Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVIII (1913)
- Issue
- Heft 37 (12.9.1913)
- Date
- 1913-09-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 37 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 385 kann Sic versichern, da» manche Banken nur deshalb nicht mit uns arbeiten wollen, weil sie Hauben daß hinter uns andere Bestrebungen als nur kommerziehe stehen. Die Punkte, die ich hier atiseinandcrgcset zt habe sind m> triftige, dall eine Identifizierung des Actions- Comites und des Aufsichtsrates der Bank absolut unsicher wäre. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es handelt sich hier nicht um eine Personenfrage sondem um eine prinzipielle Frage. Wenn Sie sagen daß der Aufsichtsrat einer Bank und das Actions- Coinite einer Bewegung dasselbe sein um», so ist da• grundfalsch. (Rute: Warum war cs so zur Zeit H<־׳״l‘?) Darauf werde ich gleich zuriiekkommen. In neu letzten Jahren unserer Bank waren nie Actions- Ci aiitf und Aufsichtsrat identisch. Fs war nie der Faii. Und wenn man spricht von prinzipiellen Unterschrill• 11 «der von Streitigkeiten, so kann ich ebenso fii mich wie für den Leiter des Nationalfonds sagen, für mich als Vorsitzenden des Direktoriums. Ich keim mich nie erinnern, dali auf der Basis von Prinzip111 ׳ irgendein Unterschied war. Er. gab wohl bisweilen Differenzen, und diese Diueienzen sollen auch sein. Ich verüblc es absolut miZt der Leitung einer Bewegung, wenn sic sieb in mailichen Lagen an die Hank wendet. Ich (׳!»!schuldige cs, aber da muß wenigstens eine Körperschaft da sein, die einen anderen Standpunkt entnimmt. Ja, für diese Zwecke des Zionismus, für die unsere Bank gegründet wurdcj dafür steht jeder Groschen frei. Warum sollten sie jetzt den Irrtum begehen uml uns eine Verantwortung auferlegen, die so schwierig wird, auch für die ganze Bewegung? Verwandeln wir uns nicht in eine Gesellschaft, die nur ans dem Fertigen nimmt. Der Zionismus ist ein lebendiger Körper, der weiter arbeiten muß, um seine Ziele zu erreichen, aber nicht, um dort zu iicliincn, wo man bereits etwas gesammelt hat. Der Präsident der Bewegung ist zugleich der Vizepräsident des Aufsichtsratcs. Ein Mitglied des E. A, C. ist Mitglied des Aufsichtsrates, und noch ein Mitglied des E. A. C. ist Mitglied des Direktoriunis. Daraus werden Sie sehen, daß Beziehungen zwischen dem E. A. C. und der Bank bestehen, aut Grund deren es über alle Vorgänge in der Bank unterrichtet ist. Es ist schon einmal zu Dr. Herzls Zeiten ein sehr ähnlicher Antrag gestellt worden. Es war beim V. Kongrel); damals lut Herr Dr, Färb stein den Antrag gestellt, dem A. C. die Verfügung über die Kolonialbank emzurüuinen. In der damaligen Debatte hat sich vor allem Dr. Herzl zu diesem Antrag geäußert und gesagt: ״Man hat die Meinung verbreitet, daß cs sieh darum handelt, dem A. C. die Verfügung über die ganze Bank einzuräuinen. Das wäre doch eine Torheit, von der ich gar nicht hereifen kann, daß sie hier vorgebracht werden onntc." Das war die Ansicht Dr. Herzls. Es hat damals noch eine ganze Reihe anderer I lerren sieh dagegen ausgesprochen. Zum Beispiel Herr Dr. Jaco I) soll 11 und unter gewissen Einschränkungen auch Herr Dr. Wcizinann. Aus diesen Namen sehen Sie, daß cs sich nicht bloß um gewisse