Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 35 (1.9.1911)
- Date
- 1911-09-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 412 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr 35 I ס n tJ w i r t s c 11 a f 111 c 11 e sei.!;* sei dies dieselbe Erscheinung, wie in Argentinien und in Nordamerika. Die städtische Kolonisation umfasse in derr laiiptsacne die kaufmännischen Berufe, das Hai*hverK, beispicls• weise die Klempnerei, und industrielle Bcsehnfttgun- 1׳en. Als der Redner sich den zollpolitischen Ver• liiiltnisscn in der Türkei zmveuüet, wird er vom Vor• sitzenden Dr. Bodenlieiiuer melinnals unterbrochen, der ilm auffordert, nicht zu verlesen. Delegierter T riet sch: Ich werde also nicht verlesen, sondern frei sprechen. Hs!»leiht für die Türkei fast nur das jüdische IPeinenl. Denn die Türkei bat berechtigte Bedenken gegen eine Finwamle• rimg aus europäischen Staaten, die in der Türkei auch (irollmaehtsstandpunkte vertreten, vertreten haben oder in der Zukunft vertreten werden, die sich gegen die Türkei wenden. Die jüdische Einwanderung nach der Türkei ist ein auüerordeutlieh notwendiger Faktor in der Ergänzung der türkischen Volkselcniento. In diesem Sinne ist es notwendig, zu untersuchen, ob die jüdische Einwanderung, die heule nach der Türkei so klein, nach dem Westen so groll ist, sieh in diesen Proportionen nicht in ganz kurzer Zeit wird wesentlich umgestalten können, oh wir nicht in wenigen Jahren eine nach Zehntausenden zählende Auswanderung nach der Türkei haben können. (Zwischenruf: Der rote Zettel!) Nicht nur in der Türkei, sondern auch in Nordamerika gibt es einen roten Zettel, In Nordamerika bleibt der Immigrant auch eine Zeit lang unter der Kontrolle der Eimvanderimgsbehörde». Der rote Zettel ist nichts weiter als ein Papier, das bestimmt, dall Angehörige anderer Nationalitäten oder anderer Staaten nicht in allzu grober Zahl in das Uutd kommen und Schwierigkeiten maclivn könnet). Es ist ein grober 1־ eitler, daß wir die jüdische Ein« Wanderung nach Palästina unter dem Gesichtswinkel der Agrikultur betrachten. Ich bin kein (iegner der jüdischen Landwirtschaft jn Palästina, aber ich ver• weise auf das grolle Mißverhältnis in den Kosten. Es ist hier in letzter Zeit auf eine Anfrage erwidert worden, eine Ansiedlung von anspruchslosen jungen Leuten werde doch 5t!UÜ Hrancs per Familie kosten. Die Antwort ist unrichtig. Wir können eine jüdische lamlwirtsehaltliehe Siedlung herbei führen mit der Kostemlilferenz zwischen der Auswanderung nach Nordamerika und nach dem Orient. Nach Nord• amerika braucht eine Familie lOOtl, ״, nach Palästina 200׳ M. Die Differenz von SOI) M. genügt, tun dort eine )andwirtschaftliche Siedlung sehr grollen Malt• slahcs herheizulühren. Das ist schon ein Stück unseres Problems. Aber noch viel größere Chancen hat die industrielle Kolonisation• Die Türkei hat mit Aegypten ungefähr <10 Milli• otten Einwohner, und 10־ Millionen, wie primitiv sie auch sein mögen, haben ein Industriebeilürfnis, das groll genug ist, um heute schon viele Uimderttauseude und Im Laufe weniger Jahre vielleicht 10 Millionen zu beschäftigen. Ich will mir beiläufig erwähnen, dall neulich ein vorzüglicher Fachmann, Herr A u 11 a g e 11, liier in Hasel ausciuaiuicrgcsct/t hat,, dal! 15 Oliven• bäume schon genügen, um eine Familie dort zu er• halten. Icl» stelle also folgenden Antrag: Der Kongreß beschließe die Schaffung eines zionistischen Emigralioiiskomitces mit dem Sitze in Berlin und mit folgenden Zwecken: Sammlung informativer Materialien über alle Möglichkeiten jüdischer Einwanderung nach Pa• lästina und anderen (vorzugsweise den niiebstge•. legenen) Gebieten des osmanischcn Reiches. Verbreitung dieser 'Information. Realisierung (resp. Beihilfe zur Realisierung) der gefundenen Möglichkeiten. Ich gebe mm ein Mittel an, um ihre Einnahmen um ein Drittel zu verbessern. Bestimmen