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Jüdische Rundschau · 1910-03-25 · Heft 12 (25.3.1910) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 12 (25.3.1910)
Date
1910-03-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Seite 139. No. 12. RUNDSCHAU OCR PR65S6 * nc» Ar1ikc!s von Max Nordau, de״, wir folRcnd« 1""״Hs1"11״ K־l׳t viel von eine״, GCKCII.al, iwiKl״'.״ russischen und westeuropäischen Zloutstcn gesprochen. Wem, ich über diesen Gegensatz bciwßt wct.lc. so gerate ,eh in die Verlegenheit, die nun empfindet, weil״ man in einer Sprache angeredet w■rd. die ״• ««;'״cl,t '׳erstellt. Ich weiß nicht was äc ,mi jenem Gegensätze meinen. 1C|, SC|,״״ ״, nicht• Ich einpiimlc ihn nicht und habe ihn nie f״tpi,״Hk!1. i'.s gibt /-«onisten aus Ruliland, mit denen uh mich vollkommen eins weilt und mit denen mic die Sympathien verbinden; cs gib Zionisici’ aus dem westlichen Kuropa, von denen micl, a!\< trennt und an denen mich nur wunder daß su• 11 ebenfalls Zionisten nenne״, also docli v.0111 w!.:!.*.stciis einen Gedanken oder ein Gefühl mit mir «cii'c!1 haben müssen, vorausgesetzt allerdings, j.iii sh׳ ־tcr Zionismus dasselbe verstehen wie ich,' in!. .11 nicht sicher ist. ünn d'IC r m,t t,״crlcl bedauerlichen Hintergedanken ־ s,cn und Westeuropäern sprechen, und es rii« «V C^r *dr uns adc ״ur c*nc Hczclchnun׳• geben: die Bezeichnung ״Zionisten״.״ In derselben Nummer erschien auch ein Artikel ״r' K־ Wל ־'s c h I c n 0 w über die ״unprak- «iciicii, programmloscn Russe״״ und eine Antwort Word aus darauf. Auch daraus gaben wir unseren Lesern die wichtigsten Auszüge wieder. 71 18 . ״ Monaten hat der Moskauer Verein ״Bne Zion eine Konferenz cinbcru'cn, welche den Zweck hatte, die durch die Verfassung in der Türkei geänderte Situation zu beraten und die für uns erwachsend! Aufgaben, wie auch den Weg ihrer Krfiillung zu bestimmen. Aus dem Schreiben, welches den Teilnehmern wie auch den Herren der Leitung und manchen einflußreichen Qesinungsgenossen zugesandt wurde (dieses Memorandum ist auch im November 1908 nach Paris per Adresse Dr. Marinoick gesandt worden) will Ich hier diejenigen Stellen zitieren, die Bezug zu der angeführten Rede Dr. Nordaus haben: \\ח־ ■ den Sic um alles in der Welt, sich in k'1;1il.1nd :1011 Gegcns.it/. zu suggeriere״, der in der \\irkhei.1 .׳: nicht bestellt. Durch Ihre Suggestion konnten c dm schaffen. Ks wäre nicht das erste Mal. da ein willkürlich erfundenes, ursprünglich Inhalt- י• י bedeutungsloses Schlußwort, das von imvcr.!:׳.■ ■ nliclien Lrfiudcrn in Umluuf gesetzt 'uinle > der gedankenarmen Menge den Rang eines I 'Gies erlangte, Fanatiker schüfe und zu imhcill'.! < ׳! Partcispultiingcn den Anlall gäbe." ״\n; <111 letzten Kongreß haben wir beobachtet. üj1; Ja!. 'sisclie Landsmannschaft ungefähr gekIiIosh! :״mitte und in den Hauptfragen uiitcrluir י!•schon .1c grober Teil der Österreicher mit ihr emg I r 1׳ die Mehrheit sich etwa gegen sie, well mc n!>vv.n war? Wer das zu behaupten wagte, י, mit <ik W.1I11 heit ruchlos fälschen. Die Mehrheit Mg!c d<■:. Herren UssiseliKin, Dr. Tsehlcnow und :hole."