Richtungen gehandelt hat, sondern, daß es damals allgemeine Ansicht war, dall das A. C. und der Aufsklitsrat der Bank ganz verschiedene Körperschaften sind, und daß mar! sie nicht vermischen soll. Ich bin sicher, daß alle Herren, welche damals dieser Ansicht waren, auch heute noch dieser An* sieht sind, und dall sic dem heutigen A. C. keine Befugnisse einräumeti werden, die man llerzl und dein damaligen A, C. nicht anvertraut hat. Ich möchte da 11er den Kongrel! bitten, daß er diese Anträge, die zur Zeit des Df. Herzl nicht dnrdigedruiigeii sind, ebenso ablchnt, wie es der damalige Kongreß getan hat. Dr. Kapotkln (Samarkand), der alsdann in liehräischer Sprache das Wort ergreift, überbringt dem Kongreß die wärmsten Grüße der russischen und bucliarischcn Juden Turkcstans. Verehrter Kongreß! Ich habe cs vermieden, bisher in die Debatte eiiuugreifen, weil ich mir gedacht habe, daß hier der Ort ist, an dem man über die allcrwielitigsteii Grundsätze des Zionismus sprechen sollte. Zu meinem Leidwesen habe ich vergebens auf das Auftreten jener Partei gewartet, die mit unserer neuen Richtung unzufrieden ist, und die uns doch endlich sagen sollte, warum und womit sic eigentlich uuzufrieden sind. Wie stellen Sie sich denn die Arbeit unserer Organisation vor? Nun. meine Herren, ich bin einer derjenigen, die die Verantwortung für diese neue Richtung mittragen, und ich bin der Ansicht, daß es wirklich recht Ist, die Tätigkeit der Leitung einer Kritik zu unterwerfen, d. 11, danach zu sehen, ob sie unser Mandat richtig ausgeführt hat. Vorerst aoer muß festgestcllt werden, daß wir diesmal überhaupt vor einer ganz neuen Erscheinung stehen. Bis zu diesem Kongreß hatten wir wohl Leiter, Führer, aber keine Leitung. & ist jetzt das erstemal, daß vor uns ein verantwortliches Komitee steht, das uns niefit bloß formell, sondern auch tatsächlich Rechenschaft schuldig ist und leisten will. Und ich erkläre da offen vor aller Welt: Wir sind mit unserer Leitung zufrieden 1 (Sturmischer Beifall.) Ich drücke Euch -~ Freunde vom E. A. C. — die' Hände und sage Euch besten Dank. Ihr habt Eure ganze Kraft, Eure ganze Zeit und alle Eure Fähigkeiten in den Dienst unserer Sache gestellt und habt soviel erzielt, wie es Euch nur möglich war. Wenn Ihr nicht noch mehr erzielt habt, so Ist es unsere Schuld, die Schuld derienigen, die Euch die Mittel zur Arbeit vorentlialtcn haben. Palästina habt Ihr uns zwar nicht erworben, aber Ihr habt uns ihm einen Schritt näher gebracht. Und auch da habt ihr uns einen riesigen Fortschritt gczeigt, dall Ihr, die Professoren und Doktoren, cs vermocht habt, Euer Geschäftsjahr ohne Defiz.it abzusclilicßen, was bei den Kaufleuten und Bankiers doch nie der Fall gewesen war. Fenier habt Ihr auch auf geistigem Gebiete ( Eure Tatkraft und innere Macht gezeigt. Ihr seid in eine Stadt von Mißtrauen als Fremde unter den ungünstigsten Verhältnissen eingezogen, und, siehe da, welche Schar von jungen, fruchtbaren Kräften sich um Euch gesammelt hat! Nun will ich aber auch über diejenige Frage ein Wort reden, die unsere Gesinnungsgenossen seit Wochen in Spannung hält. Ich gestehe cs: Für mich ist diese Frage gar nicht so wichtig; aber, wenn man schon über sie spricht, so sollen Sie auch meine Meinung hören. Dr. K a t z. e