Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1911-08-25 · Heft 34 (25.8.1911) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 34 (25.8.1911)
Date
1911-08-25
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2651711-2651745--07927-2665129
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr.!34 JUED C 'י i * V * ׳? 1 i UNDSCHAU Seite 401 weil er es will, mul zweitens, weil er es muH. Wir haben in unseren Reihen verschiedene Richtungen. S'e können Uns sehr p;äg,;־mt ״ueh in diesem Säule jel/l sehen. Wir Wullen aber alle als eine geeinigte Organisation arbeiten 1m<| das ist luirVlann möglich, wenn diese verschiedenen Riehlimgen uns uieht stören) wenn wir uns als »rüder.fühlen, um gemeinschaftlich der allgemeinen Sache zu dienen. (Beifall.) Aber wir müssen auch an diesem Prinzip fest• halten, weil sogar diejenigen, die von den Misrachisten Oelleielit als nicht ganz religiniistreii betrachtet wer• den, es «an/ genau wissen, was für eine national^ sieremle mul vereinigende Kraft unsere Reli«ion besitzt. (Beifall.) Mit der Thora sind wir aus Palästina weggegaugen, und mit dieser Tora werden wir /muck• kommen. (Lebhafter Beifall.) Aber um sie zu ihrer allen moralischen Kraft zu bringen, müssen wir als erste Ledin«11n« das beobachten, dall wir vc llc Toleranz zwischen uns üben. (Beifall.) Wir dienen alle dem Zionismus, die reli- «:bse Ih'her/eugmig ist Sache jedes Lin/elnen. (Bei• fall.) Was die Leitung, unsere Zcntralorganisation be• 11 ilft, so «laiibe ich, das volle Recht zu der Erklärung za Italien, dall wir die Worte Hcr/.ls als das hstammt betrachten, das wir stets erfüllen werden, l'nd in dieser für uns einziK möglichen Richtung denke ich, dall es vielleicht nicht notwendig und u den falls nicht im Interesse der weiteren Führung un- «ercr VcrliaudhiiiKcn ist, wenn wir statt einer Debatte über den N, F, und die Banken hier eine spezielle Reli* u onsilehntte führen. (Zustiimmm«.) Wir haben beide Richtungen sich aussprechen lassen. Nun bitte ich Sie aber, wollen Sie nunmehr den Gegenständen Ihre \ufmerks.unkcit widmen, die auf der Tagesordnung »leiten, (Beifall.) Dr. Zwei(«: Ich folge der Aufforderung und kehre von der Kulturdehatte zur N. F-.Dcliattc zurück. Mit Freuden ergreife ich die Gelegenheit, dem N. F',-l latiptlmreau mul seinem Leiter Dr. IkHicidieimer meinen und meiner I tcumlc wärmsten Dank und freudige Anerkennung ausziisprcchen. (Beifall.) Denn diese wohlwollende I.eitun« nimmt Auregtingen, von wo sie immer kommen, freundlich entgegen, prüft sie objektiv, mul wenn sie sie bewährt gefunden hat, streut sie sie hhriispcudcml nach allen Seiten hin aus. Fine solche Anregung, für welche sich die Landesstelle Oester• reich seit langen Jahren mit allem Nachdruck ein• gesetzt hat, geht dahin, die Zersplitterung der Spendenzwecke zu beseitigen, mul in die ganzen Sammlungen ein gewisses System zu bringen. Wir halten deshalb vorgcsehlagcn, die Na.!׳'.•Organisation zu einer allgemein zionistischen I inanzinslitulioii auszugestallen. Mit grober Freude stelle ich aus dem Bericht des A..C. fest, dall das I lauptbureau dieser Anregung geneigt ist. Ich bedaure mir, daß es über die F.rwägungeu und Fr• hebungeit noch nicht hiiiausgekoimiicn ist und hin erstaunt darüber, denn aus dein Bericht ist cs zu selten, dall das llaupthureau die grollen Vorteile wohl anerkennt: planmäßige Arbeit, Verteilung der Lasten. Daß es noch zu keinem Beschlüsse gekommen ist, erklärt sich wohl aus dem Widerstand, der auf dem Seihst ändigkcitsgcfiilil unserer jungen Insliiiilioiien bemin. Auch der N. F. ist von Schuld nicht ganz frcizusprechcii; als Mutter sollte er die ganzen Institutionen mit seinem Herzblut ernähren. Aber gerade von Köln sind die Sammlungen für die P. L. D. C. verholen worden; nicht aus rein sachlichen Gründen, sondern mit wegen des bedauerlichen (iegensatz.es zwischen Köln und Berlin. Fs klingt wie ein Hilfeuif, wenn das llaupthureau am Schlüsse des Berichtes »agt, es wolle für seine Beschlüsse die Ansicht maß-;;ehender Mitarbeiter einholcn. Wer ist ein maß-;;ebenderer Mitarbeiter als der Kongreß? Daher stelle ich folgenden Antrag: ״Der Kongreß spricht sich dafür aus, daß die Saminelstellcn des J. N. F. zu allgemeinen zionistischcn Finanzstellen ausgebildct werden, welche für alle zentralen zionistischen Institutionen die Propagniula und das Inkasso zu besorgen haben. Diese Arbeit soll nach einem bestimmten Arbeitsplan geleistet werden, der jedem Sammel/weck seine Sanimeliiiittel und Sammel/eiten zuweist.