Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 4 (26.1.1912)
- Date
- 1912-01-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 26 JUEDISGHE RUNDSCHAU Nr, 4 Und inmitten dieser für uns so schnu1־vrvolte11 bitteren Ereignisse stellen wir d;1 mul werfen n.icli wie vor die rille Erage auf; w.1־s sollen wir tim? Durch den Willen der Vorsehung in »las Zentrum von Leiden mul Feindseligkeit gestellt, frage ich mich oft: woher soll uns Hilfe kommen? Und ich sehe es immer mehr und mehr ein, dab in sehr vielen Uelaiigo» wir seihst an unserer Hilflosigkeit .schuld sind. Weil die Juden von der dritten 1)11111.1 von vornherein nichts (lutes zu erwarten hatten, haben sich unsere jüdischen Politiker in den einzelnen Städten vollständig in sich zurückgcz«»gc». Aus diesem Grunde haben wir uns im Zentrum der Ereignisse immer so vereinsamt fühlen müssen. Während unsere Gegner immer von der Einigkeit der Juden sprechen, wissen wir es leider zu gut, dab diese Einigkeit unter uns vorläufig noch ein Traum, ein frommer Wunsch ist. Da ist z. B. der Gesetzentwurf über »las jmlische Aiisiedehiiigsgehict. In dieser Richtung hatten wir auf die Führer in den jüdischen Provinzgemeimlcn grolle Hoffnungen gesetzt. Wir haben sie mit genaucn Instruktionen versehen. Aber das alles hat leider nichts genützt. Es soll ja nicht bestritten werden, dall unsere führenden Elemente in der Provinz sich an philanthropischen Werken sehr flcilfig betätigen. Aber sie haben sich bisher unfähig gezeigt, gegen unsere allgemeine Rechtlosigkeit mit• | zukiimpfen, und darin liegt eigentlich unser Haupt• ן ungliick. Allerdings mag man dagegen cinwenden, »lall man bei der gegenwärtigen politischen Lage in Rull• land sehr schwer Mut und l'remle an einer politischen Arbeit haben kann. Aber ich glaube »loch, daß es schon Zeit ist, sich zu sagen, dall unsere Gleichgültigkeit, unsere unglaubliche lndAlciiz, unsere traurige Lage nur noch verschlechtert. Ebenso sicher ist es andererseits, dab wir den Kampf gegen unsere Feinde nur durch die Vereinigung aller unserer 1110• r.ilisclicu, imcllekutelleii und materiellen Kräfte aufnehmen und führen können. Deshalb werde ich nicht auflüircn, unseren Mitarbeitern in den Proviii/gemciit• den /u/urufen, dall sie sich vereinigen mögen, weil ich nur in der Vereinigung unsere Rettung erblicke, und die Uebcr/cugimg habe, dab dann auch Gott mit uns sein wird. An die Vorstände der dem ״Deutsch-Israeliiisehcn Gemeinde• bund“ angchörcnden kleineren und mitt• leren Gemeinden!") Merlin, 12. Januar PH 2. ' Im Interesse der Ihrer Leitung unterstellten G> meinde erlauben wir uns Ihnen folgendes zu unter• breiten: Vom Ausschüsse »les Deulsehdsracliiischen Ge• mcindcbumles war zum 12. aulierordeutliclieii »kutsch• israelitischen (kmcimletage, der am II. Juni P>1| st.itlland, der Entwurf einer neuen Grumlvetlassuug vorgelegt worden, dessen Annahme praktisch zu einer vollständigen Entrechtung der k I c i 11 e 11 u n »I j mittlere n ü e in e i 11 »I e 11 geführt haben würde. IJ111 »las zu verhindern, traten aus allen Teilen unseres Vaterlandes eine Anzahl Männer zusammen, die, den verschiedensten religiösen Uichiuugeii an• gehörig, doch darin einig waren, »lall die geplante Entrechtung der kleinen und mittleren Gemeimlcn unter allen Umständen verhindert werden müsse. Diese Abwehr führte zum Ziel. Auf »kr Tagung fanden sich trotz aller Anstrengungen, die der Aus* schult des D.