Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 5 (4.2.1910)
- Date
- 1910-02-04
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seile dö. Ü D IS C111• R U N PS CH AU No. ר. lonic aiißchorcn, wälu riul die d c 111 s c 11 e 11 .1 u d c n, nueli die Zionisten, den Bestrebmißeit der ״ihriah" völlig intercsseulos ßcßeiiüberstehen. S. llmtiburß. Der Hilfsvercln der Deutschen Juden erleidet durch den Tod des Herrn Moritz War hur« in Haiiibiiiß. der in der Nacht vom 2«. zum 29. Januar unerwartet verschieden ist. einen sehr schweren Verlust. Der HciiiiReßanßcnc, der an allen hunianitärcu Bestrebungen einen so hervorragenden Anteil nahm, war einer der treuesten Freunde und Förderer des liilfsvereins und «eliöric der Verwaltumt des Vereins seit seiner Gründung an. Hei der Beerdigung, die am Montaß stattfand. Hess sich der Vorstand des Hilfsvereins der Deutschen Juden durch Herrn lieneral*Konsul Fußen Landau vertreten. Leipzig. Am 20. Januar fand hier ein vom Komitee zur Unlcrstiitzuuß liidlscher WohllalirtselurlchtuuRen In Palästina“ veranstaltetes ״Fest im Orient - Tausend und eine Nacht“ statt. Der glänzend verlaufene Abend erbrachte einen Reingewinn von ungefähr 1000 Mark, welcher an den H e z a I e l, an den 11 i I f s v e r e i 11 der d e u t - sehen Juden fiir sein palästinisches Schulwerk, an die S i e d e 1 u u g s ß e u 0 s s e n s c h a f t und au die T a c h k e ui o n i -,Sc h u l e in Jaffa verteilt wird. Das grösste Interesse erweckte die Ausstell uiiß des Hezalcl auf der Uiilinc des Festsaals. 30 neue Mitßlicder wurden dem He/.alel ße- Wonnen, fiir •100 Mark von seinen Fr/eiißuissen abßeset/.t. VeRGIMS-RUMDSCHAU Die Sciriti Uhrcr er Vereine werden eebeicn, die Berichte ntöjjliciist knapp 111 halten 11110 sie steis recht/eitiß ••in/usc״ucn Munuakrlpto nur auf oinor Sotto boaohrotbon — doutltoho Hohrtftt Hcrlln. Am Montaß, den 7. Februar, abends 9 Uhr, findet im Burßhotel. Btirgstr 20. eine Versanunlmiß des Israetltlsclicu Furtlilldniißsverehis Montelhire statt, in der Herr Dr. mcd. Arthur Kahn einen Vortraß über das Thema: ״Impressionen aus dem New Yorker Ghetto" halten wird. Gäste, Damen mul Herren, willkommen. Charlottcnhurß. Am Mittwoch, den 9. Februar, abends 9 Uhr priizi.se, findet im Krossen Saale der Atißusta Viktoria-Säle. I.uther.str. 31/32 (ßeßenikhcr dem Fispalast)• eine öffentliche Vorsum m l u n ß der Charloticnhurßcr 'Zionistischen Ortsßruppc statt, in der Herr Kantor Hlitz aus Dessau über seine Reise in P a I n s t i n a sprechen wird. Um zahlreiches Erscheinen der Mitßlicder der anderen zionistischen Vereine Gross-Berlins und Fmfiiliruiiß von tiästen wird ßcbeten! Hcrlln. Die Jiidiscli-natioualc Fraucuvcrctnißuuß veranstaltet anlässlich ihres lOjahrißcu Bestehens am M i 11 \v o c 11, d e tu 2.3. F e I) r u a r, abends ׳-יא Uhr, in den F'estsiileii des T i c r r a r t e n 11 0 f s , am Balmhof Ticrßarten. einen Q c sc 11 sc 11 a f t s - A i>cn d. Der Überschuss ist fiir die Siedlmißs-Uenossensehaft in Palästina nach den Planen des Herrn Dr. Franz Oppenheimer bestimmt. Fintriitskarteii ä l Mk. sind in der Hxpcdition der ״Jüdischen Rundsc 11 au", Zimmerstrasse 77, und im Zentral- Bureau. CharloUenburß, Bleibtreustrasse •V>. zu haben, ausserdem noch bei: Frau Bcekv Fitßcl, Claudiusstr. 