«׳ •W'it/.mann nicht, weil diese Herren nicht 1.״s1.׳n׳.'. ׳״ich. deutlich zu formulieren, was sic dgcntlu׳.'.־!׳Ilten, Daß sic allgemein unzufrieden waren. man allerdings: aber womit sic tinzuitkdci; ־■>!eit. das wußten die unzähligen Redner ihrer nicht klar verständlich zu machen, und!:״cli uemger war cs möglich, von ihnen ein dcut* Mies. 1׳ w!1ves Programm zu erlangen. Sie griffen Herrn 'A ״liisnlm mit verschwommenen, wenngleich heftigen Ridensarten an (man denke an die Rede der Herren 1h. P.ismanik und Dr. Tsehlcnow!). sagten .־1׳er ik. 'mIcIic bestimmte, konkrete Handlung oder ■ r-!cr!.<‘v. ״ sie ihr als Fehler vorwarfen. Pie Mehr- *•eit halt .!!'׳! keinen Grund, ihm ihr Vertrauen vorauenthalt«.!t. das die Minderheit ihm anscheinend nur u־rvagcr\•. weil ihr seine Nase milliiel. Die oben Kveicimete Partei wollte die bestehende Organisation lii'li.nipteii und bis zur Auflösung zerrütten und an ׳.hre Steile eine andere setzen. Das geschah mit vidier l.iiclitbliitigkeit, so souveräner Verachtung *Her 1״M!iven Faktoren, solcher Wolkenkuckucksfk’iimr.tu:, mi. daß beispielsweise die meisten Per- > ׳nen. die sie für die neue Leitung bezeichnet hatte, '•'« ihnen zugedachtc Rolle mit beinahe komischem " eucher .iblehntcn." nier; «screr erden!' •»ns eu apital wis sa׳.־ Wir 11■ זי׳ k.-ii ..AK l׳! .gr.1mm wußte die Minderheit immer nur ':e Kelms.irt in allen Tonarten zu wiederholen: l Taktische Arbeit in Palästina!" Pas ist doch die mnrkliv. die selbstverständliche Aufgabe des Ziouisus, da*. nt doch unser aller Forderung, in diesem unku gibt ״s doch keine Meinungsverschiedenheit '!sehen u״s! Aber was versteht die Minderheit t.'kiischcr Arbeit? ״Das ganze Kapital i• ״loni.ilhank muß nach Palästina übertragen Der Leiter unserer Anglo-Palcstinc-Com-!. ri. er habe schon für das ihm zugcwicscnc ״me sichere und lohnende Verwendung. .זי unsere ״Praktiker״ zu diesem Argument? 1mi! eine Agrarbank gründen!" Die Türkei •11 Kataster, sichere Bodcnbcsitztitcl sind ז dm < «/einen schwer, für Gesamtheiten Überhaupt c״t /״ «Hangen, Hypotheken einzutragen gibt cs •1nc K'.m!/.liehe Möglichkeit, cs fehlt also zurzeit äC" au allen Voraussetzungen einer Agrarbank, die!tcf Ik־!nition gemäß nicht Personal-, sondern calkrcü«! zu gewähren berufen wäre. Was sagen "'ure ״Praktiker" zu diesem Argument? ״Wir 'USStn i.;!ml kaufen. Menschen ansiedcln. P.inrich- :n2cn m!,affen.•• Die augenblicklichen Machthaber 1«er Türkei erklären kategorisch, keine jüdischen ״sicdeli'iigeii in Palästina zu gestatten. Was sagen Scrc ..PiaktiKcr" zu diesem Argument?" ״Ala;• diese Gegensätze, die ich so scharf und ich. VV|V 1,,'»glich zu definieren gesucht habe, sind!.ו!.!s׳t 1 lur v'°n Westeuropäern und Russen, sondern ipiru V״'•׳ weltfremden Schwärmern, die aus ihrem ,2, 1,1 r;",s eine unwirkliche Welt reiner Begriffe ״Mruicreii, u״d von Menschen mit Wlrkllchkclts- ".״• ,he nas derzeit Mögliche vom einstweilen Un- 'Kuchen /.u unterscheiden wissen; wenn man will: . ‘He Gegensätze zwischen Hegelianern und «SUivistcu, Ich zweifle nicht daran, daß das Leben sich als J olitfcieher Krzichcr an der Minderheit bewähren di«» ^'c Nvirtl sich durch schmerzliche Erfahrung 1V1ntCUJCCn• daß man In der Luft mit Wolken und ,״*״".