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Jüdische Rundschau · 1910-01-14 · Heft 2 (14.1.1910) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 2 (14.1.1910)
Date
1910-01-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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No. 2. J Uli DlSCHE RUNDSCHAU Seite Die Pinanzfraijc Wolffsolm. der soeben;ms dem Pemiancnzausschliss kommt, erstattet tut Stelle des Dr. Ilantke. der dort den Vorsitz lillnt, den Berich} der von der letzten Jalireskonleien/, eingesetzten ״Finanz-Kmumissiou". I!iu Hmiget ist unbedingt nötig. Die Scliekeleiiinalimen sind schwankend, und es gibt kein anderes Mittel, als die Besteuerung der Finanzinstitute. Wir sind es, die diese Institute geschaffen haben, die sie weiter erhalten, Indent wir für sie arbeiten: da ist cs nur gerecht, wenn diese nach dem all״n Prinzip Maisser zahlen, ein Zehntel der reinen Hinnahmen. Man hat auf der Jahreskonferenz gegen die Besteuerung des Nationalfonds clngewcndet, das sei heiliges tleld. Aber von diesem heiligen (leid werden doch auch die Beamten bezahlt und die Auslagen. Au erster Stelle sind wir es. die für den Natimiahonds arbeiten; daher solle auch er. nicht nur zum Wohle der gesamten Organisation, sondern zum eigenen Besten zahlen. Andere Vorschläge sind heule noch nicht reif. Wir wollen langsam vorangeben, Mailum, matliun tuen suse scliawje — langsam, langsam, das ist hundert Schekel wertl Wolifsnlm beantragt demgemäss im Namen llautkes, dass slimtliciie liiianziellen Institute, die der Zionistischen Organisation unterstellt sind, zulm Prozent der Reineinnahmen zu den Kosten der Organisation beisteuern sollen. Mein in cd: Den Nationaifonds können wir dazu nicht Iteraiizielicii; denn zu ilmi steuern auch Nichtzionisten hei. Schachtel erklärt sich gleichfalls gegen die Besteuerung des Nationaifonds, auch gegen die der Oclhauiuspcitde. Der Nationaifonds trage ohnedies zu den Kosten des Zentralbureaus in Köln bei, Wulffsoltn: Her Nationalfonds soll nicht hehandelt werden wie eine Schnorrersache, wie eine Zdokogdnloh oder wie Armengelder. Uerade das licgcnteil von der Behauptung Schachtels trifft zu. Wenn der Nationalfonds hei uns im Bureau vier Zimmer und sieben Beamte und unser I.ielit verbraucht, v können Sie vom Zeuirnlhuieau nicht verlangen, dass cs die Kosten tragt. Wenn das l’alästinaamt Ihemeitel seiner Arbeit, vielleicht auch noch mehr, im den Nationaifonds verwendet, so ist es doch selbstverständlich, dass der Nationaifonds auch die Kosten bezahlt, (Zuriil: Schekel erlu'ihenl) Mit dem l1.׳ hohen des Schekels ist cs eine eigene Sache. Aber Sic können ja beides machen, und ich garantiere Ihnen, auf dein nächsten Km.gress stelle ich selbst den Antrag, alles (leid, dass jas Aktionskomitee übrig behalten hat, dem Natininlfnmls zuriickcrstattcu mit Zins mul Ziiiscszins. Ich lütte Sie dringend, wollen Sie, dass die Organisation arbeitet, so iiohnien Sie den Antrag an. In den letzten zwei ,lahren ist mir das Kiiusisliick gelungen, die Schulden zu bezahlen und die ei forderlichen Mittel zu beschallen; 011 das so weiter gelingen wird, die Oewälir ilberiielmio ich nicht. Sic müssen es heschalfen. nicht die Leitung, und cm besseres Mittel weiss ich nicht, als dass die Institute, für die die Organisation