7. L o u i s Ia m m . Buchhandlung. Neue Friedriehstr. bl/3, Frau Lina W a r 11 e r - T a u I) e r, Preu/.laueinllee 9 und an der Abendkasse. Berlin. Um der immer mehr um sich, «reifenden '1' a u f b c w c ß u 11 ß namentlich in den besseren Schichten Berlins zu steuern, veranstaltet der Ceutral-Vcrcln deutscher Staatsbiiruer jüdischen Glaubens am Mittwoch, den 9. Februar 1010. abends א! : Uhr, im ßrosseii Bliilbner-Saal, Berlin W״ Ultzowstr. 7(1, eine Versammlung mit dem Thema: ״Judentu ulen", in welcher die Herren Rabbiner Dr. Wer ״er-München, Gustav Lev ln.stein- Berlin und Professor Dr. 110 row i tz - Charlottenhurn als Vortraßende referieren werden. Im Interesse der jüdischen Sache ist Massenbesuch der Versamm*!miß erwünscht. UerUu. Am 2b. .Luumv verunstaltete der Verein zur Fchaltuuß des iihcrllelerten ,Indentums eine von tiher 1000 Personen besuchte Pro tust kundßehu 11 ß ßeßen Prof. Dr. Ludwiß In fieier Di.skussionsversammlunß sprachen die Herren i)r. Witt k owskv, Konrad S c h a y e r, der einstiße Führer des Zeulralverehis, RabbinerDr. Ludwiß A. Rosen tha I, Fabrikdirektor Lich tenstein, Rabbiner Dr. Fink und Dr. Arthur Kahn ßeßen Geißers u n c r 11 ö r t c n N e u j a h r s a r t i k e I, der u. a. als Prototyp assimilatorischer RUekßratlostßkeit ßchraiuhuarkt wurde. Zinn Sehhisse wurde emo scharfe Re s o 1 u t i o 1» aiißeimnmien. die ßeßen Geißers Verbleiben im R c p r ä s e n tant c n - K 011 e ß i u m feierlichst V c r w a h r u n ß c i n 1 e ß t. Lauraliiitlc. ln der hiesißen Zionistischen Scheket/iililcruruppu sprach am 20. Januar Herr Parteisekretär Kurt Blumen fehl über das I liema ״Das Jmleiitimi im PL mul 20. Jahrhundert ■ h?rr Kantor Falken stein eröffne«: die Versaniinluiiß. heßrüsste den Redner «nd die Frschienenen. worauf Herr Ulumcnfcld in einem einstündißen Vortraßc das Thema in erschöpfender Weise behandelte, ln der darauf folßcnden Diskussion fraßte Herr Sussmann, ob bereits heute In Palästina Hrwcrbsinügliclikcilcu vorhanden seien und was der Zionismus zur Kolonisation des Landes bisher ״!;tan habe. Herr Blmnenfekl beantworte diese Fraßen in!äußeren Ausführmißcn, forderte zum Selihiss zur rcßcii Mitarbeit für die zionistische Sache auf und betonte nachdrücklich die Pflichten, die alle Zionisten ßeßen die Orßunisation hätten. -- Hierauf wurde eine Aßitation für den Nationalfonds beschlossen. Fine von Fräulein F a I k c n s t e i n vorßcnoniiuene Sanim- Imiß hatte besten Frfolß, F• KaOowKz O-S. Am Donuerstaß, dem 27. Januar, sprach Herr Parteisekretär Kurt Blumenfeld in einer internen Sitz uiiß der hiesißen Zloiiltdlsehcn Ortsßrupnc. Herr Blumenfcld gab ein ansehaitliclies Bild der heulißen l.aße des Zionismus in Deutschland, stellte eine Reorßanisation des Zentralkomitees in Aussicht und forderte die Anwesenden driiißend auf, die Lcituiiß finanziell in die Laßc zu setzen, die ßcfasstcn Beschlüsse in die Tat umsetzen zu können. Der Appell fand in der Ver- .sanunlmiß warme Aufnahme, und cs wurde sofort ein namhafter Belraß für den O r ß a n i s a t i 0 11 s - fonds ßczeieiinet. Herr Rappaport teilte mit, dass von dem Komitee