Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIX (1914)
- Issue
- Heft 10 (6.3.1914)
- Date
- 1914-03-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 102 IUED1SCHE RUNDSCHAU Sitzung des Großen Actions-Coniitös Die Sitzung des Großcn-Actions-Gomites, die vom 27, Februar bis zum 1. März in Berlin stattfaiul, war nuOerordentlich stark besucht. Von den Mitgliedern des Actions-Comitfo waren anwesend die Herren: Professor Warburg, l)r. E. H. Tschlcnow, Dr. Hantke, l>r. Jacobson, Dr. Sehmarja Levin, Nahum Sokolow, Leo Motzkin, Julius Simon, Dr. Cb. Wcizmann, Jean Fi scher, Dr. Klee, J. Naiditsch, M. U s s i s c h k i n, J. R o s 0 f f, A. Stand, Qberingeniciir Stricker, Dr. Leon Reich, Dr. Franc k, Dr. H. G. Hey m a 11 ״, Justi/rat Dr. Bodcnhcimc r, Dr. F r i e d e m a n n, A. I de Isoh n. Ferner waren anwesend die Herren: M. Feldstein als Direktor des J. C T. und l'riisident des ״Kcdcin“, J. L. Goldberg als Direktor der A. P. C., Herr L. C h a s a n o w i t sc h und Herr W. J a b o t i n s k y. Der Sitzung wohnten drei Vertreter der palästinensischen Judenhcit bei, und zwar die Herren David Jc 11 i n, Dr. Lurie und S. Pewsucr. Am Freitag, dem 27. Februar, um 10 Uhr, eröffnet Professor Warburg die Sitzung und gibt nach einer kurzen Begrüßung Dr. Tschlcnow das Wort zum Bericht des Engeren Actions-Comites. Aus dem sehr eingehenden Bericht sei folgendes hervorgehoben: Die Arbeit des E. A. C. stand in den letzten drei Monaten im Zeichen des Kampfes für die hebräische Sprache. Nachdem das G, A. C. in seiner letzten Sitzung die allgemeine Taktik des E. A. C. gebilligt hatte und sielt für eine finanzielle Beteiligung an der Gründung einer Mittelschule ausgcsprochen hatte, hat das E. A. C. die Höhe dieser Beteiligung auf 8000 Frcs. festgesetzt. Dazu kamen 2000 Frcs., die der ״Kcdern“ bewilligte. Das E. A. G. sah sich bald darauf veranlaßt, weitere Schritte zu tun, da die. Ereignisse in Palästina sich mit deinentarer Wucht mul Schnelligkeit entwickelten. In allen Städten und Kolonien fanden Protest- Meetings statt. Das Memorandum der Seminaristen in Jerusalem und der Lehrer in Jaffa mit der F'ordermig des ausschließlich hebräischen Unterrichts wurden von Ephraim Golm abgelelmt, wodurch viel Frbitteruug entstand. Die Seminaristen haben den Streik begonnen. In Jaffa wurde Ende November eine Schule eröffnet, in die sämtliche Lehrer mul zwei Drittel der Schüler übergingen. Ende November kam Dr. Nathan nach Palästina, und da erreichte die allgemeine Erregung ihren Höhepunkt. Seine schroffe Ablehnung aller an ihn gerichteten Forderungen, die Art und Weise, wie er die Lehrer und Vertreter des neuen Jisclmh behandelte, haben dazu beigetragen, dali die Erbitterung von Tag zu Tag sich steigerte. Die Einmischung der Polizei verschärfte die Situation. Achtumlzwanzjg der besten Lehrer des Hilfsvereins in Jerusalem, hauptsächlich des Seminars und der Mädchenschule, traten aus. Dem Austritt der Seminaristen folgten die Schiller der Mailclien- und Knabenschule, dann die ganze Schule in Haifa, Für diese Schüler und die ausgetretenen Lehrer in tt IS t e sofort die Möglichkeit geschaffen werden, den Unterricht fortzusetzen. Auch in der .Diaspora begann man heftig auf den