Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVIII (1913)
- Issue
- Heft 15 (11.4.1913)
- Date
- 1913-04-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 150 JUED1SC1IE RUNDSCHAU Nr. (5 ßUSfDen Ö6MC/MD6 Berlin. Nach eingehenden Vorbereitungen fand am 21. März d. J. im 'Verwaltungsgebäude der Jüdisehen Gemeinde zu Berlin eine Vorbesprechung von Vertretern des L) e u tü c h י I s r a e I i t i s c h e n Gemeindebundes und des Jüdischen Frauenbu!1 des unter Mitwirkung eines Vertreters des Deutschen Ra bb i n er ve r ba n d c s und des Verbandes der jüdischen L c 11 r e r v e r - eine statt, in der beschlossen wurde, am Sonntag, den 4. Januar 1914, in Berlin eine Erziehungskonterenz zu veranstalten. Die Anregung ist vom Jüdischen Frauenbund nusgegangen und der Deutsch- Israelitische Gemeiiidcbiiiul ist entsprechend der IU״ dcutung, die das Erzieltungswesen innerhalb seines Aufgabenkreises cinniinmt, bereitwillig darauf eingegangen, gemeinschaftlich mit ihm eine dein Wolde der jüdischen Jugend gewidmete Veranstaltung zu treffen. Es hmuieit sieh darum, das Interesse der weitesten jüdischen Kreise für die durch die veriinderteu Zcitvcrhaltnissc notwendig gewordenen Maßnahmen auf dem Gebiete unserer Jugenderziehung zu wecken. Daher wird beabsichtigt, die Konferenz auf breiter Basis aufzubaucii und alle die Kreise, die auf irgendeinem Gebiete der lugend fürsorg« tätig sind, heranzuziehen. Hauptsächlich aber soll das Interesse der jüdischen Oeffcutlichkeit vor allem der Eltern und Erzieher für die großen Fragen der Erziehung geweckt werden. Um eine gründliche Erledigung der Aufgabe zu ermöglichen, wurde einstimmig heschlossen, das Programm auf folgende Punkte zu beschränken, über die hervorragende Sachverständige referieren werden: I. Einleitendes und einführendes Referat; 2. Erzichungsaufgabcn a) in der Familie, b) in der Anstalt; 3. Jugendpflege (2 Referate). Der Diskussion soll ein weiter Spielraum eingeräiimt werden. Wenn die Konferenz die erhofften günstigen Ergebnisse zeitigt, wird beabsichtigt, in künftigen Jahren weitere Konferenzen folgen zu lassen, die sieh mit dem Thema der Berufswahl für das männliche und weibliche Geschlecht und mit der Fürsorge für die gefährdete Jugend beschäftigen sollen. Es handelt sich um eine Lebensfrage für die Zukunft des Judentums, und die Einberuf er sind überzeugt, daß das Verständnis dafür einem jeden Freunde unserer lugend und des Judentums sich in allen beteiligten Kreisen ausbreiten und segensreiche Frucht zcitigen wird. Berlin. Austritte aus dem Judentum: Rechtsanwalt Felix Rosenthal, Molkcnmarkt 9—10. — Kaufmann Eugen Jacoby, Roscnthalcr Str. 25. — Fräulein Betty Grünfeld, Wilmersdorf, Kaiser-Allee 171. -— Ingenieur Dr. ing. Johann Alexander, Alt-Moabit 96. — Dr, Richard Apt, Berlin-Treptow, Klinger Str. 2. — Dr. Richard Apt für seine minderjährige Tochter Hildegard Apt, ebenda. — Dienstmädchen Berta Vizer, Strelitzer Str. 64. — Korrespondent Adolf Kochtnaim, Urbanstr. 7. - Kaufmann Ernst Levy, Neukölln, Hobrechtstr. 38. — Fräulein Erna Plaut, Charlottenbürg, Wiclandstr. 