Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 30 (26.7.1912)
- Date
- 1912-07-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 284 J U E DIS C II E RUNDSCHAU Nr. 30 Leihbibliotheken Zu dir von l.ouis Lcwiu veröffcnllielitcii Anregung* wird uns geschrieben: Clnc Initiative dieser Art ist sicherlich zu ln•• grüllcu. Es wäre aber gut, wenn möglichst viele sich zu der Frage äullcni würden, damit noch zu Anfang des Herbstes Z.tig in die Sache kommt. Vor allem wäre zu wünschen, dali die von I.. I.. gebotene Liste vervollständigt wird. I >01111 aber sollte die engere Auswahl noch einmal separat ziisainiuengcstcllt werden. Scblielllieh konnte von der Liste ein Sonderdruck veranstaltet und allen Vertrauensmännern, Vereinen usw. zugänglich gemacht werden. Vielleicht Helle sieh eine geeignete Form des Zusamincnaibciteiis mit der Hamburger Gesellschaft zur Verbreitung jüdischer Literaturwerke ermöglichen. Es sollte auch nicht allzuseliwer sein, einen Modus zu finden, um den Ortsgruppen, Vereinen usw. die Orüudüng von Leihbibliotheken durch materielle Zuwcn* düngen zu ermöglichen. Eine Anzahl von Ergänzungen der Liste (nebst einigen Korrekturen) geht der Redaktion gleichzeitig hiermit zu. I>. T. c: Aus.ALieR wen ־׳ tfusfiland Die neue Untersuchung im Bcilis-Prozctl nimmt Montag, de« 22. Juli, ihren Anfang. B r a. u t Brus e 11 k o w s k y, der auf der I lalhinsel Krim zur Erholung weilte, ist nach Kiew zuriickgekelirt, um vom Staatsanwalt Maschkcwitseli vernommen zu werden. Vera Tschrhcrinknwa verbreitet die Nachricht, sic sei von Hrastil und dem früheren Verteidiger von Ileitis, dem Advokaten Margolin, bestochen worden. Hrastil äullert־ sich über diese uiehtswurdigeu Ausstremmgeii im Tone höchster Entrüstung. Ihm sei allerdings bekannt, «lall die Tschcbcriakowa hestochen wurde, aber natürlich von seiten der ״schwär« zen Hundertschaften“. Im übrigen spricht sich Brasil! über den voraussichtlichen Ausgang der neuen Unter- Stichling wenig zuversichtlich aus. Es seien viele dunkle Mächte am Werke, die in völlig skrupelloser Weise darauf lüuarheiten, den Sieg der Wahrheit zu vereiteln, mul denen es mir darum zu tun ist, um jeden Preis die Juden als die Mörder des Knaben Jtistschiiiski hiuzustcllcn. In verschiedenen Gouvernements sind gegenwärtig undangreiclic Juilennusweisungcii au der Tagesordnung. Aus den Dörfern im Kreise Tclsli, Gouvernement Kowno, wurden neuerdings Eid Jüdische Familien allsgewiesen. Gegen die jüdischen Bewohner des Dorfes Alcxnndrowsk im Gotivcrncment Wilna schwebt ein Atisweisiingsverfahreu. Im Gouvernement Jekateriuoslaw erhielten mehrere hundort jüdische Familien kurzfristige Ausweismigsbefehle. Sie Italien sieh telegrapliiseh nn den Ministerpräsidenten Kokow/ew mit der Bitte um Hinmissehieliung des Ausweisiingstcrmnics gewandt. Der Erfolg des Gesuches ist jedoch sehr fraglich. Auswanderern im luformationshureau spätestens zwei Tage vor Abgang der D.iiupfcr aiisgcfolgl. Mittellosen Auswanderern, welche die III. Kl. Syrienlinie oder die IV. Kl. Eillinie benützen, wird auf Anweisung des ISnrc.iiis eine halb crin.ilfigle Fahrkarte für die III. Kl. Pcisoiunziigcs auf der Strecke Wien Triest der Siulhahngcscllschaft erteilt. Der Preis der halben Karte beträgt 11,75 K. Herr Rabbiner Dr. M. Grunwald, Wien XV, Mariahilfiistr. 