Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 33 (18.8.1911)
- Date
- 1911-08-18
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 33 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 387 \*׳jr wünschen, daß sich die künftige Leitung in Jiejem Sinne leiten laßt, dal» sic daraut achtet, den \ycg./11 finden, uni die manschenden ottuuianiselien Kreise Inr uns zu gewinnen oder wenigstens aut• }ukläreu. In denselben Alane verlangen wir von der ktinf• (jrrfn Icimng ein großes, tiefes Verständnis fiir die iidisclu Kultur, fhr die immer mehr weite Kreise werbet׳ ic liehriiisehe Sprache, Verständnis für alles, was i" den jüdischen Massen sieh regt und lebt. ,Man komme uns nicht mit der Bemerkung, daß nicht alles!יו!* dem Zionismus in strammem Zusammenhang jU, (.i.uhen Sie, daß Sie das jüdische Volk, das ewig .< Sklaverei dahinlcbt, für den Zionismus ge• winnci. einzig durch die Propaganda des Wortes? Sie tu. :%eu es schon jetzt organisieren und erziehen durch die Macht von Taten, durch die allgemeine progr •ive Evolution der Idee. (Beifall.) Wir gali•;isclu!; »elegierten hoffen, daß dieser Weg mit grollen! Etfol;• begangen wird, wenn wir die Berliner Fri«'•i e 11 s h e s c h I ü 8 s c zur Wirklichkeit machen werd׳•׳.. (Beifall.) Wir wollen von hier einig t o r t geh! ■t, wir wollen beweisen, dab der Kampf, den wir g iihrt haben, ein Mcinungskampt ist; י - soll keinen Besiegten geben. Wir wolle;, auf diese Weise die Freiheit der Meinung mit >',.r Disziplin der Partei vereinigen, den Fort• sclirt.i der Idee mit der Ordnung in unseren In• stilnüonen. Vir in Galizien haben eine sehr schwierige Lage, weil wir gegen die Großassimilat ion, gegen die Regierung kämpfen; aber es ist das einzige Land vielleicht, wo die große Masse und die j ii di sc he Intelligenz zionistisch fühlt und mit den Zionisten geht. (Lebhafter Beitall.) Die Zu• 11.111:1:>• der Schekel oci uns, selbst in diesem politischen Jahr, zeigt, daß die Landespolitik uns absolut nicht vom wahren Zionismus abgeführt hat. Die Landes• noliiik hat dem Zionismus nichts geschadet. W1 r 11 aheu jetzt einen heroischen Kampt d u r e 11 g c 11t a c h t, wo wir mit großem ‘Heroismus für die jüdische Sache ein• getreten sind. (Große B c i f a 11 s k 11 n d g c hung.) Greise und jugendliche Männer haben ihre Briet dem Tode dargeboten und 2$ Tote sind als Opfer gefallen. (Die Versammlung erhebt sich.) Vizepräsident Dr. Bodenheimcr: Ich nehme diese Ihre Kundgebung als Zeichen der 1; hru n g de r Tot cn in Dro 11 oby cz. ־- Dr. Bodniheiiner macht Mitteilung davon, daß der Na• tionalfonds Vorsorge getroffen hat, daß der gestrige LichtHldervorlrag über Palästina und die Bilder allen N.*l\ Kommissaren und Vcrcinsvorsilzcndcit zur Ver• itigung stellt. Der Vizepräsident mach» weiter die erlccuUclu Mitteilung, daß unter Bezugnahme aut die gestern ahend von Dr. Heinrich Loewe betonte Pflicht der reichen Juden, sich ein dauerndes An• denken in Palästina zu sichern, indem sic dort jü• disdic Dörfer mit ihren Namen schaffen, sich be* reils ein Spender in diesem Sinn gefunden hat. Herr K ה h a 11 e hat 55 UOO M. für diesen Zweck bestimmt und ihn Wunsch