Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 17 (23.4.1909)
- Date
- 1909-04-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 196. JUUDISCH1: R UNDSCH AU_. .17 •0א. Finanz-Institute mit P.rfolg bestehen unil sich sogar aucli mit Agrarkrediten bereits beschäftigt habe», heute wäre cs ein unverzeihlicher Fehler, wenn wir wiederum eine Vorsubskfintiot» eröffnen wollten. austatt den einzig praktischen Weg cUi/useUlageti, den zu gehen wir heute doch in der l-aee sind. Nun aber verlangt Herr Dr. Tsehlcimw sogar, dass wir mit dieser Sache jetzt schon an die andern Organisationen und an die Fimiiizlentc herantieten sollen. Ich muss schon sauen, dass ich diesen Teil des Antrags des Herrn Hr, Tsehk'now schon gar nicht mehr verstehe Das einzige, was wir mit einem solchen Vorzeiten erreichen konnten. Ware, dass w ir den Kredit, den wir uns in langer Arbeit mul unter schweren Midien geschaffen halten, verlieren konnte». Als wir seinerzeit an die Gründung unserer Hank schritten, und als wir uns an die «rossen Organ»* sationen und Finanziers um Beleihen»« wandten, verlachte man uns und prophezeite uns den sicheren Uiitcrgaiig unserer Finanz-Institute. Nun ist cs uns in jahrelanger harter Arbeit gelungen, zu /einen, dass wir ani c.-scluiftlichcm Üehietc tüclit die Träumer sind, als die man!ms so gerne verschreit. Nicht nur unsere Koloiiinibank. nein, aucli unsere Auch»• Palestiiie-Compauv. deren Begründung mau die aller, stärksten Zweifel entgegensetzte. wird heute docli von unser» Gegnern als e.'n Unternehmen anerkannt, das fiir die jüdische Siedeln»!׳ in Palästina von der allcrgrössten Hcdeutumr geworden ist und ihr un* scliätzharc Vorteile gebracht liat. Und da verlangen Sic von uns, dass wir jetzt mit solchen vagen Ideen an diese Kreise lierantreten. dass wir sie iiitercssicrcn sollen fiir ein Unternehme», von dem Sie seihst noch nicht wissen, ob und wie cs möglich sein wird. Was mit Bezug auf den Agrarkredit bisher geschelten konnte, ist ja von uns bereits getan worden. Ganz im Gegensatz zu der Meinung, die Herr Dr. Tschlcnow vertritt, kann »eh nur bedauern, dass die Versuche, die unsere Hank in Suchen des Agrar- Kredits bereits gemacht hat. nicht noch weiter ausgedehnt worden sind, tirni dass die .,(Mi 000 Frcs.. die der Natimialfoiid.s für langfristige Kredite an k״״pcrative Oeiiosscnselinften bewilligt hat. nicht schon verwandt worden sind. Halte» wir .schon heute die 2000011!•'res, an die A.P.C. gegeben, dann ständen wir jetzt mit besseren Hrialirmigen da und konnten ganz anders an die Sache lierantreten. Vergessen Sie doch nicht, dass uns mit Theorien nicht gedient ist. Wir müssen doch auch praktisch Vorgehen, mul gerade auf einem so schwierige״ de» biete wie detu des Agrarkredits, und zudem unter solchen Verhältnissen wie in Palästina, müssen wir doch doppelt vorsichtig Vorgehen und haben wir in verstärktem Masse F.riahrimgen notig. Ich erinnere Sie an den Versuch, den die A.P.C. mit den Kreditgenossenschaften gemacht hat. Dieser Vcrsuch hat unserer Bank