Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 37 (15.9.1911)
- Date
- 1911-09-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 442 JU EDI SCI JE RUNDSCHAU Nr. 37 die meisten Tnlnuid-Thorns »md Jeschiwns müßten in Bausch und Bogen verurteilt werden. Nichtsdcsto־ weniger füllt es keinem von uns bei, pathetisch den; pädagogischen Maßslab an diese Institute nuz.ulcgcn. Wir erkennen sic als etwas I1istnrisq|1 Bedingtes nit und suchen uns dmrestnlt mit ilnicn nltziifindcn, Wir schlagen wohl in Milde hier und da einige Reformen vor, aber wir schlagen nicht einfach darauf los . . . Dürfen nicht auch die nnfinnntjüdiscJicn Schulen die* selbe Milde und Billigkeit für sich beanspruchen? Wenn jedoch Herr Stern ״meinen Freunden״ von dem hebräischen Gymnasium go j i s c h c Hand- I u n g s w c i s e vorwirft, s״ will ich ihm Recht geben. . . . Nicht bloß hinsichtlich der Kopfbedeckung. Das ist schließlich etwas AeußcrUches und nicht einmal ganz gojisch. Denn unsere (lohn, die Araber, tragen Kopfbedeckung. Ich kann mir einen Araber ohne Fez oder Turban schlechterdings nicht vorstellcn. Wenn wir hier das ״Uhcchukatcihcm Io telechu" auf die Spitze treiben wollten, müßte man hier die Kopfbedeckung konsequenterweise geradezu verbieten. Allein die goiische Bctrachtiings* und Hand* hmgsweisc erstreckt sich noch auf viel mehr. Gojisch ist bereits der Name Gymnasium. Fr ist griechischen Ursprungs. Gojisch ist der ganze Lehrplan, der so viel Zeit und Mühe den profanen Gegenständen, wie Mathematik, Geographie, Naturkunde, Geschichte, Sprachen, Gymnastik usw. cinräumt. Dazu in Palästina! Dazu in hebräischer Sprache! Das alles׳ ist auf einem andern, nicht jüdischen Boden gewachsen und gereift, irgendwo in Hellas, in Rom, in Berlin und Stockholm. Unsere Schulen ,.zweier Jahrtausende“ kannten fast nur durchwegs Thora und Talmud. Was verschläpt’s nun, wenn zu allem grojischcn noch das mit der Kopfbedeckung hinzukommt . . . Was i s t d a s ״ j ü d i s c 11 c״ a n d i c s c r A n * st.alt? O. sehr Vieles, Unschätzbares, fast möchte ich sagen, Unaussprechliches. Jüdisch ist das Milieu, die Lehrer und Schüler, die Unterrichtssprache. Außer in Jaffa und Jerusalem gibt cs doch auf dem ganzen Erdenrunde keine Mittelschule mit hebräischer Unter־ rlchtssprarhe. Das allein ist doch wohl eine erst- Massige jüdische Leistung von historischer Bedeutung. Naturkunde, Mathematik, Geographie, Latein usw. im Hebräischen vorgetragen, klingt das nicht wie ein Märchen ans verschollenen Zeiten? Es gab viele kluge, gebildete und treue Juden in den 1 .ihren des Golnth zweier Jahrtausende. Aber diese kluge mul richtige Idee, jüdisches und menschliches Wissen der heranwachsenden Jugend in hebräischer Sprache vorzutragen, zu verwirklichen, hl ich dem echt jüdischen Starr* sinn der jetzt viel geschmähten Männer, der Met* m a n ח s und S e h e i ח k i n s, der Bopratschoff und Mosslnsnhns, Vorbehalten. Wenn jetzt das Hebräische in Palästina fast auf der ganzen Linie sich durchsetzt, wenn sowohl Hilfsvcreln wie ICA in der Befestigung des Hebräischen wetteifern, wenn die Tachkcmonischulc (Gz( ebenfalls das Hebräische fn sephardischcr Aussprache als Unterrichtssprache anerkennt, so ist dies alles auf die starre Konsequenz jener Männer zurückzuführcn. die unter unglaublichen Opfern der jüdischen Renaissance einen' Tempel errichtet haben und ihrem Ideale in allen Stürmen und Nöten treu hlicbcn. Schon wegen dieser Leistung allein möchte ich rufen: ״Hut ab vor• diesen Männern!