Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1909-03-12 · Heft 11 (12.3.1909) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 11 (12.3.1909)
Date
1909-03-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2651273-2651605-2651617--06282-2663360
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

UUN!)SCHAU ״c Hgיל.iy-tLH1-״ .״gcnsnw״«״ m's <fcn Provinzstiidtcn tcilnalimen tariioM• Per " ' Itraj *T Sc. l’artclaiiKciCKcnncUc» «ml die Jetzige n11״. $V«i«mli״>» wurden eingehend hcsproclS׳ K?£ L.iidcreii Hcrntum׳sue1tc11.suu1d bildete die Kr« ti” Sic und Vcrgrdsscrting der Parteikasse. Die Kon. Krcw ":i 1 Jc ״ו»»״**״ 4'!״.» ,pr. llramk. Dr. K mgü. Dr. Waltlnuuin und Dr. s-hrcik't' welche die Angabe hat gemeinsam mit 4(1״ Jüdischen Klub die parlamentarische Taktik zu ^tfilMIUCII. Hrsuili'. referier e über die gegenwärtige Lage!».fiel in diesem Laude. An seine Anstni.T״״. *Iiloss sich eine mehrstündige Debatte an. B*ic wjgju?eile״ l’artcinngclcgcnltc ten und die letx.i«« polU AUS D€H (56Me1MD€M . ־'•"" ־^< unserer Uw an ^,escr Rubrik Ist bnonder. licrllu. Die Repr.Beiitnnteiivcrsammluiig der!,icsigen üidisdien Gemeinde beschäftigte sieb in ihrer .-iizuiie vom I. März. in längerer Debatte mit der gc.! ilaiilen Herausgabe einer deutseben Di.bei- :therse t z u ״ g. Gelegentlich der Beratungen nher die Ausgestaltung der Barmizwali-l'eier, war Ksclih'^cn worden, den Knaben eine deutsche Bibel ,!Is (KsJieiik z.u iiberreielien. Die bestellenden Hiitelübe 1 set/u 11 nc 11 jildiseber Autoren erwiesen sieii tmn ans urseliiedonen Gründen t'iir diesen Zweck als iimicciciHt, so dass der Mangel eines geeigneten Werkes dem (lemeindu-Vorstand den Plan einer \'c11;u1>«״be naliciegte. Die Debatte führte zur Au• Minne der Vorlage des Vorstandes, welcher an die VcpräNeiitantenver.sammhmg das Ersuchen richtete: ׳ Zur Herausgabe einer deutschen Bibelübersetzung י nc Hcmlmiigimg zu erteilen:?. fiir diesen Zweck ,mich Betrat; von 2n 1'0(l Mark zur Vcrfiluunn zu Mellen, und 3. in gemischter Deputation, bestellend ,,ns zwei Geineindeöltcstei! mul vier Repräsentanten, ,dwr dis׳ weitere Behandlung der Angelegenheit zu icraten. So sehr es zu begrüssen ist, dass die eriisete »kutsche ■ludem:emeindc endlich einmal in uiKf Mclie die Initiative ergreifen will, die fiir das gesamte deutsche .ludentmn von höchster Bedeutung »erden kann, so notwendig ist es doch, auf einen deinen Picrdefuss, den!,rofessor Hlasebke im Lailic .!er Behattc unfreiwillig aufi.leckte, mit Besorgnis l.iimiwcisen: iiiiiniieh auf tlie Gefahr, dass das an mcIi giiijädisohe Kiilturwerk sieb in den Hii1Hh*1t Jikraler" jüdischer Vertretungen durch weiteres Aus111crz.cn der liebräisclien Sprache aus dem flottes- ״iciiMe in eine ernste (lefalir fiir den Portbestnnd ns «kulselicii Judeiitunis wandeln kann, Kerlht. Die Jüdische Arbelterkolonlc In Wclsscn• mc versendet soeben ihren .siebenten .lalireshcrieht.!,ein sozialen Werke ist auch während des letzten Jahres reicher Erfolg besehieden gewesen. KB;:fkits. und obdachlose Glaubensgenossen Italien die Kolonie aufgesucht. darunter eine Anzahl früherer