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Jüdische Rundschau · 1911-05-12 · Heft 19 (12.5.1911) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 19 (12.5.1911)
Date
1911-05-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 19 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 215 21. November 1851, ״die Elic zwischen Christen und Juden betreffend“, sowie einige Artikel der ll.un• burgisclien Verfassung werden an der llnmt staats, recliilnber Schriften von Melle, I. Cohen, W1״ffson und anderen kurz und deutlich komiiicuticrt. In» letzten Teil der Broschüre wird die Stellungnahme des Hanseatischen OherlandesgerichtH ,nid des Reichsgerichts zu der viehnnstrittenen Frage der Berechtigung einer Feuerbestattung auf den jtitliselten Friedhöfen wiedergegeben. Die Broschüre durfte zur allgemeinen Orientierung sowie beim Stu• dimu der einschlägigen Spezialfragen ein willkom• ,neues Hilfsmittel sein. Rechtsanwalt Ootthelf Cohn, Hamburg. Der J ü d i s c 11 e J u g e n d b u n d H a m b u r g veranstaltet Montag, den 15. ds״ im Couventgarten einen Theater-Abend, an dem auilcr dem Lcssiiigschen Ein ׳Her ״Phi Iotas“, noch ״Die Tochter jephta“, dramatisches Gedicht von Richard Ihiidsch irrer, zur Aufführung gelangt. Auf das 5pi« llioiiorar hat der Autor zugunsten des () r g a n i satiousf uiids der Zion. Vereinigung für Deutschlau! verzichtet. Wir ersuchen daher unsere Gesin- 1111.1 ׳.'•genossen durch recht zahlreichen Besuch der Vei mstaltiing zu ihrem Qelingen beizutragen. Karten (׳in Mitglieder ä 1 Mk. und 0,51) Mk., für Einge• fiili'te i, -, 2, , 1,־ Mk.) zu haben bei Herrn S. Silberberg, Hobe Bleichen 3132־, und Herrn M. Kinmielstiel ft Co., Neuerwall 30. VCRCINS־ RUNDSCHAU Berlin. Am Donnerstag, den 18. Mai, präzise Q Uhr, findet im Virchow-Saal des Haudwerkervereins (Sopkicnstr.) eine Versammlung statt. Thema: ״Die Aufgaben des X. Kongresses und der neuen I* a r t e i 1 e i t u n g.“ Referent: Herr Rechtsjnwalt Dr. Hantkc. Anschlielleiul Diskussion. Berlin. Am Montag, den 15. Mai, 9 Uhr abends, findet im Nordwest-Cafe, Thurmstr. 7, eine 3. Agitations-Versammlung für den Stadtbezirk Moabit statt, in der Herr Dr. Hey man 11 über das Thema: ״l'ala s t i 11 a als K o l o n i s a t i o 11 s g e b i e t“ spndit. Nachdem unsere letzten beiden Versammlungtn gezeigt haben, dall in den Moabiter Kreisen einig« Interesse vorhanden ist, erhoffen wir auch dinnuI Erfolg. Die Berliner Zionisten werden um zahlreiches Erscheinen ersucht, Berlin. Montag, den 15. Mai, abends S'/z Uhr, beginnt in der üeuteindcschtile Blcibtrcustr. 43 zu Gi.irlottenburg ein hebräischer Sprach kur• »tis für Fortgeschrittene. Berlin. Die Generalversammlung der JUd. nat. Fraucnvcrcinigung findet am Montag, den 22. Mai, abends 8׳ג, Uhr, im Logcnheim, Friedrichstr. 127, »tili. Frau Dr. Leszynskv wird au dein Abend über ihre Eindrücke in Palästina sprechen. Gäste, Herren und Damen sind willkommen. — In der Jiid. nat. Fraucnvcrcinigung treffen sich die Mitglieder jeden Mittwoch abend von 9 Uhr ab im Garten des Ti e r g a r t c n 11 o f e s. Einführung von Gästen er• \v mischt. Breslau. Am Dienstag, den 16. d. M., spricht Herr Parteisekretär Blumen leid im grollen 8aal der neuen Börse, Ornupeustr., über das Thema ״W a r u in sind wir deutschen Juden Zionisten?