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Jüdische Rundschau · 1912-11-22 · Heft 47 (22.11.1912) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 47 (22.11.1912)
Date
1912-11-22
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 454 JU!:DISCHE RUNDSCHAU Nr 47 gruppen sowie zum!,ropagjimlanüttel, speziell Im akademische Kreise. hervorragend geeignet. Die Broschüre kann vom ״Jüdischen Verlag•• /um!»reise von .'JO 1*1. (hei Massenbcztig Ermäßigung naeli besonderer Vereinbarung) bezogen Werden. $usrDeN GeMirweN Königsberg. Der Kreisarzt, von dem kürzlich berichtet wurde, d.dl er einen Bewerber um eine »istpreullische Ar/lstcltc zuniekwies, weil er aus dem Namen ״Siegfried" auf sein Judentum scliloll, ist strafversetzt worden. Berlin. Vor einigen Tagen wußten Berliner Blätter über eine geheimnisvolle Reise des berühmten Berliner Chirurgen Professor I) r. I s r a e I nach Rufiland zu berichten. Das Ziel der Reise wurde streng gelieimgehalten. Nunmehr ist das Geheimnis gelüftet. Laut einer Meldung der PrcIl-CX'utrale erfuhr die ״Daily Mail" aus Petersburg, dall Professor Israel an das Krankenlager des russischen Tlironfolgeis berufen worden ist. Berlin, liier trat vor einigen Tagen eine Anzahl Berliner jüdischer Oberlehrer unter bekannter Acgule zusammen, um über Schritte zur Abwehr des /ioni•;• iiiiih zu beraten. Wir bewundern den Mut dieser Herren. Cdauben sie wirklich keine dringendere jüdische Aufgaben erfüllen zu können zu einer Zeit, wo die Teilnahme ihrer Zöglinge am jüdischen Ueli• gjonsuntcrricht immer mehr zurückgeht und wo das stärkste Kontingent der Täuflinge, auch dort wo jüdische Oberlehrer ־wirken, noch immer aus den Kreisen der höheren Schiller gestellt wird? Sollten sie da nicht einmal ein wenig Einkehr hallen 11ml sieb fragen, ob nicht sie seihst ihre erzieherischen Pflichten arg vernachlässigt lialieii, statt gegen die einzige .Möglichkeit der Jugend die verlorenen jüdischen Ideale wieder/ngeben, aiiznk.iiiipfeii? Im übrigen können wir den I lerren versichern, dall wir ihre Gegnerschaft nicht allzu tragisch iichmcii. Wir haben gegen stärkere und gewandtere (iegner erfolgreich angekiniipft, mul 41er Zionismus wird seinen Weg gehen auch über die Wünsche dieser paar jüdischen Oberlehrer hinweg, die die Pflichten ihres Amtes in so merkwürdiger Weise verstehen. , AUS HAMBURG-ALTONA PnlÜstina-KumiH unter Leitung des Herrn l)r. Soskin Moni,1g, den 25. Novenioer PM2, abends 0 Uhr, im Logeuheim, I l.irtiingstr. Referat des I lerrn R .1 bb i 11 o w 11/: Geographischer Ucberbliek. VeRt-INS-RUNDSCMAU Berliner Vcrcinskalcndcr Sonntag, 24.: Jüdischer Frauenbund für Turnen und Sport. ״The dansant". Montag, 25.: Verein zur Erhaltung des überl. Juden• tums. Oeffenlliche Versammlung. Donnerstag, 28.: Paliislinavortrag Samller-Trietsdi. Verein jüdischer Studierender aus Rußland. Literarischer Abend. Sonnabend, 30.: J, T. V. Bar Kochba. I L Stiftung«• fest. IK'/r m b e r, Sonntag, •S,: (!11.111111.ali-K fest der jüdisch.iialio. iialeii I‘'rat1e11vereiuiguug und des Bar