18. — Fräulein Gertrud Plaut, ebenda. - Kaufmann Louis Kuttncr, 1 loheii/ollern- Straße 19. — Reisender Fritz Sachs, Sebastinnstr. 63. — Fräulein Margarete Friedlaendcr, Madaistr. 3. — Dr. nhil. Manassc Kuperberg, Schmargendorf, Hundekelilestr. 10. — Abtcilungsvorstchcr Ludwig Katz, Berlin-Friedenau, Varzincr Str. 8. — Dipl.-Ing. Alfred Monasch, Schmargendorf, Cunostraßc 46. — Kürschnermcister Wilhelm Landau, Holsteiner Ufer 5. — Fräulein Arsenin, genannt Eugenie Marcos, Charlottcnburg Nürnberger Str. 25—26. Berlin. Es wird uns mitgctcilt, daß der Deutsche Schillerbund zur Veranstaltung regelmäßiger nationalcr Festspiele für die deutsche Jugend am Weimanschen Hoftheater in den letzten Tagen an samtliehe höheren Schulen Zirkulare versendet, in welchen er zur Beteiligung einer sogenannten Bücherlotteric auffordert, deren Einnahme den Grundstock des Vormögens für den ״Schillerbund“ bilden soll, Vater der Idee ist der bekannte antisemitische Literaturprofessor Adolf Bartels, der, wie aus dem Bücher- Verzeichnis hervorgeht, auf diese Weise den Versuch macht, seine und andere antisemitische Schriften in die deutsche Jugend zu verpflanzen. Es sind iiämlieh in dem Verzeichnis eine ganze Anzahl antisemitischer Schriften gefährlichsten Inhalts aufgelührt, so Einhart: ״Deutsche Geschichte“, Bartels: ״Deutsche Literaturgeschichte", ״Einführung in die Wellliteratm", Böckcl: ״Die deutsche Volkssage“. Diese Bücher sollen in 100 resp. 500 Exemplaren verlost werden. Charakteristisch ist die Weglassung von Heine in der Klassikerbibliothek. Es wäre dringend angebracht, daß Schüler und Schülerinnen über den Charakter der Lotterie aufgeklärt und veranlaßt werden, sich nicht daran zu beteiligen. Stralsund. Die hiesige jüdische Gemeinde muß wegen der Baufiilligkcit der alten Synagoge eine neue Synagoge bauen, deren Kosten sich auf 12 500 bis 15 000 M. belaufen. Da die Mitglieder der jüdischen Gemeinde schon jetzt 54 Prozent Kirchensteuern zahlen, so haben sie die Stadt um eine Beihilfe gebeten. Der Rat habe hierauf eine Unterstützung von 1000 M. bewilligt. Auf Grund eines neuerlichen dringenden Ersuchens beschloß das Bürgcrsehaflliehc Kollegium mit 22 gegen 18 Stimmen, über die Vorläge des Rates hinausgehend, eine Beihilfe von 2000 Mark zu bewilligen. Straßburg. In der ״Straßburger Rost“ wird mitfetcilt, daß das untcrelsässische Konsistorium durch ,ragebogen festgestellt hat, daß von 8t) Gemeinden nur neun zu nennen sind, in denen die Zahl der schul- und vorschulpflichtigen Kinder die Zahl der jüdi- *chen Familien übersteigt, Ac'lmtich sei cs im Cibcreisalt und in Lothringen. Der Artikelsehreiber, der allem Anschein nach in Lehrerkreisen zu suchen ist, macht den Vorschlag, den sogenannten Wandcrunterricht in den lehrerlosen Gemeinden cinzuführcii. Er schreibt: ״Der Verein der israelitischen Lehrer Elsaß-Lothringens hat .schon im Jahre 1910 eine Resolution gefaßt, nach der der Wanderunterricht da, wo er cingcführt ist, bestehen bleiben möge, und im übrigen auf andere Gemeinden ausgedehnt werde. Diese Forderung ist heute, wo mehrere israelitische Lehrer bereits stellenlos geworden sind, und weitere vielleicht schon bald folgen werden, erneuter Beacht tut׳; wert.