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Jüdische Rundschau · 1911-04-07 · Heft 14 (7.4.1911) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 14 (7.4.1911)
Date
1911-04-07
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 164 JU EDI SC HE RUNDSCHAU für die Diskussion getroffen, unter andern! hatten sie ,Mühe und Kosten nicht Kescheut, den uiisern ähnliche Einladungskarten zu verschicken, um möglichst viele ihrer Gesinnungsgenossen /um Erscheinen zu veran• lassen. Der von ihnen vorgeschiijkte Diskussionsredner wurde von Herrn Bhuncnfcld in schlagender und feiner Weise widerlegt. Im Schlußwort stellte Herr Blumenfeld den tatsächlichen Sachverhalt gegenüber den falschen berichten iilur die sog. ״Zionistendebatte" im türkischen Parlament fest und erwiderte Herrn Rabbiner Dr. Samuel, daß •Pflege der Nationalkullur, wie sie vom Zionismus geübt wird, keineswegs den allgemeinen Menschheitsidealen entgegengesetzte Ziele verfolge. Die Diskussion mußte der vorgerückten Zeit wegen um t Uhr unterbrochen werden, doch war die Stimmung im Saale derart, daß unsere Ortsgruppe auf einen vollen Erfolg /liriickblickcu kann. Emden. Am 2(>, Miirz hielt Herr Kurt B1 u m e n feld einen öffentlichen Vortrag über ״Die zionistische Arbeit und ihre Erfolge". Die interessanten Ausführungen des Redners wurden mit großem ׳Beifall aufgenonimen. In der Diskussion kam cs zu Auseinandersetzungen zwischen dem Refc. renten und den anwesenden Orthodoxen. - Die von Herrn Kurt Blumenfeld schon bei seinem vorigen Hiersein gegebenen Anregungen zur Gründung einer jüdischen Lesehalle sind auf fruchtbaren Boden ge• fallen. Im Laufe der nächsten Wochen wird hier eine jüdische Lesehalle seitens der Zionistischen Orts, gruppe und des Montefiore*Vereins eröffnet werden. Duisburg. Am 28, März sprach unser Partei• sekretär Herr Kurt B I u m e n f c I d in einer stark besuchten Versammlung der Zionistischen Vereinigung über ״J u d e 111 u m und freies Mensch e n - t u in". Hatte er uns in seinem früheren Vortrag den Zionismus als eine wirtschaftliche Notwendigkeit nahegebracht, so zeigte er ihn nunmehr in geradezu künstlerischer Durchdringung des Problems als Lebens• und Weltanschauung. Der tiefe, vollendet schöne Vor• trag war von mächtiger Wirkung. Da war niemand, der nicht erschüttert und bereichert nach Hause ging. Das schier Unmögliche, Duisburger •Juden durch etwas anderes zu erschüttern, als durch das Sinken׳ der Oe• treidepreise, ist unser!!! Blumenfekl gelungen. Wir können ihm nicht genug danken. Düsseldorf. Am Mittwoch, den 2<). v, Mts., sprach in der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe Herr Kurt Bl umen feld aus Berlin über ״Zionistische Q c g e n w a r t s a r b c i t״. Wiederum verstand cs der Redner, durch seine vorzüglichen Ausführungen die Anwesenden zu begeistern. Der Abend brachte der hiesigen Ortsgruppe mehrere Anmeldungen. AUS DSM CSMeiMDeN Berlin. Die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N. 24, Artillericsir. 