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Jüdische Rundschau · 1913-06-27 · Heft 26 (27.6.1913) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVIII (1913)
Issue
Heft 26 (27.6.1913)
Date
1913-06-27
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 26 JUEDISCH E RUNDSCHAU Seite 265 jüdische Dinge vorn jüdischen Standpunkte aus zu beurteilen. Hat) aber auch in freisinnigen Kreisen ״ich! mehr Priiwipicnrciterei getrieben werde, heweise die Tatsache, daß der Reichstags• und Landtagsabgeordnete Waldstein - AItona in das Kuratorium der neugegriindeten jüdischen Realschule in Leipzig e j n g c < r e t c n s c i. Sanitätsrat Apfel- Köln beantragte״, der Verbandstag solle sich unter den gtgebenen Verhältnissen für die Errichtung jüdischer Volksseli,׳L11 ׳ in allen Oemcinden nussprechen. Ein Rahbinei , Herr l>r. S a 1 o in o n s k i Frankfurt a. O., befiiiviitetc von der Annahme dieses Antrages eine Förderung des Antisemitismus (!), Bei der Abslitn• num erhob sich für den Antrag Friedmann-ülogau nicU. eine einzige Stimme. Herr Friedman״ selbst wa. nicht mehr anwesend. Für den Antrag Apfel- K* *'.'.,: stimmten 5 Verbände, nämlich•■ Rhcinprovinz, Vt’c tiaicti, Prov, Sachsen, Fürstentum Birkenfeld mul Sd״eswig-I iolstein, dagegen 7, nämlich: Berlin, Brauda mrg, Posen, Westpreulk״׳, Qbcrsclilesien, Frankfiin .1. M. und Königreich Sachsen. Der Antrag war somit gefallen, Mit derselben geringen Majorität von 7!:!gen 5 Stimmen gelangten die widerspruchsvollen Tin׳ ,cii des Herrn Blaschke zur Annahme. Eine nähere Würdigung dieser Tagung behalten wir uns für die nächste Nummer vor. Der Zentralfonds im Jahre 1913 Das Große Aktions-Komitee hat in seiner Sii/ung am 15. und 16. Juni 1013 die Berichte de•- Engeren Aktions-Komitees über die politische Lage und über die dringendsten Aufgaben der Palästinaarbeit zur Kenntnis genommen lind einstimmig beschlossen, die Kraft der Organisation auf die Sammlung für den Zentraifonds zu kortzentrieren. Besonders auf dem Kongreß und zur Kongreß/cit soll bei allen denen, die Verständnis für die Notwendigkeit unserer Organisation und unserer weitverzweigten Arbeit Italien, liauptsächlieh für den Zentraifonds, gesammelt werden. Die regelmäßigen Sammlungen für unsere Institutioneu sollen unter dieser einheitlichen Parole nicht leiden. Doch ist es nötig, diese einheitliche Parole auszugeben und an ihr fcstzuhaltcu, damit alle knhänger und Freunde der zionistischen Bevve- /ang wissen, worauf es jetzt ankommt. Um einen Uchcrhlick zu geben, welche Beträge in unserem Landesverbände für den Zeutralfonds gesammelt worden sind, veröffentlichen wir hier ihr vollständiges Verzeichnis und fordern die Zionisten, deren Namen in diesem Verzeichnis noch fehlen, auf, ihrer