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Jüdische Rundschau · 1912-12-06 · Heft 49 (6.12.1912) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 49 (6.12.1912)
Date
1912-12-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 474 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40 Dr. Ooldschmidt ist vor einigen Monaten ernst* 111*11 als Kandidat für einen Berliner in Frage ^rckimiiiioi*. I'r sollte der geistige Führer für die Konservative» Berlins werde», nach weleliem sielt die konservative Richtung solange selio» gesehnt hatte. Sollen wir »ns mit «len Iterliiier Konservativen freuen, daß ihnen dieser Mann erspart geblichen, oder ist jetzt nach der Kntiawit/cr Versammlung für ihn die Hahn erst recht frei zu einem Herlincr Rabbiner* posten? — Breslauer Brief ln demselben vornehmen und schönen Saal, in dem sieh das j iid i s e 11 e V o I k s I i c d schon in früheren Jahren des öfteren präsentiert hat, veran• staltele Anfangs November die Redaktion von ״Ost und West" ihr Kou/ert, das aber lu‘«!.111־crlicl1crwcise nicht gerade gut besucht war. Und das, obwohl jene früheren* Abende in guter Erinnerung geblieben sind, die damaligen Darbietungen eine begeisterte Zuhörer• schar und in allen jüdiseheit Kreisen lieifall gefunden hatten. 1:8 war ein Hehler gewesen, «las Kou/ert gerade für den Sonnabend abend aii/nset/en, der ans lokalen Gründen wenig für derartige Veranstaltungen geeignet ist. Ein anderer Helder war wohl auch, daß als verantwortlich ״Ost und West" /ckluiele, das Organ der Pariser Alliance, und Einladungen aus• gingen, die mit «lein l'irmeiislempel eines Mitgliedes des Allia11ec*Ze1Ural*Kot1utces versehen waren. Und es war tun s«> ■bedauerlicher, daß kein größeres Publikum erschien, als das Gebotene überaus an• sprechend war. Zwar I lerr M a g i «I s <> 1111 mußte darunter leiden, «laß als jüdischer Volkslied-Säuger der auch sonst hier sehr beliebte I lerr (i o 11 a r r i n noch in zu guter Erinnerung ist. Auch «laß er so sehr an den gedruckten Text seiner ()«,sänge gefesselt war, und dennoch diesen immer viciler /u ״verdeutschen“ trachtete, störte die Wirkung. Aber er brachte manche wohl allen ganz neue l.ictlcr und errang sieh damit reichlichen Beifall. Hräulcin Itetlv T enn c n ha 11 m 8 Violinspiel ergriff mul entzückte die Hörer mul ließ sie (leider vergebens/ wünschen, noch mehr dav«m genießend aufnehmeu zu können. Den lebhaftesten Applaus aber hatte Fräulein C. 1 a i re Dawidoff, der man nicht anmerkte, daß dieses ihr erstes Debüt war. Ihre Liedchen klangen so ungezwungen, so wenig angelernt, so von Ilcr/eti kommend. Inhalt und Sprache der Gesänge, und die natürliche Art des Vortrages begeisterten «lie Zuhörer zu immer neu ciusetzeiulein Beifall. Leider durfte auch sie nicht die kleinste Zugabe spemlen, - denn so sollten die Erschienenen bestraft werden, weil ihrer nicht mehr waren . . . Am Morgen des darauf folgemlcn Tages fand «lie feierliche Eröffnung der ״B e z a I e 1 - A 11 s s t e I hing" statt. Jahrelang schon war sic geplant, war aber immer wieder liinausgcschobeu worden, Nim hatten wir sie endlich und können mit großer Befricdi* gung auf sic zurückblickcn. , Daß sie zustande kam, und wie sie zustande kam, ist in erster Reibe das Verdienst und das Werk «!es jetzigen Vorsitzenden der zionistischen Ortsgruppe, Rechtsanwalt Dr. Curt We i ß. Es kam ilu» zugute, daß er dieses Amt noch nicht lange bekleidet und darum in der Breslauer Jmleiisehaft imeb nicht all• gemein als «ler Repräsentant des zionistischen Ge• ilaiikcus in Breslau bekannt ist. Denn sonst hätten die aiitizionistiseheii Kreise ilu» vermutlich ihre Mitarbeit ebenso verweigert, wie sie unter kc.ucu Umständen den früheren Vorsitzenden «ler Ortsgruppe im Komitee haben wollten, weil dadurch «lie Veranstaltung zu einer zionistischen würde , . . Wenn