geäußert, daß dem Kongreß davon ,Mitteilung gemacht wird, damit sein Beispiel Nachahinting findet. (Lebhafter Beilall.) — Dr. Bodenlicimer teilt mit, daß die zionistische Ortsgruppe der Stadt Basel den Kongreß auf heute abend zu einem Gartenfest cinlädt. (Lebhafter Beifall.) Dr. Straus spricht seine Freude darüber aus, daß der vorliegende Bericht einen so ansehnlichen ForMiri« der zionistischen Bewegung konstatiert. Der Redner stimmt bezüglich der Ansichten für die Zuki'iif» mit dem Optimismus Nordaus überein. Lr vcfliiigt Ausdehnung der Propaganda. (Dr. Tschlc* nov übernimmt das Präsidium. Beifall.) Weiter wer,.!et sich Dr. Straus gegen die Unterscheidung in Ost. und Westjuden. Es gibt nur Juden, nur Zionisten. Del• Rabbinersolm tiiiUi;reitet dem Kongreß mehrere Vorschläge zur rör!ernng der Bewegung. Er verlangt ein Mittel bca /iistellen, um die AbarbancbBibliotliek als Na• t10!u hihliothck auf feste und sichere Basis zu stellen. Mit < tricin jährlichen Budget von 20GÖU Frs. könne man;hr ein eigenes Heim geben als Eigentum der Nal: 1; oder des N.-F. und die erforderliche Propa• gam'» treiben. Der I. C, T. oder N.-F. soll 20000 oder 30000 nuiüi!!ergeben für Ankaut eines Dampfers von 2--!1 0'1 ׳ für Personen, und Warentransport in regcl• mäßiger koutcJaffa.Alcxandricn-KonstantinopchOdessa uml zeitweise auch Triest. Der Dampfer soll den Nauru ״Zion“ oder ״Theodor Hcrzl“ führen. Der Red:;ז ׳ erwartet eine •Iprozentige Verzinsung, cs sei cm t,1־n kaufmännisches sicheres Geschäft. Mit der fcd könnte man auch einen jüdischen Kapitän und jüdische Mannschaft haben, für die erste Zeit die vem1.ilischen Juden engagieren. Daneben empfiehlt der Redner zwei kleinere Schiffe für den regelmäßigen palästinensischen Küstemfieiis», die die Produkte der Kolonisten billig und sclmch auf den großen ägypti• scheu Markt bringen würden. Falls der N.-F. oder der 1. G, T. die Befugnis oder die Mittel nicht besitzt, f,°'c man sofort eine Sammlung einleiten. Schließ• cnplichlt Rabbinersohn die ii ergäbe von 10000 fund durch den I. C. T. zum Bau eines Sanntoriumshotcls am Tibcriascc, über dessen Heilquellen sich Prof. Baginskincriin begeistert ausgesprochen habe; das Klima sei für Lungenkranke ideal und die Quellen für Gicht• und rheumatische Kranke ständen höher als ähnliche Quellen in Europa. Die Schwefelquellen sind nach Baginski die stärksten in der Welt. Das sind zwar weitgehende Pläne, aber eine große Idee muß in großen Zügen geführt werden, so lehr t e 11 n s T 11 e o d o r Herz I. Diese Vorschläge gehen an den Palästinaatisschuß. Dr. Siegimind Wernen Herr Wolffsolm hot bemängelt, daß man mit Rück• I sieht auf seinen Gesundheitszustand nicht kritisieren I wolle. Fiir Adolf Böhm gilt das nicht, er hat tatsäch• 1 lieh kritisiert. In seiner Aufstellung programmatischer Forderungen lag gleichzeitig die Kritik der Haltung des A.-G. Fraglich ist nur, oh die programmatischen Forderungen, die Böhm aufgestelit hat, tatsächlich nicht vom A.