Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 8 (25.2.1910)
- Date
- 1910-02-25
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2651273-2651657-2651666--06909-2664034- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
xaccrzrcz: s. ׳׳V Seile 92. III. VVir benötigen eine reale, moderne 1*011tik. Real, indem sie die diplomatische Aktion auf die ta!sachlichen moralischen und materiellen Grundlagen unserer Organisation stellt. Modern, indem sie sich auf die wirklichen Machlfaktorcn der konstitutionellen Türkei, auf die Zustimmung und Mit- Iiilfc der türkischen Völker stützt. Unsere Politik ist keine Gcheimwissenschuft. hedeutet nicht Hofgüngcrci. Sic lautet: Stärkung unserer türkischen Positionen, unermüdliche, tiefciiulriugende Aufklärung der türkischen •luden und Nichtjuden, von Volk mm Regierungen. Ihr Gewinn wird sieh aus rastloser Arbeit vieler, nicht aus der Ucschicklicltkeit eines einzelnen Unterhändlers ergehen. IV. Hs ist eine selbstverständliche Forderung jeder organisierten Körperschaft, dass ihre liauptfunktionen von ihrer l.eitung erfüllt werden können. Die /innistisehe Organisation muss vor allem v o I k s t tim - lieh sein, und so war sie auch gedacht. Die eigentliehe Leitung gehört dem Ü rossen Aktions- Komitee, das Hngere Aktions-Komitee ist nur der gescliäftsführende Ausschuss des Grossen A.-K. Diese leitenden Gesichtspunkte müssen wieder zur Geltung kommen. Die rückständige, alle Initiative and Aktivität mehliger und aUerprobler Zionisten verletzende Bevormundung, die allmählich in Alleinherrschaft ausartet, ist eine Missbildung, die den Not- Wendigkeiten und Lebensbedürfnissen einer modernen nationalen Iteweguiig nicht entspricht — und sic entspricht nicht einmal, ja sic widerspricht unseren Statuten. Diese Missbildung ist es, die das p e r s ö 11 liehe Hlem ente in die Dewegung trägt, die alle Partcibegriiie verwirrt. Loyalität gegen die Idee wird verkehrt in Loyalität gegen Personen, Riieksiebten für die Organisation werden in Opportunitätsrücksichtcn für die Pührimg verwandelt. Wir verwerfen diesen verderblichen Personenkulnis, wir verwerfen den Streit gegen Personen. Was wir erstreben, ist die Verwirklichung des organis a t o r i s c 11 - v o I k s t ii in 1 i c 11 e n Gedankens in der Leitung unserer Dewegung. Diese Forderung hedeutet f.ir uns geradezu eine Lehensirage. Wir sind daher für die Verlegung des Zentrums nach einem Orte, der vielen Kräften die Möglichkeit zur Mitarbeit gibt, snduss auf der Grundlage kollegialcn Zusa m tue narbe i lens alle Tätigkeitsgebiete entsprechend versorgt werden. Wir lullen alle, die .sich mit uns in den hier ausgesprochenen Grundtendenzen eins wissen, sich uns anziischliesseii und uns ihre Zustimmung init/.uteilen. Rechtsanwalt Dr. A s c he r * Dessau. Dr. I'.lias A ne r 11 a c h - Haifa (Palästina). Dr. Israel Allerbae 11 - Koitstantiiiopcl. Dr. .Julius Decke r-Cliarlotteiilmrg. Herbert He 111 w i e h -London, Dr. Martin D11 h c r - Zehlendorf I». Berlin. Dcrtlmld I'' e i w e I - lieiliu-Westeiid, I )!