Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 48 (29.11.1912)
- Date
- 1912-11-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 464 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 48 Propaganda ai entfalten. Von dem Erfolg dieser Ansstciluii^r wird cs abhanden, ob auch in Hamburg wie in Berlin und London permanent ein größeres Lager von UczalebKrzcugnissci» unterbalten werden kann. IN S ־־ RU M DSC H A U Berliner Vcrclnskalender ' ", Sonntag, 1.: Jüdischer Volksliederabcnd. Gesellschaft der Freunde. Sonntag, 1.: Kndimnh: Oescbichtsvortrag. Sonntag, 1.: J. T. V. ״Bar Kocliba“ Vortrag, Pr. Sandler, im ,1 lüüeiiliaus“, Baclistr. 9. Montag, 2.1 B. Z, V. Ocffcntlichc Versammlung. Vortrag Sch. Levin. Dienstag, צ.: Jüdischer Iiigeudverciii Cliarlottenbuig. Vortrag Rabbiner Dr. Kosenthal. Mittwoch, 4.: Jüdische Kulturgescllscbaft. Chaimkah• alicnd. Donnerstag, 5.: Makkabäerfeier der Jiigendabtcilun־ gen ucs ״Bar Kocliba“ im Tiergartenhof (Kl. Saal). Donnerstag, 5.: ״Hcrzliah" Cltamikabnbeinl. Sonntag, 8.: Chanuka-Kinderfest der ״Jüdiscli-iiatio• nalen Frauenvcreinigiing und des Bar Kocliba". Sonntag, 15.: Vortragsabend des ״Bar Koehha“ i:11 Tiergartenhof. (Makkabäerfeier.) Montag, 16.: B. Z. V. Makkabäerfeier. Berlin. Am Montag, den 2. Dezember, abends 0 Uhr, veranstaltet die Berliner Zionistische Verein!- gung in den Praehtsälen des Westens eine öffentliehe Versammlung. Herr l)r. Scltmarjnhu Levin wird sprechen filier das Thema: ״Assimilation oder nationaler Oedanke?“. F.intritt 30 Pf. Alle Herliner Gesinnungsgenossen werden gebeten, eine rege Propaganda für diese Veranstaltung eiii/nlcitcn. Berlin. Wer in früheren Jahren .schon einmal an einem Ball des ״Bar Kocliba“ teilgeiuuiimen hat und nun in der Vorwoche die Anzeige vom LI. Stiftungsfest des Vereins gelesen hat, der hat sieh gewiß inzwischen im Vorverkauf mit einer Katic zu dieser Veranstaltung versehen. Denn unsere | urnci verstellen es, ihre Feste zu feiern, und wer einmal dabei gewesen ist, kommt gewiß immer wieder. Gerade jetzt, wo das Verständnis für die turnerische und erziehliche Arlieit, die der Bar Koehha bietet, Allgemeingut innerhalb der zionistischen Organisation geworden ist, wird mancher diese heitere Gelegen* heit, mit den Bar*Kochbanem Fühlung zu nehmen, beim Schopfe fassen. Die Vercinsleilung hat sich diesmal aber auch besonders angestrengt. Als Ort der Handlung wurde das ״Künstlerhaus“ in der Bcllcvucstraßc gewählt. Das war ein glücklicher 1 in* fall. Denn so wird der Besucher auch gleich einen Begriff kriegen von der vornehmen Llcg.u1/, auf die «ler Bar Koehha bei der Wald seiner Lokale — auch der turnerischen — von jeher Wert gelegt Hat. Es soll nicht verschwiegen werden, daß dem Tanz eine Festrede, turnerische und künstlerische Darbietungen voraugehen. Aber cs bestellt die zuver* liehe Hoffnung, daß auch die tanzfreudigsten Gäste durch die Qualität des Gebotenen mit dieser Ver* zögerung aiisgesölmt werden. Es kann sclmu jetzt gesagt werden, daß im Künstlcrliatis noch nie au* nähernd