Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 49 (3.12.1909)
- Date
- 1909-12-03
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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No. 40. JUEDISCHK RUNDSCHAU Seite 553. Vereine eine «rosse ״Makkabäer-Feier der nationaljüdischen Jugend Berlins“. Die Feier, die im Rahmen einer MatinfSc gedacht ist, findet im «rossen Saale des ״Tierirarten hol” unter Mitwirkung erster Künstler statt. Berlin, Das zweite Winterfest der J1111el«idlscl1en Verelnl«t111«", welches am Vorgängeneu Sonnabend im ״Tier«artc1tU״f" stattfand, hat \,,it mul «anz bewiesen, dass der kleine, rührige \ ei ein ausser seiner geistigen Arbeit auch wollige* i.ü'^eiie Feste zu arrangieren versteht. *- Die «rosse, u!d1 aiisgestattete Tombola fand ebenso wie die;!:,Seite Daiuciispcnde ungeteilte Anerkennung. Die Lttuige während der Kaffeetafel tfon der ernsten Knust llartbergs bis zu den ausgelassensten Einlen Sach os losten stürmischen Beifall aus. Und v;," last not least -- auch der Tanz zu seinem ״yJii kam, der erst um 5 Uhr sein linde fand, ( ,. ״clit wohl nicht gesagt zu werden. ui. Herliu. Am 18. Dezember findet in den Gesamt- 1. ,men der Philharmonie eilt Winterfest des ,Indischen JugeudbimUcs statt. Der Ucbcrschuss;:..>st dem Daufonds für ein zu errichtendes e enes Heim zu. (Näheres sielte Inserat in dieser K immer.) Clmrlottenburg. Am Dieustu«, dem 7״ (nicht .•. wie in No. *18 irrtümlich stand) Dezember, abends Uhr, findet Im oberen Saale des Cafe Nöllen- ״ri• Casino, Klciststr. 41, eine Versammlung ׳ Zionistischen *Ortsgruppe statt, für die Herr Dr. .iicodor Ziocisti das Relcrat übernommen hat. : .s Thema lautet: ״Zionismus und Anti-; nt i t i sm u s". Bcuilicii Oi-S. Dem Bericht über die Ocncralvcr• .uinlung vom 17. November ist nachzutragcu, dass .>ser Frau Dr. Km ine riclt und Herrn Löwen- .וווו in auch Herr Ingenieur Bugen Frankel als 1‘cisitzer in den Vorstand gewählt worden ist. U. üross-Streh'ltz O.S. liier findet am Sonntag, aem 12. Dezember, abends 8 Uhr, ein Chanukuh- :׳est statt, dessen Reinertrag der öl bäum- .י!>cn de zufliesst. Das Programm ist sehr reichhaltig: Ausser einem Prolog, Rezitationen, heiteren, musikalischen Vorträgen und einem Hinaku(!־ von Grillparzer kommt ein eigens zu dem Zwecke vor-;.issles Festspiel zur Aufführung ״Chanukah-Revue" betitelt, mit Couplets und Balleleinlagen. Daran sehliesst sich Verlosung. Bazar und Tanz. Entree pro Person 1 Mark. Familienbillet 1.50 Mark. Im Interesse der guten Sache wäre eine zahlreiche Beleitigung von auswärts erwünscht. Posen. Am Donnerstag, dem 25. November, sprach Parteisekretär B111 m c n f e 1 d in sehr gut besuchter Sitzung der Zionistischen Ortsgruppe über ..Organisaiionsiragou". Es schloss sich eine rege Diskussion an. Der unmittelbare F.rfolg w׳ar die Zeichnung ansehnlicher Beitrüge für den Organisationsfonds. — Am Sonntag, dem 28. November hatten wir die Freude, durch die Redegewandtheit und Opfcrwilligkeit des Herrn Ülumenfcld aus grosser Verlegenheit befreit zu werden. Der Dozent unserer Gescliiciuskurse, Herr Dr. T ä u b l e r, hatte absagen müssen. Herr Blumenfcid sprang hilfsbereit ein und fesselte die 