־. Georg 11 a I p e 1' 11 - Ifamburg. Richard L i c h 111 c i m - Charloltcnlmrg. Ud. Po o I - lleiigeloo (I lollaml). I>r. Aron Sandler- Hreslaii. Wladimir S c ha l> o t i n s k y - Koustaiitiiiopel. I lugo S c h a c 11 l e I - Hreslaii. Julius S i ווו o 11• Mannheim. Dr. S. Sosk i u• Wilmersdorf-Derlin. Dr. J. S t r a u s - München. Davis Trictsch* Schmargendorf h. Merlin. Prof. Dr. Ch. Weizm a 1111 - Manchester. Arnold \V i e 11 e r - Kattowitz. Vorläufige A d resse für Z u s e 11 r i f t e 11: Hugo Schachtel, Drcstau VI, Köuigsptuiz .111. l/CRCI NS-RUNDSCHAU!זי«* Schriti iliucr er Verolno «vcr.U'11 »M'ltiUeu. *IU! Ucrlditc MiOi'J Chsi knann tu UuUett ««««a «.W ulft* iccUWcUlg vuwusvmicu MunuHkrkpto nur tuf nlnnr Sotto bOMuhrolhon — «loutllolto bohrllt! Line hebräische Versammlung In Merlin. Das Diiliiur Zentralkomitee der ״Orgaiilsalloii für hebräische Sprache mul Kultur" veranstaltete Montag, dea 21. Januar, im ״Hotel Ruhlaml" eine zahlreich besuchte Versammlung, in der Herr Nahuin Sokolow ein 11 e h r ä i se 11 c s Referat (!her Isak Den Lev in so 1111 aus Anlass seines 51) jährigen Todestages hielt. Der Redner gedachte zunächst der .schweren Verluste, die das jüdische Volk und seine nationale Literatur durch den Heimgang Moses Löh L i I i e n h I u m s, l)r. Saloinoii Rubins und Wolf Schurs jüngst erlitten haben, und ging daun zu seinem Vortragstliema über, ln geistvoller Weise charakterisierte er die grossziigige, edle Persönlichkeit und die weitreichende, noch in unserer Zeit fortlebende Wirkung L e v i n s o 11 n s. des Begründer der Ha skala in Russland, der von seiner Dachstubc in einem kleinen Wolhvnischen Städtchen ans in weiten Kreisen der russischen Judcnheit der Aufklärung die Dahn geebnet hatte, und dessen Hinfluss bis ln die höchsten Rcgierungsspltärcn reichte. Levinsolui war aber in seinen Hildungsfordcrungen nicht einseitig, vielmehr hraclile er diese in T.inklaug JUKDISCMK RUNDSCHAU mit dem historischen Judentum mul leitete sie von ihm her. Hr hatte zuerst das Problem des ,.Juden au sich" erfasst, jenes Problems, das nicht von Lage und Milien bedingt ist. I'111־ Levinsolin war die Thora der Inbegriff der lebensbefruehtenden indischen Kultur. Dcsondercs Interesse erregte ein vom Redner verlesener, bisher unyeröficntliclitcr Originalbrief Levinsohns an den hebräischen Dichter. Gottloher, worin der Verfasser seine Verlassenheit und seine andauernde Krankheit in ergreifenden Worteil schildert. 1111 Anschluss daran charakterisierte der Referent das Literaturlebeu jener Zeit, das vornelimlieli im Briefwechsel der Schriftsteller mit Preiinden mul Gelehrten bestand. Hr führte dabei manche bezeichnenden Deispiele und kurios an* mutende Uinzclfällc an, die in der 't'ersammlung ichhafte Heiterkeit erregten. Sokolow's Vortragsweise ist nicht die geschlossene, eng umgrenzte Art des Systematikers, des trockenen, iormstrengen Gelehrteil. Seiner Rede Fluss ist natürlich und tingczwangen, unmittelbar und farhcnscliillcrnd, pointiert und voll geistreicher Apercus. Denselben Charakter 11,'igt auch sein Hebräisch. I'.s hisst sieh schwer in eine bestimmte Stilrubrik einreiheii. weder in die bihli,sch-puristische, noch