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Jüdische Rundschau · 1912-02-09 · Heft 6 (9.2.1912) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 6 (9.2.1912)
Date
1912-02-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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schul! des Dcutsch-lsraelitischcn Gemeinde-Bundes zu haben. Es hamlelt sich hier um rein ideelle Interessen. Es ist aber bezeichnend, «lall auch tlieser bescheidene Wunsch bei allen Mitgliedern des Aus- Schusses Ablehnung fand. Her Deulsch-Israelitischc Gemeinde-Hund war lauge ein Veilchen, das im Verborgenen blühte. Große Aufgaben, die er sich setzen wollte, so namentlich die Frage nach einer staatlichen Gcsamtorgaiüsatiou der deutschen Juden haben in weiten Kreisen Interesse wachsenden. Von Liebe für ihr Judentum erfüllte Persönlichkeiten, die gewohnt sind, im I heilste ries Judentums Opfer an Mitteln und Kraft zu!hingen, stehen zui; Mitarbeit bereit da. Statt freudig zuziigreifen, statt eine immer weitere I )emokraiisiemiig anz.ustrehen, tun so möglichst vielen die Möglichkeit gedeihlicher Mitarbeit zu gehen, wird in engherzigster Weise danach gestrebt, dem Kadikalliheralisniits der Groll-Gemeinden freie Hahn zu schaffen, alles Le• bendige und Frische nicder/ulialteii, das passive Wahl* recht tmdichst zu reduzieren, Rabbiner und Lehrer in den Hintergrund zu schieben, um die Fiktion auf• recht zu erhalten, als ob das deutsche Judentum in den radik,illiberalen Vertretern der Groß•( icmcimlcu in der Tat seine Ues.mitvcrtrctiing erblicke. Loyal wollen wir zugeheu, dall vielleicht nicht bei allen Mitgliedern ries Ausschusses diese Tendenz obwaltet, obwohl sic die auf diese Tendenz, die ganz, zweifei• los von einer grollen Zahl von Ausseluilbuitglicdern vertreten wird, durch die Opposition hiugcwiesen sind, wenn sie es wirklich gut meinten, hingst sieh auf die Seite dieser Opposition hätten schlagen miisseu. Die deutschen mittleren und' kleinen (ieineimleii sind vor eine wichtige und folgenschwere Entscheidung ge• stellt. Reaktionär oder freiheitlich? Radikal-liberal oder ruhiger gemälligter Fortschritt unter gleich• mälligcr Berücksichtigung von Interessen aller Kreise und Richtungen innerhalb der deutschen Jiidcuheit? Parteiregiment einer Gruppe oder deutsches Gesamt- Judentum? Wir haben zu dem gesunden Sinn der überwiegenden Mehrheit der deutschen Juden das Vertrauen, dall sie eiuseheu werdet), dall sie hier nur, falls nicht der Ausschuß noch in letzter Stunde ein• lenkt, e i n e Antwort gehen kamt: Abwehr der reaktionären I Icrrschaftsgeliistc gewisser Gruppen und Schäftung eines Statutes, das der gesamten Juden• heit Deutschlands mit allen ihren berechtigten Sehattie• rtingcn und Strömungen Arbeitsmöglichkeiten gibt. Deshalb müssen die kleinen und mittlere!! Gemeinde(! sich die Männer ihres Vertrauens, die sie zum nächsten Gemeindetage zu delegieren haben, genau anschcn. Pflicht unserer Freunde aber ist es, dafür zu sorgen, dall überall, wo sie die Möglichkeit haben, darauf hinzuwirken, Persönlichkeiten gewählt werden, die dafür bürgen, dall die Bestrebungen des Ausschusses nicht zum Siege gelangen. Vidcnnt consitlcs. Die jüdische landwirtschaft* liehe