-C. Befolgt wurden und weiter, ob eine An/ahl dieser Forderungen ühcrlianpt fiir eine Leitung durchführbar sind. (Sehr richtigI) Herr Böhm hat seine Forderungen schon früher in der ״Jüdischen Zeitung‘*, dem Organ des iniicrösterreichischcn Di• striktkomitces veröffentlicht. Damals wußten wir nicht, dal» wir liier Frieden machen würden, und seine Forderungen in der ״Jüdischen Zeitung“ klangen schärfer als hier aut dem Kongreß. Eine Ideenp r 0 p a g a n d a wird von uns verlangt im Gegen, satz zu unserer jetzigen Propaganda. Ich habe bisher immer geglaubt, daß' wir eine Idee und zwar in nicht allzu schlechter Weise propagieren. Ich glaube aber doch, Herrn Böhm zu verstehen. Es Ist das• seihe, was Dr. Zollschau in einer mir freilich viel mehr zusagenden Weise verlangt hat, daß wir 1ms in unsere Idee vertiefen und die theoretischen Grund• lagen des Zionismus weiter atishaucn. Herr Böhm hat auch, mir in weniger scharfen Umrissen, die iimernolitischc Betätigung gestreift. Auch Dr. Reich aus der gali/ischen .Landsmannschaft hat uns davon erzählt. Ich gehöre der westoster. reicliischeii Landsmannschaft an, aber ich gestatte mir, auch über die galizischcn Verhältnisse zu reden. (Unruhe.) Fs ist auf den Kongreh gebracht worden, und da haben wir das Recht, auch den anderen Standpunkt zur Geltung zu bringen. Sie dürfen nicht glauben, daß alles, was an Zionisten in West-Oesterreich ist, mit dieser Rede des Herrn Adolf Böhm einverstanden ist. (Zustimmung und Gcgcurufc.) Ich hin vollständig einverstanden mit Böhm, wenn er eine I lebr.iisienuig des jüdischen Volkes verlangt. Aber das kann nicht von der Leitung gemacht werden, von Grund ans, hei der Erziehung unserer Kinder. (Beilall.) Noch ein Wort: Ich glaube wirklich nicht, daß man unsere Arbeit mit einem schrotten Auftreten nach .•uißen verbinden muß. Ich glaube wirklich nicht, daß jedes {11 d c n t ti m , das nicht zionistisch ist, deshalb in Grund und Boden zu verdammen ist. Ich glaube, daß die Assimilation»• jtideu lange nicht so schlecht sind, wie sie oft hin• gestellt werden. (Beifall mul Widerspruch.) Vergessen Sie nicht, daß die Assimilation ein notwendiger historischer Prozeß im Judentum war; Sie können die Leute doch nicht dafür verant• wörtlich machen, daß sic vielleicht aus Mangel an Erkenntnis noch in diesem Prozeh verblieben sind, aus dem \>־ir schon herausgekommen sind. Wenn wir uns nicht vollständig aussprCchcn, wenn wir nicht die Meinungen mich anderer gelten lassen — und das ist nötig auch fiir unsere Verständiguug mit den gegnerischen Verbänden — daun wird der Frieden, den wir jetzt schließen, nicht von langer Dauer sein und wir werden ein mit so großen Mühen aufgebautes Friedenswerk, bei dem wirjjroßc Opfer gebracht haben, umsonst gemacht haben. Friede, aber ehrlicher Friede! (Beifall.) S. Kaplanskit In dem Berichte des A.*C. und in den An• sprachen der Präsidenten des A.-C. und des ,Kon• grosses wurde die Bedeutung des zionistischen Aufklüruugsarbcit in der Türkei hervorgehoben. Wir stimmen den entschiedenen Erklärungen über die Aufklärungsarbeiten in der Türkei voll zti. Wir müssen dafür sorgen, daß nicht die in der Alliance orgnni• siertc assimilatorische Piutokratic als die Vertretung ilcs Judentums betrachtet wird, sondern die Zionisten. - Das A.