Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1910)
- Date
- 1910-01-14
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2651657-2651660--06829-2663948- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
»Hing gelangt, mul das müssen Sic sich zu eigen ninchen, wenn das, was ich Ihnen vortragen werde, auf Sic Eindruck machen soll. Da der Briefwechsel /.wischen Co wen und mir besprochen ist« erledige ich dies jetzt bereits, statt, wie beabsichtigt, Im Schlusswort. Was mich am meisten betrübt 11:1t« ist die Insinuation, dass ich eine Pression auf die Bank in einer Sache gemacht hatte, an die ich selbst nicht ge* Klaubt hüte. (Beifall.) Und weiter: Bei Unter* nehmnngen, an denen man nicht persönlich interessiert ist, ist es in Deutschland nicht Sitte, von S c h u o r r c r * U u t e r n c h m u n « e n zu s p r e - eben. (Lebhafte Zustimmung.) Wir alle sind ge* wohnt, und wir Juden ganz besonders, eine offene Tasche zu haben, (lefreut hat mich dagegen, dass Cowen behauptet hat, die Direktoren der Bank seien fUr die praktische Arbeit in Palästina. Ich musste iinuchineu, dass wenigstens einige derselben noch auf dem alten Charterstnmlpunkt stehen. Woher .sonst die W i der Stil 11 de? .letzt weiss ich, dass Cowen wenigstens Umschau hüll. Ich fürchte aber, seine Umschau ■wird nicht viel niilzeu, weil er sic von seineer Stube in London hält. Was ich verlange ist, dass mau wirklich Umschau hüll. d. 11. nicht in London oder sonstwo die Sache an sich herankommen hisst, sondern dass man an Ort und Stelle arbeitet and zusieht, was da vorgeht. (Lebhafte Xu* Stimmung.) Dass iclt citt gefährlicher Antizionist bin, haben Sie gewiss mit Erstaunen gelesen. (Heiterkeit.) Ich freue mich jedenfalls, dass Sie einem gefährlichen Antizionisten so aufmerksam Zuhörern (Heiterer Bei* fall.) Dass der i.C.T. schon den grossen Teil seiner Helder In Palästina und der Türkei angelegt hat, entspricht nicht den Tatsachen. Simon aus Mannheim bat in der Rundschau“ die Zahlen mitgetciU. Es sind nur '/: Ich bin kein Ucschäftsimmn. Ich habe stets kaufmännische Berater zugezogen, aber nicht, wie Wolffsolm meint, unverantwortliche Berater, sondern fur alle zionistischen Unternehmungen diejenigen, die die Bewegung dafür bestimmt hat. (Beifall.) Ich schätze die Begeisterung, die früher־ infolge des Chartergedaiikens herrschte mul auf der unsere Institute beruhen, ausserordentlich hoch ein. Trotz* dem glaube ich, dass diese Entwickelung der yer- Kungcnhcit aneehürt und dass das wichtigste Mittel, das heutige Mittel zur Erreichung unseres End* zwecks die Erwirkung der wirtschaftlichen Präpoiideranz in Palästina ist. (Beifall.) Meinen Eintritt in die Bewegung 11:111c ich seinerzeit davon abhängig Kemaclit. So lange der Chartcrisimis herrschte, habe ich /war meinen Schekel bezahlt, habe mich aber äusscr* lieh nicht akt Zionist manifestieren können. Erst nach dem fünften Kongress, als Her/.l zur Auffassung kam, dass man in Palästina Vorarbeiten schon jetzt machen müsse, da sagte ich, jetzt ist meine Zeit gekommen. Jetzt kann ich mifurbeiten. (Lebhafter Beifall.) Irotzdem habe ich die grosse Bedeutung der ersten Arbeit nicht unterschätzt, denn ich bin stolz, darauf, dass diese rein geistige, wenn auch irrtümliche Bewegung einen so grossen praktischen Niederschlag erzeugt bat, wie cs mit unserer Bank tatsächlich der Eall ist. Die Rede Prof. Dr. Warburgs wurde mit stürmischem Beifall angenommen. Darauf nimmt, gleichfalls lebhaft begriisst, Dr. T s c 111 c 11 o v.