Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 21 (25.5.1912)
- Date
- 1912-05-25
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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JU EPISCHE RUNDSCHAU Seile 185 Mj!ntj I mlwig F rי c *Im;1 ״ n Mainz, Delegierter; “«Chwamv.»1* fisclier-lUrlm, l)r. Joseph Marcs- Fr.tnken־'ü,m '• *"•'1"0*•י Ersatzden-giertc. EiclnvcHcr: Adolf 1*0 11 a k •Berlin, R.*A. drei f c 11• Wen-Hcrli», Delegierte; Dr. Adalbert Sachs, Dr. W.1fi**r l׳'i'*chcr*Hcrlin, Eisatztlelegicrle. Brctiiciu ("K,‘’,v s c 11 w •י• יc *Varel, I JcUj-u•! l.׳r, Mönchen* *l>r, Aron Elia sber« , 11,. |k״uo P u ז u וי < «• I«! c r, l)r. Raphael Straus, Berlin, De. |,.ß1crlc; Dr. Walter Wcigerl I lnmhurg, Adolf Poilak• llcfliי.״ ’•n-rlchrer (-alvary•Crossen, Ersatzdelegicrtc R־rfcn»l»1rc: Parteisekretär Kurt Rosen bau in• Berlin, U< legierter; Simon Sclierek-Posen, Ersatz. iklcuieiier, Rrlinik! D’.-A. I >f. Z *» e k e r •Sohra״, I 'dinierter; >111101» V'oHi-Rybnik, Ersat/delegierter. eginj I>111>׳ Wolffsohn, Jacob Schnelling, Köln. Dc!< gierte; Ahrahain (iutmann-Posen, Gustav Mainh'k-IM'Cii, Ersat/.delegierte. £bcrs»val.5 <׳ Lehrer Hugo R o sein b a I •Oruultcrß, IKleRuii r; Dr. Kut/iiiskidlcrlin, Ers.itzdelegiertcr. Frankfurt a. M.1 Erl. Land s herber •Posen, Dr. |1c|/.|v ,:!)׳sberR, Dr. Adalbert Sa c 11 s•Berlin, De• Icperte. Dr. Rerlowitz-KmiigsherR,. Eisalziielcgierl. Lübeck: Wvmdcr A d I e r, I lugo M e y e r •Lübeck, Ik'ICRicrt•; L. Esterinann, l>r. Rudolf Les/.v11sky, |)r, .M •",'•I raiikeiistein i. Schl., Ersatzdelegicrtc. Bficsen-D'diuh: Dr. Theodor Z I o c i s t i •Berlin, De• Ugiertei; I rau Sonia (ironeniann-Bcrlin, Ersatz• dclegierie. Lcipriß! Rudolf S c h i c k , (ieorg S c 11 r e i h e r, Lcip/iR. Delegierte; Jul. Wiener, S. L. Euelis, Leip/iR. i Watzdelegierte. Künißsliiitie: I Icinneh K 0 p I o w i t / •KöiiiRshütte, Josef I •« e h ״י a n 11 •Kattov. it/, Delegierte. Düsseldorf: Arthur (i eilt e r •Düsseldorf, Dele• gierter; l'׳r. Stahl-Tariimvitz, Ersat/delegierter. Posen, J״״c״dgruppc: Leopold Lesser־, Dele- (»ieiler; Vu\ Paradies, Ersat/deleRierter. Frciburü: Simon Sclierek-Posen, DeleRierter; Kurt reuiiMihn-Berlin, Ersat/deleRierter. Insterbiir!;: \mlsgcrichtsrat B I u m e n f e Id •Inster• bürg, De״■ tertcr; Dr. Seliiuar Berlo\vit/*KdniRs• berg, Ei 11 ־/dclegiertcr. Elberfeld: hiRcinciir Leo S I i o s b e r g •Elberfeld, k'iieremlo Erich Co 11 n •Berlin, Delegierte; R.־A. Dr I i'i:׳•«. I >r. Walter Eiseber, Berlin, Ersat/• deh'Rierle. Schoenlaiike: U.