-G. hat mit landespolitischen Arbeiten nichts zu tun. Allerdings darf die Neutralität nicht so weit gehen, daß man sich weigert, das Andenken unserer Opfer im Kampfe gegen die polnische Schlaclita und gegen die jüdische assimilatorische Bourgeoisie Oesterreichs in Ehren zu erwähnen. Die Poale Zion hat im Kampf um die Rechte des jüdischen Volkes in Dro• holncz zwei organisierte Mitglieder als Tote zu bc• klagen. (Der Kongreß erlicht sich.) Es soll rückhaltlos anerkannt werden, daß das A.־C. die Beschlüsse des Hamburger Kongresses in tatkräftiger mul!ovaler Weise durchgcffdirt hat. Geradc weit die Poale Zion zur extremsten Opposition gerechnet wird, halte ich es für erforderlich, das zu betonen. Daß der Bau von A r b e i t e r 11 ä ti s e r n in Palästina bereits in Angriff genommen wurde, ist gewiß erfreulich. Durch die Errichtung neuer Farmen werden neue Arbeitsgelegenheiten gesehafleii. Das muh anerkannt werden, und Ich will nicht ver• beiden, daß innerhalb der Kongreßfraktion unseres Poale-Zion-Verhamfes Stimmen laut wurden, daß wir hei diesem Kongreß eine Ausnahme machen können und für das Absolutorium zu gunsten des A.-G. stimmen können. Wir körnten indes diesen Beschluß nicht fassen, weil wir eine ganze Reihe von Be• schwerdcn aus Palästina bekommen haben. Redner bespricht eine An/ahl dieser Beschwerden. Meine Kritik, sagt Redner, soll kein Angriff gegen Warimrg sein, und gerade weil ich heute in der ״Welt“ einen Brief von Kann gegen Wnrbtirg gelesen habe, möchte ich, daß meine Kritik mit der des Herrn Kann 11 ic 111 identifiziert w erde 11 soll. (Beifall.) Kann hat das westeuropäische jüilische Großkapital für Palästin.iiiiitcrncliiiiiingcn zu werben gesucht, ohne Ergebnis, llcrzl und der Zionis• ums haben diese Enttäuschung bereits erlebt. Wir Poale Zionisten haben an die Bereitwilligkeit der jüdischen Piutokratic iu Westeuropa niemals ge• glaubt. Aber wenn wir auf die direkte Mitarbeit, aut den Eifer der jüdischen Masse angewiesen sind, dann müssen die zionistischen Organisationen die Wünsche und Forderungen dieser Arbeiter in erster Linie bc• rücksichtigen. (Beifall.) Gold reich beantragt aus der noch 16 Redner enthaltenden Rednerliste die Wahl von vier General• rcdiiern mit 15 Minuten Redezeit. Dieser Antrag wird angenommen. Schluß der Vormittagssitzmig 12-׳י! Uhr. Kultur-Vorarbeit Von einem M i s r a c h i s t c n. Daß der Misrachi-Zwischcnf.ill eine Schärfe, wie sic nun leider entstanden ist, aniichmeii konnte, be• weist, daß unser Volk noch immer ein hartnäckiges genannt zu werden verdient. Am k’sehe oret Im. Mose hat cs am Sinai ausgesprochen. Heute wird cs auch wohl liier und da vernommen, aber heute ruft es einer dem andern zu. Von gegenseitigem Verstehen ist da nichts zu spüren. Es will scheinen, als haben auch die Träger jener Geistesriditung, die den Treueid auf das jüdische Religionsgcselz ge• leistet, die den Friedensfürsteii llillcl ihren Meister nennen, vergessen, daß die Berufung des iiiamlechctl! kolianim, des Hcrrschcrreichs von Priestern, die heilige Pflicht in sich birgt, zu herrschen, aber i n Liebe zu herrschen, wie Priesterart cs gebietet. Es ist eines Volkes wie dem unsrigen, unwürdig, den Sieg einer Idee, den Sieg einer Weltanschauung mit