Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 29 (19.7.1912)
- Date
- 1912-07-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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S-cite 272 JUED1SCHE RUNDSCHAU N*. 2) Zlodsti, T11., Am Tor des Abends, Br. M. 1,20, geh. M. 2,—. d) S a m in e l w c r k e. •Jüdischer Alinnnacb. Ocb. M. 3,50. Alimwiach Barkochba. Geb. M. 5,—״ •jüdische Künstler, M. 10,—. Muses, Künstl. Sammelwerk. M. 5,50. Memoiren. Feuilletons, Rclsewerke (Palästina־ Werke). Adler, 1:. N., Von Obetto zu Olictto. Br. M. 3,50, gcb. M. 4,50, Bambus, W., Palästina (Land und Leute). Br. M.3,—, geh. M. 4,—. Colun, J., Israel in Italien. Br. M. 2,—, geh. M, 3,--. *Friedenumn-Struck, Reisebilder aus Palästina. Br. M. 3,-. ־ . , Promer, Vom Ghetto zur modernen Kultur. Geb. M. 5,-. *Glühe, W., Palästina. Ocb. M, 4,—. Herzt, Th., Feuilletons. 2 Bde. br. M. 6,—, geh. M. 8,-. Kann, ]., Ercz Israel. Br. M. 3,50, geh. M. 5,—. Meiseis, S., Wcstöstlichc Misccllcn. Br. M. 3,—, gcb. M. 1,50. •Trietscli, D., Palästina-Handbuch. Geb. M. 3,—. •Trietscii, D., Bilder aus Palästina. Ocb. M. 4,—. Urussow, S. D., Memoiren eines russischen Gouvcrneurs. Br. M. 4,—, gcb. M. 5,—. Wengeroff, P., Memoiren einer Großmutter. II. Bd. M. 8,-. Statistische Werke. Anteil der Juden am Unterrichtswesen in Preullcn. M. 1,50. Die sozialen Verhältnisse der Juden in Rußland. M. 2,—. Die Juden in Oesterreich. M. 3,50. Die Juden in Rumänien. M. 1,50. Die Jeden in Hessen. M. 4,—. Die Jüdischen Gemeinden und Vereine in Deutsch- In 1hI Handbuch der jüdischen Gemeindeverwaltung. M. 2,—. Jüdische Statistik. M. 7,50, Sander, N., JFudcntniifcn im 10. Jahrhundert. Segall, J.. Die beruflichen und sozialen Verhältnisse der Julien in Deutschland. Br. M. 2,40. Zeitschriften. Die Welt. Pro Quart. Die jüdische Rundschau. Ost und West. Palästina. * Die jüdische Turnzeitung. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Hebräische Werke. Werke von Berditzcschevvskv, Bialik. Mcndclc Mochcr Sfon-n, Uerschadski, Klausner, Zeitlin u. a. Jargon-Werke. Werke von Nomberg, Reisen, Perez, Asel», Rosenfehl, Scbolaum Alcichcm. Broschüren. Zur Ci eschic 111 e des Zionismus. C. L. Neu-Judäa. Piuskci Auto-Emanzipation. Rülf, A.uchas bas Ami. Ilcrzl, Der Judenstaat. Zionismus. Nordau Der Zionismus. Nordau Der Zionismus und seine Gegner. Lichtlie 11׳, Das Programm des Zionismus. und di Mädchen einen Mittclnit und Millelsoprau (Mezzo opran), haben. Di! Noten sind, da die Lieder in hebräischer Schrift von rechts nach links geschrieben sind, gleichfalls, abweichend von der iihiiehen Schreibweise, von rechts nach links gesetzt, was übrigens schon einen Vorgang in der Praxis arabischer Musiker hat. In den h i 1 h c r erschien c 11 e 11 hebräischen Liederhüchcrn ist der hcbräisdie Text in lateinischer Schrift nach dem aschkciiasisdicn Dialekt trniisskrilmrt. Solche Liederbücher sind aber für Schulen ohne euro- (.