Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 44 (3.11.1911)
- Date
- 1911-11-03
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 524 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 44 AUS DSM G£MS1rJD€M Berlin• Die V c r s i c h c r u n jj s k o nun i s sion ti c s I). I. 0. B. hat am Sonntag, den 2<). Oie tober, ihre /weile Sitzung im Bureau des Gemeindeblindes abgehalten. Wegen der besonders bedeutsnineii Fragen, die für diese Sitzung zur Entscheidung standen, wurden auch noch Vertreter der Rabbinen und der Kultusbeamteii und ein hervorragender Versiebe• rungsmathemntiker /ur Beratung zugezogen. Die Kommission stellte zunächst den Wortlaut der vom DIOB. an den Reichstag abzuseiidenden Petition in Sachen d e s A n g e s t e II t e n V e r s i c 11 e r 11 n g s g e s e 1z e s fest. Es wurde he• schlossen, für die Rabbiner, Religionsichrer und Kultusbeamteii die Einbeziehung in das (iesetz zu er• bitten. Die Petition soll sofort durch den Verband der Deutschen Juden dem Reichstage eingereicht werden. Aulierdem werden einfluttreiehe Mitglieder der Versicherungskominission des Reichstages persön• lieb für die Sache interessiert werden. Es wurde danach in die Beratung der wichtigen Fragen be• treffend O r ii n d u n g einer E r s a t z k a s s e für die jüdische n G e tu e i 11 d e b e a m t e n eingetrelcn. Die Kommission beschloli einstimmig, den Plan der Gründung einer solchen Kasse, die für die jüdischen Beamten und Gemeinden bedeutende Vor• teile gegenüber der Reichsversichcrungskasse vor• spricht, mit Eifer und möglichster Beschleunigung zu betreiben. Da nach Auskunft von kompetenter Stelle die Schaffung einer Ersatzkasse nur auf dem Wege des 7. ti s a in m e n s c h In s s e s aller beste• h e nden Hi1 f s und P e n sio u s k a s se n , Stiftungen usw, zu einem Knssenverbände möglich erscheint, soll der Plan in dieser Art zur Ausführung gebracht werden. Ein Entwurf der Kassenverbandsorg,• misation, die den Hilfskassen ihre vollständige Selbständigkeit wahren soll, wird demnächst veröffentlicht und zur allgemeinen Diskussioti gestellt und über den ganzen Plan dann von einer V e r 1 r e t e r v e rs a m in I u 11 g der llilfs• k a s s e 11, Stiftungen und der grollen jüdischen Verbände entschieden werden. Zur weiteren Förde* rung der Vorarbeiten wurde ein e 11 g e r e 1־ Aus• schult aus einem Vertreter des DIGB., dem Ver• Sicherungsmathematiker und einem Vertreter der ji'1• dischcn Beamten eingesetzt. Der Arbeitsausschuß hat seine Tätigkeit sofort begonnen. Es wird von der prompten Erledigung der von den jüdischen Ge• nieinden und Beamten geforderten Auskünfte 11ml Erklärungen abhängen, ob das hoehbedeutsame Werk noch rechtzeitig zustande kommt. Berlin. Sonntag, den 2h. Oktober, fand hier im Hotel Rnhlaiid die ordentliche Generalversammlung der A 11 g e m einen J ii dischcn Kol o 11 i s a t i o n s o rga n i s a t i o 11 (A. J. K. O.) statt. Vorsitzender Kommerzienrat Gersoij Simon erbffnete die Versammlung und erstattete den Bericht des Vor- Standes. Darin