107, gedenkt Anfang Oktober in kleinerer Reisegesellschaft — bis zu 20 Personen — die dein jüdischen Inlerisse nälieiliegenthn Statten Palästinas (alten und neueren Datums) zu besuchen und ist bereit, noch einige Anmeldungen zur Teilnähme eiilgegenziniclmieii. Durch die ücscllschafts• reise ist es möglich, erhebliche Vorteile zu genielJen. Die Aiiimlilim ׳e!1 müssen aller möglichst tun- ן{ c 11 e 11 d erfolgen. I >ie P .1 f .i s t i n a K e 1 s e (i c scllsehaft e. V. in Hamburg (Adresse: Dr. Cb wo II es, I lainhtirg-H.ihrcnfcId) ist bereit, kostenlos die Fiiiseliroibung mul Vermittlung zu übernehmen. « In der Pcth.ich-Tikwah benachbarten jüdischen Kolonie K ,1 fr -Saba wird am 15. Ab (20. Juli) dieses Jahres die Grundsteinlegung von 12 neuen li.'luscrn festlich begangen werden. Die Verwaltung der Kolonie bemühte sich schon seit längerer Zeit um die Erlangung der Baiicrlatibnis. die endlich dieser läge aus Kmistantiuopel eingetroffen ist. Der Hau der neuen Däuser durfte von überaus günstiger Wirkling für die Entwicklung der jungen Kolonie sein, in der es bisher au geeigneten Wolmrämuen für die ISodcnliesitzer und Landarbeiter fehlte. S ä in t - liebe H a 11 a r 11 e i t e n w e r d e 11 v o n j ü d i * sehen A r 11 e i t s k r ä f t e 11 a 11 s g e f ii 11 r t w e r*׳ den. In Kufr-Saha werden hauptsächlich Mandeln gepflanzt, da der dortige Hoden sich für diese Kultur besonders eignet, Interessant ist, dali auch einige junge Leute aus Clialuk!kreisen in Jerusalem, zum Teil Jcscliilrnjiingcr, kleine Mandelpflanziuigen in Kair- Saba besitzen mul die Absicht ballen, sieh mit der Zeit dauernd in der Kolonie als Pflanzer niederzulassen. Eine Anzahl von Lehrern der hebräischen Gyitr* nasieu in Jaffa und Jerusalem, des jüdischen Lehrer- und RaldmÜTseminars, sowie der höheren Handels• schule in Jerusalem haben einen Aufruf versandt, in dem sämtliche Eehrer an den höheren jüdischen Sehulen Palästinas aufgefordert werden, eine F a c h ״ r g a ״ i* s a t i o 11 der j ii d i s c h c 11 M i 11 e I s c 11 u 11 c h r c r zu begründen. Die neue Organisation soll einen den Hedürt'uisseii der verschiedenen Mittelseluiltypen angepallten allgemeinen Lehrplan entwerfen, die fachliclie Weiterbildung der Millelsehullchrcr durch Veranstatt 1mg von Ferienkursen, Lehrertagen mul Diskussioiisabeiulen fördern, geeignete Lehrmittel schaffen usw. Auch die Lehrersehalt der demnächst zu begrümlendcii Realschule in Haifa, sowie spaterhin des Technikums soll in die neue Organisation einhezogen werden. PALAeSTINA-RUMOSCHAU Mitteilungen des PaUistina-lnformatlonsburcau, Wien IX., Türkenstr. 