Versuchsstation Wer die Reise von Caiffa nach Jaffa über Sichron-Jacob unternimmt, bekommt nach einer IVsfStümügcn Fahrt Felderflächen zu scheu, die von allen in der Nähe liegerulen abstechcn. Der vormals liier mit Steine, und Gestrüpp überdeckte Hoden von Atlith i^t jetzt den empfindlichsten landwirt• schaftlichen Maschinen zugänglich. Eine rationell ausgeführte Drainage sorgt für den Abfluß der üblen Stauwässer, die früher ein Stück dieses Terrains un• behaut liegen ließen lind die Umgegend bloß mit Anopheles-Mücken bereicherten. Das ganze 000 Dunam grolle Areal der Versuchsstation ist von aus• gezeichneten Fahrwegen durchschnitten und im ganzen umzäunt. Die wenigen Gebäude sind in Holz, Beton und teilweise in Wellblech praklisch ausgefülirt. Es ver* dient hier einer besonderen Erwähnung eine geräumige Lufthallc, welche ‘den schädlichen Mücken und über• haupt auch den kleinsten lästigen Insekten nicht zugänglich ist, da sie von einem feinen Bronzedraht überzogen und mit automatisch schließenden Türen versehen ist. Hier verbringen die Arbeiter ihre Feier• stunden und schlafen auch meistens dort in der regenlosen Periode. An die eigentlichen Versuche ist man liier schon herangetreten, und der wohlbekannte Leiter der Ver* suclisstation, Herr Aaron Aarons oh 11, ein aus• gezeichneter und in Palästina der einzige Theoretiker '•"d Praktiker der ariden Landwirtschaft, hat mit dem begonnen, was uns hier am meisten not tut. So sucht er vor allem die brennende Futterfrage zu lösen. Von den iu Palästina wildwachsenden Futter* gewachsen wurde auf seine Veranlassung von einigen Kolonistentöchtern Sichron-Jacobs ein ansehnliches Sanienquantuni gesammelt und zum Studium ihrer Ansprüche, Vegetationsdauer, Kulturfälligkeit usw. auf der Versuchsstation ausgesät. Allein von der Luzerne hat man mehr als 20 Arten verwendet. Auch die hier eine grolle Rolle spielenden Leguminosen, deren Köt'tier verspeist werden, haben die entsprechende Berücksichtigung gefunden. Mehrere P.uvellen sind mit hiesigen, uord• afrikanischen, kalifornischen und südeuropäiselicii Getrcidearten und deren vielen Züchtungen bestellt. AeuHcrst inten s-auto I lyhrid.diousversticlic des wilden Weizens und der wilden Gerste werden pein• liehst von Herrn Aaroiisnln» selbst atngcfülirt. Auch Versuche mit HatimpHaiizimgcu .sind bereits im (»äuge. Angcfangi'U hat mau mit dem M.iiidelhaiini. Vor allem hamlelt Cs sieli um das Fcslstcllcii einer für unser Klima und unseren Hoden geeigneten Unter* läge, dann soll die Entscheidung über die passend• steil Sorten und die rationellste Entfernung zwischen den Bäumen getroffen werden. Jetzt werden auf der Versuchsstation Allith alle Vorarbeiten zur An• läge eines 100 Dunaiii grollen Parkes nnsgeführt, ln diesem Parke sollen alle in Palästina Vorkommen.» den Bäume vertreten sein und mich solche, die in ariden Gegenden außerhalb Palästinas wachsen. Die der Veisiieli'Siatioii gehöiauleii, um Strande liegenden Felsen sind für einen Kuktcengarton aus* ersehen worden. I Her soll das Augenmerk auch auf diejenigen Kakteenartcu gerichtet werden, deren Früchte einen gewissen Fiittcrwcrt besitzen. Mit Zuversicht schaueil die gebildeten und die verständigen Landwirte und