־ keine festen Häuser bauen kann, und sich; "4f ioiidcrn Baumethode zuwenden. Dann w rd Keine Gegensätze zwischen uns geben, man wira ״Im neu verwandelten Lande, sagten wir dort, legen alle Völkerschaften den Grundstein der nationalen Kinlicit. alle, nur nicht wir, für die die nationale Kinlicit in einem gewissen Teil dieses Landes zur Hauptlosung geworden ist. Und wenn jetzt, in der Periode des Neubaues, die Juden zwischen den türkischen nationalen Gruppen werden zerrieben werden, so wird cs später, wenn das türkische politische Gebäude sich gekräftet. schwer sein, unsere Stimme als gleichberechtigt dem allgemeinen, ohne uns geschaffenen politisehen Chor nnzuschlicßcn. Ks ist ein Moment eingetreten, in dem der Zionismus einer schweren Versuchung unterworfen wird: Die Krcignissc fordern von ihm Erfüllung der Verpflichtungen vor Termin. Pas Hervortreten der Juden in der Türkei als nationale KI n 11 c i t. das Hervortreten, das bis letzt als ein Aktus der mehr oder minder freien Zukunft ungesehen wurde, wird jetzt unaufschiebbar. Und wenn die Zionisten nicht wünschen, ihre Hauptposition zu verlieren, müssen sie um jeden Preis unverz ii g 1 i c 11 die Organisation dieses Hervortretens in die Hand nehmen." (Ks handelt sich um eine Rede, die Nordau in Paris über den Kongreß hielt.) ״Dies haben 11. a. die ״unpraktischen. Programmlosen Russen" vor 1K Monaten gesagt und gefordert. Sie haben auch ihr Mögliches zur Verwirklichung getan: Mittel und Leute der Leitung zur Verfügung gestellt. Leider haben wir ursprünglich keinen A11klang gefunden. Jetzt sind diese Forderungen allgcmeines Gut geworden, obwohl leider noch jetzt Momente hineingcscliobeii werden, die diese Arbeit wesentlich erschweren." ״Fs ist allerdings richtig, daß die unpraktischen Russen den Lanücrwcrb in Palästina für eine äußerst wichtige, unaufschicbbare Aufgabe halten, und daß sic die vorbcreitenden Schritte zur Schaffung einer Agrarbank mit allcr.Kraft durchzufilltrcn suchen. Ich will aus demselben Memorandum zwei Stellen anfiilircn. die nur unser״ nrinzipicllen Standpunkt in diesen Fragen klarlcgcn, ohne mit den Details der Ausführung den Leser zu ästigen." ״Die türkische Umwälzung", heißt cs dort ״muß Palästina zu einem Lande der Immigration machen 1111U die politische Macht einer jeden dieses!.and bewohnenden Nation muß zweien Faktoren proportional sein: der Anzahl der Bevül'itcrung und den , reCS! cn! 1!tcr* essen. Kitte vorherrschende Stellung In diesem Lande cimichmcn. heißt clncrscit den Strom einer verstärkten Immigration dorthin leiten, anderseits, über bedeutende Knpitnlicn vcrfüKcn. Je schneller dies die Juden tun. desto weniger Konkurrenz werden sic an Ort und Stelle von seiten der Immigranten anderer Nationen finden. Wjr haben Grund, anzunchmen, daß unsere Partei auf diesem Wege Mitwirkung anderer, nicht ziopistischcr Gruppen finden wird. Mögen diese Gruppen unsere idealen Bestrebungen Sicht teilen: auf dem. Boden der Inimigratlon können und müssen wir sic