Koehba. Montag, lü.: II, Z. V, Mukkahäcrfcicr. Berlin. Anläßlich des I I. Stiftungsfestes \ i ianst.ilb t der Jüdische Turnverein ״Bar Kocliba" am Somiaheud, den )0, N'ovemher, einen Ball, im Kinisll.'ih.iiis, Hi llevuestr. J. Die I esirede hat Herr Rechtsanwalt (i r e i f f e 1111 a g e 11 giitigst über• mniimeu. Neben liiineristhen Vorliilmiugeti sind eine Reihe heiterer Vorträge geplant, so dall man allen Teilnehmern einen recht genußreichen und vergnügten Abend versjuedien darf. Näheres ist aus dem Inserat in der heutigen Nummer ersichtlich. Berlin. Der ״Verein jüdischer Studierender aus Rußland" veranstaltet am Dmmcistag, den 28. November, um 8•/״ Uhr abends, in den Sophien• .Sälen (Virchow-Saal), Sopliiriislr. 17/18, einen litc• ru risch cu V o r t r a g s A h e 11 d. Der bekannte jüdische Schriftsteller S. J. Ouojelii, der in einer Reihe in Rußland ahgelialtener Vortrage sieli als vortrefflicher Rc/ilalor erwiesen 11.1t, wird .111• eigenen Weiken voilesen, l:s wird die Serie ״Relwdia" zinu Vortrag gelangen. I.intiitlskaiieii /2 וו und I M. sind zu haben: im Vciemslmrcati (I riedrielistr. I II, Telef. Ztr. 1118(1), in der lliicidiaiidliiiig M. (ionzer (Or.uiknbiirgcrslr. 2(1) und au der Abendkasse. Duisburg. Am Dienstag, den 2(>. November, aliemls ü Uhr, findet im kleinen I cstsaal des Burg• acker ein PnlüstiMn-Uchthildcrvortrng statt. I lerr Carl 15.1er (Köln) wird sprechen, Wir bitten unsere idederrlieiuisclieii Freunde, zahlreich zu erscheinen. Berlin. Die jüdisch-nationale Fratienvcrcint• ßuilß veranstaltet ihr diesjähriges ('. 11 a 1111 k a 11 K i 11• d e r f e s t gemeinsam mit den Bar Kochhaiiern am 8. Dezember. Ls werden ca. ,!(Kl Kinder gesellig beisammen sein. Damen, die Interesse tlatür haben und dabei!Mitarbeiten Wullen, werden gebeten, sieli zu melden bei I ran Dr, Z i e g c I Wilmersdorf, Berliner Straße 18. Berlin. Der ״Verein zur Lrlinltunj! des über־ lieferten Judentums" veranstaltet am Montag, den 23. November, abends SC Uhr, itn Restaurant Tiergartenhof (St.idtbahnstatinii Tiergarten) eine öffentliche Versammlung, Tagcsorditting: ״Die liberalen Richtlinien und ihre Folgen I ü 111 ׳ i e L i n 11 e i t des J 11 d e 111 ll in s." Berlin. Am Donnerstag, den 28. November, findet 1111 Sitzungssaal des Zionistischen Zentral• Imreatis, Berlin W. 13, Sächsische Str. 8, der zweite Vortrag im Palästinakurs Sandler-Trietsch stall. Der Inhalt des ersten Abends wird noch einmal kurz rekujütulierl werden, so daß es möglich ist, noch an diesem Ahcml mit der Teilnahme um Kurs zu hegümen. Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung begeht ihre Makkahiierfeier am Montag, den lü. De• zeiiilter, im Kliudworth-Sdi.irwcnku-SauL Für den ge* sanglichen Teil des Programms mul f״r die Re/i• tntionen sind erste Kräfte der Berliner Künstlerschaft gewonnen worden. Berlin. Der 1. ordentliche AlthcrrciUnß des K.Z. V. findet am 20. und 30. Dezember gleichzeitig mit dem <1, Kartelltag des K. Z, V. in den Raumen der ll.tsnionae.i, lurmstr,, stall. Slimnihcrcchtigi •und mir die