Kuratoriumsbcsehluil zu reagieren. Die gesamte Presse aller Länder druckte leidenschaftliche Proteste und Artikel; die Erregung wuchs von Tag zu Tag. Am stärksten natürlich reagierte unsere Orgauisation. Die Zionistische Organisation sah sieh vor eine grolle historische Aufgabe gestellt, deren Lösung von höchster Bedeutung für das jüdische Kolonisationswerk sein muhte, und die tatkräftige Anteilnähme an diesem Werk muhte die Beziehungen zwischen der Organisation und Palästina inniger und fester gestalten. Passives Verhalten und ein Eindämmen der Begeisterung der Kämpfer in Palästina wäre ein Verbrechen und auch praktisch nicht durchfühlbar gewesen, denn Palästina hätte einem solchen Ruf keine Folge geleistet. So beschloh das E. A, (נ., sieh mit der hebriii• selten Bewegung in Palästina solidarisch zu erklären, die Organisation zur Beteiligung am neuen Sehulwerke aufzufordern, die jüdische Oeffentliehkeit über die Bedeutung des Kampfes aiifz.uklären und Samiulungen zu eröffnen, Gleichzeitig forderte das E, A. C, die palästinensische Judenhcit telegraphisch auf, den reinen Ideenkampf unter Vermeidung aller Gcwulttätigkeiten durchzufüliren. Seit dem Erscheinen des Aufrufes in der ״Welt“ am 10. Dezember hat das E, A. C. eine vielseitige und energische Agitation für das Schulwerk entwickelt. Gedruckte Informationell wurden in 71 (KIO Exemplaren Hebräisch, Deutsch und Englisch verbreitet. Ferner 20 000 Separatabdrueke von Nr. 1 der ״Welt“, I I000 /.eielinungslisten und Karten, 10 Zirkulare an 0000 Adressen und schließlich die neue Erwiderungsbroschüre in einer Auflage von 25 000 Exemplaren, ln unserer Agitation herrschte das stetige Bemühen auf sachlichem Boden zu bleiben. Jetzt kann das Actions-Comite mit Genugtuung auf die geleistete Arbeit und ihre Erfolge zurückselten. Der moralische Erfolg ist ganz außer* ordentlich. In wenigen Momenten der Bewegung herrschte eine solche Begeisterung in den Reihen nut einem so dien Widerklang im Volke, wie in dieser /.eit. Die drohende Gefahr hat die schlummernde l.iebt׳ des Volkes zu seinen nationalen Gittern ge- 1Vt'1׳• Ul'8'!a 8 ^',1'pfer und Schützer der Volksheiligtümcr in den Augen der jüdischen Massen ge* hoben. Auch mit den materiellen Ergebnissen können wir zufrieden sein. Die Eingänge steigen ווסץ Woche zu Woche. Ein Teil der Zeichnungen sind jährliche Beiträge oder Beiträge für eine Reihe von Jahren. Wir erwarten zuversichtlich, daß uns die finanzielle Sicherung gelingen wird. Das wichtigste Resultat aber ist die prinzipielle Entscheidung der Sprachenfrage an den Schulen I aliistinas für immer, die Befreiung der Schulen von dem Einfluß der europäischen Bevormundung und die Schaffung eines selbständigen 11 ebräische n Scluilwerks. Dr. Tschlcnow fährt dann wörtlich fort: ״Uns schwebt eine Zukunft vor, wo das jetzt gebildete Netz sämtliche jüdischen Schulen Palästinas umfassen wird, die alle auf hebräischer Grundlage selbständig, ohne Druck lind- Vormundschaft, ohne äußere Tendenzen, von dem Geiste und den Bedürfnisse» des auflebeiuicn Volkes allein beeinflußt, sich frei entwickeln werden. Und dann wird jeder erkennen müssen, daß die Grundsteine zu diesem großen Volksbau in diesen Monaten gelegt wurden." Selbstverständlich