*A, Ascher, Dclcßiertcr; II. Bm־l11U'r-St׳ii־״׳nlanke, Ersat/delegierler, Hohcnsalzn: 1 ieorR K a r c s k i •Posen, DeleRierter; Fr.n1 Di. $11 d I c r •Breslau, Ers.it/delcRierte. Kosclimin-Lissa: Eniauuel K o p p I o \v i t / •Borek, DeleRierter; \. Cilock-Kosehinin, Ersat/deleRierter. Wreschen: <״ <>rg K a r e s k 1 •Posen, I )elegierter; La/aru« B.irili-Berlin, Ersat/delegierter. Sander! I. Ifnsenlierg, Delegierter; Caulor (iold■ Samler, Ersai/ddcgiertcr, Dessau! Canto r Weill, Kaufmann Sega II, Dessau, lklc״ierte, Zwickau: $, Schocken jr., Zwickau, Delegierter. Kattowili: K.iiiimann Jules F r i e d I ä 11 d e r, Alfred Müller. Säcgintind Rappap־ort, R.*A. Dr. Wcilint .1 n 1s, sämtlich Kattowit/, Delegierte; I rl. Else Kroamlowski-Kattowit/,, Ersat/delegieite. Zahne: Dr. med. Pi u c/o w c r־Kattowit/, Dele• Rieder. Grnü-Strehlilz; Wille N ot h in;» n n•CirolLStrelilit/, Delegiert( r. 1 .. 5 I iennanii Aron heim, Sal. Grünnc1* *ger, Delegierte•, Simon Freuud-Biiii/Iau, Er• sal/dclcp.ierwr. West-Berlin! Julius Be rg er •Berlin, Delegierler; Davis I rielscn.Berlin, Ei al/delegierler. Nüinberj»: Ahraliain 0 111 in a 1111 •Posen, Dr. Pel/.. K0IH|;*;1hTj;( I )elegierte. Mannheim! I>r. L.ak Straus •München, Amtsge• ncliiMat BI u!• »fei d •Insterburg, Referendar I ״di (.oh n •Berlin, Ddegkric; Überlehrer Cal. vary•(,rossen, Ersnl/dclcgicrlcr. 1 armnvit/.s Dr. Stahl, Rechtsanwalt Kiir/wc», 1 aiiiowit/, Delegierte; üpimtaim Bloch-Breslau, rr.iu boiii.i Groucimum-Rcrli», Ersatzdelegierte. Ciucsen: Rechtsanwalt Cohn, Delegierter; Eugen ()olsiier•( niesen, Ersat/delegierter. Dresden: Dr. S i c h e I •Chcinnii/, DeleRierter. btralibnrg 1. Eis,: Kurt .Nawr.it/ki, Bcrthold Delegierte, Dr, Sally Hirsch-Berlin, Dr, I cl/'Koingsherg, Ersuf/delcgicrtc. Hannover» R,*A. Hans BI » e k •Hannover, Dele- Rierter; Frau Sonia Qroncmann-Hcrlin, Ersat/dclc• gierte. Stuttgart: Dr. Martin Rose n bl üth- Berlin, I )elegierter. Cötlien: R. A. Ci r c 1 f e 11 h a gen- Berlin, Dele• Rierter; Dr. Rudolf Lcs/.ynsk/־Berlin, Ersntzdcle• gierter. Pro graiii511 des V. Jüdischen Turntages Allgemeiner Treffpunkt wahrend der Dauer des Turnt.'igcs: ״M.irinehaus“, Brandenburger Ufer 1 (J Minuten vom St.ultbahnhof Jauuowit/brückc). Sonn a b e n d , den 25. Mai, abends S!;׳.. Uhr; Zwang• lose Zusammeiikmift der Turntagstcihichrrcr. Ort: Ruhmessa.il im Marineltaus. Sonntag, den 20. Mai, früh 7—10 Uhr: Geräte• wett Urnen in der Städtischen Turnhalle Ciormann• stralie I. 1..I2 2 Dlir: Eröffnung des Turntages, Turntagsvcrhamllungcn. Ort: Marineltaus, Rulunessaal. 2',.• ■J1.. Uhr: Gemeinschaftliches Miltagesscn im Restaurant ״Meraner Hof“, Königstralle 31—3(» (Gedeck M. 2,50). •I*■־S Uhr: Fortsetzung der Turntagsvcrli.indbuigen. (iener.il• und Spc/ialdebatte. Referat des Delegierten Herrn Ahrain owicz aus Konstantinopel: ״Unsere Aufgaben im Orient." Ort: Marinehaiis, Rtihmcssaal. <) Uhr: I'estkommers. Ort: Marineltaus, Hohen- •/(illerusaal. Montag, den 27. Mai, früh 71/-<;!/;• Uhr: Vortimicr• mul Vorturnerinneiistuudc in der Turn* halle der Jüdischen Knabenschule, Große Ham• bnrger Straße 27. 