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Jüdische Rundschau · 1910-01-07 · Heft 1 (7.1.1910) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 1 (7.1.1910)
Date
1910-01-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4. JÜDISCHE RUNDSCHAU No. 1. Der IX. Kongress (Bericht über die Verhandlungen.) Aus den Verhandlungen des ersten Tages trugen wir noch folgendes in etwas ausführlicherer Form nach: N. Sokolow, der Generalsekretär der Partei, nut stürmischem Beifall begrüsst. sprach einig« Worte zu dem gedruckt vorliegenden Bericht des j Aktionskomitees, den wir In voriger Nuiniucr I auszugsweise veröffentlicht haben. Kr begann licbriiiseli und setzte sodann seine Rede in deutscher Sprache fort: ״Ks war bei uns immer Üblich, den Kongress* bericht zu verlesen. Diesmal wichen wir von diesem Brauch ab. Der Bericht wurde gedruckt und befindet sich in den Bünden jedes Delegierten. Deshalb Ist cs meine Aufgabe, nur kurz über die Zusammenstellung' dieses Berichts zu referieren. Brüher, als der Bericht vor dem Kongress verlesen wurde, mussten wir Ihn, aus Rücksicht auf die beschrankte Zeit des Kon* gresses, in aller Kurze fassen. Wir haben cs diesmal vermieden, den Kongress mit der Anhörung der Dinge, die man Im Druck lesen kann, aufzuhaltcn. Wir haben deshalb den Bericht gedruckt: er konnte deshalb auch ausführlicher gemacht werden. Für die Ausführlichkeit lag übrigens noch ein Grund vor:׳ auf einigen der früheren Kongresse wurden bekanntlieh auch seitens der Bevollmächtigten einzelner Landsmannschaften Spezialberichtc verlesen, die ver* schicdcnc Details über die Organisation enthielten. Jetzt enthüll der Ihnen vorliegende Bericht, wenn auch nicht sämtliche Details, so doch wenigstens die meisten und die allcrwichtigstcu. Wir hatten die Absicht, diesen Bericht eine geraume Zeit vor dem Kongress zu veröffentlichen und an die Mitglieder des Grossen Aktionskomitees zu versenden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sieh gehörig im Bericht zu orientieren. Aber trotz der grössten Bemühungen des Zcntralburcaus erwies sich dies als unmöglich. Das für diesen Bericht er* forderliche Material musste uns von seiten der verschicdcucn Lnudcsorg'nnisutiancn geliefert werden. Die Landesorganisationen haben uns aber das Material bis zu den letzten Wochen, zum Teil auch bis zu den letzten Tagen nicht abgclicfcrt, so dass das Zcntralbureau gezwungen war, mit der Fertig* Stellung bis zum f'intreffen des fehlenden Materials, d.!1. bis zum letzten Tage zu warten. Ks war trotz der grössten Anstrengungen nicht möglich, redalttioncll und typographisch die Veröffentlichung mehr zu beschleunigen, als wir cs getan haben. Deshalb war cs uns auch unmöglich, diesen Be* rieht in hebräischer Sprache zu veröffentlichen. Die Zeit reichte kaum aus, das Material in deutscher Sprache zusammcnzustcllcn. Der Bericht zerfällt in drei ineinander<rrcifende und sieh gegenseitig ergänzende Teile. Der erste Teil behandelt die Ausbreitung der z i 011 i s t i - sehen Idee, der nationalen Strömungen und der verschiedenen Bewegungen, die in irgend einem Zu* sammenhang mit dem Zionismus stehen, sclbstvcr* stündlich mit spezieller Berücksichtigung der Berichtsperiodc. Der zweite Teil enthält eine Berichterstattung über die Luge der zionistischen