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Jüdische Rundschau · 1912-09-06 · Heft 36 (6.9.1912) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 36 (6.9.1912)
Date
1912-09-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 340 jü Eimern: Rundschau Ni 3ö kanut, welche Masse von Mißtrauen tind Verdacht(• gütigen uns niclit nur in der Türkei, sondern auch anderswo noch iinnicr cnlgegengcbraelit werden, und erwarten Sie daher keine sehr großen Resultate in einer so kurzen Zeit von uns. Sie werden es viel- . mehr wohl verstehen, daß wir hier auf keine abgcschlossen!' Arbeit hinweisen können. Aber ganz ehrlieh und ohne uns irgendeiner IJcbcrtreibuiij׳ schuldig zu machen, dürfen wir doch wold sagen, daß manchcs schon geschehen, daß einige, gewiß iiicirt ganz unbedeutende Resultate erzielt sind, und daß wir mir ruhig auf diesem Wege weiter zu geben brauchen, um mit di r Zeit noch, größere Resultate zu erzielen. Auf das innigste mit dieser gewissermaßen poli• tischen Tätigkeit verknüpft ist. auch unsere I* a ■Hist hin-Arbeit, die wohl die wichtigste reelle Basis für alle unsere politischen Pliine darstellt. Auch auf diesem Gebiete ist manches geschehen, was ganz, bestimmt als Fortschritt angesehen werden muß. Der Einfluß unseres Palästina-Amtes steigt zusehends; cs wird allmählich zu einem Zentrum, welches Ireiwillig von anderen nationalen und zionistischen Instituten al!; solches anerkannt wird. Wir betonen dies, weil eben diese Seite unserer Tätigkeit in Palüslina uns als die wichtigste erscheint: eine Zentratisienmg und Zusammenfassung aller dort tätigen Kräfte zu erzielen, und z.war nicht nur 41er im Lande tätigen zionistischen Institute oder I>ersö11liehkcilen, sondern sämtlicher in Betracht kommender jüdischen Institute. Wir sind fest davon überzeugt, daß es gerade auf dein Gebiete der praktischen Arbeit in Ratästina bei behutsamem Vorwürtsschrciten getingen wird, ohne daß wir dabei irgend etwas von unseren Prinzipien aufgeben —, zu einer harmonischen Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen zu gclangen und auf diese Weise die schon im Anfang unserer Bewegung in einer bekannten Resolution des 11. Kongresses formulierten Wünsche zu realinieren. Bei unserer kulturellen Tätigkeit haben wir die vom Kongreß gesetzten Richtlinien im Auge gehallt: in nähere Beziehungen zu dem orientalischen Juden tu tu zu treten, dessen Nationalisierung als eine der vornehmsten Aufgaben der zionistischen Arbeit erscheint, in dieser Beziehung kömieu wir getrost behaupten,!schon Beträchtliches erreicht zu liahen. Jeder Kenner des ottainanischcu Judentums wird es bezeugen können, daß dank unserer Tätigkeit in den letzten Jahren sich dort ein frisches Leben bemerkbar macht. Die beranwaclisende Jugend beginnt, sich jüdisch-natio.'ial zu organisieren. Es entstehen Stildcnteii-Orgaiiisationcn und Turnvereine, wir besitzen die Sympathien der großen Masse und haben eine Reihe von Anhängern im Mittelstand und unter den Notablen des dortigen Judentums. Der größte Teil der dortigen jüdischen Presse ist national gesinnt, und diese national-jüdische Partei hat die Stellung einer Macht errungen, mit der man rechnet und mit der man midi rechnen muß. Viehs bleibt selbstverstündlich norli zu tun, und wir werden Urnen (uisere Ansichten darüber