sic ahnten, wie sehr sie ihm damit geschmeichelt haben und wie tlaiik• bar er ihnen andererseits für diese Entlastung war! Aber es zeigt — und manches andere später bewies es auch noch, wie die Furcht v«jr den bösen Zionisten noch in den Gemütern herrscht, eine wahre Phobie, die keiner Aufklärung zugänglich ist, weil mau die letzten, die tiefsten Gründe nicht erkennen, sieh nicht eingcstelien will. Nur ein Beispiel: Ist da ein Herr, der früher dem ״Bc/alel" naliestanil und ihn in dankenswertester Weise förderte. IMüt/iich kommt er zu der ״Erkenntnis“, daß der ״Bcznlcl" «loch ״nur“ geeignet sei, den Zi«)»isums zu fördern. Also kehrt er ihm den Rucken, denn so, glaubt er, gebietet ihm seine preußische Staatsbürgerschaft zu handeln. Doch bat der ״Esra“ nicht die gleiche Eigenschaft? fragt er sich weiter, beantwortet sichs prompt mit ״Ja“ und der arme ״Esra“ muß nebbich auch daran glauben. Audi ihm wird aus dem gleichen Grunde die Freund* sebaft gekündigt. Aber zugewendet wird sie unter anderem ״Jung-Deiitscliland“. Und «las von ihm früher (und wohl auch jetzt) mit Stolz, bekannte Judentum halt ilm nicht davon zurück, obwohl jeder, «ler Augen hat zu scheu und Obren zu hören, erkennen muß, wie hier Antisemitismus gezüchtet wird, von V. D. St.'cm, von Offizieren und anderen. Der Re- «hktcur des Jungdeutschlandkalendcrs ist Richard N'ordhauscn, Zugewendet wird die klingende Freund• si li.dt allen uiüglichrii liistitutioueii, von «lenen einen Vorteil zu haben oder auch nur bei ihm׳» sieh In•• tätigen zu können, stets alle die ausgeschlossen sind mul sein werden, die jener seine t ilaubeiisbriuler nennt, und «lenen er walirselieiiilieli «lureli sein I וווו 11« »eil zu nutzen glaubt . . . Doch wohin geraten wir? Keinen wir lieber zurück zu «lein Erfreulichen, Und es sei mit Freuden konstatiert, «laß die reale Arbeit «les ״Be/alel“, sein segensreiches Wirken'ilun eine sinnliche Zahl von ITemideii und noch mehr l'remidiiuicn in Breslau erstellen ließ; «lie sieli tr«dz aller nicht verleiigneten Ziouistopluihie in dankenswertester Weise in den Dienst des ״Be/alel“ stellten. Es war eine lauge Reihe von Namen, von über,ms angesehenen Namen, «lie für das Komitee /eielmetcu, «lereu Triigerimieii und Träger in ihm arbeiteten uml vor allem auf «las eifrigste in der Ausstellung selbst sich betätigten. Welchen Eifer, welelies Interesse, welche Oplcrfre1nligkcit konnten wir da bewundern, ■ bei jüdischen Damen, von «lenen (wir sagen «las offen) wir «las kaum er• wartet haben. Das Jüdische in ihnen kam doch wohl stärker zum Durchbruch, als sie es selbst vorbei ahnten, als es hier galt, einer guten jüdischen Sache zu «lieiien. Ecülcr war der Raum, in dem «lie Eröffnungsfeier vor sieh gehen mußte, der kleine Saal «ler Lcssiiig* löge, nicht;;roß genug, um alle die vielen, die ein Interesse daran iialmieii, zii/ulasseii. Konnte man «loch nicht eiiim.il alle (lie, die schon früher Freunde und Mitglieder «les ״Be/alel“ waren, hiii/uladen. Aber alle jüdischen Vereine, lokalen Organisationen uml vor allein die Gemeindebehörden waren vertreten. Die Eröffnungsrede hielt unser Freund Il«*r1na11n Struck. In überaus ansprechender und fesselnder Weise wir kennen ja seine sympathische Art zu sprechen -- iührtc er mit Lichtbildern Wesen, Wollen uml Wirken des ״Bezalcl“ vor. Darauf begab man sieb in «len grüßen Saal der löge, wo die Ausstellung ihr Heim batte. In wirkungsvollster Weise war hier alles von sachkundiger und kunstverständiger llaud * wir neunen vor allem Professor Max Wislic eil ns, Fräulein Gertrud Da 11 h er t, Lehrerin au «ler Kgl. Kimstakailemie, und Frau Lucy E. Go 11 s c 11 all« arrangiert worden, und mau bekam ein schönes Bild von allen Zweigen «ler Tätigkeit des Be/alel und der Spil/ensclmlcn «les Verbandes jii• diseher Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Jeder, «!er