׳ päisclieii Sprachunterricht־, Wo die lateinische Schrift 2 nicht 'gelehrt wird, und für Schüler im Orient, die ^das Hebräische im serphärdischen Dialekt atisspreelien, nicht verwendbar. Das deutsche Liederbuch bringt eine kleine Auswahl verbreiteter Lieder in allgemein bekannten Melodien berühmter Musiker, teilweise mit Acndcrungen in der Harmonisierung und der Tonart in Rücksicht auf den Stimmumfang der orientalischen Knaben und Mädchen. Um den verschiedenen Bedürfnissen der ein- /einen Gegenden und!v’hulcn' zu entsprechen, sind die Lieder in drei Ausgaben erschienen, ln einer hehrüisch-dcutschcn Sammlung, die in . einem Bande vereinigt ist (Bezugspreis brosch. M. —,75, geh, M. 1,—) und in je einer hebräischen (Bezugspreis brosch. M, —,50, gcb. M. —,80) und einer deutschen Sonderausgabe, (Bezugspreis brosch. M. —,25, gcb. M. —,50). Diese Liederbücher werden ohne Zweifel unter der jüdischen Jugend all der weiten Gebiete, in denen Zum JüdIschen Problem. Acher, Die jüdische Moderne. Piukiis, L. I'.. Die moderne Judcnfrage, Trietsch, I)., Die Judenfrage. Ein Jude deutscher Kultur, Unsere Judenfrage. H. K. (Samueln), Zionismus oder Kirchenstaat. ־ Zur jüdisch c 11 T a g c s p o I i t i k. Kollciischcr, Zionismus mul Staatsbürgertum. Kollviischcr, Jüdische Ocmchulcpolitik. Kollensclier, Liberales Judentum. Z i o 11 i s 111 u s u n d Nicht j u d e n. Kronberger, Zionisten und Christen. Hoppe, |>r. 11״ Hervorragende Niciitjmleii über den Zionismus. ' A 111 h r o p o I o g i s c h e F r a g c n. Sandler, Dr. A., Anthropologie und Zionismus. Hoppe, Dr. 11״ Kranklieiten und Sterblichkeit bei Juden und Nichijudcn. Orth o d o x i e und 7. i o n i s in u s. Nobel, Sind die Gebete für Zion eine Gotteslästerung? Roth, M. A., Orthodoxie und Zionismus. P a I ä s t i n a. Motzkiu, Die Juden in Palästina. Wnrhurg, Prof. ()., Die Zukunft Palästinas. Neufcld, Versuch einer Bibliographie für die Zwecke der wirtschaftlichen Erschliclhiiig Palästinas. Palästiua.Soiuleriiuiumer der ״Well". Auerbach, Dr. E., Palästina als Judenland, Biiliiu, A,, Zionistische Palästina-Arbeit. Der Jüdische N a t io 11 a I f o n d s. Was ist und will der Jüdische Nationalfonds? Böhm, A., Der Jüdische Nationalfonds. Bericht des E. A. C. an den X. Kongreü. Vermischte Broschüren. Bodeuhviincr, Dr. M. J., Zionismus und Judentag. ׳.' ״ B., Modernes jiidcntuni. Line jüdische Hochschule. Groncinann, Sturmgeselie Vogelstein. Lclinlianlt. Ei ich, Die «utisemitische Bewegung in Deutschland. L״we, 11״ Eine jüdische Nntionalhihliothek. Oppenheimer, Dr. L., Alte und neue Makkabäer. Schachtel, Beschlüsse mul Resolutionen der Zionisten- Kongresse I VII. Schachtel, Register zu den zionistischen Kongreß- Protokollen I VII. *י Bericht der Nationalfonds-Kommission von Groß-Berlin Verwaltung und Propaganda des ״Jüdischen Nationalfonds‘‘ in Groß-BctTht lag bis vor einem Jahr in den Händen der einzelnen zionistischen und national-jüdischen Vereine, so daß infolge dieser Zersphtterung die Büchscnorganisalioii viel zu wünschen übrig ließ, und die Eingänge für diese wichtige Institiüiou im Verhältnis zu der Zahl der Zionisten und Juden in Berlin viel zu gering waren. Als in! Jahre 1010 auf Beschluß des vorigen IVlcgierlentages der Griippeiivrrhaud Groß-Berlin ins I.cIhii trat, regte der Uiüer/cichnctc an, daß die Verwaltung des N.