Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 14 (8.4.1910)
- Date
- 1910-04-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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I Seite 1f>2. I UI! 1)1 SCIII•: RUNDSCHAU NCliaft auf die Datier unhaltbar ist. Seine Vorzüge gegenüber dem Kleiubesitz sind zwar unbestreitbar, da im (iiollhetriche alle iiHuleriten portschrittc der leclmik verwendet werden können, die Anfnalinie neuer Kapitalien et leichtert ist und gewöhnlich ווו• telli׳׳eute Kräfte in der Leitung des Betriebes tätig sind. Das Grmnliibcl liegt alter darin, dall nn Grollbeirielt 41er landwirtschaftliche Arbeiter kein Intcresse au dem (ledeilieii des (lutes hat und durch die fortschreitende Industrialisierung vom Lande!ungezogen wird. Der kleine Besitzer dagegen steckt seine ganze Arbeitskraft in seinen Boden, so dal! heute der Kleinbetrieb als die überlegene Porm 41er Bewirtschaftung zu betruehte.n ist. Wenn es min gelänge, die im Kleinbetrieb tätige Interessierte Arbeitskraft des Bauern zu verbinden uni den höheren Bonnen 41er Bewirtschaftung im tirollbetneb, so wäre dies die glucklielisle Lösung, lime solche Verbindung ist in der landwirtseliafllichen Genossenschaft möglich. Wir wollen jedoch nicht mit 41er tienossensehatt in ihrer höchsten Bonn becinnen. sondern zuniiclist nur einen lirollbetricb einiicliteii, bei dem die Arbeiter starke tlewinnbeteiligtmg ei halten bis sie durch ihre Prsparnisse in 41er Laue sind, die nötigen Anzahlungen zu leisten 111141 dann 41as (int Kcnossenschaftlich zu ubernelmien. Die letzte Stufe der Piitwiekhmg ist die Siedlimgsgc* nossenschaft. die mit der Ansicdhmg von Hand• werkeln und Vernelcin freier Berufe bei ständig wacltsettder Intensivieruiig der Bewirtschaftung entstellt. Mies ist 41er Plan, der keine Utopie bedeutet, sondern die Anwendung längst erprobter Methoden. Ich bitte Sic. diesen Plan, dem 41er Ziouistcnkoiigrclt, die Vertretung 4lcs ganzen jüdischen Volkes, z.ugcssmmit hat. Ihr Interesse z.uw enden. Nachdem der laute Beifall der Versammlung sich gelegt hatte, ahertmg Herr Br. II. (i. Ile v mann- Bei hu die Keile ins l'Vaiizösisclie. Bei Vorsitzende 4lcs Aliaw.itlt-Siou, Herr Sansoni. fugte einige Prläutcnmgcn im Jargon hinzu, /.um Scldull dankte Herr Br. Mossvri im Namen vier Vers imiulmo; sie 111 k'ediici' 4lcs Abends und schlnl! 4be \cisiii׳.m- Imig, Bie zionistische .11101:1141. die sieh im 'Hinter• Kt linde 41 cs Saales versammelt hatte, stimmte ״Hatikwali“ au. nml die Versammlung laiisehte stelieml 41er .dien Melodie unseres Volkes. Her Voim.ik ii.it, wie die s\ inpathische Stellungnähme der allgemeinen Presse beweist, dem zionistisehen (iemeimlen zu Berlin und Breslau. Ab- Icliuimgcu des l'.iitwmrfs von seiten der (jemanden .sind nur eingegangen aus Altona, Thorn, Bromberg 111141 München-Gladbach. I’iir den Antrag l'riedmanu haben sieb von (lemeinden ausgesprochen mir 4lie zu Posen, Zabrze und Dortmund, Ps Indien sieh also, selbst wenn man den Bezirk Brcslan-Licgnitz, ohne die (lemeinde Breslau, 111141 den Bezirk Pommern, 41lme die (iemeinde Stettin, zu den (legiian zählt, bis jetzt die Vertretungen von mehr als ,1151101) preiilli.seheu .luden fiir den Pntwiirf und etwa 51101KJ gegen den Putwurf bezw. fiir den Antrag Priedinaun ausgesprochen. Dabei reelmen wir den Bezirk Bromher« mit ca. Ittili!) Seelen zu den Gegnern. Selbst wenn mau alle, die sieb nicht geäulleiu haben, zu den Gegnern ziibit, so haben die Preimde des Pntselten Leben Kairos sicherlich einen maclitutcii Impuls gcg.!