wird viel davon nbhängen, wie die Schulen organisiert werden. Es müssen nicht mir hebräische, sondern auch gut organisierte und gut geleitete Schulen sein. Eine große und schwere Arbeit ist noch zu leisten. Die Leitung hofft hierzu imstande zu sein. Diese Fragen werden einen wesentliehen Teil der Actioiis-Comitü'-Sitzungen ausmaehen. Darüber werden dem A. C. spezielle Vorschläge unterbreitet werden. Den auf das Technikum bezüglichen Teil unseres Kampfes haben wir gerade in diesen Tagen beigelegt. Die günstige Stellungnahme der russisehen Kuratoren wurde schon im Dezember, während der Anwesenheit Dr. Tschlenows in Moskau, festgesetzt und dem Kuratorium mitgcteilt; die der Amerikaner im Januar. Mit Genugtuung konstatiert das E. A. C., daß beide Gruppen sich seinen sachlichen Forderungen »!!geschlossen und die Bedeutung der Mitwirkung der Zionistischen Organisation öffentlich anerkannt haben. Mit besonderem Dank erwähnt die Parteileitung ferner hier die Festigkeit und Treue, mit der die Vertreter des Hauses Wissotzky uns in unserer schweren Position, besonders in diesen Tagen unterstützt haben. Die Kampfesmethode der Gegenpartei blieb auch hier die im Scluilkampf befolgte und vermochte ebensowenig zu Erfolgen zu führen. Man hat zionistischcrscits bei den letzten Unterhandlungen die Personenfrage überhaupt ausgeschieden und sich vollständig auf die sachlichen Forderungen konzentriert. Nicht alles konnte durehgesetzt werden, dennoch darf behauptet werden, daß die neuen Beschlüsse, zusammen mit dem festen Willen Palästinas und der beständigen Kontrolle der zionistischen Vertreter, die jetzt zum ersten Male offiziell als solche ins Kuratorium cintretcn, die I lehraisicrung des Technikums sichern werden. Die neue Zusammensetzung des geschaftsführemicii Ausschusses wird auch gewiß das ihrige dazu beitragen. Damit dürfte dieser wich• tige und komjtlizicrlc Streitpunkt glücklich beseitigt sein. Pnllistinn-Arhclt. Dr. R 11 p p i 11 hat, nach der letzten Sitzung des Großen Aelioiis-Coniites, noch einige Städte Kultlands besucht, wo es ihm gelungen ist, weitere P f I a nz u 11 g s g e s e 11 s e 11 a f t e 11 zu gründen. I )icsc Idee findet immer mehr Anhänger in Rußland mul Amerika. Das Paliistiuaamt ist daher ersucht worden, eine spezielle Broschüre hierfür auszuarbeiten. Allmählich verwirklicht sieh die schon voriges Mal betonte Notwendigkeit, den Beamtcnstab des Paläsliuaamtes zu v 0 r g r ö ß e r n. Außer zwei jüngeren Kräften aus Deutschland ist insbesondere Herr Agronom Oittinger neu gewonnen worden, der eine schätzenswerte, in kolonisatorischen Dingen erfahrene Kraft darstcllt, Er wird die Aufgaben eines landwirtschaftlichen Inspektors tler Siedlungen und Besitzungen, wie auch eines Beraters hei Käufen und Unternehmungen zu erfüllen haben. Ueber die Fortschritte des jüdischen Kolimisafioiiswerkes hat sieh Baron Rothschild, wie das Paliistiuaamt mitteilt, wiederholt sehr befriedigend ausgesprochen. Au die Reise des Bamn Rothschild knüpft die Bewegung freudige I׳'.rwartiiiigeu für die weitere Entwicklung des palästinensischen Sicdlungswcrkcs. Dr. Tschlcnow geht dann auf die Fragen der zionistischen Politik ein und behandelt einige sehwebendu