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Jüdische Rundschau · 1910-01-07 · Heft 1 (7.1.1910) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 1 (7.1.1910)
Date
1910-01-07
Page
– (sequence 7)
Language
German
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א o. i ,!.rauche״ wir Ihr Yatr.uicn. Der indische Arbeiter liai .schon so viel 1 heorie im Leibe, «lass es schwe! l.iltcn «ml, mit ihm;itis/.tikomincu. (1 IciteiKcit uml mIii wahr!) l'.s gibt /alilieichc Arbeiter. ilie selbst das Nciltalmis /wischen einem genossenschaftlichen J.eher mul seinen Aibeilergenosscn. über Oie er homin.nullen, anselien. als oh es sich um eine kapilalistisehe Ausbeulung des Proletariats handelt. Das isi das Schwere für uns. dass wir nicht nur aus dem Acker, solidem auch ans den tieliirneii viel Unkraut aiisrodeu müssen. tSear wahr!) Und da/ai brauchen wir das Vertrauen aller Kreise. Wenn niemand Unkraut :,at /wischen uns und denen, die uns das erarbeiten sollen, dann wild es gehen, sonst wird es nicht gelier.. Im libiigen mochte ich der Resolution iuu/iifiigcu: Die Ai beiter, die w ir dort ansiedelu. die sollen nichts geschenkt haben. Wir wollen das uns gegebene (leid vcr/msen mul zurückzahleu, und ich hoffe liocliver* /inseii. Die 1 וסי in wil d schon gefunden w erden, tiesiem iri;h sind in unserm engem Kreise in vier Niuidcn II nun Tranes gesammelt worden iiir »len (iciiosseuschajisioiids. tDeiiall.) Wir werden die Liste hei umgehen lassen. .Itula erwartet, dass jedermann seine Schuldigkeit um wird. (Lebhafter Beifall.) Ls liamlci! sich nicht um milde Unheil, es handelt sieh um den ersten Versuch jüdischer (irnsskolonisatuni und da soll man mehr tun. als einem leicht ist. Wir brauchen im ganzen Int)nun b'ics״ denn die andere Hälfte gibt uns der Nationalfonds. wenn wir sie aiiibringcn. Diejangeii. die es am nächsten angeln, die jüdischen Pii.letai 1er in Palästina, sind opferwillig. die werden | ihr Sclierflein sauuneln. Wir haben oben am Tisch ges.iimnelt. mul der eiste Beitrag war eine linlie viersteliige Zahl, die der Prächtigste inner 1ms mit grossem Üpteimut gegeben hat. (Lebhafter Beifall.) P.s wäre eine Schande, wenn unten im Saal dieselbe Summe mellt noch einmal /tisaimueiikänie. (Stürmischer lau«־ anhaltender Deifall.) Sokclow teilt mit. dass ein BnUarester Verein für diesen /.weck Umiii Lies, gezeichnet hat. (Lebl!.ittcr IU 11.111.) Dr. D o d e 1111 e i m e 1׳: Ich mochte mclit. dass der K״n«iess unter dem Lin׳ln1ek stet»;, die Statuten des Nationalfonds seien so hesch.itiVn. d.iss man nicht 111 der l.ar.e ist, zu um. was veniimfti« ist. Wir selien n! der Ammnisti lerim« solcher Ländereien auch Lei einer Uenossenscliattssiedelim«. die einen ersten Vctsuch bedeutet, eine iiskaute Unter׳neluimn«. die nach tnseiei Ansiciit der Nalioiialionds nicht auf seine eiueue Kanne nehmen darf. Aiuleiciseits lialten wir es. wie ich gestern ansiiilirle, iur eine 1111.ibweisbaie Pflicht des N.-|׳\, ein solches Unter׳nehmen w ie die < ieniisseiiscliafts«!׳iiinliing auf das ernsteste zu iniieisjiit/eii. (Lebhafter Beifall.) Ich habe dabei iur l:111\eistainhiis mit den Mitgliedern des Direktoriiims mit Di. 11.111/ <•nneiiheimer Beratungen «cnflo«en ubei die Alt und Weise, wie ein solches Untei nehme. 