25ü Hörer dieser Kurse durch eine vorzügliche Darstellung der jüdischen Entwicklung des l'A Jahrhunderts von der Ein an« 7,ipation zur Organisation. — Unermüdlich hielt Herr Blumcnfeld dann abends noch beim Stiftungsfest des iiidiseben Turnvereins eine markige Tendenzrede, die der Festlichkeit von Anfang an die wärmste Stimmung lieh. — Wir müssen Herrn Blumcnfeld auch an dieser Stelle unser» herzlichsten Dank für seine vielseitigen IJ c in ü h u n g c n alistattcn. Scfiüiilaiikc. Wenn die Zionistische Ortsgruppe m verflossenen Jahre nach aussen sich nicht sehr icmcrkbar machte, so hat sie doch ihren festen Stamm von Zionisten behalten. Dank der Vorträge. Jic die Herren Rechtsanwalt Dr. Köllen sch er ind M amlock• Posen vor drei Wachen hier lilel-;cn, hat die Zahl der Schckclznhler sicli von 20 auf ü vergrössert. — Am 22. November sprach Parteiickrctär Blumcnfeld-Berlin Über ״Das Nationale m Judentum". Der Redner besitzt die Kunst, seinen msenschuUUcUcn Vortrag auch In populärer Weise Jarzulcgen: das Publikum folgte demselben lVu Stunden lang ohne zu ermüden. Es wurden grössere Bei-!rage für die Organisation gezeichnet. Filchiic. Am Dienstag abend hielt der Partei- »ekretür der Z. V. f. D., Herr K u r t B1 u 111 e n I c 1 d, :men mit grosser Begeisterung aufgenommenen Vorrag über das Thema: ״DicJudcnalsNutio n". Pür den Parteifonds wurden 100 Mark gezeichnet. Stettin. Am Mittwoch, dem 24. November fand die zweite Mitgliederversammlung der Zionistischen Ortsgruppo statt, die auch von Qästcn zalilrcioh bcsucht war. Nach einem Vortrag des Herrn Zahnarzt Kramer über ״die Bedeutung des 9, Kongresses' und einer anschliessenden Diskussion, in der die praktische und politische Seite der zionistischen Bcwegung von verschiedenen Rednern beleuchtet wurde, fand die Dclcgicrtcnwahl statt; cs wurden dio der Stettiner Ortsgruppe von der Bcrllncr Zionistischen Vereinigung vorgcschlagcnen Delegierten und Ersatzdclcgicrtcn in dieser Reihenfolge gewühlt: dio Herren Qroncmann, Hantkc.Locw.e,Klec, Warburg als Dolezierte: die Herren: Julius Hahn (Stettin). Lazarus Öarth.Zlocistl, Becker und Frau Wagner ile ErsaUdelcglcrte. A. B. Bremen. Am Sonntag, dem 21. November, fand hier in Lcvys Hotel eine gut besuchte Ziosilstcnvcr- Sammlung statt, In ’ welcher sieh unsere Ortsgruppe wieder konstituierte. Hs traten derselben zunächst 21 Gesinnungsgenossen bei. Den Vorstand bilden: J. Fi sch bei 11 in 11., 1. Vorsitzender; R. Katz, 2. Vorsitzender; Fritz Markreich, Schriftführer; E. S c h r n g e n lic i m, Kassierer. Bremen. 1111 Verein liir Indische Literatur und Geschichte hielt kürzlich Herr Dr. Adolph K o h u t einen Vortrug über ״Die Beziehungen 1 m• m a 11 u c I Kants zu Juden und Judent u in“, in welchem er sich folgende Blütenlese assimilatorischer Weisheit leistete. Er begann gleich seine Einleitung mit den Worten: ״Wir deutschen Staatsbürger• jüdischen Glaubens" und schloss diesen Satz mit . dem ״gertnaiiisciien Staate christlicher Nation". Ein wunderbarer Gegensatz! Ucgeii Schluss seines Vortrages meinte er, Kant sei in seinem Alter zu ganz paradoxen Ansichten gelangt. So habe er erklürt, das Judentum sei nicht nur eine Religion, sondern