׳eil und mau darf hoffen 4lal! auch eine gew .sse fiiianziclle Beteiligung hiesiger Kreise dadureh ecw01014n werden wird. Montau, den 2 s. Marz hielt das grolle z. ion i s 11 s e 11 e La n d c s k <» m i t e e Uiiuarus in B 11 41 a p c s 1 seine ordentliche Jahresversammlung ab. Bern cuuereii l.aiuieskomiiee wurde nach An- I1<n־m1g seines Rechenschaftsberichtes Liillastunu erteilt und 4lei Bericht 41er Nat1011alf01i4ls-Sanm1elstelle sowie 41er (irganisntious- 111141 Prellhericht zur Kenntms ucmmmicii. I>ie a eilte Landeskonferenz 41er unuaii'Clicn Zionisten wurde fiir den 15. und Io. Mai 41. .Is. uacSi Kassa cmhcrufcn. AUS DSM G6M6IND€N Die Mitarbeit unserer Leser nn dieser Rubrik Ist besondere -.— c.-wUiischt.- Berlin. Dk• gemisclilt: Kommission zur Bcrntimu des ()ru!mlsa1i011!m.e:<elzes iirenlllselier Synagogen* uemeimleii hat es 111 r anucmesseii erachtet, nach 4len m sich w ukrsprecheiuleii Beschlüssen mul Anicgimgeii des junusten (iemeindelaucs sich ein wirklichtes 111141 von 4len Ansichten 4ler prciillisclieii (ieloeindcn 11I11T 4lcn (ieset/eniwurf zu verschaffen. Bas liruelmis dieser Rundfrage sollte zugleich ulier die Trage entsclieiilcn, oh mul eventuell in welcher Riehiiiuu der Lutwuit in dritter l.esuuu zu behandeln sei. I'.r hat 4k'shall1 mich einmal durch Rundschreiben 4lie uioliten pietillisehen (iemeimlen und ihre Verbände zur McimmgsauHcrung aufgefmdert. Bas Resultat entspricht keinesweus der llaltuni( 41cr wenn auch kleinen Mehrlici'. am dem (iemeiiidetugc. Nur em einziger Pioviiizialverband. nämlich 41er Synagogenguiieitiucverbaiid im Regierungsbezirk Posen, hat sich für den Antra« Prinliiiann erklärt, 41er B r n 111 b e 1 « c r Verband bat eine saehlielie StcBtin« zu 4lem l'.ntwni( Hiebt eingenommen. sondern nur ein Kcsctzuebcrischcs Voruciien als inopportun bezeielmet. Der Verband der Synagogvmgemeinden des Re* giertingsbczirks B r e s I a u * I. i e « n i t /. hat sielt wie folgt ausgesprochen1 ״In P.rwligimg,!lall der (ienieiiulebmulestau den v״r«ele«ten l'.ntwurf der Konimission zur Weiterbcarbcitmig mi( dem Aufträge iibertraueit hat, dabei die angenommenen Anträge und 4l1e in der Besprechung gemachten Anregungen zu bei ncksichtigeii, 4lett weiteren Arbeiten der Konimission mit Vertrauen entgegenzusehen.״ Der Proviuzialverbaiid Pommern hat auf die Be- Schlüsse des (iemeindetaucs verwiesen, da er erst im nächsten Jahre ziisanuuenlrete. Dagegen haben sich ziistimmeud zu dem l’.ntwurf ausgesprochen: die Provinzialverbünde von Ost- und Westp r e u ll e 11. 0 b e r s e 111 e s i c n, Sachse 11, W c s tfalcn, R11 e i n p r 0 v i nz und sämtliche grüberen Gemeinden, darunter Berlin, Prankfurt a. M., Breslau, Culn, Danzig, Stettin, Magdeburg, Cassel, Wiesbaden und von initiieren Gemeinden die zu Glciwitz und Bentlicn, Crcfeld, KrcuzJjurg O.