wird festgestellt, dali die A. J. K. (). sich in befriedigender Weise entwickelt. Das finanzielle Instrument der Gesellschaft, die in London domizilicrcndc Oriental Co Io ni/i 11g Company Ltd., verfügt bisher über ein eilige/,ililtes Aktien• kapital von L 5000. , wozu der frühere Vorsitzende Dr. J. Ginsberg etwa die Hälfte beige tragen hat. Außerdem hat die Gesellschaft einen Kolonisatioiis• fnnds geschaffen, der die I lohe von •10000 Mk. erreicht hat. Der Bericht enthält ferner nähere Mitteilungen über einige in Palästina in Aussicht genommene Landkaufe, die zum Teil schon in nächster Zeit zum Abschlnb gelangen sollen. 111 der Debatte ergriff 11. a. Prof. Dr. O. Warburg das Wort, der den Vorstand warnte, allzu viele I andkaufprojekte zu gleicher■ Zeit in Angriff zu nehmen. - Die Generalversammlung setzte eine Kommission ein, die sich mit den ver• wandten jüdischen Kolonisationsgesellschaften ins Einvernehmen setzen soll, um in gewissen Fällen ein gemeinsames Vorgehen an/iibahnen. In den Vorstand wurden die früheren Mitglieder wicdcrgewiihlt; an Stelle des verstorbenen Kommerzienrats Benjamin H i r s ch trat dessen Sohn Dr. Abraham H i r s e 11 mul an Stehe des verstorbenen Dr. Hirsch Hildes* hei tu er Herr Georg Lachmann. Berlin. Trotz ihrer notorischen Mißerfolge will die evangelische Judenmission aiiseheinend in ihrem ßcinühcn nicht erlahmen. Die I'3. Ordentliche Brandenburgische Provinzialneriode faßte bei ihrer Tagung am 21, Oktober die folgende Entschließung, in welcher I. der ludenmissionsgesellschaft der Dank für ihre unernü'uiliehc Arbeit und dafür ausgesprochen wird, daß sie in der Verbreitung des Verständnisses der evangelischen Wahrheit auch neue Wege gehe: 2. den Geistlichen und Gemcimlckirclienräten empfohlen wird, sich der Judeninission warm aiizunehmeii, die Genieinden nach Kräften dafür zu interessieren und die Berufsarbeitcr dieser Mission kräftig zu unterstützen; T wird das Ersuchen an die Vorstände der Kreis• synoden gerichtet, überall da, wo es noch nicht ge• sehehen ist (das ist in 21 Synoden), für diesen Zweig dinglicher Licbesarbci! Verlreter zu bestellen mul bei ihren Tagungen möglichst regelmäßig einen Bericht darüber erstatten zu lassen. Frankfurt a. O. Hier hielt vor überfülltem San oer «•Verein zur Abwehr des Antisemitismus" seit Generalversammlung ab. Die Zuhörer setzten si< hauptsächlich aus solchen jüdischen Kreisen zu• summen, die seilen sich mit jüdischen Fragen be• fassen, und die hier wenigstens, wo sich Vorurteils• freie Gliristcn der Verteidigung der Juden niiuehmcii, erscheinen. Solche Juden müssen bei diesen Ge• legeiiheiteu einsehen lernen, welche klägliche Rolle sie doch in ihrem Indifferenlismus spielen, und von solchem Gesichtspunkte betrachtet, können diese Ver• Sammlungen uns sehr niit/cu. Man merkte auch, wie unwillkürlich sich das jüdische Interesse geltend machte, und inaii hätte kaum für möglich halten sollen, mit welcher Energie die ganze Versammlung einen verkappten Antisemiten, der sich in den Saal gedrängt halle, zum