zur Gründmiß eines Jüdischen Jiißcndvcrcins in Kattowitz eine Finladuitß au den Vorstand der Zionistischen Ortsßruppc gelangt sei und forderte auf, der Binladuiiß recht zahlreich Folßc zu leisten. Nachdem Herr Blumenfcld und der Vorsitzende Herr Arnold Wiener auf verschiedene Aufraßcn aus der Versaimiilunß ßeantwortet hatten, wurde die Diskussion mit einer Sammlune für den Nationalfonds ßcsclüosseii. F. Rylnilk, Am ,30. Januar hielt Herr Parteisekretär B111 m e n f e I d in der hiesißen Ortsßrupnc einen Vortraß über ״Die Zukunft der Juden". Seine fast!,;stümliße fesselnde Rede fand lebhaften Beifall. Die Vcrsamiuhuiß war jedoch leider nicht stark besucht. Cosel. In dem friedlichen Schlummer der itidischeu Gemeinde brachte als überhaupt erste zioliistischo Versamnihniß der am Dienstaß stattßcfundein• Voitraß des Herrn Parteisekretärs Blumenfeld frisches Lehen. Die einstiimlißcn. fesselnden Aiisliilmnißcn des Referenten, der den Zionismus als den bedeutendsten jüdischen Kulturfortsehritt dar- Mellte, fanden starken Beifall. Im Anschluss hieran fordette Zahnarzt Block (k'atihor) die Anwesenden auf. ihre Beßeistermiß in die Tal umzusetzeii und sieh der zionistischen Partei anzusehliesseii. Diesem Appell leisteten sofort 2.3 Damen und Herren durch Scliekelzalilmiß Folßc. Herr Stellvertr. Gemeinde- Vorsteher Max Zoslowsky dankte beiden Rediiern herzlich mul übernahm ziißleich die Stelle des Vertrauensmannes. Ferner wurde noch die Alihallmiß eines Purimfesles beschlossen. Der Abend erwies sich so als ein weiterer Frfolß auf der Aßit ׳lionsreise des Herrn Blumenfcld. Breslau. Am 2(1. Januar fand unter Lcitnuß des Vorsitzenden Rubbiner Dr. Rnsentlial die ordeutliche Gciicralvcrsammluiiß der Breslauer Orts- Kruppe der Alliance Israiilltc Universelle statt. Nach einer längeren lebhaften Debatte wurden folßendc Resolutionen ei ns timmiß anßenommcu: I. Die Breslauer Ortsßruppc der A.I.U. protestiert rckcu Form und Geist der von Herrn G c 11 e i in r a t G o I d b c r ß c r am 23. Mai v. J s. ß e 11 a 11 c!1 c n und i 111 J a h - r e s b c r i c 111 der Alliance v e r ö f f c 111 - 11 e h t e 11 Rede. Sie ist der M c i 111111 r , dass in dieser Rede, in der die Koni- P e t e 11 z e 11 des Vorsitzenden der 1) e 111 s c 11 e 11 K 011 f e r e n z ß c m c i n s c 1111 f t weit überschritten wurden, eine F o r m der Kritik ß e ii b t wurde, die der Devise der Alliance und de n Intentionen ihrer ließ r (Inder zu- . w Ul e r I ä u f t. II. Die Breslauer Ortsßruppc der A.I.U. spricht in ßlciclicr Weise wie in der letzten Gcneralversammlmiß ihr Bedauern darüber aus, dass in den offiziellen Mitteihmßcn der Monatsschrift ״Ost 11 n d Wes t" auch während des vorißen Jahres mehrfach ein Ihres Frachteiis wen iß aiißemesse «er To« «cßeuübcr Vertreter« ־abweichender Mcimmßcn Beherrscht hat. Der Vorsitzende versprach, die Resolutionen bei der Taßiuiß der Deutschen K 0 n f c r c 11 z ß e - 111 e i 11 s e 11 a f t am H. Februar zu vertreten. Bei der darauf folßeildeil Wahl des Lokal-Komitees wurden die bisherigen Mitßlicder wiederßewählt, anstelle des leider lieimßeßaiißenen Professors Dr. Benno Badt wurde Herr Joseph Kober nctißewählt. Ilaiiilinrß. Die Zionistische