Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 1 (6.1.1911)
- Date
- 1911-01-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1. IUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 Dr. Jacobson: In bezug auf die Frage der VVnlil des Präsidenten• durch den Komsrcll Imhc ich mich Über die Bestimmungen, wie sic bei anderen OrteanU sationen bestehen, des näheren iiifotiniort und fest- «estcllt, daII bei den meisten OrKanisationcn. die auf föderativer Grundlage aufgebaut sind, der President nicht vom Kongrcll, sondern von der Parteileitung gewählt wird. Struck; Pie grundlegende Aendertmg. dali jedes Födcralionsmitglicd verpflichtet sein soll, einen Heitrag an den Landesverband zu zahlen, halte ich für durchaus verfehlt. Pas Prinzip der Lamlcsnrgauisationen ist ein Oolusprinzip. Pie konsequente Hu»• Wicklung des Zionismus ist der Intcrtcrritorialismus. Wenn behauptet worden ist, daß die Gliederung in Föderationen eine Spaltung liervorrufcn könne, so möchte ich darauf hinweisen, dail auch den Mis• rachisten der zionistische üedauk״ höher stellt als die Landesorganisation. Per Betrag, der dem Landesverband entzogen wird, kommt ja dem Zimiis• mus doch zugute. Wenn man uns zwingen sollte, einen Landesbeitrag zu zahlen, dann müßten wir uns nuflüsen. Dadurch würde eine grolle Zahl von Zionisten :,uscrcr Bewegung vcrlnrcngchcn. Ich bc* antrage daher, es entweder beim alten Zustand zu belassen, oder aber, dall jedes Mitglied einer Föderation co ipso ohne Zahlung Mitglied des Lau* desverbandes wird. Podllsclicwski: Ich bin durchaus für eine Besoldung der Mitglieder des Präsidiums. Hs braucht aber nicht obligatorisch zu sein. Wenn jemand vorzichtct, ist cs auch gut; prinzipiell müßte aber die Bezahlung festgelcgt werden. Hs ist ein ungesunder Zustand, dall ein Mann ohne Vermögen kein l’rüsident sein kann. Ich bin und bleibe ganz entschieden fiir die Besteuerung der Institutionen. Hs u׳ird das Schlagwort gebraucht, die Institutionen würden zu• gründe gehen. Pas bedeutet aber ein Mißtrauen gegen die Mitglieder der künftigen Leitung. Hs ist ein Irrtum, anzuiiehmcn. dall jemand den Schekel zahlt, damit das A.-K. Geld habe. Man gibt den Schekel, um wählen zu können, darum bin ich dafür, •dall nur 400 Schekel eine Stimme bedeuten. Dr. Frledcmaun: Pen Ausführungen des Herrn Pr. Tschlenow liegt eine miliverstündliche Auffassung der Rede des Herrn Dr. Hantke zugrunde. Was Hantkc wollte, ist nur. dall das Krisenhafte unserer Kongresse endlich aiifhörc. Hs geht nicht an. dall jede Partei vor oder während des Kongresses sich fcstlegt. so dall immer eine Partei verbittert nach Hause geht. Wie cs jetzt ist, konnte Dr. Tschlenow richtig sagen, daß uns unsere Kongresse mitunter an der Arbeit hindern. in der Jahreskonferenz haben wir Sic siegen lassen, und wir wollen nicht einmal unter• suchen, wo die Mehrheit und wo die Minderheit war. Wir waren einfach des Kampfes müde. Nicht nur bei Ihnen, auch bei uns litt die Arbeitsfreude unter dem ewigen Hader. Wir sagten uns: Wir wollen bei der A.-K.