Tempel liiuausbefördcrn ließ. Auch dürfte vielleicht der Appell ries einen Referenten, nämlich daß die Juden im gesellschaftlichen Verkehr mehr Stvifuackigkcit beweisen sollten, bei' diesen Kreisen, denen 01׳ unzweifelhaft galt, vielleicht, weil er aus dem Munde eines Niehljmleu kommt, mehr nutzen als alle Beschwörungen und Ermahnungen, An• griffe und Vorwürfe der eigenen Volksgenossen. AUS fWiSURG-ALTONP Die Mitglieder der Zionistischen Orts• g r u p p e I lainburg-Altona werden hierdurch ersucht, den fälligen Milgliedsbeilrag für das Jahr 5(172 per Dresdner Bank oder per Postscheckkonto I Limburg Nr. 3275 zu überweisen oder im Bureau der Kassen- Verwaltung, Gr. Bleichen (»7, iu bar zu entrichten. Der Beitrag für Mitglieder der Ortsgruppe und für Mitglieder der Misraehigriippe beträgt 10, Mk. ein* schließlich Zustellung . der ,,Jüdischen Rundschau"; der Beitrag für die Braueitvereiiügung beträgt für Mitglieder der Ortsgruppe I Mk., für Niclilmiiglicder der Ortsgruppe 2 Mk. Die Mitglieder werden gebeten, mit ihren Ortsgruppenbeiträgen gleichzeitig die eventuellen Eraiieiiveicinigtiiigslieiträgc mul Schokolim für Familienangehörige, sowie die gezeichneten Jahresbeiträge für die Zionistische Vereinigung für Deutschland unter gefl. s e 11 r i f 11 i e 11 e r Anzeign mit Spezifikation zu überweisen. Der Ortsgruppenbeitrag kann in zwei Raten gezahlt werden, und zwar (» Mk. sofort iiiuf I Mk. im Februar; bei ratenweiscr Zahlung ist die Knsseiivcrwnltung entsprechend zu be• u.u'hriclitigcu, da sonst bei Eingang von nur (1 Mk. den helreffenden Mitgliedern die ,,Jüdische Rund• schau‘‘ nicht zugestellt werden knmi. * Die Zionistische Ortsgruppe hielt am Id. Oktober 1111 Logenheim ihre diesjährige G e n c r a I Versammlung ab. Herr R.־A. A. Bernhard Dawid als Vorsitzender und Herr Leopold Landau als Kassenwart erstatteten den Jahres• mul Kassenbericht. Der Vorsitzende, sowie Frau H u I d s c h i 11 er, Dr. Ha Ipern mul Dr. Hu Id sch hier er• klärten eine eventuelle Neuwahl nicht amielimeii zu können. Nachdem dein Vorstand auf Antrag des Herrn Abraham Entlastung erteilt worden ist und Herr Dr. O. N a 111 a 11 dein Vorsitzenden für seine verdienst• volle und umsichtige Leitung den Dank der Orts• gruppe ausgesprochen hatte, trat die Oeneralversamm• lutig in die Wahlhandlung ein, die folgendes Resultat ergab: Dr. Ci. Blöde, Dr. C 11 w oll es, Frau Dr. Fink, Dr. Kalmus, L. Landau, Dr. Viktor, O. Waschitz, Dr. S. Weiß und B. W e i ß b c r g. Da Dr. Blöde den Vorsitz aus heruf• liehen Gründen vorläufig ahgclclmt hat, wurde in der Vorstamlssilzimg Herr Dr. Ernst Kalmus (Espla• uadv 1(1) bis zur demnächst statt/ufindenden General• Versammlung mit «lein Vorsitz betraut. In die Natio• 11alfn111ls*Kommissio11 wurden Frau Leopold Lauda u, die Herren Lipstadt und Grüner, in die Palästina-Kommission die Herren Abraham R.