Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 24 (14.6.1912)
- Date
- 1912-06-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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1 JU.EDISCHE RUNDSCHAU sollte die Landeszentraic dafür Sorge tragen, d!1 ß i n 8Ji in t)i c 11 c 11 111 d c* 11 f׳ein c i 1111 c 11 Deutsch• . K am 111 1s8ä r e tätig sind und Und 8 N. I i n d 1• 11 t ä t i g h dnli da, wo Vertrauensleute uns nicht?11 Diensten stehen, benachbarte N.!־.•Kommissäre die Arbeit mit übernehmen. Dies dürfte auch dahin fuhren, die (iriippenVerbünde in 2, 3 oder mehr National• f o n u 8 b c?. i r k e cin/uteilvu, deren Leitung he• sonders tüchtigen N.!־'.*Koiiiinissären zu Übertragen wäre. Diese N.!•'.•Kommissäre (Olicrkommissare 0 hatten also die Aufgabe, nicht nur die N. I .• I ätigkeit ihres Wohnortes, .sondern darüber hinaus die eines Bezirks zu leiten. Der Lamles/entrale wurde durch eine solche Einrichtung and! ein Ted ihrer Arbeit abgenommen werden. Die Landes/critrale sollte im Besitze einer «nt geleiteten Kartothek sein, wodurch sie die Möglichkeit hatte, jederzeit die Tätigkeit der einzelnen N.!־'.•Kommissäre resp. N. F.-Be/itke zu prüfen, zu erkennen, wo gut, schlecht oder lässig gearbeitet w!rd. Auch dürfte sie mit Hilfe der Kartothek ohne Mühe lieraiisiindcn können, welche A r b e i t s nicthodcn die besten Erfolge zu cr/iclcn imstande sind. , , , Unter Nutzbar m a c h 1111 g d e r Kartothek sollten in vierteljährlichen Zwischenräumen sta• tistische Tabellen lierausgegehcu werden, unter besonderer I lervorhehiing der Tätigkeit der einzelnen N, FVÜezirke, sowie mit Angabe der jü• dischcn Scelenzald und mit B e r e cit u u 11 g pro K 0 p I der jüdischen Bevölkerung in den einzelnen Städten und Ortschaften. Auch sollten in Klammern die Zahlen der Saiiiiiilimg für den gleichen Zeitraum des vorangegattgenen Jahres angegeben sein. Diese Statistiken dürften, von ihrem iiistruk• tiven Wert ganz abgesehen, geeignet sein, die N. Iv Kommissäre einander anzuspornen. Die Landcs/cntralc sollte aller mich den N. F.• Kommissären ganz anders n 11 die Hand feilen als dies bisher geschehen ist; sie dar! die chwicrigkeiten nicht unterschätzen, mit denen die N. F.*Kommissäre vielfach zu kämpfen haben. Den N. F.-Kominissärcu fehlte es bisher an einem gediegenen Arbeits* und Propaganda* material. U rn f a 11 g r e i c 11 c A r b e 11 c n über den J. N. F,, wie die ausgezeichnete Broschüre unseres Cig. Böhm in Wien ״Der J. N. F. ein Instrument zur Abhilfe der Judeimot“. wie auch die Spc/inlnummcr der Palästina-Zeitschrift über den J. N. F., bilden ein änderst wertvolles Agitationsmatcrial, sind aber nur für einen kleinen Kreis von Leuten bestimmt. Für die große Masse eignen sieh mehr kurze Berichte, aus denen ohne große Mühe und ohne viel Zeitverlust die Oricntiurung über den J, N. F. möglich gemacht ist. Die wenigen bisher in Deutschland verbreiteten Flugblätter sind zum Teil recht ungeschickt ah• gefallt und unschön ausgestattet. Die Lamlcszcutralc sollte daher für die I I c r a u s g a b e n euer FI u g• bliittcr Sorge tragen und hei Abfassung und Aus• Stallung dieser Flugblätter wie überhaupt allen der N. IvArbcit dienenden Materials m c 11 r auf di c Gesinnung der N i c h t z i o n i s t e 11 Bedacht nehmen. Diese kurzen Berichte sollte•! in Form von losen Blätter» erscheinen•, es sind notwendig: kurze Berichte über die N.!