Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVIII (1913)
- Issue
- Heft 22 (30.5.1913)
- Date
- 1913-05-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 222 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 22 In mittlerer Stadt Nicderschlesietts (bedeutender Fabrikort) bietet sich für einen jütl. Arzt sehr gute Existenzmöglichkeit, auch Kassenpr.ixis steht in Aussicht. In den letzten 15 Jahren war dort auch ein jiid. Arzt, der vor kurzem starb, mit großem Erfolg tätig. Auskunft erteilt gerne L. Kri steiler (Neusalz) und M. Schweitzer, Leb rer (Glog.iti). Für Palästina wird ein jüngerer Hochbautechnikcr mit guter, möglichst reichlicher Praxis gesucht. Einige Erfahrung auch im Eisenbetonbau ist wünschenswert; desgleichen in Baumaschinen (Pumpen, Lokomobilen) jedoch nicht Bedingung. Reise- Vergütung 300 Frcs., Aufangsgchalt 200 Frcs. An- Stellung vorläufig auf 6 Monate. Beschäftigung vorerst in Kolonie Merehavia, wo Lebensunterhalt mit 80—100 Frcs. gut zu bestreiten wäre. Später, bei Eignung bei steigendem Gehalt, in Jaffa und •Haifa. Auskunft erteilt unser Bureau. VZeRe1NS־RUMDSCHAU Berlin-Charlottenburg. Der Jüdische Turnverein ״Bar - Kochba“ - Berlin eröffnet, vielfachen Anregungen folgend, Anfang nächsten Monats eine J u g c n d a b t e i 1 u n g in C h a r I o 11 c n b u r g, für die der Magistrat die Halle Bleibst reust r. •13 tmd den Sportplatz Nicbuhrstraße zur Verfügung gestellt hat. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, die Adressen aller hierfür in Betracht kommenden jungen Leute im Alter von 14—18 Jahren an das Bureau des ״Bar- Kochba", W. 15, ßlcibtrcustr. 25, cinzusenden, damit zu dem Eröffnungsabend, der mit einem Schauturnen der Jugcndabtcilungen verbunden sein wird, recht zahlreiche Einladungen ergehe« können. Berlin. Am Donnerstag, den 5. Juni, abends 8> 3 Uhr, findet im Partcrrcsaal der Musikersäle, Kaiser-Wilhclmstralle 18, eine öffentliche Ver- Sammlung der Berliner Agudas Jisrocl Gruppe statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Stand der Bewegung, 2. Gründung einer Jugendgruppe, 3. Hilfsaktion für Prcßburg. Gäste, auch Damen, sind willkommet!. Berlin. Im Anschluß an die Generalversammlung des nunmehr über 1200 Mitglieder zählenden ״Neuen Jüdischen Gemeindevereins'‘ sprach am 22. Mai Herr R.-A. Dr. S. Hirsch über das Thema: ״Wie führt der Zentral verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens den Kampf für die Rechte der deutschen Juden heit?“ Der Redner übte scharfe Kritik an einer Reihe praktischer Abwehrmaßnahinen des ZentralVereins, ging namentlich eingehend auf die Affäre Mugdan ein, und geißelte vor allem schart die Anrahme der Zionistenresolution, ein Vorgang, durch den der Zentralverein das Recht verwirkt habe, länger als Vertreter der deutschen Gcsamtjudcnhcit zu gelten. 111 der sehr lebhaften Diskussion, in der in bezug auf Einzelheiten, so namentlich die Art der Bckämphing des deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes eine von der Ansicht des Redners abweichende Anschauung vertreten wurde, ergab sich völlige Ucbcrcinstimmung unter den Rednern der vcrschicdensten Richtungen darüber, daß die Annahme der antizionistischen Resolution durch den Zentralvcrein eine schwere, nicht wieder gutzuniachcmle Schädigütig der deutschen Juden darMcIltc, die vom Stand- Punkt der Tendenzen des ,,Neuen Jüdischen Gemcindcvcrcins“, der im Dienste des Eiiiheit-gedankens stehe, alle Juden Groß-Berlins im Dienste der Erh.iltung des Judentum« eine n!volle, besonders scharf zu verurteilen sei. Leipzig. Der Verein Zionistischer Akademiker zu Leipzig (Agudath Hasuidentim I lazionmt) feierte am Sonnabend, den 17. Mai 1013, die offizielle Er- Öffnung seines neuen Klubheims in der Emiiicnstr. 