Organi* sation im allgemeinen und besondern. wie auch über deren Leistungen im Laufe dieser Periode. Der dritte Teil beschäftigt :,,ch mit der Frage der F i n a n z c 11 und der verschiedenen A b r c c 11 - 11 11 11 g c 11. Im Hinblick auf den eigenartigen Charakter der Probleme, mit denen sieb der erste Teil beschäftig!, war es nicht möglich, diesem eine ganz ofiizielle und Imreaukratisclie Form zu verleihen. Das hier in Be* tracht kommende Material bestellt mehr in moralischen Werten, sozusagen in Imponderabilien, als in /Ufern* imissig und faktisch darstellenden Tatsachen. Das Thema hat cs daher notwendig gemacht, diesem Teil des Berichts die Form einer Uebcrsieht oder eines Referats zu verleihen. Dieser Teil beschreibt den den Gang des zionistischen Ucistcs, der die nationale Bewegung trägt und von ihr getragen wird, seine Fortschritte sowohl wie seine Rückschritte, seine Kr* rungenschaften und die Hindernisse und Widcrständo verschiedener Natur, auf die er slösst. Die ver* scUicdcnen BezäeUungcn, die der Zionismus y.n den anderen allgemeinen jüdischen Angelegenheiten direkt oder indirekt unterhält, machten es unmöglich, ja dieser Uebcrsieht den Zionismus von anderen Strü* inungcn ganz abzugrenz.cn und denselben vollständig isoliert darzustcllcn, Der Zionismus hat eine Peripherie von Problemen und Gegenständen, die mit ihm mehr oder weniger Zusammenhängen und die auch in diese Uebcrsieht aufgenommen werden musste. Der zweite Teil enthält den eigentlichen Bericht, der auf dem uns von den verschiedenen Landesorganisationen gelieferten Material aufgebaut worden ist. Selbstverständlich enthält der Bericht nicht sämtliche Einzelheiten, die zwar für jede Landesorganisation einen gewissen ■Wert haben mögen, aber doch wegen Ihres Lokalcharuktcrs den Rahmen eines ntlgcincincn Berichts überschreiten würden. Das uns gelieferte M atcrlal ist auch nicht ganz gl eich massig. Die einen Berich to sind sehr ausführlich, die andern enthalten keine Ant* Worten auf manche organisatorische oder statistische Fragen. Da die Landesorganisationen auf Ihren Delc* gicrtcnvcrsammlungen und in den Ihnen zu Gcboto stehenden Pressorganen die Gelegenheit und dio Möglichkeit haben, ihre Elnzclbcrlchto zu veröjfcnt* liclien, so wollten wir unser» Bericht nicht zu sehr überladen und glaubten uns nur auf die allcrwichtigstcu!,unkte beschränken zu dürfen, ln seiner Gesamtheit enthält doch unser Bericht die Quintessenz der uns gelieferten Kinzclbcrichtc. Der dritte Teil enthalt den finanziellen Bericht. Dieser Bericht ist jetzt nach einem viel aus* gcdclmtcre» Programm als die früheren Berichte verfasst worden. Der Bericht enthält eine Uebcrsieht über die Finanzlage der üesamtorganisatiou und sämtlicher zionistischen Institutionen, wodurch er dem Leser die Möglichkeit verschafft, über die zlo* nistischcn Finanzen einen umfassenden und clnhcit* liehen Ucbcrblick zu gewinnen. Redner schloss mit einigen Worten über dio Kigcnart eines Berichtes der zionistischen Organi* sation, der sich Im Prinzip von allen Berichten irgendwelcher anderen Organisationen unterscheiden müsse. Die Kritik Als erster Redner zur Generaldebatte sprach, lebhaft begrüsst, Prof. Dr. Leon Kellner. Kr wünscht eine andere Organisation des Kongresses, für den er die Hinrichtung von Sektionen für