-Sitzung einen Plan aufslellen. der dem Kampfe ein Hndc macht. Hinigen wir uns darauf, um so besser. Wenn nicht, so werden wir doch immer treu und ehrlich mitarbeiten. Hs kommt uns nicht auf irgendeinen besonderen Punkt an, sondern vor allem darauf: falls jetzt nicht eine Acra der Arbeit folgt, dann geht die Bewegung zugrunde. Mit Ausnahme einer kleinen Anzahl von Leuten, die nur eine gewisse Bedeutung haben. Indem sic ewig Opposition führen und auch heute wieder künstlich neue Gegen* sätzc konstruieren wollen, sehnt sich alles nach Arbeit und Frieden, und darum sage ich Ihnen: Ob wir uns lieben oder hassen, wir müssen doch Zusammenarbeiten. Per nächste Kongrell darf unter keinen Umständen mehr ein Kampi- Kongreß. (Schluß folgt.) Einweihung des Gesamtarchivs der deutschen Juden Am 29. Dezember 1910 fand im Sitzungssaale der Repräsentanten der Berliner jüdischen Gemeinde vor geladenen Gästen die feierliche H i 11 w c i h u n g des Gesamtarchivs der deutschen Juden statt. Unter den Geladenen bemerkte man neben den Mitgliedern der beiden Körperschaften der Berliner Gemeinde und des Archivkuratoriums Jen Vertreter der beiden hiesigen Rabbincrsemiiiarc umi Herrn Gebe im rat Prot. D. Co U cn-Marburg, vor allem die Vertreter der staatlichen Arcliivver* waltung, die Direktoren der Königlich Preußischen Staatsarchive und des Königlichen Gell. Staatsarchivs in Berlin. Wirkl. Geh. Obcrregicrungsrat Prof. Dr. Koscr und Geh. Archivrat Dr. Bai llcu. Die Reihe der Ansprachen cröffnctc der Vorsitzende des Archivluiratoriums, Herr Prof. Dr. Martin Phi• iippsun, der verdienstvolle Leiter des Deutsch• Israelitischen (kmcimlcbundcs. der nach Begrünung der Erschienenen auf die Hnlstciumg des Archivs cinging, das nach einer Anregung dos liirstl. ließ• sehen Archivars Herrn Dr. Zivi er von der Groblöge des Bnc brith-Ordcns in Gemeinschaft mit dem D. J. G. B. 1906 ins Leben gerufen wurde und in Herrn Pr. Eugen Tä u b I c r. der seine archivarischo Ausbildung am Och. Staatsarchiv erhielt, einen cifrigen und wissenschaftlich durchgreifenden Leiter empfing. Nachdem Herr Prof. Pu darauf hmgcwiesen hatte, wie die Sammclarbeitcn des Archivs von parfikularistischcr Eigenliebe und mangelndem Verständnis gehindert wurden und zum I eil noch beeinträchtigt werden, erläuterte er die Bedeutung des Gesamtarchivs für die Geschichtswissenschaft und die Pra.vis der Gemeindeverwaltung auf Grund des Programms, im Gesamtarchiv ״die zur laufenden Geschäftsführung nicht mehr nötigen Urkunden und Akten aller ildisclieii Gemeinden, Vereine und Stiftungen innerhalb der gegenwärtigen Grenzen des Deutschen Reichs in sich zu vereinigen, um ihre Erhaltung zu sichern und durch;trchivaliselie Bearbcitmig ihre Ausnutzung zu wissenschaftlichen und administrativen Zwecken vorzubcrcitcn". Hr schloß mit dein Hinweis darauf, wie die Aufgaben des Archivs gerade bei den Groilgcmcinden, z. B. Königsborg, Stettin, Halle, Karlsruhe etc. Beachtung ge* ftmdcn. speziell aber hei der größten. Berlin, die in dankenswerter Weise dem Archiv in ihrem zweiten Verwaltungsgebäude Oranicnburgcrstralle 28 den modernsten Anforderungen genügende