*A. Gotthell Coli 11 und James War i sch, in die Agi• tntions-Kmmnission die Herren Dr. A. Hildes* heim er, Zahnarzt Alfred Unna und Dr. Willy U 1111 a , zu Revisoren die Herren Ludwig M;11 Ii i a* s o 11 und Moritz S. W o I f f gewählt. V/GRGINS-RUNDSCHAU Berlin. Sonnabend, •I. Nov״ Sp״ Uhr: Kadimah (B. Z. V.) Disknssionsabend. Restaurant Rull* laiul, 8 Uhr: Eröffnung des jüdischen Stiidcn* teil• und Jugendheims in C.harlottcuhnrg. Sonntag, 5. Nov., IIP״ Uhr: Deutscher Judeiitag. Neues Königl. Operutheater (Kroll). 8 Uhr: Rezitationsabcnd Joseph A in b r 1111 n München. KliiuhvortleSeliarwenka-Saal. — 12 Uhr: Deutscher Alliaueetag. Gesellschaft der Freunde. ־). ö. 7. Sitzung des G, A. C; (intern). Montag, (>. Nov,, 8p״ Uhr: Zweiter Vortrag Ignatz Zollschau, Oberlichtsaal der Philharmonie. Mittwoch, 8. Nov., ü Uhr: Jüdischer Jugcndhuud, zwei Vorträge, Burgstr. 20. Donnerstag, 0. Nov., <) Uhr: Zionistischer Organisationen großes Meeting anläßlich der Sitzungen des G. A, C. Tiergartenhof. Königsberg O.-P. Donnerst a g , 0. Nov.: Vortrag Dr. Ignatz. Zolhchnn ״Der Kulturwert der jiklischeu Rasse". Deutsclic Ressource. Kattowitz. Sonntag, 5. Nov., 8 Uhr: Jüdischer Jugemlbund. Vortrag Dr. Apfel-Berlin: ״Jugend und Judentum“. Berlin. Die Zionistische Vereinigung veran• stallet gemeinsam mit den!ihrigen Berliner zin. nistischen Organisationen am ü, November, aheinls 1I Uhr im I iergartenliofe ein großes Meeting, hei dem die Mitglieder des engeren sowie Herren des Grul’un Aktionskomitees Anspraehen hallen werden. \Vjf bitten die Gesinnungsgenossen um vollzähliges |:r scheinen. Gäste herzlich willkommen. Berlin. Am Sonnabend, den L November, ahnuU 8'.. Uhr, findet im Restaurant Ruhlaml, Mittelstr. 111־, die I ׳»rlsetzmig der Debatte über den Vortrag s1.׳u den Dr. Nathan Birnbaum in voriger Woche in üir Kadimah (Gruppe der B. Z. V.) gehalten h.u. I)a> Thema lautete ״Die Idee eines aUjuilj. sehen Kongresses•‘. Herr I abiiis Sc hu eh wird die Hörer iu die Debatte entführen. Berlin. Wir weisen noelunals empfehlend aut «kn RczPationsahend hin, den unser Ucsimumgsgrm«M• Josef Amhrunn aus München nm Sonntag, den f>, W vember, ahcmls 8 Uhr im Kli1uiuo1th־Sch,1rwcnk.1־Sa,,| veranstaltet. Die!,reise der Plätze, Vorvcrkaufs-ulLn usw. ersehen unsere I escr aus dem Inserat in ü.r heutigen Nummer. Berlin. Die zionistiselieu Teilnehmer am ,.Judenlag" werden gebeten, sieb am Sonnabendabend im Laie Monopol (am Baluihof Fricdrichstrnlie) zu euui zwanglosen Zusammenkunft eiii/iifinden. Berlin. Künftigen Sonnabend, «teil I. November, abends 8 Uhr, wird, nachdem nunmehr alle Vor• arbeiten erledigt worden sind, das erste jüdische Studentenheim in Charlottcnburg, überhaupt 1K> erste in Deutschland, offiziell eröffnet werden. Berlin. . Mittwoch, den 8. November, .dumL h Uhr, spricht Herr I elirer II i r s e 11 f e Itl im ״Jiidi• sehen Jugemlbund" über ״A 11s 11er li cs eh 1 c 111 e des jüdische u Gottesdienstes" und llvn T. R o s e 11111.1 < t über ״Hebräische Kunst". Berlin. Der Ausschuß des ״V e r bau des der De 111 s e 11 e 11 J 11 d e n" bittet uns darauf liinziiweisrti, daß die Hauptversammlung des Verbandes im ,Win 11 Königlichen Operutheater am 5. November nicht, wie in der