“ Prag. Die General-Versammlung der Volks- Vorschußkassa in Prag fand am 16. März 1013 unter Vorsitz, des Präses Herrn 1*11,11111׳. Mag. Max Fanta statt. Die Berichte sämtlicher Funktionäre wurden beifällig zur Kenntnis genommen und dem Ausschüsse einstimmig das Absolutorituii erteilt. Nachdem vom Gewinn per 10 048,61 K. die statutenmäßigen Zu- Weisungen erfolgten und die Geschäftsanteile mit 5 ״> verzinst’ wurden, verblieben 5271,01 K., welche «lern Reservefonds /!!geteilt wurden. Die allgemeine Geld- Knappheit hat die weitere Entwicklung des Institutes nicht gehindert und es arbeitete auch im Vorjahre sehr befriedigend. Die Reservefonds betragen nun schon 70700 K. Am 31. 12. 1012 hatte die Volks- Vorschußkassa 1323 Mitglieder und cs betrug der Stand der Geschäftsanteile 170760 K., der Einlagen 1 005 653,13 K., der Darlehen 1 278 130,73 K. Die ständige Kontrolle besorgen die von der General- Versammln!!{׳ alljährlich gewählten vier Revisoren; außerdem wird im Sinne des Gesetzes vom 10. 6. 1003 jedes zweite Jahr durch das k. k. Handelsgericht in Prag, eine eingehende Revision vorgetioinmen. Die letzte derartige Revision fand in der Zeit vom 6, April 1011 bis 3. Mai 1911 statt und der ausführliche Bericht des Revisors ist voll des Lobes über die in jeder Beziehung anerkenneswerte Tätigkeit aller in Betracht kommenden Faktoren. AUS HAR«ÄLTONft Die Fraucnvcrclnigung der Zionistischen Ortsgruppe Hamburg-Altona veranstaltete am Ostersonutag im großen Saale des Cuno-Hauses ihr־ von so vielen kleinen I ler/.en wie alljährlich, mit Sehnsucht erwartetes Purim-Kinderfest. Es war ein reizendes Bild, das die vielen Hunderte von Kindern, dem Auge des Beschauers boten. An langen, festlich gedeckten Tafeln wurde bei den Klängen lustiger Weisen die Schokolade eingenommen. Dann sprach Erl. B. Koppe mit klangvoller Stimme einen dem kimlliehen Geiste angepaßten, sehr sinnigen Prolog. Nun folgte ein hebräischer Chorgesang, woran sich ein Solotanz, nach hebräischen Melodien anschloß, den Erl. Grete Lubarsch mit vollendeter Meisterschaft und hervorragend künstlerisch aus führte. Ein allerliebstes Purimfestspiel ״Purim in P e t a c h - T i k vv a h“, verfaßt von Edith Simon, wurde mit vielem Beifall aufgenommen. Ein Künstler auf dem Gebiete der Zauberei und Bauchreiluerkunst bereitete den kleinen Gästen besonders viel Vergnügen. Den Schluß der Darbietungen bildete ein Puriiu-Schatteiispicl. Am Abend vereinte ein Ball die Erwachsenen bis in die späte Nacht hinein. Der Reinertrag, der für die jüdisehen Tagcsferienkolomen bestimmt ist, entspricht durchaus nicht den gehegten Erwartungen, da die Beteiligung, besonders von Seiten der hiesigen Zionisten, eine sehr geringe war. «€Re1NS*RUfiDSCHAU Berliner Vereinskalender April. Sonnabend, 12.: Literarischer Abend: S. 1. Imbcr. Sonntag, 13.: Konzert für James Rothstein. Sonntag, 13.: Konstituierende Sitzung der deutschen 1״ listadruth“. Dienstag, 15.: Jüdischer Jugendhund: Musikalischer Abend, * Berlin. Die diesjährige Gcneralvcrsammlung des Hilf&verclns der Deutschen Juden findet Sonntag, den 13. April er. in Berlin, Logenhaus der Logen U..O. B, B., Klciststralle 10, vormittags 1U/2 Uhr statt. Herr Dr. James Simon und Dr. Paul Nathan werden den Bericht über die Tätigkeit des Hilfsvereins im ahgclaufcncn Jahre erstatten. Berlin. Der Jüdische Jugcntlbund Berlin E. V, veranstaltet am Dienstag, den 15. April, abends 9 Uhr, in seinen Verciusräumen, Wilhdmstr. 