Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVIII (1913)
- Issue
- Heft 20 (16.5.1913)
- Date
- 1913-05-16
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 202 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20 ZU dem Bericht über unsere Tagung am 1. Mai erhalten wir folgende Zuschrift: Heidelberg, dtu 10. Mai 1013. Sehr geehrter Herr Redakteur! Wiewohl selbst die stenographische Aufnahme einer Rede Mißverständnisse bedingen kann und es dem Redner deshalb genügen muß, wenn seine Rede im großen und ganzen sinngemäß wiedergegeben ist, so lege ich doch Wert darauf, ein Wort, das ich nach dem Bericht gebraucht haben soll, das ich aber nicht gesagt habe, richtigzustellen. Ich sprach am Schluß nicht von den Wirkungen zionistischer Betätigung auf ״unsere Gastländer“, sondern ״auf die Länder, in denen Juden als Zionisten leben“, Ich wäre- Ihnen dankbar, wenn Sie dies in Ihrer nächsten Nummer berichtigen würden. Mit Zionsgruß und Hochachtung Ihr Julius Simon. * Berlin, den 8. Mai 1013. Brückenallee 33. Sehr geehrte Redaktion! Ein angeblicher Schauspieler E i s c n b c r g ver* sucht, unter der Angabe, ausgewiesen zu sein und unter Bezugnahme auf mich, Darlehen zu erhalten. Seine Angaben beruhen auf Unwahrheit . Ergebenst H ermann Struck. weder zur sukzessiven Ermäßigung der zu zahlenden Prämien oder durch Ansammlung zur Erhöhung der Versicherungssumme verwendet. Die Gesellschaft bcsit/t au rechnungsmäßigen Prämien- und Rentenreserven (inkl. PrämienhlHTtr.igcn) 123 248 210,21 l'ranes an Kapital- und Extrarcservcn 628,66 2616׳ Francs und verfügt — einschließlich des zu einem Zehntel bar Ungezählten Aktienkapitals von 10 000 000 l'ranes per 31. Dezember 1912 über Oesamtgaranticmittel in Höhe von 1 10861868,87׳ Frcs,, die_ ausweislich des Berichtes zum weitaus größten Teile in erstklassigen Hypotheken und Staatspapieren angclegt sind. Was nun die ״Jüdische Abteilung“ der ״Basler“ speziell aiibelangt, so sind uns auch deren hczgl. Ziffern von der ״Basler“ zur Verfügung gestellt worden, und /.war können wir daraus mit Genugtuung konstatieren, daß das Abkommen sdion ganz erfreuliche Früchte gezeitigt hat, so daß an das Actions-Comite in 1012 eine Vergütung von 4736,10 Francs geleistet werden konnte. Auch irn laufenden Jahre zeigt die ״Jüdische Abteilung“ eine weitere günstige Entwicklung, und nachdem inzwischen die ״Basler“ für Palästina und Syrien eine besondere (iencrnlrcpräscntanz errichtet hat, steht zu erwarten, daß die Abteilung Ende 1913 auf einen erheblich gestiegenen Versicheniugsbestaud zurückzublickcn vermag, namentlich auch dann, wenn sich alle unsere Anhänger bewußt sind, daß sic durch eine Versieherungsnalune bei der ״Basler“ nicht allein sich wesentliehe Vorteile sichern, sondern auch unseren Bestrebungen gute Dienste leisten. Werkmeisters Kunstsalon, Berlin W. 8, Kronen- Straße 58, direkt an der Friedrichstraße, bringt in der Mai-Ausstellung: Graphik von Hans Bchrens, Weimar, Max Coschell, Berlin, Prof. A. Eckcncr, Stuttgart, Felix Hollenbcrg, Stuttgart, Pro(. Ci. Kampmann, Grötzingcn i. B., Alexander Licbmann, Mimeben, Prof. K. Schmoll v. Eiscnwcrth, Stuttgart. — Gemälde von Margarete Pcrsson-Henning, Berlin. — Pastelle und Aquarelle von Franz. Türcke, Berlin. — T ernpera-Gemälde und Skizzen von Bruno Bielefeld, Berlin. Ferner Originale von H. v. Arnim, Hans Bruch, Erich Büttner, Meta Cohn, A. v. Finck, Professor O. Frcnzcl, Martin Frost, Rudolf Hellgrcwc, Karl Hciiiicmaiin, Kayser- Eichberg, Kuron, Otto Lacmincrliirt, Louis Lcjcune, Hans Licht, A. Licdtkc, Erich Müller, M. v. d. Osten, C. C. Schirm, Scluilz.c-Schulzcndorf, Franz Türcke, Professor •P. Vorgang und vielen anderen. 