so gut geturnt worden ist, wie es nach den laugen mul gewissenhaften Vorbereitungen von unseren gewandten und kräftigen Bar-Koehhaiiern zu erwarten ist. Jede Nummer ein Schlager! — Für den kimstleri* sehen Teil ist u. n. Herr Konzertsängcr M. Magid• son gewonnen worden, der gerade in diesen Wochen in zahlreichen deutschen Städten mit seinem Vortrag jüdischer Volksmelodien wahre Triumphe gefeiert hat. Dann wird weiter die jugendliche Hertha l eiden von der Kurfürstenopcr mitwirken, die sieb so sclutell in Berliner Kfmstlerkreisen einen Namen gemacht bat. . . . Aber alles darf ja liier nicht verraten werden, sonst blieben ja keine Ueberrasclmngcii. Nur das sei noch gesagt: daß das alles zu sehen, zu hören und zu tanzen mir 2,50 M. kostet (im Vor* verkauf sogar nur 2 M.) und daß der 30. November Sonnabend und Ultimo ist. Was mau sonst wissen muß, ersieht man aus dem Inserat in dieser NTinuiier der ״Jüdischen Rundschau“. Berlin. Am Sonntag, den 1, Dezember, findet in der Gesellschaft der Freunde der zweite jüdische Voiksliederabend in dieser Saison statt. Nach den zahlreichen lobenden tmd teilweise begeisterten Rcfc* raten, die in unseren Spalten über die Vcranstaltun* gen in der Provinz erschienen sind (und auch in Druckfehler-Berichtigung. Im Leitartikel »1er vorigen Nummer: ״Das Judentum der Ab* wehr“ bat sieh ein sinnentstellender Druckfehler eingefunden, der hiermit berichtigt sei. Es muß in der 35. Zeile von unten in der zweiten Spalte statt ״Zio* msmuk" ״Antisemitismus״ heißen. »ler vorliegenden Nummer erscheine»), erübrigt sich an dieser Stelle ein jedes Wort der Empfehlung. Es sei nur gesagt, daß ein vollständig neues Programm gewählt worden ist, r.o daß der Besuch der Ver.111• slalhmg auch für diejenigen, die am ersten Abend tcilgciioiiimcii haben, lohnend erscheint. Alles Nähere ist aus dem Inserat in der vorliegenden Nummer er* sichtlich. Berlin. ״Kadimnl!“ (Gruppe der B. Z. V.). Aus dem Vortrags-Zyklus des I lerrn Rabbiner Dr, Kosenthal gelangt am Sonntag, 4 Uhr iinclim., im Restaurant Nisselbaum, Oranienburger Str. 26, das Thema: ״Die Begründer des II. Tempels“ zur Behandlung. Berlin. Pas Kinderfest der jildlscli-nntlonalcn I-'r.meuvcroliiigung findet am 8, Dezember, nachmittags 11 Uhr, in »!<•11 Zeiitraltlieatcr-P'enlüileii, Alte Jakobstc. 32, statt. Billetts - unentgeltlich — sind am Sonntag, den I. Dezember im Kindciklub, Weißen• böiger Str. 60, mul später bei Frau Dr. Loevy, Kastaiiieu-Allcc 2, zu haben. Für die Oatcric werden in beschränkter Anzahl auch Karten für Erwachsene ausgi'gcben, die bei Frau Dr. Ziegel, Wilmersdorf, Berliner Str. 18, Frau Dr. Loevy, Kastanien- Alle 2, mul Frl, Else Ungcr, Wilmersdorf, Delmoldcr Str. 58, erhältlich sind. Berlin. Der Jüdische Turnverein ״Bar Kocliba" veranstaltet am Sonntag, den 1. Dezember, abends ׳-/•א Uhr, im ״I lültenhaus“, Baclistr. 