zionistischen Pflicht ohne Säumen nachzukommen. Das Engere Aktions- Komitee wird die Namen jener ücsinnungsgenossen und Freunde unserer Arbeit, die für den Zentraifonds Beiträge leisten, in der Kongreßausgahe der ״Welt“ und im Protokoll des XI. Kongresses einzeln aufführen. Bisten, was uns die Ghetto-Literatur der letzten Jahre gebracht hatI So kann man die Neu-Auflage des Stcinhardtschen Buches, dem der Verlag ein geic'imackvolles Gewand gegeben hat, freudig begrüßen ui,J nur wünschen, daß der Verfasser in einer eveutudien dritten Auflage auch noch den letzten Rest städtischer Härten, die noch an einzelnen Stellen s< inem Buche wohl als Folge seines Kiiulheitsmilieus iuäiaften, tilgen möge. Georg Herlitz, Bücher und Zeitschriften Die Religiöse Kultur- Ein Archiv für volkstümliche Ucligionskundc. Herausgegchen von Hans Ludwig Held. Verlag der Religiösen Kultur, München. Es ist im allgemeinen nicht üblich, in einer jüdi» sehen Zeitung über nichtjüdische Zeitschriften zu referieren. Wenn wir in diesem Falle mit dieser alten Gewohnheit brechen, so geschieht es zugunsten einer ganz hervorragenden Neuerscheinung au: diesem Gebiete, von der wir uns auch für das jüdische lesende Publikum hohen Nutzen versprechen, und von der wir recht dringend wünschen, daß man sich in unseren Kreisen mit ihr befreunde. Die Religiöse Kultur will ein volkstümliches Archiv für Religionskunde darstellen. Nicht ein Archiv für die Kunde einer Religion, der christlichen zum Beispiel, sondern überhaupt der Religion. Sie ist in ihrem ersten Halbjahrgang dieser Aufgabe in gliinzender Weise geredit geworden, indem sie ein« Reihe der bedeutendsten Quellen zur Religionskunde abdruckte, die dem Laien im allgemeinen unerreichbar sind. Und sie hat das Gute genommen, wo immer *1« es fand. Aus dem mehr als reichen Inhalt nennen wir einiges, um die Verechicdcnartigkeit und den Wert Zen trc.If c n d 3 b dtrü׳*e 1913 e1!3 Deutschland Berlin: Dr. H. O. Hcvmann 500,—, San.-Rat Lcvy 100,—, Dr. A. Maaß 5(1,—, Dr. M. Rosenblüth 10,—, Richard Lichthcim 100,—, Dr. Aliron Eliasborg 20,—, Dr. A. Hnntkc 300,—, Dr. Sandler 100,—, Theobald Scholen! 100, — , Hedwig Wolilaucr geb. Aron 5,—, Dr. S. Levin 100,—, N. Sokolow 101),—, S. Hepncr 50(),—, Siegbcrt Stein 3,—, Dr. Majereik 10,-■, Julius Busse lüü,—- Direktor Alwin Löwenthal 20,—, l)r. S. Muses 10,—, Ericli Steinberg 5,—, Dr. Bernstein 10,—t Df, Gustav üradt 30,—, Dr, Zlocisti 20,—, Dr. Eduard Lcszynski 25,—, Dr. Jul. Umenheim 50,—, Dr. A. Straus 50,—, Dr. J. Münz 30,—, Julius Berger 10,—, Prof. War bürg (1. Rate) 20t),—, Notar Schachtel 08,80, Apotheker Mamlock 10,—, B. Sulmann 5,— M. Königsberg i. P r.: Leo Dincsmann 100,—, Joseph Salzmaun 100,—, William Perlis 50,—, Zahnarzt