“ Wir bitten unsere Gcsinnungsgem»sen in Breslau und Umgegend um zahlreichen Hcsmii, Charlottenburg. Der dritte Abend in der Serie der van der Ortsgruppe Charlottcnburg veranstalte- 'en Diskussionen über die Fragen des Zehnten Kontpcv.es findet am Sonnabend, den 13. ds., abends יי Uhr, im Ciartensaalc des Tiieater des Westens statt. Herr Arthur Brünn wird sprechen über das ^ema: ״Zionismus oder alljüdisclic Bewtgu ng?“ Kattowitz. Donnerstag, den 18. Mai, abends 1 Uh:, spricht Idee Parteisekretär Blumenleid in großer öffentlicher Versammlung (Reiclishalle). Die Veranstaltung wird eine PropagatidaYcrsaumilung größten Stiles sein, sie soll eine •mpusaiile zionistische Kundgebung darstellcn. Die 0 b e r 8 c h 1 c s i s c h e n O e 8 i n n u n g 8 g e 11 o s 8 c n "erden daher gebeten, recht zahlreich /u erscheinen. ״ Berlin. Am Mittwoch, den 3. Mai, sprach Frl. »«:Icnc Hanna Cohn, die Redaktrice der Jugendzeitschrift ״Jung Israel“ in der Jüdisch• ,rationalen Fraucnvcrcinigung über ..Das ju* «Dsehe Kind“. Sicherlich war cs das Tliun.1, |las die zalilreicb erscliienenen Fremden äugelockt *,;,יי« und die der Vereinigung, wenn auch noch mj11 als Mitglieder angehören, 80 doch ihr und ilirui fielen in Zukunft mit Interesse folgen werden. Du- Zuhörer folgten der Rednerin mit gespannter Aul• nierksamkeit, wie es die logisch aufgebaute Reue. Jeren Inhalt klar und objektiv geschaut war, \erdiente. Sic gipfelte darin, da» man für das jmbsc c Kind nur etwas in seinem eigentlichen Hcimatlande!!in, cs also nur dort zu einem Juden im wahren Sinne des Wortes erziehen könne. In der Diskussion sprach Frau Wagner, ein Ik-rr Oppenheimer und Dr. II. Löwe. Erst vre machte Vorschläge, wie mau auch int (lohis und unter dadurch ungünstigen l.chciishcdinguugci! Ihr das Wollt des jüdischen Kindes wirken könne. Dr. Löwe parierte dem eigentlich nicht ernst zu uchiucndcn Vorredner und seinem U. A. w. g. satirisch und wissenschaftlich in noch hervorragenderer Weise, als man es schon stets au ihm und besonders fn solchen Fallen gewohnt ist. M. C. Charlottcnburg. Im Anschluß an die C.'olner A.-C-Sit/ung veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe Cliarloltcnburg in der vorigen Woche zwei Versammlungen, in denen die I lerren G r o 11 e m a 11 n und Tri et scli vor einem zahlreichen Publikum referierten. Elberfeld. Pas abgeschlossene Geschäftsjahr 1910/1911 war für die Zionistische Ortsgruppe Ivria für Elherfeld-Barmen und Umgegend reich an Arbeit und Erfolgen: gelang es doch, dank dem Interesse, das die Zionistische Vereinigung für Deutschland unserem Bezirk cntgcgcnbracntc, dank der klugen Arbeit unseres Herrn Parteisekretärs Kurt Blumenfehl um! dank endlich der treuen Mitarbeit jedes einzelncn Mitgliedes unserer Ortsgruppe, nicht nur unsere Milgücdcrzahl zu verdreifachen mul reges Leben in die Ortsgruppe hiiieinzuhringen, sondern auch den zionislisehen Idccukrcis zum wesentlichen Diskiissionsthema der hiesigen jüdischen Kreise zu machen. Von den