Sie den nächsten Kongreß auf Neujahr 19l'J. Dann haben Sie in ein und einem halben Jahr 2 Jnhressnmmhmgen von Schekeln und dergleichen. Bestimmen Sie dann den 12. Kongreß wiener in 111 Jahren und kehren Sie daun zu der jährlichen Kongreßperiode ztiritek, die uns an und für sieh eine größere Jahrcsctnnahme gibt. Weiter beantrage icli die Ablösung des Schekel durch einmalige Zahlung. Vizepräsident Dr. B o d e n h e 1 m e r: Die Ablüsimg des Schekels gehört zur Finanz.frage, ich bitte hier von der Emigrationsfrage zu sprechen. Delegierter ’I riet s clt: Man kann den Schekel dadurch ablösen, daß man z. B, hei unserer Bank eine größere Summe einznhlt. Dr. Boden h ein» er: leb bitte zum Schluß zu kommen. (Beifall.) IXr Mit• das uns von Anfang an notgetan hätte. (Beifall) Dr. Boden bei m er: Es ist der Antrag ein• gegangen, die Redezeit auf 5 Minuten zu beschränken. Ich lasse darüber nhstimimm. Wer dafür ist, bitte die Hand zu erbeben. (Nach einer Pause.): Antrag Ist angenommen. Der Vorsitzende •macht einige geschäftliche teilungen. Die Delegierten de» I. Kongresses, die zugleich Delegierte des X. Kongresses sind, werden gebeten, sich heute um 3 Uhr nachmittag im kleinen Kongreßsaal zum Zwecke einer photographischen Auf• nähme emzufimleu. Diese ()elegierten sind: Dr. Max Nordatt, David Wolffsohn, Dr. Boden- 11 ei mer, Adolf Stand, I. L. Goldberg. Dr. Salz, P i 11 e I e s, F a r b s t c i n, Ben Ami, Dr. Heinrich Löwe, Prof. Bclkowsky, Ussischkin, Motzkin, Sokolow. T r i e t s c h , J n f f c, L i 11 in a 1111 R o s c 111 It a I mul II. Yo rk-St einer. Ich bitte die folgenden Redner, sich strikte an die Diskussion der von Dr. Katzenelsohn vorgescblagenen Thesen zu halten. Dann werden wir bald fertig sein und Nachmittag das Referat von Herrn Sokolow über die hebräische Sprache anbören. Ich lasse nochmals die Thesen des Herrn Dr. Katzenelsohn vor* lesen. Die Rednerliste umfaßt 17 Redner, Es wird beantragt, die Rednerliste zu schließen. Ich lasse abstimmen. Der Antrag ist angenommen, die Rednerliste ist geschlossen. Das Wort hat tD*t ff« n!.M . Geehrter Kongreß! Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, daß der Kongreß bereits einen Tag verloren hat. Wir haben uns Freitag den ganzen Tag mit verschiedenen Dingen aufgchalteu und sind nicht vorwärts gekommen. Für heute war der Bericht über die Emigrationsfrnge, das Referat des Herrn Sokolow über die hebräische Sprache und der Bericht über die l'raiicnorganisatioii von Frl. Schnell augesetzl gewesen. Ich fürchte das wir uns heute mit der Emigrationsfragc zu lange ,aufhalten werden. Dann würden wir einen zweiten Tag für die hebräische Sprache und Frauciiorgauisation und einen dritten Tag für Orgauisationsstatul und Geschäftsordnung benötigen, da der Kongreß in der ersten Sitzung cs abgefeimt bat, die neue Geschäftsordnung anzunehmen. Da Sic docli nicht nbrciseii wollen, ohne die neue Leitung gewählt zu haben, und da wir für die neue Leitung wirklich die Ansicht der Rassentheoretiker zu Recht bestehen bliebe - sie besteht aber nicht zu Recht •־• Schlüsse auf die Art der Verteilung der geistigen Begabung zur Folge haben, auf die wir nur nmlcu• timgsweise hinweisen wollten. Aber ein s e nt i t i s c h e r R a s s e u s t o 1 z braucht nicht mit spekulativer Beweisführung und nicht mit logischen Deduktionen, die man ja vielleicht für So• phismen halten könnte, zu arbeiten, Die einfachen, die gewaltigen Tatsachen der Geschichte selbst, die allerdings in allen gebräuchlichen Lehrbüchern der Ge• schichte kaum berücksichtigt sind, entliehen jeder andc• reu UewevsKümmg. Der von allen Judengegnern er• hobelte und fast unwidersprochene Grundvorwurf, daß die semitische Rasse keine Schöpferkraft besitze, steht in merkwürdigem Gegensatz zu dem Ergebnis der modernen Forschungen, die alle Kultur überhaupt auf den semitischen Ursprung her, in Mesopofamien zurücklciten. Keine