n e 1 s 0 h n hat hier von der Notweiidigkeit gesprochen, unsere Finanzinstitute zu überwachen, und er hat sich bemüht, dabei auch auf einen Ausspruch von mir Bezug zu nehmen. Aber, lieber.I)r. Katzeneisohn, eben darum, weil ich Immer für die Ueberwaehimg unserer Institute gewesen war, bin ich auch jetzt für die Ansichten des E. A. €., weil ich gerade bei denen, die heute die Bank überwachen, keinen besonderen Eifer wahrnehme. Herr Dr. Katzeneisohn wird sich wohl daran erinnern, daß wir hier in dieser Stadt, als nach die Diplomatie bei uns im Vordergrund stand, beisammensaßen und die Frage der Deckung der El-Arisch- Expedition diskutierten. Herr Dr. Katzcnclsohn wird sich wahrscheinlich entsinnen, daß ich auch damals gegen die Antastung der Bank war. Demi ich war dafür, daß die Gelder der Bank bloß für Palästiua Verwendung finden können. Dagegen waren Sie immer der Ansicht, daß die Bank ein ״politisches Instrument" der Bewegung sei, und wenn Sie konsequent sein wollten, müßten Sie irn Gegenteil dafür plaiilieren, daß von der Bank zugunsten der Leitung — die doch die politische Repräsentanz der Bewegung ist — genommen werden solle; wir aber sind konsequent und sagen: von der Bank soll für keinen Zweck und einzig und allein für Palästina genommen werden! Da spricht inan aber so häufig über die Not״ Wendigkeit, an die Spitze finanzieller Institute durchaus praktische Leute zu stellen. Wohl ist cs wahr, I so lange man das Direktorium im Sinne hat. Wir aber reden vom Aufsichtsrat, der berufen ist, die politische Linie unserer Tiiligkcit zu bestimmen, und da erlauben Sie mir, der Ansicht Ausdruck zu verleihen, dali hier ein Schriftsteller oft mehr zu sagen weiß, als mancher ״geliehene" Kaufmann. Die Minderheit sagt 1111s: ״Ja, Pläne könnt Ihr wohl haben, die Macht aber bleibt unser!" und das ist es, wogegen wir uns aufkhtien müssen. Wir wollen nicht mir das Programm bestimmen, sondern auch die reale Möglichkeit besitzen, cs in zweckdienliche Taten immisetzcn. Das habe ich Ihnen nur so flüchtig sagen wollen, denn etwa? anderes zu sagen war meine Absicht. Es war meine Absicht, vor diesen Ihinderten und Tarnen• den die hergekommen sind, ein erlösendes Wort zu hären über die großen Probleme unserer zionistisehen Politik zu sprechen. Denn tatsächlich gehören die großen politischen Fragen hierher, während die kleinlichen sogenannten Bankfragen vor ein anderes Forum gehören. Ich werde also bloß über die Politik unserer Leituiig sprechen und erklären, daß ich mit dieser Politik eben nicht zufrieden bin, und zwar deshalb nicht, weil umtere Leitung nicht ganz von der Gegenansclianung sieh befreien konnte und doch noch etwas ״Politik" getrieben hat. Ich wollte hingegen, dall inan mit jenen Treibereien, die man Politik nennt, ganz abbricht. Ls bestellt zwischen uns und jener Gruppe, an deren Spitze Dr. Nordau steht, eine tief einschneidende Differenz, der Ansichten, wir sind immer noch die Jünger der ״Autoemarv.ipationsschulc" und wollen bloß auf unsere eigenen Kräfte bauen und vertrauen, während jene auch fremd« Hilfe In Aussicht nehmen. Und dann zweitens: Unser Zentrum Ist Im Osten, während jene es Im Westen suchen. Und weil wir auf nichts anderes als nur auf unsere Kräfte uns verlassen wollen, müssen wir arbeiten