-Sclil., I.issa, Bielefeld, Bochum, Stolzenau, ferner die liberalen Vereine der Mitglieder der jiidiwutfs mehr als :,1 Mehrheit aller preulliselien .luden anlzuw eisen. Im Ziisamiuenhaiiu mit 41er Präge der Schädling eines Organlsationsgesel/es fiir die jüdischen (ie* mciiiileii Prcnltciis versendet 41er B e u t s e 11 - I s r a - e I i 1 i s e 11 e (i e m 0 i n d e h n n d folgende nicht 1111interessante statistische Aufstellung. Unter eleu Iblo Bimdesgeiueiiiden, die zur Zeit dem |). I. (i. B. angeboren, heliudcn sich <*|ן preultisehe mit einer gesamten Seclenzalil von .Dl •152. In allen noch nicht zum Bunde gehörigen preullisclieu (ieinciiidcu unter Hinzurechnung der Ottseliaftai. in denen einzelne .luden zerstreut 111141 keiner Gemeinde zugehörig wohnen befinden sieb insgesamt nur 7mMo jüdische Seelen, also nur em Puuftcl aller. Nun gehören aber noch verschiedene Gemeinden. 4lie nicht 4li1ekt Ib11i4lesgemeiu4len 4lcs B. I. (i, B. situl. 41411־ Provinz.ialvei I»a1ulen an. "amtliche Provinzialbezw. He/tiksganiimlcveibäuilc sind aber Mitglieder 4les (iemeimiebiindes, so 41.111 noch ein beaehtensw ertcr Bruchteil 4les nicht direkt dem B. I. (i. B. ungehörigen l'uptlels 41 14 י h indirekt von ihm vertreten w 1 r41. Berlin. A: 1 d ■\m1׳l beging Professor Br. A. Strclitz sein 25jälmges Amisjnbiläiun als Birektor .1,1 Barnch Aiierbaeliselien Walsen - Pr/Ielmngs- Anstalten, Gesang mul andere Vorträge 41er Zöglinge eioiinclen >i.c l eier, bei welcher Koiiimerzieiiral 1.1!1 י. ח t e 1 0 4he 1 ilnckw nasche des Vorstandes, l’raii Kon >111 l'iacnkel 4lie der fHireltinutter uber- , hi;1 v 1« 14• iiml Di . 11,cd. O, S e h 1 f t a 11. welcher die (ilnckw mische 4lc\ Ikiruch Auerbach-Vereins aussprach, cii, Porträt ilcs Jubilars aus der Künstler band Hanns L cell ners nbcireichte. Zahlreiche Kmiilgebimgcn Heuer Anhänglichkeit bewiesen die ehemaligen Zöglinge, von denen Direktor Br. Strelilz 75׳״ lieraiigebildel bat und die sich in den verschieileusteii Bemicu. auch in w issenseliaftlicheii, kmisllerischeu 1.1,41 1t.׳clmisel1en, fast 4lnrchwcg zu achtbarer, zum Teil zu angesehener Stellung emp<׳rgeurhcilel haben. Telegraplnselie lind schriftliche t ilnckw mische von nah 111141 fern, aus dem In- und Auslände, von Privaten 111141 von verwandten Anstalten liefen in gi oller Zahl ein. Professor Br. A. St re I i t z, 41er vor llebernahme seines ge׳.׳enwärtiget1 Amtes zehn Jahre als nbeilehrer am thiimasium in Rostock gewirkt bat, und über dessen Studieiigang und selinitstelleriselie Tätigkeit im Mär״*, vorigen Jahres aiilall• lieh iles ihm vom Uiiterricliisminister verliehenen Professortitels berichtet wurde, ist zugleich Begründet׳ mul Vorsiizemlcr 4lcs ״Jmlisclicn Mädchenstiits", Kurator 4les l.elirliugsheims Pankow mal der Waisen-Kommission der jiiilisclsen (iemeinde, S’m• sitzeinU■!41 ׳er ״Wolf und Clara llagelheig.Stiftung" mul tätiges Mitglied 41er ״Beulsehen Zentrale für .higendfuiMiige" lir entfaltet demnach auf dem < ie- Im te 41er pädagogischen und sozialen Purderimg der lugend eine ausgedehnte Wirksamkeit. Berlin. Kurse zur Ausbildung von indischen Reliulouslelireriiiiieii. Von seiten 41er indischen (ieineimlc werden Kurse unterhalten, durch 4lie SeminarIsthmen Gelegenheit geboten ist. sieb auch m