auch mehr noch eine ״politisch-staatliche Gemeinschaft". Mit dieser ״absurden Ansicht" sei Kant wolti der erste Zionist gewesen! Wie wird sich der grosse Kant im Urabc über diese vernichtende Kritik seines ״teutschcn" Chronisten Koliut ärgern! Dessau. Die Zionistische Vereinigung ist am 20. November zum ersten Male in die breitere Oefientlichkeit mit einem Vortrage des Herrn Kantor Blitz über seine Reise nach und durch Palästina getreten. Nach einer Begrüssimg durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Herrn Rechtsanwalt Dr. Ascher, in der er in kurzen und klaren Zügen das zionistische Programm entwickelte, nahm der Vortragende das Wort. Das aus Juden und Nichtjudcii gemischte Auditorium lauschte gespannt den hochinteressanten Ausführungen des Referenten. Von Lichtbildern begleitet, führte uns Herr Blitz durch das vcrlicissene Land. Allerdings leisteten die Bilder nicht viel, da der Vortrag an und für sich so beredsnm und anschuulicli war. dass es an einer koukretcii Form der Darstellung nicht fehlte. Der Vortrag hatte den Zweck, die öffentliche Meinung Dessaus mit den zionistischen Bestrebungen vertraut zu machen, was der Referent am besten dadurch erreichte, dass er sein Hauptaugenmerk den jüdischen Kolonien zuwendete. Er führte uns durch die meisten jüdischen Ansiedelungen, schilderte das gesunde Lehen des jüdischen Ackerbauers in derartig, man kann fast sagen, verlockender Weise, dass manchen die Sehnsucht nach den gesunden Verhältnissen überkam. Und dabei wurde nichts übertrieben, aber auch nichts vernachlässigt: die Boden- und Vermögeiisverhülmisse, das Schul- und Vcrwaltungswesen ׳— alles fand seine Berücksichtigung. Die hiesige Ortsgruppe kann mit ihrem ersten Auftreten in der Öffentlichkeit vollkommen zufrieden sein. Nach dem!,׳.'׳stiindigen Vorträge gruppierte sich das Publikum und man konnte noch längere Zeit hic und da einen lebhaften Austausch der Eindrücke vernehmen. P. K. ilalberstadt. Am 24. Oktober sprach in einer gut besuchten Sciicketzalilcrvcrsammlung Herr Georg Freund über die Aufgaben des neunten Kongresses. Dem mit Beifall aufgenommenen Referat folgte eine lebhafte Diskussion, bei der besonders die Fragen der Agrarbank, der Programmändcrung und des Organisationsstatuts erörtert wurden. Die Delegierte nwählen der Ortsgruppe fanden am 20. November statt. Die hiesigen Zionisten, die zum Wahlkreis Dessau gehören, stimmten sämtlich liir Herrn B, Blitz-Dessau als Delegierten und Herrn Dr. Moses-Dessau als Ersatzdelegierten; die Misrachistcn, die getrennt wühlten, gaben iiire Stimmen für Herrn Hermann Struck- Berlin als Delegierten und die Herren Hackenbroc 11 •Frankfurt a. M. und Zahnarzt Rothschild- Lübeck als Ersatzdclcgicrtc ab. Ilalherstadt. Am 17. November verunstaltete die Zionistische Orlßgruppo eine gut besuchte, öffentliche Versammlung, für die wir Herrn Richard Licht - 11 c i in - Berlin als Redner gewonnen hatten. Herr LlcUtUcltu sprach lu formvollendeter Welse über die Geschichte des Zionismus. Er legte dar, wie der Zionismus entstand und sich entwickelte, was er bisher erreicht und welche Aufgaben er noch zu lösen hat. Herr Lichtheiin verbreitete sich dann über die Aufgaben