Arelilvrümnc zur Verfügung gestellt, ihm eine jährliche Subvcntion zugewiesen und ihm ihr eigenes Archiv nngegliedert habe und so den Gemeindeverwaltungen im Deutschen Reich das nachahmenswerteste Beispiel geiie. Herr Pr. Tä 11 hier ergänzte diese Mitteilungen, indem er ein Bild .yon der geleisteten Sammelarbcit entwarf mul einen großzügigen Plan für eine zweckvolle Organisierung derselben aufstclltc und darauf einen spezialisierten Uchcrhiick über die Arbeit im Archiv selbst gab, die nicht nur in der Sichtung, Ordnung und Systematisierung (Inventarisierung) des eingclatifenen Aktcninatcrials und in der eingellenderen historischen Behandlung aiisgewälilter prägnanter Stücke in den lialbiälirig erscheinenden ..Mitteilungen des Oesnmtarciiivs d. d. J.“ bestellt, sondern sich aueli auf die Sammlung und Ergänzung alias Juden und jüdische Verhältnisse in Deutschiaud behandelnden urkundlichen Materials richtet und durch Regesten, Abschriften und Photographien gewonnen werden soll. Mit mechanischen Mitteln, dem Abklatsch und der Photographie, soll ,aueli eine insclirifHielte Abteilung eingerichtet werden. Hinc wesentliche Erweiterung hat das Arbeitsgebiet des Archivs durch eine Stiftung der Frau Geheimrat Becker für eine fami- I i e 11 g c sc 11 i c 1111 i c 11 e Abteilung erhalten, die das Gesamtarchiv an die Mitarbeit weitester Kreise appellieren lassen wird. Hrst durch diese eingehende archivlichc Pränaricrung wird cs möglich sein — wie Herr Pr. Tüublcr weiter nasführte — die bislang meist von historisch ungenügend vorgebiideton Theologen in Beschlag gelegte Geschichte der deutschen Juden in die Sphäre wahrer Wissenschaft• liclikeit zu heilen, mit der richtigen Fragestellung an sie hcranziiechen und sic sinngemäß dem Komplex der deutschen Geschichte cinzuordncn. Herr Dr. T. gab einen solchen Versuch, indem er unter Vcrzieht auf die Aufstellung einer die Jiidengescliiciiie auf eine Formel bringenden Theorie den objektiven Befund des historischen Stoffes mich den 3 metliodisehen Gesichtspunkten der Siedehing, der Assimila• tion und der jiid. Eigenart gliederte und diese Metliodik an dem Verhältnis des Brandcnbnrgiseli- Prciill. Staates zur Judcnsclmft exemplifizierte. Hiernach begrüßte der Vertreter der preußischen Arcliivverwaltiing, Herr Prof. Pr. Koscr das Gesamtarcliiv, seine wissenschaftlichen Berater, vor allem Herrn Professor Pr. Philippson, Herrn Archivrat Prof. Pr. W u r s c h'a u c r - Posen und den Heiter, mul gab seiner Freude über die gekerntzeichneten Arbeiten und Ziele und — zugleich im Namen von Herrn Gelicimrat Baillcu — den besten Wünschen für die Zukunft warmen Ausdruck. Herr Justizrat Timendorfer dankte als Vorsitzender der einen der beiden subventionierend!! Gesellschaften, der Großlogc. der Berliner Gemeinde, für die verständnisvolle Unterstützung, die sic dem Archiv gewährt und gab zugleich als Vertreter der belobten Gemeinde die Versicherung ab, daß diese Förderung dem Gcsamtarcliiv auch weiterhin crhalton bleiben werde. An die Feier schloß sich eine Besichtigung der Arctiivräume und einer Ausstellung