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Jüdische Rundschau · 1910-06-24 · Heft 25 (24.6.1910) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 25 (24.6.1910)
Date
1910-06-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 2Q5. No. 2b.;,״*gesagt scIu,״ 'vicilcr ein »euer Ponds! ich Iiübc •">1 diesen Vorwurf dort sehr 'misfillirlicli geantwortet mul n.tciigewicson. . daß nielit eine neue Hel.istun«. sondern llntlastimtr der Sammler cintrstcn wurde• Ich habe nicht die Absicht, den Ranzen Ab* 'Ctumi 1׳! wiederholen, und bitte Herrn Dr. B., j|m j,. der ...lud. Knud schau" oder der ״Jitd. Zeitung" naeli.!,lese»• Wie all dieses, so iihcrReht Herr Dr |j auch das Argument, daß gerade im jetzigen Moment viele Vielit/ioitisien für einen K.-P. spenden würden, die :י! י eine N.-S.-Spemle nicht zu haben sind, dall sieh reiner die SainniliniR nur über ca. 3 Jahre er- Strecken soll n. U. I». 1•nuiii noch zum Schluß ciuiRe speziellere 1k* me!'-:•'!een in Kiirz.e z.müekweisoii. - Ich habe im 01>: ׳ Artikel in aller Ausführlichkeit ,uirl Bestimmung des K.-P. prüzisiert, und Herr p! wiederholt sie zu IlcRimi seiner Erwiderung in י ■CU 'Vorteil. 53 Halhz.eilen nach dieser Prä- ,-im ׳g des Zweckes unseres Ponds meint I lerr p!, er halte den Ponds ״wcrcii seiner imhesiinnn* 11 * 1 ׳.lierlosen /wecke" für überflüssiR und ver• k'.t' h־i וחי recht gewesen. meine VorscliiüRc. statt s1v t! Hirektorinm des N.*P. eiuziireichen, direkt ,h-:, die Presse der Rroticn Oci'fcntliehkcit zu unter• luv 1 Ohne weiter zu erörtern, weshalb ich eine «11״. •eilige Veröffentlichung für ratsam hielt, kann 1e!1 v׳h darauf beschränken, mitztileileu, dall ich 11' 1'om׳ uleielt/eiiiR au die Herren Wolffsolm und!‘1■ 'Ai’i'lnirR. sowie an mehrere Redaktionen sandte, und mir Herr Wolffsohn darauf erwiderte: ״In ,1.1 Welf w ird Ihrem Wunsche Rciniill das Expose in nächsten Nummer schon aliRcdruckt werden." p. ,ns nicht Rcsehehen ist, hat zu einer Korrespou* t!< 1 mit der Redaktion der Welt Rcführt, die au I ük' Stelle nielu weiter interessiert. Es licRt mir I mi 1 .•nun festzustellen, dall Herr Wolfisolm an der 1," 'iccn VeröfientlichunR Rar nicht Anstoll rchoui• i:a׳. int. ■ « mi endlich: ich hätte bereits durch mein Vor* ia'Ih •1 erreicht, dall einige RerliiRfüRiRC HeträRC für dm : -<ihIs Rcspcndet wurden. Daraus, dall ich seihst um!; nichts für den Ponds Rcspcndet habe, mul daß 1c 11 .mlcrc tatsächlich abRchalton habe, für ihn zu '1v . 11, ergibt sich, dall ich solche Sammlungen Rar 1׳u :־! ׳etlichen habe, " eil eben der Ponds noch nicht! Ive: tilct worden kt. Wenn nun ciuiRe cifriRc, viel* I kv .׳bercifrigo Zionisten schon vorher ciuiRe Mark j r,: ׳ ' 'enden. *<0 könnte diese Tatsache füRlich in | ü. w!.׳, um rwäimt bleiben, Es fehle nur noch, i 1'>. ׳-e ' Pfi'nniRC addiert, und die (lcsamtsuimnc I . v . vu riue Resultat meines Appells hiiiRcstellt! L'. ׳ nde mich nun Herrn Goldhcrg-W'ilun zu j 1:1! I; :־..-: •׳ zunächst, da!'- Herr O. nicht auch mein j '1 '.:1,-11 cn der ״Welt“ zur Veröffentlichung I 1 . .. h,11. Ich beschränke mich aut einiRc Hc- J UV II. I u ׳ t iuldhei'R stellt den Unterschied zwischen! 1!. ,klksummuiiR des N.-P. mul des K.-P. iest ׳ n:1 1י! .!!׳ lohne nicht wcrch ״dieser letzten 1111׳ ־ ׳.יי. -käncit" einen neuen Ponds zu schaHcn. Ich , I׳. ■ •mi lien.'ils angeführt, dal! die IM..D.C. im* 1 m ' "1, ihre Kol״nisa!i׳mslätiRkcit sofort auf/.iig—' 1. ■ 1■ ■' 1.1■ ■ II.■Hl ...— Oi./11'f, nicht Spiel und AusciiamuiR den ersten 1■ za dieser Poesie Raben: wie Naehiuait seihst ״:ickt: ״Ich habe in mir l.ehren ohne Kleider, א i't mir Rar schwer, bis sie sich einkleidcn". Licht aber, frei, heiter und liebenswürdig ist , 'eliielite von dem KIurcii und dem liiiirülein cntziickcmles Stück von echter Volksiikcit in seinen Mitteln mul in seiner Tendenz; •.