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Jüdische Rundschau · 1909-12-03 · Heft 49 (3.12.1909) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 49 (3.12.1909)
Date
1909-12-03
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 552. JUED1SCHü RUNDSCHAU No. 49, I VOM HILFSVCReiN s Einer Einladung des Leipziger Ortsaas- Schusses des seit 8VC*. Jahren bestehenden Hüfcvcrclns der Deutschen Juden Folge leistend, hatten sich am 27. November im Hotel ״Palmbaum“ Freunde, Gönner und Mitglieder in überaus stattlicher Anzahl zu einer Versammlung cingcfundcn, um sich von berufener Seite Bericht über die rege und segensreiche TätigkeU des Vereins erstatten zu lassen. Nach der Begriissung des Herrn Magnus nahm zuniiehst der Vorsitzende des Hilisvcreins, Herr James- Berlin, das Wort, um in kurzen Zügen an der Hund seines umfangreichen Zahlenmaterials den Beweis zu führen, dass der von Jahr zu Jahr wachsende Verein, der es sich in den ersten Jahren zur Aufgabe gemacht habe, den rumänischen und russischen Oiaubensgenassen, die infolge ungerechtfertigter Übergriffe zur Auswanderung gezwungen wurden, unterstützend zur Seite zu stehen, segensreich für die gesamte Judenheit wirke. Hin weiteres grosses Arbeitsfeld des Vereins war die Fürsorge für Auswanderer, ln den letzten z c h n J a h r c n sind, wie der Redner ausfiihrtc, 932 000 Juden nach Amerika ausgewandert. Der Verein hat 1'Ur erkrankte Auswunderer eigene Krankenstationen errichtet und ist jederzeit bemüht gewesen, sich der Auswanderer anzunelmicn. Gegenwärtig gehören dem Verein 20000 Mitglieder an, die einen Jahresbeitrag von 150000 Mk. zahlen. Reiche Stiftungen wurden dem Verein bcsonders ans Amerika und Russland zuteil. Im Anschluss an die Ausführungen des Redners sprach Herr Lnmltagsabgcordnctcr OchcimraC CasscI-Berlin in einem längeren Vortrag über die vom Hilfsvcrcin auf dem Balkan und in Palästina zum Zwecke der Pflege eines guten Volksschuluntcrrichts errichteten Schulen und Kindergärten, ln den nächsten Jahren wird in Haifa in Palästina ein jüdisches Tech nikutn errichtet werden, nachdem ein russischer Jude 100000 Rubel und ein amerikanischer 100 000 Dollars in hochherziger Weise gestiftet haben. Herr Professor Mittwoch- Berlin ergänzte diese Mitteilungen durch verschiedene Details über die Erteilung des Unterrichts in der Türkei und in Palästina. Als weiterer Redner sprach der Geschäftsführer im Ehrenamt des Hilfsvercins. Herr Dr. Nathan- Berlin. Aus dem Referate war zu entnehmen, dass der Hilfsvcrcin seit seiner Gründung• nicht weniger als 4 612000 Mark aus eigenen Mitteln für Glaubensgenossen im Auslände verausgabt hat. Herr Rabbiner Di*. Por gc s-Leipzig forderte Uic)auf die anwesenden Gäste zum Eintritt in den Hilfsvcrcin auf. Nach einigen erläuternden Ergänzungen des Herrn Gclicimrats Cassel und des Herr Dr. Nathan regte Frau Dr. Porges die Gründung einer Frauengruppe des Leipziger Ortsausschusses des Hilfsvereins an. Der Gedanke fand vielen Beifall, und die geplante Gründung wurde von allen Seiten befürwortet. VeRCINS-RUNDSCHAO Die Schrift ührcr er \crcine werden icbctcn. dio Berichte mlSsHcM K״app tu holl! n 110( sie mm rcchUcIt'U ״Inrusenden Uuuakrlpto mir »uf olncr Sotto booohrolben — doutlioho Schrift( Abgeordneter Stand in Berlin Am Dienstag, dem 29. November, hatte die Berliner Zionistische Vereinigung die Preude, Herrn Rcichsratsabgeordneten Dr. Stand in ihrer Mitte zu sehen. Herr Abeordn. Dr. Mahler, der gleichfalls als Redner angektin* üigt war, konnte leider nicht nach Berlin kommen. Der grosse Saal des Tiergartenhofs war überfüllt und lebhafter Beifall erhob sich, als Abgeordneter Stand die Rednerbühne betrat. Es ist nicht möglich, in einem Referat seine eindrucksvolle Rede erschöpfend wicdcrzugcbcn. Sic war schlicht, verzichtete auf alle rhetorischen Künste und war dennoch in ihrer