־'.•Tätigkeit im allgemeinen, dann Einzelbcrichtc über das Schul• werk in Palästina, über die Kolonisation, über den Bezalcl, die Banken usf., unter besonderer Berück• sichtigung und Hervorhebung der Tätigkeit des J, N. I־. Außerdem macht sich die Herausgabe von Berichten notwendig, die die dauernden Fortschritte darstclicn sollen. Es handelt sich da lim Berichte, d i c d i c N. F. K 0111 m i s s ä r c d e n B ü c 11 seit• Inhabern a 11 v i e r t e 1 j ii h r I i c 11 /»schicken sollten, etwa in der Art ahgcfalb, wie die Viertel• Jahresberichte in der ״Welt". Solche Berichte scheinen mir ganz besonders geeignet zu sein, das Interesse des Büehseuiuliahvrs (auch des nichtzionistisdieii) für den J, N. F. zu erhöhen. (Demi!las BüchscufUigldatt Nr. 9 mit dem ״frdl. Zionsgmß“ wird bestenfalls einmal gelesen lind kann nicht immer mul immer wieder an die ÜüclisciiiitliniHr verschickt werden.) , Die Landeszentraic sollte den N. IvKommissiirc» die notwendigen U n t e r l a g e u oder F o r m 11 lare beschaffen, durch die sie t esi n m v n t a rische Schenkungen leichter erzielen könnten. Auch die Herausgabe einer Z u s n m 111 e n s t e l I u n g der dem Andenken V e r s t o v h e n c r g e w i d in e t c 11 O c I b a 11 m g ä r t c 11 erscheint mir recht dienlich zu sein. Auf feinem Papier, mit einem guten Abdruck des Oclba111mli|)|<»1us verseilen und vielleicht mit der Ueherschrift ״Ehrung Vcrxlmhcncr durch Stiftung von Oelhauingärien" wäre zunächst auf den Zweck der Ovlhauiuspeiulc hinzuweiseii mul dann würde die Aufzählung der bisher dem Andenken Verstorbener gewidmeten Oelhaumgärtvn folgen, Beim Eintreten eines Todesfalles in besonders wohl• habenden Familien würden die N. IvKommissäre diese Druckschrift mit einem geeigneten Begleit• sehreihen im Haus zu schicken haben. Aus der Erfahrung heraus, da It die Lichtbilder* Vorträge: über den J. N. F. vielfach ungenügend ln•• sucht werden, vor allem wenig von NHitzionisten, würde ich der Landeszentraic die I len.usg.tbc von N a tionalf o 11 ds• BiIde r bog e 11 empfehlen. Bilder aus dem Leben Palästinas und l.'hisiratioiieu über das vom N. F. bisher Geschaffene (dabei auch graphische Darstellungen über die N. »'.•Eingänge) mit kurzem, erläuterndem Text zu jedem Hilde dürften der N. F..Agitation gute Dienste leisten. Zu Beginn meiner Ausführungen habe ich darauf liingcwicseii, daß die n i ch t z. i o 111 *1t i 8c 11!0 Jude 11 heit De u t sch I a n d s d e m J. N. I־. bisher wenig Verständnis c 11 h; c g c 11 gebracht hat. Dies ist um so mehr zuliedauern, als doch in weiten jüdischen Kreisen Deutschlands das ernstliche Bestreben besteht, das jüdische Kolonisationswerk zu fördern. Ohne Zweifel hält der Name .,Jüdischer Natioualfoiuls" die niclitziouistisclie Juden* heit Deutschlands davon ab, diesem Fonds Interesse ciitgcgcn/iibriiigcn. Der Name wirkt auf sie ab* schreckend. ״Jüdischer Fonds“ wäre ihnen schon gerade genug, ״Jüdischer Nationalfouds" ist