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Jüdische Rundschau · 1909-11-05 · Heft 45 (5.11.1909) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 45 (5.11.1909)
Date
1909-11-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 504. JUEDISCHE RUNDSCHAU No. 45. Kongress für hebräische Sprache und Kultur Das Berliner Komitee zur Vorbereitung eines Kongresses für hebräische Sprache und Kultur (Adresse: Dozent Dr. E. Daneth, Berlin C., Rosenthnlerstrnsse 25) veruffentlleht folgende Erklärung: Mil Rücksicht auf die grossen Ziele, die der angekündigte Kongress fiir hebräische Sprache und Kultur zu erreichen strebt, hat das vorbereitende Komitee in einer besonderen Beratung, an der u. a. auch Herr A c 11 a d * 11 a u m teilnalun, auf Grund eigener Hrfali Hingen und verschiedener Zuschriften den einstimmigen liosüiliiss gefasst, für die Tagung des Kongresses statt des Dezembers den Sommer 1910 zu wallten und vorläufig für den 19, Dezember d. Js. und die folgenden Tage eine gtosse Kouterenz in Hcrlin cinzuberufen. die nicht nur die Durchführung des Kongresses, sondern auch bereits alle Orgaitisalionsarbeiten in die Hand nehmen soll. Die Gründe fiir diesen wichtigen Beschluss lagen hauptsächlich darin, dass sich sowohl die Wmteizeit als insbesondere der kommende Dezember für die Abhaltung eines hebräischen Kongresses als imgoeignet erwiesen haben. Wenn cs uns anfangs schien, als oh .sich die Zeit kurz vor oder nach dem Zionisten- Kongress fiir den hebräischen besonders eigne, da ein erheblicher Teil dir zionistischen Delegierten an ihm tcilzuuelmieu beabsichtigt, so haben wir uns bald von den schweren Bedenken überzeugen müssen, die der praktischen Verwirklichung unserer Absicht gerade zu dieser Zeit im Wege stehen. In Anbetracht der Dauer des zionistischen Kongresses und seiner I.mdn11u1mscimf;iicl1e11 und sonstigen Vorkonferenzen war fiir den hebräischen Kongress, der für einen normalen und würdigen Verlauf und zur Errciciumg praktischer Ergebnisse mehrere Tage braucht, ein solcher Zciii'aum nicht fcsizusctz.cn• ohne mit den Veranstaltungen der . Zionisten zu kollidieren. Andererseits hat es sich auf Urund zahlreicher Zu* schlitten aus nichtziouistischcu Kreisen lierausgestelb, dass der hebräische Kongress im Winter auf eine Reihe bewährter Kriftc verzichten müsste. Mit unserem Beschluss glauben wir darum die Ansichten der Majorität derer, welche für die ürgauisierung der nationalen hebräischen Bestrebungen wirken wollen, getroiieii zu haben, und eine Rundfrage bei den Umcrz.cichncrn des ersten Appells hat unsere Voraussetzung bestätigt. Die Kouicreiiz jedoch, die in anderthalb Monaten vom 19.—21. Dezember (in den Sopliiciisälon in Berlin, Sophicnstr. 17/ls) stattiindet, wird die Aufgabe haben, bereits in diesem Winter zu einer grossaiigelegten ( r g a 11 i s a 10 r i s e 11 e 11 Arbeit tibei zugelieii. um dem Sommer Kongresse mehrere wichtige Unterlulmumgeu zur Sanktionierung vorz.ulogeii, ihr.deren Verwirklichung wir schon jetzt vorbereitende Schritte um und in Unterhandlungen getreten sind. Die Auf- Schiebung des Kongresses bedeutet demgemäss auf keinen Ball einen Stillstand in der Arbeit, sondern nur ihre planmassige Durchführung. Wir glauben mit Ikstiiimnhcii, dass der Kongress bereits vor einem fait accompli gewisser Leistungen stehen und das Werk in erhebender Weise krönen wird. Alle diejenigen, die mit uns in Verbindung v:etreten sind, werden wir von Zeit zu Zeit durch spe'.ielle Mitteilungen v״m weiteren (lang unserer Arbeiten auf dem Laufenden halten. liier mul in einem zweiten Otitsgarlen sind über tut) Obstbaume Ahlemcr Züchtung neu gepllanzt. Die Herren vom Anfsiclusrat besichtigten hierauf den 72 m tiefen Brunnen, der zu allen Jahresz.eitea genügend und vortreffliches