in die talmudisch-rabhinische, auch nicht in die realistisch-moderne. Hs hat Hleineiite von allen diesen, die zwar nicht zu einem gussförmigen. scharf präzisierten Individual- Stil verschmolzen sind, aber doch eine einheitliche, inkler- und farbenreiche, :mssergewühnlieh ergiebige ' Sprache bilden. Hs ist deshalb sprachlich und in* haltlieh ein Genuss, einem hebräischen Vortrag Sokolow's beizuwoluicii, Seine Ausführungen waren denn auch von wärmsten Deiftllsbczeugiuigeii der Ver- Sammlung begleitet. Herr Dr. Daiicth, der Leiter der Versammlung, dankte ebenfalls hebräisch dem Referenten für seinen so interessanten Vortrag. Der zweite Punkt der Tagesordnung betraf die G r 1111 d u 11 g einer D e r I i 11 e r Ortsgruppe der genaimleii Organisation. Die teilweise recht lebhafte Debatte hierüber, an der sich die Herren Dr. Heinrich Löwe. Dr. Dancth, Lin. So ko- I o w . S. 11 o r w i t z. () 011 /. c r, Dr, C a 11 a n, .1 u d 11 e w i l /., I. a 11 d e s 11. a. beteiligten, schloss mit der Gründung einer Gruppe, der fast alle Anwesenden beitraten. J. L—n. (iruppeuverbaiid Sachsen-Anhalt. Die Verhandlungen zur Gründung eines zinmstisehen Gruppenverbaiidcs Sachsen-Anhalt, die bereits seit Jahren sehwehen, haben erfreulicherweise endlieh ein positives Resultat gezeitigt. Die Zionistische Vereinigung ״Tikwath Zion" in Ha liierst ad t beruft daher für Sonntag, den 27. Februar, nachmittags •I Uhr, die konstituierende Versammlung des (iriippeiivcrhandos nach II a 111 e r s t ad t, Hotel ״Prinz l'.ügen", Dieiteweg, ein. Die in dem Distrikt wohnenden Gesinnungsgenossen sind herzlich eingeladen. Zahlreiches Hrscheinen ist dringend erwünscht. T a g e s o r d 11 u 11 g der Vers a 111 in 111 n g: I. DegrüsMing; 2. Referat des Herrn Isaak l'eiicniiig• llalhcrstadt über ״Organisation und Agitation". Diskussion; 1, Wahlen; •I. Vortrag des Vertreters der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Ilernt Rechtsanwalt Dr. Hduard Leszynsky-Cliarlolteiiluirg: ״Die gegenwärtige Lage der Zionistischen De- WCgllllg". An die (Iruppcverbamlstagiiug scliliesst sieh abends eine g r o s s e Pr o p a g a 11 d a - V e r s a in m- 111 n g im Saale des ״Jüdischen Casino" an. in der Herr Rabbiner Dr. Rudolf I. c s z y n s k y Merlin über «las Thema: ..Der Zionismus und die deutschen Juden" sprechen wird. Merlin. Derlluer Zionistische Vereinigung und Zionistische Ortsgruppe Charloltcnlmrg. Am S <> n ח• ' tag, dem 27. Februar, mittags 12 Uhr. wird ן Herr Rabbiner D r. Hmil Cohn aus Kiel im grossen ן A u g u s t c-V i c t o r i a - Sa a I, Lutherstr. 11 12 (gegenüber dem l'.lspalast), einen Vortrag über j ״Jüdische H1־ z i e 1111 n g s p r ״ h 1 c 111 e“ halten, i Gäste. Damen und Herren, willkommen. Zur Deckung der Unkosten wird ein HiuuiUsgeLl von 2b IMg. er- ( hoben. I Hcrllii. Der Ilerzl-Khib veranstaltet am Dienstag, I dem I. März, abends 8S Uhr, im Tiergarten- II of eine Versammlung, in der Herr Dr. W. U 1111 a über das Thema: ״Die soziale S t r u k - III r d e s .1 u 11 e 11111 in s 11 u d die Auf« a b e n des jungen Juden" sprechen wird. Gleichzeitig wird hierbei' der