr. Ort und Zeit ttsw.) der Teilnehmerinnen abhiingen . und baldmöglichst bekanntgegeben werden. Anmeldungen zu den Kursen an das Bureau der B. Z. V., Fricdriclistr, 40, B Tr., erbeten. Berlin. Der hebräische Klub zu Charlottenbürg veranstaltet am Mittwoch, dem 15. April, 8ס,י Uhr abends, im Hotel Ruhlaiid, Mittelstr. 60, eine hebritische Feier zu Ehren des 25 jährigen literarischen J u b i I ii 11 m s von Ae 11 a d Fl a a m. Das Haupt• referat hat der bekannte hebräische Publizist Hcri' CI1. C z e r 11 o w i t z übernommen. Breslau. Der nächste Kursus im ״V c r c i n d c r zionistischen Jugend“ findet am Mittwoch, dem 15. April, abends S'/! Uhr, Im Zimmer des Herzlflubs über das 3, Kapitel von Ruppin, ,,Die Juden der Gegenwart" statt. Einden. Herr Rechtsanwalt Dr. Klee aus Berlin hat /.!!gesagt, im Anschluß an• seinen Vortrag auf der Tagung des Oldenburger Laudesgemeindcrats am Montag, dem 20. April, in unserer Ortsgruppe über das Thema: ״Zionismus und Vaterland“ zu sprechen. Wir machen die Freunde in den anderen ostfricsisclicn Städten auf diesen Vortrag noch besonders aufmerksam und bitten um zahlreiche Betei• ligung. * Breslau. Zionisten treffen sich beim ״hebräisehen Stammtisch“, alle Montagabend von 9 Uhr ab im Cafe Vier Jahreszeiten, blaues Zimmer. Magdeburg. Zionisten verkehren täglich im Re• staurant Katz, Breiter Weg. MOnchcn. Die Mitglieder der Zionistischen Ort■־ gruppe haben seit geraumer Zelt ihren Stammtisch Berlin. Am 30. März fand im grollen Saale des Tiergartenhof eine vom ״Verein zur Erhalt u n g d es ii b 1• r I i e f e 1 teil J u d c n t u in s“ einberufene öffentliche Versammlung statt, die sich mit dem Thema: ״W a r u 111 ׳braue 11 e n wir j ti d i s c 11 e Volksschulen?“ beschäftigte. 1 )er erste Redner, Herr Rechtsanwalt Dr. Lo e b Behandelte die ,Rechtslage der jüdischen Volksschulen“. Der zweite Acilner, Herr l)r. J. Bl eichrod e prüfte die Frage von dem ,religiös-pädagogischen Standpunkt aus. Zum Schluß behandelte der Vorsii/ende des Vereins, Herr Moritz A. ■Loch noch das Thema ״G e nt e i 11 ü e p 01 i t i k und V o 1 k s s c h u I e“. Er knüpfte an die Ausführungen der beiden Vorredner an, die die Vorzüge der jüdischen ׳Volksschule in jeglicher Hinsicht klar gezeigt hatten. Demgegenüber sei es schwer verständlich, wie die Leiter unserer üroßgemeinden sich hei solch offen zutage liegenden Vorzügen noch sträuben kömjtcn, jüdische Volks• schulen cinznrichten. Des Rätsels Lösung liegt darin, daß diese I lerren samt und sonders auf das סין• litischc Programm des Freisinns eingcschworen sind. Da dieser sich nun einmal auf die SiniultanscluiJc festgesetzt hat, ,fühlen sich die Herren verpflichtet, auch in Preußen für diese Schulform cinzutreten, ()!)gleich keinerlei Aussicht bestellt. daß innerhalb der nächsten l.ihr/ehnte unsere Sclmlgcset/gebting, die nur die 'Konfessionsschule kennt, eine Armierung erfahrt. ■ Naeli lebhafter Diskussion ge• langte die nachfolgende Resolution zu einstimmiger Annahme: ״Unter der gegenwärtigen Schulgesetz• gebung aller größeren Staaten Deutschlands, deren ikstrebeu dahin gellt, die konfessionelle Scheidung in den Volksschulen immer schärfer zur Durchführung zu bringen, ist die Erhaltung der bestehenden, die* Errichtung; neuer jüdischer Volksschulen aus religiösen, sozialen und praktischen Gründen ein dringendes Bedürfnis. Im besonderen ist in den preußischen Qroßgcmcindcn, die heute schon mehr als die Hälfte der jüdischen Bevölkcriuig des Staates umfassen, die schleunige Errici'.tung jüdischer Volksschulen ein unabweisbares Bedürfnis.“ Berlin. 1111 Zionistischen Jtigemivcrein sprach am 2. April Herr Hugo Llerrmann über den ״Begriff des Nationalismus", An der Diskussion beteiligte sich Martin Huber. Kein Wun• der, daß sie bei einem jeden der Teilnehmer einen tiefen Eindruck hinterlicß. Wenn cs den weiteren Abenden gelingt, in ähnlicher Weise die Mitglieder einander persönlich näher zu bringen, dürfte die Ent- Wicklung des jungen Vereins gesichert sein. — Am Sonntag fand die erste Wanderung statt. Sie wurde vom Wetter begünstig» und fiel zur allgemeinen Zufriedenheit aus. — Die Donnerstag-Abende finden vorläufig im B11rg-I lotcl, Burgstrnße, statt. Ain 9. er. spricht Dr. Alfred Wolff, am U>. er. findet kein Vortrag statt, am 23. er. spricht Dr. Heinrich Loewe über ״Der Zionismus bis mm 1. Kongreß“. Am 30, er. Herr P o 11 a k über ״Persönliches von Theodor Ffcrzl. Gäste werden gern gesehen. Mitteihmgen an das Bureau, SW. Fricdriclistr. 49, oder an Heinrich Margulies, N 113, Wishycr Straße 74. Hamburg. Am 4. April sprach Herr Rechtsanwalt Dr. W c r 111 e i m , Berlin, im jüdisch - liberalen Jugcndvcrein nicht über ״Gegenwartsfragen im deutschen Judentum“, wie das Thema lautete, sondern über die O e m e i 11 g e f ä hrl i c h k e i t und AbsurditätdcsZion Ismus. Er verwandte darauf fünt Viertelstunden, obwohl er von der Ueberzetigung

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