Periode der Geschichte a be r wurde mehr totgeschwiegen, als die Glanzzeit semitischer Kultur in S p n n i e 1t, und der Einfluß, de» diese auf die Ent- Wicklung des ganzen neuzeitlichen Europa zur Folge batte, Es läßt sielt lückenlos der Beweis erbringen, da der Ursprung des Humanismus und der Renaissanc auf die sich das moderne Europa so viel zugute tu die mit Recht das große Wahrzeichen unserer de zeitigen Kulturepoche darstellen, daß diese auf d Semiten: Juden und Araber in Spanien zurückzufiihri sind. Der Jude ist wirklich unter den Völkern, d aus seinem Vorrat schöpften, und in deren Mitte er let ein Erbe unter Erben seiner eigenen Vergangenlte ״״״;*"" wlr ^cr dann doch der Frage' nachgeh« wollen, warum denn die 'Juden, wenn sie und d % andern semitischen Völker in der urgeschiclitlichcn Zeil und während des ganzen Mittelalters Ungeheures geleistet, ja geradezu die führende, die schöpferische Rolle übernommen liahen, jetzt angeblich nur rezeptiv mul reproduktiv, nicht aber wirklich produzierend auf der Weltbühne auf treten, so finden wir eine Erklärung dafür in einer Analyse der sozialen Struktur unserer neuzeitlichen J udenheit. In Mesopotamien, in Palästina und zuletzt auch in Spanien lebten diese Völker ihre eigene Kultur. Sie gehörten nicht vorzugsweise einem einzigen Wirtschuftsz,wei׳׳c au, sondern waren gleichmäßig, wie jedes andere Volk, auf alle Berufsarten verteilt. Die nnnatiirüche historische Entwicklung mußte unvcrmcidlicherwcise auch ganz unnatürliche Wirkungen hervorbringen, Die soziale Struktur der Judenheit von heute ist ungesund. Der verschärfte Daseinskampf läßt nur die anpassungsfähigsten Individuen emporkomtnen, die sich nur deshalb an andere so leicht anpassen, weil kein Schwergewicht des Eigenen Wesens sic daran hindert, Aber dieser verschärfte Daseinskampf-erstickt förmlich die wirklich Großen und Tiefen. Die eigenartigen Mileuverhältnisse also bewirken, daß die tatsächlichen Zustände gar nicht anders sein können, als wie sie sich uns gegenwärtig zeigen. Daß die Juden unter den jetzt obwaltenden Verhältnissen, und solange diese Zustände der Dissociatiou dauern, gar nicht die ungeheuer befruchtende Tätigkeit erreichen können, die schon in grauer Vorzeit ihre Ahnen in Mesopotamien und später auf der pyrenäisehen Halbinsel als die Initiatoren derjenigen Kulturcpochcn, die den Inhalt des heutigen geistigen Lebens ausmachen, entfaltet haben; daß aber doch auch unter den heutigen Verhältnissen, wie Werner Sombnrt erst In jüngster Zeit quellenmäßig nachweist, die Juden die auch Mittel schaffen müssen, so wäre cs vielleicht nötig, daß Sie sielt für die nötigsten Dinge daran» ein richlen, bis Freitag abend hier zu bleiben. (Heiterkeit und Beifall.) Es besteh» die Gefahr, daß der Kongreß mitten in der Arbeit stecken bleibt, mul weiter, daß eine große Anzahl von Delegierten, besonders aus den fernen Ländern, ahreisen müssen. Es kann geschehen daß wir hier auf dem Kongreß, ohne Delegierte blei! bcn. Es liegen Ihnen nun genaue Resolutionen vor* Stimmen Sie docli darüber ab, damit am Nachmittag 1 lerr Sokolow sein Referat erstatten kann, das wir doch alle hören wollen. Sorgen Sie weiter dafür, daß Frl. Prof. Schach hier ihr Referat erstattet, dann werden wir morgen wenigstens einen halben Tag für die Organisatioiisfrage zur Verfügung haben. Dies stelle ich als Antrag. (Lebhafter ianganhaltender Bcitall.) Vorsitzender Dr. B o d e » h c i m e r: Ult fasse den Antrag des Herrn Wolffsohn als Antrag aut Schluß der Uebatte auf. Ich bitte die Herren Delegierten, die Plätze eiiizuuehmen. Wer für den Antrag Wolff. sohn ist, möge die Hand erlichen. (Nach einer Pause): Der Antrag ist angenommen. Wir kommen mm zur Abstimmung, über die vorliegenden Thesen Vorsitzender f>r. Üodenhcimcr: Wer für die The• sen ist, möge die Hand erheben, (Nach einer Pause): Angenommen. (Lebhafter Beifall.) Wir koin. inen