sämtlichen Büchern des jiulisclicn Religiunsmiter• liehls und in 41er Methodik dieser Disziplin aiiszuitilden. Bie Kurse dauern drei Jahre. Am linde d4׳r Ausbildungszeit iiiulet eine Abselilullprüiiuig statt, iiber ilereii l'.rgebuis ein Zeugnis ausgestellt wild. Die Teilnahme ist unentgeltlich und auch geprüften Lehrerinnen gestattet. I’iir die Teilnehmerinnen an den Kursen stehen aus dem Julius Bleicliroderselici! Legat einige Stipendien 7.ttv Verfügung. Bas Summetsemestei׳ beginnt Bomierst.ig, den 7. April. Mehlungen nimmt der Leiter der Kurse, Rektor Br. Gutmanii, Kaiserstrnlle 2‘>M1I, entgegen. nteiitisohen Rcligion§g1jscllschaft einen warmen Nachruf. Drcillig Jaltrc nabe der Verstorbene der Qcl'rankfiirt a. M. Der Beisetzung 4lcs am Sonntag verstorbenen Rnbliluers Dr, Atareus llorovitz, 41 IC am äti. März, vormittags, auf dem Israelitischen Bricdlmf stattlaud, ging eine Trauerfeier in der Synagoge voraus. Vor 41cm schwarz verhängten Alleilieiligsteii halte 41er Lelelienseluein Aufstellung gefntden, Bas ganze Gotteshaus war schwarz ansgeschlagen, Säulen und Lichter schwarz umhüllt. Zu j der Peier waren sämtliche hiesige Rabbiner, eine grolle Anzahl bekannter Rabbiner von auswärts, die israelitischen Mannschaften des HL Infanterie-Regiments, sowie eine endlose Schar trauernder Geineimleglieder erschienen. Als Vertreter Ucr Stadt war Stadtrat Br. Zielten, als Vertreter der evangelischen Geistlichkeit Konsistorialrat B. De* e 11 c n t anwesend. Hingclcitct wurde die Trauerfeier mit einem Chor der Männer und Knaben des Synagogenelmres. Rechtsanwalt Dr. Blau widniete dem P.ntschlnfcncn alsdann im Namen der Is- No. 14 meiiule vorgestanden als ein Ü1I4I treue|*!ן ... erfnllimg. In i.iebc 111141 Prvmidsehaft I,.,1,״ , die Interessen der Gemeinde gewirkt, den |',v'|r׳ ״,"r sei er ein stetig hilfsbereiter Berater, den Wohltäter gewesen. Pr habe sich sein leben geopfert fiir 4las Wolilergelien der Mensel mudlich für 4las (ieschiek des .liidentiims er der Wissenschaft reiches Material /!! j fordert und sei ein hervorragender (ideln jmliselien <icsehiehtsforseliiing gewesen. \, sei sein!.eben und Streben gewesen. .1!. für viele. Nimmer aber solle in der <a Andenken des langjährigen l'uhrers. I. ', Mehrers des .ludenlums schw inden. I v. w ir seiner 111 Liehe. I).mk 1»;1 rkcit und \V!4" denken. Rabliiner Dr. llorovitz. em Verstorbenen, nahm in bewegten Wo!wo von seinem Vater, der in steter Athen go,, sei. Aus dem Boden seines Jmlentmus Toleranz, entsprossen, nach dem Wmte d teii: Liebe deinen Nächsten. Keine I׳,, vermochten ihn irre zu machen, imersehu׳ er seinen Weg verfolgt, 111141 sein Audenk. Welt ein ewiges Liebt sein. Rabbiner B! Mannheim, ein Schiller des Verstorbenen, genialen Torseher und liervorragemleu l.e vielen den richtigen Weg gewies4n! Haupteslänge habe er alle deutschen Rabl ragt. Rabbiner Br. Ilirselt II 1 Utes: Berlin weist auf die Verdienste hm, die Verstorbene um die Gründling und T!,!״ Rabbmcr-Semmars in Berlin mul 4M. IIiIm deutschen Juden erworben habe. Naht In. man sein Andenken ehren, als 4lail man . iortsetze. Pr sei einer der eileLteu und vollsten Männer gewesen, die 4i.!s .lad■.