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Jüdische Rundschau · 1912-01-05 · Heft 1 (5.1.1912) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 1 (5.1.1912)
Date
1912-01-05
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1 JUEDISCIIE RUNDSCHAU Seite 3 Möglichkeit einer Förderung der Industrie durch die zionistische Organisation mir bedingt sieht. Dagegen kann die Organisation viel für die laiiilwiilschaltlkhc Entwicklung tun, und hier hat sie viel getan. Die Anregungen, die von ihr nusgehen, und die Auskünfte, die ilire Institute zu geben imstande sind, die Kredite, die sie geschaffen hat, das alles hat zweifellos auf das jüdische Leben Palästinas in einer Weise eingewirkt, wie man es noch vor nicht zu langer Zeit nicht zu hoffen wagte. In der weiteren Debatte kamen eine Reihe von Kennern des Landes zu Wort, die entweder wie l)r. Zimmermann eine Fülle praktischer Anregungen speziell für die industrielle Kolonisation gaben', oder aber wie T r i c t s c h gegenüber der von den beiden Hauptrednern des Abends vertretenen Hevor/ugung der groben Unternehmungen, die seiner Ansicht nach kolonisatorisch viel gröbere Wirkung der organi* sierteu Klein• und I leunindustrie wie der iiiten• sivsten Landwirtschaft betonte. Diese buten seiner Ansicht nach die besten Möglichkeiten für die Niederlassung zahlreicher Arbeitskräfte bei verhält• nismäbig geringer Kapitalaufwendung. Wilhuschewitsch übersehe diese Art von Industrien fast ganz. Prot. Warburg hingegen verallgemeinere zu sehr die Schwierigkeiten, «he sich aus den Zollverhaltnissen ergäben, ln der Spifzenindtistrie, in der Zigaretten• falirikation, in der Uhrcuindustrie, in der Stickerei, im Kunstgcwerbe, in der Seidcnindiistrie mul /war in i e d er ei n z e 111 e 11 dieser Branchen konnten in Palästina (ebenso wie in anderen ganz k le i nen Ländern) Zchntauscnde lohnenden Erwerb finden, ohne «lab jene Lin wände hierbei Geltung f.mden. Aber auch unter den ״schwereren״ Industrien seien viele, bei denen beute schon die Schwierigkeiten überwunden werden konnten. Allerdings sei dazu ein besseres Verständnis der Möglichkeiten nötig, die das spezielle Land und «las spezielle Volkseleiueut bieten, und auch der Drang, diese Möglichkeiten a 11 s 1. uu fitzen. — Wo der Wille fehlt, sei es leicht (icgengriinde zu finden, wo der Wille vorhanden sei, lieben tlie scheinbaren Gegengründe sich leicht genug widerlegen. ~ Die überragende lledeutimg der Installicrimg auf Grund kleinster Mittel werde immer noch übersehen, obwohl nur auf dieser Basis eine Einwanderung gröberen Umfanges erfolgen könne, in der für weitaus «Me meisten die Existaizbereehti• gung des Zionismus liegt. So gab auch dieser Abend den Zuhörern eine Fülle von Anregungen, die sicherlich uacliwirken werden. Es dürfte in Deutschland nicht so oft möglich sein, ein solches Forum von Kennern der Verhält• nisse und Freunden des Landes zu wirksamer Aus• Sprache zu vereinigen. Die beiden Palästinaabeudc des Zionistischen Vereins West-Berlin boten einen leben• digen Beweis dafür, welche Fülle von Problemen die praktische Palästinaarbcit, in die wir in Wahrheit eben erst eingetreten sind, uns bieten. Die zionistische Organisation wird genug zu tim haben, wenn sie sich in der nächsten Zeit der Klärung dieser Fragen widmet. Sitzung des Central-Comites der zionistischen Föderation Misrachi am Montag, den 25. Dezember, und Dienstag, den 26. Dezember 1011, in Hambui^, Logcnhcim. Anwesend: vom Central-Bureau: die Herren Dr. Franck, Rechtsanwalt David uitd Referendar Möller, vom Central-Comite: die Herren Rcdnk• tcur Berlin, Berlin, Ruhen Golm, Antwerpen, Albert Ellern, Nürnberg, S. Juroviez, Berlin, Dr. Wilhelm Lcwy , Cliurlottenhurg, Zahnarzt Rot 11• Schild, Lübeck, Moritz. S. Wolff, Hamburg und Herr Magnus als Sekretär. Von den Herren Dr. J c r e m ins, Posen, Hermann