-L, in Groß-Berlin zentralisiert und als besondere Kommission des Ornppenvcrbnmlcs eingerichtet werden sollte, um unabhängig von den verscluedenen Einrichtungen der Einzelvereine diese 111• stitutiou ausbuucit zu können. der lülfsvercin seine Tätigkeit ausi'ibt, recht viel Gutes stiften und den jungen Gemütern viel Freude und Anregung׳, Belehrung tmd Erhebung bringen. Aus dein Stammbuch der ״Grünen Zeitung“ Ztmadui: sie nennt sieh jetzt schon seihst so. In lobenswerter Selbsterkenntnis oder in richtiger Wiirdiguug ihres l.cscikrelscs, Demi sie berichtet selbst, wie ihre Leser in den Erholungsorten als einzige Betätigmig ihres Judentums pardon I ihrer liberalen jüdischen Konfession, nach der ״grünen Zeitung‘*־, verlangen, der Nidit-F.ingeweilite ahnt nichts! Nidits verrät die ״Konfession"! Heil! Besagte ״grüne Zeitung“ also bringt seit längerer Zeit Portrait* und Biographien bekannter Männer jüdischen ,,Glaubens", In vergangener Woche brachte sie die Bilder von Arthur Sc hui (zier und Ludwig Fulda. Beide haben der Zeitung ein paar Zeilen ins Stammbuch geschrieben. I hr den Fall, daß die gdiciinrätlidie Redaktion in Zukunft einmal dieser St.111m1h11ehver.se sich nicht mehr erinnern nullte, seien sie auch hier wiedergegehen. A r t Uu r S eil n i t z I er: Recht hattest <111? Das will nicht viel bedeutenI Nur was du wirktest, reicht in Ewigkeiten. Ludwig F u I d a: Was ist eine Utopie? Etwas, das erst wird geboren, Wenn jalirhumlcrtlang - •die.; Toren. Laut gerufen haben ״Nie". So fand dann am 7. Februar PJII unter dem Vorsitz des Herrn Dr. I i a ״ t k e die ktmstituivrcmlc Sitzung der Berliner Natmnalfonds-Kommissüm statt, in der Herr Dr. Locweithcim als Vorsitzender, l'rj, Mally Rosenblüth als Schatzmeisterin, Herr Max Jacohsctm als Schriftführer und die Herren Erich Golm, KucHer und Sternberg und später für (len kt/, teren Herr Frank als Beisitzer gewählt wurden ln den nächsten Vnrstandssit/iuigcu wurde Ite. schlossen, die Sammeltätigkeit durch die National. fomls-Büchsen als die wichtigste Sammelart fui den N.-F. in Uroß-Ilerlin besonders zu betreiben und die ganze Biichscn-Institution zu reformieren. Uni die Zahl der ׳Büchsen fcSlziistellcn, die durch Wegzug von Büelisciidnhalicrii, durch Verlust von Büchsen und Schadhaftigkeit derselben bisher nicht genau festgesiellt werden konnte, wurde eine Koto* thek eingerichtet, die von I lerru Jacobsohn weder• geführt wird und stets den letzten Status g.nau wiedergibt. — Durch fortlaufende Vergleichung mit der Kartothek der Nationalfomls-Koiimiissiim der Zionistischen Vereinigung für Deutschland wird «;ne hinreichende Kontrolle zur Sicherung der (icin iug• keit diuchgelührt. Außerdem wurde mit dem System der Buch .11• Iccrung durch bezahlte Boten gebrochen und die Einrichtung von Vertrauensleuten ins Lehen germen. ־ Um aber hei der Ausdehnung Groll.Berlins diese Einrichtung mit Erlolg und ohne Kosten durchfuhrn zu können, wurde beschlossen, eine grolle Anzahl von Bezirken ciuznrichtcu, so daß die einzelnen Ver* traiicnsleute keine grollen Wege zu machen batten mul mit den Bücliseii-Iuliahern ihres Bezirks iiui dir Zeit in nähere Beziehungen treten konnten, so daß schon durch diese Beziehungen sich die Inhaber ver* anlaßt selten würden, ihren Büchsen eine gewisse Aufmerksamkeit und reges Interesse zu widmen, — Wir hofltcn auch, daß die persönlichen Beziehungen der ehrenamtlichen Vertrauensleute zu den Büchsen* Inhabern einen wesentlichen Einfluß auf die Vermehrung der (ihrigen Spenden zum J. N.