Veranstaltungen der Ortsgruppe seien an erster Stelle die Vorträge unseres Parteisekretärs: Zeit- und Streitfragen im Judentum; Uebcr das jüdische Wirtschafts• nrob'cm; Judentum und freies Menschentum genannt. Der Redner sprach insgesamt vor etwa 1000 Personen und zog dadurch, daß sieh seine Arbeiten weit über das Niveau der sonst hier gehörten Redner erhoben, seine Zuhörer in seinen Bann. Besonders der letzte seiner Vorträge war eine an logische und künstlerische Vollendung grenzende Leistung. Von Diskussionen und Vorträgen verdienen weiter erwähnt zu werden: Zionismus und gesetzestreu cs Judentum; Zionismus und Staatsbürgertum; W i e c 111 s t a n d d c r Z i o n i s m u s? D i e R a b b i ner und der Zionismus; Uebcr jüdische K o I o 11 ie 11 in Palästina, sowie ein gemeinsam mit dem jüdischen Jugcndvcrcin veranstalteter Vortragsaheud: U c b e r d a s R a s s e n וו r o b I c in n a c h 1) r. /.»lisch a 11. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die Ortsgruppe die jüdischen Festtage inner z. T. sehr reger Beteiligung feierte, und daß Vertreter unserer Pariei bei gegnerischen und neutralen jüdischen Veranstaltungen den zionistischen Standpunkt mit Würde und Nachdruck vertraten. In der ersten Versammlung des neuen Jahres fanden die Neuwählen des Vorstandes statt, dessen Aemtcr wie folgt verteilt sind: Koordinierte Vorsitzende: Herr Ehrenvorsitzender K. A. Dr. Bernstein und Herr Dr. in cd. Griinebcrg; Bibliothekar: Herr L. Fleischliackcr; Kassierer: Herr N. Mehl; Schriftfüll rer: Herr U. Stern; Beisitzer: die Herren Willi Meyer, Schwelm, S. Götze, Barmen, Ingenieur Siiosberg, Elberfeld. Eschwciler. Unsere Zionistische Ortsgruppe arbeitet rüstig weiter. Am 23. April sprach Herr Julius Kaufmann, Escliweilcr, im benachbarten l längen vor einigen 40 Damen und Herren über ״Was können wir in den kleinen Landgemeinden für den Zionismus tu n". An sein mit reichem Beifall aufgenommenes Referat schloß sieh eine sehr lebhafte Debatte an. an der die Herren Kelter, Landau, Moses, Weil, H. Kautmanu und Frl. Elkan sich beteiligten, und die »las praktische Ergebnis hatte, daß eine Anzahl neuer Mitglieder beitraten. Am 30. April hielt uns vor gut besuchter Versammlung in Eschwciler Herr Dr, Griinebcrg, Elberfeld, einen ganz vorzüglichen Vortrag über ״Das Rassenproblem“. Herr Dr. Grüneherg verstand cs in wirklich meisterhafter Weise, die verschiedenen Theorien auseinanderzusetzen und verfehlte nicht, auf den Zionismus hinzuweisen, der heute das einzige Bollwerk gegen die drohende Autlösung ist. Daß sein Vortrag allseitig die größte Zu- Stimmung erhielt, braucht wohl nicht bervorgehohen /u werden. Wir freuen uns schon ,heute! Herrn Dr. Grünbergs Worten im Juni wieder lauschen zu können. Auch an sein Referat knüpfte sich eine sehr angcregte Diskussion an, in deren Verlaut drei Neuaninctdungcn erfolgten. Zum Schlüsse sprach am 7. Mai in Stolberg Herr Julius Kaufmann, Escinveiler, über den Zionismus, leider vor schwach besuchter Versammlung, doch hatten wir die Freude, da» sich unserer Ortsgruppe 6 Herren anschlossen, die eifrig bestrebt sind, neue Anhänger für unsere edlen Ziele zu