Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 44 (3.11.1911)
- Date
- 1911-11-03
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ץ Nr. 44 t.r aitf «liest* Weise ehit• Ucbcriiiaolit der Berliner Verwaltung fiirelile. Er könne nielil ühcrschi’tt, <>h ,|icm־s Betlvitke» des Dr. Werner /»träfe, 1edenf.dk icclüfcüig•* sieh der Absatz I des § l'l in seiner Tn1.1lil.il ans der All, wie auf den beiden lel/len Ge• imimhtageii dehallierl wortlc» sei. Rechtsanwalt Snlonum-Berlin suelile in jurisiisehen, reeld anfechtbaren l)c«luktiom•» iiarh/nwcisvn, daß schon vom rein juristischen Standpunkt aus Ver- Iteler der Gemeinden eben nur Angehörige der Ge• ineindeii, nielil außerhalb der betreffenden Cieinviuden stehende Personen sein können. Bankier Lnevvy-Rauitseh nalini in saelilieli sehr .charter Ausführung };egen die Statutenänderung Siel. Inng. feilchcufeld irre; wenn die Klein•(ieineinden nielil an der Leitung beteiligt wären und somit der Sdr aufgestellt würde• die Grollen arbeiteten für die Kleinen, so läge das allein am Ausschuß. Im Ans- •obiiß befinde sieb nicht ein einziger Vertreter einer «iemeinde unter *100 Seelen. Unter '10 Aus-ehuß-Mil•!־liedern sei lediglich ein einziges, nämlich Smilatsr.1t l»a»nni1zer־Allenstein Vertreter einer Gemeind«• .wischen *dfO und (>0O Seelen. Der Aiis.elmll bringe den Klein•( iciiieiiidcii und «len konservativen 11־»•- menten Mißtraue» entgegen, Fs sei doch bezeietinend, .! dt sieh im Ansseludt immer nur ein einziger Konser* i.niver. näinlieh bisher Herr Benjamin Hirsch, jetzt Herr (iabriel Hirseh-Malhersl.ult, befinde. Auch die jetzigen Satzungen böten durchaus Wittel und Wege, diese Dinge zu ändern. I*s sei .!her noch nie «las Mitglied einer Klein Gemeinde der Fhro. Mitglied des \11sseb11sscs zu sein, teilhaftig geworden. Die Sat• .־iiiigsänderinig sei für ihn und seine Freunde in der ungeschlagenen I*««rin unter keinen Umständen akzep• t alu'l. In scharfer, durchaus überzeugender Weise sprach dann Rechtsanwalt Dr. Kollentschcr-Posen im Namen seiner Freunde gegen die vofgcsildayciie Acndcniiig. Fr zeigt, dall, wenn auch mich dem Abämlcr1ings*Vor• schlage rein ziffernmäßig den Kleiit-Geuteinden noch die Majorität bliebe, sie doch in Wirklichkeit durch die Macht der Verhältnisse in den meisten Fällen nicht in der Lage sein würden, sieh auf dem Oe• inrindrtag vertreten /u lassen. Wenn er also mich den Vorschlag des Sanitätsrats Apfel an sielt als die gutgemeinte Unterlage für eine Verständigung an• erkennen wolle, so wäre doch auch dieser Vorschlag unter keinen Umständen dann akzeptabel, wenn den KleimOemeinden durch die Beschränkung des Ab• satzes •I die Auswahl von Delegierten erschwert werde. Er und seine Freunde wollten durchaus den Friede»; sie wiesen es aber zurück, den Frieden durch •in Preisgeben der Interessen der Klein•( ienuimlen zu erreichen. Teil« *iizios sei. wenn behauptet werde, »lall die etwas erre1,.cn Debatten des letzten Oemeinde• tages einer Richtung irgendwie zum Vorwurf falle. F.s sei aut beiden Seiten mit Temperament gekämpft worden, l lehelstände hätten sicli nach seiner Ucbcr• zengung nicht