Kolonisten, die durch die ungünstige hatte des Arimsinarktes unversebiildet der bereits erlangten Arbeit wieder verlustig gegangen sind. Auf Oruml ihrer Erfolge erfreut sieb ilie Kolonie der Sympathie aller im praktischen Lehen erfnlirenenen Menschenfreunde; sie bat im letzten Jahre verschiedene Zu- "cndurigen erhalten, darunter eine namhafte der Julius B I c i c!1 r ü d c r'schen Erben. Olmc diese Uc-!r;i״c wäre der Verein in Schulden geraten, denn die hmiialiiiicn aus Mitgiiederlieirägeii und die von den Kolonisten gezahlten Kostgelder reichen zur Deckung dir l.mfeiidcn Ausgaben nicht mm. Das kann nicht 'erv lindern, denn die Arbeitsühersehiisse werden kn Kolonisten gutgesehrieben. Diese haben im letzten Jahre 9943.04 Mark an Arbeitserträgen enmtaugen und bei Jahresabschluss ein Guthaben von •I.M.37 Mark behalten. Seit Bestehen der Anstalt Kat diese 3152 Mann beherbergt. Jetzt in der ranlien Jalircszeit ist der Zudrang zur Kolonie he- Millers gross, und die Kleidung die die Unglück• hellen Menschen mitbringen, ist mehr als unzuWing* "di. Mau wende sich wegen Abholung gebrauch- 'er Kleidungsstücke, sowie von Naturalien, *ויי Herrn Inspektor Behrendt Weisscnsce bei Berlin, ''״rtlicrstr. 20. Telefon* Weisscnsce. No. 192. Berlin, Eine eigenartige Pniullioiifcicr fand am ärz er. in den oberen Sälen der Ausstellung^• n Zoologischer Garten statt. — Im JahrclMD •ete nin 9. März der Rabbiner S i 011 וזז •erstcln z.u Biesen seine Elicfrau Rnsalio, hifie. Den Eheleuten war es vergönnt, fünf Zeiten zu begehen und zwar die grüne, die nie. die goldene, die diamantene und die eiserne,!*jähriger I-lic starb das Paar. Der Mann 9(1, 'rau 92 Jahre alt. Zu den letzten drei Hoc 1zclts- י erhielt das Jubelpaar s. Zt. auch Glückwünsche Präsente vom preussisclicn Königsliausc. Eheleute batten 12 Kinder, denen es vergönnt der diamantenen Hocbz.eitsfelcr ihrer Eitern i'volincn, Heute sind noch drei Söhne atn bclicii. Acltcste ist 8(» Jahre alt. Zur eisernen nochdes Simon Sillierstelnselien Ehepaares. die um Wirz 1M79 in Vietz. au der Ostbalm gefeiert ■e. waren MG Nachkommen erschienen. nc«׳° 'Kt die Zahl der Abkömmlinge etwa das Drei- .־. — Auf Anrc1״״m' einiger HanillionmitgHcdcr nun die lOOlührltcc Wiederkehr des Hochzcits-!m״״S Hür Sta״l,ncltern die Naelikommensclinft z.u vinein Pestessei! vereinigt. Könlgcbcr« I. Pr. Del den diesjährigen Reprä- Mn1tant01.wpl.lcn am 25, 'Februar (Neubesetzung von 0 Mandaten) wurden die kiiiulidlerettdcn Zionisten prakt. Arzt Dr. W, Stein und Rechtsanwalt Dr. J. Jakobi in das Pnllegium gewählt. Von drei Jahren noch hatten die Zionisten einen erfolglosen Wahlkämpf führen müssen. Dieses Mul wurden Ihre Kandklaten I m Einverständnis mit «t! a » s gehenden Persönlichkeiten des Vor- Standes, die jede Richtung innerhalb des .1 11 de 111 ums in der Rcpräsen tanz, vertreten wissen wollten, auf die Liste der Vorwaiilkommi.ssion gesetzt. (Eilr dic-se Liste ׳,stkinnt gewöhnlich die Majorität der Wähler. L. Schwur/enmi (Posen), ln den Städten und Dörfern unseres Kreises geht seit einigen Jahren das Jude 11 tum beständig zurück. In Schwärzetiaii waren