zum Antrag Trietsch. Genügt Ihnen, Herr Triclseh, daß Ihr Antrag der künftigen Leitung über• wiesen wird? Delegierter Trietsch (Unruhe, Lärm und Zwi• schcitrufe): Meine Herren! So pflegt man Anträge zu behandeln, die Bagatellsachen betreffen. Mein Antrag unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, daß liier die Auswanderung nach dem Orient die Hauptsache ist, dort aber die letzte kleine Nehmt• Sache, (Unruhe). Dr. Bodeuhcimer: Ich lasse also abstimmen, Delegierter Barth: Ich beantrage über die Re• solution Trietsch erst dann ahzustimmni, wenn die ' Finanzlage geklärt ist. Der Antrag wird abgelehnt. Der Vorsitzende läßt nunmehr über einen Antrag, die Resolution Trietsch der Pnlästinakoinmissioii zu übergehen, ahstiumien. (Lärm, Unruhe, zahlreiche Zwischenrufe. Dr. Margulies: Ich protestiere gegen diesen Abusus.) Da die Abstimmung Zweifel- Itaft ist, wird sic wiederholt, und der Antrag mit 86 gegen 76 Stimmen angenommen. Delegierter Motzkin: Es wäre merkwürdig, wenn der Kongreß über alle diese Anträge hinweg• gehen sollte, ohne Stellung zu nehmen. Ich beantrage die Einsetzung einer fünfgliedrigen Kommission, welche die ganze Frage studieren soll. Die Kornmissiott soll aus folgenden Herren bestehen: Böhm, Ussischkin, Dr. Katzenelsohn, Dr. Marmorck und Motzkin. Wir werden uns dann auf eine gemeinsame Resolution einigen. Df. Wald mann: Diesen Antrag haben wir vorhin nicht gekannt. Icii beantrage deshalb, daß der Antrag Trietsch dieser Kommission, nicht der Palä• stinakommissjon, überwiesen wird. Knplauski: Ich unterstütze den Antrag Motz• kiu mit der Abänderung, daß wir zunächst das Prinzip der Kommission nnnciiinen und dann die Personen Vorschlägen. Ich hin mit der Zusammensetzung der Kommission nach dem Vorschlag Motzkin nicht ein• verstanden. Ich stelle fest, daß eine ganze Reihe von Rednern, unter anderen auch Mitglieder unserer Fraktion, wichtige Anträge unterbreiten wollten. Ich erhebe Einspruch dagegen, daß der Kongreß einen einzigen Redner angchört hat, ohne den andern Gc• legenbeit zu geben, sielt zu äußern. Ich bitte, diese ganze kapitalistische Entwicklung der Neuzeit ge• schaffen haben, daß ihre Tätigkeit Amerika erst zu dem gemacht hat, was cs heute darstcllt, daß der Reichtum Hollands, Frankfurts, Hamburgs und Londons auf sie zurückzuführen ist, daß sic seit ihrer Emanzipation in ganz Europa eine kolossale befruchtende Tätigkeit auf allen Gebieten nusgeiibt haben; daß sie auch auf rein geistigem Gebiete beute überall nicht nur zu den hervorragendsten Mitarbeitern zählen, sondern auch vielfach geradezu die Schöpfer der neuen, heute die Wissenschaft beherrschenden Richtungen swiü, — man denke, um nur ganz wenige zu nennen, an Hertz und Ehrlich, an Marx und Stahl, an Spinoza usw.; daß ihre tiefgründigen Denker auch in den heterogenen Kulturen so oft eine Umgießung aller geistigen, ethi• sehen, religiösen Werte, eine Rcvohitionicrung und Erneuerung des ganzen Geistesleben erzeugt haben: das müßte eigentlich solche Schlüsse ziehen lassen auf ihren Wert für die Kultur unter gesunden Ver• häUnisscn, daß wir diese Schlüsse nicht ziehen wollen, weil sic zu dithyrambisch klingen würden. Durch die ziclbewußtcn Anstrengungen zahlreicher Generationen von Denkern und Politikern wurde hier ein Volk von reinem, weder durch venerische Krank• beiten noch durch Alkohol vergiftetem Blute, von aus* geprägtem Familiensinn, eingewurzelten Gewohnheiten zum tugendhaften Leben, ungewöhnlicher geistiger Regsamkeit und idealer Geistesrichtung herangezüchtet. Es war eine selbstverständliche ergänzende Maß׳ rcgcl, daß diese höchsten ethischen Schätze nicht der Vernichtung auf den» Wege der Vermischung mit minder sorgfältig gezüchteten Rassen preisgegeben wurden. Das Verbot der Mischehen bewirkte cs, daß der erste!־assehildcndc Faktor, die Vererbung, seine Wirkungskraft in höchster Potenz betätigen konnte, i I