Theodor Dr. W. Stein, Arthur Kolm, Selzowski, R. -A. jncuby, Michael Hurwitz, je 30,—, Dr. Pelz, David Rosenberg, Dr. Niscl, Dr. Hoppe, M. Kowncr, S. Kowncr, Ludwig Zimels, Louis Löwensohn, Dr. Harry Moses, Dr. Smoira, Eugen Moses (Tapiau), je 20,., M, L. Sambursky 30,—, S. Morgenstern 20,-, Otto Cohn 20,—, Apotheker Rosenthal 20,—, Georg Klewansky 20, -, Max Kolm 21), — M. Hamburg: Dr. William Unna 10,—, Dr, mcd. Ernst Kalmus 50, , 1(),—, Dr. mcd. J. weiß 10—, Frau G. Cohen 10(),—, Dr. Halpern 50,—, Dr. G. Bloede 30,-, Moritz S. Wolff 100,-, M, M. Fried- Linder 20,-־, Assistenzarzt Ivar Weißbrcm (!,— Leopuld Landau 100, , Dr. W. Jacobnohn 10, ~, Dr, L, Allen 10,—, O. Waseliitz 20,-, J. Katz 5,-, J. Blauer 5, , Zahnarzt Unna 5,—, Dr. Bruno Tannenwähl 5,—, Dr. Markus 10,—, Franz Brück 10,—, Karfiol 20,—. Dr. Simon 10,—, Phil. Peine 10,—, Dr. Pnrdo 10,— M. Kiel: Hugo Tannenwald 5,- , Prof. Dr. O. Opet 20, - M. Esse n: Daniel Treu 20,־ , Helur, Auerbach 5 M. Breslau: Hugo Schachtel 25,—, Leo Grünthal 20, -, Zahnarzt Baer 10,—, Dr. Franz Landshorger 2(1, — , Prof. Klaßncr 20,—, Dr. Curt Weiß 10, , Lippinnim Bloch 200,--, Max Kober 20,—, Ignatz Fürst 10,־ , Dr. Schwarz 30,—, Dr. Hermann Badt 20.- , Dr. Walter Steinitz 20,--, Max Singer 10, , Samuel Nelken 5, -, Alfred Büdilcr 5,—, Dr. J. Salz 10,-- M. Eydt kühnen: Simon Goldberg 10,- , Johann Keklaiiski 10, — M, Lüneburg: Dr. Jacobsohn 30,— M. Beut 11 en (Ob.-Schl.): Hugo Lesser 25,—, S. Grünfeld 10,—, J. Hcrzfcld 25,—, Siegfried Lesser 20, , David Goldstein 10, - , l.isbetli Nothinarin 5, -, Julius Nothniaiin 10,—, S. Grünfeld 10,—, Eugen Frankel 10,- , Hermann Goldselunidt 5,—, Albert Apolaut 10, — , Frau Lotte Emmerich 5,—, Dr. mcd. Block 10,—, Simon Guttmann 15,—, Leopold Guttmann 15,—, Dr. Lcwkowitz 10,—, R.-A. Dr. Dohrzvnski -10,—, Erich Notliinann 6,—, Eugen Weißmann 10,—, S. Goldstein 10,—, Albert Eisenberg 5,— M. Myslowitz: Herrn. Prcuß 5,— M. Glciwitz: Salo Grinbcrgcr 10,—, Dipl.-Ing. Hecker 10,—, Herrn. Aronsohn 20,—, R.-A. Zucker 10,- M. Erfurt: Arthur Arndhcim 5,—, Dr. Jakobsohn 5,-, Dr. Wolfheim 5,~ M. des Gebrachten zu demonstrieren. Angelus Silcsins, ein Mystiker des 17. Jahrhunderts, spricht ״Von den letzten vier Dingen“. Im gleichen Heft referiert Dr. Herrmann Schell über ״Begriff und Wesen der Religion“. Danach ergreift der Herausgeber, Hans Ludwig Held, selbst das Wort zu einer lichtvollen Studie über den Talmud, um in weiteren Heften eine Anzahl wunderbar wiedergegebener Talmudlegenden folgen zu lassen, Sic sind dann später im Hans Sachs-iVerlag, München, als Buch erschienen, und haben in der Presse begeisterte Aufnahme gefunden. Prachtvolle Beitrage hat Held auch zur Kunde des Buddhismus geliefert, unter dessen Kennern