9 Infolge des geänderten Planes einer Palästina- Fahrt mit den Dampfern des Oesterr. Lloyd und infolge der neuen vcrgröllcrtcn ErmäliigungVn, die unser Hureaii dank der Zuvorkommenheit des Lloyd den jüdischen Auswanderern nach Palästina zu gewähren imstande ist, beehren wir uns, den Inter-!cssentcn folgende Daten mitz.utcilen: Die Sy r i e 11d a in p f er gehen von Triest jeden Sonntag I Uhr vorm, ab, Ankunft in Jaffa die nächste Woche Freitag■ 0 Uhr früh, in Haifa Sonnabend 1,30 nachts, — Preise: III, Kl. Hb.— K., II. Kl. 1 •10.(10 Francs, Verpflegung 82.— Frcs., I. Kl. 327,00 Frcs. inkl. Verpflegung, Hie Eildnmpfcr gehen nlv Freitag 1 Uhr nachmittags, Ankunft in Jaffa nächste Woche Frei• tag 1 Uhr früh, in Haifa Sonnabend 1.30 Uhr nachts (Die Eihlamiifer verkehren nur lüs Alexandrien, wo die Vhnsehiliung auf die Syriemlampfcr statt findet.) ך Preise: IV. Kl. •16.50 K., III. Kl. (mit Heb ab Alexandrien III, syr. (ohne Hctt) 83.50 K., Verpllcgung bis Alexandrien 11.50 K., III. Kl., ab Alexandrien II. svr. (ganze Fahrt mit Hctt) 100.30 K., Verpflegung 42.70 K., II. Kl. 214.00 Frcs., Verp egmig Ob.- Frcs., J. Kl. 45Ü.OÜ Frcs. inkl. Verpllcgung. Gesellschaftsreisen (mindestens 10 Teilnehmer bei J-om 11»*r. von Tot 1 י■- Rclou rk a rlcn): Triest—jnlfa—Triest:!*, ^!*, kjjlmic 070,00 Frcs. mit Heit und Verpflegung,! ' ״,* Cjllime 471.10 Frcs, mit Bett mul Verpflegung, I. Kl. Syiicnlmie 458.20 Frcs. mit Bett und Verpflcgmig. »v״ das!*al.'istiiia-liiforuialioiisliureau, 1 CIK T|lj4<‘-11׳str, 0. (Auch die Genernlagenhir des Oeslerr. Lloyd, Wien, 1״ Kärntner Ring 6.) Ermiilhgungcn werden nur den persönlich erscheinenden TURMeh &SP0RT Jüdischer Turnverein Bar Kochba Berlin. Am .Soimabeml, den 3. August, findet eine N’achtlurufahrt unserer Mäiineraliteihmgcn statt. Treffpunkt: Alexaudci platz 0,10, Fahrt nach Fangschlcusc. Nachtnuartier: Ält-11.11 tmaniisdorf a. Spree. Von dort nach Wolzig, Rückfahrt von Friedersdorf. Am Sonntag, den 21, Juli, fand ein internes Meeting des J ü d i s c h e 11 T u r n v e r e i n s B a r K o c h 11 a Herl 111 statt. Dank der prachtvollen Lage unsercs Platzes am Waldrand spürte man von der Hitze wenig, Die Hcteiligung war sehr gut, Auch mit den Leistungen konnte man zufrieden sein. Ein ständiger Fortschritt ist unverkennbar. Die einzelnen Resultate waren: 100-111 * V o r ga b e I a u f 011: 1. Knlziiiski (3 ן!!) p» Sek.; 2. Lowenthal (1 in); 3. I.owenstein (0). - 800tu M a 11 a u f e 11: I. S. Caro 2 Min. 28 Sek.; 2. Rose. - 3000in - M a 11 a u fen: I. Klippersfein 10 Min. 50 Sek.; 2. E. Caro und 3. Keils!״! durch Los entschieden; ■I. Dr. F. Teilhaber. - II o eh sprn ng: I. Willy i.ewin 1,55 m; 2. Löwcuthal 1,15 in. - Speerwerfen:!. Schliellcnl'crg 32,70־ m; 2. S. Caro 25,45 in; 3. S. Huchlml/. 