noch weiter mitteilen. Aber schon jetzt wollen wir hervor lieben, daß /tc.citter erspiteülieben Tätigkeit bedeutend größere Mittel nötig sind, als diejenigen, über die wir augenblicklich verfügen. Wir glauben, daß diese Aufgaben von so eminenter Wiehtighuit Kind, daß man die größten Anstrengungen machen sollte, um sich die dazu nötigen Mittel zu verschaffen. Ohne die Sympathien des ottomaniselien Judentums, oder gar gegen seine Sympathien, können wir unter keinen Umständen zum Ziele kommen. Audi auf diesem Gebiete wird cs vor allein notwendig sein, die Möglichkeiten einer harmonischen gemein• Samen Arbeit mit den nmlcrcii Instituten mul Organlsationcn anziistreheu, und mit großer Genugtuung können wir sagen, daß die Zeichen sieh mehren, welche beweisen, daß eine Verständigung mit gewissen einflußreichen Kreisen, besonders in Ainerika, gelingen wird. So stellen vor Ihnen in grollen Umrissen der Plan und die Gesichtspunkte, nach denen sieh unsere Tätigkeit richtete. Wir werden in speziellen Ueciekten lind Referaten die nötigen Belege und Details anführen. Wir müssen Sie aber schon jetzt bitten, bei der Beurteilung unserer Arbeit und ihrer Resultäte folgend! beiden wichtigen Umstände ins Auge zu fassen: die allgemeine politische Lage in der Türkei, und die Lage unserer Organisation. Sic wissen alle, daß gerade (11 den letzten Jahren die Enlwiekhing »Ich türkischen Reiches auf große I limlernisse gestoßen ist, bestehend in dem Krieg 11m Tripolis und den linieren Verwicklungen. Es bedarf keiner ausführlichen Auseinandersetzungen, lim zu verstehen, daß unter solchen Bedingungen einer glücklichen 1:111• wieklung Unserer Tätigkeit fast unüberwindliche Schwierigkeiten im Wege standen. Etwas wirklich Großes lind Dauerhaftes werden wir nur in ruhiger Zelt und mit einer kräftigen Türkei erreichen können. Auch die unerfretiliclie Lage, die unserer Orgauisa- Bon in Ruß and bereitet ist, inacht uns viel Sorge und ist der Ausdehnung unserer Bewegung recht hinderlich. S■itkann sieb nur in der großen Oeffentlicbkcit entwiikeln und, wie bekannt, fehlt die Möglirhkoit einer öffentlichen Propaganda in Rußland schon sei( geraumer Zeit. Aber nie waren die Sehwlcrigkeiieii so groll, wie gerade in den Icl/.icii Monaten. Ans diesem Grunde waren wir gezwungen, auf die Durchführung vieler Projekte, die •in Angriff genommen worden sind, vorläufig zu verzichten. Doch dies isl kein Grund, zu fürchten, daß unsere Bewegung in Rußland auf die Dauer gelähmt sei. Die Hingchuug mul die Umsicht miseicr Gesinnungsgenossen wird die Wege finden, um auch linier den ohw.1l• tcudc'it Schwierigkeiten die Aufgaben unserer Organisalioii möglichst zu fördern. Bei der gesunden Gumdlage, auf welcher trotz der bestellenden Hin• dernisse der Zionismus in Rußland lierulil, darf die Zuversicht gehegt werden, daß es der Gesinnnngstüehtigkeit mul der stets bewährten .Talkraft unserer Freunde gelingen werde, auch die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage in .nicht ferner Zeit zu über• winden und den Zionismus neuer Bliile entgegenziiführcn. Mit dem festen Entschluß, nach wie vor alle unsere Kräfte in den Dienst der zionistischen Bewe* gimg zu stellen, liegen wir das feste Vertrauen zu den berufenen Vertretern sämtlicher Lamlesorganisationeii, daß sie mit wachsender Energie