Trinkwasscr für Haus und Stalle liefert. Nach einem Gang durch die vollbesetzten Ställe wurden die teils renovierten, teils neu errichteten Scheunen und Masehincnschuppeii durchwandert, die von reichem l'.rntcsegen strotzen. Die Besichtigung eines neu erbauten Arbeiter- W o h n h a u s e s, für zwei h'amilieu und dreissig Sommern! heiter berechnet, schloss den Rmulgaug über das Gehöft, Die 1' e I d e r hefiiuleu sich in bedeutend besserem Zustande als bei Erwerb des Guts. In diesem Jahr wurden gebaut: Roggen, Hafer. Klee, Wicken, Feldhöhnen, Gerste, Kartoficln, Rtmkeln, Steckrüben, Zuckerrüben und feldmässig Gemüse. Die Kulturilüchc beträgt z.ur Zeit etwa 3W Morgen. Sie wird ständig durch Urbarmachung von Moor und Heide und auch auf andere Weise erweitert. Auf der der Gesellschaft gehörenden etwa Will Morgen grossen Moor- 11,id licidefliiohc wurden in diesem Sommer versuchsweise Wiesen K111111 reu aiisgeführt. Mit grosser Freude wurde von dem unerwartet üppigen Klee wuchs auf friiher wildem Duden Kenntnis gctiommeu. Wie die Moor-Versuchsstation zu Bremen festgestelll hat, ist die ganze Oodlaudfinelie in hi,ehstein Masse kiilliirwürdig und so werden wir es denn in absehbarer Zeit erleben, dass eine weite Landilüchc, die seit unvordenklichen Zeilen brach gelegen lmt, mm durch jüdische Hände in b 1 ti 11 c udes Kult 11 r I a 11 d u m g e w » n d e 11 wird. Das Verhältnis zwischen der christlichen Bevolkennte׳ und den jüdischen jungen Landwirten ist das denkbar beste, 111 der gauz.cn Gegend wird rbhniend liei v iigelioben, dass nun die jüdische Land* und l ehrgiil-Gcseilseliaft eine Laudiläelie, die lange Zeit eines guten Wirts harrte, sichtbar in die Höhe bringt. Von über 51) Zöglingsamncldimgcn sind für dieseit Waiter nur sechs berücksichtigt worden, fünf Deutsche und ein k’umäime. Mit der Einstellung von Zöglingen in grosserem Umfang wird erst Anfang 191(» begonnen werden. Am meisten Aussicht auf Aufnahme haben Zöglinge im Alter von 11־ bis Iti Jahren. Der Lehrvertrag wird im allgemeinen auf drei Jahre abgeschlossen. Meldungen werden bei der Gesellschaft, bei der i'imo'.t’selieu Stiftung in Hannover mul bei dem Verein zur!•'ördertmg der Boden- Ruit:!r lauer den Juden Deutschlands in Berlin angcnominell. Aus der Jaltreshilaiiz., die der Geschäftsführer dem Aufsichtsrat vorlegt׳.•, sind folgende Ziffern l.e* merkenswert. Von privater Seite wurden dem Un* ternehiiicii 20 500 Mark zugefülirt. der Verein z.ur Eine jüdische Lanchvirtschailsschule Am 2s. Oktober fand in St ei 11 borst (11.111• nover) eine Aulsiclusrutssivzung der Land- und Le 11 r gu t s-G« sei 1 sch a f t stau, zu der neben oen Vertretern der Simon sehen Stiftung aus Hannover. I lerr Professor W a r b 11 rg aus Berlin und Herr Eduard Cohen aus l'rankfnrt a. M. erschienen waren. Mit grosser Befriedigung wurde von den Fortschritten der Anlagen Kenntnis genommen. Zunächst wurde das Wohnh aus besichtigt, in dessen 2,s Räumen sieh die Vcrwnltenvohmmg, Lehrer- und Unterriclits/.inuncr, l'.ss- und AufentlmltsrUume fiir die Zöglinge und die Scltlaftaume für Zöglinge und jildisehe Knechte, (es werden z. Z. nur noch zwei christliche Knechte beschäftigt), befinden. Besonders gefiel der gemeinsame Essraum, der nach Entwürfen von l rolessor R | e m e r s c h in i d t hergestellt ist. Direkt dimebcn befindet sieh die rituelle Austalts- ■ wie der übrige Giitshatishalt, von!•räulcin Katz aus Wüzimhausen geführt wird. Die n. . ״hC sc in Gruppen, nach Ahlemcr Muster. J as Haus ist mit einer neuen Wussernniago versehen, die bis zu jedem einzelnen Waschbecken on« ־sl»cndet■ Die Badeanlage ist eben* tuiis nach Ahlemcr Muster eingerichtet. Ü r1S sddicsst sich ein 3 Er Morgen m“ ז'11,('״üז)'"]d Bark, dessen Grenze ein 1US^ bildet. hn Garten wurden in diesem hn10ii1?r r s?Ia '8.