anwesenden Mitglieder des A. 11. V., doch können nicht .iiiwescmle Mitglieder ihre Stimme einem anwesenden Mitglied schriftlich ühcrlrngen. In diesem I all muß der Ucbcrtragcndc den Vorsitzenden des A. II. V. spätestens bis zum Beginn der Vetli.tiidlnugcii dev A. ||. T. in Kenntnis svl/cit. (■; 0.) Anträge /um A.ll. T. müssen spätestens Ins zum 12, |)e/e1nber in deil I landen des Vorsitzenden, Richard Liebt• II!1 ׳ in , Bregenzer Str. 13, sein. Die gen me Tugcs. oidiiinig wird sodann veisandt w irden. Stettin. Am Dnimeistag, den II. November, sprach in der htesigci Zionistischen Ortsgruppe Herr Dr. Sdicmarjah Lev in über das Thema .,Die Ti.ipöilic de! Heimatlosigkeit•‘. Voll Frvvartmig und Spannung hatten wir schon scü Wachen diesem Vor• trag eiilgegeiigeselien und unsere Erwartungen wurden voll erltillt, Fs war für uns ganz neu, einen Vortrag zu holen, der sieh völlig von der gewöhn• liehen Art der Agitntiniisv.uiragc unterschied und doch die Notwendigkeit des Zi.misimis, abgesehen von der niaSciietleu Not nnseies V ,Ikr-., mis so nnahueislu 11 vor Augen führte. Der Vortrag war lur Freunde mul (irgiier ein starkes li.t la.is. Von nun Dis• ktissioii winde daher .ihgesehcii. Am Sonnabend, den 1(1, November, spradi Herr /ahn u zt Huna, Bulin, Redakteur der ״Jüdischen runizeiimig" וווו Jüdischen Turnverein über ״Probleme der jüdischen Jugend" mul legte die Notwendigkeit des Turnens in nntiniiaUjudisdwn l urnveieinen dar. Am Dienstag, den 12. November sprach Herr Rabbiner Dr. Wiener 1111 jüdischen Liter.»tiirvvrcni über .,Wissen* schalt und Religion“, In klaren Aiistnlirimgeii grenzte er heilte voneinander ah und zeigte, welcher Wert beiden fnr den Menschen inuewulint. Lübeck. Die hiesige ־Zionistische Ortsgruppe halte am 5. November!lue ziemlich gut besuchte / Generalversammlung, in der der Voisit/ende, Herr Zahnarzt Hugo Rothschild, uhci ein 111 icger zionistischer Tätigkeit verlaufenes Jahr berichten konnte. Ls 11;• I>1*11 eine gnißere Anzahl interner (bis• giiippcn-Versainmlimgcn stattgefmuleu, m denen t«. a. über die Tlicmala: Schekel, P10׳|>aga11da, Jugend• Organisation, I )elegierleulag iisw. Aussprachen herbei• gelahrt wurden. Außerdem veraiist.iliek• <111־ Orts, gruppe vier öffentliche Vorträge, in denen die Herren Rabbiner Dr. C a r I e b a c 11 , Lübeck (Flugblatt des I lammerbtuides), Leopold Landau Hamburg (Be• zaleld.iclitliildervortr.ig), I >r. Alexander 11 a u s m .1 n 11. Lemberg (Lehen in den jüdischen Kolonien), l’arleisckrclär Kurt B 111 m e n f 1• I d {/ioiiisiiselie Aibeit und ihre Frfolge) spraelieii. Im Sommer halle die 01tsgrnj1|H• einen hebräischen Spraelikuis unter I ei• timg dev Herrn Avigdor Lehowitz aus Jerusalem eingerichtet, der suh eifriger Teilnahme erfrenle. Die Makkaban!Vier und die l'iuuiifeier verliefen in jeder Umsteht befriedigend. Der Mitglicdvist.md hat sieli trofz mehrerer dureli Wegzug entstandener Lücken auf der vorjährigen Hohe erhalten. Auch vlie für zionistische Zwecke aufgebrachten Beträge stellen nicht hinter den günstigen!:rgelinissen des