0 I Uhr: Fortsetzung der Tiiriitagsvcrhandhuißcn. Referat des Vcrbaudstiiruwarts I lerru Turnlehrer Erich Burin, Berlin: ״Turnen und Sport.“ Neuwahlen. Ort: Marinehaiis, Rulunessaal. Von I Uhr ab: Sportmeeting auf dem Spiel• und Sporlpl.it/ des ״Bar Koebba“ in Schtil/endorf. Gemeinsame Abfahrt 3 Uhr 25 Min. vom Stet• tiner Vorortbalmhof nach Seluil/eudorf (I Station hinter Tegel). Dienstag, den 2א. Mai: Turnfahrt nach dem Spreew.dd. (Abfahrt 8 Uhr 10 Min. früh vom Gör• lit/er Bahnliof »ach Eühlu'iiaii, Rückkunft in Her• Im abends II Uhr 25 Min.) Die Beteiligung am Turntage sowie au den mit ihm verbundenen Veranstaltungen ist unentgeltlich. Das Sportfest der Jüdischen Turnercchaft in Schulzendorf Von allen den Veranstaltungen, die anläßlich des Turutages /u Pfingsten stattfinden werden, ist keines so sehr geeignet, die Aufmerksamkeit und Teilnahme der Berliner jüdischen Bevölkerung zu wecken, wie das Sportfest, welche•• am Montag um 4 Uhr nachmittags auf dem so schön gelegenen Sportplatz des Bar Koehba in Sclmlzeiidorf stattfinden wird. Die sportlichen Bestrebungen innerhalb der Tur• nerschalt sind noch verhältnismäßig jungen Datums. Wenn auch der Turnbetrieh bei unseren jüdischen Turnern seit langem unter den modernen volkstum• liehen Gesichtspunkten geleitet wurde, so bedeutet der Beitritt rein sportlicher \crciuc und der Eiurichtuug von Sportabteilungcii in den bestehenden Korporationell doch eine der eiiisclmeidcnstcn Verämlerungen und einen bemerkenswerte» Fortschritt der vier Jahre, die den V. Turnlag von seinem Vorgänger trennen. Was Juden sportlich zu leisten vermögen, ist für jeden, der die Siegerlisien allgemeiner sportlicher Ver* aust.iltuiigen einmal daraufhin geprüft hat, offenbar. Was insbesondere jüdische Verein c schon heute mit ihren Mannschaften erreicht haben, das wurde u. a. von der spielstarken Fußballmannschaft des Wiener ״Hakoach“, durch den schönen Erfolg der Berliner bei der grollen leichtathletischen Prüfung des Vorjahres auf der Strecke Potsdam-Berlin, bei zahlreichen Vcreiusuwtchs und vielen anderen Ge- Icgcnhcitcn erwiesen. Die über Erwartung zahlreicben Meldungen zum Pfiiigstiueeting aus Budapest, Wien. Kattowit/, Ham• bürg, Stettin, Köln, Klingcnberg, Berlin und Char• lottcnbiirg zeigen /ur Genüge, wie sportfreudig mau heute in jüdischen Kreisen ist. Unter den Teil* uchmcrn sind zahlreiche Namen vertreten, die seit langem im allgemeinen Sport einen guten Klang haben. Außer den Uchuugen der leichten Athletik (Laufen, Springen, Werfen) wird der Sport durch Ringkampf und ein Fußballspiel des Hamburger Bar- Koehba gegen die Mannschaft der Berliner Gastgeber vertreten sein. Die Fruucuabtciluugcu werde.» Tainbouriuspicle und Stafettenläufe vorfulireii, während einzelne JuRciulturitcr den (1 c w e 11 r Sprung