Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1913-05-16 · Heft 20 (16.5.1913) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVIII (1913)
Issue
Heft 20 (16.5.1913)
Date
1913-05-16
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2651815-2651836--08951-2666240
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 20 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seile 201 Bcrlin-Chariottenburg. Die Chargenwahl der Zionistisch-akademischen Verbindung ״Hcrzliah“ 1,־,r das Soinincrscmcstcr 1913 ergab folgendes Resuit!t; sind. ing. Lciba Rosenbcrg X, stud. med. Wla* ,!‘,«law Schkurnik XX, stud. ing. Salo Juster XXX nie Adresse der Corporation bleibt wie früher: Verbindiing ״Hcrzliah“, Wiclandstr. 40, Oth. I, Char- (Ottenburg. Ktinigshiittc. Sonnabend, den 19. April, sprach in einer vom hiesigen zionistischen Mlidchcnklub verjnstaltitcn Versammlung Herr Dr. med. Stahl aus Tarnowitz über seine ״Pa I äs ti n a r c is e". l>er gfdncr verstand cs durch seine wunderbaren Schiljernngen lind klaren, sachlichen Ausführungen bei seinen jungen Zuhörern großes Interesse, Verständnis und Liebe für Palästina und unsere Arbeit daselbst wachztirtilcn. An den Vortrag schloß sich ein kleiner Kommers, von Herrn stud. Ernst, V. J. St. Bonn, geleitet, bei welchem zionistische und jargonliedcr gesungen wurden. Herrn Dr. Stahl sagen wir nochin,als auf diesem Wege unsern herzlichsten Dank für seinen glänzenden Vortrag. Frankfurt a. M. Am 5. Mai sprach in einer von der Zionistischen Ortsgruppe einnerufenen gut hesuchten Versammlung Herr Rechtsanwalt Gronem a n n aus Berlin über das Thcaina ״Zionismus und Heut sch tum“. Der Redner kritisierte scharf die von dem Zentralerem deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens in seiner Hauptversammlung gelallten Resolution. Die Resolution des Zcntralvereins verkenne die historischen und wirtschaftlichen Grundlagen des Judentumcs und sei entstanden aus Angst vor den Nichtjuden. Der Zentralerem habe sich durch die Resolution in die Reihen derjenigen ge* stellt, die eine Auflösung des Judentumcs erstreben, Die Worte des Redners fanden lebhaften Beifall. Die Versammlung nahm nahezu einstimmig folgende Resolution an: ״Die von der zionistischen Vereinigung für Frankfurt a. M. einberufene öffentliche Vcrsammhing spricht ihre Entrüstung darüber aus, dal! der Ze 11 trat verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens durch seine Resolution seinen bisherigen Standpunkt der Unparteilichkeit verlassen hat. Er hat sich hiermit des Rechts begeben, sich ferner als die Vertretung der deutschen Juden aller Rieh- Hingen zu bezeichnen. Die Versammlung bedauert aufs tiefste, daß von jüdischer Seite die Loyalität der national-jüdisch gesinnten Staatsbürger angczweifelt worden ist, und dall damit die Mitarbeit eines jeden aufrechten Juden im Zentralerem immöglich geworden ist.“ W. Mainz. Unsere Zionistische Ortsgruppe hatte fir den 8. Mai eine öffentliche Versammlung mit dem Thema ״Zionismusund Zcntralvercin“ — Referent Julius Simon-Mannheim — anberäumt. Die Einladungen waren an sämtliche Gcmeindcmitgliedcr ergangen; außerdem sorgte aber auch die Agitation der Zentralvcreinler für einen Besuch, wie wir ihn hier noch selten gesehen haben. In überfülltem Saale hielt Herr Julius Simon in «einer bekannten eindrucksvollen Art ein einstündiges Referat, i׳n dem er auf alle Einzelheiten in uen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Organ*!