׳,: sessen hat. Damit hatte die 'Tr.merfeie; erreicht und der Trauerzug setzte snl! ITiedltof m Bewegung, wo er kurz \ eiuti'af. In 41er l.eichenhalle sm.icheu d.mn ia׳u, Br. M ti 11 k-Marburg und Rabluner Dr. > e! : , Pratikfurt a. M. im Namen seiner Kolleg, Dr. Z 1 e 11 e 11 betonte den Verlust, den n׳, ״ israelitische t iemeinde, vitalem auch me iurt erlitten halte, denn auf w cmcji,׳:׳, . sozialem Gebiete sei der Verstorbene em tagende Persönlichkeit gewesen. Wir •1־ um Dankbarkeit daran denken, was der V. m vier SelmKlepntation gelastet lu t. W ׳. \ noeli Br. W e r n e r - Manchen lut den \ י! •Kut. u:,. erde־ 1•l X4• 1׳ da w!u, •t de ׳ 44',:,. y ä'4:׳ ■ ft. 'A4• K’abbmer, Br. K o 11!1 - Ansbach. Bi. iv* Kohl für die Kölner (icnicmdc und 411c n::.. bmer. Br. N o b e I Hamburg sm.ich m 1 Sprache für die Hamburger Juden, feiner L m a 1111 -1 lolischaa. Ral'bmer Br. Ne Bingen al> Schüler 4les Verstorbenen. Herr!•raukt'iut, llctr Hon. Rot lisch il 4! im d4. gogen-N’oist iial, Sapi.talsrat Br. J a : '. c , ׳ des Vorstandes 4les Verbandes vleatsc'n vlcsseu Mitbtgnnalc' der \'a׳storbe1te war.!׳ w ald für den Hilfssaem 41er <>ci:tschcu י 4be •Mliance l'm\ ezsellc. 1 >r. I e 11 \ K .! : ז für 4be Prankfurt-l.!ge mul die I lausche •! Kallowit/. Bei vom Svnag״ge11-<ie:n1 baiul des Reg1enmgsbez.itks Oppeln .! . W a n 41 e r r .1 b b i 11 e r Ma r N 1 s c h k o a s am 1. April 41. Js. sein Amt angetreten.! 1 *! kowskv niimul seinen Wohnsitz in Kal־ und w ird voraussichtlich auch den Pel,g.׳ ׳ lieht an 41a hiesigen hnlicien M.nLIansJ,, nehmen. Iricsai. In diesen lagen \c1s:.ob einzige .1 1111 e , Herr Moritz Sulz.bac;, letzte llhiterbliebeiie von den viele:: 1! : wohnemlui imlisclun l׳'.mnbcu •:4'־ l)le SchnP tihrr 4׳r Veraim• 44ar l n , 1׳ln•»!•׳!, S ׳ möci'Chst kiapp 111 hnltcn um: sic snus iccM/fitä: Manuükrlpto nur auf olnor Solto bonohr׳ üoutlloho äolirlft! Die zionistische A<|ilalion in Nord wes UIcuIm׳ h f Bisher ist 41er Norvlwesten von 41er Zen־ vvnv.wTdassvgt v, ovilyo. l'm vielt pilmgcv. nimgsgaiossen neue Anregung ״׳ geben. In Parteisekretär, Bar Kurt Blmiicnf׳. . eine Woche laug 4hm aufgeh.ilteu m Br em en, Varel, Jever und Ohle: Aeil.itioiisvei saminliingen veiansiallet. Heu in e n f e I d I1.1t ilen Pindruck gewomteti, da■׳ Zionismus besonders in den oldenbiirgischeii > hcvleuteude Portseitrine machen kann, wen׳ Berlin aus 4114• Al beit miseicr T'ivumle m Zukm״ kräftig unterstützt wird. In Oldenburg ' mit Hilfe unseres Vertrauensmannes, Ilernt '■ Schwabe, eine Ortsgruppe gegründet, die * Garantien für eine gedeihliche Pntw ickluug 1 zumal Herr Pandrabbiiicr Br. Mannhc warm fiir den Zionismus eintritt. ln B r e 111 e u gelang es leider nicht, wege! günstiger äulSerer Verhältnisse, einen Propagandist׳ sehen Hrfolg zu erzielen, trotzdem auch dort zwaivl los eine tatkräftige, arbeilsfreudige Leitung ein "i'k lieh zionistisches Leben schaffen könnte. K• 111!• ,1*•י■' gi. m 1!r tial'Ji,. ' Clclllr,;• "ic J,. I \ :j dr .!׳ VeReiNS-RUMDSCKAU .h!: »u+n - idlltl voll Mt- II fite .sJ.1V 111׳ ge .ciel. .,cf Berlin, in der Jüdisch-nationalen Frauenvtff* clnlgimg hält am Montag, dem 11. d. Mts., abends 9 Uhr, in den Sophicnsülen, Sophicnstr. 17/IH •hrf (Portsetzung auf Seite KM)