gutheißen. Wir müssen wiederum wiederholen, daß auf diesem Ocblctc, — dem Gebiete des Zuflusses nach Palästina von Leuten und Kapitalien. - wir von seilen unserer Partei keine Merkmale von Initiative und Tätigkeit sehen. Wir haben das Recht, zu verlangen, daß unsere Partei diese Sache in ihre Hand nimmt, ml einer Energie, die der Wichtigkeit des gegenwärtigen Momentes entspricht. Wie auch der Ausgang der politischen Umwälzung In der Türkei sich gestalten möge, letzt erleichterte Ocwlnn Im Qcblcte des Landbesitzes0 und der Industrie In Palästina wird ein bedeutendes Plus für unsere Bewegung ergeben." Dies sind die Oriindc. weshalb wir betreffs der Ichtigkcit des Bodenerwerbs nicht mit Herrn Dr. rdau übcrclnstimmcn können. , Und nun noch über unser״ Standpunkt In der urc des Bodenkredits. Folgendes sagten wir in serm ^“^erkennung. daß die Gründung eines großen Instituts für langfristigen Agrarkedlt jetzt. wo die Entwicklung in weitem Maßstabc einer praktischen Arbeit in Palästina notwendig und möglich ist, als wichtigste und dringende Not- Wendigkeit der Bewegung erscheint; daß einerscits die neuen politischen Verhältnisse in der Türkei in kurzer Zeit eine Veränderung der Rcchtsfornicn hervorrufen müssen, die cs errnögliehen werden, die entsprechenden Institute aut fester juridischer Basis zu gründen; ferner, vorausschcnd, daß solch eine Gründung alle Chancen jetzt besitzt, die Sympathien und Kapitaltcilnahmc sowohl der weiten Volksschichten als auch der Vertreter der jüdischen Finanzwelt und der Öffentlichen jüdischen Organisationen zu gewinnen — bestimmt die Konferenz usw." Herr Dr. Nordau hält die erste dieser Aufgaben augenscheinlich für nicht wichtig, d'ic zweite für ״unweigerlich zum Bankerott verurteilt.“ Wir wollen jetzt darüber nicht streiten. Die Zukunft wird beweisen, auf welcher Seite die richtige Auffassung war. Eines will ich aber gleich bemerken. Die Versuche zur ״Heranziehung nichtzionistischcr Kräfte zur gemeinschaftlichen Arbeit in Palä s t i n a". wie auch die Unternehmung aller Schritte, uin ״das Zustandekommen eines starken Agrarkreditinstituts zu fördern", — diese Punkte finden wir jetzt itn offiziellen Programm der russenreinen Leitung (״Die Welt", Nr. 4). Interessant Ist nur dabei, daß die Leitung, wie es scheint, außer acht gelassen hat, wer eigentlich diese Forderungen noch vor 1% Jahren aufgcstcllt hat und ״nachdrücklich konstatiert". daß nur sie ein Programm hat. die Russen — keines nicht. . . . So wird bei uns Geschichte geschrieben!" Darauf antwortete Dr. Max Nordau u. a.: ״Dr Tsehlcnow führt jetzt Stellen aus einem Schreiben an, das, wie cs scheint, itn November 1908 versandt wurde. Ich habe cs nicht gekannt. Mein Freund. Dr. Marmorck. teilt mir nicht seinen ganzen llricfciiilauf mit. Die Zuschrift, auf die Dr. Tsehlcnow anspiclt, hat er mir nicht gezeigt. Die Auszüge aus ihr. die Herr Tsehlcnow jetzt veröffentlicht, haben zum grollen Teil meinen Beifall. Wie schade, daß ihr Verfasser sie nicht auf dem IX. Kongresse wiederholte und weiter entwickelte! Ich zweifle nicht daran, daß die große Mehrheit, mich