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Jüdische Rundschau · 1911-12-08 · Heft 49 (8.12.1911) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 49 (8.12.1911)
Date
1911-12-08
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 49 Ich bitte Sic, diese Berichtigung in der dies• wöchigen Nummer Ihres Blattes /u veröffentlichen, liehen. •Hochachtungsvoll % , l)r. Apfel, ־ ־ ' Kcclitsa (1 , Erster Vorsitzender des Verbandes der jüdische» Jugend vereine Denlsclilamls. Die leistungsschwachen Landgemeinden t ns wird geschrieben: * ' : I lerr Dr. Arthur K n 1111 stellt in der letzten Nummer der ״J. R." Betrachtungen über , Das Schicks.ü •ler jüdischen Landgemeinden" tm mul kommt zum Schhisse seiner Ausführungen zu dem Vorschlag, dalt im Interesse der immer mehr an Einwohner wrlie• re:־dcn Landgemeinden die Wegzichende.i noch für c'nc Rc'hc von Jahren an die 1 leimatgemeinde die Steuern ciriichten sollten. Die Anregung ist meines Erachtens ja recht gut gemeint, aber, praktisch kaum dtirehführ* im׳, da die Veranlagung der Steuern in den jeweiligen l.ämlcrn nach Lamtesgesetzen geregelt sind mul der V'-r-chlng ohne Acmlcrung dieser.Gesetzesbestimmung k. i'iu zur Ausführung gelangen kann, Wie schwer e: v Aendcruug der Judengesetze der betreffenden 1!« .tschen Einzelstaaten ist, das beweisen z. B. die V׳'gange in!1reullen mul Bayern, wo seit langem eine 1' wegung im Hange ist, ohne bisher, zu einen» greif* l'.rcn Erfolg zu gelangen. Und wie ist es erst in den 111!!!scheu (»•enzlandcni, wie Elsaß, Baden, wo eine g:!»ße Anzahl von Landbewohnern nach der Schweiz iiiersiedclt? Wie denkt sich Herr J)r, Kahn hier die Austülmmg seines Planes V In Bayern z, B. Dt heute noch das Jmlengesetz \״n 1813, also von vor nahezu 100 Jahren, in Kr,alt, tl!s zwar in verschiedenen Punkten in späteren Ke* gicrungsentschlieüiingci» etwas modifizieit wurde, aber in der Hau|1tsocl1e noch in Geltung ist. Danach regelt jede Gemeinde ihren Etat bzw, ihre St.niervcrhiilt• uissc selbständig und es tnüftton, um der Anregung des Herrn Dr. Kahn gerecht zu werden, alle Gemein• den Bayerns auf ein gleiehgeartetes Steuer-Statut sich einigen, Ebenso wäre es in Preußen mul;unteren Bundesstaaten — ein Verfahren, dessen Durchführung, wenigstens für eine Reihe von Jahren, direkt 1111* möglich erscheint. Es mülftc denn sein, daII sich •1 c Gemeinden freiwiü g dem Kahnsclien Antra:׳ unter* werfen würden — und das ist erst recht wieder kaum denkbar. Was aber den Lamlgcineinden helfen könnte, das wäre in den einzelnen Ländern die Gründung von Zcntralkasscn der jüdischen Kultus* 5eine indem In Bayern ist man z. B. ernstlich aran, eine Revision des Judengesetzes in die Wege zu leiten, und wenn nicht von mancher Seite dieser Frage so viel Schwierigkeiten gemacht worden wären und noch gemacht werden, dann wäre man da sicher schon weiter. Herr Dr. El. Straus, einer der Referenten der vom ״Lnmiesvcreiii für israel. Kultusgemeinden in Bayern" eingesetzten Kommission 11.1t in den von ihm entworfenen Grundsätzen für eine neue gesetzliche Regelung d r Verhältnisse der jiid, Religions-Ge.serschait in Ravern 11, a. folgenden Passus aufgestellt: ״Zur Unterstützung leist׳ ngssihwncFcr Kultusgemeinden des Küngreiclis Bayern mul zur Schaf* fuug eines gemeinsamen Pcnsoiisfonds für die den Rabbinern und’Religlonslelirern des Landes gesetz* lieh zustebenden Pensious.