Pflanzer Palästinas auf die von der jüdischen landwirtschaftlichen Versuchsstation unternommenen Arbeiten. Sie hoffen, nach wenigen Jahren sich iu neuen und sicheren Halmen bewegen zu können. Die von Harn Aaronsolm iu Sichrou-J.icob und in Ghcdcrah angeführten Maschinen Italien bereits eine Anregung zu einer rationelleren Heaiheiliiug des Hodens gegeben; die reichhaltige Hihliothck der Versuchsstation, die fortwährend komplettiert wird, wie auch die interessanten Sammlungen haben die hier bis jetzt klaffende Lücke aiisgcfüllt. Dr. M, Lcwite, dipl. Laitdw., Hath-Scltloinoli (Um*el*Dscltaual) bei Caiffa, Moses-Keß-Qedenkfeicr des Rheinisch-Westfälischen Gruppen- Verbandes. Anläßlich der J00 jährigen Wiederkehr des Gchurtstagvs von ״M oses 11־ e II veranstaltete der ziouistisehe Gruppaivcrband Rheinland-Westfalen am Sonntag, den 2S. Januar eine Gedenkfeier iu Bonn, au der auch eine stattliche Anzahl auswärtiger Zio• nisten, insbesondere aus Cölit ttnd der Rlicingcgcnd, tciliialimeii. Eine kurze Ansprache des Herrn Dr. Edelst cin-Bomi und die Rezitation eines Hialiksehen Gedichtes durch Referendar Meyer leiteten dig l eier ein. Darauf hielt Herr Reeliisanwall l)r. H otl e 1111 e i in e r* Cülu die Festrede. Der Redner führte unter anderem folgendes aus: im Lebenslauf des ״Moses Heß sind drei Perioden zu unterscheiden: die Philosophische, Kommunistischpoli• tische und ׳die Zionistische•. Als Philosoph gehörte Heß zu den Schülern I legcls, ging aber .später, unter dem Einfluß Spinozas, über die Mcgelsche Welt* auschauuug hinaus. Seine ausgesprochene philo• sophischc Veranlagung verband sielt dann mit seiner tiefempfundenen Liehe zu den Unterdrückten und den Enterbten, und er wandte sich den sozialen Pro• hieinen zu. Mitten in dieser Evolution ühcrraschte ihn der Angriff, den Marx und Engels im Koniimmisti. sehen ״Manifest auf ihn richteten. Im Laufe seiner fortschreitenden Entwicklung gelangte Hell immer mehr zu der Erkenntnis, daß die grolle ßcdentiing des Nationalen als eines sozialen und moralischen Faktors in der Geschichte der Menschheit von dem kommunistischen.politischen Gedanken verkannt wird. Schon in seinen Werken ״Heilige Geschichte der Menschheit“ und ״Europäische Trinrchie“ kommt diese Erkenntnis zum Ausdruck. Es kann also nicht wtuidcmeliincn, dall, als Hell sieh dem jüdischen Probleme zuwamlle, er gleich ein so klares und folgerichtiges nationales System entwickelte, wie es vor ihm noch kein moderner Gcschiehtsphilosoph getan hat. Redner gab darauf in gedrängter Form eine Ucbersieht mnl Würdigung der in ״Rom mul Jcritsa. lern“ nicdcrgciegtcii Ansichten, und wies auf den Zusnnuiiaihmig zwischen dem 1 IdlsvUvw Gvd.mkcngaitg und dem geistigen Gehalt des modernen Zionismus hin und schloß mit einem Appell an die zionistischen und natiouateu Juden, sich des grollen Bahnbrechers wiirdig zu zeigen mul sein Andenken iu Ehren zu halten. Der Vortrag wurde mir Beifall aufgaioiniuai. Herr David Wolffsolin .sprach über das Thema: ״Der Zionismus seit Moses Hell bis zur Gegenwart“ Au Moses Heß — begann Herr Wolff. solin — bewahrheitet sich das alle talmudisehc Wart dall cs ni.iuclienvergönnt sei, iu einem Momente sich die Unsierlrhchkat zu erwerben. Moses Hell mhatete sein Leben lang für soziale Ideen, die Unstc 1 bliclikcit aber 11.1t er nicht 1111 sozialistischen Lager '« ׳'׳'׳• einzigen Tat indes, die er erlangen können. Mit der v1 o.11 ״S m" Xy!