־er, der alles sielii und dem die PiiiRc, wenn 11 ׳: R;b1;n sollen. wegen llirer Unvollkonunen- ׳•!•'.!Ren. und ׳.,in PinfältiRcr daRCRcn. ein .!leider. wahrer König. der freudig in der i« Io und dem sie darum, wenn er es braucht, 1• ,:-MRc vollkommen 1>alSt. Am Ende kommt 1 fältiRc zu Macht und Ehren. der Kluge zu . 1«: zur Weisheit jener mul dieser zu Torheit. ,11 stärkere Märehencinheit durchdriitRt die ־ < icsehichtc. Aber erst in der fünften, vom ■ des Gebetes". formt sieh die besondere ׳-׳■ ׳.iioinic Nachinaus als eines Lehrers und Dich* ms Diese Erzählung ist, im (icRcusalz zu den um, auch zeitlich bestimmt; ein Mall von den plizugcu Napoleons ist bis in die verlorene jener einsamen Reflexionen RcdrunRcn; mandarin liest sieh wie eine VoralmmiR des aiiierineu Europas von heute; das Ganze eine Alle- ח!י, von der einen ciRcucn Quelle, ^|C om* dangcr, '■״ Weisen, den Pthiker und den Heiden Die tiefste ist die letzte, unvollendete Geschichte, '"״ den ״sieben Bettlern"; in Jr cndl,cl‘.'JJ,r‘J. ‘J“* K'spinst zum mystischen Netz, die Ranze Welt damit ״ imiRcn. — ״11 l'l!1! li : dl׳.' tl'.H ־ t:׳m, ein : MV 1 I ec :111: V11 :!, ״V,,,. iV. tu. ,;!II.- , 'l’im,, W.l .• cli■ v bamsi nehmen, während der N.-P. hierzu außerstande ist, da er das Land nicht verpachten kann und nicht verkaufen darf. Die kleine ״Unbcuucmlichkcit" betrifft also einen Punkt, der entscheidend ist für ״ja" oder ״nein" — für Kolonisieren oder Warten. Herrn GoldberR ist dieser Unterschied nicht zum Bewußtsein gekommen, denn unter ״erstens" empfiehlt er die Aufnahme der TätiRkeit des N.-P. im Sinne der VerpaelmniR auf 9'י Jahre, eine TätiRkeit, die eben heute Rar nicht miRäiiRiR ist. Unter ״zweitens" empfiehlt er die KrediiRcwührmiR;11 die ParzelliermiRSResellschaft. Aber abgesehen davon, dall wir eben diese HewilliRiuiR bei der Uuterbrcituiig meines Vorschlages noch ((»wahrscheinlich war, habe ich bereits oben dargelegt, dall aucli nach der KreditbewilliRtMR, ja Rerade infolRe derselbe», die AufbriiiRunR neuer Koloni.ilRcIder notwcmliR ist. Somit entfallen die beiilen VoraussctzmiRcii. auf die sich der erste, der IhuiptabsehniU der Goldbergsehen DarlvRiniRen stützt. Was er sonst vorbriiiRt, ist minder bedeutsam. Wenn er sich vor den ״neuen Quittungen, neuen Koimiiissaren, neuem Schreibwerk" fürchtet, so wäre diese Pureht höchstens für Riiilland berechliRt, wo bis vor kurzem für die P.L.D.C. sehr weiiiR Rescliehcii ist . nielu aber fiir Deutseliland, wo daun die SammluuR für den K.-P. au die Stelle des mehr y.iiriicktretenden Aknenverkaufs entrücken, und durch die ReriKReren ScItwieriRkeiien einer KleinsaiiniilimR eine PntkistiuiR der Sammler eiutreten würde. Aik.Ii llerrn tlolilhen; wäre es synipailiischei•, wenn wir Obligationen für WiHi Pr. absetzten und eine Kreditbasis für Palästina auf dem Geldmarkt schaifcn liehen. Darin hcRCRnen sich unsere Syutpatliien. Doeli kann ich nur wiederholen, dall derlei MüRliclikcitcn erst vorliegen, wenn unsere UeselL schalten RezviRt haben, dall sie eine hohe Dividende abznwerfeit vermöRen, wenn wir sie also zunächst einmal erst hetriehsfäliiR Reinacht haben. I’ür diese Aufgabe al:-;r ist uer Geldmarkt nielit zu haben. Wer in Deutseliland Saimulercrfuliruugeu Rcmaelu hat, wäre in solchen Püllen. wo für eine noch Rar nicht hclriehsfähiRc Gesellschaft OhliRationcn ä tlltlü Pr. (seihst nur unter Zionisten) ahzusetz.eii wären, R0radez.u imstaiul-•. die Namen der weniRcn Zeichner schon vorher anziiRehen. So schafft man die Kreditluisis nicht, (itht der K.