inbegriffen, sich mit Dr. Tsehlcnow einverstanden erklärt. Das alles gilt von den Punkten des Tsehlcnowsehen Programms, die sich auf die Organisierung der türkischen und nalistincnsisclicn Juden und auf die Aufklärung der maßgebenden öffentlichen Meinung im ottomunischen Reiche über das Wesen und Ziel des Zionismus beziehen. Dagegen muß ich allerdings mit Bedauern fcststellcn, daß ich den andern Teil seines Programms, der zwar nicht den ״Bodenerwerb", jedoch den Ankauf von einigen HeKtaren Land in!Palästina! aus Mitteln des Zionismus und die Gründung einer Agrarkreditbank, für die heute alle gesetzlichen Voraussetzungen fehlen, zum Gegenstand hat, für völlig unpraktisch halte und darum nach wie vor auf das alicrcntschicdcnstc aiblclinc.“ ״Programmlos waren also unsere Freunde In Rußlan i!אחל allerdings nicht: schade, daß sic ihr dumalis:- ׳. mir und wohl auch vielen anderen leider unbekannt gebliebenes Programm zu Hause ließen, als sic zum IX. Kongreß kamen. Für unpraktisch muß ich sic jedoch weiter halten, solange ihre ״praktischen" Vorsätze in dem für die Zukunft des jüdischen Volkes völlig unerheblichen Ankauf einiger Parzellen palästinensischer Erde mit den Geldern unserer Bank und unseres Nationalfonds und in der Gründung einer zurzeit unmöglichen Agrarbank bcstehen. Sollte den ״Praktikern" die Verwirklichung ihrer Vorsätze gelingen und dem Zionismus wie dem jüdischen Volk aus dieser Verwirklichung ein. wäre cs auch nur geringer Nutzen ersprießen, so werde ich der erste sein, der sich an die Brust schlagen und Herrn Tsehlcnow sagen wird: ״Verzeihen Sie mir. ich war blind und töricht und habe die Weite und Tiefe Ihres staatsmännlschcn und prophetischen Blickes nicht begriffen." Das ״Israelitische Wochenblatt für die Schweiz" vom 25. Februar schreibt über Oppenheimers .Artikel: Die Redaktion der ״Welt" schreibt unter dem Strich: ״Die Ausführungen unseres geschätzten Gesinnungsgenossen Dr. Franz Oppenheimer werden, wie wir nicht zweifeln, einen lebhaften Mcinungsaustausch hervorrufen. dem wir gern die Spalten unseres Blattes öffnen.“ Wir fiir uns meinen: Wenn das den westeuropäischen Juden von vornchcrein als Zionismus verkündet worden wäre, dann hätte es keine Gegnerschaft gegen den Zionismus gegeben. Und noch heute: Ist dies offizieller Zionismus, anerkannter Zionismus, dann werden alle westcuropäischcn Juden dafür zu haben sein. Wir wünschten cs mit Dr. Oppenheimer Im Interesse der Propaganda für die praktische Arbeit in Palästina, die uns von Anfang an mehr am Herzen lag als der Streit um Theorien und Meinungen. (Man sicht aus diesen wohl gemeinten Ausführungen eines den! Zionismus schon lange nahcstchcnden Blattes, welche heillose Verwirrung der Oppenheimersche Artikel angerichtet hat! — Red.) t 11. März: Dr. N. über den Oppcnheimerschcn Artikel Und darum: Als endgültige und unwiderruflich« Anschauung Dr. O.s müßten wir seinen Artikel sein beklagen. Als die Ansicht eines Mannes aber, dei sich auf dem guten Wege der Durchringung zurr Judentum befindet, ist es unsere Pflicht, diese Aus־

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