und Bereit- Willigkeit dazu mitwirkeii werden, unserer Organisalioii nach langem Ringen die selbständige lind feste Existenz zu sichern, deren sie zur vollständigen Er* fülliing ihrer schwierigen Aufgaben bedarf. Dr. Jacobsons Gericht Über die Lage in der Türkei . Wenn ich Ihnen über unsere politische Tätigkeil in der Türkei berichte, so muß ich zuerst einen Ueherbliek über die Lage in der Türkei geben. Es ist-ja selbstverständlich, daß der Charakter, das Tempo, ja, die bloße Möglichkeit dieser Tätigkeit in großem Maße von der Entwicklung des nllg.'mdneii politischen Lehens im Lande abhängig sind. Die Gesehchnisse dieses letzten Jahres der türkischen Entwieklung sind Ihnen ja wold bekannt, gestatten Sic mir nur, dieselben in kurzem zu rekapitulieren. Vor fast genau einem Jahre begann der italienische Krieg, dessen Ende wohl nicht so nahe bevorstellt. Wir erinnern uns alle, wie man bei Ausbruch des Krieges allgemein erwartete daß der Krieg sieii zu einer militärischen Promenade gestalten, umi daß die Türkei gedcmiiligt und gesclilngei» nach wenigen Wochen den Frieden naehsuclieu würde. AU diesen Erwartungen und Prophezeiungen /uni Trotz ist es ganz anders geworden. Die Türkei hat sicli als stärker erwiesen, mul die türkischen Offiziere vet* Stauden es sehr rasch, arabische Scharen in wohlgeordneten Kadres zu organisieren, welche den Italicnisclicii Angriffen imiligen lind festen Widerstand geleistet haben, der eigentlich bis jetzt nicht gebrochen •ist. Aber auch ein anderes Moment hat sich ergeben, das unsere vollste Aufmerksamkeit verdient. Im Zusammenhang mit dem Kriege sind Stimmen laut geworden, die wiederum die allen Prophezeiungen von dem bevorstehenden Niedergang lind Zerfall des Türkischen Reiches, Vom endgültigen Sterben des Oltoniaiieiitimis nuffimeliten. Und doch hat gerade der Krieg gezeigt, daß die Mächte sieh auf eine Teilung der Türkei nicht geeinigt haben, mul unigekehrt alles Mögliche getan haben, um Italien an den Angriffen auf die europäische öder asiatische Türkei, welche Verwicklungen hervorrufeti umi den Slatus (1110'bedrohen könnten, zu hindern. Audi linan/icll hat <lie Türkei unter dem Kriege nicht so gelitten, wie mau es aimehiiien zu dürfen glaubte.' Die slatistisehen Bulletins des Finanzniiiiisleriiiins zeigen ein ziemlich stetiges Anwachsen der Einnahmen, mul die Türkei konnte bis jetzt fast ohne irgendwelche Anleihen die Kosten des Krieges bestreiten, Ls ist amlcrcrscils selbstredend nicht zu leugnen, •daß der Krieg mit die ökonomische Entwichhing der Türkei und auf ihre politische Evolution einen äußerst schädlichen Einfluß ausgeiiht hat. Mußte mau doch jeden freien Groschen für die Kriegshcdiirfuissc auweuden, mußte mau doch die Vcrant* Wortung für Sorglosigkeit und Mangel an Vorberei* hingen, die beim Ausbruch des Krieges hervorlraicn umi welche durch das spätere heldenmütige Auftreten nicht ausgeglichen werdeu kutuUe, tengeu. Es ist ja allgemein bekannt, daß unmittelbar vor Ausbrueli des Krieges fasr das ganze türkische Militär aus Tripolis entfernt wurde, so daß das Land eigen(• lieh ohne Verteidigung gegen jeden Angriff war. Dieser Umstand hat mehr als irgend etwas anderes das Prestige der herrschenden Partei (Unloiilsteu) erschlittert. Der Kampf der Parteien, der dort immer mit besonderer .südlicher