-L O.-H. vorher gemacht hatte, die Gegner »Jes Entwurfes in so grober Zahl ein, »lab seine Ablehnung — die Annahme würde eine ־•*, Majorität erfordert haben ~ sicher gewesen wäre. Um diese offene Niederlage zu vermeiden, trat »!er Ausschult seihst für eine Vertagung tler Meratmig ein. Diese Vertagung wurde angenommen, weil eine grobe An• zahl Gegner des Entwurfs glaubte, der Ausschub würde nach dieser Nietierlage den Entwind in seiner damaligen Verfassung überhaupt nicht mehr vorlegen lassen. Der Entwurf wurde au eine Kommission von 15 Mitgliedern verwiesen. Diese Kommission trat am 22, OWlvÄwT v. J. zur ersten Beratung /usanuueu. Sie inubtc hier zu ihrer Vcrwuhderimg erfahren, »lall der Ausschub des D.-L G.־M. sich seihst, aus e 1 g c n e r M a c h t v o II k o tu m e 11 h c i t, mit seinen ganzen 3(1 Mitgliedern der Kommission kooptiert habe! Damit stand das Ergebnis der Heraiuiigcu von vornherein fest. Es wurden nicht nur tlie reaktionären Bestimmungen »les dem Gemeindctage vorgelegten Entwurfes beibchalten, sondern es wurden weitere hinzugefügt, die dem Zweck der ganzen Aktion, »I e 11 *) Gcwib war es ״ein Teil von jener Kraft, »lie stets das Möse will und doch das Gute schafft“, welche den Ausschub des ״!).•I. ü.*H." zu jenem ver• traulichen Schreiben anstiftetc, das wir in unserer vorletzten Nummer wiedergegeben Unbeit. Denn mm bat man auch auf seiten der Opposition erkannt, »lab die Zeit zum Handeln gekommen ist. Das vor• stehende Rundschreiben des ״Komitees zur Wahrung der Interessen der kleinen und mittleren Gemeinden“ bildet den ersten Schritt dieser neuen Campagne. Ci e in e i u d e tag z. u c i u e tu willenlose u W e r k z e 11 g »I e s Ausschusses z. u in aclicn, noch besser dienen. Aus »kr Gestalt, die der Entwurf so angenommen hat, seien liier mit Rücksicht auf den Raum nur die Hauptpunkte angeführt: 1. S11111 tu r e c 111. Wahrend «las gellende Matul Vorsicht, dab!;eine Genieimk: mehr als 5 Stimmen haben Emu, stillen in Zukunft haben: Berlin.50 Stimmen Frankfurt a. M. , 27 ״ I Limburg ... 21 ״ Breslau .... 22 11 ״. s. f. 1) 0 r o IS g c m c 111 d e 11 würden zusammen über rund 2(10 Stimmen verfügen. Da dies noch nicht zur »Majorität reicht, soll »len li e nt e i n «I ever h ä 11 den, an deren Spitze wieder »lie 0 r o II g e m e i 11 »I e n stehen, ein bedeutend erhöhtes Stimmrecht /»erkannt Werde». Diese Verbände, zurzeit 12 an der Zahl, die nach »lern jetzigen Statut zusammen nur über 20 JO Stimmen verfügen, sollen in Zukunft jetle 5 10 Stirnmen erhalten, so »lab sic zusammen dann über 111 i n d e s t e 11 s 100 S t i in in e n verfügen würden. Die »I e m A 11 s s c b 11 s s e zur V e r f ü g u 11 g stehende sichere Majorität wächst dad 11 r c 11 a 111 r u 11 d 300 S t i 111111 e 11 ,111׳. Da aber atii'11 hiermit eine unbedingte Be• licrrschmig einer gut besuchten Tagung noch nicht völlig gewährleistet ist, so wurde die Bestinummg aus § I'J Abs. I, wonach als