vor zehn Jahren noch fünfzehn jüdische 1 amilien vorhanden, die aber Jetzt bis auf sieben z.iirliekgegangeii sind, 111 Powidz Ist die I ü d i s e h e Gemeinde vor einem halben Jahr auf gelöst worden, weil mir noch eine illdisehe Pamilie dort wohnt. Schon vor drei Jahren wurde die Israelitische BeimitiUe Mi eit sc hi 11 aufgelöst. Dort lebt nur noch eine indische Person, eine Ortsarme. Beide Oenieiinlcn sind in der Gemeinde Witkowo zugetcilt worden, die durch die Ueherweisungeu keine Vorteile, ,sondern Nachteile! durch Uchcruahmc neuer lasten hat. 111 Zvdowa. das früher Stadt war. hat kürzlich der letzte )11 di sehe Besitzer sein Grundstück verkauft und ist weggez.ogen. So trägt die Germanlsiermigspolitik der. preussischeu Regierung, die In mich von gewissen jüdischen Kreisen unterstützt wurde mul wird, wie man sieht, reiche l’rüchte. Und 1111״ ihren Erlichten sollt Ihr sic erkemuMi!” Aus Diisseldorl. l.'eher die hiesigen Verhält• i.isse sollte innu am liebsten überhaupt nicht sprechen. Rheinland mul Westfalen sind Ja die Mittelpunkte der Assimilation, Wie es in Westfalen aussicht, haben wir •ms dem Brief des Herrn Dr. Weinberg ersehen. Hier sind die Verhältnisse ebenso traurig. I;alsch angewandter Konservatismus hat hei den luden schon viel Unheil augerielitct. Heuchelei eben so viel. Hier reichen sic sieh die Hände. Die Juden sind hier nicht im geringsten religiös, aber sie dii'deu nicht, dass ihre Beamten auch mir in Kleinigkeiten von der Tradition nhwcichcn. Sic kümmern sich möglichst wenig um das Judentum. - Hier haben wir zw׳nr eine prachtvolle Synugogc, aber von den Haiiptfeiertugcu abgesehen, wird der Gottesdienst nur mit Hilfe von bezahlten Leuten aufrecht erhalten. So sieht es auch auf geistigem Gebiete ans. So beschäftigt sich der liidlselic Literatur- Verein >war notgedrungen mit Jüdischen Prägen, aber möglichst aus weitab liegenden Gegenden und Zeiten, damit ja kein Anstoss erregt wird oder Ja keine Diskussion entsteht. ׳ (Einige Titel: Juden in Nordafrika. Der ewige Jude. Ibsen und das Judentum. Warum nicht ,.Das Judentum in der Gegenwart?") Ein anderer Verein, für junge Kauflcute, der 7,war nur jüdische Mitglieder aufnimmt, hat im Alt- Schluss an einen Jüdischen Geschlehlsvortrag die Diskussion über indische Prägen nicht zugelnsscn. Pcrncr ist liier kürzlich ein indischer kaufmännischer Verein, mit dem bezeichnenden Namen ״Düsseldorf 10(18־' gegründet worden, damit Ja kein Menscli auf die Idee k״um׳t, dass dahinter ein Jüdischer Verein stecken könnte. Ucherall weicht man nus. Pnrbe z.u bekennen und stolz auf sein Judentum zu sein. Danulien ist man in religiöser (?) Hinsicht Intolerant und iiltrakonscrvativ. In keiner Beziehung weicht man von den toten Buchstaben ah. wenn auch der Geist dabei zugrunde geht. ״־ Wührond Ich diese Zeilen schreibe, erfahre 'ich, duss zwei Vorstands- | mitgliedcr von dem oben erw׳älmtcn Verein für junge Leute, dieselben die eine Diskussion über indische Prägen ahlehuten. zu Repräsentanten gewählt wur- ( den! Annes Judentum'.; . , , V V/CRCfMS-RUNDSCHAÜ Ple Sctirlhtflhrcr der Vereine werden gebeten, die berichte mögllchit Knapp tu hallen und »le »lei» rcchueltl« «Intutendbn. Mtnuikrlnte nur »ul otnor Setto beichrolben — deutliche Schrillt Berlin. Der Vorstand des Vereins für Jüdische Geschichte und Literatur erlässt ein Drei saus• schreiben, das wir In der lieutlgleii ״Literarlsehen Rundschau'• zum Abdruck bringen, und auf das wir auch an dieser Stelle aufmerksam machen möchten. Berlin. Donnerstag, ■den 18. März., findet in Wittner's Restaurant. Miinzstr. 