Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 7 (17.2.1911)
- Date
- 1911-02-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 80. U E DI 'S C H E. RUNDSCHAU ן. No. 7. darum nicht. Charakteristisch ist. da» gegen diese Neuerung außer den konservativen Repräsentanten auch Herr Moritz M a n n ii c i in e r gestimmt hat. Ihn Beweis dafür, da» die Jüdische Wahlvcreiiiigmig recht halte, als sic diesem zweifellos durch mul durch liberalen Manne diejenige Objektivititt zutraute, die sic für nötig hielt, um jemandeft als ihren Kandidaten zu bezeichnen. Herr Moritz Mannheimer soll auch Uber einen anderen Vorgang, der in der Tat ungluub• lieh ist, sehr erregt sein. Hs wird berichtet, da» man filr eine der Anstalten der Jüdischen (kmeiude eine christliche Oberin angestcllt hat. Hs soll im Sicchcnhaus geschehen sein. Seit Jahren bemühen sich die Bnci Brith-Logen, für jüdische Mädchen einen neuen, wahrlich schönen Lebensberuf zu schaffen, indem sie sic zu Jüdischen Kranken* Schwestern ausbiiden. $19 ,Itidisehe Gemeinde, in deren Verwaltung docU,i1(i1eb .eine Reihe von Brüdern des Bnei-Brith-Ordens sitzen,׳ ignoriert diese Be* Strebungen einfach in dem Augenblick, wo einmal die Möglichkeit besteht, eine recht verständige Be* Strebung zu unterstützen, und stellt statt einer jiidi* sehen Oberin — cs ist vorzügliches Material vor* handelt — eine christliche an. An einer jüdischen Anstalt für jüdische Kranke — eine christliche Oberin. Mögen die Herren nur so (ortfahren. Sie haben sieh ein kleines Verdienst erworben, — das soll vor* urteilslos anerkannt werden, — sic veröffentlichen nämlich in dem neuen Ocmcindcblatt fortlaufend die Liste der Renegaten, das wirkt erzieherisch — und ist dankbar zu begriilicn. Hs Ist nur ein Jammer, da», wenn sic wirklicli einmal irgend etwas, was zu loben ist, tun, sic auf der andern Seite sogleich ihre ganze Kraft und Intelligenz in den Dienst destruktiver Tendenzen steilen. Berlin. Aus Kreisen der indischen Wähler werden wir ersucht, darauf hinziiwcisen. da» bei den letzten Waiden fcstgcstellt ist, da» mehrere Tausend von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, die die Absicht hatten, für die Liste der Jüdischen Wnhlvcrcinigung zu stimmen, bei den Waiden einfach aus dem Grunde ausgcschaltct waren, weil sic während der letzten drei Jahre mit der Zahlung der Steuern einmal im Rückstände geblichen sind. Wir werden gebeten, alle Freunde der Weltanschauung, die die Jüdische Wahl* Vereinigung vertritt, dringend zu ersuchen, soweit sie bereits Ocmciudcmltglicder sind, sorglichst immer darauf zu sehen, da» sie im Laufe der nächsten drei Jahre mit der Steuer nicht im Rückstände bleiben, so* weit sic noch nicht Mitglieder der Gemeinde sind, tunlichst sofort eine Anzeige an den Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde zu richten und um Hintragung in die Gemeinde-Liste zu bitten. Namentlich auch unsere wirtschaftlich schwächer gestellten Freunde sollten unter keinen Umstünden unterlassen, der Gemeinde beizutreten. Die Minimal-Stcuerlcistung von 6 Mk., d. h. 1,50 Mk. vierteljährlich, wird nur einen