er einer der ersten ist. Aus der klassischen Literatur sind ״Aussprüche über Religion“ von Lessing und ״Briefe, das Studium der Theologie betreffend“, von Herder hcrübcrgcrettct worden. Arthur Bonus spricht über ״Das christliche Ideal und das deutsche Volk“. Schleicrmaclier predigt über ״Religion“ und Sdiopenhauer spendet Aphorismen zum gleichen Thema. Man wird den Wert eines solchen Unternehmens kaum überschätzen können. Mag man auch immer und immer wieder darüber klagen, daß unserer Zeit der Sinn für das Religiöse abhanden gekommen ist, der Wunsch nach Religion, unabhängig von dem nach einer Konfession, lebt heute so stark wie nur je. Darum kommt die ״Religiöse Kultur“ einem allgerne.nen Bedürfnis unserer Tage' nach, das so recht eigentlich den Adel unseres Geisteslebens ausmacht. י Indem sic aber unparteiisch und vornehm sich zur Sprecherin aller Rcligionsformcn macht, fördert sic auf eben so stille wie wirksame Weise da* Einander* verstehen der Menschen. Unseren Dank hat sie und hat ihr Herausgeber sich durch die Abhandlungen über den Talmud verdient, die im Verein mit den ״Legenden“ Ihresgleichen sucht. Wir sind gewiß, daß noch manches Denkmal Danzig: Dr. Edgar Grünbaurn 5,—, Albert Fischer 10,—, Bruno Fischer 10,—, Dr. mcd. Landau 10,--, Siegfried Lewy 10,—, M. Rosenzweig und Frau 10,—, Zimmels 10,— M. Bcgun 5,—, Glücksohn 5,—, Dr. iur, Lewy 5,— M. Halberstadt: Isaac Feuerring 5,—. David Freund (2. Rate) 5,—, Isaak Feuerring (2. Rate) 5,— M. Jeßnitz: Apotheker Bosclnvitz 10,— M. Chemnitz: Leopold Jacoby 23,—, Dr. Sichel 20,—, Goldmann 10,-- M. Barmen: Dr. Grüneberg 31 M,, durch N. Mehl 5,—, Dr. Taub 5,—, Dr, Grünberg 20,—, Dr. Heimann 30,—, Herzl-Club 0,—, N. Mehl 5,—, L. Grüneberg 5,—, M. Löw 3,— M. Bonn a. R 11.: Paul Koopmann 10,— M. T arnowit z: Gesammelt in der Ortsgruppen- Sitzung 27,—, R.-A. Kurzweg 5,—, Bloch 5,—, Dr. Stahl 8,— M. Wiesbaden: Dr. A. Friedemann 150,— M. Memel: Zion. Ortsgruppe 50,—, R.-A. Jacobsohn 5,־ M. München: Jacob Frankel 20,—, Dr. E. Straus 100,—, Jacob Reich 25,— M. Wandsbek: Dr. Victor 50,— M. Posen; Dr, Manasse 10,—, Isidor Rosenthal 25,—, Dr. Jeremias 10, ~ Dr. Kollenscher 30,—, Georg Kareski 10,—, Gustav Mamlock 10,— M. Beuel: M. üoldreieh 10,- M. Straßburg: Louis Hausmann 5,—, Myrtil Bloch 5,—, Dr. Simon Weil! 5.—, Abraham Löw 2,55, Hcrthold Feiwei 25,—, Dr. Ludwig Mayer 5,—, Arthur Stein 10. —, Georg Herzberg 5,— M. Elberfeld: Dag. Walter 20,- , S. Zuckermann 5, , Dr. Bernstein 20,—, A. Adler 2,— M. Hannover: Karl Sclileißner 20,—, R. A. Block 20,- M Ra witsch: R. Wittenberg 5,— M. Köln a. 1( h.: H. Dülken 30,—, C. Thalheimer Max Pinette, Dipl.