׳ M ״ s k a u als Bcriclitcrslallcr der Agrarkommission das Wort: ln der Präge des Agrarproblems hatten wir es aui den früheren Kongressen mit zwei Vorschlägen 7.11 tim. Prof. Warlmrg und Ussischkin haben die Gründung einer Agrarbank in Palästina beantragt, und gerade ich hin, wie Sie sieh erinnern werden, damals gegen diesen Antrag aufgetreten. Ich wollte unsere Aufgaben beschränkt sehen auf die Einrichtung einer Abteilung fiir Hodeitkrodit hei der A. P. C. Dieser Antrag wurde angenommen und verwirklicht durch Bewilligung der Mittel seitens des Nationalroiuls. Jetzt habe ich das zu befürworten, was. ich damals bekämpft habe. Inzwischen ist die Türkei nämlich ein Rechtsstaat geworden. Und letzt stehen wir vor der Möglichkeit, unsere kolonisatorische Tätigkeit unter günstigem Bedingungen zu entfalten als früher und dadurch gleichzeitig den Bedürfnissen des bodenlosen jüdischen Volkes wie auch den luteressen des Landes und des Reiches viel erspriessiieher zu dienen. Jeder objektiv Denkende muss zugehen, dass in den letzten 25 Jahren mehr erreicht worden ist, als man früher erwarten konnte. Viele wüsten Stätten sind in Kulturstätten verwandelt, neue Pormen sind dem Lande z.ugefiihrt, wovon nicht nur die Juden, sondern auch die Araber Nutzen gezogen hüben und ziehen werden. Neues Lehen, neue Vcrkchrshuhucn sind auch in manchen Städten zu merken, aber in bezug auf das Bedürfnis unseres Volkes nach Kolonisatioiismögllchkcit und die Emigration in Palästina können wir durchaus nicht zufrieden sein, Palästina bedeutet bisher noch eine sehr kleine unbedeutende Ablenkung des Emigrations* Stromes, und was noch trauriger ist: er ist huupt- .sächlich im städtischen Leben zu merken, viel weniger im ländlichen, während cs uns doch hnunlsächlich auf die ländliche Scsshaftmachung der Juden ankomiut. Was trägt die Schuld daran? Lund und l.eiitc sicherlich nicht, sondern die Bedingungen der Ansicdiung. Die Schwierigkeiten waren dreifacher Natur: politischer, kolonisatorischer und finanzieller. Das herrschende Regime mit der Unsicherheit und dem Nyillkürsystcm konnten wenig anziehend wirken. Zwar halten sich manche dadurch, dass sic ausländische Untertanen sind, aber auf die Dauer ist das kein richtiger Weg, und bei den türkischen Agrargesetzen und QcbrUuchcn konnten sie ihr Eigentum nicht juristisch-formal sichern. Ausserdem war dabei das Gefühl der Unselbständigkeit vorhanden. Die Agrargesetze boten eine weitere sehr empfindliche Schwierigkeit, und da waren wir zu einer Abänderuug ganz unzuständig. Bel dem früheren Regime konnten wir mich nicht die notwendigen Einrichtungen für langfristige Kredit* und Vorbereitungsarbeiten für diejenigen, die sich nusicdclu wollten, treffen. Das Kreditinstitut Ist das erste und wichtigste Bedürfnis jeder Siedlung, insbesondere jeder neuen. Wir haben in Palästina eine Bank geschaffen, sie hat aber nur den Charakter einer Kommerzbank angenommen, mit kurzfristigen Handelsoperationen und bestenfalls mit Hetriebskrcdit für die Kolonisten. Pür den Hodenkredit der Ansiedler war nichts geschaffen worden. Das muss je schneller, je besser beseitigt