1 «el״rderl werden konnte, und ich habe »lie Ui innlsal/c mit 111111 vereinbart, die im «rossen «au/en dem Antr 1« t )ppenhcimer entsprechen. Wir sind der Ansicht, wenn von den andern Seiten der Sache ein solches \ ci trauen ei1H׳.e«en«ebraeht w ir»l. dass mau einen LoiuSs von 10:101111 1 res. iur tlicseii '/.weck zusammenb 11 u«t. dann ist der Nationalfonds berechn«!, die Mittel die eilordeilieh sind, um das Land 111 Betrieb /u setzen, mich zu «cwähren. Ü.ehhaitci IleiialL) Das Risiko trifft dann nicht den Nationalfonds. sondern die. die mit vollem Bewusstsein sich;>״ diesem Unternchineii mit ISc1t1ä«e1l beteiligen. (Lebhafter Beifall.) Dr. N 1 c in i 1 o w e r. Jassv: Die Paktsliiia.ubeil ist mumichr die Seele der «an/.eii Bcwe«1m«. ihr ein und alles. Die /.mnislen in Rumänien 11.dien zu den eisten geholt. ilie «leieli »leil ritss 1 sollen Zionisten Kol'uueti in Palästina gegründet haben, und die, obgleich k'iiui.imen das klassische Land tief .ludetiimt ist, stets opferwilli« «esnettdcl haben. Sie betraclitctt cs als A1ti«abe ■Kr Partei, in Palästina mehr zu tun. Die praktische Arbeit ist auch das beste Agitaliuiismittcl im uns. W ir nnisseii auf "laten liinw eisen kniineu. In Rumänien. wo mau unter der l.eitmi« unseres l'oilcrntionspr.iMilcntcn M. Ileinr. S e h e i 1! praktisch urbeitet, «ein man daran, eine Kolonie für die nnnäiiiselten .luden zu «runden, und wir verlangen von Ihnen Unterstützung, nachdem wir ätntili) bres. fnr den Natinnaliomls «espendet haben. Die Koloiiisatümsarbeit hat mau 111 «.len letzten Jahren in den I liiitcigi mul «c- Mellt. W ir freuen uns. dass Prof. WarlMir« in seinem Beucht die Bedeiitun« der nraktiselien laiigkcil lietont. \Vi1 müssen zu der alten Klee neue liiiizuliigcii. Jeder K«1׳1»״ess muss gew issermassen alt-neu sein, muss das Werk foitsetzen. (ichcn Sie den Juden die Möglichkeit, in das Land ihrer Vater zuriiekzukelireii! (Beifall.) M. I leinr. Schein (tialuiz): Die k'iunäiiisclie i,andes-l‘oder.1non «ibi iur den Onpenheimerseheu Plan ausser den Hiüd Ml».. die selmn «c/.ahlt sind, imeb weitere 2<M»t) bres. (Beifall) Sie w ill dabei nicht, stellen bleiben. (Lebhafter Beifall.) Dr.!1 o p p c Königsberg teilt mit. dass ilie Orts- «rupne Kon1«sbcr« für die Siedl11n«s«e110sse11sel1afl mindestens 1«»H» Mk. zeiclmc; er hoffe so«ur. einen ludietcii Petra« in Königsberg aufz.iiluinueii. Dr. Bodcnheimer: Die Orls«n1ppe Köln ziieluiet .־«uö Mk.. abgesehen voll den peisoidicheii Znwcndtuiucii v«•1t Wolitsolm titnl יי,״• Da die ei11«csehriebcnen Redner m der Muta«s- ,).,nse die (ieneralredner wählen sollen, erstattet in- /Mischen David LI ״ r c n t i n den Bericht über die I..,« c d e r J u d c n i iwl c 1 ז ü r k e 1. Der mit lebhaftem Beifall be«r(1sste Vortragende spricluf.rnn/.osisc'1 m•• hchM|sehcr Linleittitig und hebräischem *־- cl י י ■ sv ’ JUÜDISCHE RUNDSCHAU Sein* 7. Die kulturelle Lnjje der Juden In der Türkei Der Redner be«i1mt damit, dass zur Belmiidlim« seines Themas ei«enllich alles fehle, da mau z. B. nicht einmal weiss. wie viel Juden in den jüdischen Zentreii der Türkei ausässi« seien, dass die türkischen Juden