Gewaltmitteln hcrbcifülircn zu wollen. W i r Misrachistcsi, die wir uns genügend Ruhe mul Sachliclikeit, genügend Ueberlcgung bewahrt haben, w i r erkennen, daß unsere Gesinnungsgenossen in Nüm* herg uml Fürth nicht recht g c 11 a n d c 11 haben. So ficht man nicht Kulturkämpfe aus, so löst inan nicht Kulturprohleme. Mit der Schärfe des Schwertes zn kämpfen ist nicht unsere Sache. Wir wollen mutig genug sein, vor aller Welt unsere Fehler zu bekennen. Unsere Fehler, sage ich, weil wir doch durch unsere offizielle Leitung als Gesamtheit ver• treten werden. Als Gesamtheit und — auch das soll betont werden — als Einheit. Wir sind der Rico, zu der wir uns bekennen, untertan, tiir bleiben wir treu. Wir haben uns eine offizielle Vertretung gewählt; auch ihr bleiben wir treu. Wir sind nicht so wankelmütig, daß wir heute dem einen, morgen dem andern unser Vertrauen schenkten. Dessen soll unsere Leitung sicher sein, daß wir im entscheidenden Augenblicke als in sich gefestigte Einheit hinter ihr stehen werden. Auch wir, die wir heute so manchen jüngst getanen Schritt, so manches jüngst gefallene Wort nicht gut• heißen können, wcil's unserer Anschauung von der persönlichen Freiheit, unserem Gcrechtigkcils• und Volksbewußtscin zuwider war, auch w i r würden keinen Augenblick zögern, wenn unsere Leitung im Interesse der von uns vertreten Anschauung etwas von uns fordern würde, was wir nur schweren Herzens täten. Wir wissen, daß nur einheitliches Zusammen• arbeiten zum Ziele führen kann. Darüber soll keine Unklarheit herrschen. ~ Wir sind indessen gewiß, daß trotz des harten Nacken eines jeden in Israel die Kohaiiim-Eigcn• schaff endlich zum Siege gelangen wird. Die ver• mc.'ntliclicn Gegensätze, aus denen unsere gutherzigen F'eucrköpfc eine einzige große Dvnamitbombe kon• strtiicrcn zu müssen glauben, entbehren in Wirk• Fchkcit der Schärfe, die ein kriegsgewohnter, bärbeißiger Feldniarsciiall überall wittert. Wenn man eine Handlungsweise seines Bruders, Volksgenossen oder auch nur seines ganz, gewöhnlichen simpcln Mitmenschen, die in die eigene Interessensphäre einschneidet, mit seinem Gewissen nicht in Einklang zu bringen vermag, dann spricht man sich mit ihm aus, wie das unter Brüdern, Volksgenossen oder auch nur ganz gewöhnlichen, simncln Menschen üblich und geziemend ist. Mail bellt — mit Verlaub — sich nicht gegenseitig an, nicht der eine den andern oder der andere den einen. Nur das liebevolle Ein• gehen auf die Persönlichkeiten und die Ideen, die von jenen verfochten werden, kann Probleme, die unsere heiligsten Gefühle treffen, der Lösung näher bringen. Auch unsere Flartiiiickigkeit, unsere Eigen- Willigkeit in so vielen Dingen ist ja an sich gar kein so böses Symptom. Grundlage einer jeden Persönliehkeit Ist ja der eigene Wille, das energische ziel• bewußte Vorgehen. Da wird dann leicht mal übers Ziel binausgcschosscn. Das Ist menschlich. Das ist schließlich nicht einmal ein Verbrechen wider die Disziplin, wenn man’s ein bischen psychologisch zu durchdrungen sucht und nicht mit Gcgcnfeuerköpfigkcit beantwortet. Solange wir noch kein eigenes Militär zur Verfügung haben, heißt Disziplin nicht Kadaver-