werden. Ein ebenso wichtiges Hemmnis .war das Pehlen ieder Vorbereitung. Man glaubte, es genüge, weint man ein Stück Boden knülle und es unbebaut den An* kommenden empfahl. Das Verdienst des Prof. Warlmrg mul des Dr. Rupppln Ist es, diese eminent wichtige Aufgabe in den Vordergrund gerückt zu hallen. Die (lrilmluiig der I*. I.. D. C. war diesem Zwecke gewidmet, und die Verwirklichung dieser Idee wird eine der Orimdlagcn unserer Arbeit in der nächsten Zukunft bilden. Der Neuankommende kann nicht allein Wege anlegcn. Brunnen graben, den Boden kulturfähig machen, sich Sicherheit verschaficn, alles dies wird überall vom Staat oder von j korporative!! (Icsclischaftcn besorgt. (Stürmischer Beifall.) I Der Vorsitzende, Dr. Max Nordau. macht unter starkem Beifall der Versammlung Mitteilung von einer Stiftung der freien zionistischen Vereinigung in Prag, die vertreten durch Professor Dr. Alfred Engel, unter dem Eindruck des Vortrags von Herrn Professor Warlmrg dem Kulturfonds 1511 Kronen stiftete. Eine christliche Da mc a us Ha m hu rg hat zur Erinnerung an die selige Prau Pastor Pr0 111 m in Teterow (Mecklenburg) 800 Mk. gestiftet, zur Hälfte für den Herzhvnld und zur llälitc für die Stipemliensilftuug der Hainhurger zionistischen Ortsgruppe. Die Herren Eugen Lühcl und Leopold Singer aus E s s e g g haben aus Anlass des Kongresses dem Jüdischen Natioiialfnuds je 500 Kr, gespendet. Von Samuel Bar ha sch (Odessa) ist ein Schreiben eingetroffen, worin er lebhaft bedauert, durch Krankheit an der Teilnahme am Kongresse verhindert zu sein. Er stiftet .WO Mk. zur Eintragung des Kongresses, der zionistischen Institutionen und Punkiionüre ins Goldene Buch des I. N. P. Vor Schluss der Vormittagssitz.ung erteilt der Vorsitzende Herrn Dr. Syrkin das Wort zu der Erklärung, an der er am Abend des gestrigen Tages durch den Eindruck der Vorgänge heim Schluss der Sitzung verhindert war. Dr. Syrkin: ich hin derjenige, der auf dem .siebenten Kongress die Spaltung a n g c - kündigt hat. und ich will jetzt eine Erklärung abgeben, welche meinen Wiedereintritt in die Zionistische O r g a n i s a t i o n begründen soll. (Hört, hört.) Pür den Zionismus als einen politischen und sozial-wirtschaftlichen Begriff ist die l.andfrage irrelevant, allein die Machtlosigkeit, der Mangel schöpferischer Kräfte innerhalb unseres unglücklichen Volkes hat den Territorialismus zu einer Illusion gemacht, und in der Machtlosigkeit der KUHsehen Nation liegt die Macht des Palüstinisnms. (Hört, hört.) Imponderabilien und irrntiondlc Motive erweisen sich liier stärker, als organisatorische Pläne, .und auf diese Weise ist der grosse tcrritorialistischc Traum zu Urabe getragen worden. Innerhalb des jüdischen Volkes hat die t c r r i - t oriaIis tisc he Idee keinen grossen Boden gehabt. Die jüdische Urosshourgcoisic und das jüdische Bürgertum Italien im Territorialismus ein schlechtes (loschüft erblickt, und das jüdische Proletariat mul die jüdischen Sozialisten, welche die Träger dos tcrrilorialistischen Gedankens waren, waren innerlich in verschiedene Parteien und Parteiungen gespalten und erwiesen mehr Charakter und Mut in der Kritik, als in der ausdauernden Tätigkeit. (Lebhafte Zustimmung.) Darum ist cs kein Wunder, dass der Leiter des Territorialismus, Israel Zangwill, zu dem seltsamen