-F. haben würden, sowie auch zur Weiterverbreitung nn* serer zionistischen Idee und zur Heranziehung soldicr Personen dienen konnten, die bisher weniger Anteil an der Organisation nahmen. ־ Zu Anfang h.iileii unsere Vertrauensleute große Schwierigkeiten bei der Leerung der Büchsen zu überwinden, da wohl viele Büchsen Inhaber nicht wußten, daß unsere Vertrauens• Iculc ehrenamtlich tätig waren. Es gelang aber d״r*h konsequente Durchführung unseres Programm* du׳ h, dem unleidlichen Zustand ein Ende zu machen, daß so viele unserer Gesinnungsgenossen keine Büchsen hatten. So erreichten wir, daß jetzt nach einem Jahre unserer Tätigkeit 30<) Büchsen n c u aufgi'ti Iß werden konnten. Da wir bei Beginn unserer Arbeit ca. 150 Büchsen vorfamleu und durch genaue Kon* trolle ca. ‘Ml Büchsen teils als fehlerhaft cinziehen, teils als fehlend registrieren mußten, so haben wir jetzt mich Aufstellung vier 30(l Büchsen einen Bestand von genau (108 Büchsen. Da wir unsere Arbeit erst im Februar 1*111 he* gamicu, und da diese Neueinrichtungen, besonders die für jeden Bezirk und jede Vertrauensperson auf* gestellten Listen im Anfang viel Zeit in Anspruch nahmen, konnte die erste Leerung der Büchsen er1 von Mitte Mai bis Mitte Juli .stattfindcn, während die zweite Leerung durch die inzwischen erfolgte Aufstellung zahlreicher neuer Büchsen demnach erst im Dezember erfolgen konnte und sich bis zum Februar 1012 liinzog. — Wir werden nun riacli der erfolgten Durchführung der Neuordnung Sorge tragen, daß die letzte Leerung noch vor Schluß des bürgerliehen Jahres erledigt wird. _ ״ _ _ « Also zu lesen in Reproduktion der Autogramme in Nr. 2S des Jahrgangs 1*111! der ״Allgemeinen Zeitung des Jiulentu ns". Leser, du kannst es glau* ben: ich frozzclc dich nicht. 11», Bücher und Zeitschriften 'Die religlonsßcschichtUche Bedeutung Rabbi Akibas, Vortrag von Rabb. Hirsch. Der Kampf um die Emanzipation, der Juden, Vor• e * trag von Rabb. Deutsch.*. ✓ י VI ״ ■» Der Verein zur Förderung und־ Verbreitung vier Wissenschaft des Judentums ״Afikc Jehmla" in Prag hat diese zwei kleineren Abhandlungen in einer Broschüre aufgelegt. Fs handelt sich um zwei Vorträge, die sich in einer Zeitschrift recht gut ausgenommen hätten. Als Broschüre wirken sic etwas dürftig, da beide Arbeiten ihre Themen absolut nicht erschöpfen, besonders der zweite Vortrag hat enorme Schwächen, die die Publikation in Buchform nicht red,tfertigt. Was uns heute fehlt, ist die Ausgestaltung unserer historischen Zeitschriften und Jahrhiiehcr. Der Verein ״Afikc Jehiuln" könnte durch seine Anregung und Mitarbeit, für die bestehenden Unternehmungen sich ganz andere Verdienste erwerben als durch die selbständige Herausgabe dieser kleinen Arbeiten, die so kaum eine besondere Bcachtung finden dürften. P. A. T.