Delegierte für »len Gemeinde• tag nur Mitglieder der betreffenden Gcnieiiule wählbar sind, beilieliallen. Wir kommen hiermit zum zweiten I lauptpunkt: 2. B e sehr ä 11 k u n g des p a s s i v e 11 W a h I r e c h t s. Während es nach dem geltenden Statut »len Geiiteimlett freisteht, sieh ihre I)elegierten zu suchen, wo sie wollen, sollen künftig nur Vertreter /»gelassen werden, die selbst M i t g I i e »I e r »I e r b e t r e t f e n »I e 11 G e in e i 11 »I e situl. Mit anderen Wor• teil: Den kleinen G c in c i 11 »I e 11 ist es z. B. künftig nicht mehr gestattet, etwaige frühere Auge• Innige ihrer Gemeinde, »lie jetzt in einer (irolistadt wohnen, zu ihren Vertreter» zu ernennen, sondern sie müssen e i 11 e 11 Hel e g i e r t e 11 .1 » s ihrer Mitte schicken; da »lies aus Maugej au Zelt und (iehlmilteln meistens nicht möglich sein wirtl, so möble die M e 11 r / n h 1 »I e r k I e i 11 e 11 G e 111 e i 11 d e n künftig 1t 11 v c r t r e t e n bleiben. Doch auch hiermit erschöpft sich die Sorge des Ausschusses für Fcrnhnlttiug ietler Opposition von künftigen (iemeimlctageii iiocii nicht. Wenn »lie passive Wählbarkeit tler Delegierten in tler oben ,iiigegcbeiieii Weise eingeschränkt wird, so kann auch »Icr Ausschub nicht mehr wie bisher, selbst die Ver• tretuug der kleinen Gemeinden für .seine Getreuen in Anspruch nehmen. Es würden die Tagungen daun nai'li nnlk'11 hin als »•ine Versammlung erscheinen, aut der lediglich »lie Grollgeuiviiulcii und einige mittlere Gemeinden vertrete» sind. Das kann natürlich »lern Ausschüsse nicht passen, tler nach nnden hin »len Anschein wahren möchte, als sej auch in Zukunft nach »lern nligcüiulertcu Statut tler Bund die wirkliche Vertretung sanglicher Gemeinden. Es soll daher wie für tlie »Mitglieder des (iesaiutatisschusses tuul der l'rtiviiizial.iiisseiüisse so auch für die Delegiert c 11 »1 e s A u s s e 1111 s s e s tlie geplante Beschränkung «les iissiven Wahlrechts aufgehoben werden. Diese öumtii also auch künftig unbeschränkt seitens a Iler Ge 111 c 111 »I e 11 zu Vertretern ernannt wcnlen. W er s i 11 tl 11 u 11 »I i e s e Delegierten? Sic w erden jetzt 1111 »I a u c 11 k ü n f t i g v »j iii Auss e h 11 s s e selbst i 11 der i 11 m g e r a tl e gut* II 1111 k e 11 tl c 11 A n zahl er n a 11111. Dall tler Ausschub zu Delegierten nur Persönlich• keitcu erwählen wird, von denen er eine Opposition nicht zu fürchte» hat, ist selbstverständlich. Also mit anderen Worten, die Gemeinden können sieh .•mell kündig ntibcrhalh ihrer Mitte Vertreter suchen, aber mir s o 1 c 11 c , d i e tl e m Ausschüsse p a s s e n. Wenn sie das tun, dann ist der Schein gewahrt; der Ausschub ist tatsächlicher Alleinherrscher auf den Tagungen mul nach aulleii hin sieht es doch so aus, als ob noch die kleinen (lemeimteu vertreten wären. Die reaktionäre Gesinnung der Aussclmb• und koiimiissionsmelirheit zeigt sieh nicht mir in den Beschlüssen über Stimmzahl, passives Wahlrecht tuul Dek'gderlcnVorrecht, sondern noch schärfer tritt sie hervor in der N'iederstinunnug »Icr von der Opposition bei der Koiiimissioiisbcratmig gestellten Anträge: A h •׳ e l e U »t wurde der Antrag Apfel, Köln, wonach für »lie (iemeimletage «las passive Wahlrecht nicht mir «len Mitgliedern der einzelnen Gemeinden, sontkrn den Mitgliedern der in der gleichen Provinz vorhandenen Gemeinden /iistclien sollte, A b g v I e 11111 wurtle «1er Antrag aut Erteilung «les Stimmrechts au 2 Rabbiner und 2 Lehrer als Vertreter der Gvmenidc-Ver bände. A b g c I e h 111 wiinlc . «fer Antrag Loch-Selig• söhn, «len kleinen Gcmcimleii, tlie vom Orte «ler Tagung mehr als 15b km entfernt sind, die Fahrt• kosten '3. Klasse zu ersetzen. A b g e I e h 111 wurde der Antrag Loch, die Wahl «les Ausschusses künftig durch Proportion,!!•Wahl seitens .!Her Bumlesgciiieimlc» herbci/ufiilircn. Diese reaktionäre Gesinnung labt voraussehen, » all, wen» erst durch Aufnahme «los neuen Statutes der A'issclmll sein»• Alleinherrschaft auf den künftigen Gciuemilctageii erlangt haben wir«l, auch der Entwurf «■uh•!• /. w a 11 g s o r g a 11 i s a t i o n C ü r d i e p r c u b 1 s c h e J 11 «I e n 11 «• i t vvieilcr aus «ter Versenkung <1EUia!1cI1t. Dali dauut tler!*reiheit der dn/clncit Ge* mcimleii «las Grab gegraben sein würde, dab Vor. Steher, Rabbiner und Lehrer der kleinen Gemeinden in •eine volle Abhängigkeit seitens der Gewaltigen des D.-J. ().•11.-Ausschusses geraten würden, bedarf keiner weiteren Ausführung. Die llofftumg, ein solches Statut im offenen Kampfe <h1i'c)1/11l>1 »1;,׳«׳n, hegt «ler Ausschub selbst nicht. Er hat daher einen anderen Weg viugcschlagcn. Unter «lein I I. Dezember v. J. erging au sein» Vertrauensmänner ein Rumlsehreiben, worin er du ie ersucht, sich bereits jetzt »lic •Mandate «Icr benuh• barten Gemeinden für die nächste I agimg «les < »*:• meimlclmmlcs ansstcllcn zu lassen. Wahrend der Ausschub hei jeder Gelegenheit gegen den Unfug der Blanko-Mandate wettert, ver• sucht «r selbst, sich im geheimen Bl.iiiko-.Maud.gc zu verschaffen, für eine Sitzung, deren Termin noch nicht fcstsieht, leren Tagesordnung noch ebenso unbekannt ist, wie »ler Inhalt der Vorlagen, die aul ihr behandelt werden sollen. Ein solcher Akt politischer Unwahrhaftigkeit dürfte im öffentlichen Leben »ler deutschen Judeiilieit kaum zu verzeichnen gewesen sein. Unter «lern Schleier des Ge 11 e i m 11 i s s 1• s sollen also jetzt auch die kleine» und mittleren Gemcimleii eilige fangen werden für Bestimmungen, die sie /um Teil iiocii gar nicht keimen. Welch geringes Vertrauen muH der Aussclmb zu seiner eigenen Sache haben, wenn er »lie Zustimmung zu seinen Anträgen nur aut Schleichwegen erhalten zu homicn glaubt? Welche Unterschätzung der »M a c 11 t »I c 1 o 1 f c 1111 i e 11 e 0 M e i 11 u 11 g , «ler Presse und nicht zuletzt «les Gefühls «ler indischeu Gemeinden für Recht und Wahr- 11 e i t zeigt mcIi .!her auch darin, dab der Aussi'luill glaubt, aut solche Weise erschlichene Mandate wurden, auch uaeluteiu «k׳r Schleier gelüftet ist, muh ihre Gültigkeit behalten, im Interesse des D.-l. G.