voran• gegangenen Jahres zurück. Sie werden (das Berichts, jalir schließt mit dem I. April Ibl2) aller Voraus• sieht nach von den Eingängen des laufenden Jahres üherlroffeii werden. Der Vorsitzende, I b rr Hugo Rothschild, sowie der (iesaudvoi slaud, I rau N. Bin• nienlal, Lid. Joel, Dr. Jul. Joel, Dr. L. Landau, Hugo Meyer, Dr. Martin Meyer, wurden vvicdcrgcwuldt. An die Generalversammlung schloß sieh ein sehr iiiler• essantes, trefflich aiisgearheileles Referat des Herrn A, Adler über ״Die I;!1 t vv i e k 11111 g des /סו• einander einig , der ihm aber doch Mul zmu Weiter* leben i״ dieser Welt einjlößt. . Und mm zuguterletzt noch ein Wort, das an den Anfang־ dieser Ausführungen aiikuiipft: Warum haben wir ein Recht, Karl Joel als jüdischen Philosophen zu bezeichnen? Nun deshalb, weil in ihm ent• schiedcne jüdische Werte verkörpert sind. Wie einst das Volk des alten Bundes, so öffnet auch dieser, sein Sohn, einer Welf, die im Weltlichen versunken ist, das Auge für den metajilivsisdien Sinn alle« Seins, wie die Vater ist and! er wieder der Ver* kiuulcr der großen umfassenden Lebcnscinhcit gegen* filier der Vielgötterei der Moderne. Und ganz abge• selten von dem Inhalt dessen, was Joel verkündet, bedeutet es nicht überhaupt schon eine neue, auf Altes ztiriickweiseude Phase im jüdischen Seelenleben, *laß liier mit heller Stimme positive Lehenswerte ver* kuudct werden, nachdem cs lange Zeit hindurch der zweifelhafte Vorzug des Assimilationsjiiden gewesen war, im Leben der Völker die Rolle des Mephisto zu übernehmen? -•• Und ist nicht iirjüdiscli der ״ruch• lose Optimismus", der das lludi diirdiklingl, jener Optimismus, der hinter Welt und Lehen einen Sinn snelit, für den die• L’rkeimtnis nicht notwendig ״in Sack mul Asche" zu gehen braucht; nicht iirjüdiscli der Sinn fiir das I listoriselte, der so weit geht, daß Gott im absoluten, nicht bloß im menschlichen Sinne zum Oott der Oesehielile wird, weil sogar sein eigenes Wesen einen Wcrdeproz.cll darstellt? Und schließlich jene eigentümliche Mischung von Rationalismus und Mystik, von Matliemntiksiun iiiuiGcuihlsextase, ist nicht mich sie ein wesentliches Kennzeichen des Volkes des Buches und der Projvheten? Die Züge mehren sich, die Joel, mag er seine Inhalte entlehnen, von wo er will, zu einem der unsrigen macht. Und wir dürfen uns von Herzen Ulück dazu wünschen, dall dem so ist. beiden ewigen Forderungen der Mcitschcnscclc: Selbsthchaujiluug und Selhslliingabe harmonisch zu vereinigen. Es bleibt mir mir noch übrig, ein Wort über die Form des Joehclien Werkes zu sagen. Wenn ich es hier versuchte, seinen Gedaukeugaiig zu entwickeln, *״ das Werk seihst haut sieh nicht in systematischer Form auf. Der Verfasser nennt seine Philosophie eine Plein*air־Philosophie, die nicht für die Studicrstuhc lauge. Und wirklich - von! deutschen Professor tragen diese Seiten auch nicht den leisesten Schatten an der Stirn. In poetischer , und zugleich geistreicher Vorm entwickelt der Verfasser seine Gedanken (ich verweise z. B. auf den Abschnitt ״Leih und