für sic unverdaulich. Sicherlich würde der Name ״Jüdischer Kolonisationsfomis“ größeien Sympathien in der deiitscheii Jiidenlicit begegnet sein. Aber von einer Namens• äudcrimg kann und darf keine Hede sein. Wir müssen uns vielmehr bestreben, den J. N. F. zu pop 11• larisiereii, und dies wird möglich sein, ganz, so wie es 1ms gelungen ist, die deutschen Juden au den Begriff ״Jüdisches Volk" zu gewöhnen. Die Popularisierung des I. N. F. wird, von der allgemeinen Agitation ahges*;,iu1, durch 101• gende Mittel in die Wege zu leiten sein: 1. Sämtliche Flugblätter, Broschüren, jede der N.!•’,•Propaganda dienende Druckschrift, auch die Samiiielmittel, s a I It c n w c n i g c r 7. i o 11 i s t i s c h c, als vielmehr kolonisatorische 1:111• hl eine tragen. Durch diese auf die jüdische Koloni• Ration Bezug nehmenden bildlichen Darstellungen wird schon die erste durch das Wort ״Jüd. N. F." hedingte Unruhe gedämpft und durch die Auffnngiing des Bildes aucii gleich der Zweck des J. N. F. vermittelt. Auch sollte cs nicht nur immer heißen: ״Gedenket des J. N. F.“ sondern auch: Der Jüdische N. F. fördert das jüdische Koionisationswerk. . . . 2. Die Landeszentraic sollte Postkarten mit c i n g c d r 11 c k t c r 5 P f. M a r k c herausgeheu (auf der Vorderseite genau so ausschend wie die Reichs• postkarte), auf deren Rückseite (ungefähr den •I. Teil der Karte einnehmend) ein auf die jüdische Kolonisation Palästinas 11 i 11 z.i e 1 c 11 d e s B i I d c It c n d a r g c s t c 111 w ä r c. I )iese Postkarten mit mindestens 10 verschiedenen bildlichen Darstel* hingen (nach dem Muster der Stieliardsclieii Karten) sollten 1111 P r i v a t v c r k c h r Verwendung finden. Die Zionisten sollten in ihrer Privntkorrespondenz mit ihren jüdischen Bekannten, Freunden und Vcr• wandten nur diese Nationalfondskarte benutzen. 111 Tause 11 den von ExcinpIa r c 11 müßtc di cse Karte, die auch nur 5 I»f. kosten dürfte, aIIjä 11 rIic 11 vertrieben werden. 11 in so das 011 r und das Auge des N1c h 11 i 0 nisten an das Wort ״jiid. N, F.“ zu gewohnen. (Die jüdischen Restaurationen müßten solche Karlen stets vorrätig halten.) 3. 111 sämtlichen jüdischen Restaurationen sollten vornehm und wirkungsvoll ausgc• stattete Schilder des J. N. F. aufgeliäiigt sein. Diese Schilder, versehe» mit Darstellungen aus dem Lehen Palästinas, würden Aufschriften zu tragen haben, wie: ״Der J. N. F. fördert die jüdische Ko• Ionisation‘‘ oder ״Hier sind J. N. F.-Marken und N. 1\^^0^׳.1ו11וח0ןו1וווווח zu haben“. •I. Auf den Tisch eil in öffentlichen jüdischen Lokalen sollten besonders große N. F. -Sammcl• buchse n zur Aufstellung kommen. Ich komme nunmehr zu den S a 111 ווו c 1111 i 11 c 111. Diese hallen sieh fast alle gut bewährt. Es ist aber darauf liiiizuwciscii, daß verschiedene Snmrnchuittcl weit mehr cinbrüchtcn, wäre ihre äußere Ausstattung eine geschmackvollere. Die א.!*'.•Marken — mit Ausnahme der Ilerzl-Markc die N. F.