ergeben. Landgerichtsrat Loewe-Brrlin widerspricht dem. Die Szenen wären turbulent gewesen, eine Wieder• Itolung wünsche er nicht. Er sei deshalb scharfer Ver• fechfcr der Ausschuß-Anträge. .,Ich bin so liberal wie Herr Werner, aber was nutzt mir der Liheralisimis, wenn er /u einer Ordnung führt, die jede sachliche Diskussinn aiisschaltel." Locb-Franfiirt a. AL, jetzt Berlin. Den Kern habe FcilchenfchLKöln berührt. Fr sage, ״die Groß. Gemeinden wollen nichts für sieh selbst, sie sorgten für die KIcimOcnieindcu. ״Das mag richtig sein. Wie es aber dann die liberalen Vertreter der Groß. Gemeinden mit ihrem Liheralisimis vereinen könnten, den Klcin-Geincinden Vormünder zu werden, stall sie selbst innerhalb des Bundes initarheitcii zu lassen, sei unverständlich. Auch dürfe nicht vergessen werden, daß innerhalb der OroIWiemcindeii sich bedeutende Minoritäten befinden, die auf den Gemeindet,igen nn* liehen Quellen hergeboll, dall sic keine eklektische sei, sondern sich aus einem Stil ergebe, «len das Volk selbst geschaffen hat. Mau wird vielleicht einwenden, daß in Hinsicht auf die heutige europäische Völkcrwelt von solchen Stilen nicld mehr gesprochen werden kann, daß sie in einer allgemeinen eklektischen S'illosigkcit, der Vorstufe zu einem allgemeinen Stil, tn1tcrgegnn״en sind. Aber diese Hinwendung ist nicht richtig, nenn erstens sind diese sogenannte Stillosigkeit und der werdende neue Stil, wenn nicld am Ende doch noch eine ausgesprochene Vielheit daraus wird, nicht so allgemein, um nicht ausgesprochen nationalen Nuancen, den ästhetischen Soiulcrncigungcn jedes Volkes Raum zu gehen. Und zweitens ist diese ganze Auffassung eine intclligcit/lerische, die mit dem ästlielisehen Eigenleben der breiten Massen nicht rechnet und nicht weiß, daß sich von hier aus die Stil* diktatc der Zukunft vorhireitcri. Hätte übrigens diese Auffassung recht, so stünden wir ja ganz einfach einem ästhetischen Bankerott der führenden curo• päisclien Nationen gegenüber. Natürlich muß, was für die anderen recht ist, auch für uns billig sein. Wenn wir auf eine jüdische Aesthetik Anspruch machen wollen, dann dürfen wir uns nicht damit zufrieden gehen, daß unsere Ein• /einen sich irgendwo verschiedene Geschm'äcke an• geeignet bähen und sie anwenden, — und «lies um so weniger, als wir diesbezüglich nicht viel Staat machen können. Kommen ja hierfür mir die Westjuden und gewisse Schichten der Osljtidc» in Belracht, und gerade diese haben aus analogen Gründen, wie sie JU r:D!sc £ RU :•!D SCHAU Seife 521 vertreten seien, da die I)rl<j:ivrk11׳ lediglich durch den Vorstand der (ie:mimlcu 1!rk׳;׳je11 wurden, der nur Männer seiner Anschauung alioidue. Im (U!:«׳tifeil, die grolle .Minoril.it, in He!Im und t׳ran!.mit a. M. /. B zwei Fünftel, konnte bisher lediglich auf dem Um• wege über kleinere (iemciinlen. mit ,leien Anschauung sieh die ihrigen deckten, inueihalb des DeuKeh-lsr.ie• litiseiien (iemeiiuleliuiidcs vertreten w eiden. Das soll im Namen des Liberalismus, im Namen der loleranz jet/l geänderl werden. ״Wenn es Ihnen mit llueii liberalen Prinzipien erlist ist, so sorgen Sie dafür, daß in den Groll•( ienieinden das PioportioiiaLWalil• recht ciugeführt werde; daun ließe sieb über die Vermehrung der Stimiu/ahl der Groß•( ienieinden eher reden.