in den weil auseinaiulerueleeeiici; 'Teilen des türl.isehet. Reichs einander selbst nicht kennen und wem« voneinander hören l'.ine Ausnahme davon bildet um P.ilästma, dessen Juden in ziemlich cu«cm Konues umeinander stehen, /.e1nm«eu und soust1«e Publikationen besitzen, die den Verkehr und das Ver- M.mduis eileicliteru. T"iir die iibri«« türkische Judenheil alter müssen diese primitivsten Mittel des kulturclleti l.ebens erst geschaffen werden. So ist es vor | allen I kirnen nötig, re«elmässi« ein Jahrbueli heraus• zuwehen. »las Informationen über die türkischen Jmleti 1 enthält, jüdische Bibliotheken zu «runden im At schluss I an ebenfalls dringende literarische (icsellschafteii und I Klulis, vor allen Piu«cn aller die «anze Atifmer׳ksain- 1 keil auf die Reform der bestellenden und die Schaltung; neuer Schulen zu richten. Demi die bestehenden Talmud•'! hoia-Sehulen. die Chailarim, aber auch die j Schulen der Alliance Isr.u'litc Universelle «c1m«en j den Bedürfnissen in keiner Weise. Ls ist nur eine kleine Anzahl von Schulen vorhanden nach »lern Prinzip des 11ilt'svcieins der Deutschen Juden und cini«e Pi'ivatanslalten, die sowohl fiir eine all«cme1ne Aiisbildun« sor«ett als auch den speziellen Anforderim- «cn des l.ainks und der ־ihm wohnenden Juden eini«crniasseit «eui1«eit. Die Alliance-Schulen haben den bchler, »lass sic die hebräische Sprache viel zu wem« heriicksiditigcu. Aber auch »ler türkischen Sprache muss ein weit «nässerer Raum im Unterriehtsplan »ler jüdischen Schulen cm«crüumt wenlcn. Denn erst »lie Kemiluis dieser Sprache kann die Dcsueher dieser Schulen Iur »len Kampf ums Dasein «cliüri« vorbereiten. Ls müssen aber iialisilicli auch Stipendien und D.iilelmsk.isscii «esehafieii werden, um jun«e11. tuiki• scheu Jmleti den Besuch höherer Lehranstalten und Universitäten /!! ermöglichen. In Palästina sunl vor allen I»innen mittlere und höhere Schule zu «runden. (.Limit Palästina »las werden kann, wozu es berufen ist: »las kulturelle Zentrum der türkischen .Ituleiiheit. Line jüdische Universität in Jerusalem soll dieses (icb.uide daun krönen. Schliesslich sclila«! Herr bl«!• rentin als notwendig fnr «lie knlluieile Lutwieldun« die Sehaffun« von Volksbauken. Sparkassen. Arbeiter• li.otsern, Konsum«euosseuseliaften tuiil andere Insti• tun«tuen der .so/ialen Selbsthilfe vor. Mit allen uns zur Vei'lneung stehenden Mitteln aber mitssen wir. nach »ler Memiiii« »les Redners an »le׳■ Schafftm« eines jü- »lisch»n n.uiciiiMainles arbeiten, auf dem die «anze Kulturelle Lntwicklim« der tiukisclien Juden sich aufbauen muss. Die Durclmilmiu« dieses Arbeitsnrogramuis wir»| auf »len /erstreuten (iliedcrn der turkisehen .luilculicit ein einlieitlielies (1anz.es mache״ als (inmdlagc zur Durchführung »ler zionistischen Ziele. Der lehh.iile Beifall des Kongresses zeugte von der UchciciuMuiiimm« »ler Delegierten mit den Vorschlagm »les tutkts«־l1e1t Redners Präsident Pr. N«>rdau hebt aus der bulle der citigel.mteiicn Be«rnss1m«en. die wohl schon an die tausend betragen, mehrere Telcerainmc aus Palästina und Kouslnuiiunpcl hervor, darunter insbesondere ein ■|'ele«ranm1 »les Sekretärs im türkischen I'inanzministeiium Rousso, in dem »ler K«n1«ress und »ler Zionismus als in l'.iukkm« mit dem türkischen Patriotismus stellend warmsteiis hc«ri!sst wird. Zum Schluss macht der Präsident bekannt, dass »lie Saiiniilim« Iur »len (ieuosseiiscliaftsfonds Dr. Op* peiilicmiers bereits nach einer Stunde die Summe von •tllOüil bres. erreicht hat. (Lebhafter Deifall.) Schluss der Vormiita«ssi»zun« 1'-׳ Uhr. Der Icl/.te Ta<j Der letzte Ta« wurde fast völli« mit Debatten iihcr Aciideimi« des 01«atusat10nsslatuts, insliesomlere über Reor«amsation der Leiluu« aus«efullt. Zu Be- «iim der Naehtsitzim« am Donnerstag abeml stellte Prof. Dr. Weiz manu als Obmann des Permanenzausselmsscs folv.eudcn. vom K'on«ress satzweise akzeptierten Antra« auf Ahänderiin« des S 2.) des Ovv.nniv.AnmsM.nms־. ..Das Vnosse AV»\i1ms-Konn\ee .soll aus mindestens 21 Mitglieder bestehen Drei bis sieben davon bilde״ das Lngcru Aktions- Komitee. Von diesen müssen mindestens »Irei an einem Ort wohnen." Ueberaus heftig mul erregt wurde jedoch der letzte Satz dieses Aendcrungs- Vorschlages ״״(genommen, demzufolge die geltende Bestiniiuuii«, »lass der Präsident des L. A. K. vom Kongress und nicht von den Mitgliedern »les L. A. K. gewählt wird, gestrichen werden soll. Die Strciclmng wird zmiaelisl ahgelehiU und erst auf Bcftirsvortmig des!Tiisidenlen des L. A.-K. Wolffsohn zum Beschluss erliohen. Nachdem jedoch nach mehrfachen Verhandlungen des Pcrnianenzaiisselmsses und der Landsmannschaften sich die Uinuogliehkeit heraiisge- .stellt hatte, die von dem Ausschuss vorgeschlageuc Liste diirehzusetzcn, weil die drei deutschen Mitglleder dieser Liste erklärten, unter den gegenwärtigen Umständen ein Amt im Aktions-Komitee nicht ann c 11 in e 11 zu können, wird schliesslich «egen vier Uhr morgens ein Ausweg gefunden, indem das bis* h e r i g c Aktionskomitee — David W o l f f - sahn •Köln als Präsident. Prof. Dr. War bürg- Berlin und Jakobus K an n - Haag provisorisch w I e »I e r « e w* ä 1111 w ird. Auch alle anderen zMisschüssu und Komitees sollen provisorisch bis zum nächsten Kongress, der früher als gewöhnlich einhertifen werden soll, weiter!resteile 11. Prof. Weil- Lrankfurt dankt den Präsidenten und üluigeu b'iinktionären des Kongresses f1.־r ihre anstrengende Muhewaltun«, worauf Vizepräsident Br. D o »I e 11 ״ e 1 m e r- Köln nach einer Ansprache den nennten Kongress in der fünften Morgenstunde fiir «esc blossen erklart. Unter den Klängen der jüdischen Nationalliyiune, die aus tausend Kehlen den Saal durclihallt, verlassen die Delegierten und (!äste, die noch am Schluss die (ialerien bis auf das letzte Plätzchen füllten, »las Kongressgebäinle. (Ausführlicher Bericht über den lelztcn "Tag folgt in nächster Nummer.) Am nächsten Morgen folgten etwa 1511 Abgeordnete einer l’inladuu« der ״Itapag" zu einer I lafeiirmidfahrl. Unter buhruu« einiger Beamten hesiehtigte inan die Auswaiulcrerhallcu ihm vereinigte sieh schliesslich auf dem Dampfer ״Amerika" zu einem solennen b’ruhstüek, das Herr Ball in zu Llireit »!es Zioni־ .enkongresses gab. Düs Kuiserldcfiratum Zn Beginn der Dienst igsverhandltingen des Kongrosses machte Präsident Dr. Mac N o r »i a 11 Mitteiluu« von folgendem "Telegramm das als Atuwort auf eine Begriissinigs- und Buldigiii'gsJepesclie beim Piasnleiiteit des A.