arbeitet, voii ihrem ticwiun ein Zehntel abgcbcu. Dr. Bo d c n Ire imer: Ich bedauere uusscrorde.it• lieh, dass ich mich in dieser Hruste der Ansicht unseres verehrten Präsidenten nicht auschlicsscn kamt. Als Präsident des N. H. kann ich die Verantwortung, zehn Prozent der Hinnahmen herztigeben. nicht übernelmieii. Der Nationaifonds trägt die Kosten des Palästiiiaamts zu einem sehr erheblichen Teil, sonst hätte es überhaupt nicht geschaffen werden können. Wir müssen fürchten, dass die grossen Aussichten, die der Nationaifonds hei zielbewusster Propaganda inner den Massen sieh noch erringen kann, die heute vom Zionismus noch nichts wissen, durch die Be- Steuerung verloren gehen. Der Nationaifonds ist ein Fonds, der für die NielUzionistcn geschaffen ist. Wenn wir anfangen, ihn in ausschliesslichem Parteiinteresse zu verwenden, dann werden alle die Kreise, die ihm bisher ihre Sympathie ziiwaudtcu. sich wieder von uns entfernen. Die Popularität des Nationalionds ist imstande, die zionistische Bewegung selbst populär zu machen. Dazu kommt, dass die Saimnclstclleii des N.itionalfouds auch für unsere andern Institutionen von grosser Bedeutung sind. Sekretär J. B e r g e r - Köln': Ich hin nicht Dolegiertcr, aber ich glaube, ich habe das Recht, darüber zu sprechen, weil ich als Henmter der Organisation einer der Wenigen bin, die die ganze Ueialir kewwcw, iw dev sielt die Organisation in den letzten vier Jahren aus Mangel an Mitteln befand. Wenn Sie. nüchtern an die Tatsachen herangellen, werden Sie nicht umhin können, zuzugestchen. dass der Organisation jedenfalls ein Minimum von Mitteln zur Verfügung gestellt werden muss, wenn Sic von ihr auch nur ein Minimum von Hrfolg erwarten. Dieses Minimum an Mitteln hat sic in den letzten vier Jahren nicht gehabt, (iäüc cs einen andern Weg, unser Präsident wäre sicher nicht mit diesem un• populären Vorschläge gekommen. Seit zwei Jahren hat der Hinanzausschuss versucht, andere Mittel zu linden, aber sie waren undurchführbar und nicht ge• eignet, eine Oesundung unserer Finanzen herbeizu•!Uhren. Die Erhöhung des Schekels wurde hier vor■ geschlagen. Vor zwei Jahren haben Sic eine mini• male Hrhühung des Schekels beschlossen. Überall aul eine Mark, wo er bisher eine Krone oder ein Frank war: und wissen Sie. dass cs nicht einmal möglich war. dies durchzufiihren. und dass deshalb zwei Wahlen kassiert werden mussten? Und aus Russland . hören wir dasselbe. Bei einer Erhöhung des Schekels würden die Einnahmen um genau soviel gemindert, als die Erhöhung zunimmt. ln Deutschland und viel• lackt noch einigen underen Ländern mag cs gehen; aber* in den Ländern, wo die jüdische Masse wohnt und wo der Schekel ebenso in Groschen und Pfennigen erhöhen wird wie der Nationalfonds, Ist cs ,nicht möglich. Wir hätten keine Sammlungen für den N. F., wenn die Organisation nicht wiirc. und von der Organisation können Sie Erfolge nicht verlangen, wenn Sie Ihr nicht die nötigen Mittel geben. Dr. Hoppe: Wenn Sie die zehn Prozent nicht bewilligen wollen, daun ist cs Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit, das (leid aus Ihrer eigenen Tasche zu nehmen; vielleicht wird das Engere A.-K. mit 5 Prozent zufrieden sein. Hs liegen drei Anträge vor: 1. Antrag Wolffsolm: ״Zehnprozentige Bcstcucrung aller Institutionell." 