8. im ..Hcrzl-Kiah ein Vortrag Vf>״ Herrn Mnx Grünfeld über m1׳*״ is 11111 s als Weltanschauung" mit änscliHcssendcr Diskussion statt. Beginn 9 Uhr präzise. Ollste, Damen und Herren, willkommen. Berlin. Am Mittwoch, dem 24. Pehrunr. veranstaltetc der Hcrzl-Klub Im Konzertsaale des Uiur- I. ttenburger Sclilllcr-Tliontcrs einen Jüdischen ReVltatloii iahend.־ Der grosse Saal war von Se'te 127. einoni überaus distinguierten Publikum gelullt, das den Darbietungen mit sichtlichem fntcrcssc lauschte., Herr Dr. Theodor Zlocisti halte sich mit Hebenswürdiger Bereitwilligkeit der Aufgabe untcr7x>geni In einem einleitendem Vortrage das Wesen uml die Hlgcnurt der Jüdischen i'ocsic zu charakterisieren,' Dann brachte Herr Ludwig Hardt. Dicl1tu11r,'-‘1! von Asch. Hugo Salus, Prug. Bccr-Hofmatuu Ignatz. Kolm. Jon Lehman und las not least dem Christliehen und doch Jüdischsten aller Dichter Heinrich Heine zum Vortrag. Herr Hardt der ein überaus angenehmes und mmlulaiionsfähigcs Organ, sowie fesselnde und sympathische Vortragsw׳cise besitzt entledigte sielt seiner Aufgabe mit grossem Geschick und zur vollen Zufriedenheit des Publikums. Der Abend war ein voller und hoffentlich nachhaltiger Erfolg unsrer Bestrebungen, unsre hiesigen Stammesgenossen mit modern-jüdischen! Geiste bekannt zu machen mid ihnen Jüdisches Denken und Piihlcn wieder niilicr zu bringen. H. 0. Fberswaldc. Die Zionistische Ortsgruppe Eberswaldc-Messingwerk veranstaltete am vorigen Sonntag. nach längerer Unterbrechung wieder einen Vortragsabend. Herr Dr. Unna •Berlin sprach in instruktiver Weise über das Thema: ״Volk und Boden" und fand mit seinen Ausführungen den vollen Beifall der leider nicht in grosser Zahl erschienenen Zuhörer. An den Vortrag schloss sich eine sehr lebhafte Diskussion au. Als Erlolg des Abends ist der Eintritt von zwei neuen Mitgliedern zu verzeichnen. Gilben. In der ersten Sitzung der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe am Donnerstag, dem 25. Pc. liuar, referierte der Vorsitzende. Herr Zahnarzt I. ic 111 w 11 z., über die zionistischen Institutionen, ((her die Banken, Nationalionds, Vereine. Gescilscliuften ete. Besonders der Appell für die wöchentliche Sclhsthcstciicruug fiel auf fruchtbaren Hoden, so dass sich sofort zwanzig der Anwesenden dazu bereit erklärten. Es traten noch einige neue Mitglieder der Ortsgruppe hei, ebenso erklärten sieh noch vc<- seliicdeik׳ andere zur Schekclzuhiuug bereit. In der Diskussion forderte Herr Oberlehrer C a I v a r y (Krossen) nach einigen allgemeinen Worten über den Zionismus zur Sammlung einer Oelhaumspendc auf, die auch sofort zwei Bäume ergab. sehen Verehilaming