die praktische F.rlahrimg gegehen, die sie in den Stand setzt, auf diesem Gebiete grössere Untcriielmiungen mit Erfolg zu absolvieren: ausserdem aber hat dieser Versuch einen ausuczeichneten Eindruck nach aussen gemacht und cs bewirkt, dass auch die andere» Organisationen bcginnen, unsere Bank in Palästina zu benutze». Das ist der Weg. auf den! wir zu einem Zusam1nc11.trbeite» nüt den andern Organisationen kommen werden. indem wir auf Qrumllagc praktischer ürfahrungen ihnen wirklich realisierbare Vorschläge machen. Dass die Sache in der Praxis nicht ganz so aussicht, wie sic liier theoretisch dargcstcllt wird, geht aus einem Berichte hervor, den ich über die Frage des Agrarkredits von unseren Bank-Instituten in Palästina erhalten habe. In diesem Bericht heisst cs u. a.: ..Unserer Ansicht nach ist eine Agrarbank hei den Jetzigen Verhältnissen hier im Lande »och verfrüht. Unter den heutigen Umständen ist ja die Schaffung einer solchen Bank direkt undenkbar. F.rst wenn einmal die Rechtsverhältnisse in modernem Sinne geändert sein werden, wenn die Bcsitzvcrhältnisse geordnet, das überaus verwickelte Katastersvstem vereinfacht, die Streitigkeiten beseitigt und die Qrcnziragcn derart geregelt sein werden, dass es möglich sein wird, einen Kani- oder Hypnthekenvertrag in europäischer Manier hinnen kurzer Frist ah* zusclitiesseii. erst d a 11 n wird es jnögiieh sein, an die Verwirklichung einer solchen Idee zu schreiten. Vergessen wir aller nicht, dass eine solche Regelung lm günstigsten Falte lange ,laliro in Anspruch nehmen wird, denn ein derart vcrwlckcltcs Katastersvstem. wie cs in der Türkei herrscht, kann »imiüglleb mich beim besten Willen — an dem Ja nicht zu zwcüeln ist — in kürzester Frist in einer europäischen Ansprüchen entsprechenden Weise geordnet werden. Ex ist richtig, dass ein langfristiger Agrarkredit in mehreren Fällen ein Lebensbedürfnis für unsere Arbeit in Palästina ist: derselbe muss aber zweckmässig in Form eines Agrarfonds angefangen und dann stufenweise ausgedehnt werden. Hin Agrarfonds soll dazu dienen: a) neuen Kolonisten Darlehen zu gewähren, die Land schon für eigenes Geld erworben haben »nd zur völligen Installation noch eine langfristige Anleihe benötigen: b) kooperativen Genossenschaften mit gegen* *cltlgcr Garantie Kredit zu gewähren zum Zwecke der Ausdehnung des Landbesitzes der bereits ansässigen Kolonisten, deren Arbeit*• und Kredit• fühigheit «nt bekannt ist: c) kleine Land parst eilen für die Arbeiter anzukaufen, um hei den bestehenden Kolonien Arbvitvrnusledhmge» zu schaffen: ebenso Häuser Ihr die dort beschäftigt»•!! Arbeiter zu hauen: dl l.iugiiiMiue Kredite von ö ln Jahren an die Kohmisteu zum Zwecke landwirtschaftlicher Amelior.uioiicii, wie es In lhiropa lililieli ist. zu gcwähren. Bildlich konnten in gewissen Füllen aucli reichere Beute i.mgirislige Darlehen bekommet», wenn »las keine Spekulation hervorruieii würde. Dann kommen noch Ilüiiscri'un-Gcsellsehafleii u. :1. F.iu solcher Agrarfonds wird endlich einer Agrar, bank den Weg