9. Den Bemühungen der Fcricnkommission war es während der Osterferien gelungen, in der Nahe des Stadtinnern zwei schone Räume mit vornehmer Ausstattung für ständigen Gebrauch m mieten, welche nunmehr allen Gesinnungsgenossen den ganzen Tag über zur Verfügung stehen und geeignet «sind, sich zum Mittelpunkt des Leipziger zionistischen Lebens zu entwickeln. Da ferner bei größeren Veranstaltungen auch ein drittes großes Zimmer für Vereinszwecke benutzt werden kann, war es bei der Eröffnungsfeier möglich, alle Gäste bequem unterzuhrmgen, ohne durch Platzmangel die Festcsstimmung zu becmträchtigen. So entfaltete sich in der neunten und zehnten Abendstunde ein frohes Bild; an langen reichgedeckteil Tafeln saßen Mitglieder und Gäste und freuten sich gemeinsam des erreichten Zieles, dem Leipziger Zionismus ein festes Heim zu schaffen. Diesen üedanken der allgemeinen Teilnahme hob auch der erste Vorsitzende Dr. Brodetsky in seiner Eröffntingsanspraclie hervor. Er begrüßte die zahlreichen anwesenden Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe und des Zionistischen Jugendvcreins, des Jüdischen Kultur Vereins und des Russisch-Akademischen Vereins und teilte mit, daß Bcgrüßungstclcgramme eingegangen seien vom Zionistisch-Akademischen Verein Ff a t c h i j a h in Berlin, von der H a s תו o n a e a in Heidelberg, vom Leipziger Verein für jüdische Kultur, vom Russisch-Akademischen Verein in Leipzig und vom Zionistisch-Akademischen Verein in Halle a. S. Itn Anschluß an seine Ansprache ging dann Dr. Brodetskv über zu einem kurzen Vortrag, in welchem er die Stellung des jüdischen Studenten zum Zionismus schilderte. Als zweiter Redner sprach Kommilitone Pollani aus Palästina in hebräischer Sprache über die kulturelle Entwicklung in Palästina. Verwandte Gedanken leiteten auch den Vortrag des Kommilitonen Oaffanowitsc 11., Er behandelte die ״Neueste Auffassung der zionistischen Idee“ und gab ein eindrucksvolles Bild von den Wandlungen des jüdischen Nationalismus, Nachdem noch die Vertreter der beiden befreundeten zionistisehen Organisationen Leipzigs, Herr Wiener von der Ortsgruppe und Herr K a t z vom Zionistischen Jugcndvcrcin herzliche Glückwünsche übermittelt hatten, folgte dem offiziellen der gemütliche Teil. Noch lange blieb man bei Gesang und Tanz zusammen und freute sich der gemeinsamen Ideale, des gleichen jugendfrolien Strcbens, das nun ein solch schönes neues Heim gefunden, in dem ein jeder Gesinnungsgenösse jederzeit willkommen ist. Auf die /Arbeit des Vereins wirkt natürlich der Umstand, daß er jetzt eine feste Unterkunft erhalten, höchst forcierlieh. Am Sonnabend, den 24. Mai 1913, spricht Kommilitone G a t f a n o w i t s c h über den Dichter Gordon, am Sonnabend, den 31. Mai 1913, Konimilitonc Gorlinsky über ״Zionismus und M c s s i ג n i s m 11 s“. Gegen Semesterende soll eine flcrzlfeicr stattfinden. Die dicsscmcstrigc große Veranstnltung des Vereins Zionistischer Akademiker zu Leipzig wird das!.Stiftungsfest bilden, welches am Dienstag, den 17. Juni 1913, im Waldcafe in Leipzig-Connewitz stattfinden wird. Ein gewähltes Programm soll dem Sominernachtsball vorangehen, zu dessen Schluß reichliche Fahrgelegenheit nach der Stadt vorhanden sein wird. Im Interesse des jungen aufstrebenden Vereins und der Leipziger zionistischen Bewegung ist eine rege Beteiligung erwünscht. Bcutiicn, O.