21 m. Jüdischer Turnverein Stettin. Am Sonntag־, den I I. Juli, war unsere leichtathletische Riege zum ersten Male von einem liiesigen S|10rlvereiu zu einem öffent* liehen Meeting eingelaUeu. Wir nahmen au drei Konkurrenzen teil, von denen wir zwei gewinnen konnten, und zwar ein lOO-m-Mallnufcn für Anfänger, das unser Mitglied Benjamin in der Zeit von 12,1 Sekunden gewinnen konnte, mul eine 0x75 111• Slafette für Furnyeieine, die wir in der guten Zeit von 01 Sekunden wenn man die kurze Heslamlzeit unserer Riege in Hctracht zieht *־■ cm uns bringen konnten. Diese erste öffentliche Teilnahme unserer Spoririege verlief also vollkoimneu zufriedeuslelleiul, und für unsere l.eiclitiilhlclen war es ein grober Ansporn, sieh weitere, schwerer zu erringende Lorbeeren z,u holen,! H6BRA6ISCH! Hei den Besprechungen des deutschen Landes, komitees der Hebräischen Organisation mit versrhicilcncn Mitgliedern und Gästen des Posener Zio. iiislischen Delegierlentages wurde von Ein/elpersollen aus der Provinz mehrfach der Wunsch geäuHeit, dali wir ihnen für die F erienzeit hebrätsche Privat leb rer aus Palästina etnpfelilen möchten. Wir bitten daher diejenigen, die h e 11 r ä i s c 11 e 11 U 111 e r r i c 111 w ii 11 s c 11 e n, so. wie diejenigen Pa I ä s t i n e 11 s e r , die liclir.iischcn Unterlieht erteilen wollen, uns gefl. bis zum 30, Juli davon schriftliche Mitteilung machen und die Bedingungen augehen zu wollen. O r g a n i s .11 i o 11 für 11 e b r ä i s c 11 e S p r a c 11 c und Kultur, Berlin-Charloiteiilmrg, Kantstr. •ij. AUS'D£W 0eMe1HD€M Berlin. Am Sonntag wurde hier Rabbiner Dr. Aron Acker man 11 zur letzten Ruhe be-taltct. Achtzehn Jahre lang halte er als Rabbiner der Gemeiiide Br.iiulenliiirg a. II. in treuer Arbeit für d is Judentum gewirkt. Audi in historischen Schriften, wie einer Arbeit über den ״Muiizjuilcii“, einer Geschichte der Juden in Brandenburg11 ׳. a. hat er sein jüdisches Inleicssc betätigt. Das zahlreiche Gefolge, das das Leichenbegängnis begleitete, galten Zeugnis von der grollen Liclie, die der Verblichene sieh erworben hatte. An der Bahre .s11r.1tdien der Rektor des R.ililijn,rsemiiiars, Dr. I lolfmami, Ralib. Dr. Petuchowsky, Dr. E. Munk und der Vorsitzende der Brandenburger Gemeiiiile, Herr Lew llelfft. Berlin. Die vom 13. (aulhrordeiitlidieii) Deutsch- Israelitischen Genuimletage am 10. Mai angenommene ״Neue < iruiKicerf.issimg für den Det1!sd1-|srae!it1sde,-u ücmeimkbiiml“ hat unter dem 12. Juli die Geueluuigmig des Olierpräsidenten der Provinz. Brandenliiifg ei halten. Köln. Wie wir erfahren, hat Herr Falk, ein liberaler Repräsentant unserer Gemeinde, der, wie wir kurz, berichteten, verlangte, dali den in Köln .'!nsässigen ausländischen Juden das Geiueiiiilewahlredit entzogen werde, .seinen Antrag zurückgezogen. Ein weiteres Eingehen auf diese traurige Affäre er• iibrigt sieii damit. Die Liberalen Kölns aber werden viel gutjüdische Arbeit leisten müssen, um den ״I all l'alk“ so schnell als möglich vergessen zu uiaehen. Düsseldorf. In einer der letzten Silzungen des Bürgervereins beschäftigte sieh die Versammlung noch einmal mit der Angelegenheit des alten israelitischen Friedhofs. Von einem Mitglied der Ucrrcshcimcr israelitischen Gemeinde war dem Verein ein Schrei* heu zugcgaiigen, in dem