״ Herr Stern hat in einer Misrachivcrsnmmhing am 6. Juli gesagt, daß das hebräische Gymnasium heute dasselbe wäre, 'wie das hellenistische Gymnasium' zur Zeit der Makkabäer war. Da sieht man. wie Verblendung. Antipathie und Unkenntnis einer Sache sic ׳‘n ihr Gegenteil wenden kann. Eine größere Verkennung und Schmähung verdienter Männer ist wohl kaum zu denken. Da bemühen sielt Leute, die mit allen Fasern an ihrem Volkstum hängen, ein 2000i.!ihrigc* Goluth zu überwinden und gerade am Werke der Makkabäer, die Renaissance des Volkes auf indischer Grundlage, attzuknünlcn (was sie auch alljährlich mit einer Wallfahrt zu den Makkabäer* gräbern symbolisch zum Ausdruck bringen^ und mm müssen sie sich cs gefallen lassen, von einem ob* icktiv sein wollenden luden, mit jener Bande von Volksvcrrätcrn aus der palästinisch-hellenistischen! Epoche zusammengewürfelt zu werden! Stern schreibt: ..Wenn Herr Feldman!» sagt, aus welchem Buche außer der Bibel der nationaliüdische Lehrer seine Ideale schöpfen könne, so weise ich ihn darauf hin. daß die I.ehrerkreisc, die er im Auge hat. die Bibel in einer Weise lesen und ׳erklären, dnß von den jüdischen Idealen zweier jalirlauscndc nicht viel übrig bleibt Schade, daß Herr Feldmann uns unwissenden Westlern nicht verrät, wie das ge■ macht werdet! kam! bz.w gemacht wird, daß Lehre! und Schüler ans ihr (der Bibel) (rolzdcin Ideale fürs Leben schöpfen ״ Nun. ich bin gerne bereit was ich darüber weiß, mitzufcilen. Voraus möchte Irh nur 'zwei persönliche Bemerkungen schirkcn Erstens, die Herren vom laffaer Gymnasium gehören aus die Sache nicht betreffender» Gründen, nicht 7» ..meinen Freunden״, wie siel» Herr Ster»» ausdrückt Was I c I» also über das Gymnasium nussage, is unparteiisches Zeugnis Zweitens habe icl mich in »»»einer jüngsten fugend in einem nltiiidiseher Cheder gründlich, vielleicht gründlicher als es üblicl Ist. mH der Bibel befaßt Meine gute Mutter :gal mir für jedes Kapitel, das irh auswendig wußte einen Kreuzer österreichischer Währung 1md icl schhtckte die Kapitel »md die Kmuzer. Auf dies! Weise hat mich ein lebendiger Biheluntcrricht sei meiner Kindheit Interessiert, Wenn irl! also a»1cl keil» Lehrer und kein Wissenschaftler überhntmt hü' darf ich mir dennoch einigermaßen ein Urteil übe den Bibchmtcrrleht erlauben. Nun ich habe vor Jahren den» Bibcluutcrrich Mossinsohns beigewohnt. Als ich nachher darüber befragt wurde, konnte icl» meine Stimmung nur in zwei hebräischen Worten nttsdrückcn: Ort! F.nai. Es wurde hell in meinen Augen I So schön habe ich cs doch in meiner Kindheit nicht gehabt. Was habe ich mich alle Zeit gewunden »md gequält, um einen Zusammenhang zwischen Vers und Vers zumindest zu c r f ii h I c n. Und hier war alles so klar, so lebenswahr so unsäglich schön, . Herr Mossinsohn 11.1t damals ein Kapitel