- «ationen einging und mit wuchtigen Worten das denunziatorischc Vorgehen des Zcntralvereins geißelte. Der durch seine maßlosen Angriffe in einer Zentralvcreinsvcrsammlung in Mainz bekannte Heißsporn Pr. Auerbach - Frankfurt a. M., den wir durch eingeschriebenen Brief eingcladcn hatten, war fern geblieben. Dafür hatte sich der Zcntralvercin die Wannte Frauenrechts - Rednerin Frau Henriette Furth aus Frankfurt verschrieben. Dieselbe sprach über alles Mögliche, über Sombarts Rassentliiorie, über Oppenheimers Milieu-Theorie, über Vorgänge auf dem letzten Soziologentag, über Zentraivcrcin und Zionismus war sie offenbar nicht orientiert und wußte darüber wenig zu sagen. Von seiten des Zentralvereins kamen weiter einige Herren m Worte, denen in wirkungsvoller Weise Herr Asessor Dr. Friedemann - Wiesbaden in einer groß angelegten Diskussionsrede und Herr Julius Simon in seinem Schlußwort entgegentraten. Gegen 1 Uhr wurde die von unserem verdienstvollen Vorsitzenden Herrn H. Bloch geschickt geleitete Ver- Sammlung, die mitunter sehr stürmisch verlief, geschlossen, nachdem 4 Ncuanmcldungen erfolgt waren. Aachen. Am 8. Mai sprach Herr Curt Blumenleid in Aachen vor einer gut besuchten Vcrsamml«ng über ״Zionismus und Deutschtum“. In mcistcr- Halter Weise überzeugte er seine Zuhörer von der ״oralischen Unmöglichkeit des Kampfes gegen das nationale Judentum, den der Zentralverein zu führen f gönnen hat. In der Diskussion teilte zunächst Herr Pr, Lö w enstein I mit, wie sich der hiesige Ver- •ecter des Zcntralvereins, ohne vom Vorstand, gcschweige von den Mitgliedern gewählt zu sein, selbst ״ach Berlin delegiert hatte. Die Diskussion, in der Fie Herren Referendar M.eyerund Dr. Maaß gegen, l:nd ein Herr für den Zcntralvercin cingetretcn waren, Cab Herrn Blumcnfcld Anlaß zu einem Schlußwort,!■י dem er mit begeisternder Wärme die positiven In- ״alte unseres Programme! auseinandersetzte und dawd einen liefen Eindruck auf die Versammlung machte. *1r danken Herrn Blumen feid nochmals für die ״fa1tige Förderung, die seine Tätigkeit jedesmal für ״nscre Arbeit bedeutet. Fulda. Am Sonntagabend sprach im ״Deutschen;י•«•" Herr Rechtsanwalt Oroncmann, Berlin, i״er ״Den Kampf gegen den Zionismus“. ct1n« geistvollen Ausführungen machten auf die zahl- ’«cl» Erschienenen tiefen Eindruck und regten nament- *en da■ Interesse vieler jungen Leute für die zionistische Bewegung an, so daß wir uns davon bleibenden Nutzen versprechen. Mehrere Anwesende meldeten ihren Eintritt in die hiesige Ortsgruppe an. Der Vorstand stiftete auf den Namen des Herrn Rechtsanwalt Gronemann aus dankbarer Anerkennung einen üclb.mm. Nürnberg. Kurz vor dem Passahfeste unternahmen wir, acht Mann hoch, eine Propagandafahrt nach der bekannten schönen bayrischen wein- und Mainstadt K it z i n g e 11. Waren an sieh die Aussichten auf Erfolg recht gute (in Kitzingen wohnen viele jüdische Familien), so schien es, als sollte ein Hemmnis in Gestalt eines ״Eingesandtes“, welches gegen die ,,Nürnberger“ und die Zionisten im allgemeinen in der Kitzinger Zeitung erschien, unsere Arbeit stören. — Wir sorgten in einem ausführlichen Ocgcnnrtikel für schleunige Aufklärung der Kitzinger, und erreichten dadurch eine gut besuchte Vcrsammlung, die von unserem Vorsitzenden Zahnarzt Singer mit dem Hinweis darauf eröffnet wurde, daß wir als Gäste und Gastgeber gekommen seien, und demgemäß einen ruhigen sachlichen Verlauf der Tagung erwarteten. Die Teilnehmer lauschten dann auch mit sichtlichem Interesse den Ausführungen der Rcfcrentcii, deren erster R.-A. Ster n- Nürnberg über: ״Was will der Zionismus“, sprach, während Dr. L c w i n - Nürnberg über: ״Des Zionismus praktische Leistungen" referierte. In der Debatte, die nicht so erregt ausfiel, wie vielfach erwartet worden war, wandte sich ein Herr vom Standpunkt des orthodoxen Juden gegen unsere Bestrebungen. Ihm erwiderte ausfiihrlich und überzeugend G ö rs k y - Nürnberg als thoratreuer Zionist. — Weiterhin entkräftete Orden- 81 e i n Nürnberg einige Entwände politischer Natur. Dieser Diskussionsredner wies dann noch gegenüber Verdächtigungen in dem betreff enden Eingesandt auf das eminent Einigende der zionistischen Idee hin. Einer Kit/inger jungen Dame, Frl. Stefanie Silber, welche Widerspruch zwischen deutschem Heimatsgefühl und Zionismus fand, gab R.