und in der Arbeit unsere Kräfte schmieden. I>csl1alb sagen wir: Für eine solche Arbeit, die irgendwo anders und nicht bloß im Osten Stützpunkte sucht, dürfen wir gar nichts ühriץ haben I Unsere Politik liegt einzig und allein im Osten, und ich meine da nicht nur Palästina, sondern den ganzen OrientI — Meine Herren! Wir stellen vielleicht jetzt vor einer Wendung in der Weltgeschichte. Der tausendjährige Kampf zweier Weltkulturcn, an deren Entstehen wir Juden einen sehr regen Anteil genommen haben, hat vor unseren Augen einen Abschluß gefunden, dessen Tragweite wir vielleicht gar nicht zu erfassen imstande sind. Der Islam ist iri den Orient zurück-gedrängt worden, aber der Orient will und wird auflcbcn. Und da können wir Juden wiederum eine Rolle spielen, da wir die geeignetsten ׳ Vermittler zwischen Ost und West sein können. Wir sollen nicht bloß Kolonien in Palästina gründen, sondern in den Mittelpunkt des Orients treten und dort : die Aufbauer einer neuen Kultur als Synthese zwischen Ost und West werden, i Das ist die wichtigste politische f Aussicht, der wir entgegenstreben müssen. Wir müssen den Osten daran gewöhnen, in uni Freunde, Verbündete und Kampfesgenossen zu erblicken. Ferner aber ist ei ebenfalls eine Zeitaufgabe der zionistischen Politik, das palästinensische Judentum zu ottoinamsieren. (Lebhafter Beifall.) Ich war in Palästina und weiß, welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Aber es ist ein Gebot der politischen Weisheit, und wir müssen darauf bestehen, daß cs doch einmal ge- Schicht! (Beifall.) Und zuletzt — die Organisierung des paiastincngischen Judentums. Die Initiative hierzu wurde schon 'vor Jahren ergriffen, und ich will nicht darauf naher cingchcn, warum sie damals mißglückt ist. Genug, daß auch dies schließlich als zeitgemäße. Aufgabe erkannt wurde, und nunmehr wird in Palästina darauf hingearbeitet. Dies sind die Richtlinien unserer zionistischen Politik, die ich unserer Leitung in Zukunft ans Herz legen möchte. Was aber die abgehende Leitung betrifft, so beantrage ich, den Rechenschaftsbericht zu genehmigen und dazu ihr unseren innigsten und vorbehaltlosen Dank für die bisherigen Leistungen zuteil werden zu lassen. Möge sic uns für die Zukunft erhalten werden! (Stürmischer, lang* anhaltender Beifall.) S. Roscnbauin (Minsk) ist nicht der Meinung, daß die Arbeit der neuen Leitung wesentlich verschieden von der alten gewesen sei, Die neue Leitung habe ein Haupt verdienst aufzuweisen: sie habe keine zu grollen Erwartungen berechtigende Politik getrieben, sondern sich auf eine reale Politik beschränkt und an das Erreichbare gehalten. Sie habe auch die Kompetenzfrage zwischen Großem oder Engerem Actions-Comitcq den beiden Organen der zionistischen Exekutive, in erfreulicher Weise gelöst und den Machtbereich des Großen Actions-Comitd* wieder hergestellt. Sie habe aber auch Fehler be* gangen, insbesondere in ihrem Verhalten zur Opposition. Wenn beute Max Nordau nicht am Kongresse tcilnehme, wenn der ganze Streit mit und wegen Nordau so weite Kreise gezogen und 80 heftige Formen angenommen habe, so sei das nicht zum wenigsten die Schuld der Lesung, die Nordau nicht gerccnt geworden sei. Es bestellt die Gefahr, dafl die Meinung aufkomme, Nordau habe mit diesem