aus Höschen gelesen und erklärt. Vom sogenannten praktischen Judentum, von Hen von llesrrii Stern geforderten Idealen zweier jnlirlausende war nichts zu hören, Es stand ja auch kein Wort darin und hätte auch darum erst müssen liineiiigelicinuiißt werden. Nein, cs war bloß Moschen und seine Ideale, der gelesen, seine Epoche, die erklärt wurde. Und das war viel, sehr vielt Wie cs getüncht wird, daß Lehrer lind Schiller Ideale fürs Lehen auf diese Weise schöpfen? Lieber Freund und Gesinnungsgenosse, gemacht wird so etwas nicht, es wird erlebt. Glühende Liebe zu Palästina, stahlfeslc Anhänglichkeit an Volk umil Sprache, die Führung eines rechtschaffenen und pro* diiklivci» Lehens, das alles sind Ideale, die in Palästina täglich fürs Lehen verlangt werden, Das alles erlebt die jüdische Seele im Gymnasium täglich. Es genügt, eine Stunde mit dieser Gymnasialjugcnd zu verbringen, um zu sehen, daß sie von diesen Idealen voll ist. Ich habe diesen Aufsatz, mit der Absicht begonnen, einige wenige Worte der Erwiderung zu schreiben. Wider meinen Willen ist es ein langer Aufsatz ge* worden. ״Wes das Herz voll ist, geht der Mund über,״ Ich habe manche meiner schönsten Stunden in Palästina in den hebräischen Gymnasien erlebt und das hat sich auf dem Panier hier zum Ausdruck durchgedrmigci» — freilich bei meiner Unkenntnis der deutschen Sprache in recht mangelhafter Weise. Was Herz! einer Kischincver Waise ins Sidur ge* schrieben hat: ״Wann betracht״ ich als gelungen Erst mein Midi״»» auf dieser Erden? Wenn aus armen Jirdcniimgcn Siolzc junge Juden werden!״ ist hier in Erfüllung gegangen. Nicht »imsonst strömen den Gymnasien Schüler aus aller Herren Länder zu. Unser Volk fühlt, daß hier eine Brücke i'1 her 2000 J n 11 r 0 der Schmach ti n <1 Ent* s c 11» s t »111 g zu freier, j ü <1 i s c I» c r Eigen־ a rt geschlagen wurde, daß diese Stätten wahre Jung* brummt sind. Schön ist es auch, daß man nicht hier an jedermann mit der Gretchenfrage: ״Nun sag, wie hältst du's mit der Religion?״ Iierantritt, daß man nicht das, was in den tiefsten Schacht des menschlichen Herzens gehört, vor aller Welt bloßlcgt. Religion ist Heiligkeit, ist Liehe und Ent* Satzung. In diesem Sinne gibt es auch l»icr praktische Religion.״ Die Türkei als Großmacht Von Davis T r i c t s c I».*) Im Angelpunkt der drei alten Weltteile gelegen »md weitaus das stärkste Reich in Enropanähe ist die Türkei trotz jlirer riesigen Lnndflächen und bedcutenden Volkszahl seit vielen Jahrzehnten doch ein minderer Staat gewesen — mehr Objekt als Subjekt der Weltpolllik, und scheinbar dem Verfall nahe, vor dem mir die Eifersucht der Mächte sic eine Zcitlang noch bewahren konnte. Aber Volkszahl und Land flächen sind Macht* faktorcn, Grundlagen, auf denen neue Fntwick* hingen wirken können, und in der Türkei sind solche neuen Entwicklungen zum Siege gelangt, und der vor kurzem an allen Grenzen bedrohte Staat ist heute fester und sicherer gegründet als je zuvor. Soweit ist schon heute der Umschwung vollzogen, daß die Türkei wieder von Freund und Feind als aktives Mitglied der Stnatcnfnmiiie betrachtet wird, und wenn heute die Mächte der Triple Entente so