2. Antrag Melamed: ״Freilassung des Nationalfonds und der Oelbaumspcndc von der Steuer." 3. Ein Antrag des Inhalts, ״dass zu Zwecken der zionistischen Organisation Naiionalfondsgclder nur aus den Zinsen des N. F. verwendet werden dürfen.“ Katzenelsoii erklärt sieh als Direktor der Bank gegen die Besteuerung der Bank, auch als Zlo* nist. Er fürchte ein Nachlassen der Arbeitslust. Die Abstimmung ergibt die Ab- 1 c h n u n g sämtlicher Anträge. Um ueht Uhr abends vertagt sieh der Kongress mimnchr auf halb zehn zur Schlusssitzung. Die Naehlsitzunfl Schon lange vor dem angesetzten Beginn der Schlusssitzung sind die Tribünen, wie während der ganzen Datier der Verhandlung des Kongresses, bis auf den letz teil Platz besetzt. Als Wolffsolm erscheint, wird er von der Mehrheit der Delegierten lebhaft hcgrOsst. Dr. Bodcnheimer eröffnet die Sitzung um 10 Uhr abends. 10,20 Uhr erscheint der Perniatienznusschuss. W t i z m a 1111 nimmt als sein Obmann das Wort und unterbreitet im Aufträge des Permunenzansscliusscs dem Kongress folgenden Antrag, hetr. die Abänderung des Orgaiiisationsstattiis. $ 23 soll folgenden Wort* laut erhalten: ״Das Hxckutivorgaii des Kongresses ist das von diesem für die Zeit bis zum nächsten Kongress gewählte und nur ihm verantwortliche Aktions-Komitee. I'.s besteht ans mindestens 21 Mitgliedern. Drei bis sieben von diesen bilden das H 11 g e r e A k 11 u 11 s K o 11! 11 e e. Mindestens drei M i t g li e d 0 r des Engem A k t i o n s - Komitees müssen an einem Orte wohnen. Die Mitglieder des Engeren A.-K. und die Mitglieder des (!rossen A.-K. werden in getrennten Abstimmungen vom Kongress gewählt. Der Wahl der Mitglieder des (!rossen A.-K. durch den Kongress soll die Vorlage von Vorschlägen des Persoualausscluisses der Lamlesorganisationen (Föderationen) vorangehen. Das passive Wahlrecht des Aktions• Komitees ist von dreijährigen ununterbrochenen Seheüelzahliingcn abhängig. I> e r P r U s i d e 111 des A 11 f s i c h t s r a t s des J. C. T. hat im E. A. K. Sitz und Stimme, ebenso die Präsidenten der Lamlesorganisationeii (Föderationen) im ()rossen A.-K. Die Mitglieder des Grossen A.-K. haben auf dem Kongress beratende Stimme." Dr. Me in ricli Loewc: Ich habe eine Er- Klärung abziigebcn. Namens der überwiegenden Mehrheit der deutschen Landsmannschaft, namens der geschlossenen südafrikanischen, der geschlossenen ungarischen Landsmannschaft, namens der gesclilossenen Misraehi. der geschlossenen bulgarischen, belgischen, italienischen, eines Teils der türkischen Delegierten namens dos geschlossenen Order Knights oi Zion, namens der Mehrheit der holländischen Dclc gierten, eines ,leils der rumänischen Delegierten, namens der geschlossenen englischen Zionisten- Föderation (Dr. Daiohos und!)entwich protestieren) es war mir so angegeben worden: ich konstatiere dann, namens eines Teils der englischen Zionisten habe ich folgende Erklärung abzugeben, der sich ein Teil der russisch-polnischen Landsmannschaft, und zwar mit II Unterschriften, anschlicsst: L der Präsident des E. A. K. wird vom Kongress gewählt: 2. der Kongress .vülilt Herrn Wolffsolm zum Präsideuten des E. A. K. Präsident des E. A. K. David Wolffsolm (mit lebhaftem Beilall begrVisst): Geehrter Kongress! Ich werde zunächst an die Landsmannschaften, die soeben durch den