“ Der Redner spricht sich sodann zugunsten einer Besteuerung des N. F, aus, Man dürfe die neue, so lang ersehnte Leitung nicht ohne Mittel lassen, (l ebbaßer Beifall.) Schluß der Sitzung 1 Uhr mittags. Nachmittagssitzung Vorsitzender Dr. Tschlenow eröffnet die Sitzung um •I Uhr und erteilt dem Sekretär Dr. Rosenhhith das Wort zu einigen Mitteilungen: Herr Fi 11hei stein trägt Dr. Nordau, Dr. A, Marniorek und Jean Fischer in das goldene Buch ein. - Die freiwilligen Schalterbeainten des X, Kongresses tragen Herrn und Frau Professor O r 11 s t c i 11 ein. Der Vorsitzende teilt mit, daß Dr. Felix Theil- 11 a her.München, zurzeit in Jena, der Verwaltung des N. F, einen Scheck auf 101)0 Mk. übersandt hat, als erste Anzahlung auf eine Stiftung für Arbeiter- Wohlfahrt in Palästina. Er beabsichtigt, diesen Betrag nach und nach auf 10 000 Mk. zu erhöhen. Die Vcrwalltrig dieser Stitlung überläßt er tler Verwaltung des N. F, (I.ebh.iFcr Beifall.) Fs wird besehh»!;seu, zum Bericht des National- (omls noch vier Gern.׳r.ihrdiicr /um Wort kottimen zu lassen, mit einer Redezeit von 15 Minuten. Inzwischen beginnt die Debatte über den Bankhericht. Boris (ioldberg: In der Deeliargecrleilung für das A. 0. haben wir ausdrücklich betont, daß das große Fr he Herz Is v e r m e 111׳ t woidcti ist. Wenn wir aber ziffernmäßig die finanziellen Instrumente der Bewegung hc'.rncUteil, und iubesondere die Vermehrung der Aktienkapitale unserer Banken, so kommen wir zu dem Schluß, daß in der zweiten, der Kölner 1' e r i <» d e , d i e s e V e r 111 e h r u 11 g g a n /. m ä ß i g war. Wir haben in den Banken nicht viel m ehr, als d a s , w a s wir in 11 e r ersten, der politischen P e r i o de g c sa in Hielt haben. Das gesamte Kapital ist sehr gering im Verhältnis zu der (büße der Aufgaben, die von Jahr zu Jahr immer zahlreicher, vielseitiger, großartiger werden. Ich hatte gehofft, einige Winke über unsere Bankpolitik zu bekommen, nnmentlieh wie tür die Sicherung ries (leides gesorgt wird. (Iroßartige Unternehmungen stehen bevor, eine Menge wirtschaftlicher Aufgaben; da müssen wir daran denken, in welcher Weise wir größere Mittel in den Dienst tler Bewegung stellen. Wir können uns nicht stets darauf hesehräiikeii, die Aktien mir unter unseren eigenen Ucsinmingsgeiiossen ahzusetzen. Wir müssen, wie jeder (iroßkaufmann und (iroßunternelmier, an den internationalen (ichlmarkt gehen. Del. schwirr: Warum sorgt der J. G. T. nicht dafür, daß seine Aktien auf der Londoner Börse kotiert werden, wie die Aktien der anderen Aktiengesellschaften? Warum gründet der J. C. T. njeht eine spezielle Abteilung für eine jüdische Lebensversicherung, die nach genauer Berechnung einen jährlichen Reingewinn von H Millionen Rubel bringen kann? Der Redner erklärt, Uns von ihm aitsgcai beitete Projekt sei von Iler/I, Nordau und vielen russischen Juden hegutneiitet worden. Warum also kommt es nicht zur Ausführung? Del. Dr. Plnkus: Die internen Dinge gehören in die (ieneralver- Sammlung. Nur'einige prinzipielle Punkte. Ich halte unsere Bank für durchaus solid fundiert und gut eingerichtet. Weshalb aber veröffentlicht die ״Welt" nicht die Gewinn- und Verlustrcehmmg? Ich persüdlich hin gegen eine formelle Besteuerung des N. F. Ich halte es auch nicht fiir einen Nutzen, wenn die Außenwelt weiß, die Bank wird von einer politischen Bewegung besteuert. Aber wir haben die Bank