vor• führen werden, eine neuartige Hebung, die durchaus nicht so halsbrecherisch ist, wie sie dem Uneinge• weihten erscheinen mag. Ferner werden die Jugend• abtcihingen des Berliner Bar Koehba ein Barlauf• «um!!111.11 וווו eines fehlt, der Ernst der Eiche, die mir du• Erde auch einem so modern sensitiven Mann wit Bang geben kann , wurde durch ״Wich" in ,1״ ursprünglich reine Wien seiner Sinne ein aiuleres Wien aiifgezvviuigen, und er zwang sich, ein Wien des Sinnes in seinem Geiste zu schaffen. Vielmehr i! Geiste des Marktes. Eine Verfehlung. Sc!mit/lcr eine Zusammenhänge auf/udcckeri. Er *»nn cs nie :t. So mißlang sein Drama ״Der junge Medardus“. Er ging von einer Lüge aus. Sie heißt 1,Alt-Wien•' uiui ist wohl keine Notlüge, derer, die w Wien um jeden Preis eingewurzelt sein wollen, .an|i* mc nicht fühlen, wie entwurzelt sie seihst sind. (So;;,!ן der Begriff ,,Wien, die Musikstadt" ist *me dreiste Fälschung der Tatsachen aus dem Schick• td der pro!,en Musiker, ja sogar der kleineren wie Marscliiicr, .,clclie das Unglück hatten, zeitlebens oder *׳ne Zciilm;; in Wien zu weilen.) Und diese Lüge *tnul ein a. inseliges Geschöpf eines Künstlers, der f|n Niehl• beleben will und ihm einen großen Sinn 111 Rehen versucht ohne Uiiiniltelbarkeit, Und dann ‘י D'Moiie ist nicht Schnitzlers Sache. Nur die j־Msodc, die Augcnblickssituation erfaßt seine lT»r das Geschehen fehlt ihm der Sinn ü Zusammenhänge. Das Erfühlen des Momentes m *vmer ganzen Fülle ist seine Meisterschaft, weil ך •nis einen reinen Sinnen kommt. So ist im a,, 1',י"1״" jener Augenblick, wo das geplante A”v111at auf Napoleon die Erwartung des Kaisers Ins zum Schlüsse dieser Szene in seiner ßanzcu Stimmung ein Erlebnis reinster Kunst, , Schnitzler ist deshalb, weil er den vollen «de״wert des Augenblicks erfühlen kann, kein Dra• ü'kcr. Seine Kunst hat nicht das Bindende, das a'c Moment»• an das Maß des Geschehens, die Zeit *״Jjlciclil. Sie hat dafür die Volllieit und (iai./c Momentes. Deshalb sind Schnitzlers Dramen . Ur ein plafiischer Ausdruck jener Sinnengegenwart, die seine Novellen und Erzählungen malen. Und doch hat Schnitzler ein Drama geschrieben, das stark ist in seinem Wesen, anders ist als das Weseit ringsum. ״Der Ruf des Lebens“ entstand aus der Ein• samkeit, welche dem Dichter seine Sphäre schuf. Es geriet bizarr, gewagt, aber voll der gewaltig• drängenden Sehnsüchte der Befreiung zu einem an• deren, das anders ist als alles umher. Das Stück wurde sanft abgeleimt ... ׳ Aehnlich entstand wohl ״Der Weg ins Freie". Der ״graziöse Sänger Wiens" hätte dieses Werk nie geschrieben, wenn er nicht fühlte, wie einsam er inmitten des rauschenden Getriebes dustche, ohne Volk für seine Kunst, nur mit einer Masse von Epi• sodcmiK'iiseben /weitester Ordnung, die selbst ihr Episodeiilebcu nicht voll leben und