Delegierten Dr. Heinrich Loewc vertreten worden sind, eine Bitte richten und mich erst dann an den gesamten Kongress wenden. Ich richte die Bitte an Sic. von Ihrem Vorhaben ab/.ustehen, keine Schwierigkeiten zu bereiten, die schliesslich doch zu nichts führen werden. Ich habe am Montag Ihnen hier gesagt, dass ich nicht mehr in der Lage bin. unter den heute gegebenen Umstünden die Leitung weiter fortzufülircn. Es könnte mancher glauben, ich hätte cs nur aus einer verärgerten Stimmung herausgesugt; aber, meine Herren, ich habe cs aufrichtig gemeint. Seit zwölf Jahren habe ich die Ehre und das Glück, immer mit zur Leitune zu gehören. Manche Vorfälle haben bei uns. wie es nicht atisblciben kann, zu Demissionen gcführt, und ich selbst war oft genug ln einer solchen Lage, aber Ich habe cs niemals getan. Ich habe mir Immer die Frage vorgclcgt: Wird es dann besser, wenn ich gehe? und als Ich mir sagte, nein, da habo Ich weder meine Demission gegeben, noclt damit ge• droht. Die Sacho Ist mir viel zu ernst und viel zu teuer als dass ich damit ein Spiel treiben könnte. Nun habe ich Ihnen erklärt, dass ich die Leitung nicht weiter führen kann; es Ist mein Ernst gewesen, ich habe Urnen die Orlindc ausführlich genug gesagt, und ich .kann heute abend nur dieselben llrimüe wiederholen, und ich richte die Bitte an Sie, keine Schwierigkcitcn zu machen. Es geht nicht an. dass wir in unserer Bewegung uns nur auf eine Majorität stützen könnten; wir müssen alle Zusammenarbeiten. Wir sind noch nicht so weit, dass wir uns den Luxus;rlaubcu könnten, uns in Parteien zu spalten; wir müssen Hand in Hand arbeiten. Ich habe mir oft genug die Frage vorgclcgt und habe geprüft, ob ich cs nicht doch tun soll, ob ich den Kampf aufnehmen soll, und Ich bin zu dem Schluss gekommen, das würde ganz bestimmt nicht zum Wohle der Bewegung sein. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, mein verehrter Kongress, und die Worte stellen mir vor. die ich erst jetzt begriffen habe: Echab essa l’wadi torchachcm inassaacheni weriwehem. — wie soll ich allein eure Last, eure Mühe und den Hader ertragen können! Ich kann es nicht und will es Jetzt einmal versuchen mit den Vorschlägen, die von einem grossen Teil unserer Organisation kommen, aus dem Lande, wo die meisten Juden wohnen. Ich bin überzeugt davon, dass sie cs gewiss gut meinen, und wir werden ja in kurzer Zeit sehen, wer recht behalten wird. Ich bin anderer Meinung, aber Sic mögen gcwiss darin recht haben: ich bin ja nur einer, und ich kann mich ja gewiss irren. Vielleicht werden sic recht haben, und dann werde ich nur eins bedauern: dass sic nicht schon früher mit diesem Vorschlag gekommen sind. Und sollten sie sich geirrt haben, so bin ich überzeugt davon, dass sie cs bedauern werden, und wir werden uns dann wieder auf einer andern Grundlage einigen. Ich richte daher die dringende Bitte an Sie: Der Permancnzausschuss hat in tagclangcn Sitzungen und Arbeiten den Weg gesucht. Man wird Ihnen von der Mehrheit des Pcrmancnzausschusses hier Vorschläge unterbreiten. Nehmen Sic diese Vorschläge an, man könnte sonst draussen in der ganzen Welt glauben, dass wir Zionisten unter uns uneinig seien, dass wir uns zanken und streiten. Die ganze Welt soll a b e r wissen, dass wir k ein e Feinde un te r uns haben: dass \vi r