Struck, Berlin, S. Wolff, Antwerpen, Rabbiner Reines, Lida und Rabbiner Fischmaim, Ungerii, waren schriftliche Meinungsäußerungen zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung cingetroffcn, die zur Kenntnis des Gen• tral-Comitc-s gebracht wurden. Von den Herren Rabl». S c h m c I k c s, Przcmysl, I I. F a r b s t e i n , War• schau, lagen telegraphische Begrünungen der Central- Comite-Sitzung vor. Zu Punkt 1 der Tagesordnung berichtete der Vorsitzende über die bisherige TUtigkcit des Zcntral-Burcaus. Das Zentral-Bureau hat seine Tätigkeit nach der Berliner Konferenz vom 10. September 1011 aul'ge• nominen und sich sofort mit sämtlichen zionistischen Institutionen in Verbindung gesetzt. Gcmüli dem Beschlüsse der Konferenz ist das' Zentralhureau mit dem Engeren Actions*Comit«5 in Verband• Jungen über die zur Sicherung des Punktes II der Kultur-Resolution des X. Kongresses zu treffenden Mannahmen getreten. — Die vorläufigen Abnmchungen wurden dann von der Sitzung des G. A. C. am 4. bis 7. November 1911 in Berlin genehmigt. — Die Beschlüsse der G. A. C.-Sit/ung sind bereits ver• öffentliclit worden. — Im übrigen verbreitete sieh der Bericht über die Tätigkeit des Zcntral-Burcaus in sämtlichen Lindern, ts wurde mitgeteilt, «lall in Berlin eine A g i t a t i o n s Z c n t r a I e unter Lei• tung des Mitgliedes des C. C., Herrn Rabbiner Dr. Wilhelm L c w y, in Rußland ein L a n d c s - C o nt 11 e unter dem Vorsitz des Herrn Rabbiner Reines in Lida, in Jaffa ein La nd cs• Co m i te• unter Lei• tung des I lernt Lli.ihu K a 11.111 o in Jaffa, eingerieli• tet worden sei, und daß die Zentrale für Galizien, wie bislu't, unter der Leitung des I lernt M. Hoch• m a 1111 in St.mislau sielte. In dein Bericht konnte konstatiert werden, daß in sämtlichen Ländern die Tätigkeit in vollem Umfange •lufgcuoimncn worden ist, daß auch in Ungarn, wo die bisherige /.cuir.ih• sieh aufgelost hat, neue Verbimlungai augekmipfl worden sind, mul daß in sämtlielien Landern große Arbcilsfrcndigkeit herrsche, so «laß zu erwarten ist, daß die Tätigkeit in der lau• fciiden Koiigrcßpeiiude i'efricdigcmlc Resultate er• zielen werde. - Ls wurde sodann mitgeteilt, daß die einzelnen Laiidcs-Coinites, Vertrauensmänner und Ortsgruppen über tlie•, durch das vom Kongreß aiigeiiomnuiie Orga• nisatioiisgstatut, veränderte Sachlage unterrichtet und insbesondere aut die sofortige Propaganda für tlic Sehekel• und Maß-Eingänge hüigcwiescii worden seien. Hinsichtlich «ler übrigen latigkeit des Zentral• Bureaus wurde auf die zu den einzelnen Punkten «ler Tagesordnung zu erstattenden Berichte hingewiesen. Zu Punkt 2 der Tagesordnung referierte Herr Redakteur Berlin, Berlin, über die bereits ver• einbarte Gründung der Misrachi• Kultur-Gesellschaft und legte die Grundzüge dieser Gesellschaft dai. Aul Antrag wurde ein Komitee ans *י Mitgliedern mit dem Sitze in Berlin gewählt, das die Vorarbeiten für tlic latigkeit «!er Kultur•(lesellsehaft zu treffen bat. Zu l'imki i der Tagesordnung berichteten die Herren Moritz S. Wolff, Hamburg um( Referat• ] «l.ir Möller, Altona, über ihre, 1111 Namen des G. G., in Frankfurt a. M. gepflogenen Verhaudlun• gen mit dem 1' a c 11 k ווו ס o 11 i S c h u I G o m i t e , deren Resultate auch bereits veröffentlicht sind. — Zu diesem Punkte wurden aus «ler Mitte des G. G. verschiedene Anträge gestellt, deren Ergebnis im Inter• esse der Sache vorerst auf Beschluß des C. C. ge• heim gehalten werden soll. Zu Punkt I der Tagesordnung wurden die vom Zentral-Burean vorgeschlagenen Herren in das Ccntral-Comltö kooptiert. Das Central-Comite besteht danach aus folgenden Mitgliedern: Dr. L. Franck־■, Rechtsanwalt David, Referendar Möller vom Zentral-Burean, Rabbiner Aroiisolm, Kiew, Rcv. A. M. A-hiiisky, Pitlsburg, Redakteur M. Ucr•!in, Berlin, Rabbiner S. Blum, Posen, R. Golm, Ant• werpen, M. Duff, Jassy, I