die schon so oft in der Oeffeiitliehkeit besprochene AngcIcgcnlRit klargestellt winde. Danach trägt einzig und allein die .Schuld au dem völlig verwiisleten /ii'taml die Bussehlnifcr Gemeinde, die, wie behauptet wild, ihren Verpflichtungen in keiner Weise iiacligckoninien ist. In der Versammlung war man der Ansicht, dali es für den Verein zwar gleichgültig sei, wer die Schuld trage, (lall alu r das öffentliche Interesse ein 1:111• schreiten erfordere, z uuul der Friedhof in uiiiniU.T• barer Nahe menschlicher Wohnungen liegt. Ls wurde daher beschlossen, die Stadtverwaltung dringend zu bitten, hier einzusdireiteii. Fs ist bedauerlich, dali eine Angelegenheit, die bereits seit Jahren in der Presse angeregt ist, nicht geregelt wird. Schirrhofeil (Kr. I lageiiau). Vom Untergang der d c u t s c 11 e n Juden: I he hiesige i s r .1 e litis c h e K 1111 11 s g e in e i n d e zahlte bis vor etwa 30 lahrcil zu (len licdeulcmlsteii des gan/en Landes und bildete die Mehrheit der Ortscinwohncrsehaft. Infolgedessen war auch während Jahrzehnten das Amt des Bürge rin ei sters in den Händen eines Israeliten, ein Fall, der in Elsali-Lolhringen wohl einzig da stand. Die israelitische Schule zählte damals über 100 Kiu* der. Seit dieser Zeit hat die israelitische Bevölke- Hing sehr ahgeuommeu. I teilte zahlt sie mir noch etwa ein Dul/cnd Familien. Der Uahliinatsitz wurde vor etwa drei Jahren nach Bischweiler verlegt, und in dm nächsten Tagen wird mm auch die jüdische Volksschule fur immer geschlossen werden, da die Zahl der׳ Schulkinder auf 10 hcrnligcsuiikcu ist. Au ihre Stelle wird eine weitere katholische Klasse treten, da diese Schule überfüllt ist. München. Eine interessante Frage wurde am Donnerstag bei der Aburteilung wegen eines Vergehen, der Gewerbeordnung vor dem Schöffengericht erörtert, nämlich die Frage, ob der Gesetzgeber unter ״Sabbat“ die nach israelitisch religiösem Sprachgebrauch cingchaltcne Z.cit vom Abend des Freitag bis zum Abend des folgenden Tages, oder den burgerlichen Tag׳, den Soimabeml, verstehen wollte. — Der Stadtmagistrat München erlivll, nachdem von der israelitischen Kullusgeuienide schon 1007 ein diesbezüglicher Antrag gestellt worden war, am H. Juni 1010 ein Geiueimlestatiit, betreffend Sonntagsruhe im n.11־ulclsgcw1bc, Der Absatz 2 der in Betracht kominenden Verfügung lautet: ״Den Geschäftsinhabern israelitischer Konfession, die ihren Geschäftsbetrieb am Sabbat (Sonnabend) und au israelitischen Festtagen vollständig ruhen lassen, ist es gestattet, ihre Gelüllen, Lehrlinge und Arbeiter israelitischen Glahbeim an Sonntagen von 10—12 Uhr vormittags zu tu•*• ' Ull 1 V( 1 1 I 1111*1 1 . 6 l hall, v ׳': di־'׳ not; tret sch;; laut Cic• in 1 led '' Vci ' im ' abc * bei;1!s1 ־ lila; 1 Mit Ii'( 1 : יי1‘ Wl* 1 ו! S le.» »kl grl '' Di• hie . ka t he * sm M . i '. 1111 יו, Pf i lai, zu 1' . 11•!;, ha * sc V0 he 11׳• ' fei־ 1 Ei Wl Vi V ki: :!•. tä h I v at I». sa M m I, 1 II 1.; C ״־' K t t ן, A i J ß z! C (I / וו r 1 1. 1: J I t■