14, hält im Sommersemester 1911 folgende Vorlesungen ab: Herr Dr. Ban et 11 wird lesen: 1. Talmud balili, Synhcdrin, Cap. IV, 4 Stunden, Montag und Donners• tag 10—12׳ Uhr. 2. Talmud babli, iTullin,.Cap., III, 4 Stunden, Montag und Donnerstag 8—10 Um\ 3. Miscluic Tora, Buch 10 (Eorlsetzuiig), 2 Stunden, Sonntag II—l Uhr. 4. Jore de'a, Milch, Ta’aruhot (Fortsetzung), 2 Stunden, Mittwoch 8—10 Uhr. 5. Eben י ha-'czcr, Milch. Kidduschin (Fortsetzung), 1 Stunde, Donnerstag 12—1 Uhr. ö. Jerusclialmi Pesaliim, Cap. III, 1 Stunde, Montag 12— 1 Uhr. 7. Talmud (für Anfänger), 2 Stunden, Sonntag 9—11 Uhr. Herr Dr. E I bog c n wird lesen: 1. Pentateuch mit alten Kommentaren, 2 Stunden, Dienstag II —1 Uhr. 2. Talmud, Mo'ed katon III, 4 Stunden, Sonntag und Mittwoch 8—10 Uhr. 3. Geschichte der Juden m Deutschland, UI. Teil (1500-1730), 2 Stunden, Diens• tag und Freitag 10-11 Uhr. 4. Der jüdische Gottesdienst, geschichtlich dargestcllt, 2 Stunden, Sonntag umi Mittwoch 10-11 Uhr. 5. Sedcr ‘Ülam rabba (für Anfänger), 1 Stunde, Freitag 9—10 Ulir. Herr Dr.'Y aliud a wird lesen: 1. Das zweite Buch Samuelis nebst historischen und archäologischen Exkursen:, 2 Stunde!!, Montag und׳ Freitag 12־-I Uhr. 2. Ucbungei! in hehr, Syntax und Stilistik, 2 Stunden, Montag 10—12 Uhr. 3. Psalmen (Fortsetzung), 2 Stunden, Mittwoch und Freitag 11 — 12 Uhr. 4. Uebungcn über den Propheten Ezechiel mit besouderer Berücksichtigung der ethischen und gesetzlichen Teile, 2 Stunden, Mittwoch 6—8 Uhr nachm. 5. Die ncrzenspflichten des Bachja ihn Pakudu im arabischen Original, 2 Stunden, Donnerstag 6—8 Uhr nachm. Das bekannte Restaurant ״Mcraner Hof" unter Aufsicht des Rnbhinnts der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Inhaber Kornhaiiser öf Kaufmann, Berlin, Konigstrnüe 34/30, können am 14. April ds. Jahres au ״ ,c<״jäl!rige Bestehen ihres Etablissements zurückbhckcn. Das Restaurant, sowie St.idlküchc er• freuen sich des besten Rufes. Dasselbe liegt im Zen• trum Berlins und ist vom Bahnhöfe Alexandcrplutz innerhalb zwei Minuten zu erreichen; auch liegen n״U11'm1״c^arcr Nähe• die größten Sehenswürdigkeiten «*!1®4'!' ״nt*' **a״n •man ׳ das Restaurant׳ wie «mp! hl C C *"■* Butcm Q°w׳s®cn ־ angelegentlichst (!. Ilafiaroi (für Antäiiger), I Stunde, Mittwoch 12• I Uhr. , , Herr Dr. II och feld wird lesen: Methodik des Unterricht in der biblischen Geschichte, 2 Stunden, Montag 0 -8 Uhr nachmittags, daran anschließend Ucbimgcn. Herr Dr. Freund wird lesen: Die Emanzipation der Juden in Preußen, unter besonderer Bcrücksichti• gmig des Gesetzes vom II. Miirz 1812, 2 Stunden, Dienstag 0 -8 Uhr nachm. Herr Dr. Täu hier wird lesen: Jüdische Geschichte in der hellenistisch-römischen Zeit, 3 Stunden, Dienstag 8 -10 Uhr, Donnerstag 8- 9 Uhr. Herr Dr. Warschauer wird lesen: I lomile• tische Uebungcn, 2 Stunden, Freitag 8—10 Uhr. Midrasch Seliir ha Schirim Rabba, Dienstag <>--7 Uhr nachm. V o r h e r e i 11111 g s k 11 r s e i in Hebräischen weiden außer von den Herren Dozenten von den Herren Dr. Barol und Dr. Birani in noch zu bc• stimmender Zeit gehalten. Alle Vorlesungen mul Uebungcn sind