־'rk m1d Jerusalem“ für sein 111*־...'“hbraelil, wird Moses Hell für ewig durch da. Zionismi s iortlchen. In kurzen und klaren Zügen skizzierte Herr Wolffsuhn die Geschichte«•des zio* mstischcn Gedankens, wie er von Rabbi Kali, scher un ״Drischath Zion“, von Pinsker iu seiner ״Auto-Lmaii/ipatkm“, von R ü I f in ״Aruchath Bas ami“ verkündet worden ist. •Nach einer treffenden Würdigung der CI11batl1./i011*Hcw<g1n1g schildern• Har Wolffsolin den Werdegang des Zionismus sei; lierzl, 11ml gab ein klares Bild von den grolle!• Werken, die lierzl schuf, von den Kongressen imd zionistischen Institutionen, und führte unter anderen: folgendes aus: Die politische Arbeit licrzls batte freilich nicht das gewünschte positive Rcssdt.it ge* zeitigt, wohl aber den Beweis erbracht, dall die zio. uistisehe Idee keine Utopie Hl, indem sie von Staat,, männern mul Fürsten als durchführbar und crstreluns. wert akl.iit wurde, die durch Verhandlungen ihre Geneigtheit zeigten, die Verwirklichung unseres Stn. bens zu fördern. Nach dem Ableben licrzls wurde der Zionismus 1111 Sinne unseres grollen Führers von der auf dein VII. Kongreß eingesetzten Leitung fori, gesetzt. Diese Leitung vertrat den Standpunkt, dal; vor allen die Organisation und die Institutionen au,, gebaut und entwickelt werden müssen, bevor war an neue l'nteruehiuuiigen lierantrctcn sollen. Der Ver. hist unseres Führers, der Abfall vieler (iesimiimgs. genossen infolge Ablehnung des Ugaudaprojektes und nianehe andere Schwierigkeiten, die uns entgegen* traten, haben die Aufgabe, inner«־ Org.mnatnm und liistüutinii zu festigen und zu sichern, m tlciv Vorder, gnmd genickt. Wir dürfen nunmehr sagen, daß es un* gelungen ist, diese Aufgabe ihrer l.ösimg nalicr/ubringen. Unsere Bank, die damals noch kein Er• träguis aliwarf, ist heule soweit, daß sie regelmäßig, wenn auch vorläufig eine kleine Dividende jährlicli Verteilen kann. Die Aiiglo-Palestiiie-C.mipanv, die ehemals nur eine Filiale in Jaffa hatte, hat sich in* zwischen entwickelt, so dall sie heute Filialen auch in Jerusalem, Haifa, Saffcd, Bevnilh und Hebron besitzt. Lilien weiteren Baukzweig bildete die Angln. I.evant1ne-B,u1king*(;0111|1.1m, Hie in Konst.uitümpcl ihren Sitz bat und zugleich die Verödung der /1«1. nistisilien Organisationen bildet. Ihmh unsere Eilig• keil, die auf streng kaufmännischer Basis erfolgt, ge• wimicn unsere Banken immer größeres Vertrauen, und wir leisten auch eine Erziehungsarbeit, indem wir die jüdische Bevölkerung in Palästina, die durch Sclmorrerei vielfach demoralisiert war, an eine ge• suude selbständige Tätigkeit immer mehr lieraiiziclieu. Ganz besonders hat sich der N’atioiialionds glänzend entwickelt, und in dem Maße, als seine Mittel von Jahr zu Jahr wachsen, wird seine Arbeit für die Entwicklung der Kolonisation immer ausgedehnter und erfolgreicher. Ich darf wohl sagen, daß ich iu der gluckliiIicii I agc war, auf dem letzten Kongrell, der neuen Leitung m Berlin bedeutend mein zu übergeben, als was ich seinerzeit in Wien