geschaffen; sie ist Fleisch von 1111• serem Fleisch mul Blut von unserem Blut, da ist es doch ganz selbstverständlich, daß sie ihren treus t e n A g e n len s 1111 v e 111 i <11t i e r t, die zio• nislisehc Bank für zionistische Zwecke. Die Fi• 11 a 11 z. f r a g e sollte für uns g a r nicht existieren; es müßte der Bank eine Kleinigkeit sein, ICO 000 M. jährlich für die Bewegung herzugelien. Die Banken sollten Finanzicrungsiustitutc sein; die A. P. C. usw. sind ganz, falsch finanziert. Wozu ist der Geldmarkt da, wenn sie das Kapital der Mutlcrbaiik brauchen? Fs muß möglich sein, Geld zu beschaffen. Privatim sind die Leiter unserer Banken gewiß ausgezeichnete Geschäftsleute und große Kaufleute, aber sowie sie in unsere Banken cintrctcn, füllten sie sieh nicht mehr als einfache Kaufleute, sondern als Administratoren, gewissermaßen von Staatseigentum. Wenden Sie Ihre großen kauf• niänuiseheii Fälligkeiten auch hei uns au! An ein wirkliches Aufkben unseres Banksystems ist nicht zu!lenken, wenn Sie nicht bald den Weg zum intcr• nationalen Geldmarkt finden. Der Angelpunkt der zionistischen Arbeit im Orient ist bis heute die Bank• Politik. (Beifall.) Vorsitzender Dr. Tschlenow: Ls ist niemand mehr zum Wort gemeldet. Direktor Katzenclson: (Lebhafter Beifall.) Ls tut mir sehr lyid, daß die Debatte so kurz war. Die Rede von Ooldberg habe ich leider nicht gehört und kann ihm daher jetzt nicht anworteu. Auf Seliwiiis Fragen werde ich nach guter jüdischer Art mit Gegenfragen nuworten. Die Divi• deutle! Wo gibt es sonst eine Bank, die eine ganze Menge Ausgaben für die zionistische Bewegung hat? Ich habe Ihnen auf dem vorigen Kongreß zahlenmäßig naehgewieseu, daß in den icl/ten sichen Jahren die KoloniaUiank über ‘201)00 Pfund für direkte zionistische Zwecke ausgegeben hat. Sie können es im Protokoll naolilestn; manche Sachen muß man immer von neuem wiederholen. Sonst würden wir Dividenden gehen, wie sie jede kaufmännische Bank gibt. Vielleicht soll man uns wirklich daraus einen Vorwurf machen. Aber einer der Redner hat uns die Schatzmeister oder die Wachhunde der Bank genannt; ganz richtig 1 Was in unseren Kräften liegt, die Gelder der Bank zu hüten, das tun wir ehrlich (Zustimmung); daß wir aber den Umständen ent• sprechend für zionistische Zwecke Ausgaben machen, das verringert die Dividende, die wir eigentlich geben sollten. Darin liegt schon die Antwort, warm״ wir nicht;1״ der Londoner Börse kotiert werden. Damit das geschehen soll, müssen wir eine Reihe von Jahren eine Dividende von über •I «<! verteilt haben. Und wenn wir den Beschluß fassen, wie er hier beantragt wird, daß wir die alten Dividenden für verfallen erklären sollen, dann verzichten wir auf ewig auf die Kotierung. Sie fragen, warum wir keine Versicherung haben? Dnzii mußten wir zunächst die Statuten ändern, ein neues (iesc'iaft machen. Wir haben uns mit der Frage eingehend beschäftigt; aber es ist ein großes Unternehmen, das ein größeres Kapital notig macht, als wir haben, und es ist ein riskantes U11 - te rneh in en, Fs war ein Liehlingsgcdanke von llcrzl, der gehofft hat, auf diese Weise die jüdischen Kapitalien heraiizuziehen! Aber das läßt sich nicht j 11 dieser Unterhaltung erwägen. (Schwift ruft: Ohne Grundkapital!! dagegen muß ich mich entschieden ausspreehen,!laß wir die Lehern• Versicherung und das Schicksal vieler jüdischer Familicn ohne Grundkapital in die Hand nehmen sollen. Auf die Bemerkungen des Dr. Piukus habe ich nicht viel zu sagen, ich habe ihm früher Bravo zugerufen und tue es auch jetzt, nur mit einer kleinen Einschränkung: Wie sollen wir erwarten, daß das große Publikum unsere Aktien kaufen soll, die der A. I’. C. oder soger der A, L. B. C., wenn Sie, die großen Zionisten, so wenig kaufeil? Wenn wir einen großen Aufruf macFien und kaum 2000 Francs aufbringen — (Zuruf: Die große Welt hat Geld, wir haben keins!) - mehr oder weniger werden wir doch auch haben. Außerdem, unsere Institution isl noch viel zu jung. Ein fremdes Publikuin, dem das Interesse an unserer Bewegung fehlt, wird sich sehr schwer entschließen. Dagegen ist es sehr wunderbar, wenn wir von einer Institution, die Dividende gibt und sich bewährt hat, die Aktien nicht kaufen. (Zuruf: ״Sie fordern ja 5 0/o Aufgehl, wenn man sie kaufen will.