des bevorstehenden Kongresses und forderte zur Mitarbeit an unserer grossen Sache auf. Seine Rede fand grossen Beifall . Nach dem Vortrag des Herrn Licluheim ergriff Herr Blitz aus Dessau, der liebenswürdigerweise zur Vcrsammhing erschienen war, das Wort, uin von den Eindrücken, die er während seiner vor einigen Wochen beendeten Palästinareisc gewonnen hat, zu erzählen. Herr Blitz entwarf vor der Versammlung ein fesselndes Bild der Verhältnisse In den jüdischen Kolonien Palästinas und betonte die Notwendigkeit der prakti• sehen Arbeit. Die begeisterte Ansprache des Herrn Blitz Übte auf die Zuhörer einen tiefgehenden Eindruck aus. Auf die Namen der beiden Redner, denen auch an dieser Stelle nochmals hcrzlichst ge• dankt sei, wurden nach Schluss der Versammlung mehrere Öclbiiumc gestiftet. Der moralische Erfolg der Versammlung, besonders bei der Jugend, war ein grosser; noch am selben Abend erklärten einige Damen und Herren ihren Eintritt in die zionistische Organisation. Ilalberstadt. Am vergangenen Sonntag, dem 28. November, feiert der Bcreiid-Lelimami-Vercln in Ilalberstadt. der Zweitälteste jüdische Jugcudvcruin Deutschlands, ״sein 10. Stiftungsfest. Es ergingen Einladungen zu einer akudänischen Feier, welche auf nachmittags 5VL• Uhr augesetzt war und zu einem Souper mit Theater und Ball um א Uhr abends. Die überaus rege Beteiligung zeigte, wie grosser Sympathien sieii der Verein erfreut. Nicht nur die jüdische Gemeinde und die Bcrcnd-Lchiiiaim-Loge in Halberstadt waren vortreten, sondern aucli von ausserhalb waren Delegierte nacli Ilalberstadt gefahren, um an der Feier teilzuuchnicn. In der a k a d c in Ls e 11 c 11 Feier senilderte der Vorsitzende des Behreiid-Lelimann-Vcreins. Herr 11. Schwab den Werdegang des Vereins, hierauf sprachen Rabb. Frank von der Gemeinde Haiberstadt, Komm.-Rat Benjamin Hi r seit im Namen der dortigen Jüdischen Gemeinde. K'uhb. P r e u 11 d - Hannover, als Delegierter der Logen U.O.B.Ü., Herr Jacob soll ח namens der Bcrend• Lelmiaim-I.ügc, I ierr Referendar Regensburger als Delegierter des Verbandes jüdischer Jugend vereine und als Vorsitzender des Jiigcndvcrcins lirautischweig, Herr Max Wo l f f - Berlin, als Vertreter des Jüdischen Jugendbundes. Berlin. Des Abends versammelte sich die jüdische Bevölkerung iialbcrstudts fast ohne Ausnahme in den Räumen der Loge zum Souper mit darauffolgenden Theatervorstellungen und bis zum Morgen dauernden Ball. — Dieses Fest bot eine schone Illustration zu den Fortschritten der jüdischen Jugendbewegung. Einer der Redner nahm auch Gelegenheit, dies in seiner Rede zum Ausdruck zu bringen, indem er sagte: ״ich bube in letzter Zeit oft Gelegenheit gehabt zu betonen, dass der Winterschlaf der jüdischen Jugend als überwunden gelten kann, aber so voll Überzeugung und innerer Befriedigung, wie es mich der heutige Tag gelehrt bat. werde ich erst davon sprechen, wenn ich nach Hause zurückgckclirt sein werde." — Glückauf unserer Jugendbewegung! Essen (Ruhr.) Einen hochinteressanten Abend hatte unsere Ortsgruppe am 25. November. Wir hatten eine Anzahl Herren aus den Kreisen der luesigen Intelligenz, Freunde und Gegner unserer Sache, zu einem Diskussionsabciulc