bahnen, wenn die indische Kolmüsatiou bereits genug vorgerückt und eine Agrarbank zur dringende» und durchführbaren Notwendigkeit werden wird. Us bleibt mir noch die Frage, wie die Mittel zu beschaffen sind. F.iu erster Schritt In dieser Richtung ist durch die vom Jüdischen NationaUonds bei der A.C. zu deponierende *0■ Million Frcs. »(300000 Frcs. für Iläiiserliaii-Gcnosscnschafteit in Jafia und Haifa mul .,UUUtiti Frcs. für kooperative Agrargenosseu• schalten) bereits gemacht worden: diese Summe reicht aber lange nicht ans. um den Erfordernissen der existierenden Kolonisation nachkommcn zu können. Dieser Fonds muss »och um ca. eine halbe Million Frcs. vergrössert werden, und dann wird Leben in unsere Kolonisation flicsscn. Dieses Geld werden wir auf dem europäischen Geldmärkte nicht finden können, wohi aber unter unseren wnbihabende» Gesinnungsgenossen mul den Jüdischen Gesellschäften, die an der jüdischen Ansiedlung in Palästiua Interesse haben. Meine Herren, Sie sehen, die Sache ist nicht so einfach, wie sie hier dargcstcllt wird. Handeln Sic nicht überstürzt, gefährden Sie nicht die Interessen unserer Bewegung, die Interessen aucli des Agrar- Kredits durch ein übereiltes Vorgehen. (Fortsetzung folgt.) MinelJungcn des Zentralbureaus der Zionistischen Vereinig, für Deutschland 1. Unter Bezugnahme auf das den Ortsgruppen /»gegangene Rundschreiben machen wir nochmals) auf die soeben in unserem Verlage erschienene Broschüre ..Jüdische Uemciiidepolitik" von Rechtsanwalt Dr. Max Köllen sc 11 er (Posen) aufmerk• sam. Die Verbreitung der ausserordentlich klaren und instruktiven Schritt dürfte gerade letzt, wo aucli von anderer Seite eine Reform der Gemcindeverlassmig erstrebt wird, von grösster Bedeutung sein. Der Finzelpreis der Broschüre beträgt 20 Pf., hei Ahnähme von lütt Hxempiaren 15 Pf. Bel einer Bestei• 11mg von einigen hundert B.xemplaren gewähren wir eine grössere F.rmässiguug. Wir bitten um baldige Aufgabe von Aufträgen, da die Auflage nur klein ist. 2. Im Verlage ,Jüdische Rundschau" ist soeben die Broschüre ,.Die Judcnfragc in Russland", vom Dinnaabgcordnctcn I״ N. Nisse 10witsch erschienen, die eine sehr gute und schar! pointierte Darstellung der Lage und der Aussichten der Juden in Russland bietet. Die Broschüre, der ein Bild des Verfassers beigegebe» ist. kostet 30 Pf. Persönliches . gnhii den zur Zeit in Neustrelitz ü1m1Uc..\ Arht״n I.hi.llr Herrn Wilhelm l.cwv. Ha-rh׳.- UC״hcruicu Der Antrag des Herr« Dr. Kahn u,״•,. zu hcriuur. ״1.. יc״ und Herrn Dr. Uwy .... vinstimu t« •״ ־ . j,;,t nunmehr die ani ihn . w1'1! mieimmmen und wird imcli vor de״, iilu! sein Amt antreten. ־־ Inzwischen u־«!kn wunlhk. ü. . Dismarckstrax.se nmiass«^ Ü&vÄl«« ׳ *״׳» •״״״״״״״■?synagogc erst v worden ist. haben Unser Gesinnungsgenosse Dr. Max .1 u n g m a » n hat sich mit Fräulein R e g i n u F i sc h c r verlobt. Wir spreche» den» geschätzten Gesinnungsfreunde 5md Kollegen auch an dieser Stelle unsere herzlichsten Glückwünsche aus. * In Hohcnsalza verstarb, wie wir leider