unentgelt• lieh. Die Erüfliuing des Sonimcrsemesters erlolgt Mittwoch, den 2(1. April, 12 Uhr mittags. — Als Zu* hörer für die Vorlesungen sind in erster Linie die rite immatrikulierten Studierenden der hiesigen Uni• versilät mul zwar ohne Unterschied der Fakultät ־•• in Aussicht genommen. Auch andere Personen können aut Grund besonderer Ermächtigung an den Vor• lesimgen tcilnchmcn. Die Anmeldung erfolgt bei dem Vorsitzenden des Lehrer-Kollegiums, I ferm |)r. Banetli, am 27. mul 28. April, 12 -1 Uhr mittags, im Sprccli• zimiuer der Lehranstalt. Berlin. Wir •werden um Veröffentlichung des folgenden Aufrtils der Bibliothek für moderne hebräische Literatur in Bcr.lit gebeten: Allerorten regt sich die Lust, die hebräische Sprache und Literatur kennen zu lernen. Wir er* achten es als ein Bedürfnis des Augenblicks, an die Schaffung einer kleinen Bibliothek tür die moderne hebräische Literatur zu treten. Diese soll den Anfängern das Erlernen erleichtern, uticl den Kennern unserer Sprache ermöglichen, ihre liehrä• ischen Kenntnisse zu erweitern una zu verliefen. — Das Ziel der Bibliothek ist: 1. Kenntnis der liehrä• ischen Sprache und Literatur unter der jungen jüdi• sehen Generation Benins zu verbreiten, dadurch, dab man sie durch ihrem hebräischen Wissen angemessene Lektüre mit unserer Literatur in lebendige Fühlung bringt. Besonders soll mit der Lektüre der Jugend• literatur begonnen werden, die allein den Anfänger in die eigentliche Literatur cinfülircn kann. 2. Durch die Literatur und durch hebräische Zeitschriften den Zusammenhang zwischen unserer Jugend und dem allgemeinen jüdischen Leben, der durch bedauerliche Verhältnisse namentlich in letzter Zeit —,gelockert, teilweise sogar durchbrochen ist, nach Möglichkeit wiedcrher/ustellcn. 3. Durch Zusammenkünfte zur hebräischen Unterhaltung, gemeinsame Ausflüge, Vorgiiiigungsabende, hebräische Vorträge, Deklamationen aus der neuen und alten Literatur die Gedankenwelt unserer Jugend, die durch so vieles vom Jüdischen ahgclonkt 1111*1 zersplittert wird, einheitlich jüdisch zu gestalten. Au unsere Bibliothek wird sieb auch ein kleiner Lesesaal angliedern, in dem dein Leser die notwendigsten Handbücher, Lexika, hebräische Zeit- Schriften und die Schriften der bekanntesten licbräi• sehen Schriftsteller zu freiem Gebrauch zur Verfügung stehen. — Die Mittel sollen bestritten werden: 1. Aus den jährlichen Mitgliedslieiträgeu (4 Mark), 2. Durch freiwillige Spenden usw. — Unser Verein zählt bereits über Itlü Mitglieder — ein Zeichen dafür, daß ein wirkliches Bedürfnis vorhanden ist.׳ Wenn ■wir aber unseren großen Aufgaben gerecht werden sollen, bc• dürfen wir der Unterstützung aller — durch Rat und Tat —, die gewillt sind, an der Wiederbelebung unserer Sprache und Literatur mitzuarbeiten. Für das vor• bereitende Komitee zeichnen Dr. Heinrich L ö w e , Flemingstr. 