Angelegenheiten. Universität. Gemäß den Wünschen und Ansichten, die in der letzten Sitzung des Aetioiis-Comites entwickelt wurden, haben inzwischen in erster Linie Somlierungsversucbe hei einzelnen hervorragenden Persönlichkeiten stattgefunden, die auf ein starkes Interesse gestoßen sind, und überdies den Erfolg hatten, bisher abseits stehende Persönlichkeiten für das Universitätsprojekt überaus günstig zu stimmen. Nach der jetzigen Sitzung des vorbereitenden Komitces werden die Gelds» m in I u n g c 11 nunmehr mit der nötigen Energie mitgenommen werden können, - Es wird ferner beabsichtigt, in nächster Zeit auch mit der Sammlung von Büchern für die zukünftige Universitätsbibliothek zu beginnen. Hierbei ist die Organisation In der günstigen Enge, diese schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe einem Fachmann, wie Dr. Heinrich Locwe, Berlin, an ver« Irmicn zu können. - Bei der Technikumxfrage hat sich gezeigt, wie notwendig es ist, rechtzeitig un die Schaffung des nötigen Unterrichtsmaterials zu denken. Die ״Welt“ hat bereits über die Gründung des Ver. läge* ״Mado“ in Moskau, der sich mit der Her- Stellung von hebräischen Lehrbüchern befassen wird, eine Notiz gebracht. Der Jüdische Kulturfonds ״Kedem“. Die Eingänge des ״Kedem" erreichten in den wenigen Monaten seiner Tätigkeit die Höhe von ca. 15 000 Frcs. Der ״Kcdcm“ entwickelt sieh allmählich. Er hat für das laufende Jahr bereits einige Subventionen für kulturelle Zwecke in Palästina bo willigt, darunter 8000 Frcs. für den Waad Halaschon und 2000 Frcs. für die Haifaer Schule. Der Vorsitzende des Direktoriums, Herr Feldstein, hat, besonders in Warschau, eine energische Tätigkeit zugunsten unseres neuen Schulwcrks entwickelt. Für die Zukunft hat der ״Kcdem" verschiedene Pläne, unter denen wir das Projekt der Sicherung unserer Nationalbibliothck in Jerusalem hier erwähnen wollen. Sodann sprach ucr Referent über die Orgauisation und Propaganda, über die Frage des Bodenkredits und über das Billiget des E. A. C. Im Anschluß an das mit großem Beifall atifgenommene Referat berichteten die palästinensischen Vertreter, Dr. Lurie, Jaffa, David Jcllin, Jetu. salem, und Pc ws 11 er, Haifa, über den Schulkatnpf in Palästina. Sic berichteten nicht nur iilur den Verlauf des Kampfes in diesen drei wichtigsun Punkten des Landes, sondern legten den Schwerpunkt ihrer Darstellung auf die inneren Gründe, die mit Notwendigkeit die Ereignisse der letzten Monate herbeigeführt haben. Die Referenten konnten überzeugend nachweisen, daß schon seit Jahren eine wachsende Mißstimmung gegen die Schulpolitik des Hilfsvcrcins bestanden hat, weil der Hilfsverein sich im Laufe der Jahre als ein Hemmnis für die Ent- Wicklung der hebräischen Sprache und des hebr.iiselten Geistes erwiesen hat. Was den Verlauf des Kampfes der letzten Monate angcht, so bestätigten alle Referenten, daß er bei aller Entschiedenheit in der Sache, maßvoll in der Form gewesen ist. Gelegentlich hat die leidenschaftliche Begeisterung einzelne zu Handlungen verleitet, die über das erlaubte Maß hinaiisgegangen sind, zu Ausschreifungen aber, wie sie vom Hilfsverein berichtet worden sind, ist es jedoch nirgends gekommen. Es hat sielt immer nur um bedeutungslose