vorspätet erfahren. P.mle März Herr I. o 11 i s S a 11 d I c r, der Vater unseres Freundes mul Gesinnungsgenossen Dr. Aron Sandler in Breslau. Louis Sondier. der ein Alter von *•t Jahren erreichte, zeichnete sich durch eine tiefe allgemeine und iüdiscli-tahmidisclsc Bit* düng‘ aus. Fr war der Führer der gesetztreuen Riehtung und stand, trotz seines holte» Attcfrs, noch mitten im Gcmchulclcbcn und den Getuciwdck'.ViViPten. F.r war Vorsitzender des Beth-hnmhlrnseh und im Vorstand der Hauptgcmcimlc. sowie verschiedener jüdischer Vereine. Sein Hinscheiden bedeutet für die Gemeinde Hohcnsalza einen grossen Verlust. Ins. besondere aber für die traditionelle Richtung. An der Beerdigung nahm die ganze Gemeinde und viele auswärtige Freunde des Heimgegangenen teil. , - .״W cvor einem halben Jahre eilige* »..;•, 11 sich so vielerlei Mangel, heynu«» der Verteilung der Sitzplätze fühlbar «cm AUSD6M G£M£IMD€M Dia Mitarbeit innerer Leser an dieser Kubrlk Ui basomlert erwünscht.■———-.י Berlin, Kurse zur Ausbildung von Jüdischen Rellgionslchrcrlnncn. Der Sommcrunterricht beginnt Donnerstng. 22. April. Die Teilnahme an den Kursen ist unentgeltlich und sowohl Scmlnnrlstlimcn als auch geprüften Lehrerinnen gestattet. Meldungen nimmt der Leiter der Kurse. Rektor Dr. Qutmann. Kalscrstr. 29/30. entgegen, der auch zu jeder weiteren Auskunft bereit ist. Charlotumbiirg. In seiner Sitzung vom 11. Mürz beschloss der Vorstand' der Synagoge Bis. msirck&trassc auf Antrag des Vorsitzenden Dr. . . . . _ ־, «*»**'itCf.l, öaxs eine Umgestaltung sich als unabweisbar wendig erwiesen hat. Nachdem dieselbe vollend״ sem wird, beträgt die Gesamtzahl der Sitze un«. fahr 70ü. ausser den etwa UM• Sitzplätzen des klc,1H, lSetsaales, der aber hauptsächlich fiir Juge11dg<)tUj. dienst und Sitzungszimmer des Vorstands ein«, richtet bleibt. Mit der feierlichem Installierung Rabbiners ist eine Neueinrichtung der Svnagng« Aussicht genommen. Nikolai O.S. Anlässlich des diesjährig».-» Sch״, kcltagcs fand auf Veranlassung des ' ׳•unür.u• Vorstandes am 18, d. Mts. im Hotel Ehre:!!.;ms s.:,׳. gut besuchte• Versammlung statt, die einen sehr regenden Verlauf nahm. Herr Arnold v. i c nct aus Kattowitz spracli über Wesen mul Wj,:,e.1mkc;t der jüdischen Organisationen Deutschlands, ging ins. besondere ani die Ziele des zionistischen cm uni würdigte die Bedeutung des Schekels. Der N י rstdicr der Gemeinde. Herr .1 a k o b uw i t z, da;-btc den Redner, dessen Ausführungen die Versäum::■1mg sehr beifällig uuigenommen hatte, »ml unterst״;,•.».• mich• •ä Ru't- ■< n von cs tir.- »!er An• '• ,Cegv׳» - .. ... ■««•*«%• ••MSI IIIMWI .י driiekbch seine Aufforderung zur Zahlung »». Sehekels. F.inigc seitens der Herren Giass n rcmlar M u g d a n gestellte Anfragen tun dem Referenten und Herrn Dr. Margul gehend unter der stürmischen Zustimmung wesenden beantwortet. F.s wurden 35 Sehe!» •M im Vorfahre) gesammelt. Kassel, Die; Verhältnisse mul Fiuriclitui!;vn j« israelitische» Gemeinden tm ehemaligen Kurfürsten• tmn Hessen werden noch heute nach den kurhesd• scheu Gesetze» von 1523 und 1833 bcbautlt.it. In Jahre 1907 setzte dagegen eine krallig Be:,!».heue Agitation ein. die zu einer mit zahlreich». 