־u!srr!iehe wird eine Zcntralkassc der jiid. Kultusgenieinüen Bay* erns gebildet. Der Zcntralkassc wird, als einer öffentlichen Stiftung die Rechtsfälligkeit verliehen, Sämtliche Kiillii-gcmclmlen find verpflichtet, nach einheitlichen Grundsätzen im Verhältnis ihrer j.ilir* liehen Steiiereingängc zur Zentralka.-se b.izutragcn. Jedoch dnrt ein Jahresbeitrag von mehr als 10״״ der Stcuereingänge n'chl bcampuid t wer,len. Als leistungsschwache Gemeinden, denen ein Au'priuli auf Beträge aus der Zcntrnlknssc /listeht, sind in der Regel mir solche Kultusgemeiiide״ a11/11s.־l1e11, die bei Erhebung von Kultussleuern in der Höhe von 50«o der direkten Staatssteuern nicht in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen und den Rab* binern und Re'igioitslelirern oder deren Hinter* blicbciien den gesetzlichen Mindestgehalt und Ruhe* gehalt oder das gesetzliche Witwen* und Waisen• gcld zu gewähren. U. s. \\\" Aut dieser Ortind'agc liehen sieh die finanziellen Verhältnisse der Landgemeinden am besten regeln. Jvri. f Der ״Israelit" beschäftigte sich jüngst in einer längeren Arbeit mit dem bekannten Buche ״Der J ׳' n t c rg a n g d c r deutschen Jude 11". Da das Blatt dem Autor das Wort zu einer Antikritik ver* wehrte, glauben, wir ihm das Gastrecht in unseren bpalton nicht versagen zu dürfen. Erwiderung. . ln einer' Ihrer letzten Nummern wird Herr Dr. •H’gali als ein Wissenschaftler gefeiert, der meine Zerschmetterung im ״Deutschen Reich" vollbracht hat. 8c1t Ende September korrespondiere ich schon mit der Redaktion dieser Zeitschrift, die mir jedoch nur einige Worte gegen den 12 Seiten langen Angriff gönnen will; fei» weih, dafi auch andere Blatter diesem Streite nicht hold sind, und um dieser Entgegnung die Aufnahme zu sichern, greife ich wahllos nur einen I unkt der Scgallschcn Kritik heraus, an dem ich die wissenschaftliche Kritik zeige. Es handelt sich um die wissenschaftliche Darlegung der jüdischen Mortali* tat in Deutschland, Herr t>r. Scgall schreibt: JUEDISCM 1• RUNDSCHAU Seite 583 1009') Ein letzter CJ1• u n d d a für, d a ii d i e Sterblichkeit der u de 11 niedrig ist, i e g t in d e r E i 11 w a 11 d e r 1111 g. . Man denkt heim Rückgang de;‘ Steiheziffer Z1in1cl.it an die sanitären Verhältnisse midi berücksichtigt nicht, dalt hei de! Juden wesentlich die Einwamlcrun ׳ von Leuten in produktivem Alter eine Rolle sjii.üt, in einem Alter, wo die Sterhewahrsclieiiiliehkcit eine geringe ist.... Die Einwanderiingshe* * völkeamg hat den Vor• tcיו, dalt sie durch die Masse der jugendlich• kräftigen Personen, svei* che herheiströnien, die Sterbeziffer Im ganzen!:e.-nliili U;IU .,. 