-B. ist es aul »las lebhafteste zu bedauern, «lall «he Aiissehih’liiiciiriiiii ui ihrer krankhaften Furcht vor dem Verluste ihn•»׳ »Macht zu .Mitteln greift, die von vornherein lorlblciben mühten. Im Bcuubisvin »les ganzen Unrechtes seines Sc.iriltcs hat der Ausschub flehentiieli gebeten, dieses Ruudseiireil.eu .11, ״, ireng vertraulich“ zu be• handeln mul dcmincli hat es, aus gciccliicr Empörung über »lie hier nugesoimcne Vergewaltigung, seinen Weg zu uns gefunden. Sache »ler kleinen und mitt• leren (iemeiiuic» ist es mm, dieser Lockung, jetzt schon ein ,Mandat an,/iistclien für «len noch gar iiiclit einberuieuen nächsten lieineimlelag, kräftig zu widerstehen. Wo aus Unkenntnis der Sachlage »lie Ucbvr• traguug eines Milchen Mandates, tlie ja au und für sieb ungültig wäre, bereits erfolgt ist. bitten wir um ihre sofortige Widerrufung und »Mitteilung an unser Komitee. Wir werden auch aut »k'iu nächsten (iemeimle• lag »li»' luteress»•!! «ler kleinen und minieren Ge* meinden in der gleichen festen und energischen Weise wie bisher vertreten. Wir bitten aber dringend, jetzt allen Lockungen, du• von seiten des Ausschusses und seiner I raunte erfolgen, zu wiilvrstehcii. Sobald die Beschlüsse der Koinmbdon in definitiver Form vor• liegen das Protokoll der zweiten Sitzung ist zur Stunde noch nicht erschienen; ein eingesetzter Unter• ausschub, der die Befugnisse der Delegierten regeln soll, hat überhaupt noch keine Sitzung abgehaltenI ־ mul die Linberiifung »les nächsten (ie• 111«i11<lct.1g»׳s erfolgt ist, werileii Wir zu diesen Be• schlossen Stellung nehmen. Inzwischen aber ruhten Vir die dringende Bote au Sie, uns »hircli Uiiter/cicliumig un«| Rücksendung »ler einliegenden Kalte zu ermächtigen, Sie in dieser Angelegenheit aut dein Laufenden zu halten und auch Ihnen /. Z. Vorschläge betreffs Vertretung Ihrer Gemeinde aut «lein nächsten (lemcuulctagc zu machen. M a ז t i jur. M a W 1111 e I m B ä h r, Karlsruhe i. B. L r a e 11 k e I, Kaufmann, Breslau. | >r. K o I I e 11 s c h c 1 , Rechtsanwalt, Posen. Dr. in» Rubens, prahl. Arzt, (jclscnkirchcu. N. Bai b erg er, Disir.-Rahhiiicr, Wür/lmrg. Koninivr/i» rat Frankel, Kgl. I Liudelsrieiiter. .München. I J»tu L eit manu, Schriftsteller, Berlin. Iw. 1,1?*«',״ ״ ° *V ,1<.1t,l'״.1״u1, Berlin. Dr. Ball freu״ Rabbiner. Irier. Bruno Galewski, Kaufina Berlin. Adolf Lew erst off, lloevter med. Sn well er, Breslau. J. S. Bin׳ I lambnrg. Dr. Grade nwitz, Prot. Dr. U a r I L e w i n , Berlin. I Icnlclhcrg. Dr. B r a »I«׳ r, hausen. Dr. S. Uro״ «• in a 1111. Ur. jur. A. Loch. Rechtsanwalt. Berlin Arzt, Tarnowitz. Dr. mal. C״lv.,rv Posen. A. »M o r 11 z A. 1. W. l Bauki , Rabbiner, l'arnowi I >•־. phil. J. S i ווו o Rabbiner, Heck In Rechtsanwalt, Beil Dr. Sl a 11 prakt. r\ U r u n e b a 11 m , Fabrikant, Nuriib« L oeb. Verlagsbuclihändler, Berlin. V!';1 1,1'*! * ״,״ . Kreisvorstelier, . .! Dr. (..! rieb ach, Rabbiner, Lübeck. Dr. phil c S1 ־ r;,"kf‘lr!•י• •"• J u I i u s L o e w , 111 a I , I ahriMicsitzcr, Eseln« ege. | a c «> b S t f a 1 L rank tun a. »M. Joseph C h ., i m , Knufm, Benin. Dr. M. J ״ e o h so b 11, Rabbiner, (ine tLC %■ C f "י' י L ° tf >־ > Bankier, Rawit j r. I ,11111 c n \v a 1 d , Rechtsanwalt, I lamburg. rr,'kl‘;J'״: R.ahl'ilK־rt׳ Kicl• Ur. med. Kn Hu ,;1l; Ar״»־•« < •'׳dHirg. | )r. jur. M j c!, a c! <U c v Rechtsanwalt, Berlin. Sigfried Wiener K Kt *׳׳;•"׳:'״• f >t ' > •A r A• :״ ,״ ״Ä■ Dr " r K ׳ 1 ״ c "st 0 1" Kreisvorste 1-Miivwgc. Dr. Eugen »Mittwoch, Profcs