-P. die Möglichkeit. die ersten Betriebsmittel zu selmncn (und wenn behauptet wird, dall das nicht Rar so leicht roIic, so rcIu es hundertmal leichter als am' dem Wege des Aktieuv-:rkiuifs). so ist die BeRriiiiiluiiR des Ponds der erste Schritt zur Schädling ־.,,er Krcdithasis. Wir Reraten hierbei durchaus nicht auf den Weg ״zn der reinsten pliilantlironisclien Chihns Zion". Ich bitte 11m Verzeihung, wenn ich zur Prwiilcnmg hierauf wiederhole: Aucli der Natioiialfoudx wendet ia die Methode, kleinste Spenden cntReRcuztineliineii. an, ohne sich dabei auf den Wcr ..׳zu der reinsten philanthropischen Cliihas Z:ou" zu begehen. lis kommt nielu auf die Noimichucilu'ilc. sondern auf die VerweiidmiR der Gelder au. Mau kann in großzügiger Weise (leider jainmcln und sie im Sinne der kleinen Philanthropie verwenden, und kann andererseits, wie beim N.-P. mul K.-P-. kleine Spenden eiusaimiiclu und sie im Sinne der großzügigsten KolonisalionstätiRkeit verwenden. .־י Wenn dieses Buch vereinzelt bliebe, wäre es immer noch ein schönes Buch; wenn es aber keine vcrirulue, verbogene, morgen verdorbene, sondern eine rechte Sommersellwalbe wäre, so würde es;,ueli dann mir ein Buch sein. Bücher zu Nachfolgern und Bücher zu i'euuliii zu liaheii: aber es würde doch ein AnfaiiR damit gemacht sein, über Juden und jüdisches Wesen anders als aus Grimden und zum Zweck des Kamptes zu sprechen. ״Bin ich es denn, den sh; hassenV" fr!Rte der von Prenuleu bedrängte, aber auf Lehen und Tod zur Milde entschlossene Rabbi Nachitian: ״sie haben sich einen Menschen ausR'csclinitzt mul streiten wider ihn". In Wahrheit ist über die Juden seit Lutger Zeit kaum etwas gesagt worden, was nicht solcher Bildselmitzerci. Herrgott- und Tetifclsseliniiz.erei, geglichen hätte. Der Trieb zum Angritt machte blind, der Trieb zur Abwehr desgleichen. Und das ist I ein Wunder, denn eine paradoxere y-telhing als die der -luden im Abendland ist nicht •ms/.tidenkcu. Pur den Erzjudeii gibt cs kein Christentum; aber für den Erz-christcn gibt es ein Judentum, mul zwar als eine in gewissem Sinne zu respektiereudo Offenbarung Gottes; ־״ Jedoch der Hochmiltige ist der verachtete, günstigen Palls der gcduldete premde, und dcr "lil Rcs''ckt Anerkennende ist der Herrscher im Land• Und noch einmal wird das Verhältnis zwischen den beiden dadurch verschränkt, ilalt der verachtete Kintlrliigling soweit er auffällig wird, die Taschen voll Geld hat, und der eingesessene Mann, der mit seinem Fürsten eines Stammes und eines Glaubens ist, sich bewuchert fühlt.' * Man kamt mancherlei Argumente gegen, den Kolonialfotids ins Pold führen (treffendere, als in No. 23 der ״Welt" zu finden sind); aber ich sehe kein besseres Mittel, um der P.L.D.C. die notwendigen Gelder zuzuführen, tmd zwar auch aus den laschen der überwiegende» Mehrzahl der Palästiuufremide, die Aktien, besonders höherwertige, nielit erwerben körnten oder wollen, — und nicht nur aus den Taschen der Reicheren, die anderenfalls das Geld allein — auch nicht geben. Möglich, dall Herrn Dr. Bodcnheiincrs Wunsch und Hoffnung, der Ponds möge nicht zustände kommen, sich erfüllt. Dann erwarte ich, dall die lleiren entweder meinen Vorschlag durch einen besseren ersetzen oder aber — im Gegensatz zu den letzten Jahren — durch die Tat erweisen, dall ein massenhafter Absatz von Aktien (sagen wir: im Werte von 2-3(KM!