schon früher irgendwo eine Bezalel-Ausstellung gesellen batte, erklärte sofort, daß dieses Breslauer Arrangement viel schöner uml gelungener sei als «lie früheren. In «lern schönen lichten großen Raum kam alles vorzüglich zur Geltung . . , Zehn Tage hielt die Ausstellung ihre Pforten geöffnet, und war zu allen Zeiten gut hesuebt. Die Damen und Herren des Komitees ermüdeten nicht in ihrer hingebungsvollen Arbeit. An einigen Nachmittagen wiinle den Besuchern Tee serviert uml fanden Liebt• bildervorfübrniigeii statt, die neuen schönen (aber teuren!) Wiener Aufnahmen. A11 einem Nachmittag sprach auch Davis Trictseii, «ler gerade in Breslau weilte,' über die iiciijiidisclic Palästina-Arbeit mul führte ilabei auch seine Lichtbilder vor . . . Das Breslauer Publikum war entzückt von all «len schonen Dingen, die es in der Ausstellung zu sehen bekam, kargte aber auch nicht mit Käufen. Das Ergebnis der Ausstellung kann noch nicht genau lestgestellt werden, es ist sicherlich kein schlechtes. Das Komitee sieht indes nun nicht etwa seine Tätigkeit hecmlel, sondern will sie »och forisetzen durch Milglieder-Anvverhtmg für den Be/alel und den ״I>alästin.1«l'ra11eu-Verhaud''. Wir dürfen wohl aimclmicn, daß mich diese liclaligimg ihre reichen Früchte tragen wild, zum Segen für unsere Brüder und Schwestern in l'rez. Israel, -* wenn sie recht bald erfolgt. Ilillcl. Nation und Rasse!11 der letzten Zeit hat Dr. Franz Oppen* he im er wiederholt «len Kampf gegen alle Rasse* theorien geführt. Die folgenden Ausführungen sollen zur Klärung der Begriffe einen Heilrag liefern, damit endlich der Wortstreit einem sachlichen Streite Platz mache. Den fundamentalen Fehler, den mir Oppenheimer zu begehen scheint, ist der, daß er die söge* nannten ״Rasscmerkmale“ und ,,Nationaleigentümlich* keilen“ als etwas von jeher Bestehendes und alle Ewigkeit unveränderlich Fortdauerndes ansiclit und daher allen denjenigen Eigenschaften eines Volkes, die .sieh durch seine Geschichte erklären lassen, «len Charakter «les Nationalen ahsprieht. Wenn man de» Begriff ״Rasscmcrkiiuile“ so auffaßt, muß mau Oppenheimer allerdings recht;;eben; aber kann ein auf den. Standpunkt «ler Entwicklungstheorie stellen* der Mcuseli diesen Begriff so fassen? iRr liehe I lerrgott hat doch keine fertigen Rassen mit ״konstauten“ Rassciiierkiuatcn in die Welt g’cscUt. Rasseeigensehaften müssen doch von irgendwoher stammen, im Laufe der Entwicklung irgend einmal erworben worden sein und können infolgedessen ebenso all* mählich wieder schwinden. Die ganze Streitfrage: ״llie Rasse, hie Milieu“ läßt sich .-iid die einfachste Weise voll der Welt leisen. Das Milieu, in «lein ein Eiiizeluieiiscll lebt, ״|,l n.itiiilit t) auf diese» einen I infltiß aus; m gleicher Weise vvtr«l auch «ler Cliarakter eines ganzen Volkes «lureli äußeres mul inneres Milieu beeinflußt; durch äußeres Milieu, «I. 11. durch An- und Umwohner, geographische Lage usw.; durch inneres Milieu,(!. 11, durch seine eigene wirtschaftliche und soziale läge, die allerdings ihrerseits wieder von innen und außen deteriiiiuieit sein kann. Bleibt diese Ikcmflu.otmg Jahrhunderte lang die gleiche, so wird der (.liaralrter einer unter denselben äußeren und inneren Ikdm* gimgen und außerdem in Blutsgemeinscbaft lehemleu Gruppe in bestimmter Richtung beeinflußt werden. Die CI1a1nkter.111l.1ge der Liii/eliiulivuhicii wird sieh in ganz bestimmter Weise ausbilden, kurz, es wird sieb eine Nationaleigeiitumlichkeit entwickeln. So hat sieh zum Beispiel infolge «les (ihetto* lehcns, «las uns Juden zu überwiegend geistiger Arbeit zwang, die geistige Beweglichkeit als jüdische Nalio- »ak’igciitiiinlicliheit herausgehihlet, und es ist eine ganz verkehrte Auffassung von Oppenheimer, wenn er dieser Eigeiiliuulielikeit den Dliarakter einer Natio• lialeigeuUmdiclikcit