alle Fragen des Judentums fordert, wo ullc Probleme ein• gehend behandelt werden können, was heute dem Kongresse fehle. Das sei die einzige Möglichkeit, dem Zionistenkongrcss den jüdischen Geist zuzu* führen. Dann das Gcidl Wie ziehen wir das jüdische Geld heran? Gewiss ist cs nicht angenehm, in den kleinen Orten mit dein Hut in der Hand an die Juden heranzutreten. Sie sind gewiss nicht widerwillige Gelier, über cs kommt auf dus Wie an. Kinc Aktie der Palestlnc Land Development Company kauft jeder gern; man hat selbst nicht die Aussicht, nach dem heiligen Land zu kommen, aber man ist damit doch schon Mitbesitzer am heiligen Boden. Dies gibt den Weg an. (Beifall.) Präsident Dr. Max Nordau betont, dass diese Fragen in die Debatte über das Organisationsstatul geboren. Dr. Pa s m a n i k * Genf: Ich werde die Stimme der Unzufriedenheit erklingen lassen. Und die beste Berechtigung dafür entnehme icli der Rede unseres Dr. Nordau. Wir sind gewohnt, sonst von ihm Losungsw orte zu hören, die für ein Jahr Speise für die andern, die dii minorum abgeben. Heute zum erstenmal hat er einen pol cm i selten Ton au* geschlagen. Die ganze erste Hälfte seiner Rede war Polemik, aber, Herr Dr. Nordau, Polemik gegen Windmühlen! Sie hätten Ihre Kaumfcswortc an eine ganz andere Stelle richten sollen. Vor mir liegt ein Pressorgan, und in diesem Organ hat ein hoch* gestellter Zionist folgende Erläuterung des Pro• gramms unmittelbar nach der türkischen Revolution gegeben. Die Frage: Wie erklären Sie die Worte ״öffcmlich-reelitlieli gesicherte Heimstätte?" bcant• wortet er in seinem Interview folgcndcrmusscn: Ks ist vollständig naturgemäss. dass wir unter dem alten Regime suchten, das Leben und das Gm unserer An• Siedler in Palästina durch das öffentliche Recht zu garantieren. Aber unter dein neuen Regime ist das überflüssig; da ist durch die Bestimmungen der Ver* fassung alles vollständig gesichert. Wir wollen nur die Rechte, die diese Verfassung allen andern Bürgern gibt, gcnicsscn. Und auf die weitere Frage: Wollen Sic ein Gebiet ausschliesscn? erwiderte er: Keines* wogs, wir wollen die Kinfiilirung der jüdischen Arbeit und des jüdischen Kapitals in die ganze Türkei. Herr Dr. Nordau, Ihre Kritik hatten Sie gegen unser» Präsidenten Wolffsohn richten sollen. Als wir von Veränderung dus Baseler Programms sprachen, da wollten wir mir eine Verwässerung des Baseler Programms verhindern. Unver* hrüchlich bleibt für uns die nationale und die kulturelle Wiedergeburt des jildisebcn Volkes in Palästina mul den Nachbarländern. Das ist der G1 midgodanke des Baseler Programms. Gegen diese aus Furcht gemachte Interpretation des Baseler Programms sagten wir: Wir wollen eine bessere, eine sacligemässerc Abänderung dus Baseler Programms. Aber heute handelt es sich nicht um eine solche Abänderung, und ich kann Herrn Nordau versichern, dass das Baseler Programm allen Zionisten sehr teuer ist, insofern als es das 2000 jährige Ideal des iüdischcn Volkes in sich birgt. Aber Dr. Nordau war der erste, der nach der türkischen Revolution eine gewisse Umstimmung gezeigt hat. Kr sagte: Wenn Hcrzl jetzt lebte, dann würde er sagen: Jetzt braucht ihr den Charter nichtI (Zurufe: Das hat er ja heute gesagt!) Vor der Revolution bat er es nicht gesagt (lebhafter Widerspruch. Rufe: Unerhört!); und wer auf einem früheren Kongress sieh erlaubt hatte, an dem Charter* Programm zu ,rütteln, — Trietsch tat es, — den hätte man von der Tribüne heruntergeworfen. Nordau will nicht amtlicher und nicht halbamtlicher Verteidiger der Leitung sein; er war mehr als beides, er war ausseramtlieher Verteidiger der Leitung: Seine Autorität ist so gross, dass cs schwer ist, jetzt dio Leitung zu kritisieren. Ich spreche nicht in meinem Namen, sondern, wie ich überzeugt bin, im Namen der Majorität. Vor allem bin Ich unzufrieden mit der Organi* sation des Kongresses selbst. Kin Redekongress ohne neue Gedanken In der Tagesordnung, trotz der Ver* änderung, die seit dem letzten Kongress innerhalb und ausserhalb des Zionismus eingetreten ist. Bei Herzl, da gab es Losungsworte. Wie ganz anders würde das Bild sein, wenn Hcrzl liier wäre! Üc* danke, Gefühl und Wille! Ich werfe der Leitung vor, dass sic kein einziges dieser Elemente bcsass. So wio bisher werden wir keine neuen Kräfte werben. Unsere Organisation ist jetzt schon schwäche־■ als beim vorigen Kongress, und so war es auch das vorige Mal. Die Krankheit erkennen ist das. was not* tut. Wenn wir warten, bis erst alle Juden Zionisten sind, wenn man den Zionismus nicht als Postulat betrachtet, wenn man wartet, wartet* untätig wartet, — das heisst schwächer und schwächer werden. Herr Nordau, wer wartet und nur wartet, wer untätig wartet - (Grosse Unruhe und Widerspruch, vielfache Zurufe: Das hat Nordau nicht gesagt!) Und noch eine Tat habe ich zu berichten: Das Engere A.*K. hat aufgefordert, dass man die Aktien der Anglo• Palcstinc Company kaufen soll. Da frage ich: bind SI c m 11 g 111 c m Beispiel v o r a n g c g a » g e 11? (Grosse Unruhe.) Man bekämpft uns; gewiss, und ich will auch die Namen nennen: cs ist die Alliance Israölitc Uni* verseile. Die hat die berühmte Rede Goldbergers auf dem Gewissen. (Zurufe: Die Hetzrede!) Das sollten Sic viel scharfer bekämpfen, als wir es tatsächlich getan haben. Nichts wurde unternommen, um mit andern Organisationen in Verbindung zu treten. Was auf palästinensischem Gebiete au Rationellem ge* schaffen wurde, verdanken w i r nicht u n s c r m Präsidenten, sondern Pro* icssor Warburg. Er wurde .n unerhörter Weise von dem Direktor unserer Hank angegriffen; gegen Mr. Cuwcn müsste man auf das entschiedenste wegen seines Briefes an Warburg protestieren. Ich habe einen Vorschlag, unserer Leitung das Misstrauen auszusprechen. Die zionistische Leitung muss noch ausserhalb des türkischen Reiches sein, jawohl, aber doch nicht ausserhalb der jüdischen Zentren. Nicht Köln ist der Platz. In ein paar Jahren werde Ich Ihnen Wilna Vorschlägen. (Dr. Abrahamson-Särbogürd ruft: Charkow!) Also Reorganisation der Leilung, Verlegung der Zentrale nach einer andern Stadt, wo mehr jüdische Kräfte zur Verfügung stehen, und die Schaffung eines fünf* oder siebengliedrigcn Kollegiums für die Leitung, und drittens die Wahl einer zchngliedrigen Konimission für alle mit der Palusiinaarbcit zusammen* hängenden Fragen. Heute hat man die Vertreter hegrösst, die aus dem türkischen Reiche kommen, aber nicht begrüsst bat man die Vertreter, die uns schon lebendige Kraft geben, die Vertreter der paläMincnsisehen Arbeiterschaft (lebhafte Beifallsrufe), den jungen Nachwuchs, der seilte