9 (direkt am Bahnhof Tiergarten) einen Vortragsabend. Herr Dr. Sandler wird über das Thema: ״Der Jude als Bauer“ sprechen. Gäste herzlich willkommen. — Die Vortragsabende des J. T. V. ״Bar Kocliba“ fin- »len an jedem ersten «nd dritten Sonntag im Monat sta'.t. Berlin. Die Jüdische Kulturgcsellschaft zu ßerliu veranstaltet Mitlwocti, den 4. Dezember, im großen Saale »les Tiergarteniicif einen C 11 a 11 u k a 1t a h c 11 »I, an welchem die hervorragendsten, in Berlin auwcsemleii ostjüdischen Literaten Anteil nehmen wer- »len. Beginn•. 9 Uhr. Programm: Reden, Literarische Vorirägc mul jüdische Volkslieder. Eintritt 1 M. Bi!• letts sind in den Bueiiltniidhiiigeii Qonzer, Ora• nienbiirgcr Straße 26 und Li f sciiitz, Liniciislr. '216 erhältlich. Berlin. Der Jüdische Turnverein ״Bar Kocliba" gibt bekannt, daß sein diesjähriges PiirimlTst am Sonntag, den 2'], März 1913, statttimlet. Wir bitten alle befreundeten Vereine, sieli an diesem Tage frei zu halten, damit »las 1 *mimfest des ״Bar Kocliba" nicht mit amtereii Verunstaltungen kollidiert. Berlin. Die Jüdisch-Akademische Verbindung ״llerzliali" veranstaltet am Donnerstag, den 5. Dezenibcr er., abends 9 Uhr, im Logenhaus, Kleist- Straße 10, einen C 11 a 1111 k a 11 - A be 11 d. Charlottenburg. Jüdischer Jugcndvcrcln. Dienstag, den 3. Dezember, abends 9 Uhr, Vortrag »les Herrn Rabbiner Dr. L. A. Kosenthal über: ״Die Ausgrabungen in E le p 11 a 111 i n c“ im Cafe Kutscliera, W.lmersdorfcr Str. 53/54. Gäste, Damen und 11eiren, sind willkommen. lialbcrstndt. Am Mittwoch, den 20. November, hatten wir die Freude. Herrn Dr. Schemarjah Lev in in unserer Zionistischen Vereinigung zu begrüßen. Herr Pr. Lcviu sprach vor etwa 2>0 Personen im großen Saale »les ״Casino" über ״Die Tragödie »I e s j ti «I i s c 11 e 11 Volk e s“. I >ie Versammlung w ar von allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung besucht und dürfte wohl die größte jüdische Verunstaltung «lieser Art darstcllcu, «Iic in I lalberstadl jemals stattgefmiileii hat. Der Vortrag hiiiterlieli bei allen Zu• liürerii einen überaus starken Eindruck und wird zweifellos dazu beitragen, unsere Arbeit in diesem Winter wesentlich zu fiirtlerii, Erfurt. In einer, l'reitag, «len 22. »I. M., stattgehabten Versammlung »ler Zionistischen Ortsgruppe, welche Herr Referendar Dr. Uudnicki einherufen halte, stand als erster!*linkt zur Tages- Ordnung »iic Vorstainlswahl. Es wurden gewählt ,als: erster Vorsitzender Zahnarzt Dr. Hugo Lippinami, I zweiter Vorsitzender Benno Bacharach, Kassierer und i Schriftführer Arthur Arndtheim, Dalbergsweg 14 a, erster Beisit/eiidcr Hermann Oppenheim, Bismarck- Straße 9/1II, zweiter Beisitzeuder Referendar Dr. Ruiluieki, Goetliestr. 3/1, Ortsvcnvaitcr »les Nation ilfomls Dr. Wolfheim, Johamiesstr. 178/1. Die neu gebildete Ortsgruppe setzt sich aus ca. 30 Mitgliedern zusammen. Er.ml,iure;1. M. Am Dienstag, »len 19. Novcinher, sprach Herr Parteisekretär Rose 11 halt 111 In «jer Zionistischen Ortsgruppe über ״Die Lage im Zionismus“. In »ler äußeren Lage warnte er vor übertriebenen Hoffnungen sowie vor übertriebenen Befürchtungen angesichts־ der Umwälzung in der Türkei, im Innern iiahe sieli ein organisierter Kampf;׳;egen uns erhöhen, »ler uns aber stärken werde. Der Erfolg unserer Bewegung hängt in erster Linie von uns seihst, unserer Vertiefung und unserer Arbeit ab. Den beifällig aufgcnoiiimcuc» Worten folgte Dis• kussion. Oi'fenbach a. M. Die am Sonntag 1111 Kaiser* Eriedreh-I lotel s1att!