0 Basler Lcbens-Verskherungs-Gcsellschaft zu Basel. Den Lesern unseres Blattes ist es ja nicht unbekannt, daß das Actions-Comite der zionistischen Organisation Ende 1911 mit der ״Basler“ du Abkommen getroffen hat, das den Versicherung suchenden Zionisten sowohl als auch dem Actions-Comite erhebliche einmalige und laufende Vergünstigungen einräumt. Es wird uns jetzt der Rechenschaftsbericht für das abgclaufcnc Geschäftsjahr in Vorlage gebracht und aus demselben entnehmen wir folgende, sicherlieh auch unsere Leser interessierende Ziffern: ln' der Lebensinkl. Volks-Versicherung belief sich der Neuzugang auf 21 017 Anträge über 47 565 230 Francs Versicherungssumme und 2*33 630 Frcs. jährliehe Rente, während in der Unfall-Abteilung neu versichert wurden )219 Personen mit 111 103 719 Frcs, Versicherungssumme auf den Todes- und Invaliüitätsfall und 2t 967 Frcs, Tagesrente. Der Versicherungsbestand in Abteilung Lebens stellt sich Ende 1912 auf 102 602 Versicherungen über 347 748628 Frcs. Kapital und 2 448 581,80 Frcs, Jahresrente und in Abteilung Unfall auf 26 467 Versieherungen über 775 278 285 Frcs. Versicherungssumme auf den Todes- und Invaliditätsfall und 204 357 Frcs. Tagesrente bei vorübergehender Erwerbsunfähigkeit, Für eingetretene Sterhdälle von Versicherten, abgelaufene und zurückgekaufte Versicherungen, für Leibrenten und Unfallcntsdüidigunccn wurden im LJahrc 1912 11 204 712,72 Frcs. ausbe/ahlt bzw. zurück^cstelH, wodurch sich die Gesamtsumme aller derartigen Zahlungsleistungen der Gesellschaft seit Geschäftsbeginn auf 168 755 675,05 Frcs. erhöhte. Demgegenüber beliefen sich im Jahre 1912 die Einnahmen auf 21 350 666,49 Frcs. an Lebens- und Unfall-Versicherungs-Prämicn und 5 421 280,42 Frcs. an Kapitalerträgen, zusammen also auf 26 741 946,91 Francs. Der nach Abzug der vorgenommenen Ahsehrcibungen und verstärkter Reserve«!Weisungen sich ergehende Reingewinn per 31. Dezember 1912 beträgt 3 296 975,84 I ns., von dem 2 950 000 Eh■«, als Gewlimmilell der Versöhnten um! IttOOOO Frei», ad Aktiendivideiule verwendet wurden. Die Gewinnreserve der mit Anspruch am üeschäflsgewinn Versicherten beträgt nunmehr per 31. Dezember 1912 H 833 089,38 Frcs. Sie wird gemäß den besonderen Bestimmungen für die verschiedenen Gruppen ent- W* Ehu«!•Nummer IO Mennig« M auf allen Berliner Bahnhöfen, : « ferner ln den Kiosken der!:; Firma GEORG STILKE zu haben. \ ScMtiS des redaktionellen Teils. Geschäftliches Ein stattliches Heer stellen die unzähligen Freunde des Radsports dar, die ein Superior- Fahrrad im Gebrauch haben. Nur wenige unserer als erstklassig bekannten Erzeugnisse der modernen Fahrradtechnik können ähnliche Erfolge aufweisen. Die Firma Hans Hartmann Aktien-Ge- Seilschaft in Eisenach, ein weltbekanntes, sehr leistungsfähiges Spczialhaus für