Ortsgruppe llamhiirß- Altona hielt am 1.3. Januar eine M i tß I i c d c r ve r - sammlnnß ab. Vor Eintritt in die Taßcsordmniß ßedaehle der Vorsitzende in warmen Worten des am 23. Dezember v. .Is. im Alter von (»3 Jahren verstorheuen Iniißjähriße» Mitgliedes der Ortsßrupno, Herrn Samuel Cohen. Der Verstorbene gehört mit zu den Gründern der Ortsßruppc, seit vielen Jahren war er Mitßlled des Vorstandes und verwaltete in nuisterßilltßcr Welse und mit nie versauender opferfreudißer Tütißkeit das Amt eines Schatzmeisters. Die Versammlmiß erhob sich zu Ehren des Andenkens des Verblichenen von ihren Sitzen. Der Vorsitzende teilte sodann mit, dass die zionistische Vereinißunß für Deutschland in einem Schreiben ihrer Ancrkciumß und ihrem Dank für jlc Vorbereituiiß des Kongresses Ausdruck ßcßchtu l.,,j c Bei dieser Oeleßcnheit dankte der Vorsitzende;uu.h namens des Vorstandes allen denen, die sich an j1״ umfaiißrciclien Vorarbeiten zum Konßress so bereit, wiliiß und opferfreudiß beteilißt haben. Der Vor. sitzende ßibt ferner bekannt, dass die zionistische Vereinißunß für Deutschland den Deulseli-Israelld. scheu Syiiaßoßcnvcrband in Ancrkemttmß seines ״t. leßentlieli des Kongresses bewiesenen liebcnswiirdi•.׳^ Fntßcßenkommeiie ins Goldene Buch des Natu,״.,], frnuls habe eintraßen lassen. Schliesslich beruuc! der Vorsitzende, dass seit dem Konßress etwa 1hq 11 cu e M i t ß I i e d e r der Ortsßrmme beißctretcn sind, und dass der Reincrhis aus dem Nordauvmir;n׳c die stattliche Summe von ca. t'/uil Mk. he«.!,;!, die nach dem Wunsche des Herrn Nr. Nor da 11 dt::i zu Fliren des Koiißresses gestifteten Stipendien’, fonds zulliessen soll.!11 der hieran sieh .,11• scliiiesscnden Diskussion über den Konßress gib! a1. nächst Dr. Kalmus einen Uclierblick über tlic 1»!,,:.. tischen Hrßcbnisse des Koiißresses und bespricht y,. dann eingehend das Verliältns der k'oiißressmaioniat zur Minorität. Fr sowohl, wie auch Dr. Victor, F s t c r in a 1111, der eiiißehend aber die Verbum!!!״. ßcn im Pcriiuiiieiizansseliuss reieiiert. Micha •l. Heinrich Mayer, Referendar Möller, Refcren.br Hirsch, Referendar Dr. Oscar Nathan liilhcin durchaus das Verhalten der deutschen Lands»,;*:״!. •Schaft mul der Majorität. Dr. II a Iper 11 beseli.m! ״ sich eiiißelicnd mit dem von der Minorität vertretenen Standpunkt und kommt zu dem Schluss, dass u:!e Wiederbercilißiniß der russischen Zionisten an ■ar l.eitm.ß 1111be׳linßt erforderlich sei. Frst ßeßen I Ihr nachts erreichte die ausserordentlich stark hesueV.e Versaimiilunß — es waren etwa 15t) Personen an• c. send — ihr Fndc. Ilarnbiirß. In letz er Woche wurde die Aluc.:!• nun« der von der Fraueuverehilßuiiß der Zionlstiselieii Ortsßruppc Hamburg-Altona 1111 Koiißressßebaudc 1 :1• Berichteten Teestube vorßeiiommen. Trotz des biil, Verkaufs ist nach Abztiß aller für den N.-F. und j ,!■ den Koiißrcssfonds bestimmten Beträße ein Uekr• scltuss von •150 Mk. erzielt «outen. Diese Sinn::.