gewinnen. Cs ist uns gelungen, während des Verlaufs von 10 Wochen die Ortsgruppe von 10 Mitgliedern auf annähernd 50 Mitglieder zu bringen, ganz abgesehen von der bedeutend größeren Zahl Schekelzahler. Wir halten vierzehntägig an einem Wochenabend Diskussionsabende ab, ferner jeden Sabbath zionistische ״Scluurim“, haben eine Bibhothek gegründet, lassen unter den Mitgliedern die zionistischen Zeitschriften, unter der heranwachsen• den Jugend ״Jung Israel“ zirkulieren, kurz, sind eitrig bemüht, die zionistischen Ideen m uns zu vertiefen, w/ir lu'iri-n die begründete Hoffnung, allmählich _8amtwiimen, und mit diesen) Wunsche treten wir in das Sammersemcstcr zu neuer Arbeit ein. Frankturt a. M. ln einer gütbcsuchtcn Mit• gliederversammlung der Zionistischen Ortsgruppe referierte Herr Redakteur Salti Geis über ״Die Ausbreitung der nationalen Idee“. In gruß/iigigcr Weise ließ der Redner den Stand der zionistischen Bewegung in den einzelnen Ländern Revue passieren, kenuzeicluicte die Judenp ditik der einzelnen Staaten und beleuchtete nach der inneren und äußeren Seite die Möglichkeit der Ausbreitung der jüdisch-nationalen Idee, die der Referent gau/. besonders von einer sachgemäßen und ernsten Behamllung der Kulturfrage erhofft. Das zweite Referat erstattete I terr Dr. Siegfried S c h w a r z s e 1111 d über ״K o n g r e » f ra g e 11". In instruktiver Weise besprach Redner die Aufgaben des X. Kon gresses, erörterte Finanz-, Orgaiiisations- und KulUirlragen und nahm zu den Vorschlägen für die ciu/cliiei» Ressorts Stellung, die den einmütigen Beifall der Versammlung fand. Au der folgenden lebhaften Diskussiou nahmen Fritz S o 11 d 11 e i in e r, 1*011. A. W e y I, L. Perl in u t t e r und J. L. G q j t c 111 teil. Frankfurt a. M. Die zwecks Gründung einer Turnabteilung veranstaltete Versammlung der Ziunlstischcn Jugendgruppe war stark besucht und verlief sehr angeregt. Das Referat hielt Herr L. Perlmutter über ״D i e Ausbreitung des T u r nens unter den Juden". Redner zeigte in historischen Betrachtungen, welch große Anzahl heldcnstarker Männer die jüdische Antike hervorgebracht habe, lind wart daun einen Blick aut die physische Konstitution der Juden der Gegenwart. Nach Ansicht maßgebender Mediziner und Statistiker sei der Prozentsatz der Juden an allen Krankheiten, die aus Mangel an körperlicher Arbeit entstehen, wie Zuckerkrankheit, ferner au Geistes- und Nervenerkrankuugen ein unverhältnismäßig hoher. An Hand eines reichen statistischen Materials wies Redner nach, daß dies aus der abnormen Wirtscliaftsstellung der Juden herrühre, die das überwiegende Kontiugcnt zum Handelsgewerbe, akademischen Berufen und zur Großstadthevölkermig stellten. Der Mangel an beruflicher körperlicher Arbeit müsse durch a 11 ß e r b e r 11 f I i c 11 e ersetzt werden, und um die gesamte Judcnhcit in diesem Sinne zu regenerieren, müßten die jüdischen Kräfte konzentriert werden, um die Idee des Turnens unter den Juden zu propagieren. Dieser Gedanke habe die Jüdische Tiirnerschaft vor II) Jahren geschaficn, die heute über 40 Vereine mit 5t)(H) Turnern uintasse. Die gegen eine selbständige jüdische Turucrschaft