“ — ,.Sic wollen ja gar nicht verkaufen!'') Die Veröffentlichung der Gewinn- und Verhistreeluiung durch die ״Welt" könnte allerdings erfolgen. (Beifall.) Nunmehr wird die I)chatte über den National• f o n d s zu Ende geführt. Del. Struck ändert seinen Antrag in folgende Fassung: ״In Bestätigung früherer Beschlüsse erklärt der Kongreß: Das Direktorium des N. F. hat dafür zu sorgen,!laß in der Leitung und Verwaltung der Nntionalfoiuls-Bcsit/tiirncr die jüdischen Gebote re• spektierl werden." Der Antragsteller führt zur Begründung dieser Acnderting aus, daß hei der Fassung des i.rspriing• liehen Antrags einige Worte wcggeblieben seien; und leider sei er dahin mißverstanden worden, als ob er und seine Freunde in intoleranter Weise die Freiheit einzelner Personen beeinträchtigen wollten; das liege ihnen vollkommen fern. Herr Struck legt sodann, um die Echtheit des Briefes des Olten'ilihiuers Ktik zu beweisen (Dr. Tschlenow: die ist nicht angezweifelt worden!), den Brief von Kuck, in dem er initteill, daß er den Briet an den N. F. abgesamlt habe, aut den Tisch des Hauses nieder. Del. Dr. Lcvy: (als erster Gciieralredner): Zu unserem großen Bedauern ist der Leiter des Palästinaamtes, l)r. Ruppin, nicht anwesend. Fr sollte auf dem Kongreß sein, um über alle Dinge Auskunft zu gelten. Ge• rade weil es sich hei dein N.-F. um ein Werk handelt, das bestimmt ist, die Zukunft des jüdischen Volkes zu sichern, die Rettung des heimatlosen Judentums herliei/11 fuhren, ist die grüßte Sicherung notwendig. Vertrauen zu Personen genügt nicht; wir müssen die Möglichkeit liabcii, die geschäftlichen Transaktionen zu kontrollieren. Die Revisionskommission hat ihren Sitz, in Europa, kann also die Dinge nicht selbst studieren. Der Redner beantragt die Einsetzung einer Kontrollkommission in Palästina. Ussischkin hat es verstanden, durch seine meisterhafte Rede die Dehatte auf ein hohes Niveau zu heben, im Gegensatz zu Dr. Bod e 11 hcimcr, der den Misrachisten vor• geworfen hat, sie verlangten die Schaffung einer Poli/eigewalt. Wir wollen den Juden, die wir nach Palästina führen, nicht bloß Brot geben, sondern auch jüdischen Geist, jüdische Kultur, wir wollen, daß auch die jüdische Seele wieder aufleben soll. (Beifall.) In die persönliche, private Freiheit des Einzelnen wollen wir uns nicht ciumischcn. Aber es gibt auch eine Grenze für die individuelle Freiheit und gerade die Vertreter der Poale Zion sollten bedenken, welche hohe Bedeutung das jüdische Gesetz für die Arbeilerschafl hat, durch die Anordnung der Sabbat• ruhe, durch die Forderung sozialer Reformen. Sic sollten bedenken, daß Sozialismus niemals bedeutet, daß jeder tun kann, was er will. So wenig wir einen Zwang auf״ einzelne Personen ausiihen, so solir können wir verlangen, daß alles, was vom Kongreß aus ge• sehieht, iiliereinstimmt mit den Traditijnen des jüdischen Volkes. Man hat sich auf den Schweiß, auf die Opfer der Arbeiter in Palästina berufen. Bedenkt man nicht, welche Verfolgungen die ungebildeten unterdrückten russischen Juden ertragen haben, welche Opfer sie gebracht haben, um sieb ihr Judentum zu erhalten? (Beifall.) Und nun müssen wir erleben, daß auf dem Boden des alten Palästina der Leiter des Nationalfonds 1I Monate hat verstreichen lassen, bis er auf ein Schreiben des Rabbiner Kuk die Anweisung gegeben hat, daß auf den Gütern des Nationalfonds das jüdische Gesetz geachtet wird. (Hört! Hörtl bei den Misrachisten, Unruhe und Widerspruch.) Auf den Gütern der lea und des Baron Rothschild wird das Schcmitagesctz respektiert; nur auf den Gütern des

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.