typischer Arcliivalicn an in Hamburg) oder Postscheckkonto Hamburg No. .1275 überwiesen werden. Beiträge, welche bis Ende Januar nicht bezahlt sind, werden per Bostnaclmalime cingczogcu. Pie Kassenvcrwaltiing bittet, bei Beurteilung dieser neuen Maßnahme zu bedenken, daß auf diese Weise ca. H % der Gesamtcinnahmcu an Incasso-Provision gespart werden, und ersucht die Mitglieder, auf diese Aufforderung 11 den Beitrag prompt zu entrichten, damit der Ortsgruppe weitere Spesen erspart bleiben. Morgen, Sonnabend, den 7. Januar, findet irrt Logenheim das Kostümfest ״Altiiculand" der Ortsgruppe statt, auf das wir unsere Gesinnungsgenossen ganz besonders hinweisen wollen. Jeder, der cs mit unserer Sache gut meint, hat die Pflicht zu kommen, da der Ertrag des Festes direkt zionisti* sehen Zwecken dient. Ist man zu Opfern jeder Art für die Erreichung unserer Ziele bereit, so wird man auch einmal für Zion tanzen können, und wer sicii daran etwa stoßen möchte, daß in dieser ernsten Zeit der Sammlung aller Kräfte Feste veranstaltet werden, der möge bedenken, daß noch immer viele sind, die erst durch derartige fröhliche Zusammenkiinfte aueli für eine ernste Arbeit gewonnen werden können. Drum kommt! Eintrittskarten sind noch am Festabend im Logcnhcim zu haben. 111 r aber, die Ihr die nummerierten Kupons der Euch zugesandten Eintrittskarten zuriiekgcschickt, das dazu gehörige Merkblatt aber behalten habt, bedenk», daß Ihr uns durch diese Unbrauchbarmachung der Eintrittskarten geschädigt habt, uin Huch eine nVorteil, nämlich den Besitz des Merkblatles zuzuwenden. Wir erwarten, daß Ihr den Schaden wieder gut machen werdet! hu. Gesellschaft zur Verbreitung Indischer Literatur■• werke, c. V., in llmuburg. Pie Büclierverlosung des IV. Quartals fand am Donnerstag, den 29. Dezember, abends H Uhr im Logenheim statt. Es gelangten durch das Los Biielicr im Werte von Mk. 6!>.— unter ca. 140 Mitglieder zur Vgrjeiliing. Dem jungen Verein sind bereits einige hiesige jüdische Vereinigungen mit größeren Jahresbeiträgen beigetreten, gewiß ein erfreuliclicr Beweis dafür, daß die Bestrebungen dieses Vereins, gute jüdische Bücher und somit die Keimtnis jüdischer Literaturwerke zu verbreiten, volle Würdigung in allen jüdischen Kreisen Hamburg- Altonas zu finden beginnen. Pie nächste Verlosung der Gesellschaft, eine außerordentliche, findet anläßlich des Kostümfestes ״Altnculand“ der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe am 7. Januar 19p im Logcnhcim statt. I Hamburg-filtona (1 ₪ Mitteilungen des Zentralbureaus der Zionistischen Vereinig, für Deutschland Unseren Mitgliedern teilen wir hierdurch mit, daß von letzt ab die regelmäßigen Bekanntmachungen aller Ortsgriippcn-Vcranstaltungen an dieser Stelle erscheinen werden. Die vorliegende Nummer der .1. R. ist die erste im Sanmiclabonncmcnt der Orts• gruppe; an diese Neueinrichtung knüpfen wir die Hoffnung, daß sic den zionistischen Gedanken in unseren Gesinnungsgenossen vertiefen, die bisher noch abseits stellenden Freunde für unsere Organisation und ilire Institute interessieren und sic zu eifriger Mitarbeit licranziehcn wird. — S0nua I)end. den 7. J anu a r: Kostümfest ״Ahnculand" in sümtl. Räumen des Lngcnlicims. Heginn ל Uhr abends. Donnerstag, de n 12. J nnu a r: Vortrag des Herrn Pr. Sam. Weiß im Logcnhcim, abends 9 Uhr: ״Zollschan^ das_Rasscnnroblcm". Die Mitglieder der Zionistischen Ortsgruppe Hamburg-Altona, welche bisher den von der letzten General-Versammlung festgesetzten Beitrag von Mk 10.