Diplome von der Umversität in die Tasche gesteckt hat, um einfacher Arbeiter in Palästina zu sein. Nicht die Leitung allem bat Schuld, auch wir. Wenn Sie wirkliche Zionisten wären, so würden Sic die Resolution, dio ich Urnen jetzt Vorschlägen will, nicht, wie ich überzeugt bin, mit Lache», sondern mit Krnst nmiclimcn. Die Resolution lautet: .,Alle bewussten Zionisten verpflichten sich vor allem, innerhalb der nächsten fünf resn. zehn Jahre mit Zustimmung der türkischen Regierung nach Palästina auszuwaiulern." (Beifall. Gelächter, grosso Bewegung.) Dr. T h 0 n * Krakau: Der Gcncralbcricht des Aktionskomitees enthüll nennenswerte, positive Werte. Ks ist doch etwas geschehen seit den Jahren, dass wir verwaist sind. Das ist um so mehr anzuerkennen, als wir bedenken müssen, in welcher Situation uns der Steuermann Her/.l gelassen, als er das Ruder aus der Hand legte. Wir müssen es der Leitung danken, dass sic das, was wir erworben haben, auch erhalten hat (stürmischer Beifall). Also es ist etwas geschehen, cs fehlt aber die Resonanz, die Schwungkraft, der alte Berzlschc Schwung, der die Massen forlriss und in Bewegung brachte. Das liegt daran, dass wir im Kngcrn Aktionskomitee keinen einheitlichen Willen haben, weil man rechts und links zieht. Man macht so hei uns in letzter Zeit vieles, aber nicht viel. Man greift zu viel an und bringt nicht alles zu Ende. Herr Nordau sagt: man mag arbeiten in Palästina! Das ist viel zu wenig für eine Leitung: die Leitung soll arbeiten. (Beifall.) Emu Parteileitung muss eine Meinung haben und nicht ein Amt verstellen. Auch die Kulturirage ist in den Hintergrund getreten. Ich (reue mich, dass Dr. Pas* manik vereinzelt geblieben ist in der gesamten Midischeu Presse mit seinem fürchterlichen Vorschläge, das Baseler Programm zu andern. (Lebhafter Beifall.) Der praktische Zionismus ist nichts anderes als politischer Zionismus. Dr. D a i c 11 e s - London: Der sechste Kongress brachte die Gefahr Uganda, der siebente Kongress wandte Uganda ab, and der achte bestätigte den palästinensischen Zionismus. Was wird das Merkmal des neunten sein? Was ist für ihn in den 2'-• Jahren geschehen? Wir dürsteten nach einer Mitteilung des Aktionskomitees über das, was geschehen ist, und es wurde uns nicht einmal ins Ohr geflüstert. Heute liaben wir vom Präsidenten des Kngcrn Aktionskomitecs eine Rede gebürt, die er vor einem halben, vor einem, vor anderthalb Jahren hätte halte» sollen. Und von Nordau hätten wir die erste Hälfie seiner Rede niemals hören sollen. Wir wollten ja nichts als eine Parole, ein moralisches Erhcbuiigswort, nur das, was uns Wolf(- sohn heute gesagt hat: Eine neue Aera ist ange* hroclicn. Leider hat uns die Rede Norduus wieder Misstrauen cingeflösst. Der Zionismus steht jetzt am Scheidewege, und kein günstigeres, glückverhcissendcrcs Ereignis konnte geschehen als die Umwälzung in der Itirkci. Nordau Hess heute den Charter fallen: Unbeschrankte Arbeit in Palästiual (Stürmischer Beifall bei einem Teil der Versammlung.) Der Redner wendet sich weiter gegen Mr. Cowcn wegen seines Briefes an Warburg. Die Leitung muss einen neuen Weg cinschlagcn. Kein Zionismus mit Wenn und Aber und mit Nordauschcn Kommentaren, sondern mit Palästina&rbcit. (Beifall.)

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