׳ehabte zionistische Versäum»* hing erfreute sich eines sehr starken Besuches. Der Referent «les Almuts war Parteisekretär Kurt Rosenha um-Berlin, »ler über das Thema: ״Die Aufgäbe des Zionismu8“ sprach. Redner bezcichliefe in klaren markanten Worten »Jic Aufgabe de* Zionismus, verbreitete sieli sodann über «111• Ereißnisse in «ler Türkei und auf «lern Balkan und richtete 1 inen warmen Appell an die Versammlung, den Z10risimis zu verbreiten. — Das sehr schone Referat wurde mit großem Beifall aufgcnoiiuneii. ,Mannheim. Die Zionisten Mannheims treffen sieli jeden Donnerstagabend 9 Uhr im Nebenzimmer des Gate Erampüs, C 2, 1. Samter. Sonntag, den 24. »I. M., hielt in unserer Zionistischen Ortsgruppe Herr Dr. Ila er, Stettin, einen Vortrag über das Thema ״Die Juden der Gegenwart". Der Vortragende verstand es durci klare sachliche Ausführungen die Zuhörer bis zuin Schluß seines Vortrages zu fesseln. Reicher Bcifa'l zeugte von «lern allgemein gut aufgciiomiiiciicu Voi^ trag. An dieser Steile sei Herrn Dr. Uacr nochmal* der Dank »ler Ortsgruppe ausgesprochen. Cleve. Am Mittwoch, »11*11 29. November (Buß- und Beitag) sprachen hier di«• Herren Rechtsanwalt Dr. Epstein, Duisburg, und Julius Kauf in a 1111. Eseliweiler, in einer von 36 Personen besuchten Versuiiimhuiß. Nachdem llirr Siegtrie»! Gosman, Cleve, «lie Versammlung begrüßt uml eniffnct hatte, nalmi Herr Rechtsauw.ilt Dr. Epstein «las Wort zu seinem Vortrage: ״Die deutschen luden und «ler Z i o 11 i s m n s“. Laiiganbalteiulcr Beifall bewies, daß der Vortrag allgemein tiefen Ei11drtu-k gemneht halte. Hierauf sprach Herr Julius Kaufmann über »las Thema: ״Was ist uns Palästina“, Für seine interessanten und klaren Ausführungen ׳ wurde Herrn Kaufmann reicher Beiiall gespendet, Herr Louis Marcus, Rees, forderte die Versamiii'.iiiig auf, eine ״Zionistische Ortsgruppe Kreis Cleve“ zu gründen. Es meldeten sieh hierauf sofort 18 Damen timt I lerrc'11 zur ״Ortsgruppe Kreis Cleve“, »lie «Iic Orte Cleve, Goch, Ciliar, Uedem und Weeze umfass«•!! soll. Aus Calc.ir und Goch war »icr Besuch infolge des schlechten Wetters mir klein, uml Zweifellos werden aus diesen Städten noch eine größere Zahl Damen und Herren der Ortsgruppe IteifrcUn. Herr Marcus schlug Herrn Cos mau zum Vor• sitzenden vor, »len »he Versammlung auch einstimmig wählte. Eine von Frl. II a r t og• N y tue g e 11 eingeleitete Sammlung für «len Jini. Nationalfomls ergab 18,60 M. Dem Vorschlag des Herrn Marcus, auf «Iic Namen der Herren Rechtsanwalt Dr. Epstein, Duishing, Julius Kaufmann, Esch«eiler, und Siegfried Cosinau, Cleve, je »inen Oelbainn zu pflanzen, wurde ziij'islunml. Die Versammlung zeigte, daß unserer Sache am Nie«lcrri1cm sehr großes Interesse entgegen• gebiae.it wir«), und es wird sich ihr ״Ortsgruppe Klein Eleve•• bald eine ״» )rl'griippe Kreis Rees" ansebließeii. Köln. Am Samstag, des 16, November, sprach Herr Nathan Groß, Köln, in einer Mitgli«derver- Sammlung «ler hiesigen Zionistischen Vereinigung über die ״gegenwärtige Lage im Zionismus". Die interessanten Ausführungen »ies Redners fanden «Rn ungeteilten Beifall der Versammlung, ln «ler an «las Referat sich ansehlieiicmlcn Diskussion ergriffen eine Reibe von Mitgliedern «las Worl. Solingen. Mit der Gründung der Ortsgruppe Solingen begann «lie Elhcrfcldcr Ortsgruppe ihre «Jicsjalirige Aiißenarlieit. Am 13. November begab sieli Herr Dr. üriimrbcrg mit mehreren rührigen Freunden nach Solingen uml sprach in einer »oi» unserem dortigen Ciesiniiuiisgenosseii IH. Alber! Strauß sorgsam vorbereiteten Versammlung von HK) Personen über »las ״Was uns not tut". Mit Ausnahme der gelieinirätlicheii Spitze der Gemeinde war alles vertreten, was in Betracht kam. Au die Begeisterung sprühenden und mit freudigem Beilall mitgenommenen Darlegungen Dr. Grüncbcrgs schloß sieb eine kurze Diskussion au. In besonnener Weise stellte der jüdRdie I.einer einige die Sache fordernde Fragen an »len Knliier, während sieh im übrigen eine oft wicderkehremlc Erscheinung zeigte: Seihst akmleiuisehc W1ir«le11 bieten keine Gewähr il.diir, «lall man auch mir halbwegs orientiert ist über «las, was mau beinahe proi'essoiiell bekämpft. Mit einem Schlußwort, »las auch «lie letzterwähnte Schwäch«• mit iiiililcr Schonung behandelte, beschloß der Redner seinen ungemein züiuleuden Vortrag. Wenn sieb «ler sogleich konstituierten Ortsgruppe Solingen auch mir 16 Mitglieder anschlossui, so gibt »las Verlangen aller Erschienenen, recht bald wieder vom Zionismus zu j hören, «loch »lie berechtigte I lofiimug, daß unsere j junge Nachbarin fruchtbar sein und sich mehren wird. Königsberg. Die «Ucsjährig«: Gcucralvecsamtuhing der Zionistischen Vereinigung, die «las zweite Dezennium zionistischer Arbeit 111 Königsberg einleitete, eroffncle Dr, Hoppe mit einem Referat: ״Zebu Jahre Küuigsherger Zionistische Vereinigung", Sodann berichtete Dr. Pelz, über «las verflossene Vcreiusjahr. Aus den zahlreichen Veranstaltungen seien .besonders licrvorgchoben «lie V«>rträge von Dr. Seliemarja L c v i 11 und Kivliar»! I. i c 11111«: i m. Letzterer Vortrag fand vor geladenem Publikum statt mul war insbesondere von prominenten Personen unserer Gegnerschaft gut besticht, nachdem er durch Versendung von ca. 700 Exemplaren der Lichtlieimsehen Broschüre wirksam vorbereitet war. Das blaue Heftchen hatte geradezu aufregend in «ler nicht• zionistische» jüdischen Bürgerschaft gewirkt mul zweifellos eine sehr günstige Stimmung für «len Zionisinus in sonst unserer Sache fernstehenden Kreisen bewirbt; es entstand damals das Wort von dein ״Blaukoßcr“, «ler «lie ganze Stadt ergriffen hätte. Im Herbste 1911 gründeten einige antiz.ionistische Herren zum Schutze «ler Jiigeinl vor V. J. St. lind Zionismus einen Jugendvcrciii, für den man, da man sich unter der Flagge des neutralen Jugcndvcrcins•