“ Hie angeblichen Mißbräuche auf dem letzten Ge• meiudetnge würden iihei!liehen. Fine I reiheit, die uiehl auch gviiiilSbr.uielil werden kann, ■sv1 keine Freiheit. Die ungeschlagenen /waifsgeselzc und Knehe!n11!:111 seien keine entsprechenden Mittel. Ali! der Annahme des £ I t in der A11s\cln1llfns n«1g wurde der Kamp( innerhalb des Deutsch-Israelitischen Ge• mcimlchuiidcs entfesselt, Dieser Kampf wmde noch intensiver und heftiger;da bisher voi.mssielillieh ge• führt werden. Daß sielt die für die Aiisseluill.iiiirige erforderliche /ucidnllcluiajoiitä! finden wurde, halt der Redner für ausgeschlossen. Gabriel Hirscli-I l.illuisi ull spricht im Sinne seines verstorbenen Onkels Benjamin Hirsch zur Vci• sobiuuig und stellt sieh int wesentlichen auf «len Standpunkt des Dr. Werner. Fr sei in energischer Weise gegen eine Beschränkung des passiven Wald rechts, Sauitätsrat Apfel-Köln ergänzt seinen Veruütl• Imigsvorsehlag noch dahin, daß frühere Angehörige der Gemeinde, itic ict/t ihren Woluisit/ anderweitig haben, sofern seit ihrem Weggang nielil mehr als Hl Jahre verflossen sind, ebenfalls wählbar sein sollen. Kominer/ienrat Gallinger-Nürnberg und Emil Cohn• Berlin sprechen für den Aiissehußvorsehlag. Bei dieser Gelegenheit ist es interessant, daß der letztere Reihier zugiht, dall allerdings der Wunsch, «las Orgaiii• satümsgesetz fiir die deutschen Juden zustande zu bringen, Anlaß zur Aemleiung des Statuts gegeben habe. Sclißs<dtn.Sannds«b1n hetürwortet einen von ihm eiugehrachten Antrag mit einer etwas demokratischeren Skala als sie der Ausschüße.irscldag vorsellliigl. Line Differenz prinzipieller Art ergibt sieh in der weiteien Diskussion dann noch zwischen L.icb uml Professor f urk-IU rliu. I och weist darauf hin. dall der Religionsunterricht einer kleinen srhlesischen (H inemde, «ter subventioniert war, vom Gemeindeblinde nicht mehr subventioniert wurden ist, und daß «ler Rcligümsmiterriclit dadurch in dieser Gemeinde vollkommen in Frage gestellt sei. Türk erwidert, «laß diesen Unterricht ein nielil geprüfter Lehrer er• teilt liilic, uml dall er in der l at auf dem Standpunkt stehe und trotz «kr entgegengesetzten Stellungnahme aus manchen Kreisen auf diesem Standpunkt beharre, «I a II besser gar k e’i n R e I i g m n s u n t e r rieht sei als der von einem nielil geprüften Lehrer erteilte. Naeluleiii mehrfache, während «ler Debatte immer wialcr cingcbrachtc Anträge «les Herrn Louis Sachs auf Schluß der Debatte ahgclcluit waren, wurtle hier• auf 11;0*11 erschöpfter Rednerliste die Generaldebatte geschlossen und es wurden folgende Prinzipien ange• uoiumcit: 1. Die Anzahl «ler (ieuieiiideinilglieder solle für «len Umfang des Wahlrechts 111,1׳llj;ehend sein. Aiigenomnien mit einer Stimme gegen die Stimmen «ler Herren Loch und Bankier 1.0 e w v. 2. Fs Mille eine Besebränkimg «ler passiven Wähl• h.irkcit stattfiiuleu. Angenommen mit allen Stimmen gegen «he Stimmen «ler Herren Dr. Werne r, (i.ahricl