19IP; Thcflhahcr übersieht, dalt die Einwanderer die S.crblidikeit erhöhen. Denn nicht immer sind es holt die im kräftigsten A.ter stehenden Personell, welche einwamlerii, sou* dem z. T. geht die Ein* Wanderung familienweise vor s'eli, so dalt Kinder und ,alte Leute, welche von der 8tvib'icl1keit mehr bedroht sind, zur Masse der Einwanderer gehören. Daher kommt es,' dalt die Sterblichkeit der deutschen Juden׳■ in Deutschlandin d c n t e t z t e u •Jalirfimftcn bei weitem nicht so ah* genommen hat, a's man hätte erwarten diir* fcu.... Jedes Woit hierzu ist zuviel, meine längst gedruckte Arbeit, hernu<geg:be11 von de r HygieiiC'Äusstellung 1911 über die Mortalität der luden,’ wird bezeugen, dalt ich über die Kritik eines Dr. Segah erhaben bin. Sie richte! sich wollt. nach obigem Beispiel von selbst. Uebrigcns wird men erstes nach meiner Rück* kehr nach Berlin sein, Herrn Dr. Segall zu einem öffentlichen Diskurs clii/uluden. Ich werde daun mit ihm gründlich abreclmcn. Ergebenst! Dr. mcd. Felix A. Tlicilhabcr. i VOM M1LF5VCRCIHI In der letzten Sitzung des Gcschäflsfülirendcii Ausschusses des I liifsverclns der Deutschen Juden gedachte der Vorsitzende, Herr Dr. James Simon, zunächst in warmen Worten der seit der vorigen Tagung dahiiigcscliicdcueii Mitglieder des Cenlnl* Coniites des Ililfsvcrcius, der Herren Geh. Medi* /. i 11 a I r a t Professor 1 > r. Senator, Rah* hiner Dr, Vog e Is t c i n S t c 111 n mul Emil Wasser m a n 11 * 11 a m b e r g. Die Organisation des I lilfsvcrcius erfuhr durch Zmvalil hervorragender, speziell für soziale!'1Jr.-nr.ge sich interessierender Persönlichkeiten eine wertvolle Stärkung. Herr Ludwig Schiff* Frankfurt n. M, und Frau Direktor May* Berlin als erste Dame wurden in das Central* Comite kooptiert. I Icrr R a b b i 11 e r D r. N o b e I l: r a »1 k f 11 r t a. M. winde in die Schnlkommisshm gewählt. Die Beratung galt im wesentlichen den Bildgets für das Schul werk, die eine erhebliche Steigerung gegen das Vorjahr erfahren haben. Die Mehr׳Kosten erwuchsen insbesondere durch den weiteren Aushau einer Anzahl Institute des I lilfsvcrcius in Jerusalem, Jaffa, Haifa und S aloniki, umfassende organisatorische Verbesserungen, Heran* zielmng neuer tüchtiger Lehrkräfte, Einführung des I Iai1dlei1:*׳keitsiinterrichts in Palästina usw. Das Desamtbudget für das Sclmlwcrk belauft sich für das Schuljahr 1911,12 auf rund 2000;!() M., wovon ca. 155 ()()!> M. auf Palästina und ca. •15 003 M, auf die europäische-'I* ii r k c i, B11I* garien, Rmmänien, Galizien entfallen. SehlielSlieh wurde noch über das 11 i I f 8 w e r k zugunsten der Opfer »ler Rramlkafastrnphc in Kon* s I a 11 ״ 111 ז p e I und die weitere (lesla’lmig des r 11 s•s i s c 11 e 11 IJ i I f s w e r k s, speziell «ler Aus* w a 11 d e r e r f ti r s 0 r g e , beraten. AUS D6N 6e/4e1ND€M CharluUcnburß. Das Studenten• und Jugend* heim, Kiiesebcckstr. 