• wird wie fplßt verteilt: 151) Mk. Taßesferienkolo: arraiißiert von der F'rauenvereinißmiß: 50 Mk. \'u• Bund indischer F'ranen fnr Kulmr.irheit in Palast׳; Ml Alk. Anteil der auf dem IX. Kongress beschloss•:! :! Sicdhiiißs•( icnosseiischaft: 170 Mk. IT.iucnvercmiß c der Zionistischen Ortsßruppc llamburß-Altona. Dortmund. Uber Heinrich Heine sprach .! :1 27. Januar in einer ausserodcntlich ßiit besuchten \\:• sammlmiß des Theodor Ilerzl-Klubs unser MitglicJ. Herr Referendar Simon. Den Dichter von ein r liolien Warte aus beurteilend, von der aus gesehen. Püizellieiteii Verschwinden müssen, zeißte der Rednci. wie jüdisches Fuhlen das ßan/c Lehen des ßrosseii Mannes durelizicht, dass wir Heinrich Heine mit m!• bestreitbarem Recht zu den Unsrißcii zahlen dürfen. Der inhaltiicli so überaus ßedaukcnreiche Vortr.u׳ wurde mit ßlänzendcr Rhetorik vorßciraßen, so d.us der lleifall. der den Redner lohnte, ein überaus k: hafter war. Dem Vortraß folßte eine ausßcdelime Diskussion, die zeißte, wie ausserordentliches 11.:..• esse die Aiisfiihruiißen des Redners gefunden hatte ־. G. P. anstaltete der ״Jüdische Jiißciidhund" Stettin ea , Versammlung. in der Herr Dr. La 11 d s b e r u (Stern• über den ״IX. Zionisteiikoiißrcss m Hamburg'’ sin.! Redner, einer der wenißeu bewussten (kgner v.s Zionismus in Stettin — es ist sonst uuü.m mit i. diftcrciitisuius zu rcclmcn . der einen Vortraß 1 : demselben Thema bereits in einer internen Sitz:!• - der U. (). H. B.-Loge ßebalteu haue, würdißte za׳:.,־ die Bedeutung des Zionismus für das .I11d.,n:t1a!, i.• richtete auch durchaus objektiv ober die Vuig uuf dem Kongress, konnte es sieh aber nicht v saßen, dem Zionismus allerhand Kieme Scitenlm., ׳ m versetzen, die. Beschickt aiißebraelit. das d,! Zionismus vom Redner ßcspcudete Lob \1.: wirktuißslos machten. Uni eiuiße von diesen Sei! hieben anzufiiliren: Der Zionismus halte unrer : Gymnasiasten die Kopie verdreht: der Zumisi .׳י lieniie sich fiir seine Arbeiten in PaläMina immci . : die Fortschritte des Geistes und der Technik 1 I offenbare nach wie vor seinen utopischen Clutcut.v : alle seine Frfolßc betrachte er durch eine ros.. ׳ Brille, wodurch leicht eine Fntstelhiiiß der Wirk... keit herbeißefiilirt werde; der Zionismus tue ״ich:' fiir die Linderiijiß der Judeimot, er warte ab. währe! I die jüdischen ()1 ßanisalioiieii handelten: endlich und das .sei der F.rloiß des letzten Koiißresses d. Zionismus sei eine kleiukobtiiisatoiisclie llcwcßu;■■'. ßeworden: höchstens bleibe ihm eine uation.oc Färbmiß. Auf diese Aiißrifte antwortete von /!< nistiseher Seite Herr Referendar Albert Bae! Ls sei eine l'abel, immer wieder zu behaupten, d.," ilic jüdischen Schüler sich uhsclilusseii; ilass sic \י־ < anderer Rasse seien als ilire Klasseiißcitosseii, wewk ihnen von Schülern und Lehrern ßcmißcml zum l'.e• wussiseiii ßehraeht, was Herr Dr. l.amlsbeiß! selber am besten wisse, weil ßerade er d.ißeßeii habe eine Aktion unternehmen wollen; ״ühle I'olßen". u ■e der Redner helianptct habe, hatten sich mrßomls ße• zeißt; im (k’ßenteil, Redner halte ja selbst behaupte!, ilass die Gymnasiasten vom Zionismus zum .111 den• tum zu r üek ß cf ü 11 r t seien, mul dass der Zionismus ihnen auch vor allein den Wert der Korpci• ausbilduiiß gepredigt habe. Fs sei ferner kein Tadel, an den Fortschritt der Menschheit zw ßlauheii: er• ßüt/.lich sei nur, dass man den ״Fortschritt der Menschheit“, an den zu Klauben man bei Zioniste 3