Hirsch, Rechtsanwalt Dr. Klee, Rechtsanwalt Dr. Kol- Je nl scher, I o «• b uml Bankier I.oewy. Ifieibei nkl.’itl«•» die Herren Kolleutscher tnul Klee, daß sie |,n «Ins erslere Prinzip nur unter «ler Voraussetzung gestimmt hätten, «laß das passive Wahl-!echt un.iiigelistet bliche. Wunle «las passive Wald• leiht äuget.ist«׳•l, so wäre» sie nicht in «ler läge, fiir das «•rsle Ibiii/ip siel! zu erklären. Sie seien leider zu dieser etwas komplizierten Abslmiinimgsforin ge• /willigen, da der Antrag ju umgekehrter Reihenfolge, also zun.iibst über «las passive Wahlrecht tinil dann erst ober die Frage, «!1« «he Stimmcn/ald abhängig sein solle von der Gudle der Gemeinde, nicht ak• zeptiert sei. Am N.nbmiltag wurde in die Spezi;ildcbatle eingetreten. Unter «len vielen voiliegciidcn Vorschlägen betreffs «ler ziffernmäßigen Vertretung «ler Finzel•('»«•־ inciiidrn wunle schließlich ein Vorschlag Seligs o h 11 •Suumtschin angenommen, der für Berlin '10 Simiim'!, für I r.nikfurt 27 Stimmen, Hamburg 21 tisw. vorsiebt. f in Antrag «les I ehrenerbaiid« s, Lehrer uml Rabbiner «lureli «lie * lemeimliverhande delegieren zu lassen, \vir«l, ua« lnl«׳m Professor I 11 r k gegen, Ge• iieimiai Wulist ein fiu «lösen Antrag gesprochen hat, ab;!eleluit und lediglich eine Resolution tlahin gefaßt, «laß den (leioeinden und sne/iell «len Gemeind«•־ vcih.iinlcu anheim,׳• «gehen wenieu soll, Lehrer und Rabbiner zu «Ictegicrcii. Lin Antrag G o I d s c 11 m id t •Posen, der eine gerechtere Vertretung «ler Minorität in «len (ieineiiuleu vorsali nuil deshalb wims«־hle, «laß jede (iemeinde für jede ihr ziisteheniU• Stimme je einen Vertreter eulsHidc'11 könne, •><» «laß nicht «las Votum jeder Gemeinde eiuheitüeh lallen müsse, wunle abgelehnt. I s folgte sodann uoeli eine lauge Debatte über den Absatz I (passjvo Wuhhvrlil), an «ler sieb unmnl• heb wm Gegiiein auch «lie Herren Rabbiner Dr. Werner und Rechtsanwalt Dr. Klee beteiligten. K.ibbiiier Dr. Werner warnte nochmals in cimlring• lielien und beleihen Worten vor Annahme «les Ab• satzes I. Die Majorität imisse sieh «larail gelingen lassen, «lall sie liier im Ausschuß Vermehrung der Sfiutnuti/alii »lurelig« setzt habe. Die Annahme des Absatzes I wunle einen Sturm entfesseln, wie ihn «ler Ausschuß nicht wünschen könne. lütlits.iiiw.ib 11r. Klee wies /!machst zurück, daß es richtig sei, daß auf tleni (iemeiudelage .seitens irgendeiner bestimmten kieldmig in unwürdiger Weise voigegangen sei. /um Teil seien Provokationen וווו• ethorter Art v״rg«k1111״ne״. So seien seine Freunde dun 11 die imgl.uibliehe Rctlc des Rechtsanwalts Lnh 11 in Dessau provoziert wonlcn. I*in Herr vom Alter «im י Haiimiversehen Gemeindevorstehers habe 1׳im1«׳ in•ntileiiisehen angesehenen Rabbiner schwer beleidigt. Weder Rechtsanwalt ( «du» noch «ler betreffende Haniioverselte Vorsteher entstammten «len Kreisen «ler Konservativen oder «ler Zionisten. Fr verstehe «lie I bdmug «ler liberalen Herren. Sie halten «lie unbe• stritten«• Majont.it. Sie müssen nun sehen, wie ein neues (iescldeeht, «las vor Hl Jahren aus blutjungen Menselu u b«*st,m«len hat, ihnen heute in angesehener sozialer