Fahrräder, Nähmaschinell und alle Arten Sport- und Bedarfs-Artikel, hat dieser, ilirer vorzüglich bewährten Marke, seit Jahren besondere Aufmerksamkeit geschenkt, Und man kann ohne Bedenken davon sagen, daß der Käuler eines derartigen Fahrrades seinen Entschluß nie zu bereuen hat. Ausreichende Garantien gaben ihm die Gewähr, daß er gut und preiswert kauft. Der unserer heutigen Ausgabe beiliegende Kartellprospekt genanntcr Firma weist auf den neuen, soeben crschieneuen Katalog hin, welcher Interessenten aut Wunsch kostenlos zugesandt wird, ln der neuen Preisliste sind in übersichtlicher Anordnung zirka 30 vcrschicdene Modelle in Superior-Fahrrädern, ferner eine sehr reiche Auswahl in Superior •Nähmaschinen, Radfahrer- Bedarfs- und Sportartikeln, Spiclwaren, Waffen, Uhren, Kinder- und Transport wagen, Musikinstrumenten Haushaltungsartikein, Reise-Utensilien Bijouterie -und Lederwaren usw. usw. aufgeführt. Eine Durchsicht des 340 Seiten starken Nachschlagewerkes wird jedermann überzeugen, daß ihm dieses Spczialhaus merkliehe Vorteile beim Bezüge bietet. Der nach Ffundcrttausenden zählende Kundenkreis legt Zeugnis davon ah, welcher großen Sympathie sich dieses in allen Orlen unseres deutschen Vaterlandes gut eingeführte Unternehmen erfreut, Für die Bewohner kleiner abgelegener Orte ist ohnehin oft die Not- Wendigkeit gegeben, sich in Bedarfsfällen an auswärtige Firmen zu wenden, und sollte cs uns freuen, wenn die gegebene Anregung in Kreisen unserer Leser wohlverdiente Beachtung fände. Den Katalog wolle man mittels der vom Prospekt abzutrennenden Postkarte abfordern. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst 1 Freitag, 16. Mai, abends: in allen Synagogen 7i/j Uhr. So 1s nabc 11 d, 17. Mai, vormittags: in der Alten Synagoge 8'/!! Uhr, in der Kaiscrstr.- und Rykcstraße-Synagogc 9 Uh!\ in den anderen Synagogen: Frühgottesdienst 74/a Ehr, Hauptgottes• dienst 10 Uhr, Predigt: S y n « g o g e Kaiscrstr,: Dr, Finkei. S y 11 n!1 ״ ן; e Rykestr,: R11I1I1, Dr, Lewkmvltz, N e 11 c S y 11 n g o g e: Rabbiner Gaus (Schrifterklärung). S y 11 agog e L i n de n וt r.: Rabbiner Dr, Warschauer. Synagoge Lützowstr.: Rabbiner Dr. Hochfeld. Synagoge Fasanenstr.: Rabb. Dr. Bacek. Abend gottesdien st: 8 Uhr 49 Min. (Mincha 1/8 Stunde vorher, in der Alten Synagoge 4 Uhr nachmittags). Gottesdienst an den Wochentagen: morgens: in der Alten, Kaiscrstr,- und Rykestraße-Synagoge 6*/a Uhr, in den anderen Synagmjcn 7 Uhr; abends in allen Synagogen Sitzung der Rcpräsentanten-Ver- Sammlung: י Sonntag, 18. Mai, vorm. 10 Uhr, im Sitzung«. saale, Oranienburger Str, 30 II. t"'i ''^'5*40.. 117*1 jliüCiLita dber Mationalfonds Zentrale für Deutschland Geldeendunien ■Ind *imchlleMlIch iu richten in Herrn Mil Wolletelnor CSeriettailMr,, Roechhilnhi. Die in Nr. 18 der ״Welt“ veröffentlichte Statistik der Eingänge für den Nationalfonds im ersten Quartil 1913 bringt einige interessante Angaben. Den ersten Platz in der Reihenfolge der Land« nimmt Rußland ein mit M. 42 544,22. Ihm folgt Nordamerika mit M. 26 046,57 und Deutschland mit M. 21 021,74. Dann erst kommt Oesterreich mit M. 19513,95. Deutschland hat also in diesem Viertel, jahr den dritten Platz, gegen den sonst für uns übliehen vierten eingetauscht. Unter den vier ״Haupt, stützen des N.