Paradoxon sich verstiegen hat, dass die jüdische Plutok r a t i c, diese hässlichste Ersehetn 11 n g der jüdischen (I e s c 11 i c 111 c, das grösste Werk der jüdischen Beschichte, die Bc- IccUvug der indischen Nation, vollbringen werde. Das war der grösste Irrtum des Vaters der JTO. Nach langem Suchen und langem Dorschen und langer unbarmherziger Kritik des Pnlüstliilsmus ist der Territorialismus durch die Macht der Verhältnisse wiederum in die Orenzcn Palästinas geraten. (Hört, hört! und lebhafter Beifall.) Schon die Expedition der JTO nach Cyrenalca ist der erste taktische Annäherungsversuch des Territorialismus zum Zionismus, und als die türkische Revolution ausbrach.'wurde eine neue Grundlage für die Vereinigung des Territorialismus und des Zionismus geschahen. Grosse tcrritorialistischc Perspektiven eröffnen sich in Palästina. Palästina ist ein Territorium geworden. Das Land der Väter Ist zu gleicher Zeit auch das!.and der Kinder geworden, Anderseits hat der Terri* torialismus sein Augenmerk aucl! auf Mesopotamien gerichtet, und Mesopotamien liegt bereits im Programm des Zionismus. Pür alle billig denkenden Zionisten ist cs darum klar geworden, dass der Moment da ist für eine Vereinigung des Territorialismus und des Zionismus. (Hört hört! und Beifall.) Es Ist doshalb kein Wunder, dass der erste Vcrcinigungsversuch aus denselben Kreisen hervorden Kreisen weiche auf der dem gegangen ist, *־■ ich meine aus sozialistischen Tcrritorialistcu, ־. siebenten Kongresse bei einer •־י״י l‘1 ,"ילlc Spaltung lierheigefülirt hatten. In New sl,d,u Initiative von seiten der so/.iahstisdi-temtoriahs 1• scheu Arbeiterpartei gegeben worden, alle jüdischsozialistischen Parteien zu vereinigen zu dem grossen Zweck der territorialen Lösung des imhsclieii I roiilcms in Ercz Israel. (Lebhafter Beifall.) Und auf dem Parteitag der Poale Zion in Chicago, wo die Vertreter der übrigen sozialistischen Parteien auwesend waren, ist eine Vcreinigmigsphilform geschaffen worden, die erste Vcreinigmigsplaliorm für den Zionismus und den Territorialismus überhaupt. Wir haben uns geeinigt, das Land der jiidisehen Zukunft sei Ercz I s r a e I. u. 11. Palästina lind die Nachbarländer. (Hort, hört: und lebhafter Beifall.) Wohl verstanden, dass wir unter den Nachbarländern alle Möglichkeiten grosskolumsatorischer Unternehmungen, sei es in Mesopotamien oder sei cs anderswo In der Nähe von Palaslm.t. verstehen. Diese Vereinigung der verschiedenen jiidi.seh-sozialistisehen Parteien ist nietit zu unterschätzen. Die jüdische Arbeiterschaft, das jüdische Proletariat ist es, welches vor allem an der Urmiduiig einer Heimstätte interessiert ist. Die jüdische Arbeiterkiassu hat alle wirtschaftlichen und politischen Motive für die Schaffung eines indischen autonomen Heims, und die jüdische Arhcitcrmassc und die itnlischeu Sozialisten sind cs, welche in den Zionismus die grosse Perspektive hereiitbringcn können, welche, ~ ich will mich so ausdrücKcn. — tcrritoriaiistisclie Unruhe in die zionistischen Kreise hereintr.igen können. (Zuruf.) Unter tcrritorialistischer Unruhe verstehe ich das grosse leidenschaftliche Bestreben, das indische Problem territorial zu losen, d. 11. die Konzentrierung der jüdischen Nation in einem Lande und somit die endgültige Lösung der jüdischen Präge hcrhcizufiihren. Erst