-Teiegramm• formularc mul die N. F,-Büc»se» werden allgemein als äußerst 1111 schön empfunden. Es gehörte wirklich eine ganz besondere Begabung dazu, eine so häßliche Büchse in Tausenden von Exemplaren lierslelldi zu lassen. Seihst Zionisten scheuen sieh, solch unschöne Marken zu kaufen mul eine derartig geschmacklose Büchse in der Wohnung auf/ustellen. Durch Preisausschreiben sollte mmi schöne, künstlerische Entwürfe zu bekommen suche״. Man sollte auch mindestens 10 verschiedene Marken — aller nicht mir in der Farbe wechselnd —• Italien, mit Bildern aus den jüdischen Kolonien, so daß auch der Verkauf an Nicht/ionistcn erleichtert würde. A b c r s e I h s t d i e b e s t e 11 1111 d 8 c h ö u 81 c « ף a tu u\ v I m '1 U e) bringen nichts ein, w e » 11 der N, (־.•Kommissär sic nicht richtig a n z 11 w c 11 <1 e n versteht. Es ko m in t e 11 e n 11 i c 111 n iir darauf an, d a ß in a n s a m in c 11, 8 o n d e r n a 11 e 11 w i c in n n s a m m eit. I las zeigt auch der Vorschlag von Hugo Schachtel, wodurch cm größerer Verkauf von N. F.-Teiegrainmforuui• laren zu erwarten ist. Mit!las beste SammclmiUel stellt die National• fondshüchsc dar, die auch vielfach in 11iclüzio»is!jscI1en Häusern mitergeliraelit werden kann. (!! Chemnitz hat ein speziell diesem Zweck dienendes Flugblatt einen guten Erfolg gehallt. Jeder Zionist sollte'eine Büchse in seinem Hause halien, einerlei ob er vcr• heiratet oder ledig ist. Die S c 111 s 11! e s t c u e r n 1! g für den J. N. 1•, m der bisherigen Form hat sieh nicht bewahrt mul uiifiU \or.u1Nsu־UUid1 auch in Zukunft ilcn lirsnrunu• ich erwarteten Erfolg nicht erzielen. Dem heute ht'Sli*tl1*rt tu!*h 1 ״יוl«*r /.am.',•* -?_ .. .. ... besteiierung für den J, N, F, auch deswegen nicht _Nr, 24 durchführen, weil in in ja gerade für den N, 1• ״hei jeder Gelegenheit" zu gehe״ bereit Ist. Doch scheint mir der Vorschlag einer Mi( tsstemr (Dr. I’tänkcl in Chemnitz) von mir!,>״», aha einer sehr niedrigen Steuer, fiir den J. N. F. durch, fühlbar. Allmonatlich »ml vierteljährliche M.ihmi״. gen unserer zionistischen Presse: ״Gedenket •|cr Mictsstciicr", wären geeignet, diese Steil, r 11,1kl populär zu machen. Die N. F.-Büchsc dient der Ent• gegeiinahuic dieser Miets-teuer. Um das Interesse für die ö r 11 i c U c n B ü 1 11 s e 11. Sammlung cn zu steigern, empfiehlt cs siet», nach jeder Biichsenlcenmg eine Mitteilung folgender An (nach dem Muster von Chemnitz) an die Büdisen• Inhaber zu verschicken: Chemnitz, Datum des Poststempels. Die Im Monat . . . vorgenommene Leerung von . . . Nationalfoiids-Biichsen ergab die Summe von . . . Mark, pro Büchse . . . Mark (gegen . . . Mark der letzten Leerung), Die Büch•!' von Herrn . . . enthielt mit . . . Mark den I lochst• betrag. . . . Hiidisen waren teer. 111 Ihrer Ihichsc waren . . . Mark. Die nächste Büchsenlcerting findet im Monat , . . statt. Nationalfonds-Kommission Chemnitz. Auf ein SaiiiiiU'liuiltci möchte ich nun noch ganz besonders hitnveisen, das wie kein anderes geeignet ist, uns vor allem aus 11 i c h t z i o n i s t i s c h c n * Kreisen größere Summen cin/ubriiigcu: das ist das S p e u d c 11 h u c h. Auf die Ausstattung dieses Spcndcnhtichs sollte man den größten Wert legen: Ledereinbantl, (iohlselmitt, Goldatifdruck usw. Zm. nistischc Emlileme, wie Davidsstcrn, blau-weiße Far• ben. aiizuliringcn, halle icli für unklug. Die erste Sehe des Spciuleidiuchs sollte mit einer guten bildlichen Dar• Stellung auf die jüdische Kolonisation hitnveisen. Das vom Haiiptlmreaii des J. N. F. herausgcgchcnc Spciidcnhitch zeigt gewisse Mängel und ist nicht vornehm genug aiisgcstattet. Die Haiidhahmig des Spcndcnhtichs ist die denkbar einfachste. Der N. }־'.