bestreiten will, weil er «me ״historische Frklnnmg“ «lartir angeben kann. Dm es noeii einmal zu wiederholen; jede VolkMiatinnal• und R.isseeigeiiiumlielikeit muß frulier oder spitcr einmal erworben worden sein, uml es ist gerade Aufgäbe «ler Völkerpsychologie, die Entstehung solcher nationalen Eigentümlichkeiten aiii/iikl.ircii. Die Streitfiage: ,.Rasse oder Milieu?" kann also nur so lallten: Wie bildet sieb der Gli.irakter eines Volkes, «I. 11. die Summe seiner psychischen uml körpeiliilieu Meikmale, aus dem Einfluß des gegenvvniligeii Milieus und aus dem 'Einfluß fraberer Milieus, den es jetzt in Gestalt einer EI1arakte1.ini ige durch Vererbung empfangt? Wenn nun «lie Miliculhcnric behaupten will, es gibt keine nationalen lhiteisduede, sondern alle Eigen• timiliebkeiten sind «lureli «In«, g c g e 11 w ä r t i g e Milieu bestimmt, so heißt «las nichts anderes, als auf den alten, langst überwundenen l.oekeselien Stand* pimkt von der menschlichen Seele als einer tabula rasa zurück/ukchrcii. Eine derartige Theorie trifft «ler erhobene Vorwurf «ler Vogel Strauß-Politik mit vollem Recht. Verstellt aber die Milicutlicoric unter ״Milieu“ auch die Milieus voraiigegangener Jaliriimiilcrlc, dann löst sich der Streit völlig auf. Ob ich die vererbten Eigentümlichkeiten, die freilich durch frühere Milieus hervorgerufeu worden sind, mit dem Worte ״N.itioii.ilngciitiimlielikeit" be/eiclme oder mit einem anderen oder gar keinem Wtirt, ist gleich* gültig, ist lediglich ein W«.rtstreit, Diese vererbten Eigensehaften müssen als ein für uns fertig gegebener und von uns nicht unmittelbar zu beeinflussender Faktor hei allen das Volksg.m/e helreffemlen Problemen in Rechnung gestellt werden. Aufgabe «ler Rassen* theorie uml Völkerpsychologie muß es demnach sein, dem Einfluß dieser beiden Faktoren, des gegcnwärti* gen Milieus uml der vererbten Anlage (Rasse) nach* zuspüren mul Gesetzmäßigkeiten aufzustcllcn. Eine derartige Gesetzmäßigkeit laßt sieh schon von vorn* herein augcbcu. Je alter eine Volkseigenscliaft ist, desto fester wird sie sem, «lest!» schwerer wud sie sieb «lureli gegenwärtiges Milieu umtcrii lassen. Aber verliert denn daun nicht «ler Begriff ״Natio* ii.dcigciitimdivliheiteii und Rasseinerkmale" seine ganze Bedeutung für die Praxis, wenn man die Wandel* harkeit dieser Eigenschaften ziigibt? Gerade 1111 Gegenteil! Wenn das, was wir gewöhnlich ״Rasse* mcrkiiiaic und NaUoualeigeutmuliclikeitcu" nennen, wirklich unveränderlich wäre, hätten wir dann über* h.tiipt etwas von der Assimilation (ohne Mischehe) zu furehteu brauchen? Hätten wir beispielsweise furchten müssen, daß die jüdische Mäßigkeit durch die sinnlose Nachahmung studentischer Trinkimsitten, wie sie in. gewissen assimilatorischen Kreisen ge* pllogen wird, allmählich schwindet? Und wäre es nicht ein deprimierender Gedanke, wir Juileu müßten, da wir at genblicklicli körperlich minderwertig simi «leim auch «las ist eine, wenn auch traurige National* eigeutümliclikeit, die freilich ihre wohlbekannten Ur* Sachen hat), in aller Ewigkeit zu «lauermler körper* lieber Undichtigkeit verurteilt sein. Nein, wenn Rasse*!Merkmale und Nationalitätseigentüiulicbkciten wirk* lieh unveränderlich wären, dann würde uns für die Gestaltung unserer Zukunft die Kenntnis dieser Eigen* schäften gar nichts iiiit/eu. Wir müßten untätig daheistelieii und könnten nirgends umgreifen, Weil wir aber wissen, «laß alle Eigenschaften eines Volkes veränderlich sind, wenn auch mitunter wegen ihres hohen Alters sehr schwer veränderlich, weil wir wissen, daß wir amleis als unsere Umgehung sind, weil wir die Stärkung gewisser Eigenschaften vviin* sehen, andere dagegen beseitigen wollen, gerade darum gibt es spezifisch jüdische Probleme, die wir lösen müssen. Fritz A p t.

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