großen Eifer in der marokkanischen und in der persischen Frage zeigen, so spielt da sicherlich die Befürchtung mit. daß zu einem mir wenig späteren Zeitpunkt ein Machtwort der Türkei allen europäi* sehen Begehrlichkeiten eine Schranke setzen könnte. Das ist ja mit <lie Erklärung für den schnellen Umschwung von Schwäche zu Stärke der Türkei, daß das Frneiierimgswerk vom Jahre 1008 siel» nicht auf das osiiiauisclie Reich »fm engeren Sinne he* schränkte, sondern daß die große islamische Welt — eine merkwürdig kompakt wohnende Masse von 2SO Millionen Menschen — diese Fmeiterung »uitempfand und der erstarkenden Vormacht ihres Bekenntnisses mm einen ganz, anderen Rückhalt bot, als cs bereits gegenüber den nnttislaniischcn Bestrebungen des alten Regimes der Fall gewesen war. Schiebt sich an den Hauptverkehrsadern das tfirkischc Reich zwischen Europa auf der einen und *) Diese Ausführungen bilden die Einleitung zu einem demnächst erscheinenden gleichnamigen Buche, in den» auch der türkischen Nntionaiitlitenfrage, den luden des Reiches, sowie den Einwanderungsmöglichkelten speziell für die osteuropäischen Juden aus* führlichc Kapitel gewidmet sind. Vorderasien und Nordafrika auf der anderen Seite so setzt sich dieser Riegel — oder dieses Verbindung^ stück — im Bereich des Islam über die ganze Breite Nordafrikas und Siidnsieus fort. Aber von Nordahika aus reicht der Islam heute schon bis tief in die Mitte und den Süden des schwarzen Erdteils, und Kenner tlcr Verhältnisse versichern, daß was in Afrika nicht heute schon christlich sei, in wenigen Jahrzehnten mohammedanisch sein werde. Und in Asien reicht der Islam bereits hoch in »len Norden Sibiriens hinauf, während seihst in Europa die Zahl der Moslems in den nichttiiikischen Nachbarländern bedeutend größer ist als in der Türkei selbst. Diese in ihrem tieferen Zusammenhang noch wenig erkannten Verhältnisse, die erneute Stärke des osmanischei» Reiches und tlcr islamischen Welt, sollen in den folgenden Kapiteln des näheren beleuchtet werden. Heer und Flotte, Bündnisse und Freund, schalten, Verkehrswesen, Wirtschaft und Kultur, so'lcn nach gegenwärtigen Zuständen und nahen Möglich, keifen behandelt, innere und äußere Konflikte »־»d Diffcrcnzptmkle in ihrer letzten Entwicklung und voraussichtlichen Lösung aufgezeigt werden. Alles in allem läßt sich schon einleitend sagen, daß die Zeit vorüber ist, in der man von einem kranken Manne sprechen konnte, dessen Tage gezählt waren. Das osmanischc Reich tritt in die Reihe der europäischen Großmächte ein, »u»d diejenige der beiden großen europäischen Bündnisgruppen, die fest und unerschütterlich zur Türkei halten wird, gewinnt damit nicht nur einen nahen und unermeßlichen Markt und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Ausgleichs son* dern and» politisch »md militärisch eine geradezu unangreifbare Position. Ein Staat aber, der solche Aeiulerungcn des curo. püisehen Gleichgewichtes herbeiziiführeii imstande ist, muß sicherlich als Großmacht ungesehen werden, und als solche wollen wir das osiiiauisclie Reich and» künftighin betrachten. Die Brandkatastrophe in 'Aidin Bericht des Deutschen Bureaus der A. 