im Hotel Union eingeladen. Der Saal war bis auf das letzte Plätzchen besetzt. Zur Einleitung brachte Herr Max Treu ein kurzes, sehr schön aufgebauies Referat über ״Die Wege und Ziele des Zionismus". In der hierauf toi- «enden Diskussion sprachen hauptsächlich zwei der erschienenen Gäste. Der eine der Herren, der sieh als entschiedenen Freidenker vorstellte, glaubt den Zionismus mit seinem Patriotismus nicht vereinbaren zu können, sicht im Judentum« nichts weiter als eine religiöse Gemeinschaft mul leugnet die Existenz sowohl eines jüdischen Volkes, als einer indisclicn Russe, glaubt auch nicht, dass uns die Türkei ein grosses Stück Land schenken (!) würde etc. Der andere Herr, ein ticfrcligiöscr, mit einem selten «rossen jüdischen Wissen und bedeutendem geistigen und rhetorischen Schwünge begabter junger Akademiker, erkennt die Richtigkeit aller unsercr Bestrebungen und der natioiuiljüdischen Anschaumigen rückhaltlos an. glaubt auch an die Errcicliung unseres Zieles, hat sogar selbst den seluiliehen Wunsch, sich möglichst bald in Erez Israel niederzulassen, befurchtet jedoch, dass nach der Errcicliung unseres Zieles die antireligiöse Richtung in Palästina die Oberhand gewinnen und eine entsprecliendc Gesetzgebung schaffen würde. Aus diesem Grunde hauptsächlich gl.aubt der Herr, sich uns vorläufig nicht anscliliesscn zu können. An der äusserst anregenden Aussprache, die sieh bis ein Uhr nachts hinzog, nahmen von unserer Ortsgruppe die Herren Treu, K o e h. A u c r!> a c h und Sc ha piro teil. Der Erfolg war der Beitritt einiger neuen Mitglieder, doch durfte sieh derselbe bald noch in anderer Weise fühlbar machen, da sieh hier weitere Kreise, die sich unserer Sache bisher fcrnhielten, für dieselbe zu interessieren beginnen. Traiitcnau. Der Zionistische Volks-Verein ״Theodor lierzl“ veranstaltet eine Makkabäerfclcr in der Turnhalle am 5. Dezember PJfW. Bcginn 8 Uhr abends. Vorverkauf hei Herrn Ernst Goliath in Trautciiuu. Hudwcls (Mäliren.) Der vom Jüdischen Volksverein ״Zion“ in Budwcis am 20. November veranstaltetc Vortragsabend nahm einen ausserordentlich interessanten Vctlaui. Dct Referent Dr. Em il Margulics. Präsident des zionistischen Distriklskotnitees für Böhmen, sprach über die Liebe und Be- Strebungen der zionistischen Bewegung. Der Redner setzte des genaueren dio Wege auseinander, die uns zum Erfolge führen müssen. In seiner mehr als einstiindigen glänzenden Rede wusste er die zahlreich erschienene Zuhörerschaft zur höchsten Begeisterung zu entflammen. Dem Vereine, der nach einer kleinen Pause wiederum die vollste Tätigkeit angenommen hat, wurden durch diesen Vortrag die Svmpaliticn der gesamten jüdischen Bevölkerung gewonnen. Die Versammlung, in welcher sich eine rege Debatte entwickelte, leitete der Obmann des Vereins. Herr Dr. Josef Freund. «־־SP ReCHSAAL־« Für dlcico Toll übernimmt dio Reduktion den Leiern KCKcnQbcr keine Veramwortunir, H a I c n s c c, den 30. Nov. 0'k Sehr gcehrlcr Herr Redaktcurl Im Aufträge des Vorstandes der Berliner Ziunistisehen Vereinigung gestatte ich mir, Ihnen liofl. mitzutcilcn, dass der in der letzten Nummer der J. R." an leitender Stcllo erschienene Artikel ״Qcspcnstcr",