ganz geringen Teil wirtschaftlich so schwer bc* lasten, da» er sich zur Zahlung aullcrstande fühlt. Ohne Steuer — kein Stimmrecht! Berlin. Der Neue Jüdische Gcmeiiulevereiii hat beschlossen, in den nächsten vier Wochen drei Ver* anstaitungen zu treffen. Kino Versammlung, in der Jüdische ,0 c m c i n d c I r a g e n besprochen wer* den sollen, die sich mit den Vorgängen in der jüdisehen Gemeinde aus der letzten Zeit und auch mit den Rcpräsentantcnbcschiiisscn befassen sollen, eine Versammlung, in der über religiöse Probleme gesprochen werden wird, und fiir die voraussichtlich ein bekannter auswärtiger Redner gewonnen werden wird, schließlich eine gesellige Veranstaltung, die voruussichtlich in der Zeit des Purimfcstcs abgchalten werdep wird. Wir machen schon heute die Freunde der Sache des Neuen Jüdischen Gemeinde* Vereins auf diese Veranstaltungen aufmerksam; Näheres,,wird noch durch Spczialanzcigen bekannt gegeben, HcrUii. Austritte atu dem .ludcntuut ln den Monutcii Dezember 1910 und Januar 1911. Stenotypistin Klsc Böhm, gen. Schröder. Junkerstr. 17, — Kaufmann Georg Mendelssohn, lnvalidcnstr, 108. — Dr K. Fröhlich, zugleich für seinen Sohn Hermann, Nollcndorfplatz 9. — Kaufmann Alexander Blumen* heim, Danzigerstr. 46. — Dora Kussel, scb. Ncuthal, Friedenau, Elsastr. 2. — Chemiker Dr. pliii. Max Lewi, Chaussccstr. 121. *— Eva Schönkmk, Churlottcnlmcg, Nürnbergerstr. 1. — Uugcnic Blumenthal, geh. Dinkel• spiel, Charlottcnburg. Kirchstr. 1. — Dr. med. Fritz . Burchard, Gr. Frankfurterstr. 126. ־— Rentiere Mar* garctc Uuehholz, Schlachtenscc. Heimstüttenstr. 5. — Aranka Fröhlich, gcb. Mährer. Nollcndorfnlatz 9, — Martha Lasker, Schöneberg, Regensburgerstr. 6. — Techniker Wilhelm Roscnwald, BrandeuUurgstr. 7. — Kaufmann Eduard Schümm, Nikolassee, Münchow- Straße 1. — Toni Schümm, gcb. Lewin. Nikolassee, MUnchowstr. 1. — Stud. med. Ernst Ludwig Blumamt, Roonstr. 8. — Referendar Walter Colin. Winsstr. 69. — Ella Stammer, Friedenau. Fcucrbachstr. 3. — Gerichtsasscssor Dr. Bcrthold Vallcnlin. Charlottcnburg. Sybclstr. 28. — Fanny Vallcntin, gcb. Rabinowicz. Charlottcnburg, Sybclstr. 28. — Sophie Culp, gcb. Mosheim, Or.-Lichtcrfeldc, Kyllmannstr. 5. —• Lishclh Culp, Gr.-Llchtcrfeldc. Kyllmannstr, 5 — Ingenieur Ernst Kailberg, Turmstr. 24. — Zivilingenieur Oswald Aschenheim, Wilmersdorf. Kurfarstendamm KW. — Kaufmann Ludwig Brhmitzcr, Zlinmcrstr. 33. — Kaufmann Fritz Ouhrnucr. Charlottcnburg. Sybclstr 5. — Handlungsgehilfe Eugen Caspaty. Cliarlotteuburg. Kanalstr, 7. Professor Heinrich Clrünfcld. Char* luiteninirg, Bliinicnthalstr. 41*42. — Kaufmann Ernst liiisciiiterg, Cliarlotteuburg, Wittenbergplatz 4. — Jenny llirscliberg, gcb. Neustadl. WUtenbergpIatz 4. — Ilamlhmgsuchiltc Henry Levi, Plnmtfer 42. — Willi Salomo», Stübbcitstr. 8. — Olga Woltiauer, gcb. Hielcfehl. Cliarlotteuburg, Sclililterstr. 50. — Kaufmann Fritz Wadisniann, zugleich für seine Kinder Klaus mul lngeborg, Wilmersdorf, Hildegardstr. 8. — Marv Waclisiiumn. gcb. Weinberg. Wilmersdorf, Hildegard- Straße 8. — ,Frauenarzt Dr. Otto Abraham, Alte Jakob* slraßc 77. — Buchdriickercibcsitzcr Leopold Rado, Ruugestr. 