12, und Heinrich R e u ß, Hauptlchrer a. D., Prenzlauer Allee 1. Berlin. Das Jüdische Müdchenatift, Lothringer Straße 16, eine Anstalt, die unbemittelten jüdischen Mädchen vollständig unentgeltlich Unterhalt und haus• wirtschaftliche Ausbildung zur Vorbereitung für den Dienstbotenluruf bietet, hat. nach seinem eben erschienencn 21. Jahresbericht wieder günstigen Fort* gang genommen. Soll aber das Stift über die bis• herigen engen Grenzen hinauswirkeu und die Zahl der Zöglingsstellen, die im 1 löchsUalle bisher Ui he• trug, erhöht werden, so bedarf es dazu größerer Mittel, besonders des Beitritts neuer Mitglieder, Kattowitz.׳ 'Auf eine Anregung des Vorsitzenden des Jüdischen Jugendbundes, Herrn Rappaport, vereinigten sieh mehrere jüdische Korporationen (der Jugciuibuiul, die zionistische Ortsgruppe, der Israelit. Fraucnvercin, der Israelit.; Juiigfrauenverein und der Schwestcmbund der Loge) zur Veranstaltung all• wöchentlicher jüdischer Kindcruachmittagc fn einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Saal. Dic.Eröffniingsleicr -- im großen Saale des Kaiser• hot — gestaltete sich zu einem 1)0mpüsc11 Kinderfest. Es war ein unbeschreiblicher Genuß, in diese U11• menge begeisterter Kiiideraugcn zu blicken — und es bleibt doppelt beklagenswert und - befremdlich, ׳daß der Scliweslernbuml der Loge plötzlich ohne An• gäbe von Gründen seine Beteiligung zuiiickzog — ein Ereignis, eins vielleicht durch folgende Anekdote ein wenig verständlich wird: In der Rniräsciitnuteiisitzung brachte einer der Herren Liberalen eine Interpellation ein, wieso der Vorstand dazu käme, Institutionen zu . unterstützen, an denen - horrible diclu — Zionisten beteiligt seien I Glücklicherweise war dieses Stück I jüdischen Antisemitismus ohne Folien, die Kinder- Nr. 14 naehmitlagc bleiben und aucli dieses Stück jliditH, sozialer Wohlfahrtspflege wird ohne und י״. ״״״•>״ Liberalen vollbracht. * h U|e Kattowitz. Das Vordringen der Liberalen m d״ (»emcimlcslubc hat hier zur Gründung eines Jim! scheu (ieincindcvcrcins geführt. Den äußeren Anlaß hierzu gab eine kurz vor der Repräsentanteiiwjlii veranstaltete Versammlung, in der Herr Rechts,inwali Dr. Weiß m a n n referierte. Line beträchtliche An. zahl von Niclitzionisten sprach damals ihr Bedauern darüber aus, daß sie nicht eher über die Det.iiü intormiert worden wäre und daß die Zionistische Orts, gruppe uas Eintreten in einen Wahlkampf aK in! opportun abgelehnt hatte. Der Gemvimlevcrein, der den demokratischen Mittelstand vereint, macht es sich zum Ziele, für die Gemeindeverwaltung in jüdisch er. haltendem Sinne zu arbeiten und den Liitjudaisierungj. und Cbristianisicrungsvcrstichcii der Liberalen wirk, «am cntgegcnzulretcii. AUS MAMBURG-ALTONA Unsere nächste Propaganda- und Schckcl-Vcrsammlung findet Montag, den 10. April, 9 Uhr abends, jn Koopm.inn's I Intel am Stcindanim statt, hei welcher die Herren Dr. Kalmus und Dr. Viktor über: ״Der Z i o 11 i s 111 u s die Liis u 11 g der J u <1 e 11 f r a g e" referieren werden. Unsere Gesinnungsgenossen werden gebeten, recht zahlreich zu erscheinen und für guten Besuch der Versammlung nach Kräften Propaganda zu machen. Die Ücnmtcnwuhlcii für den 23jährigen Jubiläums• termin der Henry Jones-Loge, U. O. ü. B. in Ham• bürg ergaben