1• Unter- Schriften versehenen Petition an den Mm»s;vr »!<:$ Inner»» und de»» Kultusminister inhrte. In dieser s» urdeu entscheidende Aendcrunge» der Deze iglmctcn Gesetze verlangt. Ntmtnchr ist den Unter/eiclmgm die mit Spannung erwartete Antwort des Ministers /.»gegangen. Sie hat folgenden \V.»r:• laut: ..Der in Ihrer Vorstellung von» 21. Oktober 1907 beantragten N e u r c g e I u 11 g der iiir die luden des ehemaligen Kurfürstentums Hessen •geltenden Gesetzgebung haben die von »ms gehörten imü• selten P ro vi n z i a l - V 0 r st c h c r ä m 11 r;0 Kassel. )Marburg, Hanau »nid Fi!!»'. a te’.s ausdrücklich widersprochen, weil sie slic IbNUhenJc Gesetzgebung der von ilmcn angeregten NeuregJmi: entschieden vorziehen. teils haben sie gegen we*cnt• liehe Punkte ihrer Vorscliläge so er!»el»liche i'ulm• ken geltend gemacht, dass sich auch nur über die Grundlagen ihres Abäiidcrmigsplaues k'eitte B.tmgkeit hat ci zielen lassen. Unter diesen Umstandet! können wir uns von einem gesetzgeberischen Vorgellen im Sinne Ihrer Anregungen, »las von dem ein• mittigen Wunsche der geordneten Vertretungen der hessischen Ji’.denscliaft getragen sein müsste. s.־»e!» I'rfois׳ um so weniger versprechen, als r■ifenBare Missstäude. welche vom Standpunkte der Staats• atifsicht zu einen» F.ingriff in die hestcheiuku Vcr• hiiitiiissc nötigten, bisher nicht licrvorgctrcteii 'ind.״ Duisburg. Hier starb in» Alter von 87 Jahren Frau Moses Lew. das älteste Mitgiie»! der Zio• iiistiselien Vereinigung Duisburg. Die Vcrsonl•ctic 1!alm1 trotz ihres hohen Alters an unsere Bestrehuaccn den lehhaftcstcii Anteil. UeReiHS-RUMDSCHAU Pio Schrüitührtf Cer Vereine v*e!Ätn gebeten. ä;e l'.cticVt moirlkhn knapp zu halten und tle neu rcchucitie einru'cege*. ManuiVrlnlc nur aut ctijcr Scllo bcichrclhe« — deutliche?:Stillt UerJin. Die Berliner Zionistische VerG1״gm־'׳J begeht aut Montag, dem 2ü, April 19r»9. ,»Kiuis 9 Ulir präzise, in» grossen Saale des Tier g a r 1 e «• hofs, am Bahnhof Tiergarten, einen Sc!!»•!; »1• tag in B'״rm einer <■ f f c n 11 i c 11 e 11 Versa!״ו!* 111 n g. Die Ansprachen haben die Herren RcJ!'• anwalt Dr. Klee. Professor Dr. Karl L c w i n va 1 I>1*. (i. W »t k o w s k y iiberinniimeit. — ' ״-!v• ן Dnntcn t»1»j Herren, willkommen. Unsere F renn Je 1 werden geheten, iiir den Besueii dieser Vers.::.m• hing recht eiirig Propaganda zu machen. G״ piinkillchcs Erscheinen wird dringend gebeten. Berlin. Am 2S. März d. Js. wurde zu Berlin \׳e t jungen Juden ein Verein gegründet, der den Nam»'11 ..Jüdischer Jiigcndbuiid״ erhielt. Die Tendenz »k•' Vereins ist cs. das jüdische Bewusstsein 11 u d Selbstbewusstsein der Jugend zu b»'* leben und z.u pllcgcn, den Mitgliedern auf dem י־־ת• biete der allgemeinen Bildung, hcsoii• aers aber der K0nntnis des Juden• t u m s una seiner G c s c h i c ht c Belehrung »״״ Anrcguung zu bieten und durch Pflege deröc-