eindringlichen Sachlichkeit, in ihrcc QcdankcnitiUc vmd ihrer überzeugender Warmherzigkeit von tiefster Wirkung auf die tausendköpfige Versammlung. Der Redner begann mit einem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Zionismus. Bis zum vorigen Jahrhundert befasste sich niemand ernstlich mit der Lösung der Judenfragc. Als dann die Emanzipationszcit herankam, galt die Assimilation, die Anpassung der Juden an ihre Umgehung, als die einzige Lösung. Aber die Assimilation versagte völlig, der Antisemitismus wuchs. Da suchte man nach einer radikaleren Lösung und forderte, die Juden sollten unter den anderen Völkern aufgehen. Das war eine konsequente Lösung, aber sic blieb Theorie. Ein Volk von zwölf Millionen Seelen, ein altes Kulturvolk, kann nicht Selbstmord begehen. So entschloss man sich endlieh, die Jmlenfragc von einem neuen Standpunkt zu betrachten: vom Jüdischen. Man hörte auf, nt 11 dem Kopf des Feindes zu denken und daehfe mit dem eigenen Kopf. Biese Bewegung, die zionistische, empfing ihren Mürkslen Antrieb durch die russischen Juden- »erfolg u 11 v. u n der uchtzlger Jahre. Damals mögen lautende mich Amerika, eine kleine Zahl aber auch Palästina. Und cs zeigte sielt, dass die Wenigen den richtigen We r gegangen waren. Das Laad gedielt unter ihren Lunden und sic selbst gedielten in dem alten Lande. Aber die Bewegung blieb klein, auf den Osten beschränkt. Da kam Hcrzl. Er sprach im ״Judenstaate" die Grund- Wahrheiten des Zionismus aus. Was er sagte, war für einen normalen Menschen eigentlich sclbstvcrstündlich, aber er stiess auf den erbitterten Widerstand der sogenannten massgebenden Kreise. Die Bankiers spotteten, und die Rabbiner, von denen er gedacht hatte, sic würden die Führer sein, verfolgten ihn und sein Werk. Da fand er den richtigen Weg, den Wog zum Volke. Das Volk gab ihm, was die Reichen und Mächtigen ihm verweigert hatten. Für die K010nlulbank wurden sechs Millionen Mark aufgebracht. Das ist nicht viel, wenn cs sich um ein Projekt von Fimmzleutcn handelt, aber es Ist etwas Grosses, wenn Händler und Trödier, Handwerker und Arbeiter aus der ganzen *Welt ihren Groschen dazu geben. Um das Volk zu organisieren, berief Herz! den Kongress. Der Kongress schuf die Einheit des Judentums. Alle Richtungen, Strenggläubige und Atheisten, Westjuden und östjudeu, Sephardim und Aschkenasitn hat der Zionismus geeint. Um das Volk zu beleben, wurden Toynbcehallen und Turnvereine gegründet. Früher strebten alle bedeutenden Geister aus dem Judentum heraus. ״Das Judentum ist keine Religion, sondern ein Unglück“ sagte Heine. ״Die Mauern Zions sind gefallen, mögen sic ewig so bleiben“ sprach Abraham Geiger. Und wie sie dachten Marx und Lassallc, dachten zahllose Gebildete. Heute haben wir eine grosse Zahl von bedeutenden Männern, die ihre beste Kraft in den Dienst des jüdischen Volkes steilen, haben Dichter und Künstler, die ihre Eigenart aus dem Judentum schöpfen. 1111 Osten haben wir eine ganz neue Erseheinung: jüdische Politik. Hcrzl suchte die Sache seines Volkes auf mannigfache Weise zu fördem. Er trat vor die Fürsten und Staatsmänner und sprach. Aber nicht er spraclt. 2üüO Jahre blutiger Verfolgung, das Leiden eines ganzes Volkes sprach aus ihm. Zum ersten Male sahen die Grossen dieser Erde einen Juden, der nicht um Amt oder Orden bettelte, sondern der ihnen Acht u n g a b nötigt e. Als er dies alles für sein Volk getan batte, starb er. Die Feinde des Zionismus glaubten, mit seinem Tode würde die Bewegung aufhören. Aber die Idee ist unsterblich, sein Werk blieb und die Jugend blieb. Freilich hat sieh manches geändert. Die praktische Arbeit in Palästina wird erst jetzt wieder aufgenommen und so eine Svnthesc des vurhcr/.lsche» Zionismus mit dem politischen Zionismus vollzogen. Herz! hat einmal gesagt: ״Zwischen Erinnerung und Hnfimmg steht unsere Tat“. Wir haben