Schckcltag für die jungen zionistischen Kauflcute Dcrlin-Charlottenburg abgchalten werden. Wir bitten die jungen Gcsinmmgsgenossen, die dem Hcrzl-Klub bisher noch nicht angegliedert waren, zu dieser Versammlung zu erseheinen und sich überhaupt nach Möglichkeit an seinen Arbeiten zu beteiligen. Der Klub hat hier in Merlin ein w׳ei!cs Arbeitsfeld vor sich und hat schon jetzt ganz respektable Leistungen aufzuweisen, die sich natürlich erheblich erhöhen würden, wenn alle die jungen gesimiungsgcnössischcn Kauflcute, die sieh gern zionistisch betätigen möchten und ihre Kenntnis der zionistischen Materie, der jüdischen Qcschichtc und Paläsiiitakuiulc erweitern wollen, sich ihm anschlicsscn wurden. N'n. S. Merlin. Am Dienstag, dem I. Februar, i.mü eine Versammlung der Derliner Misrachlgrnppe m.,!!, in der Herr Dr. W. I.e v y über das I liema ..Zu,. 11 i sin 11 s und Religion" referierte. Vor l’itcrat in die Tagesordnung gedachte der Vorsitzende 1n wann empfundenen Worten des verstorbenen /.«!!. tralkomiieemitgliedes Herrn Dr. H. Adler, |>l(. Versammlung erhob sich zum Zeichen der Ti.uicr von ihren Sitzen. Zu Hlircn des Dal1ingesclnedu!e!1 ist. wie der Vorsitzende mitteilte. eine Stutu׳!״ für K i n d e r e r z i e 11 u n g in Palästina gegn11!ac( wurden, für die schon namhafte Dctrage gezeici!;«t sind. Sodann ergriff Herr Rabl». Dr. W. Lew d.,s Wort. Der Redner wies im ersten Teile m.i,s Referates au Hand der jüdischen Geschichte 1. .!!, dass die Hrstreluing eines autonomen Gememwe uis die Konsequenz der Umwicklung der jüdischen 1|C. scaichte in der Diaspora sei. Im 2. Teile seines ' träges ging er dann auf die Umwände ein, die \!1 Zionismus speziell von gesetzestreuer Seite entgi ,.;!• gehalten werden. Ueber diesen Teil des Rciet.׳:«.* entspann sieli dann, da eine grosse Zahl von N Zionisten erschienen war, eine recht lebhafte h.s. kussion. Man hatte den Umdruck, dass diese. 71, ,| sie sich nur durchweg in streng sachlichen Mai;n bewegte, ausserordentlich zur Verständigung hei: 4. Da cs natürlich nicht möglich war. die l alle de: der Debatte auftauelienden Gesichtspunkte saun, erschöpfend zu behandeln, su wurde heschlos demnächst eine Versammlung zu veranstalten, du ohne Referat nur der Disknsion gewidmet sein ־ I, - Hei den darauf folgenden Neuwahlen legte 11 r Hermann Struck sein Amt als erster Vorsitzei r nieder, da es ihm wegen allzu grosser Ueberlas; g nicht möglich sei, dies Amt weiter zu fuhren. . klarte aber gleichzeitig, dass er gern bereit sei. 1 anderer Stellung dem Vorstand weiter anzugcho!. Hs wurden darauf gewählt: Herr Dr. R. I.« .. zyuskv üiriniesvald, Rhvmhnhvmdlcc) zum \ sitzenden. Herr Dr. H. Geis (Potsdamerstr. Im /! Kassierer). Herr Rubb. Dr. W. I.evv (Cliarlot!!. bürg. Dismarekstr. 711) zum I. Schriftführer. Ii r cand. jur, A. Harth (Weisscnlungerstr. 0) 1 2. Scliril'ltiihrer. Herr H. Struck zum Iicisit/ r. Zuschriften sind an einen dieser Hcrrc’.i. Gei!. spenden an Herrn II. Geis zu senden. Köln, Samstag, den 2(>. d. AL, abends v l r. findet im grossen Saale der R h e i 111 a n d I » g e e c ö 1 f e 11 11 i c 11 e Versammlung der ,,/hiuisii« sehen Vereinigung" Köln statt. in der Ik.r Dr. Frau/. O p p e n h e i m e r - Merlin aber ״Dt.