übernommen hatte. (Lebhafter Beifall mul lländcklnlschcn.) Di«? Zionistische Organisation ist jetzt so sicher 11ml fest• getilgt, dall es ein Wunder wäre, wenn sie nicht weiter fortschreitcu könnte. Ihr Bestand ist gesichert, obgleich noch nicht alles so ist, wie es eigcutlieh sein soll, gewiß kein Wunder bei einer Organisation von I lundertl.uisendeii Juden. Viele Meiiimigs• Verschiedenheiten entstehen auch dadurch, daß wir au einem Ucbemiaß von Theoretikern leiden. Diese Sache ist ein ziemlich altes Hebel. Schon als die Gliowcwe-Zioii praktisch zu arbeiten begann, setzten Iheoretiker sofotl ein und erklärten, ״«lies sei nicht der richtige Weg“, es sei ein ״geistiges Zentrum" nötig־, und diejenigen, welche diese Auffassung nicht als ausschlaggebend gelten lassen wollten, erfuhren die schärfste Kritik. Als Dr. lierzl auftrat, kamen •wieder die Thioi'etiker, w ie Acha«l*l laam, und he* haupteten, l ierzl hätte zu wenig vom jüdischen Geiste, sein Zionismus sei darum verfehlt. Ich erwähne Achad llaam deshalb, weil wir in letzter Zeit von denjenigen, die den sogenannten geistigen Standpunkt vertreten, sprechen Imren, Acliad I laam habe auf dem letzten Kongreß einen grollen Sieg über den Herrischen Zionismus errungen. Eine klare Antwort auf die Frage, worin dieser geistige Zionismus bestehe, konnte inan von den Fheoretikern bis jetzt nicht erhalten, wohl deshalb, weil viele dieser Theoretiker selbst nicht genau wissen, was sie eigentlich wollen. Man warf Dr. HerzI vor, daß er nicht viel vom judi• scheu Geiste besaß — doch ist cs eine Tatsache, daß, als er auftrat, ihm nicht nur die besten jüdischen Geister im Westen, sondern auch die Massen des Ostens mit Begeisterung folgten mul er allein es doch verstand, Ost und West zum ersten Male zu vereinigen. Wenn man aller fragt, was die Theoretiker 111 dieser großen Zeit seit dem Herrischen Zionis* iiuis .geschaffen haben, so wird man kaum etwas Positives nennen können. Der zionistische Ge• danke ist doch so einfach und zugleich so erhaben, pic Idee einer Heimstätte (ur das jüdische Volk in Palästina ist so klar, daß die sogen, geistige Vertiefung und «las TI1c«1retisieren ziemlich überflüssig ximJ. Ls ist 'grundfalsch, wenn man behauptet, daß der geistige Zionismus den Kernpunkt bilden müsse, ger.ule so falsch, wie die entgegengesetzte Richtung, Welche das Wesen des Zionismus iu der umuitteib.irai praktischen Arbeit erblickt. Alle praktische und geistige Arbeit zur Forderung unseres Emlzicls will jeder Zionist und muß jeder Zionist wollen. Alf dies darf aber nicht als «las Endziel, sondern nur als Vorbcrcitungsnrbcit, als Mittel zum Zweck an• gesehen werden. Ich bin indes der Ansicht — schloß Herr Wolff* söhn —, daß auch diese Meinungsverschiedenheiten, die in unserem Lager herrschen, uns auf die Dauer nicht viel schaden werden, leb bin fest davon über• zeugt, daß der echte praktische Sinn sieh behaupten wird, und habe das volle Vertrauen, daß die neue Leitung sich nicht von der einen oder anderen Rieh• tuiig vom Wege abdräugeu lassen wird, .sondern, das Ziel im Auge geradeaus fortschreitcu wird — daun wird auch die Arbeit schneller vorwärts kommen.

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