zwar vers e h 1 e ü e 11 e Ansichten im Z i o 11 i s m 11 s vertreten, dass wir aber nur ein Ziel v o r Aug e 11 haben, dass wir alle 11 u r etu Ideal haben, dass wir alle nur für eine Idee kämpfen, und dass dieser Kampf mir dazu da ist, um uns tinscim Ziel näher zu bringet*. (Stürmischer mümtenlauger Beifall.) Es wird Ihnen vorgesehl.tgcn, die Staunen zu ändern. Ich gestehe Ihnen offen meine Ansicht, ja, meine Ueherzeitgtmg: wir dürfen nicht nach der Methode verfahren, dass ein Komitee die Verwaltung, die Leitung haben soll. Ich glaube, wir müssen c i 11 Haupt haben. Die andern sind anderer Ansicht. Sic möchten einen llcrzl an der Spitze haben, und wenn sie keinen Merzl haben, dann wollen sie cs auf verschieden!: Köpfe verteilen. Vielleicht haben sie recht, vielleicht auch nicht; auch das woben wir ausprüfen. Und da die Idee von denselben Personen stammt, die sich entschlossen haben, die Last zu übernehmen, so rate ich Jlmen, meine Herren, die Sie vorhin die Erklärung abgegeben haben, keine Schwierigkeiten zu maclien. Sie dürfen auch von Ihrem Standpunkt aus keine Schwierigkeiten machen. Wenn die Herren die Sache gut machen, dann wäre cs ein grosser Hehler, wenn sie gestört würden, und wenn sic sie nicht gut iiiaclieii sollten, was Gott verhüten möge, wozu wollen Sic die Verantwortung übernehmen? Versuchen Sic nicht, andere Personen ins Komitee hineinzuwählcn; geben Sic den Herren, die Urnen vorgeschlagen werden, die Möglichkeit, die Arbeiten nach ihren Begriffen zu führen. - ~ und wir sind ja alle überzeugt, dass keiner von ihnen etwas anderes will, als was wir im Grunde genommen selber wollen. Und versuchen Sic nicht, wie hier vorgetragen wurde, mich zu wählen! Es würde ja doch zu nichts führen: ich habe Ihnen ja meinen Entschluss gesagt, und meinen Entschluss habe ich lange und reiflich überlegt. Seit Monaten, seit die erste Nachricht aus Petersburg gekommen ist. bin ich mir zu Rate gegangen. Ich bin abgearbeitet, bin übermüdet: gönnen Sie mir, die Sie doch meine Freunde sind, — meine Freunde, die ich früher gar nicht gekannt habe, der Zionismus hat uns zusamniengeführt; wir sind Freunde geworden, weil wir alle für unsere Idee, für unser Volk gemeinsam arbeiten! Gönnen Sic mir, meine lieben Freunde, zwei Jahre Ruhe; und wenn ich dann wieder kräftig bin und Gott mir Gesundheit und Leben gibt, dann werde ich Ihnen wieder ganz zur Verfügung stehen. Auch jetzt werde ich selbstverständlich mitarbeiten und will Ihnen sagen, wozu ich mich zur Verfügung stelle. Die Herren, die Sic jetzt wählen werden, sind die besten unter uns. Nur eine Befürchtung habe ich. und die ist, dass die Herren das kaufmännische Handwerk, wie ich cs bczeichnet habe, nicht gelernt haben. Ich habe den Herren offen und ehrlich und gerade heraus, wie cs in unserer Bewegung sein muss, gesagt: Wir haben die heilige Pflicht übernommen, die Mittel, die uns das Volk, das arme Volk unserer Brüder, für seine Zukunft anvertraut hat, zu erhalten und zu schützen; das müsst ihr Kaulleutcn überlassen! Und die Herren haben mir bereitwilligst die Zusicherung gegeben, dass Ich hierfür sorgen kann, — und ich habe miui selbstverständlich dazu bereit erklärt, weil ich am ersten Tage, als unsere Institute gegründet wurden.

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