-Ing. 10,-, Karl Baer 10,-, D. M. J. Bodenlieiincr 100,— M. Esch weil er: Julius Kaufmann 10,— Moritz Meyer 5,--,'Frau A. Meyer 5, M. Bahrcnfcld: A. Chwollcs 10,— M. No rd 11 a 11 s c 11: Reinhold Warburg )0 M. Aach e n: Emil Stern 20,—, Bruno Stern 2(),— M. Mannheim: R.-A. Dr. E. Goitcin 50,—, Jos. Neter 50,—, Hans Simon 5,—, B. Mainzer 10,-% Julius Simon 600,— M. Dortmund: Ing. Charles Abeleg 20,—, Dr. Weinberg 20,~ M. Frankfurt a. M.: Dr. Hermann Fcith 40,--, Rechtsanwalt l)r. M. Kahn 10,—, Dr. S. Schwarzsciiild 10, ־ , Spenden 6,75, Karl Roscnlieimer 10,— M. I I alle a. S.: Kantor Wolf 5,—, E. Joseph 10,—, Ludwig Pinner 10,—, Dipl.-Ing. Löwenberg 10,— M. Düsseldorf: J. Michalowski 20,—, Carl Steinweg 5,--, Dr. Krell 10, M. E i c 11 s t e 11 c 11: Dr. Kucck 5,— M. Göthen i. A.: Adolf Kolm 2,—, Fr. Heine* mann 1,״~, Kronliciin 2,—, E. Markus 2,—, S. Marx 1,—, S. Spiegel 2,—, L. Schönfeld 2,—, M. Tokayer 2, M. Freiburg i. Br.: Dr. Isak Straus 150,— M. Lübeck: Eduard Joel 50,— M. Rees: Louis Markus 5,— M. Halbcrstadt: David Freund 5,—, Isidor Neuberger 5,— M, Würzburg: Ortsgruppe 1 J. C, T.-Akticn über 1 £ r - 20,50, Dr. A. Schlesinger 10,-, Frl. Gold- Schmidt 5,— M. jüdisch-religiöser Kultur in ihr dem ständig wachsenden Leserkreis geboten werden wird. Insbesondere Lehrern und Rabbinern sei die ״Re* ligiöse Kultur“ bestens empfohlen. Aber als Volksarchiv soll sie nicht nur zu denen dringen, deren Beruf sie in ihren Ideenkreis führt. Vielmehr will sie jedem denkenden Menschen bringen, was uns allen not tut, wie immer unser Glaube sich auch nennen mag: ״Religiöse Kultur". Chcskel Zwi Klötzel. Der ״Cercle internationalHebraea“ in Paris wird unter dem Titel ״Revue hebraique“ eine Vicrteljaliresschriit erscheinen lassen. Jede Nummer dieser neuen Zeitschrift, deren Redakteur Dr. M. N, Siousch ist, soll 80 bis 100 Seiten umfassen; ihr Zweck ist, die Kenntnis der hebräischen Schriftsteller und ihrer literarischen und wissenschaftlichen Arbci* ten der allgemeinen Oeffcntlichkeit zu vermitteln. Sie ist verlegt bei Emcst Laroux, Paris, 28, rue Bonaparte. In den ״Sozialistischen Monatsheften“ (1913. 6, Heft) befaßt sich Dr. Ludwig Quessei, ein hervorragender Fachmann auf dem Gebiete des Kolonialwesens, mit der vom ״Hilfskomitee für die yemcnitischen Juden“ herausgegebenen Broschüre. Er geht davon aus, daß man sich heute im Zeitalter der kolonialen Expansion gewöhnt habe, die Kräfte eines Volkstumcs an seinen kolonisatorischen Leistungen zu messen. Unter diesem Gesichtspunkte hätte sich das jüdische Volk von jeher als besonders leistungsstark bewiesen. Als Beispiel wird u. a. auf die jüdischen Ansicdlungen in China und im Yemen verwiesen. Auch unser junges, palästinensisches Siedelungswerk erfährt eine überaus sympathische Betirteilung.

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