hielt am 4. I'chruar Herr M. K o w nur einen Vortrag über ..Heine mul seine Briefe." Am 15. Pehriiar referierte Herr Dr. William Scw• Petersburg über die «Lage der Juden in Russland“. ־* Am 21. Pebrnar sprach in einer öffentlichen Versammlung Herr Reclilsanwalt Dr. Mar K o 111־ n n e 11 c r-Pnscu über ״Jüdische tlenivimhiPolitik." Staat und Rdigionsgescllsehaft seien Gebiete, begann Redner, deren Trennung un* bedingt gefordert werden müsse, und diese Porde* rang sei hei den luden noch begründeter und hercclitigtcr als hei anderen Kcligjonsecscllschnftcn. da hier die Möglichkeit einer staatlichen Kontrolle nicht vorhanden sei. Ein einheitliches Juden gesetz, das nur wenige Bestimmungen enthalte, den Gemeinden iedoclt volle Selbstverwaltung cinrüumc, müsse erstrebt werden. Den Gemeinden müsste vom Staat das Recht z.ugestandeu werden, sich zu GemeiiiUeverhfimlcn ziisammeiizuschlicssen. die dann gemeinsam die Steuerlasten tragen würden. Diese Einrichtung wäre auch für die Schaffung von wohltätigen Institutionen von grossem Vorteil, da die einzelnen Gemeinden hierzu oft nicht genügend leistungsfähig seien. Innerhalb der Gemeinden müsse der Gemeindegeist gefördert werden. Vor allem sei z.u verlangen, •dass allen unabhängig davon, oh sie Steuerzahler seien oder nicht, gleiches Wahlrecht gewährt werde. Die Repräsentanten- Sitzungen sollten öffentlich ahgcluiltcn werden. Pcrncr seien die Gebühren abz.iischaffcii, die für hesondere Leistungen der Gemeinde an einzelne er- Hohen würden. Es dürfe niemand von Gemeinde- , institutionell ausgeschlossen werden. w׳ei| er nicht; Gebühren bezahlen könne. Redner trat ferner für Einrichtung׳ von Bibliotheken und Lesehallen׳ ein. . An der Diskussion, die sich an die temperamentvollen Ausführungen des Redners knüpfte, beteiligten sich mehrere Herren von der Gemeindevertretung (Vor. stand und Repräsentanz, der Svimgogcngcmcindi» wie ücr ״Ad.ass Jissroöl" waren z.u der Versammlung ge. laden und zum grössten Teile erschienen.) — Di׳* diesjährige Piirim-VcranstaI tu n g fand ani?'Vl,cl>r״Mr h! P״rm?,״CR Kinderfestes statt, das von Erüulcm Mania Bar kan prächtig inszeniert wurde. Den ersten Teil des Programms bildeten von Kindern ausgeführlc deklamatorische, gesangliche und in- .strumentale Darbietungen. Grossen Jubel löste das (eigens fiir dieses, Pest von einem Kiitderfrcund verfasste) Piirim-Scliattcnspic! aus. dessen drastische Silhouetten überaus komisch wirkten. An eine splendide Bewirtung schloss sich Ocsclicnkvertcilung. Umzug mit hlau-wdsscn Palmen und ein kurzes 1 iUlZCllCM, L• Wrouke. Am Sonntag, dem 14. Pcbruar. hielt Herr Lehrer Auerbach aus Posen In der Zlonlstlrchon .Ortsgruppe einen Vorlrng über ..Zionistisches seit dem Breslauer Dclcglcrtcntagc", wobei er nB miscr Delegierter zunächst seinen ausführliche!! Berieht filier die dort gepflogenen Verhandlungen, wenn auch unfreiwillig etwas verspätet, erstattete, und hierauf den gegenwärtigen Stand des Zionismus in recht vers! dllclicr und geistreicher Welse Suchtctc. Am Schlosse seines!1^ständigen Vortrages er-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.