und orientalischer Leidensehaft geführt wurde, hat noch giollere Dimensionen :(((genommen.' Alles, was aus irgendwelchen Gründen gegen das Komitee war, vereinigte sieh zu einem groben Block, mul es entstand die Organisation der sogenannten ״Entente Liberale“, die aus verschieden• artigsten, /um Teil prniiou/ierl reaktionären und anli• semitischen Elementen bestand, zum Teil mich wirklieh liberale und radikale Elemente, welche mit der nach ihrer Meinung׳ zu vorsichtigen und zu laug־, sanieii Taktik der Jimglürkcn nicht einverstanden waren, zu ihren Anhängern zählte. Zu derselben Zeit begann auch die Gärung in der Armee, die von dem bekannten Obersten Sndik Uey hervorgeriifen wurde, ihre Folgen zu zeitigen, Um den Charakter dieser Gärung richtig zu betirteilen, muß man folgendes beachten: Sndik Bcy, ebenso wie sein ITciiml und Oesiiimingsgeiiusso T a 11 i r Bcy, gehören zu einer sehr verbreiteten, streng konservativ und lief religiös emp. liiulemlen Schicht, welche sieh in verschiedenen Sekten der Derwiscliorden gruppieren. Keineswegs, um dg. von den Junglütken angeblich gefährdete Freiheit zu verteidigen, haben Sudvk Bcy und Taliir Hey ihren Kampf aulgenommeu, sondern um der nach ihrem Gefühl zu stark europäisierenden, zu modernen, für die orientalische Tradition gefährlichen Haltung nm| Tätigkeit der Jiiiigliirkcn vor/iibeiigeii. Daher ihr I laß gegen (las FreimaurerJuni, das mit dem Islam unvereinbar wäre, nsw. Durch den Einfluß (iie ir ncisönlieli sehr nchthaicn und in vielen Kreisen 11•. liebten Persönlichkeiten winden die eisten Aiif.iu•«..• liir die sp-iteie Spaltung im ()fiizieikorjis vorbereih l welches im Anfang fast aiisiialuns'os der jungJ türkischen Oigaiiis.iiion angchürle, Die läge im I ariaiiieirt wurde unhaltbar, und die Komitee-Männer obwohl sie im Parlament über eine Majorität uocl! immer vcrfiigleii, sahen doch die Zahl ihrer Anhänger von Tag zu Tag ziisnmmeiischmel/en, und entschieden sich damit, diesem Zustande ein I ״de zu machen 111111 die Knnmicr auf/iilösen. Bei dieser Auflösung liabca sie eine Reihe von Formalitäten verletzt und den Bodui des strengen Koiistitiilioualismus verlassen, was ihnen später mit derselben Münze hcinigc/aldt wurde. Fs begann die Wahlkampagne, bei der, wie es voraus• Zusehen war, die Jimglürkcn den Sieg davontnigen, Waren sie doch (umi sind cs eigentlich auch heule noch) die einzige organi derte politische Partei in der Türkei, hatten sie doch *len ganzen Apparat des fast uiibegreii/t mächtigen orientalischen Beamtentums >׳nr Verfügung. Durch den Sieg berauscht, haben die Jiiiigliirkei» jede Mäßigung vergessen und die größte politische Sünde begangen: Sie wollten die Gegner• partei vollständig vernichten, alle Gegner vollständig aus dem Parlament entfernen und eine fast 100 pro• zentige Majorität in der künftigen Kammer besitzen. Das ist ihnen mich gelungen, aber schon nach einigen Wochen imißien sic mit der Frucht der bösen tat rechnen. Der Stoß kam wie immer aus Albanien. In Albanien war es den Jiingttirkcu auch gelungen, tnsl alle ihre Gegner von den Waiden niis/iisclialicii. Bei dieser freihcitlichcndcn, stolzen Bevölkerung, die noch vollständig in dem Stadium einer feudalen Lnl• Wicklung sicli befindet und wo die Chefs der ver• schicilciieit ( laus, die sogenannten Bairaktas, als