die Wahl unserer Gesinnungsgenossen, des Vorsitzenden der Zionistischen Ortsgruppe Ham• burg-Altona Rechtsanwalt Bernhard David, zum Vizepräsidenten und des Schatzmeisters Leopold Lau• (lau zum protokollierenden Sekretär der Loge, Unsere erste Propaganda- und Schekel ־ Vcr• Sammlung hielten wir Montag, den 3. April in Feld• meyers Gesellschaftsbaus ah. Der überaus gute Er• folg dieser kleinen, von nur etwa 30 Personen bc• suchten Versammlung zeigte uns, in welche Bahnen wir für die Zukunft die Propaganda in Hamburg leiten müssen und ermutigt uns, unser Vorhaben in dc> nächsten Zeit, eine Reihe von Schekclvcrsnmmlun• gen in den Vororten abzuhalten durchzufüliren, um den Zionismus in den weitesten Kreisen Hamburg» Eingang zu verschaffen. Nach den Begrüßung»• Worten des Vorsitzenden referierte Herr Dr. Osias Wnscliitz über die Entsteliungsursaclien des Zionis׳ »ins und zeigte der aufmerksamen Zuhörerschaft, wie derselbe die einzige Lösung der Judenfrage sei. Mit warmen Worten forderte er alle jene Anwesenden, die dem Zionismus noch fern standen auf, der Or• gnnisation beizutreten. Dieser Appell, der von den Herrn Referenten Möfler, Estermanu und Abraham unterstützt wurde, sollte nicht ungchört verschallen und hatte den überaus schönen Erfolg, daß räint• liehe Teilnehmer, die noch nicht organisiert waren, den Schekel entrichteten. Wir haben 18 Schekel•׳ Zahler und ein Ortsgruppcnmitglied gewonnen. Die, Nationalfonds-Sammlung war ebenfalls sehr bclrie• digend. I. N. VCRCINS-RUNDSCHAU Berlin. Der Jüdische Jugendbund vcraiiv.dtct am 2. Sederabend, Donnerstag, den 13. d. Mts., eine gemeinsame S e d e r f c i e r für alleinstehende junge Mädchen und Männer. Interessenten wollen sich an Hans Goslar, Rankcstr. 30, wenden. Berlin. Der Ncuo Jüdische Geineiitdcvcrein ׳ er• nnstnltct am Montag, den 10. April, abends ') i'lir, im großen Saal der Viktoriabrauerei, Lützowstr. III 12, eine öffentliche Ve r s a m 1t! I u 11 g, in welcher Herr Dr. Schemarja Lewin einen Vortrag über da» Thema ״Da 8 Judentum in A in e r i k a“ halten wird, Gäste, Damen und Herren, herzlich will• kommen. Charlottcnburg. In der Zionistischen 0118־• gruppe Charlottcnburg spricht am morgigen Son 11• abend, den 8. April, Herr Rechtsanwalt Dr. Leszynsky, der soeben von einer Palästina• reise zurückgekehrt ist, über seine dortigen Beobaeli• ttingcn und' Eindrücke Das Thema: ״Der heutige Stand der Kolonisation in Palästina" dürfte uns, wie stets Palästinavorträge, einen zahlreichen Besuch von Mitgliedern und Gästen verschaffen, den wir umsomehr erbitten, als wir den Anwesenden mit Rück• sicht auf die bevorstehenden Kongreßwahlen Gelegen• heit zur Entrichtung des Schekels gehen werden. Auch findet ein Verkauf von Jerusalemer Bczalel* Arbeiten statt. — Dem Vortrage wird sich eine Dis* kussion anschließcn; wir bitten daher auch be• sonders in Berlin anwesende Palästinenser um ihr Erscheinen. — Beginn: 9 U 11 r. Ort: Caf< j$’U 11 »״״C r a *88*° יי)! K u r f ü וז t e־nd»m ווו Ni* ,ICiR »

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