18. — Paula Kary, gcb. Müller. Kvlatierstrallc 22. — Martha Silberstein, gcb. Levin. Cliar-!ottenburg, Schliitcrstr. 34. — Kaufmann Siegfried Simoiisoliu. Kürassierstr. 2. — Kaufmann Marlin Pleß. Cliarlotteuburg, Sybclstr. 12. — Bildhauer Georg Wolf. Clinrlotteiibiirg, Sehlollstr. 61. — Arbeiter Arthur Lewiti, Rixdorf, Reuterstr. 16. — Kaufmann Ernst Böhm, Wilmersdorf. Motzstr. 38. -- Hedwig Feist, Charlotleiibtirg, Mcinckcstr. 29. — Kaufmann Leopold Friedeberger. Halenscc. Kurfürstcndainni 161. — Minna Friedeberger, gcb. Alxander, Halenscc, Kurfiirsteiidainm 161. — Diplom-Ingenieur Eugen Vandcwart. Cliarlotteuburg. Kaiserin Augusta-Allce 55. Elberfeld. ln Elberfeld hat. wie wir mittciltcn, unser Parteisekretär Herr Hlumcnfcld mit ausgczeiehnctc111 Erfolge zwei Versammlungen abgelialtcu. au denen fast die gesamte jüdische Gemeinde teilnahm. Hange Diskussionen schlossen sieh an beide Vorträge an, die Gelegenheit zu ernsthafter Hrürtcruiig aller strittigen Fragen gaben. Nun ist cs gewiß nicht jedermanns Sache, sich in einer Volksversainin* 11mg ziiiii Worte zu melden: cs blieb aber dem Kantor Zivi der Klbcrfcldcr Synagogcngcmeimlc vorbo* halten, seine Bedenken gegen den Zionismus auf eine ganz neue Art zu äußern. Herr Zivi fürchtet vom Zionismus eine Gefahr filr das religiöse Judentum und meint, da» dem Judentum nicht nationale, sondern nur religiöse Impulse not tun. und er betont, daß die Juden deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens sein mul bleiben müssen. Wir kennen diese Ansichten ja längst und geben gewiß zu, daß man sic erörtern kann und soll. Aber daß man. wie Herr Zivi, daraus ein kleines Pamphlet zusaiumcustcllt und es einer deutschen politischen Zeitung — dem ״K lbcrfclclcr Generalanzeiger" — einsendet, damit alle Welt einerseits von Herrn Zivi, anderseits von der Gefährlichkeit des Zionismus etwas erfährt —• das ist das neuartige an dem Verfahren. Das ist ein Verbrechen gegen die Solidarität der Juden, wie cs Gott sei Dank auch bei unseren schlimmsten Gegnern noch'selten ist, und wir hollen, daß derartige Thersites-Nuturen auch in Zukauft in unserem Volke nur Ausnahmen sein werden. Mag dieser publizistische Ruhm Herrn Zivi ge- 11 ii gen! AUS HAMBURG-ALTONA Dienstag, den 21. Februar er., abends 8/4 Uhr, im Logenhein! Vortrag des Herrn Rabbiners Dr. L o c w c 11111 a 1 * H n in b u r g: Charaktcrköplo aut der Iiidl8ch*8pa11lschen Geachlc'htc.“ 3. Teil. Der Vorstand. I.V.: Dr. Victor, Schriftführer. Hamburg-Affona. Jüdischer Turnverein Barhochba. Am 5, Februar fand eine Winter tour der iierrcnabtcihmg bei guter Beteiligung statt. In schönstem Sonnenschein wurde eine große Fuß- Wanderung in die Harburger Berge (Rosengarten, Falkeubcrg) gemacht und erst spät nachmittags — inan war schon in aller Frühe morgens ausgezogen — kamen die Wanderer frohen Mutes heim. — Der S a 111 a r i t c r k u r s 11 s beginnt am 13. Oktober unter Leitung des praktischen Arztes Dr. med. Halbersta d t und wird einen Zyklus von etwa 10 Vortrags- und Ucbuugsabcndcn umfassen. Zahlreiche/ Anincldimgen, über vierzig, auch