Träger der 1:111 e des Stammes angesehen werden, wurde diese Niederlage der anerkannten Führer, wie eines Bassry Hey, eines Chassan Üev, Nedjili Dr.ig.1 oder Ismail Keniat, als eine nationale Schmach ciiijv fluiden, Anstalt alle diese I.etile auf den Banken lief Kammer unschädlich zu machen und ihre Unzufrieden• beit in Reden sicli ausdrückeu zu lassen, ]iahen die Jiiiigliirkcn durch ihre Wahlhet/e die Leute zur Rache gezwungen, welche sie auf dem für diese halbwilde Bevölkerung einzig bekannlen Wege der Empörung und des .Aufruhrs suchen. Die allgemeine Un/ufricdeiiheit der Albanier, die ihnen durch das neue Regime aiifgezwimgeue Steuer und Wehrpflicht, mit welcher die schlaue Politik Abdul Hamids sie ver• schonte und die sie geduldig ertrugen, bildeten die besten Vorbedingungen für einen allgemeinen Auf• stand. Man darf auch nicht vergessen, daß eine große Anzahl der albani.iJieu Führer, der bertilinüe Issa Boletinatz und Idris Jefer /, B. ihre ganze Karriere zur Zeit Abdul Hamids gemacht Italien, alles dem alten Sultan verdanken, alles eher als I reiheitshehlen sind mul das neue Regime von Herzen haßten. Audi darf es nicht verschwiegen werden, daß die Jiiiigliirkcn gerade in Albanien dnreli ihre Versuche, gegen die freie kulturelle Entwicklung der Albanier aii/iikämpfen, nicht wenig gesmtdigf liahen. Alle diese Umstände /mammeii erklären zur Genüge den albaniselieii Aulstaud, der aber dadurch besonders gefährlich wurde, daß die von den Jimgtiirken bis tialiiu angewandte Methode der Pazifizierung durch militärische Expeditionen - diesmal versagt hatte, weil ein sieb von ’lag zu Tag vergrößernder Teil der Offiziere und Soldaten sich gegen die Rebellen zu marschieren weigerte. Jetzt zeigicn sicli auch die Früchte der Propaganda von Sadyk und Taliir Bey und linderen Fuiircrn der Entente Liberale. Es bildete sich die anonyme Militärliga, welcher sich eine Anzahl der hervorragendsten türkischen hohen Offiziere;!(!schlossen, mul welche durch Drohung mit Gcwaltiiinllregclu, unterstützt von den identischen Forderungen der Alu,׳niesen, zuerst den Sturz der JuugUiekvu, de« Sturz, des jungUnkischcn Ministeriums mul die Auflösung des jtingüirkiseheii Parlamentes erzwang. Ebenso wurde ja auch der Sturz Abdul Hamids nicht durch eine Volksrevoiution, sondern durch ein Promiuciainento der unzufriedenen Offiziere vorbereitet. War es aber wirklich ein Fall, war es wirklich eine endgültige Niederlage einer Partei, die den großen Umschwung des 10, Tainmtis I*)OS vorbe• reitet und dureligefülirt halte, und die während der ersten vier Jahre der neuen Aera in der Türkei die ganze politische Macht in ihren Händen ver• einigte? Zuerst ein paar Worte über die Ursachen der Uiiziifiiedenlicit mit dem Komitee, die zweifelsohne wirklich in vielen Kreisen vorhanden ist und bei manchen türkischen Politikern die Form eines grimmigen Nasses angenommen hat. Ueber jeden Zweifel erhaben zu sein scheint, daß diese Ursachen zu einem sehr bedeutenden Teil rem persönlicher Natur ki'ihI. Die Partei, die ans Ruder kam, hat sämtliche Anhänger des alten Regimes zu entfernen gesucht, sie hat tausende von unfähigen Beamten, die in den alten Ministerien ihre Sinekuren hatten, ertiarmnngslos verjagt, alle irgendwie be-

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