gute und schlechte Erinnerungen. Die ägyptische Knechtschuft, die babylonische Gefangenschaft, die Zer- Störung des Tempels, Titus, die Verfolgungen des Mittelalters, Pogrome und Scheiterhaufen und den 20. Taumiis. Gute Erinnerungen: Moses, die Propheten und Könige, die Makkabäer, Tannnini. Amoraim, Hcrzl. Viele Hoffnungen waren irrig nnd haben uns enttäuscht: Spanien, Sabbatai Zewi, die Aufklänmg. die Assimilation. Viele Hortnungen sind in Er* füllung gegangen und werden sieh erfüllen: Unsere Bank, das hebräische Gymnasium, Bozalel. Tcclmikutn — Hcrzl. Denn Hcrzl ist Erinnerung und Hoffnung zugleich. — Als der Redner geendet hatte, erhob sich ein Beifallssturm, der sich immer wieder erneuerte. Der Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt G r o n c tu a n n, dankte dem Redner im Namen der Versammlung und eröffnet« die Diskussion. Leider wurde dadurch dio Stimmung beeinträchtigt, denn qs traten Redner auf, die besser geschwiegen hätten. Zunächst erschien ein christlicher Student, der in Begleitung eines bekannten Judenmissionars der Versammlung beiwohnte. Er versuchte auseiaanderzusetzen, dass die Judenfrage durch Bekehrung zum Christentum gelöst werden müsse. Es war eigentlich zu viel der Ehre, wenn Herr Dr. Loewc in seiner prächtigen Art und nach ihm Herr Rabbiner Fink siel: gegen die Judenmission wandten. Die anderen Redner des Abends brachten dem Referat und der Stimmung der Versammlung ebenso wenig Verständnis entgegen, wie der Vertreter der Mission. Herr P i n s k i glaubte aus den Worten des Referenten schlossen zu müssen, dass dieser Hebrüisch und Jargon glelchstcllc. Hiergegen wandte er sich und erklärte, die westeuropäischen Juden müssten hebräisch lernen. Herr Landes sagte, er zahle zwar keinen Schekel, sei aber doch Zionist. Der Zionismus sei in Galizien entstanden, aber die galizlschcn Juden würden verachtet. Hierauf schrie er noch einige aufgeregte Worte in dio Versammlung. Nun ergriff Herr Abgeordneter Stand das Schlusswort. Er bemerkte Herrn Pinski gegenüber, dass Hebräisch die Zukunftssprachc unseres Volkes sei. dass aber in der Gegenwart der grösste Teil des Volkes Jargon spreche, nnd dass man die Existenz der Jargonlitcratur nicht leugnen könne. Herrn j.amics erwiderte er, dass tm Zionismus alte Gegci Sätze der Juden überbrückt würden. Der Zionisim sei nicht nur in Galizien entstanden nnd kein Zioni! verachte die gallzischeu Juden. Er sei ja selb! ein solcher und doch spende man ihm Beifall. L holle, nicht zum letzten Mal in Berlin gesprochen z haben nnd treue sich auf das Wieder k'o m m 0 n. Der Vorsitzende schloss die Versammlung, di auf alle Anwesenden grossen Eindruck mnehto un trotz der Entgleisungen der Diskussionsredner vc guter propagandistischer Wirkung sein dürfte. Verband der jüdischen Lltcraturvcrcfne Obcrschicslens, Der Verband hielt seine diesjährige Delegier, tcnvcrsammlung in Oppeln ab. Vertreten waren die Vereine Beuthen (Rechtsanwalt Dr Schmidt, Rektor Schüncmann), Grossstrehlitj (F. Steiner), Kattowitz (Dr. mcd. Glo^aucr und Dr. Braunschweiger), K ö n i g s h ii 11 c (Hamburger Markiewitz). Myslowltz (Rabb. Dr. Winter)* N c i s s c (Rabb. Ellguthcr), Oppeln (Rabl». Br* Goldmann und Sanitätsrat Dr. Schlesinger) Ra tu bo r (Rabb. Dr. Dienemann, A. Bieberfeld). Auch viele Gäste nahmen an der Versammlung teil. Der Verbandsvorsitzende, Dr. Hrautvschwciger crüffuctc die Sitzung mit Gedüehtnisworten für den verstorbenen I)r. Gustav Karpclcsund betonte dessen grosse Verdienste um die Sache der Literatur, vereine. Die Anwesenden erhoben sich von ilum Plätzen. Aus dem vom Vorsitzenden erstatteten Berieht ist folgendes hervorzuheben. Der Verband besteht gegenwärtig ans 12 Vereinen mit insgesamt M) Mitgliedern, die Zunahme betrug 85. Neugegrim. det wurden keine Vereine: wenn auch in manchen guisseren Gemeinden keine Vereine bestehen, so