1• U. Das Ccntral-Comite der Alliance Isrnelitc Uni* verseile hat von ihrem Schulleiter. Herrn Aranins, über die Brandkatastrnphe in Aidin einen nustiihr* liehen Bericht erhalten, dem wir folgendes entnehmen: Das Feuer ist am 2ג. August, juittags 1 Uhr, in dem nahe am Judcnvicriel helcgenen Hause einer Mohammedanerin ausgebrochci». Die Spritze unseres ״CI»cwra-Kadiscl»a״*Vercius war sofort an der Brand* stätte. Unglücklicherweise fehlte es an Wasser, so daß bei dem heftigen Wind das Feuer sich »nit unglaulilieber Schnelligkeit verbreiten konnte. Im Verlauf von zwei Stunden bildete das ganze Judenviertel einen einzigen großen Feuerherd. Beinahe •100 Häuser sind während dieses kurzen Zeitraums vollständig zerstört worden; dann sprang das Feuer auf eines der Türken viertel über und vernichtete auch hier mehr als 100 Häuser. Von unseren Glaubensgenossen sind heute fast f>00 Familien ohne Obdach. Man muß bedenken, daß hier, wie in den meisten anderen Städten, das Judenviertel gemeinhin nur von den Allcrärmslen bewohnt wird. Die Not, die Teuerung, die ungesunde Gewohnheit, in »lichten Gruppen eng beisammen zu wohnen, haben immer sehr große Hebel in» Oef״W, denen hcizukmtunvn außerordentlich schwer, ja heinahe unmöglich ist. In Zeiten von epidemischen Kraukheiien ist die Ansteckungsgefahr in «liescn ungesunden Wohmmgen ganz ungeheuer groß, 1 מיו ,nicht geringer sind die Gefahren heim Ausbruch vm» Fciiersbriiusten, Das haben wir leider eben wic-Vr erfahren. Außer vier Synagogen sind 400 Häu er verbrannt und ihre Bewohner haben all ihre geringe Habe verloren. Ungefähr SO Prozent »ler Betroffenen liabci: in unserem großen Schulgebäude Zuflucht gesucht. Im Innern des Schulhauscs, in »len Klassen und Gälten haben wir, so gut cs ging, vierzig Familien u׳d’r* gebracht: die übrigen kampieren zurzeit im 01׳'.’׳», Unter freie»»! Himmel, und haben dort auch die N hi verlebt, leb kann nur wiederholen, daß cs ini*־ an Mut »md Kraft, ja auch au der Fähigkeit fehlt, H *:ווי׳ das Bild zu schildern, das sieh meinen Blicken »ln l״>l. Es war herzzerreißend. Voll Schrecken überlegte nan, ob man wirklich einer Tatsache gegcniibcrstnnd »׳‘kr von einem Traumbild geängstigt wurde. Man hätte erwarten sollen, daß an» Taue nicl» der Katastrophe schnn etwas Ruhe in »He Gemüter Ungezogen sein würde, statt dessen wurde cs!w»dc morgen noch weit schlimmer. Gestern abend hi-de man nur, »Ins Geschrei »ler ersten allgemeinen ״»’• stfirzung; heute aber, da jeder die Ausdehnung seine» Unglücks ermessen kann und an Stelle seines ehe• maligen Besitzes und Eigentums nur Trümmer find»״, beginnen die Klagen und die Tränen von neuem. , Eine unter meinem Vorsitz ad hoc gebilmle Kommission hat versucht, die schwersten Leiden einigermaßen zu lindern. Alle »fiese Aermsten, unter viele Kindel•, tlie seit gestern nichts zu sich genommen Italien, bitten tim Brot. In Begleitung eines Sladfrntes bin ich durch alle Bäckereien ne״ laufen und l!ahc mir 400 Okka Brot und 10 Okka Oliven verschafft. Ein Privatmann, Herr Pcrhi*Levv( hat mir ebenfalls 400 Okka Brot zur Verfügung RCs,e]״» und das alles ist zusammen zum Frühstück an di« Armen verteilt worden.