von NiclituiitgUcdcrn sind cingegnngen; weitere Anmeldungen werden, auch noch nach Beginn des Kursus, gern cntgcgcngcnommen. — Am 18. Februar, abends, findet im Logenbeim, Hartungstr., ein gemütliches Beisamme n sc in der Mitglieder unserer Damenabtei■ hing statt, an welchem sich, wie wir hören, unsere Damen recht zahlreich beteiligen wollen. — Zur Fürdertmg der Kinderabteii ungen wird am 23. I eUnuvr, abends, Im Logenheim ein sogcnanntei Eltern a b c 11 d veranstaltet, an weichem der Vor■ stand (Iber die Kindcrabteilungcn Bericht erstattet und von den Eitern Anregungen cntgcgcncinncn will Da gerade durch solche gemeinsame Aussnrachcn di! Ziele des Vereins gefördert und bekannt gemach werden können, so ist es crwlisncht. daß die Elter! unserer Zöglinge sich recht zahlreich an diesen Abend cmfimicit. Die Kimlerabtcihingcn zahlet jetzt schon I6U Mitglieder und cs ist vom Vorstam beabsichtigt, sowohl die Knabenals auch die MUd chctiabtcliung zu teilen, so daß unsere Kinder dam je an zwei Tagen der Woche turnen werden. ־— Z1 unserer großen Freude können wir berichten, daß c dem rührigen Vorstand gelungen Ist, einen Sport ״,!d. Spielplatz zu mieten. Der Platz liegt ii größter Nähe der Stadt im Vorort Alsterdorf und Is von aßen Stad* )teilen In kürzester Zeit sowohl ml der Stadlbahn als auch mit der elektrischen Bahn z?/1P1 ,.11c״• ,,Wir c,fWi‘Hcn von dem Sportplatz, der 11 l rühlmg dieses Jahres eröffnet werden soll, eine großen Aufschwung des Vereins. VeReiNS^UNDSCHAU Zur Bcachlun(!! Vcrcinsnaclirlelilen, diu uns am Mlttwoeh mit der Friilipnst erreichen, können aus technischen Gründen mir dann noch In die nächste Nummer der ,,.I. R,M Aufnahme Huden, wenn sie kurz 61m] und wenn der späte Zeitpunkt der Abseudtmu durch das Dalum der Veranstaltung, über welche berichtet wird, gerechtfertigt Ist. Die Red. ♦ Berlin. Die Hauptversammlung des ״Verein» deutscher Staatsbürger iiidiselien Glauben»" findet am 26. Februar 1911, ijaclmbttags l'/j Uhr, im Hohenzollernsaat der Marine-ll.iny'Fcstsülc, Berlin 80,, Jrandenbiirger Ufer, Ecke KüTiniseher Park, stati. Berlin. Für die Cliamischah arar-Feier der Jiidlncli-natloualen Fraucuvcrclnlguug am Dienstag, dem 21. Februar, im grollen Saale des ״Tiergarten* tofes" werden immer noch neue Vorbereitungen getroffen. Unter anderem eine 0c d i pu s־ Fa rodie. Biiiets u 1.50 Mk., Familienkarten, 4 Personen 26 5 Mk., sind noch zu hüben bei Herrn Louis Lamm, Neue Friedriehstr. 61/(3, Herrn Zilinski, Ranke- Straße 13, in der Expedition der ״Jüdiselten Rundschau1‘ und im Kau fit aus des Westens. Ber.'ltt. Sonnabend, den 5. Februar, fand im Restaurant Simon Gip.sstr., eine Miigliedervcrs.num• hing der Zionistischen Gruppe ״Kadlmali“ statt, in welcher Herr Davis Trictsch einen Vortrag hielt über: ״D er Umschwung in tl c r T ü r k c i u n d die Aussichten der jüd. Pa Ui st in abcs t r c b tt n g c n". Herr Trictsch, de,־ Land und Leute in der Türkei genau kennt, entrollte in seinem einstüitdigen Referat ein Bild, in dem sielt naturgetreu das ganze türkische bezw. palästinische Kulturlelicft nlisniegcltc. Die objektiven Betrachtungen, die der Redner über das Verhalten der türkischen Regierung gegenüber den jüdischen Palüstinabcstrebungcii anstellte, führten zu einem sehr erfreulichen Ergebnis Die sehr interessanten Ausführungen ernteten reichen Beifall. Cliarlotteuburg. Am Sonnabend, dem ]8. Febr.»