•Kommissär schickt bei he• solideren Familienacignissen das Spendenbuch mit einem geeigneten Begleitschreiben (feinstes Briefnapicr) ins Haus und läßt einige Tage später das Buch mit dem Betrage abliolen. Die in Chemnitz, verwendeten Briefbogen tragen links oben folgenden Aufdruck: Der Jüdische N a t i 0 n a I f o n d s ist dazu liestiiinii), heimatlose Juden in Palästina an/usiedeln, wo sie den vom Nationalfouds erworbenen Boden als Bauern bearbeiten sollen. Das Vermögen des Jüdischen Nalionalfoiuls beträgt gegeuwärtig zirka 3 Millionen!Mark, von denen der weitaus größte Teil bereits in entsprechender weise mit guten Er• folgen Verwendung gefunden hat. Die O e 111 a 11 m s p e n d c dient dazu, auf Ländereien des Nationalfouds Oe!• bäume nn/upflaii/cn, da Oliveiikiiltiircn einen guten Ertrag gewähren und leicht zu bestellen sind. Bis jet/‘ sind über 30000 Oelliäumc — die Kosten eines Baumes belaufen sieh auf nur 6 Mark — gespendet worden. Anfänglich wird mau hei der Einführung des Spcndcnhtichs auf Schwierigkeiten stoßen. Sind aber erst einmal 1—2 Eintragungen, insbesondere von Nicht• Zionisten, erfolgt, so wird sich niemand mehr ״ans. schließen‘‘ wollen. Es ist auch zu bedenken, daß unter dem Eindruck eines festlichen Ereignisses!1 r Nieht/ionist nicht s״ engherzig ist, um nicht ft!r indische Knhiuisatioiiszwcckc eine Spende zu leist 11. Das Speiidenbueh läßt sieh liberal{ ciuführcii, in «len kleinen, wie in den größten Städten. Für letztere kämen cv. mehrere Spcndcnhüchcr in Betracht, Zum Schlüsse noch einige Worte für unsere N.!־'.•Kommissäre. Diese dürften, mit einem sohlun Material aiisgestaltet und von der Landeszentraic in der erwähnten Weise' unterstützt, sicherlich bessere Erfolge erzielen. De; N. l',*|<om!uissär hat au und fiir sieh keine leichte Aufgabe, und es ist doppelt bedauerlich,!laß in uumeneu zionistischen Kreisen diese Kleinarbeit des N, E.-Koinutissärs so schätzend betrachtet wird. Der N, JvKomiuissär, der viel Mühe und Zeit opfert, muß aber :itich über den nötigen Takt vor• fugen, um bei Sammlungen den Leuten nicht lästig zu werden, mul er muß vor allem erfinderisch sein in der Form, durch tlie die Sammlung erlciehtcit lind mit bestem Erfolg begleitet wird, und diese 1־ o r in. d i e geeignetst e » M c t h o d e n w i r d u e r N. F. *Kommissär selbst h 0 r .111 s f»n den, wenn er sieh den Grundsatz auf• stellt: von Jahr zu Jahr die N. F.•Ein• g» n g e seines Bezirks zu steigern. Und unsere N. (־'.•Kommissäre werden weiter diese kleinste Arbeit, tlie gar oftmals an ihren Körper und au ihren Geist recht unangenehme Forderungen stellt, leisten, weil sie vom Idealismus für unsere heilige haclte getragen werden und von der E! kennt• ms durchdrungen sind, daß der Fortschritt unserer Bewegung und vor allem die glückliche Weiterfuh• ruug unserer Arbeiten in Palästina nicht zum kleinsten Teil von den N.!.•Eingängen nb hängig 18 t. gerinn