der Eintritt der grossen V o I k s in a s s e 11 111 die zion is tische Organisation wird dazu fuhren, dass der Ziotiisteiikoiigress. welcher jetzt nur das Symbol der organisierten jüdischen Nation ist. wirklieh die jüdische Nation organisieren wird, und wenn die jüdische Nation erst organisiert ist. wird sich diese Organisation hei der indischen Hochfinanz, bei der jiiüischen tirosshourgeoisie Achtung und Gehör verschaffen. Wir wollen durch die öffentliche Metnung. dureil den organisierten nationalen Willen die jüdische Hochfinanz dazu zwingen, den Bestrebungen der indischen Nation (Ichor zu verschallen. Die Herren der indischen Hochfinanz, die jetzt Rcahtioniire sind, sollen A k t io n ä r e werden. Von derselben T r i l> ii n c. v o 11 der i c 11 a u f dem siebenten Kongress a i e Spaltung des Zionismus a 11 k c k 1111 ü i g t habe, trete ich nun cm f 11 r die Vereinigung. (Stürmischer Beifall.) Von dieser Tribüne richte ich eine Mahnung an meine Genossen, die jüdischen Sozialisten, und insbesondere an den grossen jiidisehen Patrioten Israel Zangwill, dass sich alle der zionistischen Organisation ansehhesseu zum Zwecke der Lösung des indischen Problems. (Den Bericht über die Nachmittagssitzung, Bank- Bericht etc., können wir erst in nächster Nummer folgen lassen, um heute noch den Selilussbcricht zu gehen. — Red.) Fünfter Verhandlungslag Doimcrsing, den 30. Dezember 1009. Porisctzung der NnchmlUagsshziing. Dr. Bodcnheimcr beantragt, es solle ein Organ!- sationsausschuss aus 21 Mitgliedern z.usununentrcteu, der in Verbindung mit dem Permanenzausschuss organisatorische Bestimmungen über das Grosse Aktionskomitee und das Engere A.-K. triift. Im übrigen soll die Präge der Acmlcruiig der Statuten dem Grossen Aktionskomitee bezw. der Jahreskoiifurcnz zur Erledigung übertragen werden. In einer lungeren Geschäftsordnung*,delnittc bctont Woliisohn die Notwendigkeit, ein gutes Statut zu erhalten; man dürfe cs nicht cinrcisscn lassen, dass jeder Kongress das Statut ändere. Diesmal habe mau mm nicht die Zeit dazu, Woltfsoiiu schlägt vor, am diesem Kongress lediglich unter Zugrundelegung des alten Organisationsstatnts die wichtigsten 1*1111 ktc zu ändern, d. h. die!,unkte, die im Ziisammcnliang mit der Wahl der Leitung s t c 11 e!1 gemäss den Vorschlägen des Pcruuuww/.anssctnmcs Dieser Antrag wird unter Beifall angenommen. Dr. Tsclilcnow erstattet den Bericht des Agrarkreditanssehusses. Der Ausschuss beantragt: Der Kongress wählt eine Kommission, welche die zur Gründung eines Instituts V1 r■, ,!0 ״ d c ״״ r * l erforderlichen Massahmen durchführen soll. Die Kommission hat das Recht der Kooptation. Sic soll ihre Arbeiten im Einverständnis mit dem A. L. durchführen. Im Namen des Agrarkrcditausschusses beantragt Dr. Tsclilcnow Enhlocannahmc dieses Antrags. Der Kongress heschliesst demgemäss unter Beifall. Hugo Schachtel stellt folgenden Antrag: 1 n Ric Namen von Zionisten, die bereit sind, ausserhalb Ihrer Ortsgruppen für einen Kongress ein Maudat zu übernehme״, sind in der ״Welt" und amlcrn zionistischen Organen in der Reihenfolge des Eingangs der Meldungen rechtzeitig 7.u veröffentlichen. Einer weiteren direkten Vermittlung haben sich alle offiziellen zionistisehen Institutionen zu ent 11 alte 11. Der Antrag wird ohne Debatte angcnomint 11.