f. Parbstcin, Warschau, Rabbiner Fischmamt, Ungern, Dr. L. Frankel, Kopcn• hagelt, M. I foehmaiin, Stanislatt, Dr. Jeremias, Posen, S. Jurovicz, Berlin, K.ihaue, Charkow, Eliahu Kahano, Jaffa, Rahhiiter Dr. Wilhelm Lcwy, Charlotlenhurg, S. Meisel, Jaffa, Dr. Mithin, Antwerpen, Rabbiner Dr. Nacht, l'ocsaui, Dr. Pinkhof, Amsterdam, Rabbiner Reines, Lida, Zahnarzt Rothschild, Lübeck, Rev. J. L. Shire, Gnpetown, Rabbiner Schmelkes, Przeinysl, Morilz. S. Wolff, Hamburg, S. Wolff, Antwerpen. Zu Punkt 5 der Tagesordnung referierte I lerr Referendar Möller über die mit «lern Jüdischen Nationalfonds gepflogenen Verhandlungen zur Begründüng einer Gartenbau-Kolonie in der Nahe von Jerusalem. Es wurde beschlossen, daß das Zentral-Bureau in Verbindung mit einigen vom Ccntrai-Goiiiitc gewählten Herren die Angelegen• | heit wcitcrbcarbciteii und möglichst beschleunigen solle. Zu Punkt ü der Tagesordnung wmde über die von Herrn Dr. Jeremias, Posen, schriftlich nieder• gelegten Grundsätze bezüglich «ler Stellungnahme «les Misrachi zu den übrigen geset/cslrctieii Organisa• tioucn eingehend gesprochen. Zu Punkt 7 der Tagesordnung referierte Herr Rahhiiter Dr. Lcwy, Charlottcnburg, über die Tätig• keit der Agitations-Zentrale. Es wurde beschlossen, daß die Agitations-Zentrale Herrn Kantor Blitz als Agitationsredner für Deutsch• latul zu gewinnen suchen sollte: es wurden hierfür zunächst für ein halbes Jahr die notwendigen Mittel zur Verfügung;gestellt. Alsdann referierte I lerr Dr. F r a 11 c k über die mit einem bestellenden Organ gepflogenen Verhandlungen zur Gründung einer offiziellen misr.iehistisehen Zeitung. Es wurde beschlossen, vorläufig diese Ver• hamllttugcit aut sich beruhen zu lassen und Versuchs• weise tlic Herausgabe einer 14 tägig erscheinenden Misrachi-Korrespondcnz ins Lehen zu rufen. Das ZentraMUtreau wurde mit «len Vorarbeiten hierlür bc• nuftragt. Bezüglich der Organisation und Propaganda wurden die von Herrn Rabbiner Dr. Lcw׳y gestehteil Anträge einstimmig angenommen. Zu Punkt & der Tagesordnung wtirilen die Herren Dr. F ranc k und Dr. J e r e m i a s zu Delegierten in das Zionistische Central-Comite gewählt. Zu Punkt 0 der Tagesordnung wurde eingehend über die dem Zentral-Burean zur Verfügung zu stellen- «len Geldmittel gesprochen. Es wurde konstatiert, daß über die Richtlinien der zu leistenden Arbeit volle Einigkeit herrsche. Die Sitzung wurde am Dienstag, den 26. Dezenibür 1911, nachmittags 4*/a Uhr geschlossen. III. Parteitag der VVcstöstcf rclcliisclicn Zionisten Am 25. und 2(1. Dezember haben die Zionisten Wcstüslerrcichs in Brunn ihren III. Parteitag abgehalten. Das I laiipteigelnüs der Tagung ist ein ge•' wMÜigcr organisatorischer Foi!schritt, der für unsere (icsaii.uiiga.iisation von einschneidender Bedeutung ist, und auch «las Interesse unserer deutschen Zi,> lüsten im vollsten Maße verdient. Von mm ab gibt cs in Wesiöslerreieh statt des Iomii Vab,indes dreier I )!strikte eine e 1 n i g c w e s t o s t c r r t• i c h i s c I! e Landsmannschaft. Die Gefahr der spezifisch öucricicilischcli Form «ler Zersplitterung, die in unserer zionistischen Organisation platzzugrcifen «Irolite, ist iiuiiimhr ein für allanal abgew.iiult. Durch die Anw.־! enheit «les Herrn Rechtsanwalt Dr. Ilantke vom l . A. und «les Parteisekretärs Kurt B I u m e 11 f e I <1, konnte die Ueberemstimimmg unserer weslösterreiebischai Freunde mit den An• sichten der Parteileitung in erfreulicher Weise lest, gestellt werden. Die Tagung, die von 160 Delegierten besucht war, wurde vom Präsidenten, Adolf Böhm, mit einer hebräischen Begrüßung eröffnet. Ilier.itil legte lleir Böhm in einem wahrhaft st.1alsn1ä11nis«T1a1 Exposee die Aufgaben klar, die der Erledigung harren; er wußte mit unübertrefflicher Klarheit tlic Prinzipien zu umschreiben, deren Bc• folgung das