-F.“ hat Deutschland prozentual die größte Steigerung zu verzeichnen, etwa 93 Ihm folgen Nordamerika und Rußland mit Steigerungen von 60 bis 70 «,0, während bei Oesterreich eine Abnahme zu konstatieren ist, die allerdings sehr erheblich dadurch gemildert wird, daß im ersten Quartal 1912 eine außerordentliche Zuwendüng von M. 16 000 das Ergebnis beeinflußte. Einige andere Länder haben einen geradezu überraschcndcn Aufschwung genommen, so Canada, das M. 8344,82 gegen M. 233,50 gebracht hat, ferner Griechenland; die aufstrebende Tätigkeit in letzterem Lande ist besonders anzuerkennen, im Hinblick auf den Krieg, der in Bulgarien und Serbien die N.-F.- Arbeit leider vollständig lahmgelegt hat. Der Reihe der für den Nationalfonds beisteuernden Länder fügt sich zum erstenmal Portugal an. Die Gesamteinnahmen des Nationalfonds sind gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres um etwa 25 000 M. gestiegen. Dieser Zuwachs ist zum größten Teil den Yemenitcnhaus-Sammlungen zuzuschreiben. Es ist jedoch sehr zu wünschen, daß sich auch unsere anderen Sammclmittel in gleicher Weise des wachsenden tätigen Interesses unserer Freunde tifreuen. M. Ucbcrschuß einer Oclbaumspcndc z. Verlobung v. Joh. Schenker, Dresden ... 1,80 Dr. A. Jacobsohn, Lüneburg, dankt Hans Goslar f. d. Führung.1,— Frau Dr. Ziegel, Berlin, anl. Maskir am Pessach.3,— Dr. Pardo, Hamburg, weil er nicht f. Dr. C h w o 11 e 8 am Bahnhot war und weil er s. wundert, d. Lcop. Landau d. verwetteten Oclbatim noch immer nicht gestiftet hat 1,—, derselbe kond. Dr. Loch, grat. Dr. Hildesheimer u. Gemahlin z. Hochzeit, Dr. Brünn z. Hochzeit u. Rcf. H irschf eld zum Examen Henry Minden, Chwolles f. Karte Simon Freund Hamburg, dankt Dr u. Frau, Bunzlau, grat z. Geburt d. Sohnes Verlobung Stahl Arnold Wiener u. Frau 1,50, dieselben grat. z, R o 8 e n t h a 1 1,50 Eliasbergs, Berlin, grat. Trietschs Dr. Gotthclf Cohn, Hamburg, dankt Dr Bloede u. Frau f. Gratulation 2,—, grat Dr. Gerson z, Niederlassung 1,—, Dr, W Brünn z. Hochzeit 3,—. J. Klausner, Bochum, סחצית השקל am^Purim b. Bochumcr Minjan .... "מישביר Klausner am Pessach ges 50 .50 ior 3,- .50 מישבורך L. Spot heim am Pessach Sicgbcrt Frost, Breslau, grat. Tilly zelanczyk, S,unter, z. Verlobung . , (>r, Jacob, Kiel, dankt 11. zion. Stiinniillsrh Kiel, f. In iiiidl. < Ulli kwunsi 11 ,50, derselbe dankt William Unna 11. Frau, I lainbtirg —,50 Gertrud Bäcker u. Dr. Max Bäcker, Berlin, grat. Rabb. Dr. A. L e v y u. Frau t. Geburt ihres Sohnes 2,~, Dr. Max Bäcker dankt Heinrich Barth f. Hilfe in d. Not -,50 Lehrer Schiratzki, Merzhausen, gratuliert hcrzl. z. Vermählung Badt-Strauß. . . Referendar Levy (V. J. St.) wohnt jetzt Metz, Asfeldstr. 16 ........... . R.-A. Alfred Badrian u. Frau, Berilngrat. Arnold Wi e ne r u. Frau. Kattowitz, z. Öeburt d. Sohnes, Betty Stahl, Beuthen, z. Verlobring u. kond. Hugo Leiser u. Fra« nebst Angehörigen, Beuthen, je —,50. Betty Nothmann u. Herta Kallmann, Kattowitz, grat. Arnold Wiener u. Frau Leo Förder u. Frau, Berlin, kond. Leopold Alt״an n u. Frau, Breslau, —,50, begrüßen ihren Nefen Benno Cohn. Breslau, als V. J.St.'er I,-, grat. Arnold Wiener u. Frau, 6,- 1,50 I,- ״,2 2,50 -,50 j- 1,50