-A. Stern die erbetene Aufklärung. Derselbe setzte sich dann im Schlußwort auf eine Anfrage hin, noch mit dem Zcntralvercin auseinander. — Mit einem Appell an die Zuhörer, sich für unsere Sache zu interessieren, schloß der Vorsitzende die Versammlung, Hatte diese schon den Erfolg, daß verschiedene Teilnchmer für den Zionismus gewonnen wurden, so gelang cs einem unserer Nürnberger Parteifreunde nach mehrtägiger Kleinarbeit in Kitzingcn die Gründüng einer Sdtckclzahlergruppc herheizuführen. — Dieselbe wurde zunächst a's zionistischer Stammtisch mit Herrn Edmund Nuß bäum als Obmann konstituiert. Eine Anzahl Kitzinger Damen erklärten sich zur N.-F.-Arbcit bereit. — Die Gruppe zählt etwa 15 Mitglieder. Bei dem Eifer, den die neuen Kitzinger Freunde an den Tag legen, ist zu erhoffen, daß in absehbarer Zeit der Stammtisch Sich zur Ortsgruppe entwickeln und uns in Kitzingcn eine weitere wertvolle Etappe im nordbaycriscnen Aufklärungsgeländc entstehen wird. P. O. Wiesbaden. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltctc am 23. v. M. eine hauptsächlich für Badegäsfc bestimmte Versammlung, in der Herr Dr. Adolf r r i c d c in a n 11 über ״D ic Juden indcrTürkci nach dem Balkankricgc" sprach. In gcwohnt meisterhafter Form gab der Redner zunächst ein ausführliches Bild von uen von der zionistischen Organisation in Palästina geschaffenen Positionen, zeigte deren gute Entwicklung und entwickelte die in dieselben gesetzten Hoffnungen. Alsdann besprach er die politische Lage in Hinsicht auf die Aussichten des Zionismus; er legte dar, daß man die besten Aussichten haben könne, wenn alle Juden von der Wichtigkeit des Augenblicks sich überzeugen ließen und gleich den Balkanvölkcrn alles um die Ehre der jüdischen Nation hingäben. Er schilderte dann noch die momentanen Aufgaben in Palästina und schloß unter lebhaftem Beifall mit einer wunderbaren talmudischen Legende, ln der Diskussion sprachen noch Herr Ehrlicher, Karn in und stud. jur. Paul Sulzbcrger. Für die Ycmenitcn und die Ortsgruppe wurden gesammelt. =3 TRIBVehe S3 Danzig, den 2. Mai 1913. Sehr geehrter Herr RedakteurI Es wird Ihre Leser vielleicht interessieren, wie mein Artikel ״Zur Naturgeschichte des K. C," auf die gewirkt hat, die er angcht: Die Redaktion der K. C.-Blättcr will sich (Aprilheft 1913) nicht zur Sache äußern, da ihr der Ton nicht gefällt. Das sicht vornehm aus und ist bequem. Dafür habe ich volles Verständnis. Das haben wir als Jungcns alle so gemacht. Wenn wir von einem Stärkeren vemrügclt worden waren, wischten wir uns stolz die blutende Nase mit dein Handrücken und ließen uns auf keine weitere Verhandlungen ein. Anders der Rabbi Felix Goldnunn aus OppelnI Diese Ehrwürden schimpft wie ein Rohrspatz, schimpft so, daß ich mir gar nicht verstellen kann, wie aus demselben Sprechorgan am Joinklnnur Worte der Versöhnung und Liebe hervorkommen können. Und warum das alles? Well ich mich darüber gewundert habe, daß Herr Dr. Goldmann von seiner Corporation, dem A. J.O. V. in Berlin, nicht schon längst wegen Disziplinlosigkeit hinausgeworfen ist. Das nennt er: ״bekannte zionistische K.־»mpfe»wci«c, widerwärtiges Denunziantenstück, Hcrumechnüffeln in Privatvcrhältnissen und nochmals:, Denunziantentum." Nun, zum Begriff des Denunzieren! gehört doch neben vielem andern das mindestens, daß die denunzierten Tatsachen geheim sind oder ihrer Natur nach geheim gehalten werden müssen. Weder ist es ein Geheimnis, daß Dr. Goldmann Alter Herr des A. J. G. V. ist, noch, daß er durch seine Keilartikel in den K. C.-Blättern seine Corporation blamiert. Herr Dr. Goldmann ״will mit seinen Vcrcitisbrüdcrn in herzlichen und freundlichen Beziehungen stehen". Ich hege begründete Zweifel, daß dieser Wunsch auf Gegenseitigkeit beruht. Aciißcrst interessant ist aber die Fußnote, die die Redaktion der K. C.-BLitter dem hier skizzierten Brief des Dr. Goldmann in der Aprilnummer dieses Jahres anhängt. Dort steht wörtlich: ״Wir geben den Ausführungen unseres geschätzten Mitarbeiters, die seiner persönlichen Rechtfertigung dienen, gerne Raum.