• denreform in Alt- und Ne 11• Israel' sprechen wird. Die vcrehrlichcn Yertraticnsmämsu und Gesinnungsgenossen in Rheinland-Westfalen werden hüfl. ciugeladen, soweit sie dazu in der Lage sind, zu dieser Versammlung zu erscheinen. Koirshmz, Die hiesige /ioulsiisclie Ortsgruppe untei der tatkräftigen Leitung des Herrn Dr. Me 1,1• r ,1 111 stellt schon auf kräftigen, sicheren Fussen: «« bewies die anregend verlatiienc Moiiatsvers.omiilu ־., tu noch höherem Masse aber die oiiensbebe Vervni lung am 20. d.!Mts״ in der Heit Dr. S t r;111 י -, Redakteur, aus Ziincli über das 1 liema ...I mit«; . Renaissance•" sprach. Der hei mene U'edi.t führte anfangs seiner gut gesetzten Rede seine V. Inner in den Degriff des lliemas cm, beleucht. . dann die Strömungen im IV. .IahtImmlcil. dem Ja ■ Inmdeit der K’eiiaissancc. und liess seine Rede m e Aufforderung, sich mit jüdischer Sm.,cl!e. jmlisw Kunst und Literatur zu belassen. uiishliiigen. D*. v gewiss sehr interessant, diesen Zweig du 1 Strebungen «les Zionismus von so bernieiiet f*e:׳.c > gestellt zu erhalten, und Heien Umdruck 1:..u! 1 sicherlich die Worte des Herrn Retercateii. \ *•ti . daraiitfolgeiHlcn Diskussion winde eigichge! brauch gemacht. Herr Dr. S l r a 11 s s heaiu•״׳; . interessante Fragen mit überlegener Sicheihei:, wamltlieit und vollkommener Klailiea, Der \1 hat lins manche neue Freunde gew״!men. N. I Hamburg. Das lebhafte und anhaltende intet׳• . für den Zionismus, dass der Kongress geweckt fand einen über/cm:c1׳nlci1 Ansdmck in dem .0:' oideimtlicli x.ihlreichen Desucli einem• von de! / >• nistlschen Ortsgruppe Hamburg-Alton.! ,m! Oivus• den s. l ein mir, muh dem Velodrom viubeiutc iiitenlliclieii ׳ Versammlung ־and in vier gespannten ' meiksamkeit. mit der diu Versammlung den meis ■ haften Ausführungen des Herrn Rechtsanw , > Dr. Klee. Met lim über den ״Ziouistnus »ach ' t IN. Kongress. Rückblick und Ausblick" h>b׳.u•. 1 r Keduci erinnerte /.׳auachsl «1,1«.111. «lass schon ein׳ ■I ein Kongress der erste nt Deutschland plant, aber durch einen ״Protest" veicitcl; w.u. : war. Hs sei cm l'orlschritl. «lass jetzt, kaam zv •! Jahre später, von keiner Seite den VorbereittiiUvii und den Verhandlungen des Hamburger Kongresses irgend ein Widerstand entgegengesetzt worden sei. Denn die vor einigen Tugen in Hamburg-Altona s 1 einigen wenigen Orthodoxen gegrimilcle Organ! 1• hon ״Moria", über die in wichtig ausschctuUu Iclegramiucn iu der Tagespresse berichtet wor«l.u sei, und die nllenlings eine Ücgeitorganisatioii gegen neu Zionismus sein wolle, sei ernsthafter Dea.11• hing nicht wert, und cs heisse, ihr zu viel Hhrc anhm. wollte man sic als ernsthafte Gegnerin be־ trachten und bekämpfen. Wie die ״M ״ r i a" auch ni den offiziellen 1t i c h t z i o n i s 11 s e h e n Kreisen bewertet wird, geht aus einer von Herrn Dr. Klee int nusdriicklicltcn Auftrag der 0 ff i 7 ־ eilen Vertretung der deutschen O r t h 0• uoxie abgegebenen Erklärung hervor, dass ohne ihr Vorwissen die ״Moria" ins Leben gerufen sei.