Leben und Blühen der zionistischen Idee und «ler zionistischen Paria bedeutet. Die Rede, tlic eine bedeutungsvolle offizielle Kundgebung dar• stellt, wurde oftas von stürmischen Zustinumingskuiidgehuiigen begleitet. Nach ihm nahm Dr. Ilantke, stürmisch begrüßt, das Wort. I r betonte, wie sehr die nette Leitung aut tlie Mitarbeit eines jeden Zionisten rechne. Sic erwarte von ihren Anhängern nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch neuen Geist, neue Ideen und vor allem eine festgefügte Organisation. Aus diesem Gesichtspunkte heraus wünsche er dem gelauten Werke der Einigung in Westösterreich von lerzen ein gutes Gelingen. Das R e f e r.n t u h e r «I i e () r g a n i s a t i o n s f r a g e erstattete I >r. Emil M a r g 111 i c s. Er stellte die Prinzipien fcsi, «lie die triiehlbare Arbeit der westösterrachischai (Rg.iiiis.itioti ermöglichen, die Unterordnung der Distrikte unter das Zentralkomitee mit «lau daraus folgenden Recht des freien Verkehrs mit «len einzelnen Vereinen. Nachdem sieh 1101*11 mehrere Redner für die• Einigung erklärt hatten, trai eine emstundige Pause ein, wahrend deren in einer Einigungskommission, unter dem Vorsitz Dr. Hautkes, verhandelt wurde, und die «las oben erwähnte erfreuliche Ergebnis zeitigte. Den 1. Vcrhandlungstag beschlossen die Wahlen in das Zentralkomitee. Die von den «bei Distrikten präsentierten Kan• iliuatat wurelen einstimmig gewählt. Unter jubelndem Beifall des Zionistentags wurde• in gesondertem Wahlgang zum Präsidenten des Zentralkomitees Adoll lio lim gewählt. Der 2. Verliandlimgstag wurde mit einem Referat des Herrn Parteisekretäre Kurt Blume nfeld eröffnet, das die Lage des Zionismus nach dem 10. Kongreß in eingehender und tiefgründiger Weise behandelte. Daran! wurde der folgende Antrag, den Dr. II. mlke dem Parteitag im Namen des E. A. G. vorlegte, nach kurzer Begründung und Befürwortung eins t i m m ig angenommen; ״Der III. we-tösterreichische Ziouistaitag ma«*ht es «lern naigewaliltat Z. K. zur Pflicht, «las A. C, in «ler Ausgestaltung des Zenlralfonils des zionisti• scheu A. G. mit allen Kräften zu unterstützen.* In den Zeutralausschuß wurden die folgenden Herren delegiert: Maren Dr. Emil Margulics, Dr. E. Zweig, Gustav Finzi,!,rot. Engel, Ersatzmann; Ob..lug. Stricker, Dr. Eichtwitz, Die Naclimittagssit/.ung brachte ein Referat des Herrn Dr. Ehrlich über die ״n a t i o 11 a I c n Aufgaben der ö s f er r c i c h i s c h e 11 J 11 «I e 11**. Den Niederschlag seiner Ausführungen bildete die folgende Resolution: 1. In Uebereiiistimiiuing mit den Beschlüssen des Krakauer Parteitages vom I. Juli 191X1 begrüßt der III. westösterreiehisebe Zionistentag die nationaljiiüi• sch«: Betätigung «ler Juden auls wärmste und erklärt: Da bei den gegenwärtigen in Oesterreich berschen, den Verhältnissen ein politischer Zusammenschluß da österreichischen Juden ant nätionaljüdischer Basis ge• eignet ist, dieselben wirtschaftlich und moralisch zu stärken, ihr Volksgefühl zu kräftigen, ihre Bczichun• gen zu den übrigen Völkern zu klären und aut «Jinc gesundere Grundlage zu stellen und insbesondere tlic Anerkennung der nationalen Existenz des jüdische« Volkes und dessen volle Gleichberechtigung unter den übrigen Völkern durch/uset/cn, so erscheint ein politischer Zusammenschluß der österreichischen Juden als ein wichtiges Mittel zur Erreichung des zionistischcn Endzieles. 2. Ein solcher Zusammenschluß kamt jedoch nur dann dem zionistischen Endziele forderlich sein, wenn er aut rein nätionaljüdischer Basis erfolgt. 3. Der westösterreichische Zionistentag begrüßt daher die Wirksamkeit «les ״Jüdischen Nationalereines für Oesterreich“, welcher einen derartigen Zu• sammenscliluß darstellt, und fordert jene Zionisten, welche sich innerpolitisch betätigen wollen, auf, in

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