5, erfreut sich immer steigender Beliebtheit, besonders unter der studierenden Jugend, und wird initiier mehr zu »lein, was es nach dem Willen seiner Gnuul er werden sollte: Ein Mittel* punkt jüdischen Lehens in »ler Uciehshauptsludt. Mail »larl mit Recht erwarten, daß die Bedeutung «!es jungen Unternehmens uodi weiter wachsen wird, je mehr die Kenntnis davon in weitere Kreise »Iringt. Es entbehrt sicherlich für iiieinamleu eines gc* wissen Reizes, eine Stunde in den gemütlich«?!» Riiu* men in der Knesehcckslrallc zu verleben. Da siebt inan in zwanglosem Verkehr Juden ans aller Herren Länder, die an den verschiedenen Hochschulen in Berlin studieren; auch «las schöne Geschlecht ׳ ist ~ allerdings leider noch wenig zahlreich ver* treten. Schon hat sieh eine kleine Schär•von Stamm• gasten gebildet, die immer wiederkchrgno, Krebse, die sonst nur allzugern aneinander vUrbcMsehen, treten ') Die Arbeit, (liier die ,Juden Münchens von Dr. Jakob Scgall. ׳ . J* ׳.׳,׳ ׳ •■•־■■• ־׳ J) Die Kritik im Deulf.chcn ׳Reich von Dr. Jakob Segall. ' liier ciuaiidcY. näher. Man illt zusammen, tauscht seine Meinungen aus, »rillt 'sieh im gemütlichen Lese* zim»m:r, spielt vielleicht , aiich eine Partie Schach. So lernt mau einander kciinen und verstehen. M:«n niL'fkl schuu )cl/l etwas voll der grollen iiatHin.ilcit ־ und so/i.i'eii Bedeutung «ler Gründling.• Eine Hoffnung der Stifter aber hat sich bisher mir in allzu geringem Malte erfüllt. Noch halten sieh besonders «l;e Angehörigen lies Kaufmanns- Standes dein" Jugendheim fern. Wollen sie hinter den Studenten Zurückbleiben? Die Benennung ״mensa aeadeuiica", die vielfach gebraucht wlr«l, sollte doch nieniamleii iire iiiaclieu. Das Jugend•' und Studenten• heim soll ein Heim sein «ler jüdischen. Jugend, und zwar «ter gesamten jüdischen Jugend. Und noch eins, worauf immer und immer, wieder hingewicscn werden mul!, weil vielfach in dicscr..Mm• sicht falsche Ansichten verbreitet sind. Es handelt sich bei dem Jugendheim keineswegs um ein ״Wohl* tätigkcils"*Untc111׳ehmei1; die niedrigen Preise, ' mit denen es auskonnnt, erklären sieh dadurch, daß es auf «len meist unverhältnismäßig hohen Gewinn ver* /jelitet, «ler sonst in Gasthäusern erzielt wird. Dessen*, ungeachtet springt natürlich bei dem einzelnen Gast stets ein gewisser Ueberscbuß heraus: Jeder, neue Gast bedeutet als.» hier im Gegensatz zu Wohltätig* keitsveranstaltungen nicht nur eine moralische, »on* dein auch eine f.naiiziclle Kräftigung des, Unter* itchmciis, Wer also •irgend kann, sollte das Jugend* heim einmal aiifsueheu; er wird «•s »licht zu bereuen haben. Filchne. ׳J(HMH) M. gestiftet haben die Sieg* imiud und Paulitie Sallerschcn Eheleute der hiesige«» jüdischen Gemeinde. Die Stifter Sind geborene Filebner. ׳ ’ Berlin. Das Bureau des Deulsclilsraelitisehen O'.nH’iiulcbumks versendet die folgend.: Mitteilung: ״Die vom XII. Deutsch-Israelitischen Ocmcmdelage eingeu׳t/te gemischte Kommission zur Beratung der Satzungsänderung hat in ihrer zweiten Sitzung vom 1׳..Dezember ihre Aufgabe im wesentlichen beendet. Nur für die Dcleglnicnfrage wurde noch eine Subkon1mi־-s'on von fünf Berliner Herren, von denen zwei der Opposition angeboren,, eingesetzt. Die .Ver* iiandiung war von einem friedlichen Geist beseelt »um «lie Bc.;cl11»»sse, d e nach Abschluß der Arbc't der Ridaktloiiskoinmlssloi» bckaiinlgegehen werden solle.», dürlten den berechtigten Ansprüchen aller Teile ge* niigen." Breslau. Die Judcnmission hat hier eine Filiale irr lebtet. Leiter derselben ist Herr