* um* Tufelgemüse und Obst er* hcblich über den eigenen Bedarf Uinuus geerntet. wegen des Raummangels für seinen Zweck nicht!׳,• eignet. Uebcr .1» Kinder mussten zuriiekgeuies‘ werden, weil für sie kein Dl atz. vorhanden!!• Es wäre zu wünschen, dass diesem (Jebcl ahgcliolj^J '.‘ Win. eräta i-a " O'V יי״י ״..«י— *..-..-.«...יי. יי*י• VZVi׳Vl würde, damit allen Kindern, deren Eltern es scheu, der Eintritt in diese Schule ermöglicht w kann, in der Bildung und Frömmigkeit so l1arm1״»N•;, vereinigt wird. Förderung der Bodenkultur und die Bodenkiilliirgescllschait zu Berlin sind bis jetzt mit ungefähr 41'üüf) Mark beteiligt, der Ihlfsvercin der deutschen Juden mit AnilO Mark, mit dem ganzen Rest die Alexander mul Fni.iiv Simon’selic Stiftung. Während der Etat im ganzen bakuiz.ieri, gibt die Viehhaltung bereits ausserordentliche Ertrage. Von 9 2501)0 Mark, die je nach der Jahreszeit in Nutzvieh investiert waren, Wurde von Anfang März, bis zum I. Oktober d. Js. nach den Berechnungen der Deutschen Land- Wirtschafts-Gesellschaft, von deren Buehsiclle die Abschlüsse unserer Gesellschaft vollzogen werden, durch Autzucht und Mästung ein Reingewinn von annähernd 31x11) Mark erzielt, gewiss ein bcaelitenswertes Resultat, das auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu guten Ziikimfisliofimmgen berechtigt. — Ausdrucklieh sei bemerkt, dass die Zöglinge Sabhntruhc 11:11•' teil mul dass die hohen Festtage in würdiger Weise gefeiert wurden. PALfleSTINA-'RUMDSCHAU Die hcbrüisclie Mittelschule ״TachUemoni“ in Jaffa Aus Jaffa wird uns geschrieben: Hs sind kaum sechs Monate_ veritosseii, seitdem die Taelikeaioiiiselmle vom Frankfurter Komitee üheniuuiuieii wurde, und schon hat sich gezeigt, wie gross (Vis Bcdiirims für diese Gründung war. Bei Eröffnung des Wintersemesters war der Andrang ein geradezu unerwarteter. Die Taelikemoniseliule zählt jetzt rund 15(» Schüler, eine Zahl, die keine der luesi'/.eu Knabenschulen aufzuweisen hat. Diese verhältnismässig stattliche Anzahl ist teils auf den natürlichen Zuwachs der hiesigen Bevölkerung, zum grossen Teile aber auf diu Sympathien, die die neue Leitung wältrciul einer kurzen Zeit sich zu verschaffen wusste, zimiekztiiiihren. Trotz mancher Schwierigkeiten, denen sie in der ersten Zeit begegnete, gelang es ihr, nicht nur die Daseinsberechtigung, sondern nucli die Notwendigkeit, Wichtigkeit und hohe Bedeutung der Schule glänzend zu dokumentieren. Man kann rulüg mul ohne Ucbertreibung sagen, dass die Tachkcmoni. schule nicht blos in Jaffa, sondern in ganz Palästina die populärste ist. In der Tat ist die gemiaute Schule eine wirklich jüdische, demokratische Anstalt, die unbekümmert um Freund und Feind, keine nmleren Intensionen keimt, als die, der hiesigen Jugend eine gründliche und gediegene Ausbildung zu gehen. Die Tachkemoni verspricht daher mit Recht, die eigentliche jüdische Volksschule Jaffas zu werden. Zu bedauern ist nur, dass diese An-?tultjHc!!t.״״cl1 •1״sscrlich das repräsentiert, was sie in Wirklichkeit ist. In erster Reihe mangelt cs ihr an einem geeigneten Schulgebäude. Das gegenwürtige Schulgebäude Ist wenig einladend und schon Am 10. Oktober wurde im Lokal der Rhcnd,! n. Loge in Köln eine Ausstellung von Erzeugnis ven; ״. lüstmisclier Kunst- und Hausindustrie mit einem ai|. leitenden Referat von Herrn Pollak eronnu. ' tc Ausstellung umfasste Arbeiten der B c z a I c 1 - Aoi״!c in Jerusalem (Teppiche, Hol/arbeiten,!»;»uiavu.a Metallgcgeiistüiule, Filigranarbeiten etc.) Spitz.enarlikel in der wunderschönen NauGspr./.u!. teelmik, aus der man einen lohnenden Erwerb sm y:t. jüdischen Mädchen und Frauen I'al.tstmas m.