■ abends 8/t Uhr, spricht in der Zionistischen ürtigruppe, Vcrcinslokal Cafö Kutschern, (Sezession, Kurfürstctulamm 208) Herr Hans Gideon Heymann über ״Die Aufgaben der zinnistlschcit Banken ln P<1lästlnn". Das durch den Aufsatz Dr. Friedemamts in der ״Welt" wieder angeschnittene interessante und für den Kongreß wichtige Bankthema wird uns hoifentlieh wieder den Besuch zahlreicher Mitglieder mtd Gäste sowie eine lebhafte Diskussion verschaffen. Cliarlottenliiirg. In seinem, in der zionistischen Ortsgruppe Charlottciilmrg am Sonnabend, dem 11. Februar, gehaltenen Vortrage empfahl Davis 1'riet sch eine kräftige jüdische Kolouisatlonspoli• tik in Palästina. Dies sei die einzige Form von Poiitik, die uns zu betreiben möglich sei. Und zwar sei der industriellen Erschließung bei den besonderen Verhältnissen der Türkei der Vorzug zu geben, D10 Nationalitätenfrage in der Türkei werde sielt auch lösen lassen, denn in den führenden Kreisen der neuen Türkei sei die Erkenntnis allgemein, daß die Türkei ein Nationalitätenstaat sei. in dem cs sich nur darum handle, die Interessen des Reiches mit denen der Nationalitütcii in Einklang zu bringen. Die Autonomie werde den einzelnen Stäm׳״׳m in der Reihe ihrer Reiehsztiverlüssigkeit erteilt werden. Zum Sclilimso verlas Herr Trictsch eine bezeichnende Resolution, die auf der letzten Tagung des jungtürkisclictt Komitecs in Saloniki gefaßt wurde: ״Die Achtung der Sprache und der Nationalität der verschiedenen Eiemente, welche die soziale Organisation des Ottomanistmts bilden, ist das Bindemittel, das die Nationaiitäten einander näher bringen soll. Kein Element s. ll als fremd In der ottomanischcn Staatsfamilic betrachtut werden, nur in der Politik, welche das Komitee in Zukunft verfolgen wird soll die Vereinigung der Elemente als unumstößlicher Grundsatz gehen. In der Diskussion, die bis zwei Uhr dauerte, sprachen die Herren Berger Lewv. Michel. Goslar. Dr. Loewensieht, Popper, sowie Frl. Treu — Von der vorigen Sitzung sei nachgetragen, daß Frau Fürst vom Verbände jüdischer Frauen für Kulturarbeit ip. Palästina sehr schöne Arbeiten der vom Verbände eingcrichte• ten, segensreich wirkenden palästinischen Spitzenwcrkstältc zeigte. i.oerswame, aih >0m1tag. 29. Januar, spraett Herr Referendar Greife ״!tagen aus Stettin im hiesigen literarischen Verein über ..Das Jüdische? s c!1! ® *s )י r 0 b'c יי! "1״ streng Wissenschaft- Ile her Weise und mit scharfer Präzisierung der ein• zclnott Epochen der iiidiselien Geschichte gab der Redner einen Ucberblick über den Verlauf unserer Geschichte; er charakterisierte die Unfreiheit der Dlasnora und zeigte, wie der Zionismus zur Freiheit des jüdischen Idcaiismus und der jüdischen Allgemeinheit führe. Dem Vortrag folgte eine lebhafte Dis• kussfon. in der die Ursachen der Judennot eingehend besprochen wurden. '