Pastor Johann Sigismund Dali m a 1111, ehe itals Jude, aus Poppclau, Kreis Oppeln, d um getauft, später in Amerika zun» Missionar avnnc'cit. Sogar ein eigenes Lokal hat man in der Goldenen Radcgasse, «lern Mittelpunkt d:s ,uislämlisclicn Jmlenveikchrs, .gemietet. Ein z'cutlicl» großes Tiirenseliibl lade! unter der Firma הברח אוהבי ייברא■* ,,Verein «ler l'retimlc Israe's" zun» Besuch der Bil.elstumle »uni l.c.cha'D• e'n. Außerdvm ließ tnan nach e uer zi1,8:״t sci.cn Versammlung auf d.׳r Straße Jargonzeitungen vom bekannten Pastor Rus«el aus Amtr ka veiteiien. In ilirer e.steil größeren Ver* Sammlung Dt «ler Miss en! vor einiger Zeit durch junge luden, insbesondere Zionisten, in der Diskussion eine Niederlage bereitet worilen, von der sie eigentlich lange hätte ״genug haben" sollen. Aber am Dienstag, den 21. November, veranstaltete Dallmann wieder einen Mission*,ibeiul, oder richtiger, eine Antwort auf die Zeiitr.tivcrciiisversnmiiihmg über ״Jndentauten", in welcher man wollt den Christen Pastor Dr. Z i c mcY, nicht aber «lei» Ttuifiing und Jmlcnmisslonar Pastor Dallmami hatte zii Worte kommen Eissen. ״Sind Cliristentuii» und Judentum Gegensätze? \ so lautete Dienstag Dillmaiuis Thema. Gern gingen wir nicht hin, aber wir wußten!eitler, «laß viele Juden in solche Versammlungen zu gehen pflegen. Da muß in 111 doch wohl hin, um da« Gerede des Missionar* 111:11t umrwideit zu lassen. Wer einmal in ähnlichen Versammlungen gewesen ist, wird »ms dankbar sein, «Iah \vlr über das Thema liier näheres zu berichten liir überflüssig halten. Man denke nur, daß u. a. behauptet, wurde, das 53. K ip. Jesaja sei in neueren Drucken aus B ichern bei »ms fortgc.asseii worden, in denen cs früher stand; und daß gesagt wurde, das ״ecliod" im Schema jisrocl widerspreche nicht dem Glauben an «lie Dreieinigkeit. — Das genügt wohl. — hiUrcss.iiil war es, «biß es in dieser christlichen Ver* Sammlung, die uns zu christlichem Glauben bekehren sollte, zu einer Demoiistrnlioii gegen «len Katholizis* ums kam. Nicht etwa von seiten der Juden ־-• dazu sind wir zu fcinfiihlciu! sondern von christlicher Seite. Pastor Daliinaui» ist nämlich zufällig nicht zum Katholizismus, soiuler» /tun Protestantismus üb*, rgi treten (der katholische Geistliche tmtte ihn näm* lieh ztiriickgcwiesen!), uml als man vom Papst spräeh und daran Folgerungen knüpfte, forderte Pastor D. die Christen, welche' den Papst nicht als Oberhaupt der christlichen Kirche anerkennen, auf, sich als Be* weis hierfür •von ihren Platzen zu erheben ״• was nrompt geschah. Hierzu, bemerkte‘ein *zionistischer Diskussionsredner, daß er, wenn er das Christentum anne'iinen wollte, nicht wisse, ob er .katholisch oder evangelisch werde« solle. Würtle er siel» in diesem Zweifel nun für das erstere. entscheiden, so wird er sich nachher von Herrn Pastor Dallmann sagen lassen müssen, daß er kein ״richtiger" Christ sei. Für «lics't Ausführungen bedankten sich zwei katlto* , llschc Herren nachher hei dem zionistischen Redner. Ein anwesender ״Kirchenrath.wies entgegen.«len judic.

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