-S. Im Anschluß an den am 18. Mai hier abgelialteiien Überschlesischen Zionistentag fand abends im großen Konzertliaussaal eine öffentliche Versammlung statt, die sicii eines starken Besuches zu erfreuen hatte. Als erster Redner sprach Herr Rechtsanwalt Dr. TI a n t k e- Berlin über: ״Der nächste Zionistenkongreß in der Stadt Theodor Ff c r z 1 $.“ Von dem Wesen und der Bedeutung der Zionistenkongressc im allgemeinen ausgehend, wies der Redner auf die wichtigen Aufgaben hin, die auf dem kommenden Kongreß der Erledigung harren: sowohl die Ausgestaltung unserer Organisation, die sich schon heute über alle Teile der Erde erstreckt, wo Juden wohnen, als auch die Frage der nationalen Jugenderziehung, die das einzige Mittel sei, der Gefahr der Assimilation einen kräftigen Damm entgegenzusetzen. Die Wahl von Wien als Kongreßstadt habe eine besondere Bedeutung, nicht nur weil die zahlreiche Wiener Judengemeinde einen guten Resonanzboden für den Kongreß bietet, sondern auch weil von hier aus unser unvergeßlicher Führer Theodor Herzl seinen Rut an das jüdische Volk hat ergehen lassen und von hier aus jahrelang die Geschicke unserer Organisation geleitet hat. Nicht zuletzt wollen wir mit dieser Wahl bekunden, daß die Prinzipien Theodor Herzls auch heute noch die unsrigen sind. Reicher Beifall lohnte die interessanten, von großer Sachkenntnis getragenen Ausführungen. Als nächster Redner erteilte Herr Rechtsanwalt Rollen scher - Posen mit seinem Vortrage: ״Der Zentralvcrein im Kampf gegen den jüdisehen Einheitsgedanken" dem Zentralvcrein aut seine Angriffe eine kräftige Antwort. ״Mit der Annahme der berüchtigten Resolution habe derselbe den Namen ״Dcntmziantenvcrein“, den ihm die Antisemiten freilieh in anderem Sinne beigelegt haben, redlich verdient. Die deutschen Zionisten standen den Herren vom Zentralvcrein in der Liebe zum Vaterland und in der Betätigung ihrer staatsbürgerlichen Pflichten nicht nach tmd hätten es nicht notig, vom Zentralverein in dieser Beziehung Vorschriften zu empfangen. Mit überlegener Ironie zerpflückte der Vortragende die Resolution, die von falschen Voran«- Setzungen ausgehend zu unsinnigen Schlüssen gelange. Für die Spaltung in der deutschen Judenheil trage der Zentralvcrein allein die Verantwortung. In der Diskussion bedauerte Herr R.-A. Romanri- Konigshütte, der von der Gegenseite zu Worte kam, gleichfalls den Beschluß des Zcntralvcrcins, der wohl nach Jahresfrist wieder in der Rumpelkammer verschwinden würde. Im Schlußwort gab Herr Dr. Hantke eine eingehende Schilderung der Vorverhandlungcn zwischen den beiden Organisationen, die auf das Verhalten des Vorstandes des Zentralvereins ein eigenartiges Licht wirft. Lissa i. P. Am 26. d. M. fand in unserer Stadt die Gründling eines zionistischen Stammtisches statt, der in allernächster Zeit die