Position als Acr/te, Kaufleute, Anwälte, Rabbiner, jung•• Professoren entgigentritl und Jur seine Weltanschauung ebenfalls einen Platz an «ler Sonne wünscht. Ts lianiilo sich um einen Kampf um Weltanschauungen, «ler könne sachlich scharf, vornchni 111 «ler Iamu geführt wcrtlni. Werde «las Pro• poilmiialw.ililmht bewdligt der Rainer freut sich, daß Herr J11s11zr.it I i I i e 11111.11 sich für das Pro• jmrtioualwalilrcclit so außerordentlich warm ausge• spinelien hat uml huf ft auf eine gute Riiekwirkuug di« •ser Tatsachc in der Berliner Jüdischen (iemeinde so wurde die Form dieses Kampfes natürlich wcsciit• lieh gemildert werden. Mit reaktionären Mitteln könne «He Herrschaft des Radikal•( iher.disijuis in den (iroßgeuieimlen auf die Dauer nicht gehalten werden. oben bei Besprechung «les Verhältnisses der Juden z.ur Natur angegeben wurden, trotz aller Anstrengung niler gerade wegen derselben nicht viel ästhetisches Geschick bewiesen. Wir müssen uns vielmehr der Frage «les jüdischen Stiles in Bau, Wohnung und Kleidung widmen. Wir müssen untersuchen, ob es einen solchen gibt, oder wenigstens gegeben hat mul gehen kamt. Soweit die Antwort bejahend ausfällt, werden wir ihn näher zu bestimmen haben und dann konstatieren können, «laß die spezifisch jüdische Aesthetik auch in ilmt zur Wahrheit wird. Soweit wir aber werden verneinen müssen, wird cs «ins oh• liegen, die stilstürcmlcn Ursachen, ihre Stärke und Dauer fest/itstellen. Mit allem diesen werden wir aber zugleich das Gebiet der zweiten Hanplfrage der jiulischeu Aesthetik betreten haben: Oh uml inwieweit sich die ästhetische Figenanpfimlung «ler Juden auch in eigenen Schöpfungen verkörpert. Fs wird uns «lie Trage der jüdischen Kunst zu beschäftigen haben. ft ft MisceLLeii i Oas Kol-Nidrc in Kiew Russisch-jüdische Zeitungen berichten über ein bemerkenswertes Vorkommnis, das sich am letzten Jniim Kippur zur Zeit des Kol-Nidrc in Kiew er• eignete: Wahrem! sich die Jmlcu in ihren Smagogcn befanden, vcrsamiuellen sieh die echt-russischen Leide .1111 Denkmal Alexanders II. zu einer jinlenfeindlichen Kundgebung unter «Lin V«»rwamle v«»n Gebeten für das Seelenheil St«d\|1ins. Natürlich verdammte man die Juden in Grund und Duden. Als man «lie Juden uml ihre Hcschiit/.er genug• saut verfluch! uml verleumde! hatte, kam die Keilte an den Erzbischof Paul P r e o b r n s h e 11 s k i, der für Stohpins Seelenheil beten und die Rache des Himmels auf die verdammten Juden herabflehen sollte. Aber nach wenigen Worten wechselte er die Farbe uml sank leblos zu Boden, Die Bemühungen z.wcier Aer/te waren vergeblich. Oer Erzbischof war ge• storlun gcst«»rhcn mit Worten des Fluches auf d«1t Uppen, Die Bestürzung, die bügle, war schrecklich und artete schließlich in abergläubigen Schrecken aus. Man wandte sieh sogar gegen «lie Veranstalter der Demonstration uml klagte sie an, gerade einen Tag für die heilige Gedenkfeier gewählt zu Italien, an dem «lie verfluchten Juden tiefinbrünstig beteten: Vater und Küttig, schütze uns vor unseren Feinden und Verleumdern. Soweit unsere Erzählung. Ein jeder möge sic auf seine Art koiiinicnticrcii.