Zionismus nichts mehr gemein. Auch gegen Kann, der an den Arbeiten der zionistischen Paliistina-Institutioucri scharfe Kritik geübt habe, sei man ungerecht vorgegaiigen. Kritik an einer falschen Arbeit», rnethode heißt noch nicht, Gegner der Arbeit selbst sein. Ls solle darum eine Kommission eingesetzt werden, die prüfe, ob die Kannsehe Kritik der Sach« nach berechtigt sei. Die Anträge des E. A. C., daß er die Finanzimtiüitc der Organisation in seine Gewalt bekommen wolle, seien an und für sich bedcutungs• los und verdienen keineswegs die Erregung, die sie auf beiden Seiten Iiervorgerufen haben. Dr. Roscnfcld (״Paale Zion") sicht eine Gefahr in der seiner Meinung nach ungerechten Iiletitifiziertmg von hebräischer Bewegung mit Zionismus. Dadurch, dall man die gesamte Kulturarbeit nur in der Förderung des Henräisclicit sehe, werde die Agitation in den breiten jüdischen Volksschichten vernachlässigt und der Zionismus bekomme immer mehr das Ansehen einer bourgeoisen Bewegung. Der offiziehe Zionisrnim betraentet die Lage des jüdische« Volkes von einem ganz bestimmten, einseitig bürger* liehen Standpunkte aus, und auch die Palästinaarbeit sei von dieser Beeinflussung nicht frei geblichen. Die Bewegung der ״Paale Zion“ und ihre Ford«- rungen würden von der offiziellen Presse ungerechterweise totgeschwiegen oder tendenziös behandelt. Er und seine Fraktion sehen auch in eien Forderungen des Actious-Uomites etwas prinzipiell Berechtigt«, sie müssen aber ihre endgültige Entscheidung, wie auch die Doch a rg e - Er t e i I u!1 g abhängig machen von dem Bericht über die Palästinaarbeit, der noch er* stattet werden wird. Dr. Mclamcd (London) kritisiert unter teilweise heftigem Widerspruch die organisatorische Ausg־e- Stallung des Kongresses, der durch zahlreiche Neben- Veranstaltungen an seiner eigentlichen Aufgabe, die Agenden der Bewegung zu erledigen, gehindert sei. Zu den praktischen Fehlern, die die Leitung begangen hat, zähle er ln erster Linie die Haltung des offiziellen Organs, der ״Welt", Dr, Max Nordau gegenüber, trotzdem auch er der Meinung sei, daß l>. Nordau durch die Veröffentlichung seines amitürM* sehen Briefes in der ״Times" einen schweren Fehler begangen habe. Am Schlüsse der Debatte stellt Dr. Pas man ik, Petersburg, Anträge auf Schaffung je einer besonderen Palästinakommission, Kulturkommission und einer Kommission für zionistische Gegenwartsarbeit, die sämtliche in ihr Gebiet fallenden Fragen vorberaten sollen. Die Einsetzung einer Pafastinakommission wird beschlossen, die Abstimmung über die beiden anderen Anträge wird vertagt. Vierte Sitzung Donnerstag, am Vormittag des 4. September. Beginn der Sitzung um 10 Uhr vormittag». Präsident Wolffsohn eröffnet die Sitzung und teilt mit, daß eine außerordentlich große Anzahl von Bcgrüßungstclegrammcn emgelaufen ist. Sodann nimmt der Vertreter der Hapoel Hazair“, Chasanowltsch, das Wort und führt etwa 101* gendes aus: Ich beantrage, dem Actions-Comitt das Vertrauensvotum erst dann zu erteilen, wenn wir die Berichte über die Tätigkeit des Jüdischen Ha״s tionalfonds und der Bank angehört haben. Ich freue mich, konstatieren zu können, daß wir mit der Arbeit der Leitung in Palästina zufrieden gewesen sind. Wir sind mit der Haltung der ״Welt" unzufrieden, *