erhobenen Einwände wies Redner als unbegründet zurück und betonte, daß zunächst nur die Errichtung einer T u r 11 a b t c i I u n g geplant sei. Mit der Mittcilung. daß Turnhalle und Lehrkräfte sowohl für die Herrenals auch Damenriegc bereits gewonnen seien und dem Appell, den Turnriegen heizutreten, schloß Redner die mit großem Dcitall angenommenen Ausführungen. Herr Turnlehrer Robert Braun unterstrich sodann die Ausführungen des Referenten, wies aut die besondere Notwendigkeit des Turnens für den jüdischen Volksstauini Inn und schilderte den Wert des Turnens für Körper- und Charakterbildung. Es wurden dann Fräulein A. Rosen b a u in und Clcinence M a y e r sowie die Herren Zahnarzt Bruno Strauß, L. G o 111• Schmidt, A. Meyer, A. Weil in den Ausschuß gewählt. Bis jetzt sind 82 Mitglieder der Tumabteihing beigetreten. Fulda. In einer Mitgliederversammlung der Zionistischen Ortsgrupj)e referierte Herr L. Perlm u tt e r-Frankfurt a. M. über ״Die Juden im 19. und 20. I a 11 r h 11 n d e r t“. Redner gab ein klares Bild von den durch die Emanzipation der Juden neugeschaffenen Verhältnisse, wandte sich gegen die als ständige Begleiterscheinung aller Eman/ipations- Bestrebungen bis an die Sehweite des 20. Jahrlumdcrts nuftauchcndc Assimilationssucht und zeigte, daß nur eine Autoeuiauzipation im Sinne der Vorkämpfer des Zionismus die wahre Belreiung des jüdischen Volkes bringen könne. Den begeistert autgenommenen Ausführungen folgte eine kurze Diskussion, in welcher Herr Lehrer Spiero aut die Ausführungen des Referenten kurz einging. Es wurde zionistische Literatur verkauft. Man beschloß, demnächst eine große öffentliche Versammlung mit dem Thema: Zionismus und g c s e t z e s - treues Judentum“ mit dem Referenten als Redner zu veranstalten. Konstanz. Am Mittwoch voriger Woche veranstaltvtc die hiesige Zionistische Ortsgruppe in! Hotel Terminus, einen öf(entliehen Lichtbildcrvoitrag, der sich eines ganz außerordentlich starken Besuches erfreuen durfte. Herr Max Rothschild in Kreuzlingen leitete die Versammlung und nach einem kurzen Begrüßungswort erteilte er Herrn Dr. Mciuratii das Wort, der seinem Vortrag das Thema ״Durch die Stätten jüdischer Kultur und Kolonisat ionsarbeit i 11 Palästina“ zu Grunde legte und seine Ausführungen durch zum größten Teile bei seiner jüngsten Palüstiuareisc selbst aufgenonunene Photographien in Lichtbildern erläuterte. Freudigen Herzens habe er nach fast unerträglicher Fahrt Palästina betreten. Er zeigte und schilderte uns alsdann den Karmel, alte Städte und Svnagogen, den Berg Tabor, die heilige Stadt Jerusalem, die Zionsburg, Oelberg, mehrere Grabdenkmäler, die alten Gräber der Könige, Moscheen usw. Dann ging. der Vortragende über zur praktischen Arbeit des Zionismus in Palästina. Er führte im Bilde uns vor: das jüdische Technikum und Sanatorium, dig weitbekannt gewordene Kirnst-(Bc/alel) schule und führte uns in die jüdischen Kolonien, wo von den Juden keine Arbeit für die Pflege der Kultur gescheut wird. Wir werden mit den jüdischen Bewohnern meist gesunden und kräftigen Leuten, mit deren Sitten \

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