Einzelvorgänge• gehandelt, die nicht verallgemeinert werden dürfen. Die Reden klangen darin aus, daß das ganze nattonalc Judentum Palästinas mit unerhörter Einheitlichkeit und Entschlossenheit zusammenstehc und alles daran setzen wolle, um den Sieg der hebräischen Sprache zu erkämpfen. In der sielt an die Berichte anschließenden Diskussion sprachen fast sämtliche Mitglieder des Actions- Comites. Alle Redner erklärten sich mit der Politik des E. A. C, einverstanden. Die Diskussion schloß mit der Annahme folgciidcr einstimmig angenommenen Resolution: ״N a c h A n h ö r 1111 g der Bericht e 11 e s E. A. C. und der Vertreter der p a I ä s 11 11 e 11 s i s c h e n Lehreru 11 d B ii r g e r s c h a f t, g i 1י t das Große Actions-Comite seiner lebhaften < i e n 11 g t u u n g u n d Freu 111־ A 11 s d r ti c k ü I) e r 11 i e w ii r 11 i g e und erfolgr e i c 11 e V e r t e i d i g 1111 g 11 e r h e b r ä i s c h e 11 Sprache in Palästina. Das Große A c t i o 11 s - C o m i t e b c g I ü c k w ü n s c h t d 1 e P a I ii s t i 111• 11 s i s e 11 e J 11 d e 11 heit z 11 ihrer begeisterten 1111 d ziel 11 c w ti ß len 11 a I - tung; es billigt alle vom E. A. G. bisher g e t r o f f e 11 c 11 M a ß 11 a h m e 11 zur Sicherstellung ti 1111 E 111 w i c k I u 11 g 11 ״ - s e rgs 11 a t i o n a I e n S c 11 u I w e r k s in P a - 1 ii s t i 11 a 11 n d f o r dort die Zionistische Organisation zu weiterer cneruisc It t׳ r F örderu ״ g dieser Tätigkeit a ti f.“ Die Sitzung des Actioiis-Comitcs wurde Sonnabend abend um 7 Uhr fortgesetzt. Aul der lagesordmmg stand die Frage des Bodenerwerbs und Agrarkredits in Palästina. Dr. Tschlcnow legte ein 11111• fassendes Expose vor. In der Debatte sprachen die Herren Dr. Hermann, Ingenieur Kajilansky, Idelsolut, Fischer, Dr, Levin, Ussischkiii, Sokolow, Dr, Jacobsoll, Ghnsauowitsch, Justi/rat Bodenlieimer, l'oillischcwskl, < )henngeiiietir Stricker, Prof. Warburg, Motzkin, Simon, Rosoff, Die sehr eingehende, bis I Uhr nachts währende Diskussion führte zu dem Ergebnis, daß die Haupt- Arbeit der zionistische» Organisation in der nächsten Zeit der Palestine Land Development Company (Palästiiva - Land ־ Entwlekhmgsgesellsihaft) zugcwcmlet werden müsse. Die Palestine Land Development Gotnpany befindet sieh in sehr erfreulichem Aufschwung und hat besonders in letzter Zeit mit ihrem kleinen Kapital gute Erfolge gehabt. Die Zionistische Orgauisation erblickt in dieser Gesellschaft 11:1s geeignete Instrument fi!r die Organisation und Durchführung des Bmlenerwerhs in Palästina. Das Oroße Actions-Comite verlangt eine großzügige iitul planmäßige Werbeaktion zwecks wesentlicher Erhöhung des Kapitals dieser Ge- Seilschaft. Es wurde nahezu einstimmig folgender Beschluß gefaßt: ״Das Große Actions-Comite beauftragt das Engere Actions-Comite, eine großzügige mul planmäßige Aktion zur Vergrößerung des Kapitals der Palestine Land Development Company einzuleiten unü den geeigneten Zeitpunkt für diese Aktion zu bestimmen,'* Am Sonntag, dem I. März, tagte das Actions- Comittf von morgens 10 Uhr bis 1 Uhr nachts mit einer kurzen Mittagspause. Den ersten Punkt tler Berattinge״ bildete der Plan der Gründung der hebräische״ Universität in Jerusalem.