׳ :I1״ will. In dieser Hinsicht wies die Ausstellung \cr einer sehr umfassenden Kollektion, (die Herr Tu׳',.:! beigestelll halte), schon eine grosse Anzahl v.,n gensläudeit auf, die .speziell iiy die Kölner Ver. lang auf Veranlassung des F raue 11b u ״ d c s gearbeitet worden waren. Die ’Teppiche eic. ö.־ zalel-Seluilc zeigen den sehr erfreulichen i■orte den dieses Institut tu der kurzen Zeit seun Stehens schon imizuweiseu hat, und der mit 1k; ner Ausstellung verbundene Verkauf durite .<! materieller Hinsicht cm schönes Resultat ei'ge! . Ein besonderes Verdienst um das Zustande'״■! der sehr schönen Veranstaltung gebührt Fr.. Bo d e n h e i m e r, die keine Midie gescheut . dem jüdischen Dingen sonst wenig günstige., dieser Sache zu einem respektablen Erfolg /: helfen. eil .|■ ח ■ III Für die nächsten Monate sind Städten abz.uhaltende Kurse ׳a las tina-K unde geplant, deren erst. in iiielira•:,! Lir II deutschen P יי - ־י י־ ־ ־־--- - — r> * ו> ■״ין u\ 1 e 1 סי ו * ו M a n n h e i m am 15. November seinen Anfang 1! Der Kursus wird 5 ö Abende umfassen.!;, Vorträgen und Diskussionen sollen ausser den meinen l.aiidcsverhaltnissvii auch die sp.z Tragen der jüdischen Kolonisation iiihI ihrer keilen erörtert werden. — Interessenten im liehe Veranstaltungen an anderen Orten können , ״ dem Leiter der Kurse. Herrn Davis Trietscli!I;tri!.;- Schmargendorf), die näheren Einzelheiten ert.dm.i. c.1:׳ L'1> \.,;1 RUNDSCHAU D6R PRCSSG Der Tmr, Hcrlin Unter dem Titel ..Lehrreiche \V,1!1lergeb1!aw :1 Russland" schreibt de’r Mitarbeiter des ״‘Tag". Ak׳.u Hreiherr von Engelhardt, über die let/.*..:1 Wahlen in Petersburg, Moskau und Odessa: ״In Petersburg, Moskau und Odessa haben I״• satzwahlcn zur Reichsduma stattgeiimden. Das I/• gelmis ist recht überraschend. Wenn vor eia p!u Wochen an dieser Stelle darauf biugewicsen w uoiinte, dass die schlechte Regieriimispolitik una c:e noch miserablere Haltim:: der verängstigt gmivai:.־• mentalen Uktohristeiipartei die Opposition un g..11־׳ Reiche gestärkt hat, so wird dieser Satz durch Jas Wahlresiiltat in den genannten drei Städten m.־׳>uי:׳ illustriert. Nicht allein das materielle M.ieluvu Wd:• ins der Oppu.iiiion, sondern ati.'h 11.r innerer Men fürs Land verbessert si .*11 von Tag zu Tag um .!•!־ weiteren Iliiumszogerung der rcclitsstaatiielieii ö״• Wandlung, ״An einem Kaiserwort soll mau 1!a1׳׳ drehen und deuteln." . . . Eine Regierung, die Kerls vom Schlage c וויו e s To | m a t s c I. >.1■״ und Diimbadse duldet mul warmhalt, die es nicht wagt, auch n 11 r eine einzige der üu <>>• to))ennaniiest feierlich gegebenen Versprechung■1׳׳ ohne Heuchelei, Gaukelspiel lind Ei:• Schränkungen einziilüseii. eine Regierung, de überall, unter dem Vorwände temporärer Notwend .׳• keit, zu den obskursten Gepflogenheiten des alie.1 Systems zurtickkehrt, kann nicht mehr den Anspruch erheben, von einer wirklichen Reformpartei ttcsiu*.׳•-־ ־zu werdeu. Dennoch gingen die Okmbristen mit d.c• sein Gouvernement durch dick und dünn. Die Antwort ist ihnen nun in ihrer eigenen Ho»;:• bürg Moskau erteilt worden. Dass Petersburg einen ,.Kadetten" wühlte, war zu erwarten, wenn s auch unerwartet kam, dass der kadettische Wahlk;!::• dklut bereits im ersten Wuhlgange siegte. N‘1 kam aber die Wahl in Moskau, dem Sitze der Dynastie (1111 s c I! k o v.׳, dem stolzen Zentral ocs Oktobrisnms. Gutschkow selbst legte sa!1 mächtig ins Geschirr, der ganze Mechanismus ־ »R׳' Parteileitung war in fieberhafter 'Tätigkeit, die Mall* agitation kochte. Und siehe da: der Kandidat der ״nichtlegalisierteu" Kadetten, die au allen Urten ver* j lolgt und in der Wühltätigkeit aufs gröblichste seid; , kaniert und behindert werden, geht siegreich mit 1520 ן Stimmen vor 1130 des Oktöbri&tcn ans der Wahl hervor. Der Kandidat der Moskauer Mouaf•

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