sich darum in ihm nie befreien können, solange sie so sind, wie die Gestatten, «ei», Figureu des Romans. Und inmitten stellt in einsamer Zerrissenheit Heinrich Hermann, der da weiß, ״»laß mittelmäßige Künstler und besonders Literaten nie eine reine Seele haben könne״. Kömicr und Literalen, das ist das Höchste in der Sphäre des ״Volkes" unseres Dichters und jenseits, »in Freien, ist die Welt für das einfache, gute, reine Erleben des Christen Georg oder für die Anfänge eines Golowski z״m Ende zu . . . Dieser Roman ist der Versuch einer Absage, allerdings zart und weich, aus der weichen, vielleicht ver• weichlichten Hand des Künstlers, der das Unglück hat, ein Wien zu besitzen, keine Gemeinschaft, auch keine Wenigen, sondern eine Gesellschaft, Viele... Der Roman batte Erfolg, Mau schiitteBc mehrfach die Köpfe mul sagte: ״Jetzt ist ״unser" Schnitzler ״unser" Romancier geworden!" - Er ist es nicht geworden. Wird es nie werden. Dieser Roman ist als Kunstwerk mißlungen; er überzeugt nicht., weil er fthiy/.eugen will. Doch er zeugt von der wahrhaft tragischen Reinheit einer Dichter* Seele, die der seichte, schmutzige Saud des Zeit• gerinnsels um sie nicht trüben kann. Er zeugt aber auch von dein Fluch des Schaffenden, der aus seiner Zeit entstand und ans dein Stamme, dessen Ent• wurzelte ihre Helfer sind. Sich von ihr ganz los• sagen kann der Dichter nicht, er, dem der Segen des Schaffens nicht im Ringen um den Sinn stetig wird, sondern für immer gegeben ward in dem Schauen der Sinne. Dieses Gluck des Schaffenden verknüpft sich in diesem Falle mit dem Unvermögen, die wahren Zusammenhänge jenseits der Zeit zu suchen und in den stillen Stunden zu erleben, als Wunder zu erleben, das der Zeitlichkeit ihre Maske vom Gesicht reißt und mit dem Glanz, der Dauer das Lehen klärt und — verklärt . . . Vielleicht wird ihm das Wunder; nein, so darf iiian's nicht sagen, denn Schnitzler ist Arzt — vielleicht wird ihm die Kraft. Sie ist vorhanden in denen, deren Blut in Schnitzler Wogt, Daß es reine Schaffende gibt, wie Schnitzler es ist, das ist der Beweis, dall diese Kraft lebendig ist, gebunden nur an Bezichuu• gen. Diesmal ist die Beziehung ״Wien", jenes Wien, das den Dichter groß machte und docli einsam, die Episode Wien . . . Schnitzler ist fmif/ig Jahre alt. (ilückwiinschimtjubclt. Dieser Glückwunsch hier ist nicht laut wie die Menge, er spricht bloß mit einer Stimme des Blutes. •Sic spricht ein Gleichnis für die Vergänglichen, Für die reinen Schaffenden aber und die aft sie glauben - eine Geschichte vom großen Wunder; zu Bethlehem oder sonst im Raume geschah cs oft . . . Und geschieht im Wandel stets: Das Wunder des reinen Werdens . . . Schaffen und Glaube ist sein Teil . . . Und in ihm lebt ein Volk, keine Menge, eine Einheit . . . Wien, Mat 1012. Siegfried S cl» m i t z.