Seele, ein historisches Menuett", S. 7; oder ״Akropolis oder der Weltzug der Seele", S. 26U). Und nicht selten fließt dabei sein übervolles Herz, das uns menschlich gerade die vollste Sym• patbic abnötigt, über, und er kann sich nicht genug׳ darin tun, wieder und imitier wieder die gleichen erkannten Wahrheiten zu versichern, tun uns davon zu überzeugen. Vielleicht liegt hierin aber doch ein gewisser Mangel, der nicht die jmetischv Form an sich, sondern ihre hiesige Verwertung betrifft. Warum soll nicht ein blühendes, duftendes Rauken■ werk Stamm und Zweige eines Baumes umwinden? Warum soll die Wahrheit immer im dürftigen Bettler* gewaml eiiihergehcn? — Nur dall hier die Ranken manchmal Stamm und Zweige zu überwuchern droben, daß die feste Struktur nicht selten über dem poetischen Beiwerk unsichtbar wird. Ich kar.1t mich des Ein• druck* nicht erwehren, daß dieser Arbeit keine syste• matischc Anordnung des Stoffes zugrunde liegt, sott• dern daß der Verfasser die Gedanken, so wie sie ihm kamen, leidenschaftlich hervorspruddn ließ. Auch wäre es vielleicht doch für denjenigen, der nicht mit phiIosopltie*ge8d1ichtlidtcm Apparat gc• wappnet an das llitclt lieranlritt, von Interesse gewesen, wenn der Verfasser die Vorgänger seiner Wcitanselimi• itti,f mit Namen genannt hätte, nicht weil matt ihm dann einen Mangel an Originalität hätte nachweiscn können, denn nach Goethe ist hekaitmfich alles Ge• scheite schon einmal gedacht, sondern weil gerade einem Philosophen wie Joel, der so stark den Wert der Historie betont, an der Aufdeckung der histo• rischen Kontinuität seiner Gedanken hätte liegen müssen. Audi wäre es von entschiedenem 1111er• esse gewesen, wenn der Verfasser die modernen Naturforscher, die er häufig als Belege für seine An* sichten wörtlich zitierend auführt, mit Namen gc* iiamit hätte, anstatt bloß von ״einem hekaniitcn eng• lisehen Physiker" oder von einem ״französischen, Forscher" zu sprechen. Doch das ist ganz person* liehe Gcschmackxache und beeinträchtigt in keiner Weise den Wert der Arbeit. Und überhaupt, ich hoffe, man, und ich hoffe, besonders der Verfasser selbst mißversteht mich nicht: die Eiiizcleiiiwiinde, die hin und wieder laut wurden, beeinträchtigen in keiner Weise das Werk als Ganzes, das darin ist Sdircihcriu dieser Zeilen eine gelehrige Schülerin des Phitosoplicii mehr ist, als die Summe seiner Teile. Ls ist, ich wiederhole es noch einmal, eine befreiende Tat, die unserem immer mehr ins Spezialistentum versinkenden Zeit• alter bitter not war. Für die Studiersßibe ist es allerdings wirklich nicht gedacht, um so mehr alter fiir den einsam Reisenden, der in schöner Natur auf stillen Wegen Sammlung sucht, um sich seihst und sei. Verhältnis zur Welt zu finden. Einem solchen k.1 das־ Buch zum treuen Freunde und Kameraden wirden, einem Kameraden, mit dein er Zwiespräche pflegt, mit dem er sieli im innersten Wollen eins weilt, mit drill er aber auch einmal streitet — denn wo wären Freunde in allen Einzelheiten mit

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