(KJ Mark innerhalb 2 3 Jahren) im Bereich der Möglichkeit liegt. Nuits verrons. Die Roseggerstiflung (Den Juden Deutschlands zur War n u n g). Der ״D e 111 s e h e S e 11 u 1 v e r e i 11 f ü r 0 s t e rreich" entfaltet nun aucli in Deutseliland eine Ich- 1 hafte Agitation für seine ״Roseggerstiflung". Da es hierbei darum handelt, in möglichst kurzer Zeit möglichst \icl Geld liercümibckommcn und da .ludengi Id .011 leichtesten ins Rollen zu bringen ist. wird zu Linen aller zahlungskräftige» ״geschätzten Mitbürger mosaischer Konfession'■ die so lange unbenutzte liberale Walze wieder eingelegt. Die auf die Stiftung bezüglichen Aufrufe, Pmsnekte und Broschüren sind im Geiste weitgehendster Toleranz geschrieben. Wo sonst antisemitische NVelirwölfe hausen und wütend nach Judenknochen sclmaimcti, nminaln sieh nunmeltro freisinnige Scliäflein und lecken zärtlich die immer hilfsbereiten und offenen Hände der ״Israelitischen" deutschen Brüder. So wird's bei uns in Österreich gemacht. Das Rezept wird gewiß auch I drillten im Reiche Anwendung finden. Unter solchen Umständen erscheint es notwendig, die jüdische Öffentlichkeit über das Wesen des ״Deutschen Schul- Vereins“ aufzuklüren. I )er ״Deuts c 11 e S c 11 u I v e r e i 11" ist eine liberale Gründung. Pr wurde zur Zeit des Beginnens der slaviselien Nationalitätshewegung in Österreich geseliaiien. Als sich die Tschechen, Slovenen 11. a. ' mit Urfolg gegen die deutsche Vorherrschaft aufleimten, mußten die Dculsclieu, da sie Ins zu diesem;$eil|:1111kte im Alleinbcsitzc aller staatlichen Machtmittel waren, diese tinciiigescliriinkt im Dienste ihrer völkischen luieiessen benutzen und daher auf spezielle nationale Schutz- und Trutziiistitiitioiicn verzichten konnten, an die Schaffung solcher schreiten. Die Juden erwiesen sich dabei als die opferwilligsten Heiter, ja. sie allein ermöglichten das Werk, denn in die christlichen bürgerlichen Kreise Österreichs ist der ilcutselmaiionale tieist erst spät eingctlaingen. Lediglich diu indische Intelligenz legte Verständnis für deiitsclmationale Arbeit an den Tag. .Indische:» Uelde und jüdischer Werbearbeit danken all die großen Organisationen, der ״S c 11 u I v c r c i n". der ״N o r d m a r k b 11 n d". der ״S 11 d m a r k b 11 11 d". die meisten akademischen 11.1 trtm.1 Ich Verbände 11. .1. ,Ur Pntstelieii. j Jene ׳:igentümlicite, hallrastlose, halb ingiiiumigc! Stimmung, die man Antisemitismus nennt, stammt nielit aus den wirtsehaitlichen Konflikten an sich, so sehr sie auch Ursache und Vorwand dazu sein mögen; schon darum mein, weil die Menschen mit jeder Art von Macht *ich abziiimdctt nur alizu geneig! sind. Der cnisiUcU: K.'w.y-f gegen Wucher um) Main- "ioiiimiiiis isl in unseren Tagen durch den Anti.s1.mi• lismus mehr geschwächt als gestärkt worden. Ja. aus der Tatsache, da" der Antiscmitsauis sich euer- Rischer und unmittelbar äußert, wo der reiche Jude als Person sichtbar in Dörfern und kleinen Städten tmd nicht bloß als Macht -״ wie in der Großstadt fühlbar ist, geht hervor, daß er stärkere ideelle als wirtschaftliche Wurzeln hat. Was aber ein gesundes, aus unbefangener Anschaumig schließendes Urteil über die .luden am meisten erschwert hat. ist die durch die Umstünde erzeugte falsche Rangordnung der jüdischen Personlichkeiiin. Zerrissenen Volkstum verursacht imimr eine solche Störung. Ps kommen Männer an die Ohcrilachc. die als repräsentativ gelten, ohne es zu sein: andere verschwinden im Dunkel, die reprüseutativ sind, ohne cs zu scheinen. Es ist wahrscheinliclicr, d;1fi ein zu Macht und Ansehen tfckoiiuiieuer Montenegriner das echte Montenegro repräsentiere, als daß das wahre Deutschland in einem zu Macht und Ansehen gekommenen Deutschen pcrsönjichcs Leben wird; für den Juden ist dieses Verhältnis noch hundertfach ungünstiger. Denn je exzentrischer ein Volk und sein Staat leben, um so exzentrischer sind

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