Konstituierung einer Ortsgruppe folgen wird. Das von Herrn Dr. Hausen gehaltene Referat über das Programm des Zionismus wurde von allen Anwesenden mit großem Interesse und mit Zustimmung entgegengenommen. Einmütig traten alle der zionistischen Vereinigung für Deutschland bei. Die alte Erfaliru״g m unserer Agitation, das wir überall da, wo wir von Gegnern ungestört sachlich unser Programm dar/ulegen in der Lage sind, Begeisterung für den Zionismus erwecken müssen, fand wieder einmal glanzende Bestätigung. Rawitsch. Am Sonntag, den 18. Mai, sprach hier Herr IDirektor Karcski ans Posen in dem Sitzungssa.1I der Gemeinde vor einem, trotz des Bovkotts der Zentral!cremler, zahlreich erschienenen Publikum über die L a g c de r Juden in Deutschland, ln fast ändert halbstündigem Vorträge führte der Redner in klarer und packender Weise aus, daß in Deutschland der wirtschaftliche und gesellschaftliche Antisemitismtis sich nie wird unterdrücken lassen, daß keine Resolution den Juden deutsches Voiksbewußtsein emfloficn könne und daß der einzige Weg zum Heil in der Schaffung eines alijudischen Mittelpunkte» in Palästina und Syrien bestehe. Die interessanten und begeisternden Ausführungen des Vortragenden hatten zur Folge, daß viele Nichtziomsten Zionisten wurden und daß Aussicht vorhanden ist, daß eine neue Ortsgruppe in Rawitsch gegründet werden kann. Essen-Ruhr. In einer von über 250 Personen besuchten öffentlichen Versammlung spr^ am 5. d. M. Herr Kurt Blumcnfcld über da» Thema: ״Zionismus und Deutschtum". In der Diskussion, die sich bis gegen 1 Uhr hinzog, suchte ein Herr den Zentralvcrein in Schutz zu nehmen ging aber auf den sachlichen Inhalt des Referate* trotz wiederholter Aufforderung nicht ein, und ver. mochte kein einziges der von 1 ierrn Blumenfeld vor. gebrachten Argumente zu entkräften, Es sprachen noch die Herren Dr. Epstein, Duisburg, und H. Auerbach, Essen. Das Ergebnis des Abends war ein entschiedener Erfolg für den Zionismus. Elberfeld. Am (». Mai sprach hier Herr Kurt Blumcnfcld vor einem zahlreichen Publikum über unseren Konflikt mit dem Zentralvcrein. Er zeigte seinen Zuhörern, wie die bekannte Resolution nur das letzte Moment der antizionistischen Tendenz dieses Vereines darstcllt, wie man ״Friedensverhandhingen“ mit zionistischen Vertrauensmännern gepflogen, nachdem man vorher die jüdischen Lehrer /um Kampf gegen den Zionismus in der Schule aufgefordert hatte. Man kann von ihnen lernen, diesen vielseitigen Herren. Soll man sich darüber wundere, daß Leute, die behaupten, man könne zu gleicher Zeit deutschnational und jüdischnational sein, es fertig bekommen, mit Männern über den Frieden zu verhandeln, gegen die sie gerade vorher hinterrücks in schärfster Weise vorgegangen sind. Hoffen wir, daß ihre deutschnationale Gesinnung fester i*t als ihre friedliche Gesinnung gegen die Zionisten es war. Die bisher der Ortsgruppe Elberfeld an et* hörenden 12 Zionisten traten aus. Auch von nichtzionistischer Seite ward den Zentralvercinlern die einzig gebührende Antwort zuteil. Wiesbaden. Zionisten treffen sich jeden Mittwoch abend um 9 Uhr im Cafe Berliner Hof. Mönchen. Die hiesige Zionistische Ortsgruppe berief auf den 20. Mai eine große öffentliche Versammlung ein, zu der sämtliche Gemeindemitglicder durch einen in energischem Ton gehaltenen Brief eingeladen wurden, und die sich mit der Zentral vereinsre soIution beschäftigen sollte. Als Referent sprach Ftcrr Kurt Blumcnfcld über: ״Zionismus und Deutschtum" \or einem ungewöhnlich zahlreichen Publikum (über 3r<9!,ersonen, während die Mitgliederversammlung der Zentralvereins-Ortsgruppc, die sich ebenf־!!