-K. David Wolifsolin : eingegatigen ist: ״S e. M a j e s t .1 l der Kaiser und König haben den II11 I »11 g 1111 g •. g ru .s s der dort versa m m eiten Zionisten ge 1n en t g e - gen genommen und lassen bestens! danke n.! A 11 f A 11 e r 11 o c!1 s t e n 15 e f e I; I י »k r liche'me Kahm» tt0.11 v. V .»I e n t i ti i ן Die Versammlung horte »he Verlesung stellend; an und brach in stürmischen Bcball aus. b'estKommers der Studentenschaft Zu Lliren der. IX. Ziomsteiikom’.resscs veransta1teten am Dienstag, dem?s. De/ember PW. die Verbindungeii im ..Kartell Zionistischer Verbindungen" uinl die ״Verein«־ jüdischer Mmleiiten" un B.I.C. ui »ler grossen b.rnst Merck-Ilalle in il.imhnrg gemeinsain einen!'«־stsonuners. Del ^.1.11 w.!r überfüllt obwohl nur fnr 12(111 Sitzplit/e Vors«.!ge get.oiteii war, iniifasste er mehr als 10״י Personen, abgesehen von »len vielen hundert Damen, »lenen die Tribunen reserviert worden waren. (Uml wenn sich ein llmnhurgcr I '11*1־ über die grosse Anzahl junger! rauen ..von sudlamliselier Selmnheit uml amerikanischer Biegsamkeit" unter »len Kongressteilnehmern wundern konnte, so dm feil wir ״״sei erseits mit l 'remlc konstatieren, »lass die I lainlnirger Damenwelt dem in nichts zurücksteht. Die I ribiineii holen ein wunderbar f 11 beiipr.!einiges Bild geschmackvoller Lleg.inz: die Hamburger <ie- Seilschaft schien sieh liier ein Rendezvous zu geben.) (iegen lll Uhr hctr.1t das!.. A.-K., die Heilen W««l if. solin. War bürg und Kann »len <.«al. begrusst vom sliirmischeii Jubel der Menge. Uimutlelb.ir »larauf ftilgteii »lie Chargierten »ler einzelnen Korpora- Honen in Wichs. Wol״sol!11 selbst trug das Band der Verbindung im K./..V. Il.is-non.i.i. »las einfache schwarze Band mit »lein goldenen I >.1vi»lsstern. Die ersten Stunden des Kommerses waren iiatuigern.iss »11111־ ernsten W«ut gewidmet. Nach einer kurzen Lrünnmiesanspr.ichc des llasmonäers Di. Lgon Rosenbei g löierliradite Reielisralsabgeordiieter Dr. Ma 11- II r »lie (iriisse 11er grösstenteils im Saale vertretenen jüdisch-nationalen Verbindungen Österreichs; auch die amerikanische mul englische zionistische Stu- »lentenseliafi war vertreten. Reielisr.iisabgeorilneter Di. ll a hei sprach im Namen des ..Jüdischen Klubs", Dr. II a Ipern im Namen »ler /.iouistiseiieii (trtsgtuppe. Mit grossem Beifall wurde die Bcgnissiiugsanspraehc »les »lern Lissa als Vertreter der Hautburger Logen U.O.B.B, aufgeiioiumen. Dr. Unna (llasmonaeac) entwarf ein kurzes anschauliches Bild der Lntwickhmg des jungen Juden wälicml »ler letzlen Jalirze.. Dr. Zwirn (V.J.St.). der nach Dr. L’oseuberg das Präsidium uberualnn. bi-giiissle «lie Delegierten als die einzig berufenen Vertreter »les jii- »lisclien Volkes. Richard L i e 11 t h e i in (llasmonaeac) hielt die Rede auf das L. A.-K. \V o 1 f f s o lt tt gab in sichtlich bewegten Worten seiner Lrendc darüber Ausdruck das der Zionismus in Deutschland in solehern Masse die Jugend Iur sieh gewonnen habe. Und mit Stolz wies er aui das schwarze Hasmonäerhand hin. dass er ״mit ebensoviel b'reude trage, w ie jene!.

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