118, einen Musikalischen Abend, unter gütiger Mit- Wirkung von Erb Betty Ha 11 nach (Violine), Frl. Elsa Stock mann (Klavier), Herrn Adolf Falken (Rezitation), Frl. Toni Lipsch ü’tz (Gesang), Herrn Mihail Wittels (Klavier). Gäste wie stets herzlieh willkommen. Berlin. Am Sonnabend, den 12. April 1013, 8 Uhr abends, findet in den Soplticnsiilen, Sophienstraße 17/18, ein großer Literarischer Abend statt. Der jüdische Dichter S. 1, 1 m b e r liest aus eigenen Werken vor. 1. Esterka (Poem); 2. Im jüdischen Land (Gedichte). Eintrittskarlen ä 1—0,50 M. Im Vorverkauf bei H. Liphscliitz, Buchhandlung Kauchow, Liirienstr. 216. Berlin. Am Sonntag, den 13. April, 5 Uhr nachmittags, findet im Sitzungssaal des Zion. Zentralbureuus, Berlin, Sächsische Str. 8, eine Versaminhing der Organisation für hebräische Sprache und Kultur (Histadruth Ibsith) statt. In Anbetracht dessen, daß die Zentrale der Histadruth der wachsenden hebräischen Bewegung in Deutschland nur durch eine entsprechende Reorganisation der deutschen Aht e i I u n g der Histadruth gerecht werden kann, wird die Versammlung eine konstituierende für Deutschland sein, in der diese Reorganisation vorgcwimmcn und über die verschiedenen praktischen Möglichkeiten der hebräischen Arbeit in Deutschlaml (hebräische Kurse, Kindergärten, Sprachklubs usvv.) verhandelt werden soll. Organisatifmsimtglieder und alle, die aktives Interesse für die Fö derung des modernen Hebräisch in Deutschland haben bzw. mit praktischen Ein/elarbeiten sich befassen wollen, werden höfl. gebeten, an der Versammlung tcilzunchmcn. * Eberswalde-Mcssingwcrk. Am Sonntag, 30. Marz, veranstalteten die hiesigen Zionisten eine Purimfei er, bei der wir auch verschiedene auswärtige Gäste begrüßen konnten. — Bei Aufführung einer Posse, Vortrag von Jargonticdcrn, Gesang und Tanz verlief das Fest, das den Charakter eines bl.iuwcillcn Kostümfestes trug, äußerst angeregt und gemütlich. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Sammlung für ein M es s i 11 g w e r k e r Ycmcnitc nltaus eingeleitet, auf die bis jetzt über 100 M, gezeichnet wurden. Stettin. Unsere Ortsgruppe beklagt den Heim- . gang eines ihrer ältesten Mitglieder des Rentners Julius I I a h 11, der ihr fast seit ihrer Gründung angehört hat. Der Verewigte war ein eifriger Anbänger des überlieferten Judentums und ein treuer Sohn seines Volkes, an dessen nationaler Zukunft er mit unerschütterlicher Ueberzetigung glaubte. Sein warmes Mitgefühl für seine notleidenden Stammesgenossen betätigte er insbesondere in der schweren Zeit der Pogrome und die zahlreichen russischen Flüchtlinge fanden bei ihm Rat und tatkräftige Hilfe. Die Wohltatigkeitsanstalten und Vereine der liiesigen Gemeinde hatten an ihm einen eifrigen Förderer und insbesondere unserer Ortsgruppe, derem Vorstände er bis vor kurzem angehörte, hat er stet» ein warmes Interesse gewidmet. Im Herbst des vorigen Jahres verlegte er seinen Wohnsitz, nach Posen, woselbst ihn am gestrigen Salihath, dem 27. Adar 5673, der Tod ereilte. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. H. j, Halberstadt. In Vertretung des am Erscheinen zufällig verhinderten Parteisekretärs sprach am 25. Februar Herr Dr. Löwe 11 herz in einer Versammlung der Sclickclzahlcr über ״Den gegenwärtigen Stand der Arbeiten der Z i 11 ״ i s t i - scheu Organisation“, ln etwa andcrthalbstündigen, sehr instruktiven Ausführungen entledigte sich der Redner vorzüglich seiner Aufgabe, wobei er besonders ausführlich die verschiedenen Probleme der praktischen Arbeit in Palästina behandelte. Durch eine Oclbaurnspende und lebhaften Beifall dankten die Anwesenden dem Referenten für seine interessanten Darlegungen. Wiesbaden. Zionisten treffen sieh an jedem Mittwoch, abends 9 Uhr, im Cafe ״Berliner Hof“ (Stammtischlokal) Taimusstraßc. Wiesbaden. Im Monat März fanden in unserer Zionistischen Ortsgruppe z w c i Mitglieder- Versammlungen statt, die sich eines regen Besueltes erfreuten. Am 12. März sprach Herr Jcltoselutah F e I d m n n n - Jaffa über ״Z i o n i s t i s c h e Arbeit in Palästina“. Der Referent zeigte in interessanten Ausführungen, welche Fortschritte in den letzten Jahren auf allen Gebieten der jüdischen Arbeit zu verzeichnen gewesen sind. In der folgondelt Diskussion hatte der Referent Cielegcnheit. eine Anzahl Fragen zu beantworten. — Einige Tage später, am 16. März, sprach unser Frankfurter Gesiunungsgcnossc, Herr Oberlehrer 1). T achaticr, über das Thema ״S t r ö in u n gen i m m odern e u lud eilt um“. Er gab einen geschichtlichen Heberblick über die Entwicklung des neuzeitlichen Judentums, würdigte* die einzelnen Versuche zu einer Lösung des Judenprohlents zu gelangen und zeigt‘' schließlich, daß nur der Zionismus eine solche Lösung bringen könne. Die sich anschließende lebhafte Diskussion, an der die 1 fetren K ן r p n i, Ericde 1111 c i m , Stern, Bin 11 m , Emil S a 1 o tu o 11, C a p c 11 und Sulzhcrgcr teiinanmen, beschäftigte sich hauptsächlich mit der Stellung der Zionisten zu den jugendvereiiien. Die Versammlung hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. CaRar (Niederrhein). Am Sonntag, den 6. April, hielt Herr Lehrer Reinhardt aus Köln in C a I c :1 r einen Vortrag über ״Der Zionismus v o 111 Standpunkt der jüdischen Orthodoxi c“, der besonders aus den Nachbargetneitidcn, die zu einer Zionistischen Ortsgruppe Niederrhein vereinigt sind, recht gut besucht war. - Ilerr Re in 11 ardt legte klar, daß der Zionismus eine neue Plattform geschaffen habe, auf der für die positiven Juden jeder ücistcsriehtung Platz sei. Ein Beifall, der mehr denn konventionell war, folgte dem Vortrag, und wir glauben, daß gerade diese Ausführungen geeignet waren, unter den meist orthodoxen Juden der hiesi^en Gegend dem Zionismus neue Anhänger zu ge- Winnen.