wmj teilweise ihre Aufgabe von dortigen Logen und den zionistischen Ortsgruppen erfüllt. Von den Vereinen wurden bei Einnahmen von insgesamt 4020 Markt 4050, Mark verausgabt. Vier Vereine erhielten Zu- Schüsse von ihren Synagogengemcindcn. Sämtliche Vereine verfügen über Bibliotheken mit zusammen 3477 Bänden. Soweit die Vereine über gedruckte Kataloge verfügen, werden diese durch Vcrmiuh.r.g der Vcrbandslcitmig ansgctausclit. Die meisten W:• eine stellen ihren Mitgliedern auch Zeitungen zur Verfügung. Zwei Vereine besitzen eine Le׳.challe. An Vorträgen wurden 51 veranstaltet, woven 42 von Rednern aus Obcrschlcsien selbst gehalten wurden und zwar 19 von Rednern in den eigenen Vereinen (worunter auch dankenswerter Weise zwei Damen) und 23 in den übrigen Vcrbandsvercir.ir,. Von den übrigen 9 Rednern waren 2 aus Schleier״ wodurch die durch weither berufene Redner buk,!• tenden Kosten sehr herahgeinimlert wurden. Gut bewährt hat sich wie in den Vorjahren auch dicsiu.d die Einrichtung der Ver b and sr c d ne r I i s:e für Obcrschlcsien, wodurch den Vereinen eine grosse Anzahl von Vorträgen gegen Erstattung der pcrs<'>״• liehen Auslagen an die Redner ermöglicht wurde. Vielfach schlossen sich an die Vortragsvcranstaltungen zur Hebung des Vcrcinslcbens mit gutem Eri׳»!ve gesellige Zusammenkünfte an. Die Vu« bandskassc schlicsst mit einem Bestand w* 390 Mark ab. in der Debatte wurde besonders über die Vorträge und ihren Inhalt gesprochen und namcntlic* betont, dass die Veranstaltung z u s a in nt c n 11 ä r - gcnücr Vorträge und Zyklen wiin• sehenswert sei. Dementsprechend wird die Ver• bandslcitung tiir diese Saison zunächst einen ■/.u.-mm• menhiingenden Zyklus über die ״Geschichte de r J u den in Deu t.sch 1 a n d" den Vereinen zur Verfügung stellen. Ausserdem soll den Vereinen empfohlen werden, nach Möglichkeit hebräische Sprachkurse zu veranstalten. F.ingohend wurde auch über besondere Veranstaltungen der Literatur• vereine für die schulentwachsene Jugend debattiert, die Notwendigkeit solcher allgemein beton: und die Erfahrungen wurden ausgctauscht. die 1r. den Vereinen gemacht wurden, die sich bisher schon diesem Ziele gewidmet hatten. Nach dem Revisionsbericht wurde der Verbandsieitung Dcchargc erteilt und die beiden Vorsitzender. Dr. Braun Schweiger und Dr. Gloßaucr. Kattowitz, wicdcrgcwählt. Der Sitz des Verbandes ist in Kattowitz; für die nächste Dclegiertenvcr• Sammlung lag eine Einladung nach N'cisse vor. der nach Möglichkeit Folge geleistet werden soll. x. Zionistischer Gruppenverband O.S. Gruppcnvcrbandsslizung am Sonntag, dem 5. De• zember, 1/•!5 Uhr nachm., in Beuthen, Lomni!/ Hotel, Spielzimmer. Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Oberschlnsischc Agitationstour des Parteisekretärs im Januar. 3. Diskussion von Kongressfragen. Einl. Referat: Og. Arnold Wiener. 4. Evcntuali.». Jeder Gesinnungsgenosse willkommen: die Teil• nähme der Mitglieder des Ausschusses und der Ortsgruppenvorstände wird als selbstverständlich vorausgesetzt, Berlin. Am 22. November fand in Dräscls Fest• sälen die D c 1 e g i c r t c n w a 111 der Berliner Zlonlstlschcn Vereinigung statt. Als Delegierte wurden gewählt die Herren Rechtsanwalt Grone mann• Rechtsanwalt Dr. Hantke, Dr. Heinrich Loewc. Rechtsanwalt Dr. Klee, Dr. Witkowsky; als Ersatzdclcgicrtc die Herren Leo M0 tzkin. Barth, Julius Hahn, Dr. Zlocisti und Dr. Rosen borg. Berlin bildet diesmal mit Guben. Stettin, Messingwerk - Eberswaldc, Hameln einen Wahlkreis. Das endgültige Wnhlrcsultat, weiches durch Zuzählung der in den genannten Orten abgcgebene» Stimmen ermittelt wurde, stimmte mit dem Ergebnis der Berliner Wahl überein. Berlin. Am Sonntag, dem 12. Dezember, vormittags %l2 Uhr» veranstalten die vereinigtes studentischen and kaufmännischen •aUoaafjüdtschc*

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