־ mit der bekannten Resolution befaßte, außer der. am!!■«enden K. C. ern und der geladenen Vorrtcr Nchaft der zionistischen Ortsgruppe sowie den , Ir r״ ■ rten" aus ganzen 8—10 Personen bestand'). nVxr Llumenfcfd . sprach in bekannt eindringlicher ura scharfsinniger Weise und stellte die innere Bcdemurj der Rcsolution ins richtige Licht. Die enu 11׳ Diskussion, an der sich drei Herren gegnerischer, der Referent und l>r. L. Wassermann auf um ז er Seite beteiligten, Jördcrte nichts Wesentliches zu־,:.gt und zeigte .nur deutlich, wie richtig die Zionisten daran getan haben, die Denunziation des Zentral!crem־ m!t ihrem Austritt zu quittieren. Die Versammlung bedeutete einen vollen Erfolg unserer unwiderleglichen, durchschlagenden Ideen und brachte uns mehrere, Ncuanmeklungen. Die Versammlung leitete anfangs R.-A. Dr. E. Straus und «pater in dessen Verhinderung R.-A. Dr. Ambrun 11. - Herr Jakob Reich, der vor kurzem von seiner Palästinareise zuruckkehrtr, schilderte in einigen hiesigen Organisationen die Eindrucke seiner Reise. Am 10. Mai sprach er im ״J u d i s c 11 c n T u r 11- und Sport vcrci n" vor ansehnlichem Auditorium und mit reichem Ht»fall■ Daun referierte er zusammen mit Herrn Dr. Sngbert 1־ e 11 c 111 w a n g e r, der ebenfalls an der tottnafahrt teilnahm, im ,,Jüdischen Scmina r", einer im vergangenen Winter gegründeten Einrichtung, di* den Zweck hat, eine beschrankte Zahl von Personen, die dafür ernstes Interesse haben, durch systematisch« Referate und daran anschließende Diskussionen, w# den jüdischen Problemen der Gegenwart in ohicktiver Weise bekanntzumachen, — Ferner sprach Herr Jakob Reich am 24. Mai im Verein ״Bne J c h u d a N“ über: ״Die Stellung der Ostjuden in Westeuropa“׳ wobei er besonders die haltlose kulturelle Lage <kf ausländischen Juden beleuchtete und die Mu'.el wr Verbesserung ihrer verzweifelten Situation k»״ skiizierte. ״Bnc Jchuda“ ist ein von unserem Partei- Sekretär Herrn Norbert W c 1 d 1 e r vor kurzem in* Leben gerufene Verein jüdischer junger Leute, der seine Mitglieder einem lebendigen Judentum vtbaltöi bzw. Zufuhren will. Der Verein hält allwöchentlich •n der neuen ״J ü d i s c h e n L c s e h a 11 e". Hell- Straße 24, II, seine Versammlungen ab. Bisher sprachen: cand. ing. Vclckoivskv über. ״üf* schichte des jüdischen Nationalismus"; 1זי■ M a y e r über Ch. N. Bialik; cand. mal. Jak» Schkodnik über: ,,Zionismus als Volksbc!!cgunj in Rußland“; Elieser Schindler: ״Was i«t Z10«1*־ mus?"; cand. med. Min/ über J. L. Pcrcz Nürnberg-Fürth. Montag, den 19. Mai, ah(,,iJ5 8« j Uhr, sprach Herr Kurt B l u m e n f e I d aus B*'"1״ im großen Saale des Industrie- und Kulturvcrcms vor zirka 300 Personen über: ״Zionismus u״״ Deutschtum"־. In der Diskussion sprach nur ein Redner, der nichts Positives vorbrachte seine Unwissenheit in jüdischen Dingen dokume״' tierte. In einem ausführlichen Schlußwort gmg «r Referent noch des näheren auf die Beziehung״ zwischen Deutschtum und Zionismus ein. Wir *״״