“ Armer Felix, das ist der Dank für deine selbstlosen Dienste im Solde de» K. C. I Du wolltest eine donnernde Philippika loslassen, und die K. C. er geben dir einen Wink mit dem Zaunpfahl, daß du dich doch eigentlich rechtfertigen müßtest. Ganz meine Ansicht! Ja, Herr Dr. Q 01 d m a n n , mit großen Herren ist nicht gut Kirschen essen; zum Schluß spucken sie Ihnen doch die Kerne auf den Kopf. Dr. Landau. Deutsches und jüdisches Nationalgefühl Herr Dr. Ludwig Wassermann (München) schreibt uns: ״In Nr, 5/6 der Zeitschrift des Zentralvereins ״Im Deutschen Reich“ wird aus dem Zusammenhange gerissen, ein Satz von mir über deutsches und jüdisches Nationalgcfühl gebracht, der durch die Art der Wiedergabe in hohem Grade geeignet «ist, Mißverständnisse sowohl über meine eigenen Anschamingcn, als :die zahlreicher zionistischer und nationaljüdischcr Gesinnungsgenossen, für die er typisch sein soll, zu erregen. Dies veranlaßt mich zu folgender Richtig- Stellung: , ich fasse den Ausdruck Nationalgefühl — man kann darüber natürlich verschiedener Meinung sein — ziemlich eng auf (wesentlich enger als die bekannte Zeiitralvercinsrcsolution). Nach meiner Ansicht ist Nationalgcfühl nur das Gefühl, das in der Anschauung wurzelt, daß man durch Abstammung Angehöriger einer Volksgemeinschaft sei. Faßt man den Begriff so, so können Juden nur ganz ausnahmswcisc deutsches Nationalgefühl haben. Das hindert aber nicht, daß sie — ganz abgesehen von der selbstverständlichen Erfüllung ihrer Staatsbiirgerpflichten — ihr Vaterland und ihren Herrscher lieben und sich, wie ich, als vollgültige, deutsche Patrioten fühlen können. Wer so denkt wie ich, brauchte also an sich wegen seiner Stellung zum deutsehen Vaterland nicht auf die bekannte Resö* lution hin aus dem Zcntralvercin auszutreten; denn er fühlt sich ganz gewiß nicht als ״Gast im fremden Wirtsvolkc“ und er ist unter Umständen viel patriotischer, als mancher von denen, die deutsebes Nationalgefühl gepachtet zu haben glauben. Mein Austritt aus dem Zentralverein und der vieler Zionisten ist ein Protest; ein Protest, der sich gegen die Verdächtigung richtet, der Zionismus und der jüdische Nationalismus becinträchtige unsere treudeutschen staatsbürgerlichen Gesinnungen. Ich bin Nationaljude, aber ich lasse mich von niemandem in deutsch-vaterländischer Gesinnung übertreffen.“ Verein jüdischer Ingenieure (Ein Vorschlag.) In der letzten Versammlung der ״Gesellschaft zur Erforschung Palästinas" konnte ich mit Freude konstatieren, daß man von verschiedenen Seiten daran geht, der zionistischen Organisation durch Fachvereine hilfreich zur Seite zu stehen. So haben sich die jüdischen Aerzte und Naturforscher in einem Fnchvercin gefunden, der segensreich zur Sanierung des Landes wirken will. Es ist aber auch an der Zeit, daß die jüdischen Techniker, die doch so zahlreich auf allen Gebieten der Industrie und des Bau- Wesens tätig sind, sofern sie es mit der zionistischen Bewegung ernst meinen, sich in einem Fach verein zusammenfinden. Wir wissen ja alle, daß die Zukunft Palästinas nicht nur auf dem Gebiete der Landwirtschaft, sondern auch auf dem der Technik liegt, und schon der Bau des Technikums in Haifa zeigt uns, nach w׳elchcr Richtung man zu wirken bestrebt ist. Die zionistische Organisation und auch die Gesellschaft zur Erforschung Palästinas würde die Gründüng eine« solchen raehvcrcins gewiß mit Freude begrüßen, Der Verein würde sich in erster Linie die Aufgabe stellen müssen, zu untersuchen, welche technischen und industriellen Möglichkeiten in Pa* lästlna vorhanden sind. Gerade jetzt, da der Häuserbau in Palästina aktuell geworden ist, wären jüdische Techniker dazu berufen, zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Ich bitte daher alle Gesinnungsgenossen, die für die Angelegenheit Interesse haben, mir ihre Adresse einzusenden. Diplom-Ingenieur 5**M » tes, Berlin W. 50, Augsburger StraBe 74.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.