— noch nicht gezahlt haben, werden hierdurch höilichst ersucht, diesen Jahresbeitrag pro 5071 nunmehr ohne Verzug an die Kassenvcrwnltung zu leisten. Der Beitrag kann in der Weise gezahlt werden, daß sofort Mk. 6.- und bis Ende März weitere Mk. 4,— an das Bankkonto (Dresdner Bank VeRCINS-RUNDSCHAÜ Berlin, Vorträge über die jüdische Nationall• tätcnfri.ge hält Herr Pr. pliil. Felix Rosenbliith im Laufe des Monats Januar in den Arminhallcn, Kommandniitonstraik .לר׳אר. Pie Tkaiucn lauten: 1. ״Pas jüdische Nationalitatcnproblem“ (9. Januar.) 2. ״Pie moderne Jiidenfrage" (16. Januar.) 3. ״Die zionistische Bewegung" (23. Januar.) 4. ,.Zionismus und andere politische Bewegungen30) ״. Januar.) ־־ Karten ä I Mk.. für 4 Vorträge zu 3 Mk. sind erhält• lieh bei Louis L a m m. Neue l’ricdrichstr. (11/63 und im Kauf 11 a 11 s d c s W c s t e n s. Berlin. Am Sonnabend, dein 7. Januar, abends H'i Uhr, spricht Herr Pr. Eisenstadt im Jüdisch• Theologischen Verein über ...111 d c n t u m und Sozialismus". Ort: Roscnstr. 2/4. Ecke H:idereulcigasr.c, Verwaltungsgebäude der Jüdischen Ge• mcindc. Gäste, Damen und Herren, sind herzlich w i 11 k o m 111 c 11. Berlin. Per Verein ehemaliger Schüler der Knahciiscliulc, der jiid. Gemeinde zu Berlin (E.V.) leiert am Sonntag, den 8. Januar er., abends, in den Räumen der Philharmonie, Bcrnhurgcrstr.. sein II. Shillings• fest durch eine Soiree und anschließenden Tanz. Namhafte Künstler und Künstlerinnen haben ihre Mit- Wirkung zugesagt. Per Uebcrseliuß ist für wohltätige Zwecke bestimmt, Einlaßkarten ä l Mk. bei den Vorstandsmitgliedern und abends am Saalcingang erhältlich. Berlin. Per Verein Jüdischer Mädchen veranstaltct am Dienstag, dem 10. Januar, abends 8T! Uhr, im Hotel ״König von Portugal", Burgstr. 16, eine Mitglicdcrvcrsammlung. Diskussion über das Thema: K o 111 e r ’ s Artikel über die Juden und die bisher erfolgten Erwiderungen. Referat: >1. Eise Hahn. Berlin Am 1. Januar, nachmittags 4 Uhr, wurde in Präscls Festsälen für die Jugendahtcilimgen (Sciiülcrmul Müdcliciiabteihing) des Jüdischen Turn• Vereins Bar Kochba eine Makkabüerfeier veranstaltet. Zahlreiche Kinder, mein von ihren Angehörigen bcgleite», waren der Einladung gefolgt. Der Saal faßte kaum die Gäste, cs waren gegen 350. Nachdem sich die Großen und Kleinen an Schokolade und Kuchen gestärkt hatten, erklang das Eröffmmgslicd. Mit j warmen Worten schilderte Herr Rabbiner Emil Lcvy. Cliarlottcnbiirg, sodann in seiner Festrede die Bedeutung des Cliamikahfcstes für Jung Juda. Die Chamikahlichter wurden entzündet und laut erscholl die Clianukahhymuc. Mit Begeisterung wur* den Chanukaligedichtc von den Kindern vorgetragen. ä