ersten Notiz angekiindigt war, um 10 Uhr, sondern erst um ID״ Uhr ihren Anfang nehmen wird. Königsberg i. Pr. Mitteilung der Zionistischen Vereinigung. Am Donnerstag, den <). November, hall Herr D. J. Zollselinn einen Vortrag über das Thema ״Der Kult 11 r w e r t d e r i ii d i s c 11 e 11 Ras« c״. Der Vortrag findet im großen Saale der De 111 sehe« Ressource (Jägerstraße) statt. Beginn 8'! Uhr präzise. Karten zu 1 ,סל M, (für den immerirrten Sitzplatz) und 0,75 M. (für den Stellplatz) sind ah Montag, den ö. d. M. erhältlich. Den V.״■verkauf hat die A d e r j a I i n s c 11 e B 11 e 1111 a 11 d 11111 g (Pa• radeplatz, ö) übernommen. Näheres wird auf den Anschlagsäulen und iu den Tageszeitungen bekannt• gegeben werden. Berlin. Ans «lern der General Versammlung der A. I. K. O. am 20. Oktober |0H vorgelegten aus• fiihrliclien Bericht der Leitung geht hervor, daß die A. I. K. O. außer in den verschiedenen .größeren den!• sehen Gemeinden versucht hat, in London, Peters• bürg mul Kiew testen Fuß zu fassen. Im Jahre lütt wurde von ihr die Orient Odnnising Company l.mld. gegründet. Sie hat verschiedene palästinensische An• Siedlungsprojekte in Zusammenarbeit mit der sogen. Bialvstoker Gruppe und teilweise unter Heihilfe der Organe der I. C. A. und der P, L. D. O. behandelt. Ein Kassenbericht war dem gedruckten Bericht nPld beigegeben. In der Generalversammlung wurde 1”it• geteilt, daß 1010 die Einnahmen rund 18 000 Mk., die Ausgaben rund l-l 000 Mk. betragen hätten. Die Orient Colonising Company habe ein cingczaldie« Kapital von C 5000, wovon Herr Dr. Ginsberg die Hälfte gezeichnet bat, aulierdem verfügt der Knhni• sationsfonds der A. I. K. O. noch über 22 000 Ml:. In der Debatte erklärten die Mitglieder des Kolunis.i• tinnsausschusses Herr Professor W a rbu rg und Herr Dr. I I ev m a 1111. die mannigfachen vorliegenden Pro• jektc seien für die zur Verfügung siebenden Mittel zu umfangreich, es erscheine zweifelhaft, ob es der A. I. K. O. gelingen werde, so bedeutende Summen, wie sic dies gehofft habe, zu erhalten, mul eine An• lelinung au andere älinliclic indische Organisationen, wie den Esra, sei zur Verringerung der Verwaltung■'־ Spesen und zur Schaffung eines großen Kolonisation«• Vereins zweckmäßig. Darauf erklärte Herr Dr. I«i dor O insberg, der bisherige, mul Herr Kouiim r• zienrat Oersou S i 111 o 11 , der derzeitige Vorsitzende der A. L K. O., sie wünschten gleichfalls eine dir• artige Anleliiumg und würden hinnen kürzester Zeit dahingehende Verhandlungen beginnen. Hoffentlich führen diese Verhandlungen bald zu einem positiven Ergebnis. Es wird die Aufgabe unserer Freunde sein, hierfür zu sorgen lind eine weitere Z.crsplilte• rung des palästinensischen Kolonisationswerkcs zu verhindern. Berlin, im jüdischen Verein ,,N׳>rd*0st" hieß in der vergangenen Woche Herr Oberlehrer Dr. Birain einen Vortrag über die Pflege der hebräi* sehen Sprache. Der sehr instruktive Vortrag vorbreitete sich namentlich auch über die Organisation zur Verbreitung der Kenntnis des Hebräischen, die sich